Motivverschiebungen vom Ursprung der Baum-Themen

Beim erneuten Durchsehen fast aller meiner Microstock-Portfolio-Fotografien der letzten Jahre ist mir wieder aufgefallen, wie sich die Schwerpunktmotive verschoben haben. Tatsächlich waren es anfänglich vor allem Nahaufnahmen von Bäumen, Baum-Details von Blättern, Blüten, Früchten, Rinde oder Wurzeln, die im Mittelpunkt standen. Aber auch einige frühe Holz-Struktur-Bilder, die bis heute zu den Bestsellern meines Portfolios gehören und die mir Vorbild für ganze Reihen weitere Strukturbilder waren, die in den Folgejahren immer wieder entstanden sind. Auch Weihnachten war damals schon ein Thema. Aber gerade die Weihnachtsmotive sind zahlreicher und auch raffinierter geworden. Auch Nachaufnahmen und Details von anderen Oberflächen und Materialien als Holz, v. a. die Recycling-Kunststoffbilder, aber auch Metall, Beton oder Steinoberflächen. Die Bäume sind bei den Microstockbemühungen doch sehr in den Hintergrund geraten. Immerhin aber gelingen mir noch vereinzelt gute Aufnahmen von Problemmotiven, wie z. B. den komplizierten und filigranen Blüten des Spitzahorns, oder von den Blüten des Weißdorns oder der Pfaffenhütchen. Das ist dann dem Moment, aber auch der mir heute zur Verfügung stehenden Technik zu verdanken, die bestimmte Einstellungen und Qualitäten möglich macht, die für mich früher nicht machbar gewesen wären. Dieser Rückblick auf das ganze Portfolio hat mir jedenfalls die Sinnhaftigkeit der Initiative wieder vor Augen geführt und mich darin bestärkt, die Reihen weiterzuentwickeln.

Künstlich intelligent erzeugte Bilder nach aktuellem Entwicklungsstand

Mit KI basierter Technik erzeugtes Bild einer Baumscheibe

Mit dieser Baumscheibe habe ich erstmals ein ernstzunehmendes fotografisches Motiv mit generativer KI erstellt. Es lehnt sich gestalterisch an meine früheren Baumscheibenfotografien an, setzt bei den Jahresringen aber kontrastreichere Strukturen ein. So ganz bin ich in meiner Einschätzung der aktuellen Möglichkeiten künstlich intelligenter Bildverarbeitung noch nicht zu einem klaren Schluss gekommen. Verblüffend scheinen mir die Techniken immer nur im allerersten Augenblick zu sein, und in Bezug auf die oft in Windeseile erstellbaren Variationen der gleichen Bildidee. Aber im Ergebnis erfüllt die Technik nicht wirklich meine Qualitätsvorstellungen. Vor allem sind die entweder kostenfrei verfügbaren Ansätze oder die an eine Mitgliedschaft oder Kundschaft bei kommerziellen Anbietern, etwa im Bereich der Microstock-Agenturen, geknüpften Möglichkeiten sehr ungenau. Gerade die Kongruenz mit sprachlich definierten Vorgaben lässt oft zu wünschen übrig, selbst wenn man die Beschreibung sehr detailliert anlegt. Oft bleiben bestimmte Gestaltungswünsche einfach unberücksichtigt, selbst wenn sie explizit ausgesprochen und betont werden. Und oft ist die technische Umsetzung nicht dem entsprechend, was man von guten „echten“ Fotografien erwarten kann. Ich denke, die eigentliche Stärke wird sich bei KI basierter Bildverarbeitung erst dann zeigen, wenn sie in kommerzielle Bildbearbeitungssoftware als Funktion integriert ist. In Ansätzen, auf bestimmte Bearbeitungsfunktionen bezogen, findet man das ja auch schon. Wenn es aber möglich sein wird, eigene gute Fotografien durch KI noch perfekter oder raffinierter zu machen, als es mit „normaler“ Bildbearbeitung möglich ist, wird die Technik sicher auch für mich eine akzeptierte Rolle spielen können.

Weihnachtsstimmungen und Bildwahrnehmung

Jetzt ist M. doch wieder von dem Weihnachten-ist-vorbei-Fieber erfasst. Den Wunsch, jetzt schon alle weihnachtlichen Dekorationen wegzuräumen, kann ich allerdings noch nicht unterstützen. Ich freue mich immer noch an dem schönen Baum, dem ich heute früh wieder Wasser gegeben habe. Und an den vielen Lichtern. Es ist mir eine Bestätigung, dass mein optimiertes Adventskalender-Weihnachtsbaum-Weihnachtszimmer-Foto bei der Agentur bereits akzeptiert wurde, bei der in der letzten Saison meine Weihnachtsmotive so sehr nachgefragt waren, allen voran die frühere Version dieses Motivs. Dennoch war die Annahme nicht selbstverständlich, da von derselben Redaktion eine ganze Reihe anderer neuer Motive überraschenderweise nicht angenommen wurden. Ich schätze, das hängt sehr von dem einzelnen Bildredakteur und dessen individuellen Vorstellungen ab. Deshalb kann ich mir vorstellen, es mit diesen abgelehnten Motiven im zeitlichen Abstand noch einmal zu versuchen. Anderer Zeitpunkt, andere Wahrnehmung – das habe ich schon sehr häufig so erlebt. Vielleicht ist der Hochsommer, in maximaler Distanz zur Weihnachtszeit ja dafür der richtige Zeitpunkt.

