Schlagwortarchiv: Holzarbeit

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Endspurt der Holzarbeit im Garten

Das war der erste Tag seit langem, an dem wir nicht gießen mussten. Tatsächlich war der Tag zwar noch recht lichtreich, aber ziemlich kühl, so dass wenig verdunstet ist. Die erfahrungsgemäß sehr durstigen Strohblumen habe ich sicherheitshalber aber doch gewässert. Die lassen sonst sehr schnell die Köpfe hängen. Man spürt jetzt den Herbst schon kommen. Auch die Holzarbeit im Freien ist zwar noch sehr schön und vom Licht her sehr angenehm, aber der Wind kann schon unangenehm sein und ungewohnt kühl ist es zeitweilig ebenfalls. So wird der September wohl die letzten Möglichkeiten dieser Gartensaison bieten, um die kunsthandwerkliche Arbeit im Außenatelier zu realisieren. Danach beginnt die lange Periode der Kellerarbeit bei künstlichem Licht.

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Holzarbeiten – fein und rustikal

Nun habe ich die vier Stäbe doch schon vorbereitet. Ganz gut, so kann ich die weiteren Feinarbeiten auf mehrere Nachmittage aufteilen. Das wird notwendig sein, da der außerordentliche Brennholztransfer noch ansteht und das Thema Holz dann einmal auf die rustikalere Art Thema wird und Zeit beansprucht. Schön ist in beiden Fällen, dass draußen arbeiten kann, und das bei angenehm spätsommerlichen Temperaturen und immer noch viel Licht. Eigentlich eine gute Zwischenbeschäftigung in diesen arbeitsreichen Tagen Anfang September.

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Holzarbeit und Abstand nehmen

Es ist schön, dass sich in diesem Jahr die kunsthandwerkliche Arbeit sehr gleichmäßig verteilt. Nie übermäßig gedrängt, mit einigen Spitzen, die sich aber in Grenzen halten, ist diese je individuelle Arbeit immer wieder spannend und gerade über den Sommer eine Freude, weil das natürliche Licht das detaillierte und kleinteilige Arbeiten mit den Hölzern besonders stimmig gestaltet. Auch die gesamte Atmosphäre mit der Nähe zum grünenden und blühenden Garten, die Vogelstimmen, auch die kommunikativen Geräusche des Sommers stiften so etwas wie eine abgeschlossene, fast heil zu nennende Welt, die man tatsächlich so wahrnehmen kann, wenn man sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren versteht. Holzarbeit hat dann meditative Züge, die es mir erlauben, zeitweilig Abstand zu nehmen.

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Ulme und Lärche in Kombination

Den dritten Teil der wochenendlichen Holzarbeit konnte ich jetzt auch noch abschließen. Eine Kombination von Ulme und Lärche, sehr ungewöhnlich und sehr dekorativ, da beide Hölzer eine starke oberflächliche Ausstrahlung haben und durch fein differenzierte Kontraste beeindrucken. Aber natürlich ist das Symbolische ebenfalls nicht zu unterschätzen, auch wenn ich nicht weiß, wie genau dieser Kombinationswunsch motiviert ist. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass der oder die spätere Träger/in die darin enthaltene Energie wahrnimmt und Freude am Tragen des Armbandes habe wird.

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Erholsame Abkühlung mit Regen

Sonne war uns heute nicht vergönnt, aber die Dauernässe und Abkühlung ist für den Garten und all die Bäume und Sträucher in der Landschaft ein Segen, Erholung und Energieschub zugleich. Deshalb ging mir die kunsthandwerkliche Arbeit auch trotz Lichtmangel gut von der Hand und ich konnte zwei von drei Projekten vollständig abschließen. Bei vielleicht dann wieder mehr Licht freue ich mich auf den endgültigen Abschluss Anfang der Woche.

