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Und die nächste Holzofensaison kann kommen

V. hat den Ofen heute tatsächlich schon für die kommende Saison vorbereitet. Erst musste er am Vormittag noch ganz auskühlen, denn die Hitze speichert sich darin noch lange vom Vortag her. Jetzt ist auch das Ausgangsrohr gereinigt und die abgebröckelten Stellen der schamottierten Innenverkleidung sind ebenfalls erneuert. So steht der nächsten Holzofensaison nichts im Wege. Gut ist, dass wir diesmal wirklich den ganzen herangeschafften Brennholzvorrat aufgebraucht haben. So liegt der Brennholzhaufen nicht den ganzen Sommer über im Blickfeld. Spätestens im Spätsommer wird die Stelle dann wieder aufgefüllt. Aber so weit wollen wir nicht denken. Viele lieber richten wir die Gedanken auf den Frühling, das Säen und Pflanzen und dass wir bald wieder im Garten arbeiten und uns aufhalten können.

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Letzter Ofentag

Das ist wohl der letzte Abend mit unserem Holzbrandofen in diesem Winter. Der Vorrat, auch der nachgeholte, ist inzwischen aufgebraucht und M. findet es übertrieben, die Saison erneut zu verlängern. Gefühlt sollte der Frühling mit spürbar höheren Temperaturen auch bald einziehen, zumal wir Andeutungen davon schon einige Male erleben durften. Nachher werde ich noch die letzten verdorrten Palmzweige des Vorjahres von den Türkreuzen abnehmen und im Ofen verbrennen. In Kürze können wir wieder neuen Palm weihen lassen. Wir handhaben es traditionell so, dass wir die alten Zweige einige Wochen vorher entfernen.

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Wenn der Schornsteinfeger zweimal kommt

Das erneute Erscheinen des Schornsteinfegers innerhalb der Holzofensaison zeigt uns, dass der Winter doch ausgedehnter ist als bisher wahrgenommen. Eine merkwürdige Mischung zwischen fast schon frühlingshafter Temperaturen und ungewohnt vieler Sonnenstunden, Nachtfrost und ungemütlich regenerischen Phasen. Kein Wunder, dass der Körper mit Erkältung reagiert und sich nicht recht zu orientieren weiß. Nun, das Brennholz wird noch einige Wochen ausreichen, aber danach müssten wir es entweder auffüllen oder Ofensaison beenden. Für den Kamin ist das hauptsächliche Befeuern mit schnell verbrennendem Nadelholz offenbar gut. Trockene, pulverige Asche, das gefällt dem Schornsteinfeger und ist gut, um Schornsteinbrände oder Verpuffungen zu vermeiden. So hat das nicht so lang anhaltende Brennholz auch seine vorteilhaften Seiten.

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Winterlicher Erdkontakt

Es sieht fast so aus, als ob die von uns als wohlig empfundene Holzofenwärme anderen eher unheimlich ist. Jedenfalls meinte das eine häufige Besucherin und Ms Freundin, als sie heute ins Ofenzimmer trat. Vielleicht sind so temperaturempfindliche aber einfach noch nicht auf den Geschmack gekommen. Gerade in Erkältungszeiten schätze ich durchgängig durchwärmte Räume sehr, auch wenn die Luft etwas trockener ist, was wir ohnehin durch verschiedene Verdunstungsquellen ausgleichen. Aber diese Art von Heizung, die wir der Lebensenergie der Bäume und damit letztlich der Sonne zu verdanken haben, die ist für uns schon zu einem festen Bestandteil unserer jahreszeitlichen Wahrnehmung geworden. Anders herum ist der Winter fast nicht Winter zu nennen, wenn der Ofen mit Rücksicht auf nicht fallen wollende Temperaturen erst gar nicht angefeuert wird. Auch das haben wir schon einige Male gehabt und fühlten uns dann wehmütig, wie wenn man einen Verlust erlitten hat. Archetypische Einstellungen vielleicht, aber solche, die uns auch in dieser Zeit des Jahres, wenn die Pflanzen weit weg und kaum präsent sind, helfen, im Kontakt zur Erde zu bleiben.

