Schlagwortarchiv: Landschaft

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Wiedersehen mit meiner alten, aber noch lebendigen Baumstammskulptur

Heute habe ich das lange aufgeschobene Vorhaben umgesetzt, bevor es gar nicht mehr dazu kommt. An meiner Stammskulptur hatte sich ein Baumpilz, einer von dieser schirmförmigen Sorte, festgesetzt, was deren Form natürlich unerwünscht beeinflusste. Das war vor einigen Jahren an genau derselben Stelle, im Bereich des tiefen, bis in die Stammmitte reichenden vertikalen Einschnitts, schon einmal vorgekommen. Und ich hatte damals schon dasselbe Werkzeug verwendet, um ihn abzustoßen. Diese schwere Eisenstange mit großer Kugel an einem und einer Art Stechbeitel an dem anderen Ende eignet sich dafür sehr gut, da man schon mit einiger Kraft daran gehen muss und sie andererseits in den engen Spalt passt. So ist es mir erneut gelungen, den Pilz vollständig abzuschaben. Mit einem Stechbeitel habe ich dann noch die feineren Verwurzelungen entfernt. So schnell wird er wohl nicht wiederkommen. Und meine inzwischen schon 22 Jahre alte Skulptur hat ihre gewollte Form wieder zurück. Zu meiner großen Freude haben die Jahre keine wesentlichen Spuren hinterlassen. Alles noch ein wenig mehr abgerundet, ein Resultat des Jahrzehnte währenden ständigen Wettereinflusses. Aber die Form und ihre Einschnitte sind noch genau dieselben, eben wie es das Konzept damals vorsah. Das finde ich Klasse. Nicht so schön ist, dass tatsächlich alle anderen Arbeiten, das waren 3, nicht mehr an ihrem Standort zu finden sind. Zwei ganz zerstört und ein zu einer Sitzgelegenheit umfunktioniert. Wie ich heute erfahren habe, ist auch der Mitorganisator des damaligen Kunstprojekts auf Seiten der Gemeinde inzwischen schon in Rente. Das konnte ich kaum glauben, wie viel Zeit seitdem vergangen ist.

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Wegreminiszenzen bei einer sommerlichen Überlandfahrt

Eine ungewöhnliche lange Anfahrt zu einem Fotoshooting im Rahmen eines aktuellen Projekts hat mich auf den Weg meiner früheren Fahrten zum Studienort geführt. Es war das erste Drittel dieses viele Jahre gefahrenen Weges, das ich heute zurückgelegt habe. In einen Ort, den ich zuvor nie besucht hatte, da man von dieser Route abbiegen muss. Aber von dieser Reminiszenz abgesehen war es eine recht interessante Überlandfahrt, die durch das subtropische gewittrige Wetter bei ebenso hohen Temperaturen wie gestern eine besondere Note erhielt. Die Zielort ist schnuckelig und sehr ländlich, was man bis in die Mentalität der Bewohner hinein deutlich spürt. Mit dem Ergebnis des Shooting bin ich sehr zufrieden, auch wenn wie immer noch viel auszuwählen und zu bearbeiten ist. So hat sich die neue Technik gleich einmal in der Projektarbeit bewähren können und wird auch künftig nicht nur bei der Baumfotografie zum Einsatz kommen.

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Energie aufnehmen in schwierigen Zeiten

Für M. und uns alle stehen recht ungemütliche Zeiten bevor. Ich hoffe, dass dennoch alles optimal verläuft und wir bald schon uns in Richtung Normalität bewegen können. Dass eine Reihe technischer Herausforderungen jetzt von Erfolg gekrönt waren, macht mir Mut, mich immer wieder auch schwierigen Aufgaben zu stellen. Bei solchen, die einem eine weitgehende Kontrolle in eigener Hand ermöglichen, ist das allerdings angenehmer. So wird es darauf ankommen, in kritischer, aber vertrauensvoller Kooperation mit den Fachleuten gute Lösungen zu finden. Viel Zeit mit den Bäumen in der Landschaft werde ich während dieser Zeit wohl nicht verbringen können. Aber die Gelegenheiten, die sich bieten, werden umso wichtiger sein, Energie aufzunehmen und geerdet zu bleiben.