Advent im neuen Jahr

3D Adventskalender vor Weihnachtsbaum 2023

Das Motiv hat mich seit der Vorweihnachtszeit wieder stark beschäftigt. Auch weil es in ähnlicher Form in den letzten beiden Jahren auf so große Resonanz gestoßen ist. Ich habe jetzt verschiedene auf die diesjährige Weihnachtszimmerzeit bezogene Variationen erstellt und eine sehr enge Auswahl getroffen. Eine davon ist dieser Fassung des dreidimensionalen Adventskalenders vor geschmücktem Weihnachtsbaum und im weihnachtlich erleuchteten und geschmückten Weihnachtszimmer. Das fotografische Thema Weihnachten ist auch im neuen Jahr für mich noch nicht abgeschlossen. Und es startet mit diesem Vorgriff auf die kommende Adventszeit in 11 Monaten.

Kreativer Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist für mich nie spektakulär gewesen. So wirkte auch dieser letzte Tag des Jahres auf mich. Durchaus mit rekapitulierenden Gedanken verbunden. Aber die haben nicht die Kraft und Energie der Gedanken und Kommunikationen im Rahmen der Fest- und Feiertage. So war ich u. a. auch heute wieder mit meinen Weihnachtsfotografien beschäftigt, deren Bearbeitung viel Zeit und Einsatz erfordert, der sich aber lohnt. Am Ende werden zahlreiche neue Motive mein Weihnachtsfoto-Portfolio erweitern und Zeugnis von dieser besonders schönen und stimmungsvollen Weihnachtszeit geben. Ein Zeugnis, mit dem andere durchaus auch etwas anfangen können, wie ich von den Downloadergebnissen meiner Microstock-Präsenzen weiß. So wird sicher auch die Neuauflage meines Adventskalender- und Weihnachtsbaumfotos Resonanz erzeugen. Schön, dass ich das Jahr mit dieser kreativen Auswahl abschließen kann.

Christmas Shopping und ein neuer Weihnachtsbaum

Wir waren schon seit drei Jahren nicht mehr in S. zwischen den Jahren. Früher war das eine regelmäßige Tradition und immer wieder ein Erlebnis. Aber heute habe ich M. motivieren können, nach so langer Pause die Tradition wieder aufleben zu lassen. Es ist eine seltene Erfahrung, die wir aber auch nicht öfter als eben dieses eine Mal im Jahr wahrnehmen wollten. Dabei geht es eigentlich um einen Aspekt der Weihnacht, die nur vordergründig ein kommerzieller ist. Vor allem geht es um eine weihnachtliche Ästhetik, wie sie so nur in städtischen Zentren vorkommt und auch nur dort Sinn macht. Es ist spannend, die Veränderung dieser Ästhetik im Zeitverlauf zu beobachten und zu dokumentieren. So war auch der riesige Weihnachtsbaum im weihnachtlich erleuchteten Shopping Mall diesmal ein ganz anderer. So sind auch die Impressionen von dort neue und sagen etwas über die Veränderungen der Formen aus, in denen Weihnachten als Teil der Wirtschaft uns entgegentreten kann.

Christmas Shopping 2023 I
Christmas Shopping 2023 II

Viele Aufgaben während der Tage zwischen den Raunächten

Wie immer sind es in den Tagen zwischen den Jahren wieder viele Dinge, die noch abzuschließen oder für das kommende Arbeitsjahr vorzubereiten sind. Aber ich versuche auch meine illustrativen Vorhaben rund um Weihnachten umzusetzen. Wie heute Nachmittag die zweite Fotosession mit Weihnachtsmotiven. Es ging dabei v. a. um eine Neuauflage meines aktuellen Microstock-Favoriten mit der Detailaufnahme des rundplastischen Adventskalenders im Weihnachtszimmer und vor dem Hintergrund des Weihnachtsbaums und des festlich beleuchteten Schranks. Bei diesem Motiv bin ich zahlreiche Einstellungsvarianten und Perspektiven durchgegangen und bin ziemlich sicher, dass einige sehr gute darunter sind, welche die diesjährige Weihnachtsatmosphäre zuhause einfangen und wiedergeben. Einige andere auch ganz neue Ansichten und Motive habe ich hinzugefügt. Jetzt freue ich mich auf die Durchsicht in den nächsten Tagen und auf eine hoffentlich reichhaltige Erweiterung meines Weihnachtsfoto-Portfolios.