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Spürbare Wärme der Hölzer

Der Winter hat uns mit seinen unangenehmen Seiten noch fest im Griff. Überall wird verstärkt und anhaltend gehustet und geschnieft. Und man genießt jede gut geheizte Umgebung, besonders wenn die Wärme vom Holzbrandofen kommt. Ich bin froh, dass wir genug Brennholz für diese Saison vorbereitet haben. Das schafft insgesamt eine angenehme Atmosphäre und erleichtert es sehr, den Frühling noch nicht spüren zu können. Mit meiner handwerklichen Holzarbeit ist mir ein weiterer Ausblick auf die wärmeren Tage vergönnt, denn im Holz ist immer viel Wärme gespeichert. Bei der Bearbeitung ist die dann auch spürbar, nicht nur durch die Symbolik der Hölzer.

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Trockene Holzofenluft befeuchten

Gut, dass ich kürzlich diesen Luftbefeuchter zum Testen erhalten habe. Der war zwar eigentlich zum Einsatz mit Duftessenzen gedacht, aber da wir alle nicht darauf stehen, tut er seinen Dienst auch als reiner Luftbefeuchter. Bei der Aufgabe ist er sehr sparsam, obwohl man schon mit bloßem Auge die sehr fein aufgelöste Dampfsäule erkennen kann. Trotzdem muss man nicht häufig nachfüllen. So hoffe, dass der Feinstaub und die Trockenheit durch den intensiv befeuerten Holzbrandofen etwas gebunden bzw. ausgeglichen werden. Das Heizen mit Holz, insbesondere mit diesem sehr schnell verbrennenden Nadelbaumholz, hat eben auch so seine Tücken. Da muss man sich einige Ausgleichsmaßnahmen ausdenken, damit das Angenehme dieser Art zu heizen, nicht getrübt wird.

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Der Holzofen ist jetzt das Richtige

Inzwischen ist auch M. froh darüber, dass wir die Holzofensaison vor etwa einer Woche gestartet haben. Bei dem nasskalten Wetter scheint die unangenehme Kälte durch die Wände in einen hinein zu kriechen. Da tut die wohlige Holzofenwärme einfach gut, zumal sie durch alle Räume zieht und überall eine klamme Kühle vertreibt, die ansonsten in entlegenen Winkeln herrschen würde. Erschreckend ist allerdings, wie schnell sich der Brennholzvorrat reduziert. Schon nach wenigen Tagen ein empfindliches Loch in dem Haufen entstanden. Das spricht nicht gerade für den Brennwert des Holzes. Aber auch das verwundert nicht, besteht es doch überwiegend aus Nadelhölzern, mit einem Anteil von vielleicht einem Drittel, das sich aus länger anhaltenden, härteren Holzarten wie Apfelbaum, Zwetschgenbaum und Buche zusammensetzt. Jedenfalls wird es den Heizölvorrat schonen und uns temperaturtechnisch und atmosphärisch gut über die dunklere Winterzeit retten.

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Allerletzte Gartenarbeiten

Vollständig haben wir es nicht geschafft, den Garten winterklar zu machen. Zum Beispiel steht immer noch das große Pflanzgefäß mit den vergangenen Strohblumen im Regen. Und die Pflanzbottiche, in denen die Chilipflanzen wuchsen, jetzt nur noch mit verbrauchter Erde gefüllt. Die Strohblumen geben jetzt kein schönes Bild mehr. Und die Kunststoffpflanzgefäße könnten unter strengem Frost Schaden nehmen, wenn sich die feuchte Erde ausdehnt und die Wände sprengt. Ich werde wohl all diese Gefäße entleeren müssen, bevor die richtig tiefen Temperaturen kommen. Allein schon, um im Frühjahr eine Grundlage für die neuen Pflanzungen zu haben und die Gefäße nicht zu beschädigen. Also ist die Gartensaison immer noch nicht abgeschlossen. Unterdessen wünsche ich mir den Holzofenbrand und die typische, wohlige Wärme der Ofenheizung mit gut abgelagertem Holz herbei. Bei so ungemütlichem Wetter ist das genau die richtige Gegenmaßnahme. Bin gespannt, wann M. sich dazu durchringen kann. Ich denke aber nicht, dass es dazu kommt, bevor der Weihnachtsbaum seine Symbolfunktion für das neue Weihnachtsfest übernommen hat.

