Von außen kommende Verstärkung
Die Sonntagsruhe hat nach den dicht gepackten technischen Aufgaben, die mich während der ganzen Woche in Dauerschleife wohl auch noch länger beschäftigen, sehr gut getan. Aber das anstrengende und lichtarme Biowetter geht an die Substanz, weil es so gar keine Aussicht auf ein Ende dieses nass-kalten Spätwinters zu geben scheint. Nächste Woche ist die Fastnachts-Hochzeit und dann gehen wir schon auf Ostern zu. Aber von Frühling keine Spur, noch nicht einmal eine Vorahnung, die sich in einem verstärkten und wieder aufgenommenen Bewegungsdrang in der Landschaft äußern würde. Das kann man zurzeit tatsächlich nicht feststellen. Stattdessen ein Einigeln wie während der Weihnachtszeit und ein grüblerisches Abarbeiten der großen Frage, wie wir diese lange schon in Entwicklung befindliche Lethargie und Demotivation zu überwinden wäre. Antworten scheinen kaum an die Oberfläche zu kommen. Aber ich denke, dass sich im Untergrund, bei jedem für sich und angestrengt, so einiges tut. Mögen die ersten Frühlingszeichen der Bäume eine von außen kommende Verstärkung bieten und die Lebenssymbolik der Bäume so ihr mobilisierendes und heilendes Potenzial entfalten.