Stimmungsvolle Überbrückungshilfe

Merkwürdig arbeitsintensiv zeigt sich dieser Jahresanfang. Obwohl doch die Menschen überwiegend abgelenkt und kaum auf die Projekte konzentriert zu sein scheinen. Dann kommen zwischendurch doch, oder vielleicht gerade wegen der unwahrscheinlichen Situation, Kommunikationen zum Vorschein, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die auch mal einen anderen, erfreulichen Blick auf bestimmte Interkationen und Sympathieverhältnisse lenken können. Das finde ich dann aufbauend, weil es zeigt, dass auch in der Krise Lichtblicke möglich sind und die Menschen sich zumindest kurzzeitig nach Normalität und positiver Stimmung sehnen. Trotz aller Widrigkeiten bemühe ich mich, einen Beitrag dazu zu leisten, als Überbrückungshilfe sozusagen, bis ein Ende (Stimmungs-)Krise absehbar ist. Vielleicht würde mir das nicht so gut gelingen, wenn mich die erdenden Aufgaben der kunsthandwerklichen Aufträge nicht herausfordern würden und mich für die Zeit der Arbeit daran in aufbauenden Gedankenwelten bewegen lassen.

In der Krisenzeit Symbolthemen verstärken

Leider setzt sich die am Jahresende verbreitete Lethargie weiter fort. Erschreckend, wie stark sich Menschen von der Nachrichtenlage beeinflussen lassen. Fast scheint es, als ob jede Form individueller Zuversicht ausgeschlossen wären oder man meint, solche vorsichtig zurückhalten zu müssen. Ich denke, das muss sich bald ändern, der Ruck, von dem Roman Herzog vor vielen Jahren in anderen Zusammenhängen gesprochen hat, muss durch Deutschland und die ganze Welt gehen. Die Konzentration auf dieses eine Thema ist gefährlich, mindestens genauso gefährlich wie das Virus selbst. Und so hoffe ich und wünsche allen Kulturschaffenden, dass sie diesen Zustand noch länger aushalten und es schaffen, den Faden nicht zu verlieren. Aktuell hilft mir die kunsthandwerkliche Arbeit mit Holz und die inhaltliche Arbeit an meinen Wunschbaum-Projekten, diese Erstarrung zeitweise aufzulösen, indem ich die grundlegenden Symbolthemen in den Mittelpunkt stelle und den ihnen eigentlich immer zustehenden Stellenwert verstärke. Aber auch dazu gehört ein Kommunikationsumfeld, das offen genug ist. Deshalb bemühe ich mich, auch zu dieser Offenheit etwas beizutragen.

Früher Start der Manufaktur

Gleich am ersten Arbeitstag des Jahres konnte ich meine Manufakturarbeit fortsetzen. Das hat gut auf den Samstag gepasst, der ohnehin zu meinen bevorzugten Wochentagen für diese Arbeiten zählt. Und am Montag werde ich dann die ersten beiden Aufträge für dieses Jahr auch schon abschließen können. Einen besseren Auftakt in dieses Arbeitsjahr als in Form einer solchen kunsthandwerklichen Arbeit kann ich mir kaum denken. Spannend war es zudem. Wieder einmal ein Lebensbaum-Armband aus dem Holz der Ulme, was in jüngster Zeit ungewöhnlich häufig angefragt wurde, und eine nicht weniger ungewöhnliche Kombination von Olivenbaum und Libanon-Zeder. Letzteres ist für einen Interessenten aus Dänemark bestimmt, auch etwas Neues, denn dieses europäische Land war bisher noch nicht auf meiner Anfrageliste. Ich freue mich auf dieses kunsthandwerkliche Jahr und hoffe auf wieder mehr Themenoffenheit und damit mehr Aufmerksamkeit auf Symbolisches, als dies zuletzt auf Grund der Krise möglich war.

Symbole und Zuversicht zu Neujahr

So viel anders als im Vorjahr fühlte sich dieser Neujahrstag nicht an, aber das war auch nicht überraschend. Vs Geburtstag hat den Tag dann doch in Bewegung gehalten, aber bei der Gelegenheit solche Menschen zu sehen und zu sprechen, mit denen man wirklich verbunden ist, hat etwas Tröstliches, für V. sowieso, aber auch die anderen. Auch das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, ein fester Termin für uns als Fernsehzuschauer, fiel natürlich aus der Reihe des Gewohnten. Ein so tolles Orchester mit dieser wunderbaren Musik vor vollständig leerem Raum und lediglich virtuell zugeschaltetem Publikum. Das hatten die Musiker wie auch die Zuschauer so noch nicht erlebt, und hoffentlich wird es auch nie mehr vorkommen. Aber als Symbol und Mutmacher, erst recht wegen der Musik, die dadurch nicht schlechter wurde, war es wichtig, es stattfinden zu lassen. Wie ich überhaupt allen Kulturschaffenden nur wünschen kann, dass diese Zwangspause endlich beendet werden kann, so bald als irgendwie möglich. Wir müssen uns aufrichten und stark machen in den nächsten Monaten. Dazu tragen Symbole und Traditionen sicherlich in größerem Umfang bei, als man in Nicht-Krisen-Zeiten vielleicht gemeinhin denkt. Mein Beitrag in dieser Zeit wie auch in schöneren Situationen sind die Wunschbaum-Projekte, denen ich viel Aufmerksamkeit und Interaktion im neuen Jahr wünsche.

