Herbstliche Gartenarbeit und Baumrückschnitt
Die Sommerblumen aus den Pflanztrögen und -töpfen vorm Haus auszugraben und durch winterharte Gewächse zu ersetzen, dazu sind wir heute nicht mehr gekommen. M. hätte das gerne gesehen, weil eben Allerheiligen in einer Woche bisher immer diese Arbeit im Vorfeld nahegelegt hat. Aber von dem christlichen Feiertag und seiner Sinnhaftigkeit abgesehen, hat sich das Wetter eben grundlegend gewandelt. Früher war es tatsächlich regelmäßig erwartbar, dass Ende Oktober kaum noch blühende Sommerpflanzen zu sehen waren. Aber inzwischen halten sich deren Blüten eben deutlich länger. Es wäre schon schräg, jetzt die trotz des Schmuddelwetters prächtig blühenden Wandelröschen und all die anderen Blumen schon zu ersetzen. Ich tendiere dazu, noch 1-2 Wochen zu warten, bis mit den ersten echten Nachtfrösten die Blätter und Blüten dieser Blumen ohnehin nicht mehr standhaft sind. Dann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt. Ich hoffe aber, wir können die Heidekraut- und Vergissmeinnicht-Pflanzen frühzeitig besorgen und bereitstellen. Dann ist das Um- und Neupflanzen nicht mehr so zeitaufwändig. Unterdessen beschwert sich V. immer öfter über das Herbstlaub der Gleditschie, die unglückseligerweise ihre Äste zum Teil über der Überdachung ausbreitet, wodurch natürlich die abfallenden Blätter dort landen und die Dachrinne sowie das Abflussrohr zeitweise verstopfen. Aber deswegen den Baum zu fällen, der gerade erst so kräftig und schön herausgewachsen ist, scheint mir irre und abwegig. Ich denke, mit dem ordentlichen Rückschnitt im Spätwinter sollte das Problem im neuen Jahr geringer werden. Denn dabei will ich v. a. die tief liegenden und weit ausladenden Äste entfernen, so dass der Baum, ähnlich wie der Walnussbaum einige Meter weiter, mehr Energie ins weitere Höhewachstum stecken kann und dann sich der herbstliche Laubfall hoffentlich stärker zerstreut.