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Ästhetik des Ländlichen

Der Besuch in S. hat zwar nicht wirklich den erhofften Gewinn gebracht. Aber immerhin war er mit einer schönen Fahrt durch relativ hell beschienenen Vorfrühlingswald und Landstraßen verbunden. Eine Strecke, die mir aus früheren Zeiten bestens bekannt ist und insofern gewisse nostalgische Emotionen weckt. Diese Strecke hatte etwas Befreiendes und Anregendes zugleich. Es war eine Art Sammlung auf dieser Strecke möglich, gerade weil sie landschaftlich so schön und abwechslungsreich gestaltet ist. So können auch solche kleinen Ausflüge, in der richtigen Stimmung durchgeführt, dazu beitragen, den Alltag zu entschleunigen und die Ästhetik des Ländlichen kreativ umzuwandeln.

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Wehmütige Markterlebnisse

Den heutigen Markt hatten wir schon Jahre nicht mehr besucht. Vielleicht weil er ziemlich klein und übersichtlich ist. Aber auch, weil er meist wenige Tage nach dem in N. liegt. Heute aber schien es passend. Entdeckt haben wir zwar nichts, aber dafür haben wir jede Menge Bekannte getroffen. Vor allem mit unserem alten Händlerfreund A. standen wir lange im Gespräch zusammen. Und zwischendurch waren noch andere zu sehen und zu sprechen. Das ist immer schön, auch wenn bei näherem Hinsehen ebenso viele Unterschiede wie Gemeinsamkeiten zum Vorschein kommen. Leider scheint diese Sparte tatsächlich überwiegend einer älteren Altersgruppe vorbehalten zu sein. Jüngere sind nicht ausgeschlossen, aber tendenziell seltener. Das vermittelt immer auch ein wenig Wehmut. Schade, dass die Zeit nicht mehr gereicht hat, um das lang gehegte Vorhaben umzusetzen, denn der Eingang dahin war unmittelbar angrenzend. Für den Baumwipfelpfad ist dann ein anderer Tag vorgesehen, an dem wir uns auf dieses Erlebnis konzentrieren können.

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Landschaftserlebnis bei Herbstausflug

Viel Innenraumarbeit und derzeit eine große Distanz zur eher unfreundlich uns begegnenden Landschaft. Wir wollen morgen dennoch einen weiteren Antikmarkt besuchen, bei hoffentlich wieder mehr Sonne. Die Lokation wäre dazu wunderbar, direkt am Waldrand gelegen in einem ohnehin sehr gemütlichen Ort, in dem aber immer viel touristischer Betriebs herrscht. Altes entdecken inmitten einer schönen, die Jahreszeit erlebbar machenden Umgebung, das verspricht erholsam und anregend zu werden.

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Sportstätte im Wald

Eine Tennisanlage mitten im Wald. Das Fotoshooting hat mich heute an diesen ungewöhnlichen Ort geführt. Von Fichten umgeben ein Ensemble von offenen Tennisplätzen und ein große Halle. Viel Arbeit und Energie muss dahinter stecken, beachtlich für einen Verein und Ausdruck des langjährigen Engagements seiner Mitglieder. Und da nicht alle Bilder, die benötigt werden, auch an diesem Termin realisiert werden konnten, werde ich noch einmal dorthin kommen. Eigentlich ganz spannend, damit ist der Mehraufwand dann durch landschaftliche Eindrücke wieder kompensiert.

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Nebellandschaftskulissen

Einer der wenigen Ausflüge in diesen verschlafenen Tagen hat uns über die Grenze geführt. Und wie passend zum Verschlafenen war fast den ganzen Weg über die Landschaft in eine dichte Nebeldecke eingetaucht, teilweise mit einer Sicht unter 50 Metern. So setzt sich dieses Träumende fort, das ich seit Beginn des Jahres feststelle und das sich in den Gemütern festgesetzt zu haben scheint. Alles ist unwirklich, vor allem auch, wie sich die Vegetation in diesem Nicht-Winter präsentiert. Überall sind Frühjahrsblüher zu sehen. M. hat gar eine neue Mohnblume entdeckt, jetzt zum Ende des Januars. Ansonsten trieft alles vor Nässe und hinterlässt einfach nur traurige Eindrücke. Ich bedauere es jetzt, zu Beginn des Winters den alten und nicht mehr zu rettenden Feigenbaum nicht gefällt bzw. seinen Wurzelstock ausgegraben zu haben. Die Ruine des Baums wirkt in diesen nassen Tagen besonders hinfällig. Wir werden das bei schönerem Wetter nachholen müssen und einige Wochen später wohl den kleinen, über Winter ins Haus geholten neuen Feigenbaum an diese Stelle setzen. Ich hoffe, das kleine, erst vielleicht drei Jahre alte Bäumchen wird den Hausaufenthalt über Monate verkraften und sich an seinem neuen Standort mit Freude anpassen.