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Wenn der Holzofen angefeuert werden könnte

Der November gestaltet sich gegen Ende so ungemütlich nass-kalt, dass wir uns den Holzofen bereits herbeiwünschen. Natürlich könnten wir ihn jetzt schon anfeuern, aber M. ist eigentlich immer dagegen, im alten Jahr damit zu beginnen. Es wird darauf ankommen, wie sich das Wetter entwickelt. Lang anhaltende Kälte mit Regen könnte den Entschluss beschleunigen. Schließlich ist die Holzofenwärme am sinnvollsten, wenn es besonders unangenehm draußen wird. Und gut abgelagertes Holz haben wir ausreichend gesammelt. So bin ich gespannt, wie sich die diesjährige Ofensaison zeigen wird, und wann wir erstmals die besondere wohlige Wärme des schamottierten Gussofens genießen.

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Die nächste Brennholzsaison vorbereiten

Vielleicht steht morgen oder am nächsten Wochenende die zweite Ration unseres Brennholzvorrats für den Winter zum klein Sägen an. V. hatte schon vor zwei Wochen die Stammabschnitte herangeschafft und teilweise bereits gespalten. Das Sägen mit der schweren Kreissäge in ofengerechte Abschnitte sollte nicht das Aufwändigste sein. Aber bei solchen Vorhaben spielt natürlich auch das Wetter eine Rolle, und die momentane Verfassung, die anstrengende Arbeiten auch mal scheitern lässt. Wir werden es kurzfristig entscheiden. Immerhin ist schon seit dem Frühjahr die Hälfte aufgefüllt, so dass kein akuter Bedarf besteht. Aber man ist eben immer beruhigter, wenn die Vorräte stehen und man sich nicht erst kurz vor den dauerhaften Frösten darum Gedanken machen muss. Ich wage keine Prognose. Aber es kann ja durchaus sein, dass ein wirklicher Winter wiederum nicht kommen wird und die Holzbrandsaison so möglicherweise nicht sehr lange andauert.

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Für den Holzbrand im Winter vorsorgen

In diesem Jahr ist V. besonders früh an mit der Vorbereitung des Brennholzvorrats für den Winter. Die Hälfte des Reservoirs ist noch aufgefüllt, und etwa noch einmal dieses Volumen hat V. bereits als grob gesägte Abschnitte herbeigeschafft und teilweise gespalten. Demnächst werden wir das mit der großen Kreissäge in ofengerechte Abschnitte sägen und den Wintervorrat komplett machen. Jedenfalls dürfte das dann für die erste Phase der Ofensaison ausreichen. Wenn die Saison länger anhalten sollte, müssten wir ohnehin noch einmal aktiv werden, dann bei weniger freundlichen Temperaturen. Diesmal ist eine Menge Buchenholz dabei. Das ist schon mindestens 15 Jahre alt und stark vom Holzwurm heimgesucht worden. Der Brennwert wird entsprechend niedriger ausfallen als normal. Aber das gilt auch für einige andere schon vor Jahren auf Vorrat gelegte Abschnitte vor allem der Nadelhölzer, die eigentlich schneller verbraucht werden müssten. V. hat das mit der Vorratshaltung vielleicht doch etwas übertrieben.