Die biografische Dimension des Weihnachtsfestes bewusst machen

Das ewige Krisenthema einmal beiseite zu schieben, ist uns auch an diesem ersten Feiertag ganz gut gelungen. Ich glaube, es ist einfach auch notwendig, eine Unterbrechung des immer gleichen Nachrichtenflusses und seiner Wirkungen auf die Kommunikation, das Gemüt und die Motivation in den verschiedensten Lebensbereichen. Wir knüpfen an unser frühes Verständnis der Weihnacht und ihrer Feier an und erleben die Tage vielleicht erstmals seit langer Zeit wieder ein Stück mehr wie in Kindertagen. Wenn man das Bedürfnis vielleicht nicht mehr hatte, konnte es unter diesen Bedingungen und nach diesem Verlauf des Jahres jetzt wieder neu entstehen, musste vielleicht auch entstehen. Denn Zuversicht und Mut im Hinblick auf eine Rückkehr ins normale Leben kann uns kaum wahrscheinlicher in die Seele treten als aus Anlass der Weihnachtstage, die im Sinnbild der Christusgeburt für uns alle einen Neuanfang im Geistigen bedeuten können. Und die Chance, unsere Aufmerksamkeit auf diese Chance zu fokussieren, ist niemals größer als an den Weihnachtstagen und den zwölf Tagen bis zum Dreikönigsfest. In dieser Zeit zwischen den Jahren können wir den Verlauf des nächsten Jahres symbolisch vorwegnehmen. Es ist mir über Weihnachten ein Bedürfnis, diese Zusammenhänge immer wieder zu durchdenken und im Einklang mit aktuellen Erfahrungen und Denkweisen zu bringen. Deshalb habe ich erneut mit der Lektüre von Rudolf Steiners Vortragsmitschriften zu Themen rund um das Weihnachtsfest begonnen, die ich ganz gerne chronologisch lese. In jedem Jahr wecken andere, bis dahin noch nicht so bewusst aufgenommene Passagen meine besondere Aufmerksamkeit. Das ist anregend und zeigt einmal mehr, wie vielschichtig und wesentlich diese Gedankenlinien Rudolf Steiners waren. Sie erscheinen mir auch heute noch, über hundert Jahre nach ihrer Entstehung, außerordentlich aktuell. Es scheint, dass sich unser Bezug zur Symbolik und Geistigkeit der Feiertage seitdem nicht grundlegend gewandelt hat und der große Anthroposoph seiner Zeit sehr weit voraus war.

Was uns die Weihnacht in Krisenzeit bedeuten kann

Nach dem Festtag gestern war dieser heutige Vorweihnachtstag eher unruhig. Auch wenn die Menschen sich bereits eingeigelt zu haben scheinen, wegen des erzwungenen engen Bewegungsradius und der empfohlenen Beschränkung von Kontakten, liegt doch eine unzufriedene Unruhe in der Luft. Nicht nur wegen der zurückliegenden Monate, die für alle etwas Erschöpfendes hatten. Auch wegen der Auflagen über die Feiertage kann sich Weihnachten 2020 nicht wie sonst anfühlen. Man kommt wohl nicht umhin, auch an diesem besonderen Feiertag die sozialen Beziehungen in einer Weise im Blick zu behalten, die Weihnachten nicht angemessen scheint. So werden wir einen Weg finden müssen, eine solche Traditionsbremse auszuhalten und die starke Symbolik, emotionale Tiefe und spirituelle Essenz des Festes trotzdem und gerade deshalb in uns stark werden zu lassen. Es würde ansonsten etwas Wichtiges fehlen, das gerade mit Blick auf den Neustart im kommenden Jahr für die Seelen von so großer Bedeutung ist. Möge die vielen Weihnachtsbäume in den Wohnstuben, die vielen vegetabilen Zeugen der Weihnachten in unserem Umfeld dazu beitragen, dass uns diese an die Tage um die Wintersonnenwende geknüpfte Verinnerlichung gelingen kann.

