Die weihnachtliche Fotosaison hat begonnen

In den Microstock-Portfolios werden derzeit wieder die Weihnachtsmotive aufgewühlt. So würde ich das einmal nennen, denn über Frühjahr und Sommer ist das natürlich kein wirkliches Thema, weshalb auch neuere Motive kaum Resonanz finden. Mit der Saison, die erfahrungsgemäß Mitte Oktober so richtig anläuft, erhalten dagegen auch ältere Fotos mit weihnachtlicher Thematik eine Chance. Häufig sind es die, die ohnehin schon erfolgreich waren. Es freut mich aber, dass gerade das einzige neu eingestellte, eine der Nahaufnahmen der Faltengel am Weihnachtsbaum, bereits Abnehmer gefunden hat. Eine Bestätigung dafür, dass es sich Sorgfalt und Abwägen bei der Auswahl lohnt. Gerade bei umfangreichen Serien ist die richtige Wahl nicht leicht. Da macht es Sinn, im Abstand von einem oder zwei Tagen einen zweiten Durchgang zu starten, bei dem sich vorher Ausgewähltes auch mal als Fehler erweisen kann. Ich hoffe, in dieser Weihnachtssaison mit meinen immer noch sehr atmosphärischen Aufnahmen mehr Resonanz zu finden als in den Vorjahren. Und dass beim „Aufwühlen“ auch einige meiner Fotos ganz oben schwimmen.

Kontrastreiche Symbolkombination

Das Foto des Strohblumenherzens mit einem meiner jüngsten Holzlattenhintergründe zu kombinieren, scheint eine reizvolle Konstellation zu ergeben. Das Herz an sich habe ich bereits freigestellt. Nun arbeite ich an verschiedenen Varianten. Die energetische Ausstrahlung der verwitterten Holzlattenstruktur als Background für ein Trockenblumenarrangement, das an Lebendigkeit und Farbenfreude kaum zu überbieten ist, und dann noch in Herzform. Da werden die Lebenssymbole potenziert und können sich gegenseitig verstärken. Natürlich lebt das Ganze auch von dem Kontrast zwischen verwittert und farbenfroh abgegrenzt. Es wird darauf ankommen, es technisch gut umzusetzen, damit es als Ganzes überzeugend wirkt.

Frühlingsrückblick

Blüte des Wolligen Schneeballs

Eigentlich ist es nicht die richtige Jahreszeit für dieses Bild. Aber die Blüte des Wolligen Schneeballs finde ich zu jeder Zeit interessant, und bei der Durchsicht meines umfangreichen Archivmaterials ist mir diese Aufnahmen u. a. in die Hände gefallen. Schön, dass sie bei shutterstock angekommen ist. Die Früchte des Strauchs sind nicht minder spannend. Ich werde die vorhandenen Aufnahmen noch einmal durchsehen. Falls nichts geeignetes dabei ist, bieten sich die nächsten Wochen für neue Versuche mit den Fruchtständen des Schneeballs an. Die Hochzeit des Gemeinen Schneeballs dagegen kommt später. Dessen Früchte faszinieren mich vor allem im tiefsten Winter, wenn sie die einzigen Farbtupfer in der kahlen Baumlandschaft darstellen.

Neue Holzstrukturen

Es freut mich, nach längerer Pause einmal wieder neues Material bei Microstock platzieren zu können. Shutterstock war diesmal am schnellsten und hat zwei meiner neuen Holzstrukturfotos angenommen. Darunter das aus meinem Tagebucheintrag vom 08.05.2016 und eines aus der neuen Serie mit dem verwitterten, ursprünglich weiß gestrichenen Scheunentor, das sich m. E. wunderbar als Hintergrund für verschiedenste Gestaltungszusammenhänge eignet. Von diesem Motiv gibt’s noch eine Reihe von Varianten und Details, die ich eventuell noch ergänzen will.

Verwittertes weiß gestrichenes Scheunentor

Microstock und die Grenzen der Aufnahmefähigkeit

Diesen Frühling hoffe ich, endlich einmal mein Baumfotoportfolio ausweiten zu können. Es gibt schon einige ganz gute neue Aufnahmen von Baumblüten, die dafür in Frage kommen. Aber die eigentlich fotogenen kommen ja erst noch. Ich muss vor allem die Zeit und Ruhe finden, eine Auswahl zu treffen und die RAW-Dateien optimal zu entwickeln. Das wird dann wieder mehr Bewegung in mein etwas ruhig gewordenes Microstock-Engagement bringen, was im Zusammenhang mit der immer weiter sich beschleunigenden Fluktuation neu eingestellter Fotos von Bedeutung ist. Es scheint so, als ob Quantität in dem Bereich tatsächlich ein Kriterium für den potenziellen Erfolg einzelner Fotos darstellt. Jedenfalls haben vereinzelt eingestellte Fotos, so gut sie subjektiv auch immer sein mögen, kaum noch eine Chance, wahrgenommen zu werden. Eine Entwicklung, die wohl mit der überwältigenden Menge sehr guten Materials zusammenhängt, die sich im Laufe der Jahre weltweit aufgetürmt hat. Möglicherweise stößt da auch die Selektions- und Aufnahmefähigkeit an gewisse Machbarkeitsgrenzen, was es für den einzelnen Anbieter schwer macht, der kaum noch Steuerungsmöglichkeiten hat.