Weihnachten ist noch lange nicht vorbei

Für viele ist Weihnachten ja schon gleich nach den Feiertagen abgeschlossen. Nicht so für mich, gerne höre ich auch noch zwischen den Jahren Weihnachtslieder, freue mich an der Weihnachtsbeleuchtung und echtem Kerzenlicht und arbeite, wie immer in diesen Tagen des Jahres, an neuen weihnachtlichen Fotoimpressionen. Eine erste Reihe, nämlich die an Heilig Abend aufgenommenen Weihnachtszimmerfotografien in abstrakter Unschärfe habe ich jetzt schon fertig bearbeitet und eine ganz enge Auswahl getroffen, die bei verschiedenen Microstock-Agenturen zur Durchsicht stehen. Bei dem sehr speziellen Motiv, und an noch vollständig abstrakt unscharf, bin ich sehr gespannt. Einige Agenturen verstehen diese Technik und Darstellungsweise, die dahinter stehende Ästhetik gar nicht und geben eine Rückmeldung, die in Richtung technischer Fehler geht. Das ist natürlich Unsinn, zumal ähnlich gestaltete Fotos bei diesen Agenturen seit Jahren Abnehmer finden und tatsächlich nachgefragt werden. Es kommt sehr auf den einzelnen Redakteur an. Die Fotos wären eine Akzeptanz durchaus wert, gehört das Referenzbild doch zu den neuen Weihnachtsbilder-Stars der letzten Jahre. Diese Variationen stehen dem in Nichts nach, sind aus meiner heutigen Sicht technisch und gestalterisch sogar noch schlüssiger. Aber jetzt kommt es darauf an, dass andere das ähnlich sehen.

Fotografische Planverfolgung

Nun konnte ich an dem etwas durchwachsenen, aber regenfreien Nachmittag doch einmal das Vorhaben umsetzen, die letzten am Flussdamm noch verbliebenen Recycling-Plastik-Platte abzulichten. Von diesen Platten, aus denen Abfalleimer hergestellt wurden, stammt ja tatsächlich meine erfolgreichste Reihe von Microstock-Fotografien im Bereich „Hintergründe und Texturen“, gemessen an den Downloadzahlen noch erfolgreicher als meine Weihnachtsfotos oder die Serie mit Nahaufnahmen von Baumdetails oder Holzstrukturen. Ich habe diese industriell in einem heute nicht mehr praktizierten Verfahren erzeugten Strukturen schon unzählige Male in verschiedenen Konstellationen und bei verschiedenen Lichtverhältnissen fotografiert, auch mit verschiedenen Brennbreiten und Objektiven, bei unterschiedlichen Platten. Aber diese sind eben die letzten, die noch nicht mit Graffiti vollständig unkenntlich gemacht worden sind. Und tatsächlich sind es diejenigen, bei den sich die Farben der Recyclingplastikpartikel noch am intensivsten erhalten haben. Aber technisch bin ich mit den Ergebnissen noch nicht ganz zufrieden. Deshalb werde ich wohl in Kürze einen zweiten Versuch unternehmen und dann erstmals die mir bisher noch nicht bekannte Technik des Fokus-Bracketing anwenden.

Oberflächenstrukturen im Frühsommerlicht

Das Licht am frühen Nachmittag war toll zum Fotografieren. Dabei ging es mir v. a. um eine weitere Reihe von Bildern, diesmal allerdings im Weitwinkel aufgenommen, von der ehemals weiß gestrichenen Zinkplatte, die ich vor einigen Wochen auf meinem Weg am Straßenrand entdeckt hatte. Da die Farbe sehr unregelmäßig abgeblättert ist, teilweise aber noch anhaftet, ergeben sich im Ausschnitt sehr abwechslungsreiche, fast lebendig wirkende Strukturen. Die eignen sich hervorragend als Hintergrundbilder, wie ich aus früheren Fotoreihen mit ähnlichen Motiven weiß. Und dafür gibt’s auch eine ziemlich zeitlose Nachfrage, weil sie sich so gut für verschiedenste Illustrationszwecke verwenden lassen. Im Umfeld dieser Aufnahmen habe ich noch andere Strukturen in den Blick genommen, die wegen des harten Lichts aber technisch nicht so gut gelungen waren. Dennoch faszinieren mich Holzoberflächen immer wieder, die den ehemals lebenden Baum noch deutlich in Erinnerung rufen, obwohl sie schon stark verwittert, handwerkliche bearbeitet und ausgebleicht sind.

Textur einer verwitterten Zaunlatte

Naturbezogene und künstliche Oberflächentexturen

Heute bin ich endlich dazu gekommen, die jüngste Auswahl an überwiegend Oberflächenstrukturen und -texturen in meine Microstock-Portfolios hochzuladen. Immerhin eine Agentur hat ganz schnell alle eingereichten Motive akzeptiert und freigegeben. Das finde ich gut, denn gerade bei diesen Bildern hatte ich ein gutes Gefühl, was ihre Eignung für Microstock betrifft. Wie überhaupt in jüngster Zeit gerade die Oberflächen, Hintergründe und Materialtexturen zu den erfolgreichsten Fotoreihen überhaupt gehören. Wohl weil sie in so vielen unterschiedlichen Bereichen verwendbar sind. Aber ich habe auch ein ganz gutes Auge für solche Motivfelder. Diesmal gibt’s also eine Erweiterung meiner Betonoberflächen, die Abdrücke der Holzlattenverschalung tragen, in die sie einmal hineingegossen wurden. Diese Sichtbeton- oder Strukturbetonflächen haben etwas sehr Reizvolles, da sie schon farblich, aber natürlich vor allem strukturell sehr an die Positivform, nämlich die Holzbretter aus Naturmaterial erinnern, beim ersten Blick wie ein Duplikat derselben wirken. Das wird aus der Fotoreihe, die von einer extremen Nahaufnahme bis hin zu einer Weitwinkelperspektive auf eine solche Sichtbetonwand reicht, sehr schön erkennbar. Aber auch die beiden Bilder der ursprünglich mit heller Farbe lackierten und jetzt schon zur Hälfte abgeblätterten Zinkplatte sind außergewöhnlich. Einmal eine ganz unnatürliche Textur, die durch die sich häutende Lackoberfläche aber in diesem verwitterten Zustand fast schon etwas Natürliches angenommen hat.

