Schlagwortarchiv: Holzarbeit

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Ausgleichende Abwechslung

Freitag der Dreizehnte, aber der Tag war nicht viel anders als die übrigen Krisentage, die alle Menschen in eine Art Schockstarre versetzt haben. Ich freue mich, den Arbeitstag zweiteilen zu können, die Projektarbeit am Vormittag und eine neue kunsthandwerkliche Arbeit am Nachmittag. Eine sehr gute Mischung und Abwechslung in Krisenzeiten, die sonst eher durch Einseitigkeit gekennzeichnet sind. Übrigens diesmal eine interessante, eher selten vorkommende Kombination: Walnussbaum und Weißdorn. Schön, dass einer meiner Lieblingssträucher, die ich das ganze Jahr über beobachte und bewundere, die ich besonders gerne fotografisch festhalte, einmal wieder durch sein Holz repräsentiert zur Geltung kommt. Und schön ist auch, dass es mindestens einen weiteren Menschen gibt, der mit dem Weißdorn etwas Wichtiges verbindet. Der wird bald eine symbolische Verstärkung dafür zur Verfügung haben.

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Widerspenstige Hainbuche

Bei der Arbeit an dem Hainbuchenstab heute galt es heftige Widerstände zu überwinden. Offenbar sind aktuell in meinem Vorrat Kanteln vorhanden, die aus einem besonders harten und verquer gewachsenen Abschnitt der Hainbuche stammen. Jedenfalls ließen sie sich nur mit großer Mühe überhaupt drechseln und haben sich auch beim späteren Feinschliff widerspenstig gezeigt. Der erste Stab ist dann auch gerissen, nachdem ich ihn immer fester einspannen musste, um ihn abtragen zu können. Dem Druck konnte er dann doch nicht standhalten. Und der zweite Versuch war letztlich zwar erfolgreich, hat mich aber ein Maschinenersatzteil gekostet, das beschädigt wurde. Glücklicherweise konnte ich den Spitzstahl noch besorgen. Die letzten ca. 10 Jahre hat er gehalten und viel geleistet. Aber jetzt war seine Zeit wohl gekommen, auch auf Grund der widerspenstigen Hainbuche.

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Technik und symbolische Form

Nach so vielen in den letzten beiden Jahren realisierten Armbändern gehen meine üppigen Vorräte an Schleifmitteln doch allmählich zu Neige. Deshalb habe ich heute Nachschub geordert, damit für die nächste Arbeit von allen Körnungen genügend vorhanden ist. Den größten Verbrauch habe ich bei der Körnung P320, wohl weil das sowohl beim Drechseln als auch beim späteren händischen Feinschliff am häufigsten gebraucht wird. Danach kommen P600 und P 240, am wenigstens benötige ich P 120, auch wenn das für ein kritisches Stadium in der exakten Annäherung an die genau 7,0mm Stabdurchmesser eine wichtige Rolle spielt, nur eben nicht in der gleichen Menge wie die feineren Körnungen. Solche Vorräte sind wichtig, auch wenn solche technischen Voraussetzungen den Interessenten und späteren Armbandträger sicher gar nicht bewusst sind. Aber gerade der Feinschliff, das sorgfältige Glätten der Oberflächen ist für die langfristige Stabilität der Ergebnisse und die pflegeleichte und angenehme Tragbarkeit ganz entscheidend. Deshalb verwende ich darauf auch größte Sorgfalt, einfach weil ich die Bänder als Symbolformen betrachte, die ein Mensch-Baum-Äquivalent darstellen und als langfristige Alltagsbegleiter formstabil und möglichst wie im Zustand direkt nach der Herstellung erhalten bleiben sollen. Damit möglichst wenig der ursprünglichen Intention entgegensteht. So ist recht viel Materialhaftes und Technisches schon eine Voraussetzung dafür, dass symbolische Formen ihre archetypische Kraft in überzeugender Weise entfalten können.