Eine besondere Krisen-Vorweihnachtszeit

Auch am vierten Adventssonntag waren für uns die Weihnachtsvorbereitungen noch nicht abgeschlossen. Die letzten noch zu versendenden Grüße, die letzten noch zu verpackenden Geschenke, die letzten in der Nähe noch in Kürze realisierbaren persönlichen Besuche. Und natürlich die Vorbereitung von Ms Geburtstag, der einige Tage vor Weihnachten auch noch zusätzliche Überlegungen, Kommunikationen und Aktivitäten mit sich bringt, auf den wir uns aber auch unter Krisenbedingungen freuen. Ruhiger als sonst wird dieser Tag ohnehin diesmal ausfallen, schon wegen der Verängstigung unter den Menschen, die längere Besuche aus Gründen der Vorsicht scheuen, vielleicht ja richtig so. Aber auf diese Weise erhalten auch liebgewonnene Traditionen einen sterilen Touch, was die ohnehin verbreitete, sich schon verfestigte Schockstarre der Menschen noch weiter verstärkt. Diese Weihnachtszeit verlangt uns besonders viel ab, was wir so noch nicht gekannt haben. Nur die Intensität des vorweihnachtlichen Erlebens hat für aus meiner Sicht darunter nicht gelitten, im Gegenteil scheint die Aufmerksamkeit sogar gewachsen zu sein. Ich freue mich sehr darauf, den gestern fertig geschmückten Weihnachtsbaum morgen zu ersten Mal in voller Beleuchtung den Menschen zeigen zu können und mit denen Menschen staunend am Baum stehen zu können, denen M. besonders am Herzen liegt.

Neue Bewältigungsroutinen entwickeln

Es ist eine Mischung von vollständiger Abwesenheit der Projektpartner und hochgradiger Beanspruchung und Dringlichkeit bei einigen wenigen Projekten, die ich dieser Tage erlebe. Und das so kurz vor Weihnachten. Man kann wohl sagen, dass wir unvergleichliche Vorgänge und Stimmungslagen erleben, die vielleicht noch am ehesten dem nahekommen, was so gut wie niemand der heute Lebenden selbst noch erlebt hat. Situationen während der Weltfinanzkrisen und Inflationskrisen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts z. B. Das hat schon etwas Endzeitmäßiges, das nahezu jeden sprach- und ratlos macht, schon wegen der langen Dauer des Zustands und wegen des Fehlens durchschlagender Bewältigungsroutinen. Also muss man es irgendwie aushalten und sich einen Weg bahnen, der noch nicht bekannt ist. Auf der Verhaltensebene eine extrem beanspruchende Zeit, in der wir gerade leben. Ich bin sehr froh um meine konstanten Themen und die Gelegenheit, sie diskursiv und kreativ zu bearbeiten. Ein Vorzug meines Lebensthema „Bäume“.

Aus dem Ursprung der Weihnacht schöpfen

Da sind so einige Projekte, die in der Schwebe sind. Auch solche, von denen ich dachte, sie seien in trockenen Tüchern. Aber diese Ausnahmesituation und die daraus resultierende Grundstimmung lässt uns so manche Überraschung erleben. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass sich die Atmosphäre wieder aufhellen kann, die Menschen wieder mehr Mut gewinnen. Vielleicht kann ein stilleres Weihnachtsfest, schon weil es dem Charakter des Festes mehr entspricht, dazu einen Beitrag leisten, kann die Ausnahme auch förderliche Früchte tragen. Diesen Tiefpunkt müssen wir überschreiten und uns im Angesicht der Weihnachtsbäume und vielfältigen weihnachtlichen Traditionen an unseren Ursprung erinnern. Das kann neue Energien freisetzen.

Weihnachten und seine Symbole nicht aus dem Blick verlieren

Nun fliegt die Adventszeit doch wieder davon, wie in den Vorjahren, schon der dritte Advent und eigentlich eine schöne weihnachtliche Stimmung. Wenn nicht dieses eine alles beherrschende Thema wäre. Das wirkt dann nachträglich als atmosphärische Bremse und lässt inzwischen jeden mit Ratlosigkeit zurück. Schwer, in der Situation in die Zukunft hinein zu planen, Vorhaben mit Elan weiterzubringen, Neues zu beginnen, wenn man das Gefühl hat, es gibt gerade Grundlegenderes. Ob das so ist kann auch außerhalb von Verschwörungsgedankengut sicher einschränkend bezweifelt werden. Mir scheint, das Grundlegende liegt doch auf einer anderen Ebene und ist eher in der weihnachtlichen Tradition und ihren Symbolen zu finden, in allem, was dies für unser geistiges Leben und unseren Lebensplan, die Selbstwahrnehmung und persönliche Entwicklung bedeutet. Das sollten wir nicht aus den Augen verlieren, sondern sogar verstärkt in den Blick nehmen. Eine meiner persönlichen symbolischen Vermittler ist immer schon der Weihnachtsbaum gewesen. Ich hoffe, ihn noch vor dem angekündigten Herunterfahren der Wirtschaft besorgen zu können. Sonst stehe ich möglicherweise auch noch beim Weihnachtsbaumhändler vor verschlossenen Türen – kaum vorstellbar.