Fotografische Expertise

Die Arbeit mit Bildern nimmt zurzeit einen großen Teil meiner Arbeit ein. Das ist immer wieder herausfordernd, weil es um sehr unterschiedliche Motivfelder geht und bei der Verwendung von Fotografien für illustrative Zwecke es sehr auf die ganz feinen Details und Nuancen ankommt. Das gilt natürlich insbesondere für die Auswahl von Microstock-Agenturen, bei denen sich selbst für ausgefallene Motivreihen oft Tausende Möglichkeiten ausfindig machen. Immerhin bieten die die Möglichkeit an, Layoutversionen downzuloaden, so dass man mit Varianten experimentieren kann. Aber auch danach bleibt noch viel zu tun. Aber es lohnt sich, denn eine wirklich treffende, spontan verständliche und dem Content zugeordnete Fotoillustration ist viel wert. So hoffe ich, meine Expertise auf dem Gebiet durch die vielen Stunden intensiver Auswahl, Bearbeitung und Optimierung in immer wieder anderen Motivbereichen auch weiter verbessern zu können. Für mich selbst ist es überraschend, wie sich das anfänglich allein auf die Bäume konzentrierte fotografische Interesse über die Jahre so stark ausgeweitet hat und nun auch ganz naturferne Themenfelder umfasst, die sich als nicht weniger spannend und im Zeitverlauf sich immer wieder wandelnd gezeigt haben.

Geschärfter Blick auf illustratives Fotomaterial

Diese vom nicht vorhandenen Frühling geprägten Tage sind für mich mit viel bildbezogener Arbeit verbunden. Vor allem die Auswahl und Bearbeitung zur Illustration geeigneter Fotografien steht dabei im Mittelpunkt. Wie immer keine leichte und vor allem eine sehr zeitintensive Aufgabe, die sich aber letztlich lohnt. Wirklich gutes Illustrationsmaterial ist viel Wert, trägt oft sehr stark zum Gesamteindruck des Auftritts bei und erleichtert auch da das Vermitteln der textlichen Information. Diesmal ist es v. a. fremdes Microstock-Material. Aber gelegentlich nutze ich auch eigene Fotografien, sofern sie im Kontext passend sind. Das betrifft außerhalb eigener Projekte v. a. als Hintergrund geeignete Motive, die ja neben den Baum-, Holz- und Landschaftsaufnahmen inzwischen einen wesentlichen Anteil, wenn nicht den quantitativ größten Anteil an meinen Microstock-Portfolios einnehmen. Beim stundenlangen Durchforsten von Motivgruppen für nicht eigene Themenfelder schärft sich mein Blick auf die Anforderungen der Microstock-Plattformen immer weiter. So denke ich, in meinen eigenen Themenfelder deshalb auch ein gutes Gespür für interessante, weil zur Illustration von Gestaltern verwendbare Motive entwickelt zu haben. Nun muss es aber endlich wieder lichtreich und warm werden, damit die Themenportfolios auch wieder erweitern kann. Die ersten Baumblütenaufnahmen dieses Frühlings waren ein Anfang.

Wechselhafte Einschätzung fotografischer Gestaltungstechnik

Meine Microstock-Einreichungen hatten wie erwartet ganz unterschiedliche Resonanz bei den verschiedenen Agenturen. Gerade an den Fotos in abstrakter Unschärfe vom Adventskranz, den Weihnachtszimmersituationen und dem Weihnachtsbaum scheiden sich erfahrungsgemäß die Geister. Und eine der Agenturen lehnt in dieser Gestaltungstechnik aufgenommene Fotografien so gut wie immer ab. Kurios, denn manchmal rutschen eben einige dieser Motive doch durch und erweisen sich jedes Mal als sehr erfolgreich. So ist es nach Jahren, in denen ich mit dieser Technik arbeite für mich unverständlich, dass solches immer noch von diesen Redaktionen mit technischen Fehlern in Verbindung gebracht wird. Es sollte sich doch herumgesprochen haben, dass gerade solches Bildmaterial besonders große Beliebtheit erlangt hat. Nun, andere Agenturen haben das schon längst erkannt, und bei denen sind meine ausgewählten Weihnachtsfotos dieser Saison auch fast ausnahmslos angenommen worden. Das Projekt ist noch nicht ganz abgeschlossen. So bin ich gespannt, die Akzeptanz am Ende in ihrer Gesamtheit zu betrachten.

Weihnachtliche Einflüsse zum Jahresstart

Das Arbeitsjahr zeigt gleich zu Anfang eine ungeahnte Intensität. Das ist nicht ganz zu erwarten gewesen, weil die Grundstimmung doch nach wie vor eine eher gedämpfte ist. Aber untergründig kommen altgewohnte Motivation nun doch langsam wieder zum Vorschein. Und so versuche ich die Balance zu halten zwischen dem Nachholen einer zu knapp geratenen Auszeit um die Jahreswende herum und der Wunsch, ohne Verzögerung in dieses neue Arbeitsjahr zu starten. Grundsätzlich bin ich für alle Anstöße und Anzeichen dankbar, die geeignet sind, die so festgefahrene Lethargie aufzulösen. Aber die Nachbereitung der Weihnachtsimpressionen, v. a. in Form der Erweiterung meines Microstock-Portfolios sind gleichzeitig eine gute Möglichkeit, Ruhe, Innenschau und Wärme in der Form in die Kommunikationsarbeit einfließen zu lassen, wie sie nur unter dem Eindruck der Weihnachtszeit möglich ist. Und solange der Weihnachtsbaum und die festliche Weihnachtsbeleuchtung noch da sind, will ich dies auch weiterhin in mir aufnehmen und nach Möglichkeit ins Soziale übersetzen.

