Die Begeisterung fürs Pfaffenhütchen teilen

Mein Leinwanddruck des Pfaffenhütchen-Zweigs mit voll reifen Fruchtkapseln hat heute bei einer Besucherin schon viel Anerkennung gefunden. Natürlich musste ich sie darauf aufmerksam machen. Aber immerhin hat sie die Art erkannt und konnte auch den Namen nennen. Das finde ich klasse, denn nicht jeder kennt die Pfaffenhütchen oder hat sie vielleicht schon einmal gesehen, kann aber den Namen dazu nicht sagen. So bin ich ganz froh, dass ich das Bild an die Wand gehängt habe, auch wenn es jahreszeitlich nicht mehr passt. Die Rückmeldung einer externen Person ist mir aber wichtig, weil es mir bestätigt, dass ich das richtige Bild unter vielen möglichen ausgewählt habe. Offenbar können andere meine Begeisterung für diese Art ja teilen. Auf das eigentliche Besondere und Eindrucksvoll muss man dennoch, wie mir scheint, immer explizit hinweisen. Offenbar ist dieser detaillierte Blick auf Highlights der hiesigen Baumlandschaft doch nicht so selbstverständlich, wie ich das als langjährigen Baumfreund vielleicht selbst meinen könnte.

Spätsommer-Bild bei Herbstwetter

Am Samstag hat es trotz Ankündigung nicht mehr geklappt, aber heute ist der Leinwanddruck mit meinem Pfaffenhütchen-Bild angekommen. Schon eindrucksvoll wirkt das in diesem großen Format. Ich habe es natürlich gleich an die Wand gehängt und dafür vorübergehend das Herbst-Bild mit den durchbrochenen Physalis-Früchten im Gegenlicht abgehängt. Es geht mir aber nur darum, das Bild ein paar Tage auf mich wirken zu lassen – auch wenn es chronologisch vor dem Herbstbild kommen muss und im nächsten Jahr auch dann aufgehängt wird. Dieses Hoch- bis Spätsommer-Baummotiv macht unsere kleine Sammlung jahreszeitlicher Illustrationen vollständiger. Mal sehen, vielleicht werde im Frühjahr noch ein Vor- oder aber Spätfrühling-Bild ergänzen.

Ein Baumbild für den Übergang vom Sommer in den Herbst

Zweig des Pfaffenhütchenstrauchs mit reifen Früchten im Spätsommer

Auf den in Auftrag gegebenen Leinwanddruck mit dem spätsommerlichen Zweig des Pfaffenhütchens, der zahlreiche farbintensive Früchte trägt, freue ich mich schon sehr. Das Motiv ist zwar jetzt schon wieder „vergangen“, wäre eigentlich vor dem aktuell aufgehängten Physalis-Bild an der Reihe gewesen. Aber es gibt gerade dieses günstige Angebot, da wollte ich die Gelegenheit nutzen, um künftig auch für die Übergangsjahreszeiten ein selbst fotografiertes Bild auf Leinwand gedruckt zur Auswahl zu haben. Denn für die vier Jahreszeiten selbst haben wir ja schon ein passendes Motiv – na ja, der Winter ist durch ein Weihnachtsbild repräsentiert, aber immerhin auch mit einem Baum – dem Weihnachtsbaum als leuchtendem Symbolbaum im festlich beleuchteten und reichlich dekorierten Weihnachtszimmer. Die Übergänge fehlen uns aber bisher noch. Die Nahaufnahme des Pfaffenhütchenzweigs habe ich ausgewählt, weil es für mich sehr deutlich den satten Spätsommer in seiner ganzen Licht- und Farbintensität zum Ausdruck bringt. Nächstes Jahr will ich dann noch den Übergang vom Frühjahr zum Sommer, also den Spätfrühling, falls man das sagen kann, oder den Frühsommer dokumentieren. Was dafür am eindrucksvollsten ist, kann ich noch nicht sagen. Ich muss dafür erst mein umfangreiches Portfolio durchsehen und sorgfältig abwägen.

Herbststimmung zwischen Vanitas und durchlichteter Farbintensität

Sich auflösende Physalisfrüchte im herbstlichen Gegenlicht

Mit meinem Herbstbildvorhaben bin ich am Abend doch noch weitergekommen. Ich habe zunächst meine besten Microstock-Fotografien mit herbstlicher Thematik durchgesehen, dann eine engere Auswahl getroffen und schließlich getestet, wie die Motive bei verschiedenen Leinwand-Seitenverhältnissen wirken. Am Ende ist meine Wahl nicht auf eines der typischen Herbstmotive mit Baumblättern gefallen, sondern auf eines aus der Reihe der Physalis-Fotos, die teilweise schon zerfallen Physalisfrüchte zeigen, die partiell skelettiert, ausgebleicht und im Zersetzungsprozess befindlich erscheinen, während einzelne Früchte und der Teile der schon halb zersetzten noch Reste der ursprünglichen orangeroten Haut zeigen, die auf diesem Foto im herbstlichen Gegenlicht geradezu glühend aufleuchtet. Ich mag dieses Bild sehr, weil es den Herbst von seiner nicht nur farbenfrohen, sondern eben auch von der durchlichteten Seite zeigt. In Verbindung mit den Vanitas-Elementen finde ich das besonders spannend.

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Erholungstag mit herbstlicher Einstimmung

Endlich mal ein ruhiger Tag, an dem die Sonne Pause gemacht hat und uns am Abend das Gießen erübrigte. So eine Erholungspause, zumal am Sonntag, tut zwischendurch gut, zumal die zurückliegenden Wochen besonders erschöpfend wirkten. Die Blumen genießen die geringe Verdunstung bei solcher Witterung ebenfalls, und die Bäume können Energie tanken und ihre letzten Wachstumsimpulse nähren, bevor sie bald schon die Blätter herbstlich färben und später abwerfen. Ich denke in diesen Tagen daran, dass uns noch ein Leinwanddruck für den Herbst fehlt. Nach Möglichkeit suche ich eine Baumherbstmotiv aus dem eigenen Portfolio heraus, das sich für den Zweck auch qualitativ eignet. Mit diesem neuen hätten wir dann mindestens die vier Jahreszeiten mit eigenen eindrucksvollen Motiven repräsentiert, nachdem ich im Frühjahr das Bild eines blühenden Schlehdornzweigs auf Leinwand drucken ließ.

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Baumblüten bestimmen

Mit dem großen Leinwanddruck mit Nahaufnahme eines Schlehdornblütenzweigs habe ich heute eine weitere Bekannte bezüglich ihrer botanischen Kenntnisse herausgefordert. Auch diese hat als Erstes auf die Kirschblüte getippt und die richtige Art auch nach längerem Nachdenken und Hinweisen nicht herausgefunden. Immerhin war einer der weiteren Tipps die Weißdornblüte – fast richtig, nur eben quasi das Gegenteil. Allerdings ist die Assoziation einer Kirschblüte nicht von der Hand zu weisen. Im direkten Vergleich gibt’s tatsächlich eine starke Ähnlichkeit, eine wesentliche Unterscheidung liegt wohl v. a. in den innen liegenden Staubblättern, die bei der Kirschblüte zahlreicher und dichter zusammenstehen. Auch scheinen die Staubbeutel bei den Kirschbäumen kleiner zu sein. Aber es hat auch damit zu tun, dass viele auf die Sträucher nicht so genau achten, selbst wenn es sich um hierzulande sehr häufige und überall anzutreffende Arten handelt. So hat meine häufige Begegnung mit den heimischen Arten und meine Baumfotografie manchmal auch ein bisschen pädagogische Nachwirkung.