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Im Wechsel der Gedankenwelten

An solchen ungemütlichen Tagen freue ich mich, meine Zeit auf eine Mischung kreativer und kommunikativer Arbeit sowie kunsthandwerkliche Projekte aufteilen zu können. Eine gute Verteilung, wenn man vormittags zum Beispiel das eine in den Mittelpunkt rücken und nachmittags in eine ganz andere Handlungs- und Gedankenwelt durchspielen kann. Die heute am Nachmittag realisierte Baum-/Hölzer-Kombination verspricht ein sehr spannendes Resultat: Zürgelbaum & Ulme, zwei Holzarten mit besonders lebendiger Binnenstruktur, die oberflächlich jeweils wie kristallin wirkt. Beim Zürgelbaum strahlend hell, sich in einem Wechsel meist heller Töne zeigend, bei der Ulme in einem dunkleren Spektrum sich verteilend, aber fast noch abwechslungsreicher, auch weil ich diese Art quer zur Wachstumsrichtung bearbeite, was Strukturen an die Oberfläche bringt, die anders gar nicht sichtbar wären. Eine gute Jahreszeit für solche intensiven Arbeiten mit der Energie der Holzarten. Wäre schön, wenn sich in der diesjährigen Vorweihnachtszeit wieder ein verstärktes Bedürfnis nach dem Thema zeigen würde.

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Wiedersehen und geteilte Lebenszeit

Wieder einmal ein Arbeitstag mit Außentermin, der eine Art Abwechslung bot und an einen vergleichbaren Einsatz vor etwa einem Jahr anknüpfen konnte. Menschen mit zeitlichem Abstand wiederzusehen, mit denen man zwischenzeitlich auf anderen Wegen Kontakt hatte, ist immer spannend. Man kann dann Bezug nehmen auf eine Gemeinsamkeit, auf ein Teilstück kooperativ verbrachter Lebenszeit. In diesem Fall mit überwiegend positivem Verlauf und so, dass man sich einen Ausbau für die Zukunft vorstellen kann. Passend zum Wochenende bin ich anschließend zu meiner aktuellen kunsthandwerklichen Arbeit übergegangen, allerdings nicht sehr weitgehend, da ein zwischenzeitlicher Besuch mich von der Arbeit abgehalten hat. Immerhin, das Gespräch war ebenso abwechslungsreich und einen Anfang konnte ich zumindest setzen. Jetzt geht’s morgen weiter mit der Arbeit an Hainbuche und Ulme und ihrer zunehmend filigraner werdenden Verarbeitung.

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Kreative Woche

Schön, zwischendurch einmal wieder handwerklich arbeiten zu können. Verschiedene Armbänder mit insgesamt drei Holzarten: Pappel, Hainbuche und Ulme. Letztere erfordert immer wieder eine Sonderbehandlung, wegen der besonderen Struktureigenschaften dieser Art, mehr Aufwand als gewöhnlich, aber im Ergebnis sieht es besonders lebendig aus. Das entschädigt für die viele Arbeit. Bei spätsommerlicher Wärme und viel Licht ist das eine schöne Arbeit, die ich gerne in den nächsten Tagen mit der Weiterverarbeitung der Stäbe fortsetze. Sieht so aus, dass das eine recht kreative Woche wird, nach Wochen fast ausschließlich technischer Herausforderungen.

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Untypischer Sommersamstag

Ein Rekord ist eigentlich nicht mehr auszumachen, weil es schon so viele ähnlich heiße und sonnenreiche Tage in diesem Hochsommer gab. Trotzdem gehört dieser Samstag sicher zu denen, die einen am anstrengendsten anmuten, für den Fall, dass man körperlich arbeiten muss. Die kunsthandwerkliche Arbeit am Vormittag an zwei Stäben aus Pappel und Apfelbaum und das bisschen Gartenarbeit um die Mittagszeit – ich habe die ersten, schon längst verblühten Sonnenblumen entfernt – haben dann auch schon ausgereicht. Am späteren Tag wäre es nicht mehr gesund gewesen, draußen zu arbeiten. So wurde es für unsere Verhältnisse ein eher beschaulicher Samstag, ist dieser Wochentag doch sonst mit Haus- und Gartenaktivitäten gewöhnlich nur so angefüllt. Am Höhepunkt des Hochsommers, meine ich, kann das aber auch mal sein, zumal die Wetterlage bis Mitte der Woche mindestens anhalten soll. Wir machen das Beste daraus.