Verzögerter Jahresanfang

Eigentlich war es nicht anders zu erwarten. Die Menschen haben bezüglich des Jahreswechsels Nachholbedarf an freier Auszeit zum Rekapitulieren und Nachdenken, vielleicht zum Planen für die nähere Zukunft. In anderen Jahren hatten wir dafür einige Tage mehr zur Verfügung. Aber bei der Aufteilung der Feiertage, die jeweils am Wochenende platziert waren, war diese Zeit zwischen den Jahren in knapp einer Woche schon vorbei, und schon sind wir im neuen Jahr, das so schnell noch nicht in seine aktive Phase starten will. Ich nutze diese eher bescheiden Übergangszeit, bis sich nennenswerte Kommunikation wieder Bahn bricht, um verschiedene kreative Projekte voranzubringen und dann auch schon neue Ergebnisse erarbeitet zu haben. Dazu zählen auch noch die fotografischen Weihnachtsthemen, die mich heute erstmals für dieses Saison bis zur Verschlagwortung meiner jüngsten Bildideen gebracht haben. Viele Begriffe sind eigentlich immer relevante: Advent, Weihnachten, Weihnachtsbaum, Kerze, Licht, Dekoration, festlich u. ä. Aber je nach Motivreihe kommen auch neue Begriffe und Kombinationen hinzu. Nicht ganz einfach, für die englischsprachige Beschreibung Übersetzungen zu finden, z. B. für Engel-Karussell-Windlicht oder andere ausgefallene Weihnachtsdekorationsobjekte. Aber das macht auch Spaß, weil es auch in sprachlicher Hinsicht zum Nachdenken über die Besonderheiten des jeweiligen Motivs anregt, was dann auch für die Korrektur und Erweiterung der deutschsprachigen Verschlagwortung von Bedeutung sein kann.

Lebenssymbolischer Höhepunkt

So ganz sind wir auch heute noch nicht mit der Weihnachtsdekoration zum Abschluss gekommen. Aber ich habe M. noch bei einigen weiteren Aufräum- und Reinigungsaktionen geholfen, so dass nicht mehr allzu viel dem Start in den nachweihnachtlichen Jahresanfang entgegensteht. Für mich selbst habe ich am Abend noch ein letztes Mal eine Reihe meiner Lieblingsweihnachtslieder gehört. Und nachdem auch die letzten noch eine Property Release erfordernden Microstock-Fotografien derzeit von den Agenturen geprüft worden sind, werde ich auch thematisch und kreativ die letzte Weihnachtssaison abschließen können. Mit den neuen Fotos vom Weihnachtszimmer und dem Weihnachtsbaum, der darin meist als markantes Hintergrundelement in Erscheinung tritt, bin ich sehr zufrieden, zumal diesmal ganz neue symbolisch Element, zudem in neue Kombination integriert sind. Dabei ist mir nochmal klar geworden, dass weniger das Vegetabile, sondern vielmehr das Licht und die Lichtsymbolik für unser Weihnachtsempfinden wesentlich sind. Am Weihnachtsbaum wird diese Symbolik nur enggeführt und gewissermaßen einem lebenssymbolischen Höhepunkt geführt.

Nachgeholte Arbeiten im Fotoarchiv

Das Weihnachtsbaumthema hat mich dieses Jahr bis in den Mai begleitet. Tatsächlich bin ich in diesen Tagen erst dazu gekommen, die letzten Fotoreihen aus der vergangenen Weihnachtszeit vollständig zu sichten und die besten zu bearbeiten. Dabei sind doch noch einige sehr gute Motive herausgekommen, die ich nun auch zu meinen Microstock-Portfolios ergänzt habe. Einige davon sind Favoriten für die nächste Weihnachtsgrußkarte. Aber auch andere Baum- und Landschaftsmotive der letzten 12 Monate sind darunter, die ich bei der Durchsicht der übrigen sich schon überlaufenden Archive herausgreifen konnte. Gar nicht so schlecht, die Qualität und Anzahl neuerer Fotografien zu meinen Schwerpunktthemen Bäume, Holz, Oberflächentexturen und Weihnachten. Das macht auch Lust auf einen neuen Anlauf gerade im Bereich der Landschaftsfotografie und der Baumdetails während der hellen Jahreszeit.

