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Eindrücke an Allerheiligen

Wir haben oft auch sonnenreiche Allerheiligentage erleben dürfen. Das war insbesondere zu den Zeiten ein Gewinn, zu denen wir Gräber von Angehörigen besuchen konnten. Seitdem das Grab von Ms Mutter nicht mehr existiert, fällt die Fahrt nach F. aus, die ich in eigenen Kindheitstagen mit eindrücklichsten Erlebnissen vor allem währen der Rückfahrt verbinde. Und mit dem Ende der Liegezeit von Gs Grab haben wir auch in der Nähe keinen engen Verwandten mehr, den wir besuchen könnten. Gleichwohl viele weitere Menschen, mit denen wir in enger Verbindung standen. Ich hoffe, in den nächsten Tagen K. dort besuchen zu können. Gerade für seine Mutter wird dieser Feiertag besonders schwer sein. In Kindheitstagen haben mich an Allerheiligen und Allerseelen vor allem die Ästhetik und Symbolik der Grablichter fasziniert, die ich auch in späteren Jahren immer bewusst aufgenommen und kreativ verarbeitet habe. Heute finde ich diese Symbolik etwas später in den Lichtern der Advents- und Weihnachtszeit, v. a. am Weihnachtsbaum wieder, der eigentlich die Essenz dessen zum Ausdruck bringt und verkörpert, was uns an Allerheiligen bereits ins Bewusstsein dringt. Es ist schwer zu sagen, was eindrücklicher wirkt. Allerheiligen stellt eben die Verbindung zu den nahe stehenden Menschen stärker in den Mittelpunkt. An Weihnachten erhalten wir die deutlichsten Impulse dahingehend, dass wir als Menschen letztlich alle miteinander in Verbindung stehen und eine gemeinsame Quelle teilen.

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