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Holz und Wärme

Der Schornsteinfeger stand heute schon wieder vor der Tür, nachdem er vor drei Wochen bereits vorbeigeschaut und ich ihn wieder weggeschickt hatte. Beim letzten Besuch hätte das Kehren tatsächlich gar keinen Sinn gemacht, da es nur um den Holzofenkamin ging und der Holzofen zum damaligen Zeitpunkt überhaupt noch nicht in Gebrauch war für diesen Winter. Jetzt gab es zumindest den Ansatz eines Grundes zum Kehren, auch wenn nach drei bis vier Wochen Holzofenbetrieb nicht allzu viel Ruß entstanden sein konnte. Immerhin den Vorteil hat das Fichtenholz, das wir ja doch überwiegend verfeuern: Der Ofen ist meist unter ordentlicher Hitze und Feuer, so dass er vernünftig abzieht, da kann sich nicht so viel festsetzen. Warum uns die Ofenwärme so gut tut, hat M. am Wochenende noch einmal im Vergleich für sich bestätigen können. Bei einer Freundin brannte eine Kaminattrappe, die optisch täuschend realistische Flammen zeigte, aber eben keine Wärme. Es ist aber die besondere Strahlungswärme des Ofens, der diese energetische Ausstrahlung hat und einen damit von außen einhüllt. Das ist etwas ganz anderes als das Umwälzen von warmer Luft, wie es der Standardheizkörper hervorruft. Eine Bereicherung, die wir wieder einmal dem Holz der Bäume zu verdanken haben. Wie Holz überhaupt auch in anderen Lebensbereichen und Anwendungsformen für Wärmespeicherung und Wärmeausstrahlung steht und so auf uns wirkt.

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Späte Ofenfreuden

V. scheint den Holzbrand vermisst zu haben. Mit geradezu leidenschaftlichen Elan widmet er sich der Aufgabe, die richtigen Abschnitte bereit zu halten, um den Ofen bei der ausgeprägten Kälte immer ordentlich zu füttern. Bei dem hohen Anteil an schnell brennendem Nadelholz ist das auch fast unvermeidlich. Nur zwischendurch sind auch lang anhaltende Scheite und Baumscheiben vom Apfelbaum oder der Buche dabei, die bei gleichem Volumen mindestens doppelt so lange anhalten. Aber der Zeitpunkt für den Start der wahrscheinlich sehr kurzen Holzofensaison war wirklich gut gewählt. Wenn nicht jetzt, wo die ganze Republik sich über die sibirische Kaltluft wundert, wann dann sollten wir die Ofenwärme denn noch nutzen. Wie so häufig könnte nach der unverhofft und verspätet eingetretenen Kälte auch urplötzlich der Frühling vor der Tür stehen. Und schon ist der Holzbrand dann kein Thema mehr. Bei dem geringen Verbrauch an Brennholz in dieser Saison werden wir nur relativ wenig auffüllen müssen, für die harten Winter, die noch kommen können.

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Erster Holzofentag des Winters

Eigentlich hatte ich das Thema schon abgeschlossen, aber V. hat heute tatsächlich den Holzofen erstmals in diesem Winter angefeuert. Die wirklich sibirischen Außentemperaturen waren wohl der Anlass. Und dass es objektiv keinen wirklichen Grund mehr gab, es nicht zu tun. Ms Widerstand war zwar vorprogrammiert, aber mit der wohligen Ofenwärme können am Ende dann doch alle zufrieden sein. Jedenfalls wenn die Wärme sich einmal in alle Räume ausgebreitet hat. Das geschieht erfahrungsgemäß nicht ganz so schnell. Es braucht schon einige Tage, bis die trockene Wärme tatsächlich auch ins Gemäuer eindringt und ein nachhaltiger Wärmespeicher entstanden ist. Das könnte aber im Laufe der Woche eintreten, denn mit diesem Wetter wird es wohl noch bis zum Wochenende mindestens weiter gehen. Meine Hoffnung ist, dass die Sonne wieder so konstant zurückkommt, wie wir sie in den letzten Tagen erleben durften. Heute waren da nämlich schon erste längere Lücken festzustellen, in denen die Kälte und der Wind das Sibirische überdeutlich spüren ließen. Auf dem Spaziergang gestern, bei strahlender Sonne und offenem Himmel war das fast gar nicht feststellbar. Nun also doch noch ein Ofenwinter, in dem sich das Brennholzmachen im Herbst vielleicht noch gelohnt haben wird. Eher unwahrscheinlich ist es aber, den gestapelten Brennholzvorrat tatsächlich noch aufzubrauchen. So werden die Fichten, Apfelbaum- und Buchenscheite wohl überwiegend erst in der kommenden Saison zum Einsatz kommen.