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Hochsommerliche Baum- und Holzthemen

Es ist noch nie vorgekommen, dass ich so lange Gießwasser für den Garten aus dem Wasserhahn zapfen musste. Das war bisher immer nur auf wenige Tage im Hochsommer beschränkt. Jetzt bleibt bei uns der Regen aber auch an bedeckteren Tagen fast vollständig aus, so dass die nicht geringen Regenwasservorräte schon länger aufgebraucht sind. So anhaltende Hitze auf hohem Niveau macht allen Pflanzen sehr zu schaffen. Mir scheint, dass selbst die mediterranen und sonst sehr wärmeliebenden Arten, wie der Feigenbaum, bei solcher Dauerbestrahlung die großen Blätter einrollt und schlapp werden lässt. Deshalb gebe ich auch den Gartenbäumen bei besonders anhaltender Hitze auch ein wenig Gießwasser an die Wurzeln. Vielleicht kann sie das etwas unterstützen, wenn sie aus immer tieferen Bodenschichten ihren Flüssigkeitsbedarf hervorholen müssen. In lebendiger, wenn auch symbolischer Form, bin ich auch in diesen Tagen eng mit den Bäumen verbunden. Heute mit dem Abschluss der Arbeit an einem Baumkreis-Armband, und in den nächsten Tagen mit einem Partner-Armband-Projekt, bei dem ich wieder zwei Arten kombiniere, was in dem speziellen Fall durch den alternierenden Wechsel auch einen optisch augenfälligen Hell-Dunkel-Kontrast ergeben wird.

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Gerade auch in Krisenzeiten

Es ist schwül-warm, aber der Hochsommer nähert sich seinem Höhepunkt. Es macht uns allen Freude, auch während der Wochen einmal durch den Garten zu schlendern und all die grünen und bunten Farbtöne an den Pflanzen in ihrer ständigen Veränderlichkeit zu beobachten. Weniger Gelegenheit habe ich derzeit, das bei der handwerklichen Arbeit mit Holz zu erleben. Schade, denn das intensiviert den Eindruck der Jahreszeit. Aber das Thema rund um die Bäume und ihr Holz ist zumindest hintergründig immer präsent und begleitet mich eigentlich ständig – gerade auch in Krisenzeiten.

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Wieder einmal handwerkliche Holzarbeit

Ein regnerischer Sommertag, der unsere Regenwasservorräte wieder aufgefüllt hat und mir Lust machte, einmal wieder mit Holz rein handwerkliche zu arbeiten. So konnte ich mein neues Fotoequipment optimieren, da die gelieferte Leinwand gewisse Mängel aufwies, die es zu korrigieren galt, wenn sie wirklich gewinnbringend und reibungslos eingesetzt werden soll. Mit der Anpassung sollte es jetzt funktionieren. Und gut auch, dass ich meine Projektarbeit fortsetzen konnte. Das hilft über so manche atmosphärische Hürde hinweg.

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Gartenarbeit vor den Eisheiligen

Mehr als erwartet konnte ich an diesem wie fast immer arbeitsintensiven Samstag abschließen. Besorgungen, die den ganzen Vormittag eingenommen haben, eine vollständige Holzarbeit an einem Nachmittag und noch weitere Pflanzarbeiten rund um unsere Sommerblumen konnte ich heute abarbeiten. Bei durchaus angenehmer Temperatur, aber nur wenig, erst gegen Abend auftauchender Sonne. Nun soll es wieder kälter werden. Die Eisheiligen machen ihrem Ruf alle Ehre, aber doch nicht dramatisch und auch nicht so kühl, dass die frisch gepflanzten Blumen und Stauden Schaden nehmen könnte. So hoffen wir es jedenfalls. Es ist schön zu sehen, dass unser Sommergarten seiner gestalterischen Zielvorstellung wieder etwas nähergekommen ist. Und die nächsten Vorhaben in Sachen Zier- und Nutzpflanzen habe ich bereits im Blick.

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Sommergartenvorhaben

Bei solchem Wetter geht die Holzarbeit sehr leicht von der Hand. So bin ich zügiger vorangekommen als gedacht und kann morgen schon das jüngste Projekt angehen. Schön auch, dass ich aktuell viele positive Rückmeldungen erhalte, die mir bestätigen, dass die Symbolformen und die Baumkreiszuordnungen nach wie vor für viele Menschen bedeutungsvoll sind und sie es mit ihrem eigenen Erleben und Wahrnehmen in Verbindung bringen können. Am Wochenende werden aber auch die lebenden Bäume wieder zum Thema für mich, zumindest die im Garten, wenn wir uns um weitere Vorhaben zur Umsetzung unseres Sommergartens 2020 kümmern werden.

