Kreationen rund um Fotografie und Symbolformen in Holz

Eine wirklich spannende und kreative Detailarbeit an meinen jüngsten Porträtaufnahmen hat mich heute beschäftigt. Und das Projekt wird auch noch einige weitere Tage in Anspruch nehmen, sobald ich eine Rückmeldung vom Auftraggeber erhalten habe. Diese besondere Form der Porträtdarstellung mit Vintage-Anmutung ist sehr reizvoll und unterstützt das Angebot einer Zeitreise, in dem Fall hundert Jahre rückwärts in die 1920 Jahre, entsprechend dem Genre, um das es hier geht und das mich schon seit einigen Monaten kreativ beschäftigt. Eine für diese Zeit des Jahres wohltuende Fortsetzung hat diese Arbeit im kunsthandwerklichen Tun am späten Nachmittag gefunden, bei dem es diesmal wieder um den Baumkreis als Ganzen ging. Weitere Lebensbaum- und Partner-Armband-Aufgaben warten in den nächsten Tagen auf mich. Schließlich hat der heutige Start der Holzofensaison ein familiäres Highlight geschaffen und gleich mit auch ein ergiebiges Thema im Gespräch mit Bekannten und Besuchern.

Früherer Start der Holzofensaison

Ich freue mich, M. heute davon überzeugt zu haben, den Holzofen jetzt schon anzufeuern. V. hat die Idee bereitwillig aufgegriffen und schon den ersten Stapel Brennholz ins Haus geholt. Der Ofen selbst wird aber erst ab morgen in Betrieb gehen, auch wenn M. das wegen der dort dann nicht mehr möglichen Dekoration lieber aufgeschoben hätte. Aber wir hatten das ja nicht ohne Grund schon lange vorbereitet und ungewöhnlich viel Brennholz in ofengerechte Abschnitte gebracht. Das macht eigentlich nur Sinn, wenn wir auch früher als sonst mit dem Holzbrand beginnen. Bei derart ungemütlichem Wetter, dieser kalten Nässe, wird diese Art des Heizens sicher eine Wohltat. Und das passt doch gerade in die Adventszeit sehr gut. So bin ich gespannt, wie sich der Ofen diesmal führen lässt und ich hoffe, der überwiegend aus Fichtenholz bestehende Vorrat wird nicht allzu schnell aufgebraucht sein.

Der letzte Tag unserer Brennholzaktion

Der dritte Tag des diesjährigen Brennholzmachens war heute besonders anstrengend. Das lag auch daran, dass wir erst am Nachmittag richtig beginnen konnten. Immerhin hatte ich am Vormittag schon alles für Sägen und Transportieren bereitgestellt, so dass wir gleich loslegen konnten. V. hat die Fahrten übernommen und ich habe wie schon bei den letzten Malen eigentlich alle anderen Aufgaben. Die drei Touren ergaben ein Volumen ungefähr in der Größenordnung einer Anhängerladung, vielleicht etwas weniger. Aber es war trotz der Mehrfachfahrt doch diesmal weniger umständlich, denn den Anhänger aus dem Container zu holen und nachher wieder darin zu verstauen, ist immer eine größere Aktion, so war es stressfreier und insgesamt wahrscheinlich ach nicht viel zeitaufwändiger. Das sägen selbst ging verhältnismäßig flüssig von der Hand, so dass dieser Teil den eher kleineren Zeitanteil ausmachte. Unser Brennholzhaufen ist jetzt fast vollständig aufgefüllt bzw. aufgestapelt, gemessen an den „Mauern“, die ich zuvor abgesteckt hatte. Ich schätze, dass das Volumen ungefähr dem Doppelten dessen entspricht, was wir sonst für den Winter-Holzbrand bevorratet hatten. Gut so, dann kann dieses Jahr die Ofensaison tatsächlich früher beginnen, mit dem kalkulierten Effekt der Energiekostenersparnis. Im Anschluss an die Brennholzaktion, die ich heute unbedingt abschließen wollte, habe ich noch eine gut abgelagerte Baumscheibe aus Kirschbaumholz in Scheiben gesägt. Da die Scheibe einen ziemlich großen Durchmesser hatte, war das auf der Kreissäge schwierig. Auch mit Drehen war die Scheibe nicht vollständig durchsägbar, so dass ich den Rest mit der Handsäge erledigen musst. Ganz glatt sind diese Schnitte natürlich nicht ausgefallen. Wir habe dann schon bei Dunkelheit noch die Flex herausgeholt und ein geeignetes Schleifblatt gesucht. Beim zweiten Anlauf, dann mit der großen Flex, konnte ich die Oberfläche dann sehr schön und ziemlich gleichmäßig einebnen und auch die zuvor entstandenen dunklen Schleif- und Sägespuren weitgehend beseitige. Ich freue mich, dass J. damit eine gutes Ausgangsmaterial für den noch zu bastelnden Adventskranz haben wird.

