Ansätze für eine High-End Fotografie

Zuletzt war ich eher frustriert, weil meine Einreichungen von High-End Fotografien bei der einen Microstock-Agentur, die heute kaum noch mit Microstockmaterial handelt, stattdessen aber ungewöhnliche Geschäftsfelder u. a. rund um KI Datengrundlagen und eben solche eher nicht in Microstock-Portfolios zu findende eher künstlerische Fotografie aufgebaut hat. Das fand ich spannend, weil neben den plakativen und für illustrative Zwecke eben besonders gut verwendbaren Fotomotiven in meinen Reihen immer auch solche enthalten sind, die eher in diese High-End Richtung gehen. Zum Beispiel auch das Motiv mit den halb vergangenen Physalis-Früchten im Gegenlicht, das ich kürzlich habe auf Leinwand drucken lassen. Das wurde tatsächlich auch akzeptiert, womit ich zunächst nicht gerechnet hätte. Was die Agentur unter künstlerisch versteht und wie ich das selbst einordne, das scheint sich nämlich nur manchmal zu entsprechen. Jedenfalls sind bisher mehr Einreichungen für diesen Bereich abgelehnt als akzeptiert worden. Ich habe aber jetzt einen groben Anhaltspunkt, was man sich dort vorstellt und kann in Zukunft vielleicht auch mit meinen Baumfotografien versuchen, einige Motive in diesem Pool unterzubringen. Inwieweit sich das dann irgendwie auszahlt, kann ich aber noch gar nicht sagen, weil mir Informationen über die Vertriebswege in diesem neuen Geschäftsfeld fehlen.

Gestalterische Früchte meines Mirabellen-Konzepts

Die Mirabellen-Motive sind überraschend positiv bereits jetzt bei etwa der Hälfte der Microstock-Plattformen angenommen worden. Bei einigen immerhin schon teilweise, aber diese schrittweise Freigabe ist dort nicht ungewöhnlich. Das zeigt mir, dass meine Einschätzung zur Qualität dieser Naturkonzept, und -Hintergrund-Bilder richtig war. Zumindest aus der Sicht der Anforderungen, die Microstock-Fotografie üblicherweise stellt. Die andere Frage ist die Akzeptanz und das Interesse der Nutzer. Das werde ich in den nächsten Monaten sehen. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass die Pflege der Familientradition rund um die Baumobsterträge der Streuobstwiese auch diese gestalterischen Früchte trägt. Denn so authentische und spezialisierte Motive sind natürlich selten zu finden. In dieser technischen Qualität zudem kaum irgendwo. Aber natürlich gehört auch Erfahrung mit der Art der Bildkomposition dazu. Dass die Mirabellen hier eben in einer flächigen Schüttung arrangiert wurden, so dass echte flächige Hintergrundbilder entstehen konnten. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das längerfristig Resonanz erzeugt.

Eine Qualitätsauswahl von 11 Mirabellen-Natur-Konzept-Hintergrundbildern

Meine Reihe mit Mirabellen-Hintergrund-Fotografien habe ich heute weiter durchsehen und bearbeiten können. Am Ende sind es 21 ausgewählte Motive geworden, von denen es 11 bis zu Eignung als Microstock-Fotos geschafft haben. Teilweise habe ich die auch schon in meine Portfolios hochgeladen und warte jetzt auf die Bildredaktion. Die Motive sind ganz sicher selten und insofern für Microstock interessant. Aber gelegentlich stören sich die Redakteure an eine zu großen Variantenanzahl. Das war bei dieser flächigen Aufschüttung der frisch gepflückten Mirabellen gerade so gewollt, weil nur so eine gute Scharfstellung der Nahaufnahme bis in die Ecken hinein und eine Verwendung als Hintergrundmotiv möglich ist. Die Variationen besehen dann im genauen Ausschnitt und im Zoom-Faktor. So habe ich solche Motive, die fast alle aufgeschütteten Mirabellen erfassen und stufenweise weitere, die immer näher herangehen, bis zu wirklichen Nahaufnahmen. Außerdem habe ich noch ein Foto von den aufgeschnittenen, entkernten Mirabellen gemacht, das ich ebenfalls eingereicht habe. Ich würde mich freuen, wenn möglichst alle Varianten Zustimmung finden. Einfach weil das ein super Motiv ist, die Mirabellen nur selten so schön und sonnenverwöhnt ausgereift erscheinen und sich insofern eine vergleichbare Motivqualität so schnell nicht mehr realisieren lassen wird.

Baum-Fotografien im Rahmen meiner Microstock-Portfolios

Meine Microstock-Portfolios per API-Schnittstelle zum Teil auf meinen Webseiten darstellen zu können, ist eines meiner jüngsten Projekte. Ich habe inzwischen Möglichkeiten gefunden, das für zwei der Portfolios zu realisieren und dabei auch unterschiedliche Filter anzuwenden. Eine dieser Optionen ist das Filtern nach Schlagwörtern, u. a. eben „Baum“. So habe ich jetzt nicht nur für meine Agenturseite verschiedene Portfolioansichten neuer Arbeiten verfügbar gemacht. Für das Baumtagebuch konnte ich das auch realisieren, und zwar auf der Seite „Baum-Fotografien“ und am Beispiel meiner jüngeren Fotografien bei Depositphotos mit Bezug zum Themenfeld „Baum“:

Ästhetische Gemeinsamkeiten ins Leben rufen

Die ganz große Bedeutung hatte der Silvestertag für mich noch nie. Dass das Kalenderjahr zum Abschluss kommt, erscheint mir wenig spektakulär. Bedeutung hat das für mich eigentlich nur im Zusammenhang mit der Weihnachtszeit, in deren Mitte der Jahreswechsel eben auch liegt. Insofern ist der Abschluss des alten und der Aufbruch ins neue Kalenderjahr schon etwas Beachtenswertes. Es steht in Beziehung zu den eigenen Perspektiven und Selbstreflexionen und kann neben anderen Dingen als Referenzmarke dienen. Wie so häufig in den vergangenen Jahren habe ich diesen letzten Tag des Jahres mit der Auswertung und Verarbeitung meiner jüngsten Weihnachtsfotografien ausgefüllt, zumindest hat das einen guten Teil der heutigen Arbeit ausgemacht. Ohne unsere sehr engagierte Vorbereitung der Advents- und Weihnachtszeit, die vielen Dekorationen und Lichterarrangements mit einzigartig weihnachtlicher Atmosphäre, wären diese Bilder so nicht möglich. Besonders aber freuet es mich, dies ist auch wohl der Grund für den Wunsch, diese Dinge größtenteils noch im alten Jahr abzuschließen, dass meine ganz persönliche Weihnachtsästhetik vermittelbar ist, und das schon viele Jahre. Ich erkenne das an der Resonanz auf mein auf Weihnachten bezogenes Microstock-Portfolio. Die zahlreichen und sehr unterschiedlichen über die Jahre zusammengekommenen Motive finden fast ganzjährig Interessenten. Es ist schön und für die künftige fotografische Arbeit ermutigend, wenn man ich diese Weise ästhetische Gemeinsamkeiten ins Leben rufen und aktualisieren kann.