Mispel als weiteres Baumfrucht-Motiv

Diese Nahaufnahmen von gesammelten Baumfrüchten sind inzwischen fester Bestandteil meines Microstock-Portfolios. Das Schöne ist, dass ich es weiter ausbauen kann, denn es gibt immer noch Früchte, die ich in der Form bisher nicht abgelichtet habe. Da der Mispelbaum dieses Jahr so gut trägt, wäre das z. B. eine gute Gelegenheit. Die einzelne Mispelfrucht ist an sich schon formal sehr interessant, so dass auch Einzelaufnahmen Sinn machen könnten. Aber als Mengenbild wird es sicher noch interessanter. Neben den Schlehen wäre das ein zweites, noch ein Stück weit exotischeres Motiv, das nicht so häufig vorhanden sein sollte.

Jetzt schon Weihnachten im Blick

Nun hat mich doch tatsächlich bereits das große Weihnachtsthema beschäftigt. Mir war aufgefallen, dass bereits vor einer Woche das Interesse an Weihnachtsmotiven innerhalb meiner Microstock-Portfolios eingesetzt hat. Wirklich überraschend, denn das war bisher immer erst im Oktober feststellbar. Es scheint, dass die Saison immer weiter vorgezogen wird, fast wie bei den Discounter, die ebenfalls schon Regale voller Weihnachtsgebäck und Stollen präsentieren, kaum dass der Sommer sein Ende angekündigt hat. Eigentlich war das auch ein Weckruf, denn ich hatte mir vorgenommen, meine letztjährigen neuen Weihnachtsmotive erst im folgenden Jahr mit Blick auf die Saison hochzuladen. Einfach weil ich festgestellt habe, dass sie sonst schon im Laufe des Jahres in der Versenkung verschwinden. Jetzt scheint ein guter Zeitpunkt dafür, damit eine realistische Chance für Aufmerksamkeit entstehen kann. Schwierig genug ist das ohnehin geworden, bei dem ungeheuren Überangebot qualitativ hochwertiger Fotografien. Lang zurück liegen die Zeiten, als meine weihnachtlichen Schnappschüsse so etwas wie eine Lücke ausgefüllt haben. Aber unter den neuen sind einige Nahaufnahmen von Tischdekorationen, die ich für sehr ansprechend halte und denen ich gewisse Aussichten unterstelle. So bin ich zunächst gespannt, ob und bei welchen Agenturen die Silberweihnachtsbäumchen angenommen werden und ob die enthaltenen Bildideen den einen oder anderen Kreativen überzeugen können.

Kreative Baum-Verhaltenheit

Zwar habe ich es mir immer wieder vorgenommen. Tatsächlich aber ist die Erweiterung meines fotografischen Portfolios zum Themenfeld Bäume ins Stocken geraten. Besonders die Holzoberflächen und -strukturen wären ein wichtiges Motivfeld, da nach wie vor besonderer Bedarf danach bei den microstock-Agenturen besteht. Und einen besonderen Blick dafür habe ich allemal. Aber ich benötige eben die Ruhe und mehr Zeit, als mir gegenwärtig zur Verfügung steht. So begegne ich den Bäumen in diesen Wochen vor allem rein beobachtend und reflektierend, nicht verarbeitend und festhaltend. Die Zeit für die kreative Verarbeitung ist vielleicht in diesem Jahr noch nicht gekommen. Und die Verhaltenheit gegenüber den Produkten der Wunschbaum-Manufaktur zeigt mir, dass nicht nur mir selbst es derzeit so geht.

Highlight an reizarmen Tagen

Der Weihnachtsbaum ist für mich immer noch eines der Highlights dieser ansonsten so reizarmen Tage. Und ihn an diesem Wochenende bereits zu entfernen, wäre ohnehin nicht sinnvoll. Schließlich fällt der Dreikönigstag auf den Dienstag. Ich schätze, wir werden ihn noch bis zum kommenden Wochenende belassen und uns weiterhin an seiner feierlichen Leuchtkraft erfreuen. Am Nachmittag habe ich meine Fotosession mit dem weihnachtlichen Lichterbackground fortgesetzt und weitere Varianten ausprobiert. Daraus sind noch einmal einige vielversprechende Motivkandidaten für die Weihnachtskarte 2015 hervorgegangen. Und vielleicht kann ich auch das eine oder andere für mein Microstock-Portfolio geeignetes Weihnachtsfoto abzweigen. Das kann ich nach weiteren Filterdurchgängen letztlich entscheiden.