Energiekosten, Brennholz und Sparsamkeit

Auch heute kam beim neuerlichen Besuch des Heizungstechniker das Thema der Wärmeversorgung im Winter wieder auf. Tatsächlich scheinen sich das jetzt gerade viele durch den Kopf gehen zu lassen, auch bisher wenig genutzte Möglichkeiten wie den Holzbrandofen oder das Kamin zu nutzen. Leider sind die meisten offenen Kamine zum Heizen weniger geeignet. Sie sind zwar schön und verströmen Wohlfühlatmosphäre, aber die Wärme verpufft doch unkontrolliert. Wenig effizient, würde man heute sagen, ist diese Art von Brennholzverwendung. Fast zu schade, dass dafür Bäume viele Jahre lang ihre Lebensenergie im Holz konserviert haben. Aber auch viele andere echte Holzöfen sind oft nicht sehr geeignet, wirklich ausreichend Wärme zu produzieren und eine Alternative zu sonstigen Heizformen darzustellen. Auch weil das Brennholz aktuell praktisch mit den Preissteigerungen von Gas und Öl mitgezogen hat. Für jemanden, der keine Vorräte hat, ist das eigentlich auch schon unerschwinglich oder jedenfalls kein Vorzug. Da lässt sich kaum noch etwas empfehlen, außer mit welchem Energieträger auch immer so sparsam wie möglich umzugehen. Wir geben uns selbst die größte Mühe.

Ein gutes Stück Arbeit – und ein beruhigender Brennholzvorrat

Die Brennholzaktion heute war wie ein Pendant zur letzten vor 14 Tagen. Ein ähnlicher Ablauf, ein ähnliches Wetter, vielleicht etwas kühler und feuchter, aber es war so schon früh absehbar, dass diese Arbeit wieder den größten Teil des Tages würde in Anspruch nehmen. Immerhin haben wir die vorbereitete Fläche für den Brennholzhaufen wirklich abgedeckt. Nur in der Höhe könnten wir noch mehr stapeln. Eigentlich würde noch einmal eine flache Anhängerladung Holz in kleingesägter Form in diese Brennholzecke passen. Es war aber auch im Hinterkopf, diese Lücke in den kommenden Wochen weiter zu schließen, indem V. nach und nach im Kofferraum weitere 1 m Scheite herbeischafft und ich das alles zusammen dann in einer weiteren Sägeaktion ofengerecht schneide. Dann dürften wir für ca. 6-8 Wochen zusätzlichen Holzbrand gerüstet sein. Dennoch denke ich nicht, dass dieser Vorrat ausreichen würde, die ganze Heizsaison abzudecken, wenn wir z. B. schon im November mit dem Holzbrand begännen. Bei einem langen und strengen Winter werden wir wohl ach bei frostigen Außentemperaturen noch einmal für Nachschub sorgen müssen.

Mit dem Holzbrandofen die Heizung im Winter entlasten

Vielleicht haben wir morgen mit dem Wetter Glück und es ist uns noch ein einigermaßen spätsommerlicher Tag gegönnt. Das wäre gut, denn die zweite Charge unseres Winter-Brennholzvorrats wartet darauf herbeigeschafft und in ofengerechte Abschnitte gesägt zu werden. Das dürfte mindestens den Umfang von vor zwei Wochen haben und damit den ganzen Tag ausfüllen. Ich hoffe, das Wetter spielt mit, um diese wichtige Aktion durchführen zu können. An der Zeit ist es, denn in den nächsten Wochen kann es nur noch ungemütlicher werden. Und eigentlich hat die Heizsaison jetzt schon begonnen, auch wenn wir vorerst noch auf die Zentralheizung zugreifen. Die in nicht geringem Umfang zu entlasten, ist der Plan für diesen Winter. Und da spielt das Fichten- und Obstbaumholz aus unseren Lagerbeständen die Hauptrolle.