Räumliche Naturstruktur

Es hatten sich enorm viele Fotoreihen angestaut, die ich zwar zum Teil schon einmal gesichtet und vorsortiert hatte, die aber nicht vollständig bearbeitet waren. Jetzt bin ich weitgehend durch und konnte das meiste davon in die passenden Ordner verteilen, vieles ausmisten und natürlich optimieren. Darunter waren sehr viele Landschaftsaufnahmen, Baumfotografien und natürliche Texturen. Da schlummern durchaus noch einige Schätze, die ich später heben will, nachdem ich die am offensichtlichsten für die Microstockportfolios oder auch eigene Printprojekt geeigneten schon registriert habe. Sehr reizvoll finde ich die Aufnahmen natürlicher Strukturen, die nicht immer von Bäumen stammen müssen. Gerade auch Kräuter und gemischte Wiesengewächse können einen sehr anrührenden Eindruck einer Landschaft vermitteln und den Betrachter so richtig in die Szene hineinziehen. Diese erst vor wenigen Tagen realisierten Nahaufnahmen eines getrockneten Schilffelds haben gerade wegen der partiellen Unschärfe eine für mich reizvolle räumliche Wirkung, die auch von der Reflexion des Lichts in Abhängigkeit mit zufälligen Überschneidungen und Überlagerungen abhängig ist.

Getrocknetes Schilffeld – Nahaufnahme I
Getrocknetes Schilffeld – Nahaufnahme II
Getrocknetes Schilffeld – Nahaufnahme III

Bau(m)holztexturen

Meine neuesten Material-Oberflächen-Fotografien sind wirklich besonders, sehr differenziert und dank einer guten Auswahl, einer ruhigen Hand und der Verwendung des sensationell scharfen Makroobjektivs auch technisch erstklassig gelungen. Ich bin gespannt, ob die zwei Bauholz-Oberflächendetails und die beiden metallischen Oberflächenstrukturen akzeptiert werden. Als Illustrationshintergründe scheinen sie mir sehr geeignet und sicherlich auch vielseitig einsetzbar. Selbst erstaunt bin ich über den Detailreichtum dieser Aufnahmen, die mir nicht immer in dieser Form gelingen.

Bauholztextur mit Quarzsand und Zementanhaftungen
Bauholzhintergrund mit Quarzsand und Zementanhaftungen

Unwahrscheinliche Entwicklungen

Ein intensiver Arbeitstag, an dem sich die Krise latent fortsetzt und zu einer unwahrscheinlichen Gewohnheit zu werden scheint. Kaum absehbar, wie sich das längerfristig auf die Motivation der Menschen auswirkt, wenn man sich dauerhaft im Überlebensmodus bewegt und danach verhält. Ich freue mich, dass ich mit meinen jüngsten Microstock-Ergänzungen insgesamt gute Resonanz gefunden habe, solche kreativen Highlights sind mir eine aufbauende Bestätigung. Darunter sind viele Materialstrukturbilder, vor allem von Holzstrukturen, aber auch aus dem Motivfeld der Kunststoffrecycling-Konzepte. Nachholbedarf habe ich noch bei den Baumdetails, hoffe aber, dass mir im Laufe des Baumfrühlings neue Aufnahmen gelingen, was gerade bei den Baumblüten nicht einfach ist. Spitzahorn und Weißdorn sind da aber grundsätzlich geeignete Kandidaten.

Spannende Microstockstrategien

Nach der Routine-Arbeit eines Samstags war der Rest des Tages mit unverhofft viel Projektarbeit angefüllt. Da blieb nicht mehr viel Zeit, die bei Alamy bereitgestellte Auswahl meines Microstock-Portfolios weiter zu bezeichnen und zu verschlagworten. Die traditionell und beim Schnitt der Agenturen langfristig erfolgreichen Motivreihen habe ich vorgezogen. Das sind nach wie vor meine Holzoberflächen und Holzstrukturbilder, meine Detailaufnahmen von Blüten, Früchten und Blättern, Materialoberflächen als Hintergründe und eben die Feiertags-, vor allem die Weihnachtssymbolbilder. Es ist spannend mit der Kombination von Keywords zu spielen und dem bei Alamy implementierten Kriterium der Auffindbarkeit Rechnung zu tragen. Tatsächlich kann dabei die Kombination bestimmter Suchbegriffe den Unterschied zwischen schwacher Auffindbarkeit und optimierter Auffindbarkeit machen. Zumindest gemessen an dem, was das System anzeigt. Ob sich diese Differenz in der Resonanz auf die eine oder andere Kategorie von Fotografien spiegelt, bleibt dann noch abzuwarten.

Jetzt auch bei Alamy

Seltsam eigentlich, dass mir diese Microstock-Agentur bisher nie aufgefallen ist. Dabei bin ich teils schon Jahre bei verschiedenen Agenturen vertreten und verfolge die Szene auch regelmäßig. Aber Alamy muss mir irgendwie entgangen sein, obwohl die Agentur schon seit ca. 20 Jahren am Markt ist. Aber ich freue mich, sie jetzt entdeckt zu haben und künftig ein Teil meines Portfolios auch bei Alamy anbieten zu können. Die im Vereinigten Königreich ansässige Agentur ist sehr breit aufgestellt und verfügt über eine sehr große Auswahl. Es wird spannend sein zu verfolgen, ob meine bevorzugten Themenfelder Bäume, Holz, Feiertage, Hintergründe & Texturen dort Resonanz finden und wo genau die Schwerpunktinteressen der sich dort tummelnden Kreativen liegen. Beim Hochladen und verschlagworten einer Reihe von Fotografien hatte ich den Eindruck, dass einige vielversprechende Kandidaten dabei sein könnten. Nicht nur die aktuell besonders nachgefragten Motive aus dem Bereich Recycling, auch meine Traditionsmotive zu Bäumen und Hölzern sollten auch hier eine Nachfrage erfahren.