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Frühherbstliche Reminiszenzen

Ein langer Spazierweg, den ich schon viele Jahre nicht mehr gegangen bin. Der hat bestätigt, dass meine Heimat unvergleichliche landschaftliche Reize bietet und dass sich seit damals nicht so viel verändert hat. Dass das viele so sehen, zeigten zahlreiche Ausflügler, die Rad fahrend, laufend und spazierengehend unterwegs waren. Bei frühherbstlichem Wetter, in dem sich sehr sonnige Abschnitte mit wolkigen beständig abwechselten und das gegen Nachmittag dieses spätsommerliche warme Licht verströmte, das wir den ganzen bisherigen September über so vermisst haben. Neu war mir auf diesem lang nicht besuchten Gehweg auch der Blick auf die Aussichtsplattform des neuen Baumwipfelpfads, den ich immer noch nicht besucht habe. Und verschiedene Sicherheitsmaßnahmen am Wegesrand gegen Steinschlag, die bei so vielen Besuchern wahrscheinlich nicht vermeidbar sind, aber den landschaftlichen Gesamteindruck schon sehr stören. Ein schöner Sonntagnachmittag, an dem sich Reminiszenzen mit aktuellen Eindrücken und Aussichten in anregender Weise mischten.

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Lichte Eindrücke des Alltags

Eine Rückkehr der Hitze. Eine Gruppe junger Bäume hat uns auf dem Parkplatz Schatten gespendet, während wir die Behandlungsmöglichkeiten für V. recherchiert haben. Überhaupt passt die entspannte Fahrt durch eine strahlende Sommerlandschaft nicht zum eher belastenden Anlass der Fahrt. Aber es gibt eben an jedem Tag diese lichten Eindrücke und belebenden Beobachtungen aus der Natur, die vieles verändern oder verträglich machen können.

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Natur als Konstrukt

Nach längerer Abstinenz ist jetzt der mittägliche Spaziergang in der Sonne wieder zur Regel geworden. Dieser vielleicht halbstündige Gang, der sich gelegentlich auch auf eine Dreiviertelstunde ausdehnt, hilft mir immer, den Kopf frei zu machen. Ein richtiges Auftanken, das sich für mich schon seit Jahrzehnten bewährt und anders, etwa bei Ruhepausen in geschlossenen Räumen, in der Form gar nicht zu realisieren ist. Dabei wird mir immer bewusst, wie weit wir uns bereits davon entfernt haben, uns in einer Landschaft mit grünen Pflanzen und Gehölzen wie selbstverständlich zu bewegen. Es findet vielmehr nur noch statt, wenn wir uns bewusst dazu entschließen. Das aber macht es zur eher seltenen Gelegenheit, die wir uns von unserer aktiven Arbeitszeit quasi abtrotzen müssen. Jammerschade und auch traurig scheint mir diese Entwicklung, die uns die Natur zum vollständigen Konstrukt werden lässt.