Der erste Brennholztag

Das war der erste von mindestens zwei Brennholztagen, die uns erlauben sollen, die Holzbrandsaison dieses Jahr früher als gewöhnlich zu starten. Immerhin konnte ich die Scheite, überwiegend Fichtenholz, zum geringeren Teil auch Kiefer oder Nussbaum, sehr platzsparend aufstellen und schichten, so dass mit der einen Anhängerladung doch ein ziemliches Volumen transportiert werden konnte. Vs Idee, vielleicht gleich noch eine zweite Anhängerladung herbeizuschaffen, habe ich mit Verweis auf die Erfahrung des Vorjahrs eine Absage erteilt. Meine Einschätzung diesbezüglich war genau richtig, denn die Aktion heute hat tatsächlich den ganze Tag, von etwa 10 Uhr am Vormittag an, in Anspruch genommen. Da ich den größten Teil der Arbeiten selbst ausgeführt habe, war es auch entsprechend anstrengend. Das Reservoir zum Lagern des Brennholzes, das ich am Vormittag schon vorbereitet hatte, sieht eine deutlich größere Bevorratung als in den Vorjahren vor. Gemessen daran konnten wir heute ca. 40 % auffüllen. Das heißt, dass die nächsten Brennholzaktion mindestens dieselbe Menge nochmal erfassen sollte, besser natürlich mehr. Denn sonst werden wir in der Mitte des Winters wieder losziehen müssen, was bei den Witterungsverhältnissen dann weniger angenehm sein sollte. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis, zumal der Tag auch sonst, trotz des Nieselregens, gut geeignet dafür war, vor allem weil andere handwerkliche Projekte ausnahmsweise mal nicht anstanden.

Am Ende der Holzbrandsaison

Vielleicht geht unsere Holzbrandsaison mit dem heutigen Abend doch schon zu Ende. Zuletzt war ich davon ausgegangen, dass V. unbedingt darauf besteht, doch noch weiteres Brennholz aufzuarbeiten und herbeizuholen. Aber jetzt sieht es doch danach aus, dass die nächste Brennholzaktion erst wieder im Spätsommer, dann für die kommende Heizperiode auf dem Plan steht. Immerhin hat es auch das Gute, sich ab sofort auf den Frühling und hoffentlich auch frühlingshafte Temperaturen und viel Licht einstellen zu können. Auch damit wir den wohligen Holzofen nicht allzu sehr vermissen werden.

Brennholznachschub für den Restwinter

Eine ziemliche Gewaltaktion hat uns am Nachmittag doch immerhin einen ordentlichen Nachschub für den ausgehenden Brennholzvorrat gebracht. Das Holz hätte nur noch wenige Tage ausgereicht. Mit dem neu herbeigeschafften, das ich dann auch gleich anschließend ofengerecht gesägt habe, dürften die nächsten drei Wochen wieder abgedeckt sein. Gut und notwendig scheint das, denn das Wetter ist jetzt wieder von ziemlicher Kälte geprägt, so dass wir die Ofenwärme noch gerne eine Weile in Anspruch nehmen. Ich denke, damit ist es aber auch genug für diese Saison, in der wir in relativ kurzer Zeit viel Nadel- und Obstbaumholz verbraucht haben. Zu Gunsten der Heizölvorräte.

Überlegungen zum Heizen mit Holz

Nun geht der Brennholzvorrat dieses Winters doch zuneige. Dabei hatten wir mehr denn je zusammengetragen und ofengerecht in Abschnitte gesägt. Aber die bei uns eher kurze Holzofensaison war seit Anfang des Jahres doch sehr intensiv, da es fast durchgehend in dieser Zeit ungemütlich war und wir die wohlige Holzofenwärme sehr geschätzt haben. Noch ist der Winter nicht vorbei, und wir müssen wohl für die nächsten Wochen Nachschub besorgen. Eine Aufgabe fürs Wochenende, an dem wir einige Abschnitte herbeischaffen, spalten und wahrscheinlich mit der Kettensäge ofengerecht schneiden werden. So kommen die bereits so lange gelagerten Holzvorräte doch noch zu ihrem Recht. Und diese Art von Heizung kann ihre Wohltat verbreiten, so lange es noch möglich ist. Denn das Thema Feinstaubverordnung und der irgendwann in ein paar Jahren wohl erforderliche Einbau eines Filters ist immer wieder Thema. Und mit dieser Aussicht auch die Frage, welchen Sinn es macht, das Heizen mit Holz quasi abzuschaffen, wenn andererseits die Nachhaltigkeitsidee immer weitere Kreise zieht und zu einer Art Universalprinzip geworden ist. So werden eigentlich sinnvolle Möglichkeiten durch nicht wirklich ausgereifte Bestimmungen abgewürgt.

