Baumtagebuch mit / ohne Kommunikation

Über Kommentare im Baumtagebuch freue ich mich immer, auch wenn einige der Kommentatoren einfach nur auf ihre eigene Website verlinken wollen. Na ja, wenn es thematisch passt und zumindest die Anstrengung erkennbar ist, sich auf die Inhalte des Baumtagebuchs zu beziehen, finde ich das ganz in Ordnung. Aber immer, wenn ein Kommentar eingeht, kommt mir ein Wesentliches in den Sinn. Dass es nämlich darin um Kommunikation in erster Linie nicht geht. Tatsächlich besteht es aus einer kontinuierlichen Reihe von Postings, die auch ohne Leser vorstellbar sind und funktionieren würden. Ja, das ganze Tagebuch bräuchte kein Weblog zu sein, könnte auch auf Papier oder einfach nur in elektronischer Form auf den privaten Rechner seine Existenz fristen. Aber es als öffentlich zugänglichen Blog von Beginn an zu konzipieren war in der Gesamtschau doch eine gute Idee, einfach, weil es die tägliche Routine befördert. Vielleicht wäre die jetzt schon 20-jährige Disziplin ohne die Öffentlichkeit nicht möglich gewesen. Also insgesamt auch mit Kommunikationsoption doch alles gut.

Aufmerksamkeit für Produkte der Wunschbaum-Manufaktur aufrechterhalten

Tatsächlich war mir bis heute nicht aufgefallen, dass meine Print-Anzeige zu den Lebensbaum-Armbändern in jener populären Land-Zeitschrift seit Anfang des Jahres nicht mehr erschienen war. Diese Anzeige hatte ich jahrelang immer wieder geschaltet und damit einen gewissen Interessentenkreis erreicht, dem das Internet als Informationsquelle nicht ganz so nahesteht. Und thematisch passend war die redaktionelle Ausrichtung der Zeitschrift ohnehin. Schade deshalb, dass die eigentlich aufgegebenen Anzeigen dann nicht mehr erschienen sind, aus rein betriebswirtschaftlichen Überlegungen heraus, wie mir die Anzeigenredaktion mitgeteilt hat. Sehr schade, denn damit ist funktionierender Vertriebsweg abgeschnitten. Ich überlege nun, was das bedeuten könnte. Zum Beispiel die ohnehin seit langem angedachte Neugestaltung der wunschbaum.de Themenseite voranzubringen, um über die eigenen Präsenzen mehr Resonanz zu erzeugen. Oder doch ein neuer Ansatz über einen bisher noch nicht genutzten Social Media Kanal. Ich schwanke noch, meine aber, dass ein neuer Ansatz wohl unvermeidlich und sinnvoll ist, um die Reichweite und Kontinuität des spannenden Projekts aufrechtzuerhalten und die an die Wunschbaum-Manufaktur geknüpften Kommunikationschancen auch künftig unvermindert auszubauen.

Gesunde Mischung divergierender Aufgaben

Das sind wieder Tage, in denen die Routinearbeit im Vordergrund steht und dicht gedrängt täglich zahlreiche Aufgaben stellt. Das sind zum Glück überwiegend kreative Aufgaben in den Bereichen Contententwicklung und bildhafter Gestaltung, was mir die Pausenlosigkeit sympathisch macht. Aber davon abgesehen sind Aussichten auf kunsthandwerkliche Arbeit mit Holz immer für mich ein belebendes Element, das ich einschieben kann. Gute Arbeitsorganisation und -aufteilung sind dafür zwar notwendig, um nicht durcheinander zu geraten. Aber darin habe ich ebenfalls Routine, so dass die gesunde Mischung aus diesen durchaus divergierenden Aufgaben und Herausforderungen für mich zufriedenstellend wirkt. Ich denke auch, dass man das von außen an den Ergebnissen oder den Formen und der Ausstrahlung der Tätigkeit selbst ablesen kann. Es scheint so, dass die Mischung die Qualität der einzelnen Tätigkeit und ihrer Resultate zu optimieren in der Lage ist.