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Diesmal das Äußerste des Winters

Von meiner Seite aus könnten wir den Holzofen auch jetzt, gegen Ende des Winters, noch anfeuern. Leider finde ich dafür keine Unterstützung. Dabei ist das Wetter derzeit wohl das äußerste, was in dieser Saison zu erwarten ist. Leichte Minusgrade. Dazu Nacht- und Morgenfrost, an einigen Tagen auch Schnee, der sich bei uns allerdings nicht lange hält und schnell in Schneeregen übergeht. Ungemütlich, kalt und nass genug, um die Vorzüge des Holzbrandofens, diese wohlige Wärmeabstrahlung genießen zu können, die sich in alle Räume ausbreitet und nach einigen Wochen die letzte Feuchte aus den Wänden vertrieben hat. So aber wird sich der Vorrat an Obstbaum-, Buchen- und Fichtenholz, das wir im Sommer ofengerecht zurechtgeschnitten haben, erst gar nicht abbauen und den ganzen Sommer über auf den nächsten Einsatz warten müssen. Als kleine Kompensation habe ich heute wieder einen großen Topf Chai-Tee zubereitet. Der bringt mit seinen vielen Gewürzen die Wärme von innen, die vom Ofen nicht mehr zu erwarten ist.

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Ausfall der Holzofensaison ist möglich

Wenn der Winter tatsächlich nicht mehr zurückkommen sollte, könnte das erneut eines der Jahre werden, in denen der Holzofen gar nicht erst zum Einsatz kommt. Es ist nicht die Außentemperatur, bei der man sich den Ofen direkt herbeisehnt, wie zu Beginn des Winter 2016, als wir ganz sicher waren, mit dem Holzbrand bereits vor Weihnachten zu beginnen. Einfach weil die Kälte sich schon im Mauerwerk festgesetzt hatte und die typische Aufheizung durch den Holzofen genau die richtige Reaktion war. Falls aber doch noch ein anhaltender Kälteeinbruch kommen sollte, wäre unser angelegter Brennholzvorrat sicher bis zum Frühjahr ausreichend. Für die Heizkostenbilanz ist der Ofen natürlich vorteilhaft, deshalb weiß ich nicht, ob ich einen Ausfall der saisonalen Entlastung unbedingt begrüßen sollte. Jedenfalls müssen wir uns auf zunehmende Wechselhaftigkeit und damit auch Unvorhersehbarkeit in puncto Wetter und Heizung gefasst machen und auch dieser Folge des Klimawandels immer mit der passenden Abwägung begegnen.

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Wintergedanken schleichen sich ein

Je nasser und kälter es draußen wird, desto mehr wünsche ich mir die Holzofensaison herbei. Wegen Ms Bedenken bezüglich der Staubentwicklung kommt es aber dazu meist erst zu Beginn des neuen Jahres, manchmal auch schon nach Weihnachten. Wenn aber der Holzofen einige Zeit konstant angefeuert wird, macht sich irgendwann eine konstant wohlige Wärme im Haus breit, die klammer Kälte und Feuchtigkeit keine Chance mehr lässt. Ich bin froh, dass wir die Holzvorräte für den Ofen aufgefüllt haben und insofern nichts mehr schief gehen kann. Außer natürlich, dass der Winter so lau ausfällt, dass der Ofen erst gar nicht zum Einsatz kommt. Den Fall hatten ja auch schon einmal vor einigen Jahren. Gefühlt ist der Winter jetzt schon angekommen. Nur wehre ich mich, das Jahr gedanklich jetzt schon abzuhaken. Es gibt noch so unglaublich viel, was zu einem guten Abschluss geführt werden muss.