Gutes Licht für Materialtexturen und Holzoberflächen

Nur einmal in vier Jahren gibt’s diesen Tag. Eine von Ms Bekannten hat genau heute Geburtstag. Seltsam, wenn man nur alle vier Jahre seines Geburtstags am eigentlichen Tag gedenken kann. Fällt der dann sonst immer aus, muss man ihn nachholen oder gar vorziehen? Ansonsten hatte dieser Samstag nichts Außergewöhnliches, der richtige Rahmen für Routinearbeiten, wie sie Samstag häufig auf meinem Programm stehen. Auch gut, weil für die produktive Arbeit dann in der Folgezeit der Kopf wieder frei ist. Sehr gerne würde ich gerade jetzt in freien Stunden raus in die Baumlandschaft und in abgelegene Winkel des Orts gehen, um in den lichtreichen Stunden, die wir auch jetzt schon erleben, neue und ungewöhnliche Fotografien zu realisieren. Gerade für Oberflächenstrukturen, besonders von Holzflächen, sind die Lichtverhältnisse in dieser Zeit der Jahres recht gut, noch bis in den Frühsommer hinein. Im richtigen Hochsommer wird’s wegen der zu intensiven Strahlung und der vielen Schatten dann schwieriger. Ich hoffe, die Zeit vorher für einen Ausbau meiner Portfolios gut und umfangreich nutzen zu können. Unterstützt durch neue Technik, die demnächst zusätzlich nutzbar sein wird. Die jüngst ergänzten und überwiegend auch akzeptierten Motive besonders von Holzoberflächen und Materialtexturen sind für die nächsten Monate ein guter Auftakt.

Konstruktionsholz-Struktur

Sperrholzstapel - Holzhintergrund

Manchmal lohnt es sich, älteres Bildmaterial noch einmal durchzusehen. Im zeitlichen Abstand komme ich oft zu anderen Einschätzungen. Auf einmal erscheinen Motive interessant genug, um innerhalb der Microstock-Portfolios eine Chance zu haben. Eine dieser Revisionen betrifft eine Reihe von Holz-Struktur-Fotografien, die ich im letzten Jahr von einem verwitterten Stapel Sperrholzplatten, dickere Konstruktionsholzplatten, gewinnen konnte. Eine Auswahl daraus zeigt interessante verwitterte Holzstrukturen, welche die kreuzweise Anordnung der übereinanderliegende Schichten sehr schön sichtbar macht, v. a. weil die im Hirnholz auf die Schnittkante stoßenden Flächen stärker verwittert sind und anfälliger auch sind gegenüber Pilzbefall. Das ergibt im Ergebnis eine interessante Struktur und Zeichnung, die so nur bei einem technischen Zwecken dienenden und für diese Zwecke optimierten Bauholzstoff auftreten kann.

Ausnahmezeiten und geistige Entwicklung

Das Motivierende eines Einundzwanzigsten hatte dieser Tag für mich eher nicht. Natürlich, während der Fastnachtszeit ist ohnehin alles anders. Aber dieses Jahr erscheinen mir die Menschen besonders abwesend zu sein. Wie aus der Zeit gefallen und eigentlich nicht ansprechbar. Das gehört zu den unwahrscheinlichen Erlebnissen, zu den Situationen, bei denen ich denke, wir träumen unsere Lebenszeit dahin und haben einen geistigen Fortschritt in den letzten Jahrhunderten tatsächlich noch nicht geschafft. In solchen Zeiten halte ich mich gerne an meine Basis-Themen, Bäume und Holz. Und da konnte ich nach langem Auswählen und Bearbeiten zwei ganz gute Holzstrukturfotos meiner Sammlung hinzufügen, die spontan auch schon bei der ersten Microstock-Agentur akzeptiert wurden. Bei der Gelegenheit habe ich neue Techniken der Weiterverarbeitung getestet, die in Richtung einer möglichst breiten Anwendungsmöglichkeit geht, und das heißt in Richtung von weniger Kontrast und mehr akzentuierter Flächigkeit, die aber den Gegenstand und seine Besonderheit dennoch deutlich hervortreten lässt.

Fotografische Aufarbeitung

Nun sehe ich nach längerer Aufarbeitung vieler lange liegengebliebener Fotografien langsam, dass die Durchsicht und Bearbeitung ein Ende nimmt. Dabei waren sehr verschiedene Motivfelder, Material- und Oberflächenstrukturen, Feiertage und Natur-Struktur-Aufnahmen. Darunter sollten auch vielversprechende sein. Jedenfalls haben die schnelleren unter den Microstock-Agenturen bereits ihre Akzeptanz zum Ausdruck gebracht. Damit sind meine Portfolios bald wieder um einige Motive umfangreicher, und die Chance, bei Kreativen Resonanz zu finden, ist ebenfalls größer. Ich freue mich in den nächsten Monaten vor allem darauf, mit neuen Bildern neue Schwerpunkte setzen zu können.