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Besuch beim Wunschbaum

Nun hatte ich erstmals die Gelegenheit, den auf dem Schaumbergplateau installierten künstlerischen Wunschbaum selbst in Augenschein zu nehmen. Im letzten Jahr hatte ich eine Kurzfassung meines Textes über den Wunschbaumbegriff zur Illustration eines Bildbandes zur Verfügung gestellt, der nahezu alle Attraktionen, landschaftlichen und kulturellen Highlights der Region in Fotografien und Texten darstellt. Und den Autor dieses Buchs habe ich Umfeld des Klosterfestes heute noch einmal getroffen. Die Gelegenheit, das schon lange gehegte Vorhaben zum Besuch dieser hochgelegenen Plattform nachzuholen. Ein Ort, der sehr stark von der touristischen Vermarktung lebt, dessen Komposition aber durchaus gelungen ist. Mit zahlreichen architektonischen und künstlerischen Akzenten. Die größte Attraktion ist natürlich die Landschaft, deren Horizont von dort aus dem Betrachter in unvergleichlicher Weise begegnet. Kein Wunder, dass der saarländischer Lyriker Johannes Kühn so viel Inspiration aus dieser seiner heimatlichen Landschaft schöpft. Ein Besuch, den ich bei Gelegenheit sicherlich wiederholen werde.

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Bilder einer Sommerlandschaft

Das Landschaftsbild dieser Hochsommertage ist nicht allein von den Bäumen geprägt. Neben dem mehr oder weniger transparenten Grün der Baumkronen und den vereinzelten Blüten oder ersten Baumfrüchten setzen vor allem die Wiesenblumen und Kräuter farbliche Akzente, die so recht das aktuelle Bild des heißen Sommers prägen. So hatte ich bei nur schwach wolkenverschleiertem Himmel sehr gutes Licht für den ersten Testlauf mit dem neuen Zoomobjektiv. Mein Eindruck nach diesen Versuchen mit verschiedenen Belichtungszeiten, ISO-Werten und Brennweiten ist ein grundlegend positiver. Die Abbildungsleistung, vor allem das schon so häufig bei diesem Objektiv gelobte cremige Bokeh kommen sehr schön zur Geltung. Mit dem Bildstabilisator werde ich sicher noch viel Freude haben. Und auch für Detailaufnahmen bietet es gute Voraussetzungen. Lediglich die Frage, in welchen Situationen es im Vergleich das geeignetste Hilfsmittel darstellt, werde ich erst in weiteren Tests klarer beantworten können. Wichtig ist zunächst der sichere Eindruck, das technische Spektrum gerade auch für die Baumfotografie erweitern zu können.
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar

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Pulsierende Landschaft im Licht

Wie immer ein schöner Spaziergang auf meinem Lieblingsweg, der gerade zu dieser Jahreszeit eine Fülle von Reizen entfaltet. Nur ein wenig mehr Sonne hätte es schon sein können. Wenn nämlich die Transparenz der Blätter sichtbar wird, bei ausreichend intensiver Sonnenstrahlung, ist der Wechsel beim Gehen durch Lichtungen und unter Blätterdächern besonders belebend. Die Landschaft erscheint mir dann wirklich pulsierend. Eine Beobachtung, die ich heute nur in kurzen Phasen machen konnte. Aber mit einem Bekannten aus früheren Zeiten den Weg zu gehen, verleiht ihm neue Facetten, die ich zu diesem Tag sehr passend fand.

Erweiterte Optik

Landschaft an der Saar
Landschaft an der Saar
Es war der erste Test für das neue Objektiv. Bei nicht gerade idealen Lichtverhältnissen, aber immerhin ohne Regen. An den Weitwinkel muss ich mich erst noch gewöhnen. Aber jetzt schon ist klar, dass es die Perspektiven erheblich erweitert. Welche Blende bei welcher Belichtungszeit in welcher Situation die richtigen sind, dafür habe ich nach diesem ersten Mal schon einige Anhaltspunkte. Überrascht bin ich darüber, dass auch Details erstaunlich scharf abgebildet werden, bei idealen Bedingungen bis in die Randbereiche hinein. Insofern ist es nicht nur die 1. Wahl für Landschaften, Innenräume und Außenarchitektur. Auch Bäume als Ganze lassen sich mit diesem Objektiv gut abbilden. Wenn man vom Makrobereich kommt, ist das zunächst sehr ungewohnt. Man steht dicht vor dem abzubildenden Objekt und kann es dennoch in seinem Kontext vollständig erfassen. Fast wie ein Vergrößerungsglas, denn mit den eigenen Augen ist dieser Winkel nicht abbildbar. Insofern bin ich gespannt auf die Entdeckung der Gestaltungsmöglichkeiten, die ich mit dem Weitwinkel jetzt integrieren kann.

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