Schlagwortarchiv: Mirabellenbaum

Sie sind hier:

Mirabellenkuchen, die Zweite

Wie gestern geplant haben wir die Kuchenserie fortgesetzt. Heute sind noch fünf neue Hefeteigbleche hinzugekommen. Drei davon konnten wir mit den restlichen Mirabellen belegen und für zwei haben wir uns an die frühere Vorliebe für Schmand-Hefekuchen angelehnt. Das Rezept dafür musste ich aber neu heraussuchen, da wir uns an die genauen Zutaten nicht mehr erinnern konnten. Den Schmandkuchen in zwei Variationen anzulegen, war ein Experiment, wobei wir uns eine Wiederholung des eher klassischen Rezepts, nur mit Schmand, Eiern, Zucker und Vanillepuddingpulver, gut vorstellen können. Weitere Zutaten sind gar nicht notwendig bzw. verfälschen eher das Ergebnis. Das Highlight aber sind natürlich die Mirabellenkuchen, die wir größtenteils eingefroren haben, um sie übers Jahr hinweg genießen zu können. Bevor V. sie fürs Einfrieren verpackt hatte, habe ich die ersten neun noch fotografiert. Und wer weiß, vielleicht wird V. die Mirabellenbäume ja noch einmal besuchen, um weitere Früchte zu pflücken und daraus Marmelade zu machen, die wir alle ebenso mögen.

Mirabellenkuchen
Kommentar hinterlassen

Mirabellenkuchenreihe

Der bisher heißeste Tag des Jahres hat uns eine Reminiszenz an frühere Jahre beschert. Denn wir haben eine ältere Tradition fortgesetzt und in einem Rutsch eine ganze Reihe von Mirabellenkuchen gebacken. Heute sind es neu geworden, von dem 14-Kuchen-Rekord an einem Tag zwar noch entfernt, aber das wird ausgeglichen dadurch, dass wir die Reihe morgen fortsetzen. Mindestens drei weitere werden dann noch hinzukommen. Die Mirabellen, die V. vor einigen Tagen gepflückt und heute Vormittag entkernt hatte, stammen von dem alten Mirabellenbaum, der auf öffentlichem Grund steht und der schon vor vielen Jahren der Geheimtipp für besonders typisch schmeckende Früchte war. Außerdem hat V. noch einige kleinere Bäume am Rand der eigenen Streuobstwiese gepflanzt, die inzwischen ebenfalls guten Ertrag bringen, jedenfalls, wenn es ein gutes Baumobstjahr wird, wie in 2020.

Kommentar hinterlassen

Neuer Mirabellenkuchenrekord

Am Ende könnten es sogar noch mehr Mirabellenkuchen werden als im vorletzten Jahr, als wir an einem Tag ganze dreizehn gebacken hatten. Das Vorjahr war ja mit Mirabellen nicht gesegnet, fast alle Blüten waren erfroren. Aber diesen Sommer gibt’s wieder sehr viele, gerade an unserem Traditionsbaum, der wilden Mirabelle in der Nähe unserer Streuobstwiese. Die ist diesmal und wieder einmal übervoll mit der schönsten Sorte Mirabellen, der mit den roten Bäckchen. V. konnte es nicht lassen, erneut loszuziehen und weitere zwei große Eimer zu pflücken, die diesmal deutlich reifer sind, weil sie ca. eine Woche reifer geworden sind. Der ideale Reifegrad für Kuchen, zumal sie jetzt auch süßer sein dürften. Eben habe ich gerade 6 weitere Bleche belegt, für die M. zuvor den Hefeteig zubereitet hat. Und jetzt sollen es noch zwei große quadratische Bleche werden, damit wir die Aktion heute noch abschließen können. Insgesamt sind es dann eigentlich mehr als die 13 genannten Kuchen. Und da wir schon zwei gegessen haben, dürfte immer noch einer für jeden der kommenden 12 Monate übrig sein. V. gesammelte Früchte sind damit aber immer noch ganz aufgebraucht. Der Rest wird dann wieder zu Marmelade, diesmal reine Mirabellenmarmelade, die unsere ohnehin reichhaltigen Vorräte weiter auffüllen wird.