Holzbrand im Schmuddelwinter

V. und mit ihm der Rest der Familie hat in dieser Ofensaison richtig Freude am Holzbrand entwickelt, gerade wegen der wohligen Wärme, die solchem Schmuddelwinterwetter einfach guttut. Das bestimmt zehn Jahre abgelagerte Fichtenholz brennt tatsächlich wie Zunder weg, mit einem riesigen Verbrauch, der durch die kühle Witterung noch angeheizt wird. Denn bei kühler Luft zieht der ausgebaute Ofen besonders gut. Und das Fichtenholz heizt zwar besonders gut auf, hält aber nicht lange an. Gut, dass wir zwischendurch auch noch ergiebigere Arten eingestreut haben, einige Abschnitte Obstbaumholz oder auch mal Buche oder Hainbuche. Denn ohne diese Beimengung wäre der diesmal wirklich umfangreiche Vorrat allzu schnell aufgebraucht. Es dürfte jetzt schon die Hälfte abgetragen sein. So hoffe ich, dass wir mit der bevorrateten Menge bis zum Ende der Ofensaison auch auskommen. Bei so ungemütlichem Wetter nochmal mit dem Sägen anzufangen, ist mir weniger sympathisch.

Winterliche Erwägungen

Jetzt wird’s richtig winterlich, das ist schon nicht mehr die Übergangswitterung des Novembers, eher wirklich kaltes Winterwetter, bei dem die Winterjacke nicht mehr wegzudenken ist und man aber immer öfter den Einsatz des Holzofens in Erwägung zieht. Eigentlich wäre das jetzt schon angenehm, aber M. wird sich wie immer noch eine Weile zur Wehr setzen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass wir ausnahmsweise schon vor Weihnachten mit der Holzofensaison beginnen. Der Atmosphäre in der Adventszeit täte es gut, und an wirklich wärmeren Tagen kann man ja auch mal aussetzen. So hätte sich das aufwändige Bevorraten an abgelagertem und ofengerecht dimensioniertem Fichten- und Obstbaumholz auch wirklich gelohnt.

Unser traditionelles Brennholzprojekt ist abgeschlossen

Es war doch noch einmal ziemlicher Aufwand, aber jetzt ist der Wintervorrat an ofengerecht aufbereitetem Brennholz endlich unter Dach und Fach. Um das Thema müssen wir uns jetzt nicht mehr kümmern. Gespannt bin ich, wann die Saison in diesem Jahr beginnen wird, vermutlich aber früher als sonst bei uns üblich. Und irgendwie freue ich mich auch schon auf die wohlige Ofenwärme, die bei einer ungefähr gleichgewichtigen Mischung von gut abgelagertem Fichtenholz und Obstbaumabschnitten, die länger anhalten, absolut zu erwarten ist. Neben den bloßen Nutzen war es für mich v. a. von traditioneller Bedeutung, einige dieser Holzarbeiten mit V. zusammen durchführen zu können. Das war zuletzt nicht mehr so häufig der Fall und deshalb nicht mehr selbstverständlich.

Brennholz und Heizkostenkalkül

Ich schätze, den Rest der Brennholzscheite von letzter Woche für diesen Winter werden wir wohl morgen klein sägen und damit den Holzvorrat komplettieren. Es wird ungemütlich und ziemlich kühl sein, aber im November ist es meist noch unangenehmer, dann ist dieses Wochenende wohl die bessere Wahl. Auf die Ofensaison freue ich mich schon, auch weil V. schon angekündigt hat, sie dieses Jahr vorzuziehen, nicht erst nach Neujahr damit zu starten. Dann wird das Fichten- und Obstbaumholz auch wirklich verbraucht werden, und die nicht unerheblichen Heizkosten dieses Winters dürften sich auch in Grenzen halten lassen.

