Viele Efeufrüchte in diesem Jahr

Jetzt sind die neuen Triebe der Efeuhecke doch wieder sehr stark hervorgeschossen. Dabei hatte die frühere Inhaberin der Gärtnerei doch vor, die längeren Triebe zu schneiden, um sie für die Dekoration von Kränzen zu verwenden. Nur aufgetaucht ist sie zu dem Zweck bisher nicht. So kann es sein, dass ich die Hecke in den nächsten Wochen doch zurückschneiden muss, bevor wieder zu viel wuchernde Biomasse zusammengekommen ist. Das ist am Ende immer aufwändiger als gedacht. Deshalb versuche ich es einmal häufiger durchzuführen. Das ist dann aber auch der letzte Rückschnitt für dieses Jahre. Ab dem Spätherbst tut sich bei den Blatttrieben nicht mehr viel. Ab dann reifen nur noch die Früchte aus. Die sind in einigen Abschnitten unseres Efeubewuchses dieses Jahr besonders zahlreich und dicht gewachsen. Ich hoffe, die Beeren werden auch richtig dick und schwarz. Denn nur so eignen sie sich, um in Advents- und Winterkränze eingebunden zu werden. Leider sind sie erst dann beim richtigen, weil dekorativen Reifegrad angekommen, wenn die Saison zum Binden dieser Kränze schon angelaufen oder vorbei ist. Das macht es schwierig, die Efeufrüchte häufig zu verwenden.

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Heilende Kraft der Symbolpflanzen

Ich bin froh, dass wir dieses Jahr schon wenige Tage nach Palmsonntag J. und W. die geweihten Palmzweige vorbeibringen konnten. Ich habe sie an vier Stellen bzw. Tür- und Wandkreuzen im Haus gegen die alten, schon deutlich vertrockneten ausgetauscht. Außerdem haben wir einen guten, weil schattigen und nicht direkt von der einfallenden Sonne beschienenen Platz an der Wand des Wohnzimmers für den Buchsbaumkranz gefunden, der so hoffentlich lange Zeit grün bleiben sollte. M. bedauert zwar sehr, dass wir bei uns keinen solche Kranz aufhängen konnten, aber das können wir ja nächstes Jahr nachholen. Ich hoffe sehr, dass die heilende Kraft des Symbolpflanzen ihren guten Geist das ganze Jahr über in unser beider Heimwohnungen entfalten kann.

Ein sehr schöner herbstlicher Erika-Kranz

Ich hatte es eher für ein wenig vielversprechendes Vorhaben gehalten. Aber M. hat sich nicht davon abhalten lassen, grüne, nicht mehr blühende Zweige der Erika-Gehölze aus dem Garten zu einem kleinen Kranz zu binden. Wie ich vermutet hatte, sind die störrischen, sich teils stark windenden Zweigchen nicht sehr geeignet für solche Verwendungen. Aber am Ende ist das Ergebnis zu meiner Verwunderung doch sehr schön geworden, zumal M. noch einige andere Pflanzenteile eingebunden hat, ein paar Efeublätter und Früchte vom Kirschlorbeer. In diesem Fall war das Umwickeln mit dünnem Kupferdraht die richtige Methode des Wickelns. Obwohl er nicht rundherum gebunden wurde, sondern nur von vorne und der sichtbaren Seite, wirkt er jetzt, in der Mitte der Eingangstür hängend, doch sehr dicht. Jedenfalls scheint der Strohkranz im Untergrund nicht durch. Ein sehr schönes vegetabiles Dekorationsobjekt, das für die Übergangszeit bis zum Beginn der Weihnachtszeit die Tür schmücken wird. Dann allerdings wird er von dem LED Leuchtkranz abgelöst, der während der winterlichen Dunkelzeit so wunderbares Licht verströmt und den wir dann mit Mistelzweigen ausschmücken.