Der Weihnachtsbaum ist immer im Hintergrund

Es scheint, dass die Weihnachtsgrüße in diesem Jahr vorgezogen werden. Das ist bei vielen Menschen feststellbar. Vielleicht liegt es an der Krisenstimmung, den ständigen Negativnachrichten und den neuerlichen Ankündigungen für härtere Lockdowns, dass man auf Nummer Sicher gehen will und wenigstens die Wünsche an Verwandte, Bekannte und Freunde rechtzeitig versendet. Ich hatte zuletzt damit auch noch mehr zu tun als ohnehin für mich üblich. Kann sein, dass diese Wünsche tatsächlich auf wichtiger sind als in Nicht-Krisenzeiten, wenn es die überhaupt noch geben sollte. Bei meinen Grußkartenmotiven habe ich mich meist an meiner vorjährigen Auswahl orientiert, aber auch einige Motive aus den vorgehenden Jahren hinzugenommen. Der Weihnachtsbaum spielt in der Vorjahresauswahl nur eine indirekte Rolle, in Form der weihnachtlichen Lichtstimmung und den Spiegelungen, die sich in dem Schrankspiegel und den silberglänzenden weihnachtlichen Figuren abzeichnen. Aber er ist eben doch auch im Hintergrund präsent. Weihnachtliche Symbolik hat eben zahlreiche Facetten, aus denen ich im Vorjahr eine auch für mich eher ungewohnte entdeckt habe. Jetzt schon freue ich mich auf die Eindrücke zwischen den Jahren, einer Zeit, in der ich traditionell die neuen Motive zur Verwendung in den nächstjährigen Grüßen aussuche und weiterverarbeite.

Eindrückliche Adventszeit in der Krise

Wir erleben die Adventswochen durchaus atmosphärisch, auch weil wir das wollen und viel in die Dekoration und das Schaffen einer weihnachtlichen Atmosphäre investieren. Ich kann mir vorstellen, dass trotz der Krise, vielleicht auch gerade wegen der Krise, das Bedürfnis danach besonders verbreitet ist. Man ist gezwungen, sich ungewöhnlich viel zuhause aufzuhalten und macht die Not zur Tugend. Für Weihnachten und seine reichhaltige Symbolik ist das ein Gewinn, sicher auch für die Menschen, die Weihnachten erwarten und erleben. So wünsche ich mir, dass die Krise einen Anstoß gibt zu wieder mehr Aufmerksamkeit für die Bedeutung und den Tiefgang der großen christlichen Feiertage und Festzeiten. Wenn die vegetabilen Traditionen und Symbole dazu beitragen, wirken sie wie eine Verstärkung. Vor allem angesichts des Weihnachtsbaums am Heiligen Abend wird sich kaum jemand der Eindringlichkeit dieses Erlebens entziehen können.

Ein Ruck in Richtung Zuversicht und Kontrolle

Die Stimmung verändert sich jetzt kaum noch, die Krisenatmosphäre scheint sich festzementiert zu haben, im Verhalten, dem Gemüt, der Zukunftsorientierung der Menschen. Da fällt es vielen offenbar sogar schon schwer, das Kontrastprogramm in Erwägung zu ziehen, die Grundlagen wieder stärker in Augenschein zu nehmen, schon um den immer gleichartigen Nachrichten nicht zu viel Einfluss auf unsere Motivation nehmen zu lassen. Wenn wir etwas derzeit benötigen, dann ist es der große Ruck, von dem vor vielen Jahren in anderen Zusammenhängen der damalige Bundespräsident Roman Herzog gesprochen hat. Die Schockstarre müsste endlich durch einen Ruck in Richtung Zuversicht aufgelöst werden. Ich hoffe, dass es mir gelingt, die Kraft, die wir aus der Beobachtung von Baumlandschaft und natürlichen Details, aus der Beschäftigung mit der Symbolik der Lebens, wie sie exemplarisch in den Eigenschaften der Bäume und der Spiegelung dieser Eigenschaften in menschlicher Befindlichkeit zum Ausdruck kommen kann, auch weiter kreativ vermitteln kann. Denn dazu gehören zwei Seiten und die notwendige Aufmerksamkeit.