Für Brennholz sorgen

Die Gartenarbeiten sind zwar zur Vorbereitung des Winters noch nicht ganz abgeschlossen, aber doch zum größeren Teil. Und da auch die diversen Ernteeinsätze hinter uns liegen, bietet das Wochenende erstmals wieder Gelegenheit, den Brennholzvorrat für die kommende Holzofensaison anzulegen. Vor einigen Monaten hatten wir schon einmal einige Abschnitte gesägt und die Abfallstücke zum Brennholz gegeben. Außerdem ist im Hof seitdem ein kleiner Stapel vorhanden, den wir zusätzlich im Winter nutzen können. Aber das eigentliche Reservoir muss noch gefüllt werden. Morgen wollen wir mindestens eine Wagenladung herbeischaffen und in ofengerechte Abschnitte sägen. Und vielleicht ja auch noch eine zweite, falls es für V. nicht zu anstrengend wird. Immerhin, mit der neuen Erkenntnis als mögliche Erklärung für Vs Zustand hätte ich heute nicht mehr gerechnet. Das macht uns wieder Mut und lässt uns diesbezüglich auf einmal zuversichtlicher sein.

In Vorbereitung der Brennholzsaison

Demnächst steht das Brennholzprojekt zur Vorbereitung der diesjährigen Holzofensaison an. Unsere Vorratsecke ist ganz leer, so dass wir einiges an Material herbeischaffen und in ofengerechte Abschnitte sägen müssen. Bei einigermaßen schönem Wetter ist das immer eine anregende Arbeit, nur V. ist nicht mehr so stabil, so dass man sich bei solchen recht anstrengenden Vorhaben auch Sorgen machen muss. Ich hoffe, wir finden den richtigen Tag und können mit einer Aktion die benötigte Menge bevorraten. Außerdem haben wir vor Monaten bereits eine kleinere Vorratsecke an anderer Stelle aufgestapelt, auf die wir bei einem möglicherweise langen Ofenwinter zusätzlich zurückgreifen können. Und wer weiß, vielleicht fällt ja beim Kleinsägen noch das eine oder andere für meine Manufakturarbeit geeignete Stück ab, das eine Vorratslücke in diesem Bereich schließt. Nicht klar ist natürlich, ob der Ofen überhaupt nennenswert zum Einsatz kommt. Denn wir haben shcon so manchen sehr milden Winter erlebt, in dem der Holzofen schon fast zu viel Wärme mit sich gebracht hätte.

Holzbrandperspektive

Wieder so ein extrem kalter Wintertag, der aber mit mehr Sonne angereichert war. Schön, dass wir das zum Wochenende hin erleben dürfen, denn das Licht tut gut und macht den Kopf frei, wenn man die Gelegenheit hat, etwas raus zu gehen. Der Holzofen war nie so willkommen wie gerade jetzt. Wenn man dem Schornsteinfeger glauben kann, dürfte es auch bis 2024 damit keine Probleme geben. Dann könnten neue Regeln bezüglich Feinstaubfilter greifen, sofern die Politik nicht wieder zu abweichenden Schlüssen kommt. Mit größeren Investitionen ist es nämlich fraglich, ob der Holzbrand noch Sinn macht. Unsere Holzvorräte werden sicher noch etwas länger ausreichen, insofern freuen wir uns in jedem Fall, wenn der zeitweilige Betrieb des Ofens ohne Riesenaufwand auch längerfristig möglich ist. Mindestens so lange freuen wir uns, dass uns die gespeicherte Sonnenenergie der Fichten unseres ehemaligen kleinen Privatwaldstücks an kalten Wintertagen wohlige Ofenwärme bringt.

Mehr Schnee als in den Vorjahren zusammen

Nicht viel, aber doch eine geschlossene dünne Decke Schnee, hatten wir auch heute wieder. Damit gabs jetzt schon mehr Schnee als in den letzten drei Jahren zusammen. Man hatte sich das schon fast abgewöhnt. Aber er hält bei uns nicht lange an, und so hat man eigentlich nur das morgendliche Bild vor sich, bevor man die Gehwege freiräumt, um niemanden zu gefährden. Froh bin ich an solchen Tagen, dass wir schon vor Weihnachten mit dem Holzbrand angefangen haben. Der Ofen verbreitet doch eine wohlige Wärme. Gut, so wird das schon lange gelagerte Fichten, Obstbaum- und Eichenholz auch endlich einmal verbraucht, nachdem die Vorjahresofensaisons entweder ausgefallen oder sehr kurz ausgefallen waren. So gewinnen wir diesem Schmuddelwinter doch noch eine gemütliche Seite ab und freuen uns gleichzeitig auf ein baldiges Frühjahr, das hoffentlich nicht nur Wärme und Licht bringt, sondern auch ein Ende der Ausnahmesituation.