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Unergründliche Lärche

Meine wochenendliche Holzarbeit habe ich mit zwei schwierigen Holzarten eingeleitet. Die Kiefer ist immer eine Herausforderung, wenn sie in einen schmalen, gleichmäßigen Stab verwandelt werden soll. Einfach aufgrund ihrer starken Früh-/Spätholzkontraste und der sehr unterschiedlich verteilten Härte. Das wirkt sich dann besonders bei sehr kleinteiligen Abschnitten aus und erfordern besondere Sorgfalt und vorsichtigen Vorgehen. Und die Lärche ist da noch eine Spur schwieriger, mit den typischen harzigen Spätholzringen. Ich habe mich dennoch gefreut, sie einmal wieder in Händen zu haben, gerade weil das nicht so häufig gewünscht wird. Eine meiner allerersten bildhauerischen Versuche war einer mit einem besonders harzreichen, schweren Lärchenabschnitt. Das liegt unheimlich viel gesättigte Unergründlichkeit drin. Ein Gedanke und Eindruck, der mich immer wieder erfasst, wenn ich in unserer Dorfkirche sitze und die durch die Benutzung ganzer Generationen Gläubiger schon ganz speckig gewordenen Bankrückseiten und –ablagen aus rot-bräunlicher Lärche vor mir sehe.

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Symbolik: Hölzer vs. Bäume

Das war ein produktiver Vorwochenendtag. Diese Routine, mit der Holzarbeit am Freitagnachmittag zu beginnen, manchmal auch schon am Donnerstagnachmittag, hat sich in den letzten Monaten bewährt. Meist ist es so bei überschaubaren Arbeiten möglich, den Auftrag bis Samstagabend abzuschließen. Für mich ist das jedes Mal ein runder Abschluss der Arbeitswoche, der besonders im Sommer mit der Möglichkeit, draußen zu arbeiten, einen gleichzeitig anregenden und erholsamen Charakter annimmt. Ganz anders als das Arbeiten bei künstlichem Licht, das zwischen Oktober und April in der Regel unvermeidlich ist. Das ist dann eher die Zeit des meditativen Arbeitens, während der die symbolische Stärke der Hölzer in den Vordergrund rückt. Jetzt aber sind es die Bäume, die während des Bearbeitens ihres Holzes präsenter sind. Eigentlich eine schöne Abwechslung, die mir die Jahreszeiten bescheren.

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Wärme, Licht und Holzarbeit

Der kaukasische Walnussbaum hat einfach ein tolles, dekoratives Holz, das zudem bei der Bearbeitung diesen eigentümlichen Duft verströmt. Das ergänzt sich zu der wilden Anmutung, der marmorartigen Zeichnung dieser Art. In Kombination mit der sehr hellen und leichten Bergfichte wird das ein sehr kräftiger Hell-Dunkel-Konstrast, der der Trägern später sicher Freude machen wird. Es ist schön, dass ich diese Arbeiten in dieser schönen Hochsommerzeit ausführen kann. Einfach weil das Licht und die Wärme bei der Arbeit mit den verschiedenen Hölzer wie ein Katalysator wirkt. Man spürt, wie alles zusammenkommt, was ohnehin zusammengehört und bei der Gelegenheit nur aktualisiert wird.

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Erdungsmöglichkeit

Ein warmer Ausgang des August mit einem Sonnenstundenergebnis, das dem des Vorjahresmonats nahe kommt. So können wir uns auf weitere schon Hochsommertage freuen, die offensichtlich die Urlaubslaune der Menschen aufrechterhält. Gut für meine Projektarbeit und gut für Projekte, die etwas mehr Zeit und Muße erfordern. Morgen geht’s am Nachmittag weiter mit der neuen Holzauftragsarbeit, eine gute Möglichkeit der Erdung, nach so viel technischen Inhalten.