Mit der inneren Quelle in Kontakt treten

Nach den immer wieder arbeitsreichen Samstagen ist mir der Sonntagnachmittag heilig, wenn es darum geht, meine Lektüre fortzusetzen oder wieder aufzugreifen. Gerade in dieser Jahreszeit, wenn die Tage spürbar kürzer sind und die seltener gewordenen Lichtphasen von früher Dämmerung abgelöst werden, insbesondere nach Allerheiligen und vor Beginn der Adventszeit, ist mir die Lektüre von Rudolf Steiners Schriften oder Vortragsmitschriften ein Bedürfnis. Es scheint auch so, dass sie in dieser Zeit besonders verständlich sind, im geisteswissenschaftlichen Sinne, dass sie das eigene Leben in ganz praktischer Form mitprägen, weil die Erkenntnisse und Einsichten im Geiste lebendig werden und gewissermaßen weiterwachsen. Und solche geistigen Fortschritte und inneren Wachstumsvorgänge benötigen wir in dieser Krisenzeit zunehmend. Mit ihnen können wir am ehesten die Verknüpfung zur innersten Quelle wiederaufnehmen oder verstärken, aus der wir Kraft schöpfen und Hoffnung entwickeln können, die von außen derzeit wie abgeschnitten scheint. Vielmehr gibt es viel, was uns Energie entzieht, die ohne Weiteres nicht aus der Kommunikation nachgetankt werden kann. Ich wünsche allen, dass es ihnen gelingt, die eigene innere Quelle zu kontaktieren und auf welchen konkreten Wegen auch immer, z. B. auch in der Beschäftigung mit der Energie und Lebenssymbolik der Bäume, diese Kräfte zehrende Zeit unbeschadet und wenn möglich gestärkt zu überstehen.

Ausgleichende Abwechslung

Freitag der Dreizehnte, aber der Tag war nicht viel anders als die übrigen Krisentage, die alle Menschen in eine Art Schockstarre versetzt haben. Ich freue mich, den Arbeitstag zweiteilen zu können, die Projektarbeit am Vormittag und eine neue kunsthandwerkliche Arbeit am Nachmittag. Eine sehr gute Mischung und Abwechslung in Krisenzeiten, die sonst eher durch Einseitigkeit gekennzeichnet sind. Übrigens diesmal eine interessante, eher selten vorkommende Kombination: Walnussbaum und Weißdorn. Schön, dass einer meiner Lieblingssträucher, die ich das ganze Jahr über beobachte und bewundere, die ich besonders gerne fotografisch festhalte, einmal wieder durch sein Holz repräsentiert zur Geltung kommt. Und schön ist auch, dass es mindestens einen weiteren Menschen gibt, der mit dem Weißdorn etwas Wichtiges verbindet. Der wird bald eine symbolische Verstärkung dafür zur Verfügung haben.

Bäume und Wald in der Krise

Die Bäume und der Wald scheinen gerade im Verlauf der aktuellen Krise bei den Deutschen wieder eine größere Bedeutung erlangt zu haben. Vielleicht weil mehr Zeit war als zu normalen Zeiten, und auch weil der Gang durch den Wald zu den ungefährlichsten Aktivitäten in dieser Zeit gehört. Aber das Thema „Waldbaden“ wird u. a. auch immer öfter angesprochen, etwas, das bei den Deutschen, die als besonders mit dem Wald liiert auch international gelten, auf eine ohnehin ausgeprägte Grundeinstellung stoßen dürfte. Vielleicht ist ja die Gesundheitskrise tatsächlich auch eine Chance für die Natur, eine Atempause sozusagen, in der sich vieles normalisieren kann. Wollen wir die Gelegenheit im positiven und auch auf die Nachkrisenzeit nachwirkenden Weise nutzen.

Novemberliche Lichtblicke

Es ist toll, dass wir Anfang November noch einmal die Sonnenstunden erhalten, die wir im Oktober vermisst haben. So hell hätte ich diese Tage nicht mehr erwartet. Das ist gut für unsere Nutzpflanzen, vor allem die Chilis können jetzt doch noch größtenteils ausreifen und tuen es auch ansatzweise. Den Rest übernimmt die Wärme auf der Fensterbank, sie müssen nur schon ein wenig am Strauch angefärbt gewesen sein. Natürlich haben die Bäume jetzt nicht mehr viel von dem Licht, weil sie ihr Blätterkleid schon überwiegend abgeworfen haben. Aber wir erfreuen uns eben an der Helligkeit selbst, an der sanften Wärme, die sie zwischendurch bei ansonsten kühler Luft hinterlässt und daran, dass alles, was noch Grün ist, seine spätsommerliche Anmutung einige Tage länger beibehalten kann und uns den Übergang etwas erleichtert. In dieser Krisenzeit mit so viel Demotivation und Verunsicherung bedeuten solche natürlichen Lichtblicke schon eine Erleichterung.

