Schlagwortarchiv: Motiv

Sie sind hier:

Holzstrukturentdeckungen

Auf der Überlandfahrt zu Ms Untersuchungstermin sind wir wieder an den Holzstapeln der Fabrik vorbeigekommen, die Spanplatten und ähnliche Produkte herstellt. Diese Massen gestapelter Holzstämme faszinieren mich immer wieder, gerade weil die industrielle Verarbeitung von Hölzern eine ganz eigene Ästhetik entfalten kann, die unterschätzt wird, ins richtige Licht gerückt aber sehr interessante Eindrücke gewährt. Schade, dass ich dort normalerweise nicht aussteigen kann. Ich werde speziell dafür einmal vorbei schauen müssen, mit Fotoausrüstung und der rechten Muße, mich auf das Sujet einzulassen, bei hoffentlich richtigem Sonnenstand. Ich denke, dieses Jahr wird noch viele Gelegenheiten bringen, mein Portfolio mit Holzstruktur-Fotos zu erweitern. Die richtige Technik steht mir jedenfalls jetzt zur Verfügung.

Kommentar hinterlassen

Situationen und Menschen als Motive

Ich bin sehr froh, dass das Fotoshooting heute so gut verlaufen ist. Das ist nicht selbstverständlich, zumal wenn es verschiedene Motivfelder gibt, die an einem Termin abzudecken sind. Von Arbeitssituationen über Raumfotografien bis zu Porträtaufnahmen. Eine Herausforderung, aber mit einem gemeinsamen Nenner, nämlich dem thematischen Bezug und der konkreten Verwendung im Rahmen eines Webprojekts. Diese Form von Fotografie bereichert mein Ausdrucksspektrum erheblich. Deshalb empfinde ich es auch nicht als Verlust, wenn ich über mein ursprüngliches Spektrum hinaus – Nahaufnahmen in der Natur, Material- und Oberflächenstrukturen sowie Feiertage – auch Innenräume und Menschen zu meinen Motivfeldern zählen kann. Das macht die fotografische Art der Illustration spannend und regt die Gestaltung auch in anderen Motivfeldern zu Innovationen an.

Kommentar hinterlassen

Späte Aktivphase beim Fotografieren

Die neuen Fotografien haben mich auch heute wieder beschäftigt. Da war noch eine Menge zu sichten und auszuwählen, was wie immer nicht ganz leicht war. Neben den Bildern der Rizinussamen waren es die Material- und Hintergrundfotos und die vor einigen Tagen aufgenommenen handschriftlichen Stile, die ich durchgegangen und unter denen ich die interessantesten rausgesucht und bearbeitet habe. Es ist schön und freut mich ungemein, dass ich nach einem in der Hinsicht sehr tatenlosen Jahr nun doch noch auf einigen Motivfeldern Neues entwickeln konnte. Ein guter Einstieg in das von Tradition und Symbolik dominierte Jahresende und die vorangehende Weihnachtszeit, die fotografische Anregungen besonderer Art bietet.

Kommentar hinterlassen

Unschärfe als Gestaltungsmittel

Das aktuelle Webdesign, aber auch die Aufnahmen der Physalis-Lampions im Gegenlicht bei Offenblende haben mich auf die Spur der Unschärfe gebracht. Zuvor hätte ich nicht gedacht, wie interessant nicht nur das Spiel mit einem weichen Bokeh sein kann, sondern eben auch eine vollständige Darstellung des Motivs in Unschärfe. Tatsächlich ist es eine Frage der Technik, Aufnahmen zu realisieren, die eine bestechende Klarheit in ihrer durchgängigen Unschärfe aufweisen. Ein wirklich interessantes Gebiet, an dem ich mich in den nächsten Monaten einmal üben will. Das Gestaltungsmittel ist im Prinzip auf alles anwendbar. Besonders naheliegend natürlich bei solchen Sujets, bei denen illustrative Wirkung gewünscht ist, aber eben auch eine persönliche Anonymität. Die Dinge andeuten, ohne sie individuell identifizierbar darzustellen. Ich kann mir das aber auch sehr gut vorstellen für Weihnachtsmotive und für bestimmte Landschaftsmotive, bei denen die Blätterfarben der Baumkronen den jahreszeitlichen Eindruck vermitteln, an dominanten Farbakzenten und Nuancen festgemacht, den Ursprung des Eindrucks in den Bäumen verortend, aber eben keinen einzelnen Baum im Detail abbildend. Ziemliches Neuland ist das für mich, der ich doch vor allem das scharf abgegrenzte und konturierte besonders hervorgehoben und gesucht habe. Aber der Gegenpol hat eben auch seinen eigenen Reiz.

Kommentar hinterlassen

Holzstrukturen bleiben beliebter Hintergrund

Der Stammquerschnitt der vor einigen Jahren gefällten Eiche ist bei allen Agenturen angenommen worden. Ein Zeichen für die anhaltende Beliebtheit und universelle Verwendbarkeit von Holz-Hintergründen. Tatsächlich beobachte ich das täglich beim Blick auf Zeitschriftenbeiträge, Magazingestaltungen, Anzeigen und Produktwerbung. Sehr häufig dient eine Holzstruktur als neutraler und wie selbstverständlich wirkender Hintergrund, der als solche nicht bewusst wird und deshalb das beworbene oder dargestellte Objekt umso deutlicher hervortreten lässt. Wie ein Vehikel, ein Trägermedium für anderes werden diese Hintergründe verwendet. Meist allerdings Wände, Türen, Tore, Zäune oder Platten aus gehobelten und bereits verarbeiteten Hölzern. Rohe Stammquerschnitte oder Baumscheiben sind in dem Zusammenhang nicht ganz so häufig zu sehen. Vermutlich weil das konzentrische Muster selbst eine starke Form repräsentiert, die vom Vordergrundobjekt zu sehr ablenken könnte. So erkläre ich es mir auch, dass mein Favoritenfoto, die blasse und glatte Baumscheibe einer Kiefer, seit Jahren so beliebt ist. Trotz der Ringstruktur und der deutlichen Natursymbolik ist das Motiv doch unaufdringlich genug, um anderes nicht gleich zu dominieren.

Kommentar hinterlassen