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Kaukasischer Walnussbaum

Schön, wieder ein Auftrag, der auch dieses Wochenende wieder mit Holzarbeit ausfüllen wird, nachdem die letzte Arbeit gerade das Haus verlassen hat. Und wieder eine Anfrage von einem früheren Kunden, der offensichtlich zufrieden war und sich weitere Armbänder wünscht. Das ist für mich immer eine Bestätigung und hält das Projekt frisch, neben den vielen anderen Routinearbeiten inklusive der Vorratshaltung, die immer wieder spannend ist und mich vor gewisse Herausforderungen stellt. Mit der neuen Anfrage kommt eine eher seltener Exot zur Geltung, der kaukasische Walnussbaum. Diese Art nimmt in meinem Vorrat auch schon rapide ab, so dass ich mich wieder auf die Suche machen muss nach geeignetem, ebenso hochwertigem Material. Auf diese Arbeit, die aufgrund des dekorativen Holzes und in Kombination mit dem kontrastreich hellen Bergfichtenholz, ein sehr ansehnliches Ergebnis verspricht, freue ich mich schon.

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Gefährliche Holzarbeit

Wenn das kein Schreck war. Nachdem wir auf As Wunsch hin einige dicke Eichenbohlen mit der Starkstrom-Kreissäge auf Maß gesägt hatten, war der letzte Abschnitt an der Reihe. Allerdings endete As Versuch, das kurze Ende des Abschnitts zu kürzen mit einer unschönen Verletzung und anschließender Versorgung im Krankenhaus. Zum Glück waren noch alle Finger dran, aber eben eingeschnitten und zum Überfluss auch noch gebrochen bzw. angebrochen. Das Projekt, den Schuppen zu befestigen, ist damit erst einmal aufgeschoben.

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Guten Zeit für Updates

Diese Hochsommerzeit, besonders, wenn wie bei uns gerade die Ferien begonnen haben, hat etwas Unvergleichliches. Ich finde das sehr anregend und irgendwie wohltuend, vor allem, weil ich mich auf die Projektarbeit noch besser konzentrieren kann und weniger Ablenkung und externe Irritation erfahre. Das hat bei guter Auftragslage enorme Vorteile. So ist es nicht zufällig, wenn ich gerade in diesen Tagen endlich einmal dazu komme, die Grundlagen meines Wunschbaum-Manufaktur-Projekts zu pflegen, Material zu besorgen, Vorräte aufzufüllen. So bin ich den Bäumen in der hellsten und wärmsten Zeit des Jahres in besonders intensiver Form verbunden. Thematisch wie das ganze Jahr über sowieso, und in Form der Beschäftigung und praktischen Arbeit mit den Hölzern wiederum von einer anderen Seite aus. Möge es möglich sein, für die restliche Sommerzeit diese Konzentration zu bewahren und die Grundlagen der Manufaktur up-to-date zu halten.

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Weiteres Vorratsthema

Das Vorratsthema in Bezug auf die Projekte der Wunschbaum-Manufaktur hat mich auch heute wieder beschäftigt. Diesmal ging es aber nicht um die Vorräte am Symbol- und Energieträger Holz, sondern um die Kordeln, mit denen ich die Lebensbaum- und Wunschbaumperlen einfädele. Ein sehr großer, bislang vertrauter Vorrat an bewährten Kordeln ist dabei, endgültig auszugehen. So ist dringend ein Ersatz notwendig. Die Suche nach Alternativen gestaltet sich wie in der Vergangenheit schon als schwierig. Nicht, weil es keine Alternativprodukte gäbe, vor allem, weil es kaum möglich scheint, genau dieselbe Farbe wieder zu besorgen. Durchmesser, Qualität und Oberflächenanmutung scheinen zwar ähnlich verfügbar zu sein. Aber genau diese Farbe konnte ich bisher nicht finden. Vielleicht gibt es sie auch nirgendwo. Jedenfalls bin ich dabei, verschiedene Muster zu vergleichen. Schließlich ist dieses praktische Utensil nicht ganz unwichtig für den Eindruck, den die Perlenarmbänder als ganze machen. Ich hoffe, auf dem Gebiet nicht zu Kompromissen genötigt zu sein.