Krisenbewältigung und archetypische Symbolformen

Es ist schwer erträglich, wenn man das Gefühl bekommt, die Krise will kein Ende mehr nehmen. In dieser jetzt schon langen Zeit konnte man periodisch mehrfach Zuversichtsphasen identifizieren, die daher rührten, dass man eine deutliche Abschwächung oder ein Ende in Aussicht glaubte. Und dann immer wieder diese Korrekturen, das erneute Zurücknehmen, sich Zurückziehen, noch vorsichtigen Sein. So ist die Gesundheitskrise, in dem Fall in Gestalt einer Naturkatastrophe, auch eine Krise der psychischen Balance, die jeden vor große Herausforderungen stellt. Mit selbst hilft darin nichts mehr als der Bezug, das kreative Arbeiten mit archetypischen Symbolformen, bevorzugt mit den Bäumen. Dass die sich um diese Jahreszeit als Lebewesen zurückziehen und in die Winterruhe übergehen, ist kein Hindernis. Ihre symbolische Stärke ist ganzjährig präsent und kann zum Gegenstand gemacht werden. Ich hoffe, ein bisschen von dem, was mir das an Erdung gibt, auch in meinem Umfeld durch die vielfältigen Wunschbaum-Projekte weitergeben zu können.

Konstanten für die Seele

Die ungewöhnliche Ruhe bei gleichzeitiger Krisenzeiten-Aufgeregtheit hat sich zu einem Dauerzustand entwickelt. In Ermangelung vergleichbarer vorgängiger Erfahrungen ist es schwer, das einzuschätzen, irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen. Alles, was übrigbleibt, ist die Gewissheit, weiterhin geduldig und kontrolliert sein zu müssen, um es steuerbar zu halten. Unangenehmer als die Bedrohung selbst sind die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen, die nach so langer Dauer lähmend wirken und die Zuversicht schwinden lassen. Ich begegne niemandem mehr, der sich dieser abdämpfenden Wirkung glaubwürdig entziehen kann. Für die Arbeit und auch die nahe Kommunikation ist es dennoch wichtig, das „normale“ Leben im Blick zu behalten und in diesem Rahmen zu pflegen. Es würde zu viel Wertvolles ansonsten verloren gehen. Die Arbeit an meinen Langzeitprojekten, den Wunschbaum-Initiativen, ist für mich der bevorzugte Rahmen, diese Normalität hoch zu halten. Gerade weil es darin um Konstanten, Archetypen des Lebens schlechthin geht. Das lässt sich auch in Krisenzeiten verstehen und in die Seele aufnehmen.

Universelle Bedeutungen transportieren

Eine wohltuende Mischung aus rekapitulierenden und abschließenden Arbeiten und kreativen Vorarbeiten hat diesen Tag vollständig ausgefüllt. Es ist schön, dass der Beginn in der Neugestaltung des Webauftritts des Wunschbaum-Manufaktur mit einer guten Resonanz auf deren Angebote korrespondiert. Das passt in die Jahreszeit – traditionell gesehen und gibt Hoffnung, dass die Krise nicht schon alle Gedanken okkupiert und noch Freiraum für zeitlose Themen und Wünsche lässt. Es ist für mich ungemein anregend und spannend, daraus individuelle Formen zu erschaffen, die dennoch universelle Bedeutungen in sich tragen – der Grundgedanken hinter den Angeboten der Manufaktur.

Komponenten der Ruhe

Anflüge von goldenem Oktober konnte man an den beiden Tagen des Wochenendes zwischendurch wahrnehmen. Denn die Sonne blitzte phasenweise auf, mit punktuell viel Helligkeit, aber jahreszeitenbedingt nur noch wenig Strahlkraft und Wärme. Immerhin, das macht einem die Jahreszeit verträglicher und lässt gerade am Wochenende die Gedanken eine Weile ruhen. Überhaupt wirkt dieser Oktober ohne bisher deutliche Anzeichen von Blätterherbst ziemlich ruhig. Diese Ruhe hat einiges von der Ausstrahlung der natürlichen Umgebung, aber natürlich auch Anteile von der allgegenwärtigen Krisenstimmung, die die Menschen weniger aufregt als abdämpft und demotiviert. Wir sollten versuchen, dem entgegenzuwirken und uns nicht ganz von krisendominierten Gedanken und Prognosen lenken zu lassen.

