Noch mehr Weihnachtslichter

In Kürze werde ich noch einige neue Lichterketten hinzubekommen. Damit dürften bestimmte neue Arrangements, z. B. das Gesteck aus Tannenzweigen und Mistelzweigen am Eingang, in ganz besonderem Glanz erscheinen. Oder der drei dimensionale Stern im Fenster, dessen Form offenbar aus dem Erzgebirge stammt, wie so viele tolle Weihnachtsideen, und der bisher nur schwach leuchtet und batteriebetrieben funktioniert, bald aber dann stärker und konstant zu bestimmten Zeiten leuchten kann. Die von außen sichtbare weihnachtliche Dekoration ist dann um mindestens zwei Lichtakzente reicher. Darauf freue ich mich schon, vor allem weil die Adventszeit gerade erst begonnen hat und wir sicherlich noch viel davon haben werden. Meine Weihnachtsbaumspekulationen bezüglich des Händlers um die Ecke sind inzwischen nicht mehr so zuversichtlich. Denn jedes Mal, wenn ich an dem Verkaufstand vorbeikomme, sehe ich kaum raumhohe Bäume, vor allem kann ich nicht erkennen, dass Nachschub in Richtung größerer Weihnachtsbäume hinzukäme. So wird es wahrscheinlicher, dass ich in 10 Tagen etwa doch wieder zu meiner Lieblingsweihnachtsbaumhändler fahren werde. In den letzten Jahren stand dort eigentlich immer eine kleine Auswahl geeigneter Exemplare zur Auswahl.

Ein neuer Weihnachtsbaum mit alter Beleuchtung

Heute war dann doch alles sehr planvoll. Jedenfalls steht unser diesjähriger Weihnachtsbaum im Weihnachtszimmer, fertig geschmückt und arrangiert, so wie ich mir das vorgestellt habe. Und natürlich ist es ein schöner Symbolbaum, erst recht in geschmücktem Zustand. Eine nicht ganz so angenehme Überraschung gab es aber dennoch: Beim Anbringen der drei Lichterketten ist mir eine der Ketten aus den Händen geglitten und auf den harten Steinboden gefallen. Und dabei musste eine der Birnchen dran glauben. Patsch, und schon ist die ganze Kette nicht mehr funktionsfähig. Denn es handelt sich ja um die ganz alten Ketten mit einzeln eingedrehten kleinen Glühbirnen. Eben die, die dieses unvergleichlich und auch bei der warmweißesten LED nicht erreichte warme Licht verströmen. Einmal von der Größe der Birnen abgesehen, die ohnehin schönere Einzellichtpunkte erzeugen als die winzigen Leuchtdioden bei den modernen LED-Ketten. Vor etwa 4 Jahren hatte ich mir zuletzt Ersatzbirnen für diese Ketten besorgt. Ich kann mich erinnern, dass das kompliziert war, da man auf die Anzahl der verbundenen Lichter, auf die Volt- und die Wattzahlen achten muss. Bei uns sind es gleich drei unterschiedlich Konstellationen. Eine Kette hat 20 Lichter mit 12 V und 3 W, eine andere 16 Lichter mit 14 V und 3 W und die dritte besonders alte 15 Lichter mit 14 V und 3 W. Tatsächlich benötigen alle drei unterschiedliche Leuchtmittel. Die ernüchternde Erkenntnis heute: Die sind im stationären Elektrohandel nicht mehr erhältlich, weder im Baumarkt noch im Elektrofachgeschäft. Tatsächlich gibt nur noch LED-Ketten, die man natürlich zusammenhängend erwerben muss und deren Einzeldioden auch nicht mehr austauschbar sind. Also musste ich den Baum nach dem Anbringen der Leuchtketten in nur zu 2/3 beleuchtetem Zustand schmücken. Ziemlich ungewohnt. Und die fehlenden Ersatzbirnen habe ich im Onlinehandel recherchiert und bestellt. Der Baum wird also erst in ein paar Tage in vollem Lichterglanz erstrahlen können. Aber gut, dass das noch vor Ms Geburtstag ist, denn der fertige Weihnachtsbaum ist mit diesem Ereignis untrennbar verbunden.