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Routine-Nachmittage

Die Arbeitstage verlaufen zurzeit ganz gleichförmig, aber im positiven Sinne. Ich mag es, wenn sich Routinen eine gewissen Zeit fortsetzen. Das ist ungemein beruhigend und fördert die Konzentration. Denn einer Gewissheit der Abläufe kann man der eigentlichen Arbeit noch mehr Aufmerksamkeit widmen. Kombiniert sind meine nachmittäglichen Außeneinsätze mit dem schon lange vermissten Stimmengewirr und den vertrauten Geräuschen aus der Nachbarschaft. Die Menschen genießen den Frühling und besonders die wärmenden Spätnachmittage, wenn die Sonne in die Hinterhöfe scheint und die Szene wie im Hochsommer erscheinen lässt. Holzarbeiten, viel Grün rundherum und immer mehr Blüten, bei den Bäumen und unseren Sommerblumen. V. hat heute das schon avisierte Projekt umgesetzt, die größere unserer beiden Gleditschien mit einer schlanken Holzstange zu stützen und vor allem dem Stamm und den Kronästen in die rechte Vertikale zu bringen. Der Baum war ganz schief gewachsen, so als ob das Licht nur von einer Seite käme, was eigentlich nicht der Fall ist. Jedenfalls war diese Korrektur notwendig. Vielleicht können wir die Stütze nächstes Jahr schon wieder entfernen, wenn sich zeigen sollte, dass der Baum die Senkrechte von sich aus beibehält.

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Ausgleich und Entspannung in der Krise

Sehr ruhige Tage, wenigstens äußerlich, an denen die Konzentration bei der Routine-Holzarbeit besonders leichtfällt. Untergründige Anspannung, die mit der Krise zusammenhängt, erfährt so einen guten Ausgleich, vielleicht auch eine Entspannung. Ich freue mich, verschiedene handwerkliche Projekt in wenigen Tagen abschließen zu können, um mich dann ganz der kommunikativen Projektarbeit zu widmen, die ebenfalls zahlreiche Herausforderungen bringt, in den kommenden Wochen und sicherlich auch im Verlauf des Restjahres.

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Sich in Normalität üben

Das große Krisenthema hat sich schon so in die Kommunikationsroutinen und Gedanken der Menschen eingebrannt, dass alle wie paralysiert dadurch wirken. Alles erscheint auf einmal künstlich, wie nicht von dieser Welt. Und mit jeder Woche, in der sich dieses Thema fortsetzt und Eigenleben entwickelt, verstärkt sich der Eindruck von Unwirklichkeit. Ich bin sehr froh, dass ich durch meine kommunikative Projektarbeit, aber auch durch das immer wieder erdende Arbeiten an meinen Hölzern und mit der Symbolik und Energie der Bäume beinahe täglich für mich diesen scheinbaren Themenzwang, die unerträgliche Einseitigkeit und Gerichtetheit durchbrechen kann. In dieser Zeit spielt diese spezielle Krise keine wirkliche Rolle und ich kann mich in Normalität üben, bevor ich sie verlerne.

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Die Färbung der Kommunikation durch private Bedeutungen

Zurzeit schätze ich sehr die Möglichkeit, Kommunikationsarbeit mit Holzarbeit gleichgewichtig abzuwechseln. Das sind zwei sich stimmig ergänzende Pole meiner Arbeit in einer mehrere Jahrzehnte schon bestehenden und sich entwickelnden Tradition. Zumindest durch die Ergebnisse kann ich das auch teilen, vieles in dieser Arbeit und ihrer speziellen Vielgestaltigkeit hat aber private Bedeutung, nur für mich selbst. Diese Privatbedeutungen sind mindestens so wichtig wie der kommunikativ vermittelbare Sinn und die soziale Anschlussfähigkeit der Arbeit und ihrer Produkte. Dieser Teil gehört dann in die Selbstreflexion und zu der persönlichen Entwicklung. Aber es hat eben auch einen Einfluss auf die Kommunikation, die durch besondere private Erfahrung, durch ganz eigene innere Handlungen, eine unverwechselbare Färbung erhält. Es ist diese Färbung, auf die ich mich eigentlich beziehe, wenn ich mein Agenturprojekt als LinieLux bezeichne.