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Warme Holzmöbel

In diesen ungemütlichen Wintertagen genieße ich die Holzofenwärme. Es kommt deshalb kaum mehr vor, dass wir das Nachlegen vergessen. Überhaupt kann alles Kompensierende, was Wärme ausstrahlt, den Tag angenehmer gestalten und die für Gelenke, Muskeln und Gemüt schädliche Witterung in den Hintergrund drängen. Gerade jetzt schätze ich auch meine teils selbst entwickelten Holzmöbel, vor allem die Schreibtischplatte aus Walnussbaum und Birke, die inzwischen ihr Gleichgewicht mit der Luft des Arbeitsraums gefunden zu haben scheint. Da zahlt es sich aus, dass sie nur mit Öl getränkt ist und auf diese Weise noch atmen kann. Lange hat es gedauert, bis sie ihre Fleckigkeit verloren und das Öl sich regelmäßig verteilt hat. Direkt auf einer solchen Platte zu arbeiten, vermittelt ein gutes Gefühl, einfach angenehmer als ein mit Lack behandeltes Möbel.

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Lebendig halten

Die Wärme des Holzofenfeuers ist in diesen Tagen meine einzige Verbindung zu den Bäumen. Selbst quasi abwesend, sich mit der unwirtlichen Umgebung arrangierend, schenkt das Holz uns im kältesten Teil des Winters die Energie, die von den Bäumen zeitlebens aus der Kraft der Sonne getankt wurde. Klimaneutral nennt man das dann, aber jenseits energetischer Umwandlung steckt darin auch viel unsichtbare Symbolik, die allein wärmend wirkt. So wie wir uns im Winter ohnehin häufig und in großen Umfang mit symbolischen Stellvertretern für den Start ins neue Frühjahr wach und lebendig halten.

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Die besondere Wärme

V. hat offenbar ein anderes Wärmempfinden. Für mich ist es wichtig, dass man die Holzofenwärme auch als solche wahrnimmt. Wenn er schon angefeuert ist an diesen kalten Wintertagen. V. dagegen legt zwischendurch immer wieder fast grüne Abschnitte ein, die von den erst vor wenigen Wochen gefällten Zypressen stammen. Die brennen zwar auch, dämpfen die Wärmestrahlung des Ofens aber doch erheblich. Für meine Begriffe zu viel, so dass es bei offen gelassenen Türen nicht mehr wohlig warm ist. Bei Gelegenheit korrigiere ich das dann, auf jeden Fall aber, wenn ich mich selbst in den beheizten Räumen aufhalte. Damit mir das besondere Holzofenerlebnis während der kurzen Ofensaison nicht verloren geht.

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Holzofensaison weiter aufgeschoben

M. will bis zu ihrer Rückkehr den Holzofen immer noch nicht anwerfen. Dabei wäre diese Phase des Winters doch die naheliegendste Gelegenheit. So werden wie die wohlige Wärme des Fichten- und Obstbaumholzes wohl erst in einer verlängerten Winterzeit erfahren. Ein Gutes hat das natürlich, der angesammelte Vorrat wird dann auf jeden Fall bis zum Frühjahr ausreichen. Und die befürchtete Staubentwicklung wird auch noch auf sich warten lassen. So geht das Ganzjahresthema „Ofen und Brennholz“ also in die nächste Runde und wird auch diesmal wieder für widersprüchlichen Gesprächsstoff sorgen.

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