Jetzt auch bei shutterstock

Es freut mich sehr, dass ich seit gestern Abend Anbieter von shutterstock bin. Diese Microstock-Plattform hat bisher noch gefehlt, nachdem ich vor einigen Jahren mit meinen Einreichungen wohl nicht den Geschmack der Bildredaktion dort getroffen hatte. Besonders schön finde ich es, dass einige meiner neuesten Arbeiten, mit den Herbstblättern als tragenden Bildelementen gleich zu Anfang akzeptiert wurden. Das zeigt mir, dass Naturmakros und Konzeptfotografien, die natürliche Objekte integrieren, durchaus noch eine Chance haben. Dass es kurz nach dem Upload der ersten 9 Bilder gleich drei Downloads in rascher Folge gab, stimmt mich zuversichtlich. Das hätte ich nicht erwartet. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Portfolio dort ausbauen lässt und wie die Resonanz der nach passenden Bildern Suchenden sein wird. Erfahrungsgemäß hat da jede Agentur ihre eigenen Schwerpunkte. Und offensichtlich ist auch der Bedarf des jeweiligen Publikums durchaus unterschiedlich.

Fotografie und frischer Eindruck

Nun bin ich immer noch nicht dazu gekommen, die Pfaffenhütchenbilder durchzusehen. Ich denke, das muss in den nächsten Tagen passieren, da die Zeit der Pfaffenhütchen schon bald zu Ende geht und ich immer die Vorstellung habe, dass der Eindruck vor Ort noch in frischer Erinnerung sein muss, um die Auswahl richtig zu treffen. Danach geht’s an die alten Schriften. Also jede Menge zu tun, um dem Portfolio wieder neuen Schwung zu verleihen. Dass sich das lohnt erkenne ich an dem gelegentlichen Hochspülen schon verschüttet geglaubter Bilder des Portfolios, die dann doch noch auf Interessenten gestoßen sind. Solche, die ich selbst immer schon gut fand und deren Misserfolg mir nicht erklärlich war. Manche benötigen eben mehr Zeit in diesem immer unübersichtlicher werdenden Überangebot hochwertigen Fotomaterials. Manchmal frage ich mich schon, ob diese vor Jahren so vielversprechende Microstockbranche nicht allein wegen des Überfülle in Existenzprobleme geraten könnte. So etwas hätte man sich vor fünf Jahren noch nicht vorstellen können. Die andere damit zusammenhängende Frage ist, wie Nutzer damit zurechtkommen und wo eigentlich gegenwärtig und künftig die Kriterien für Erfolg in diesem Feld liegen. Antworten darauf habe ich noch nicht gefunden.

Mirabellenmotive für Microstock

Nun habe ich es geschafft, meine Serie zum Motivfeld „Mirabellen“ genau zu sichten, um daraus Aufnahmen zu selektieren, die für die Microstock-Portfolios verwendbar sind. Am Ende sind es zwei Nahaufnahmen der aufgeschnittenen und entkernten Mirabellenfrüchte geworden, und eine Makroaufnahme eines frisch im Hefeteig gebackenen Mirabellenkuchens. Das waren die besten und illustrativ aussagekräftigsten aus dieser Reihe. Mit DxO Opcitcs Pro habe ich anschließend noch das Optimum aus den RAW-Daten geholt. Das Ergebnis sind nun wirklich kontrastreiche und scharfe Detailaufnahmen, die von der intensiven Farbigkeit der Früchte und der Authentizität ihrer Verarbeitungsqualität leben. Ich bin sehr gespannt, was davon bei welchen Agenturen ankommt und ob es Interessenten findet. Auf dem Weg dahin, das Baumtagebuch nach dem Relaunch stärker an die Bloggerszene anzuschließen, habe ich es heute in vier verschiedene Blogverzeichnisse eingetragen. Es bleibt abzuwarten, ob dies längerfristig die Aufmerksamkeit neuer Leser weckt. Vorstellen kann ich es mir, da das Bloggen an sich, aber auch das Themenfeld „Natur & Garten“, in dessen entferntem Umfeld ich mich ja auch bewege, in den letzten Jahren großen Zuspruch gefunden hat. Die künftige Qualität der Interaktion im Rahmen des Themenfeldes kann ich gegenwärtig aber noch nicht einschätzen.