Kompensationslogik und die Motivationskraft des Symbolischen

Solches Wetter gab es durchaus auch in den Vorjahren schon. Ende September, Anfang Oktober, zwischen Altweibersommer und Goldenem Oktober, kann es schonmal sehr ungemütliche Phasen geben, die schon Züge von November tragen. Dabei waren wir zuletzt sehr verwöhnt, durften im Spätsommer noch lange Perioden hochsommerlicher Witterung erleben. Aber mit meinem Arbeitsplatzumzug für handwerkliche Projekte ist nun schon ein Rückzug angesagt. Im gleichen Maße entferne ich mich vom Beobachten und Beschreiben der realen Bäume da draußen in Richtung ihrer stärker symbolischen Präsenz, auch in Form ihres Holzes. Dass ich jetzt auf einmal wieder verstärkt mich der Wunschbaum-Manufaktur widmen kann, ist überraschend, schien das ganze Jahr doch auch auf dem Gebiet krisengeplagt. Aber es gibt eben auch diese Kompensationslogik, die in bestimmten Konstellationen greift, oft wenn man die Einseitigkeit einer Thematik nicht mehr akzeptieren will, und Krise ist vielen inzwischen als Thema schon zuwider geworden. Sich einer Lebenssymbolik zuzuwenden, das Aufbauende zu betonen, ist dann nicht unverständlich und irgendwie auch nachvollziehbar. Wäre schön, wenn ich zu solchem Kompensationswillen etwas beitragen kann.

Die Zeit auch einmal anhalten können

Eines der Gespräche heute mit S. K. drehte sich um unsere aktuelle Wahrnehmung der Zeit. Dass in genau drei Monaten schon Heilig Abend ist. Man glaubt es kaum, wie schnell die Zeit jetzt auf einmal vergangen ist. Eben noch Hochsommer, jetzt schon Gedanken an den Jahresabschluss. Dabei ist wie immer noch so viel zu tun, voranzubringen, abzuschließen, in die Wege zu leiten. Alles etwas anders in dieser Krisenzeit, in der nichts mehr sicher und planbar scheint, in der man ständig mit allem rechnen muss. So gesehen hat die Geschwindigkeit des Vergehens der Zeit auch einmal ihre Vorzüge. Vielleicht ist es nicht ganz so schlecht, wenn wir dieses Jahr hinter uns lassen können und wir den Eindruck haben, dies schneller erreichen zu können. Trotzdem bleibt immer dieses Bedürfnis nach dem Erleben dessen, was immer bleibt, ein Bedürfnis, das auch sich Zeit lassen und bewusstes Selbstbeobachten erfordert. Ich bin froh, immer wieder die Gelegenheit zu haben, in meiner kunsthandwerklichen Arbeit, aber auch bei den anderen Wunschbaum-Projekten, u. a. in diesem Baumtagebuch, die Zeit für eine Weile anzuhalten und in thematischer Fokussierung die momentanen Eindrücke und Sichtweisen festzuhalten. Das ist bei all der Ungewissheit und Wechselhaftigkeit da draußen schon fas lebenswichtig für mich geworden.

Die klare Linie nicht verlieren

Heute einmal Kein-Wetter. Und passend dazu eine Fortsetzung der Krisenstimmung, die derzeit etwas von Stillstand hat. Da kann man gar keine Richtung ausmachen. Selbst der Blick auf die Bäume wirkt an solchen Tagen reizlos, so als ob sie mit mir ausnahmsweise keinen Dialog führen wollten, als ob sie sich aus Solidarität mit den Nöten der Menschen der Krisenatmosphäre anpassten. Das sind belastende und auch unverständliche Zeiten, die uns alle viel abverlangen. Vor allem den Mut nicht zu verlieren und die klare Linie, was uns jeweils ausmacht, nicht aus den Augen zu verlieren.

Die perfekteste Spätsommermischung

Nach der anstrengenden Gartenarbeit gestern war dieser ruhige Sonntag der richtige Wochenabschluss. Auch dass der Sommer eine weniger aufgeheizte Färbung angenommen hat, finde ich erholsam, zumal sich das in den nächsten Tagen fortsetzen soll. Viel Licht, eine angenehme Wärme und die Eindrücke der Blattgrüns der Bäume, Stauden und Blumen, das zunehmend wärmer werdende Licht der späten Nachmittage, sind für mich das Eindrucksvollste am Spätsommer. Dass der möglichst ausgedehnt und langgezogen ausfällt, wünsche ich mir, da diese Jahreszeit energetisch und ästhetisch eigentlich die perfekteste Mischung enthält. Wenn wir das möglichst lange noch in uns aufnehmen und in die dunklere Jahreszeit hinüberretten können, ist das doch schön und gibt Kraft für den weiteren Verlauf dieses Krisenjahrs.

Fatalistische Grundhaltung

Nach einem kurzen Zwischenhoch ist die Aufmerksamkeit auf meine Wunschbaum-Projekte jetzt doch wieder zurückgegangen. Das Themenfeld hat zusammen mit vielen anderen in normalen Zeiten als eher zeitlos geltenden derzeit einen schweren Stand. Fast scheint es, dass alle auf Überlebensmodus umgeschaltet haben. Und darunter fällt vieles nicht, was sonst zum kulturell Bedeutsamen gezählt wird. Schwere Zeiten deshalb vor allem für Kultur Schaffende, nicht nur wegen fehlender Auftritts-, Präsentations- und Inszenierungsmöglichkeiten. Auch weil die Aufmerksamkeit auf dieses scheinbar Überlebenswichtige fokussiert ist und Kultur dann weniger bis gar nicht beachtet wird. Wir brauchen mehr Hoffnung, Anhaltspunkte und Signale, die eine Ende der Krise in Aussicht stellen, wenn diese fatalistischen Grundhaltung sich wieder verflüchtigen soll.