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Ein weitere Garten- und Holz-Arbeitssamstag

Der zweite Teil unserer alljährlichen Gartensäuberungsaktion hat den ganzen Vormittag beansprucht. Gut, dass das jetzt erledigt ist. Danach habe ich neue Gartenerde besorgt, die wir in den nächsten Wochen in größerer Menge benötigen. Und schließlich standen Sägearbeiten an. Das war wieder nötig, da mir gleich eine Reihe von Holzarten ausgegangen waren. Akut ging es zwar nur um eine Art, aber demnächst wäre dieselbe Situation für zahlreiche weitere entstanden. So habe ich mich entschlossen, die vorzubereiten, deren Vorräte am weitesten reduziert waren. Jetzt dürften die Kanteln so weit aufgefüllt sein, dass ich für Monate direkt darauf zugreifen kann. Ich kann mir vorstellen, dass das extrem sonnige Wetter und die Explosion der Vegetation, im Garten wie draußen in der Landschaft, die Menschen wieder stärker mit dem Natürlichen in Verbindung bringt und die angelegten Vorräte dann auch rasch wieder abgetragen werden.

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Die richtige Balance halten

Tolles und zunehmend auch warmes Wetter und die richtige Mischung aus kreativer Projektarbeit und der Arbeit mit meinen Hölzern und Symbolformen. Das ist zurzeit eine ausgeglichene Arbeitssituation, die ich zu dieser Jahreszeit sehr schätze. Ich hoffe, es wird nicht gleich wieder umschlagen und zu extremer Vereinseitigung tendieren. Dir richtige Balance ist eine Kunst, die von Umständen abhängt, aber auch ein Stück weit gepflegt und optimiert werden kann. Da zeigen sich dann gelegentlich die Früchte der Lebenserfahrung.

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In einem Gefühl von Zeitlosigkeit aufgehoben

Ich habe mich sehr gefreut, an diesem Einundzwanzigsten bei wunderbar mildem und lichtreichen Frühlingswetter in meinem Gartenatelier wieder einmal ein Baumkreis-Armband bearbeiten zu können. Das sind einfach tolle Bedingungen für diese Arbeit, besonders wenn der Baumkreis mit seinen 22 verschiedenen Baumarten im Mittelpunkt der Konzentration steht und ich mich ganz in die Symbolik und Energie der Bäume versenken kann. Da entsteht durchaus so etwas wie Zeitlosigkeit. Und all das Stereotype und inhaltlich Einseitige dieser Tage wird in solchen Arbeitsphasen einfach aufgehoben, spielt in dieser Zeit einmal gar keine Rolle mehr.

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Zuversicht und Vertrauen

Zuversicht und Vertrauen sind Einstellungen, die ich mir gelegentlich erarbeiten, an die ich mich auch einmal erinnern muss. Heute durfte ich erneut erleben, dass zuversichtliches Denken richtig sein kann, ohne unvorsichtig oder naiv zu werden. Solche bestätigenden Erlebnisse sind dann ein Auftrieb, der für mich sehr stimmig ist zum Osterfest. Überhaupt finde ich es erstrebenswert, die eigentlichen Bedeutungen der Feiertage ins Bewusstsein zu bringen und je individuell auch erlebbar zu machen. Das Symbolische und christlich Sinnhafte des Osterfestes spielt für unsere Familie so immer wieder eine wirkliche Rolle, die überhaupt nicht aufdringlich daher kommt, die einem ehrlichen tradierten Bedürfnis entspricht. Dass ich während der Karwoche das erste richtige Manufakturprojekt dieses Jahres abschließen konnte, reiht sich in die sinnstiftenden Erlebnisse dieser Tage ein. Und die Voraussicht auf die Zufriedenheit und Wertschätzung der Träger trägt die Aufbruchgesinnung über Ostern hinaus in die gesamte Frühlingszeit.

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Einleitung der Freiluftsaison

Jetzt habe ich auch den ersten Keimling beim Rizinus entdeckt. Die Samen brauchen erfahrungsgemäß sehr lange, die Blindgängerquote einmal abgerechnet. Aber ich bin doch zuversichtlich, dass in den nächsten zwei Wochen noch einige weitere folgen werden. So viel Licht und Wärme, das sollte ihnen ein Ansporn sein. Die Sonnenblumenpflänzchen werde ich am Wochenende bereits umtopfen können, in die bereits vorbereiteten größeren Blumentöpfe. Und bis dahin sollten auch die bestellten Strohblumensamen eingetroffen sein. So geht die Sommergartenarbeit in die nächste Runde. Die aktuelle Holzarbeit mit Eiche, Esskastanie und Walnussbaum werde ich voraussichtlich vorher schon abschließen können. Dann bleibt Freiraum für das erste Reinemachen im Gartenbereich, damit wir die Freiluftsaison auch praktisch demnächst einleiten können.

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