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Zweitarbeit

Nun wird es doch wieder ein Wochenende, an dem mich die kunsthandwerkliche Arbeit mit Holz vornehmlich beschäftigt. Aber auch meine Tests in Sachen Küchenmaschinen und Backen stehen noch auf dem Programm. Das verspricht ein zumindest sehr langer Arbeitssamstag zu werden. Allerdings einer mit Arbeiten, die mir bei aller Anstrengung liegen und die ich fast schon als Freizeit wahrnehme. Vor allem haben sie eine meditative Dimension, die bei meinen sonstigen Projektarbeiten nicht vorhanden und wahrscheinlich auch nicht sinnvoll wäre. Als immer parallellaufende „Zweitarbeit“ ist das für mich wertvoll und hilft, jederzeit das Gleichgewicht zu halten oder wiederherzustellen. Das ist bei allzu einseitiger Ausrichtung nicht möglich, jedenfalls für Menschen, die so gestrickt sind wie ich und immer schon diesen Hang zum Interdisziplinären und Grundlagenorientierten haben.

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Ausgeglichen und von allem ein wenig

Ein Einundzwanzigster, an dem ich richtig intensiv meine Projekte voranbringen konnte, ohne abgelenkt zu werden. Das ist recht selten und deshalb eine Wohltat. Auch mit der aktuellen Holzarbeit konnte ich zwischendurch starten, womit der unterkühlte Teil der Arbeit schon zurückliegt. Wenn ich diese Mischung möglichst gleichmäßig realisieren kann, immer entsprechende Aufträge vorausgesetzt, nehme ich das als eine gesunde und ausgewogene Mischung unterschiedlicher Tätigkeiten war, die insgesamt hilft, ausgeglichen zu bleiben. Diese Anbindung an das handwerkliche Arbeiten ist schon sehr wichtig für mich. Ich denke, das wird auch generell unterschätzt, weil man oft geneigt ist, sich zu spezialisieren. Diese universelle Ausrichtung, von allem ein wenig und vor allem die Verbindungen und Verknüpfungen im Blick behaltend, das hat mich immer schon fasziniert. Vielleicht das, was kommunikationswissenschaftliche Denkart am ehesten charakterisiert und von anderen interdisziplinären Fachrichtungen abgrenzt.

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