Kommentar hinterlassen

Obstbaumarten-Armband

Mindestens noch ein weiteres neues Musterarmband aus dem Holz eines Obstbaums, nämlich der Quitte, will ich im Laufe des Jahres noch realisieren. Damit hätte ich dann so ziemlich alle heimischen Obstbaumarten abgedeckt. Zumindest die, die eine gewisse praktische Rolle spielen, nämlich: Apfelbaum, Birnbaum, Kirschbaum, Zwetschgenbaum, Quittenbaum, Mirabellenbaum, Maulbeerbaum. Das wären sieben, eine gute Zahl, da sich damit ein Armband mit 3 x 7 Perlen herstellen ließe, in dem jede Art mit je drei Perlen repräsentiert ist. Außerdem möglich wäre noch der Holunder, den ich eventuell für die Hauptperle und das Schlussstück einsetzen könnte. Oder eben eines der anderen Hölzer dafür und der Holunder wäre Bestandteil der kleinen Perlen. Solch ein „Themenarmband“ finde ich eine wirklich gute Idee, gerade weil viele Menschen einen besonderen Bezug und eine ausgeprägte Liebe zu Obstbäumen haben. Natürlich sind auch andere Themenarmbänder denkbar, die eher abstrakt konzipiert sind, etwa „Lichtbäume“ oder „Immergrüne Bäume“. Das sind Projekte, die ich noch konkretisieren muss.

Kommentar hinterlassen

Neues Wunschbaum-Armband: Mirabellenbaum

Die Oberfläche seines Holzes wirkt so wild und kraftvoll wie der Mirabellenbaum selbst. Mirabellen gehören seit jeher zu meinen Lieblingsfrüchten. Und die Bäume haben für mich eine ganz eigene Ausstrahlung, die sich von der anderer Obstbäume unterscheidet. Vielleicht sind die Mirabellenbäume noch stärker mit ihren Früchten identifiziert und treten uns als Fruchtbäume ins Bewusstsein, sind uns auch als solche erinnerlich. Es freut mich, jetzt das Musterarmband aus dem lebendig, warm und abwechslungsreich wirkenden Holz eines eigenen alten Mirabellenbaums fertiggestellt zu haben. Eine schöne Erweiterung meiner Reihe von Wunschbaum-Armbändern.
Wunschbaum-Armband Mirabellenbaum

Kommentar hinterlassen

Tage der Mirabelle

Gesagt, getan. Den Eimer mit den frisch gepflückten Mirabellen konnten wir natürlich nicht rumstehen lassen. V. hat sie alle entkernt, M. hat drei Hefeteige vorbereitet, und anschließend haben V. und ich die Bleche belegt. Nach meiner bevorzugten Art, mit senkrecht hineingestellten Früchten, die so besonders dicht zu stehen kommen und den Kuchen umso fruchtiger machen. Den kleineren der drei Kuchen haben wir dann auch schon gleich gegessen, nur noch eine kleine Ecke ist übrig. Einfach toll, dieser Geschmack. Zweifellos das leckerste heimische Obst und insbesondere der beste Obstkuchen. Die „Tage der Mirabelle“ sind damit angebrochen, um den Buchtitel eines saarländischen Schriftstellers zu zitieren, der die charakteristische Vorliebe der hier Lebenden für die Mirabelle richtig erkannt hat. Und ich hoffe, dass sie noch eine Weile andauern. Etwas in die Zukunft verlängern können wir sie ohnehin. Immer wenn wir einen der eingefrorenen Mirabellenkuchen auftauen, kommen sie für den Moment ganz anschaulich wieder zurück. Vielleicht sogar mitten im Winter.

Kommentar hinterlassen

Erste Mirabellen

V. hat heute den von der Überfülle an Früchten abgebrochenen Ast eines seiner Zwetschgenbäume abgesägt und kleingeschnitten. Er war nicht mehr zu retten. Dieses Schicksal teilen in diesem Jahr viele Obstbäume. Bei einigen, wie z. B. dem Nashi in unserem Garten, konnten wir das Schlimmste mit dem Unterstützen der überladenen Äste verhindern. Und allmählich kann auch geerntet werden. Die Bäume werden sich freuen. Viel früher als sonst gab es bereits die ersten Mirabellen. Die noch kleinen Früchte der beiden jungen Bäumchen sind zwar noch nicht voll reif, aber doch schon wohlschmeckend. Ich freue mich sehr auf den ersten Kuchen. Für den wollen wir aber einen Eimer von dem wild wachsenden älteren Baum pflücken, uns zwar wenn sie richtig reif sind. Das ergibt immer einen super Mirabellenkuchen. Für mich die Krönung des Obst- und insbesondere Obstkuchenjahrs. Am Nachmittag bin ich mit meinen neuesten Armbändern weiter gekommen als geplant. So werde ich schon morgen drei der vier fertigstellen können. Das Musterarmband aus Trompetenbaumholz kommt dann spätestens am Donnerstag an die Reihe.

Kommentar hinterlassen