Meine motivischen Schwerpunkte

Schade, das eigene Portfolio lässt sich bei shutterstock nicht mehr als Widget in die eigenen Webseiten integrieren. Aber ich konnte immerhin die Anbindung als Affiliate Partner realisieren. Das eröffnet Interessenten die Möglichkeit, nach beliebigen Begriffen zu suchen und ist nicht nur auf die von mir selbst abgedeckten Microstock-Motivfelder Backgrounds, Vintage, Feiertage, Symbole und Pflanzen begrenzt. Auch wenn ich gerade auf meine Auswahl an Baum- und Holzfotografien aufmerksam machen möchte, zu denen ich immer noch eine besondere Beziehung habe, was, wie ich weiß, von anderen auch wahrgenommen wird. Gegenwärtig ist es schwer zu sagen, was mein eigentlicher Motivschwerpunkt ist. Rein quantitativ liegt er aktuell bei den Weihnachtsmotiven, aber auch meine Auswahl an Backgrounds, speziell von Materialoberflächen und Holzstrukturen, nimmt einen breiteren Raum ein. Ich denke, da ist noch viel zu ergänzen und auszubauen. Nach dem in dieser Hinsicht mageren Jahr 2019 kann ich mir vorstellen, die Portfolios in diesem Jahr wieder stärker auszudehnen.

Ästhetische Grenzbereiche weihnachtlicher Impressionen

Es ist schön, wenn zum Ende der Arbeitswoche wichtige Projekte auch einen erkennbaren Fortschritt gemacht haben und ein Abschluss in Sicht gerät. Ganz am Ende widme ich mich in diesen Tagen erneut der Durchsicht und Bearbeitung der letzten Fotoreihen zum Weihnachtsbaum, diesmal in der blurred Variante. Diese Motive sind besonders schwierig einzuschätzen und auszuwählen, da es auf winzige Nuancen ankommt. Ich hoffe, nun drei wirklich spannende Fotos aus dieser Reihe gefunden und optimiert zu haben und später auch die Microstock-Agenturen überzeugen zu können. Die waren bisher gerade in dem Motivbereich wechselhaft begeistert, manchmal muss ich auch einen zweiten Anlauf wagen, weil es stark von der persönlichen Einordnung des jeweiligen Bildredakteurs abhängt. Letztlich sollte die atmosphärische Dichte dieser Bilder aber die Mehrheit ansprechen. Aus einer Reihe von Downloads mit ähnlichen Motiven weiß ich, dass dies durchaus einen Nerv trifft und als ungewöhnliche Interpretation weihnachtlicher Impression von verschiedenen Kreativen geschätzt wird.

Verlängerte Weihnachtszeit

Ich freue mich sehr, dass wir den Weihnachtsbaum noch eine weitere Woche lang um uns haben. Ich fände es morgen nicht passend, ihn traditionsgemäß zum Dreikönigstag bereits abzuschmücken. Tatsächlich sieht er noch so frisch und kräftig aus wie vor einigen Wochen, als ich ihn frisch geschlagen beim Händler ausgesucht hatte. Und die Atmosphäre, die uns einen so wohltuenden Gegenpol zum ungemütlichen Wetter da draußen schafft und diese weihnachtliche Stimmung weiterschwingen lässt, wollen wir vor allem noch einige Tage in uns aufnehmen können. Ich freue mich, dass meine Weihnachtsimpressionen auch bei den Microstock-Redaktionen in verschiedenen Winkeln der Erde insgesamt sehr positiv aufgenommen werden und ich mein Portfolio um einiges erweitern konnte, auch wenn noch nicht alles gesichtet wurde. Außerdem konnte ich lange realisierte Motivreihen aus anderen Themenfeldern weiterverfolgen. Vielleicht gibt das ja auch den Auftakt für eine neue Phase des kreativen Fotografierens, die ich vor der Weihnachtszeit lange vermisst habe.

Bildformen und emotionale Qualitäten

Welch ein langer Arbeitstag, an dem mich die weihnachtlichen Motivreihen fast ununterbrochen auf Trab gehalten haben. Aber jetzt bin ich tatsächlich durch und muss nur noch einige Freigaben durch die Bildredakteure abwarten. Vielleicht werde ich in den nächsten Tagen noch Ausdrucke der besten Motive anfertigen, als Vorgeschmack und Starthilfe für die Grußkarten der nächsten Weihnachtssaison. Aber mit der Auswahl und den detaillierten Ergebnissen bin ich zunächst sehr zufrieden. Dass ich mich mit bestimmten Motivfeldern und der Technik mit abstrakter Unschärfe auf wechselhaft interpretiertem Gebiet bewege, weiß ich ohnehin schon von den Vorjahren. Da gibt’s gewisse Routinen und Standardreaktionen je nach Agentur. Dass die Motive und die besondere Art von weihnachtlicher Impression bei Kreativen auf Interesse stößt, ist aber unzweifelhaft. Der Erfolg bei shutterstock, depositphotos und iStock gibt mir da Recht. Da muss ich eben immer wieder Überzeugungsarbeit leisten, damit die emotionale Qualität und Verwendbarkeit der Bildformen, die in meinem eigenen weihnachtlichen Erleben wurzeln, auch weitere Kreise ziehen kann. Ohne unsere Weihnachtsbäume, die das Zentrum der weihnachtlichen Arrangements bilden, wäre das so nicht denkbar. Aber wesentlich ist eben, was wir selbst damit verbinden und wie wir es konkret in Form bringen. Es freut mich ungemein, dass das von vielen verstanden und auch als ein Beitrag geschätzt wird, der eine ausgeprägte Form von Innerlichkeit und Sinnhaftigkeit offenbart.