Für ein Ende dieses Winters

Da geht ein seltsamer Januar zu Ende. Sowohl die untypische Witterung betreffend, die das Verschwinden und Verwässern der Jahreszeiten exemplarisch zu bestätigen schien. Aber auch als Start ins Jahr habe ich schon motivierendere und hoffnungsfrohere Jahresanfänge erlebt. So richtig scheint sich seit Weihnachten in den Gemütern noch nichts bewegt zu haben, und die Verunsicherung ist allgegenwärtig. Bei so viel Abweichung vom Erwartbaren, wäre mir der Winter jetzt schon genug, und das Frühjahr könnte vorgezogen werden. Auch wenn es keine Holzofensaison für uns geben sollte. Dann sehe ich lieber den ersten hellen Tagen, dem ersten Baumgrün, den ersten auf der Fensterbank vorgezogenen Gartenpflanzen entgegen.

Wider kulturtypische Erwartungen

Meine Baumkalender vermitteln mir derzeit den romantischsten Eindruck einer winterlichen Baumlandschaft. Idealvorstellungen von Bäumen im Winter, wie wir sie früher einmal kannten. Nur dass wir solches seit Jahren nicht mehr beobachten, stattdessen die Winter immer wärmer und unberechenbarer, immer nasser und untypischer werden. so beklagt sich V. über jetzt schon hohe Ölheizungskosten, während es die Außentemperaturen kaum zulassen, den intensive Wärme verströmenden Holzbrandofen anzufeuern. Welch verrückte Verhältnisse, an die wir uns kaum gewöhnen möchten, auch wenn sie fast schon regelmäßig geworden sind. Es wird nicht einfach sein, das richtige Verhältnis zu diesen konkreten Auswirkungen des Klimawandels zu finden, ohne an kulturtypischen Erwartungen festzuhalten.

Ein Argument gegen das Verschwinden der Jahreszeiten

Eigentlich hatte V. vorgehabt, heute den Holzofenofen endlich und zum ersten Mal für diesen Winter anzufeuern. Aber dazu ist es dann doch nicht gekommen, wohl weil die Temperatur über Nacht wieder angestiegen war. Sehr regnerisch, aber nicht sehr kalt, ist es jetzt. Und eigentlich könnten wir die Holzofenwärme trotzdem gut vertragen. So hoffe ich auf eine erneute Abkühlung und wieder sonnigeres Winterwetter. Denn das ist eine gute Konstellation für den Ofen, dann zieht er auch am besten. So scheint der Winter doch noch einige Spuren seines eigentlichen Charakters auch in dieser Saison zu entfalten. Und wir werden eine Argument mehr erhalten, das Verschwinden der Jahreszeiten nicht für ein Naturgesetz zu halten. Lieber noch als das Heizen mit dem Holz ehemaliger Fichten und Obstbäume ist mir aber ein möglichst frühzeitiger Frühling, der die Bäume wieder lebendig werden lässt, uns Grün und Licht bringt.

Noch kein Holzofen

Wenn es nach mir ginge, würden wir heute schon mit der Holzofensaison beginnen. Gerade bei einer solchen nass-kalten Witterung tut die wohlige Wärmestrahlung des Holzofens einfach gut. Nur M. ist traditionell dagegen, mit Verweis darauf, dass im neuen Jahr auch noch Zeit dafür sei. Ich hoffe, in dieser Heizsaison gibt’s einmal eine Ausnahme, vor allem, wenn das Ungemütliche länger anhält. Der Vorrat ist jedenfalls aufgefüllt, mit überwiegend Nadelbaumholz, aber auch durchmischt mit Obstbaumabschnitten. Und zur Reduktion der Heizkosten ist es allemal gut und sinnvoll.

Und die nächste Holzofensaison kann kommen

V. hat den Ofen heute tatsächlich schon für die kommende Saison vorbereitet. Erst musste er am Vormittag noch ganz auskühlen, denn die Hitze speichert sich darin noch lange vom Vortag her. Jetzt ist auch das Ausgangsrohr gereinigt und die abgebröckelten Stellen der schamottierten Innenverkleidung sind ebenfalls erneuert. So steht der nächsten Holzofensaison nichts im Wege. Gut ist, dass wir diesmal wirklich den ganzen herangeschafften Brennholzvorrat aufgebraucht haben. So liegt der Brennholzhaufen nicht den ganzen Sommer über im Blickfeld. Spätestens im Spätsommer wird die Stelle dann wieder aufgefüllt. Aber so weit wollen wir nicht denken. Viele lieber richten wir die Gedanken auf den Frühling, das Säen und Pflanzen und dass wir bald wieder im Garten arbeiten und uns aufhalten können.