Gehemmte Erntezeit

Eine erholsame Abkühlung, einmal ein Abend, an dem kein Gießen im Garten notwendig ist, und tagsüber habe ich einige Projekte gut voranbringen können. Das ist eine Jahreszeit, in der vieles zusammenläuft und sich in gewisser Weise positiv verstärkt. Das Ende des Hochsommers und erste Zeichen von Frühherbst. Wenn wir nicht diese Krise erlebten, die alles und jeden lähmt, könnten wir in vielen Bereichen durchstarten, mit neuem Mut neue Projekte angehen und liegen gebliebene wieder aufgreifen. Aber so ist alles ein wenig anders, undefinierbar, da es keine vergleichbaren Vorerfahrungen gibt. Das satte Grün da draußen, das Reife der Früchte, die Aussicht auf zum Teil reiche Ernte sind aufbauende Elemente in unserem Umfeld, die Kommunikation und Gesellschaft umgehen und denen das Krisenhafte deshalb nicht anhaftet. Ohne diese Basis wäre es derzeit noch schwieriger.

Wo Verlangsamung gut tut

Auch wenn zwischendurch immer wieder das Bedürfnis stärker wird, die Krise hinter sich zu lassen, scheint sie dennoch auf Dauer gestellt. Allzu große Sorglosigkeit scheint unangebracht, da weltweit gesehen das Problem eigentlich auf einem Höhepunkt angekommen ist. So hoffe ich, dass sich die Menschen, nachdem das alles schon so lange einschränkend ist, auch noch länger vorsichtig verhalten. Denn bei all den Schäden, die bis jetzt schon entstanden sind, würde eine neues Anschwellen der Gefährdung kaum mehr reparierbare Zustände hervorrufen. Da ist es wohl naheliegend die Landschaft als solche, das sich Bewegen im Freien möglichst kontaktarm zu genießen und sich mit der Natur an der ungewohnten Verlangsamung zu erfreuen. Ich kann mir vorstellen, dass unsere diesjährigen Honigerfolge vor allem darauf zurückzuführen sind, dass die Bienen sich weniger gestört fühlen als in den Vorjahren, dass auch für sie erkennbar ein stärkerer Basisbezug vorherrscht. Es liegt wohl nicht nur an einer günstigen Verteilung der nektarträchtigen Baumblütephasen.

Von der Krise sommerlich profitieren

Tolles, moderates Sommerwetter, und man hat den Eindruck, die Krisenstimmung zeigt sich jetzt einmal von ihrer entspannten Seite. Tatsächlich herrscht eine Auszeit-Atmosphäre, die an Urlaubsstimmung erinnert. Auch für die, die einfach weiterarbeiten. So werden wir wohl erst viel später erkennen und verstehen, was diese Krise uns zu bedeuten hatte. Ich lenke die Aufmerksamkeit auf alles, was die unwahrscheinliche Anmutung verstärkt. Auch die Beobachtung der Landschaft und ihrer Bäume profitieren davon.

Bleibende Inhalte

Eine intensive Projektarbeitswoche liegt hinter mir. Eigentlich die richtige Beschäftigung in Corona-Hochzeiten, in denen man das Thema am liebsten verdrängt und sich bleibende Inhalte und Gedanken entwickelt. Das ist auch eine Möglichkeit, die Zeitlosigkeit, das Grundlegende in den Blick zu nehmen und sich daran zu stärken. Es ergänzt derzeit meine Beschäftigung mit den Bäumen und anderen archetypischen Symbolformen, die mich das ganze Jahr und mindestens mein halbes Leben schon begleiten.

Zeitlose Anreize in Krisenzeiten

Mitten in der festgefahrenen Stimmungskrise kommen interessanterweise ungewöhnliche Anfragen auf die Wunschbaum-Manufaktur zu. Eine Beobachtung, die ich ähnlich schön öfter gemacht habe, dass nämlich bei länger anhaltenden Ausnahmezeiten die Aufmerksamkeit auf Basisthemen wieder zunehmen kann. Wohl weil viele es irgendwann leid sind, immer nur im Krisenmodus zu leben und zu denken. Da ist es hilfreich und erholsam, den Geist auf Inhalte zu lenken, die jederzeit relevant sind und etwas über unser Leben, unsere Selbstwahrnehmung und die Entwicklung der Persönlichkeit unabhängig von gesellschaftlichen Veränderungen aussagen. Ich freue mich, in solchen Situationen mit meinen Produkten einige Anreize geben zu können.