Letzter Ofentag

Das ist wohl der letzte Abend mit unserem Holzbrandofen in diesem Winter. Der Vorrat, auch der nachgeholte, ist inzwischen aufgebraucht und M. findet es übertrieben, die Saison erneut zu verlängern. Gefühlt sollte der Frühling mit spürbar höheren Temperaturen auch bald einziehen, zumal wir Andeutungen davon schon einige Male erleben durften. Nachher werde ich noch die letzten verdorrten Palmzweige des Vorjahres von den Türkreuzen abnehmen und im Ofen verbrennen. In Kürze können wir wieder neuen Palm weihen lassen. Wir handhaben es traditionell so, dass wir die alten Zweige einige Wochen vorher entfernen.

Wenn der Schornsteinfeger zweimal kommt

Das erneute Erscheinen des Schornsteinfegers innerhalb der Holzofensaison zeigt uns, dass der Winter doch ausgedehnter ist als bisher wahrgenommen. Eine merkwürdige Mischung zwischen fast schon frühlingshafter Temperaturen und ungewohnt vieler Sonnenstunden, Nachtfrost und ungemütlich regenerischen Phasen. Kein Wunder, dass der Körper mit Erkältung reagiert und sich nicht recht zu orientieren weiß. Nun, das Brennholz wird noch einige Wochen ausreichen, aber danach müssten wir es entweder auffüllen oder Ofensaison beenden. Für den Kamin ist das hauptsächliche Befeuern mit schnell verbrennendem Nadelholz offenbar gut. Trockene, pulverige Asche, das gefällt dem Schornsteinfeger und ist gut, um Schornsteinbrände oder Verpuffungen zu vermeiden. So hat das nicht so lang anhaltende Brennholz auch seine vorteilhaften Seiten.

Wetterkapriolen und Temperaturanpassung

Fast schon frühlingshafte wirkte heute die Luft und das Licht. Viele hat es bei so viel schon fast nicht mehr gewohnter Helligkeit nach draußen gezogen. Man konnte das Aufatmen richtig spüren. Aber man wusste gleichzeitig, dass das nicht von Dauer sein wird und die nächsten ungemütlichen Regentage folgen, mit einer skurrilen Aussicht auf bis zu 14 Grad am Wochenende. Die gewohnten Wetterkapriolen, die im Winter oft besonders deutlich ausfallen. Der Körper hat bei solchen Schwankungen seine Probleme, die richtige Temperatureinstellung zu finden. So sind gerade bei plötzlich aufkommender Helligkeit und ziemlich milden Temperaturen kalte Hände und zeitweiliges Frösteln angesagt, bis man die Umstellung wieder geschafft hat. Da bin ich froh, dass wir den Holzbrandofen haben und das Fichtenholz eine bullige Ofenwärme ausströmt. Die positive Seite dieses Brennstoffs, der allerdings nicht ergiebig ist, so dass man häufig nachlegen muss. Inzwischen gehe ich davon aus, dass der angehäuft Vorrat bis zum Abschluss der Ofensaison vollständig verbraucht sein wird.

Der Holzofen ist jetzt das Richtige

Inzwischen ist auch M. froh darüber, dass wir die Holzofensaison vor etwa einer Woche gestartet haben. Bei dem nasskalten Wetter scheint die unangenehme Kälte durch die Wände in einen hinein zu kriechen. Da tut die wohlige Holzofenwärme einfach gut, zumal sie durch alle Räume zieht und überall eine klamme Kühle vertreibt, die ansonsten in entlegenen Winkeln herrschen würde. Erschreckend ist allerdings, wie schnell sich der Brennholzvorrat reduziert. Schon nach wenigen Tagen ein empfindliches Loch in dem Haufen entstanden. Das spricht nicht gerade für den Brennwert des Holzes. Aber auch das verwundert nicht, besteht es doch überwiegend aus Nadelhölzern, mit einem Anteil von vielleicht einem Drittel, das sich aus länger anhaltenden, härteren Holzarten wie Apfelbaum, Zwetschgenbaum und Buche zusammensetzt. Jedenfalls wird es den Heizölvorrat schonen und uns temperaturtechnisch und atmosphärisch gut über die dunklere Winterzeit retten.

Schmuddelwinter

Es ist kurios, dass wir zwar den ungemütlichsten Teil des Winters erleben, aber immer noch kein wirklicher Anlass zum Anfeuern des Holzofens besteht. Es ist einfach nicht kalt genug, dass die bullige Holzofenwärme nahe läge. M. freut das zwar, aber die ganze Brennholzbevorratung wird dadurch natürlich überflüssig, zumindest bis zum nächsten Einsatz. Die Winter sind andererseits unberechenbar, langfristig sicher durch den Klimawandel gefährdet, durch eben diesen aber gelegentlich auch extrem, was wir vor einige Jahren ja auch erlebt haben. Selbst bei uns, in einer meist gemäßigten Ecke Deutschlands, kann es im Einzelfall auch richtig und lange anhaltend kalt werden. Mit Schnee, der wochenlang auf den Dächern liegen bleibt, begünstigt durch anhaltende Lichtarmut und Frost. Diesmal bei uns also einer der milderen Winter. Ich hoffe, das bedeutet keinen späten Frühling. Denn Schmuddelwinter ist nicht sehr aufbauend, auch wenn es die Vorräte an Nadel- und Obstbaumholz schont.

Wenn der Holzofen angefeuert werden könnte

Der November gestaltet sich gegen Ende so ungemütlich nass-kalt, dass wir uns den Holzofen bereits herbeiwünschen. Natürlich könnten wir ihn jetzt schon anfeuern, aber M. ist eigentlich immer dagegen, im alten Jahr damit zu beginnen. Es wird darauf ankommen, wie sich das Wetter entwickelt. Lang anhaltende Kälte mit Regen könnte den Entschluss beschleunigen. Schließlich ist die Holzofenwärme am sinnvollsten, wenn es besonders unangenehm draußen wird. Und gut abgelagertes Holz haben wir ausreichend gesammelt. So bin ich gespannt, wie sich die diesjährige Ofensaison zeigen wird, und wann wir erstmals die besondere wohlige Wärme des schamottierten Gussofens genießen.

Für den Holzbrand im Winter vorsorgen

In diesem Jahr ist V. besonders früh an mit der Vorbereitung des Brennholzvorrats für den Winter. Die Hälfte des Reservoirs ist noch aufgefüllt, und etwa noch einmal dieses Volumen hat V. bereits als grob gesägte Abschnitte herbeigeschafft und teilweise gespalten. Demnächst werden wir das mit der großen Kreissäge in ofengerechte Abschnitte sägen und den Wintervorrat komplett machen. Jedenfalls dürfte das dann für die erste Phase der Ofensaison ausreichen. Wenn die Saison länger anhalten sollte, müssten wir ohnehin noch einmal aktiv werden, dann bei weniger freundlichen Temperaturen. Diesmal ist eine Menge Buchenholz dabei. Das ist schon mindestens 15 Jahre alt und stark vom Holzwurm heimgesucht worden. Der Brennwert wird entsprechend niedriger ausfallen als normal. Aber das gilt auch für einige andere schon vor Jahren auf Vorrat gelegte Abschnitte vor allem der Nadelhölzer, die eigentlich schneller verbraucht werden müssten. V. hat das mit der Vorratshaltung vielleicht doch etwas übertrieben.

Gute Heizentscheidung

Die Entscheidung, den Holzofen zu aktivieren, war auf jeden Fall die richtige. Passender als bei diesem überaus winterlichen und doch nicht zur Jahreszeit und den jüngsten Erwartungen passenden Eis- und Schneewetter kann er nicht mehr zum Einsatz kommen. Und der nächste Besuch des Schornsteinfegers hat wenigstens einen Sinn. Beim letzten Mal hatte ich ihn nach Hause geschickt, da seit dem letzten Kehren kein Rauch durch den Schornstein gegangen war. Später kann sich zumindest etwas Ruß festgesetzt haben, so dass das Kehren wieder mehr Sinn macht und alles für die kommende Heizsaison gerüstet ist. Ich freue mich dennoch, diese Frostzeit bald hinter mir zu lassen, zumal handwerkliche Arbeiten anstehen, für die milde Außentemperaturen angenehmer sind.