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Zeit für neues Esskastanienholz

Mit meinem aktuellen Holzarbeitsprojekt bin ich schneller vorangekommen als gedacht. So wird das Arbeitswochenende nicht vollständig damit ausgefüllt sein. Etwas mehr Zeit für die übrige Projektarbeit, die in diesen Hochsommertagen ohnehin grenzenlos und endlos zu sein scheint. Da ist mehr Reserve durchaus sinnvoll. Esskastanie und Apfelbaum, zwei Arten, die jüngst öfter nachgefragt wurden, standen erneut auf dem Programm. Und bei der Gelegenheit musste ich mich daran erinnern, dass gerade die Vorräte an Esskastanienholz allmählich zu Neige gehen. Die aktuell noch in Gebrauch befindlichen Abschnitte stammen von unserem ca. 18 Jahre zurückliegenden Ausflug in ein Gebiet jenseits der Alpen, damals primär auf der Suche nach dem Holz des Zürgelbaums. Bei der Gelegenheit bin ich damals auch auf ein Sägewerk gestoßen, das mir die Kastanienabschnitte zur Verfügung stellen konnte. Nun ist es Zeit, diese Vorräte aufzufüllen.

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Flüssige Holzarbeit bei hochsommerlichem Licht

Wieder eines meiner typischen Holzarbeitswochenenden, das am Freitagabend mit dem Drechseln begann und heute mit den restlichen Arbeitsprozessen auch schon zum Abschluss kam. Auch wenn alle ob der Hitze stöhnen, finde ich gerade die Arbeit mit Holz an so heißen Tagen sehr anregend. Auch geht sie mir trotz der Temperaturen sehr flüssig von der Hand. Aber ausschlaggebenden und motivierend ist wohl weniger die Temperatur als das Licht, das eben gerade gleichzeitig mit der Temperatur traumhaft zu nennen ist. Hochsommertage vom Feinsten, könnte man sagen. Und dann auch noch mit ein wenig Wind. Dann ist direkt echtes Urlaubsfeeling da, was für mich als überzeugten Nicht –Urlauber einen besonderen Reiz mit sich trägt.

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Im Wechsel der Arbeitsbereiche

Einen meiner beiden übrig gebliebenen Wunderbäumchen konnte ich heute schon weitergeben. Der Hinweis auf die natürliche Giftigkeit der Samen kam zwar nicht so gut an. Aber mit den richtigen Zusatzinformationen waren Zweifel dann doch ausgeräumt. Ich denke, mit Blick auf die Schönheit der Staude ist das eine Bereicherung für den Ziergarten. Meine beiden letzten Holzarbeitsprojekte habe ich heute ebenfalls abschließen können. Gut, denn jetzt stehen viele zeitaufwändige Projektarbeiten an. Da ist eine kleine Pause mit dieser für mich so wichtigen Arbeit passend und auch einmal wohltuend.

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Seltene Holzarbeit

Wieder ein sehr langer Arbeitstag. Und wie oft war die zwischenzeitliche Arbeit mit Holz eine wohltuende Unterbrechung. Heute mit Hainbuche, die immer wieder schwierig zu handhaben ist, mit der ich aber am Ende doch ein gutes Ergebnis erzielen konnte. Und dann noch ein kürzerer Stab aus Quitte, der selten vorkommt. Schön, dass manchmal auch Exoten gewünscht werden und die Aufträge nicht immer die gleiche Form annehmen. Also ist auch dieses Wochenende für die Folgearbeiten wieder blockiert.

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Erdende Wirkungen

Weitere kunsthandwerkliche Projekte ergänzen meine ohnehin umfangreiche Projektarbeit. Das ist eine schöne Abwechslung und auch deshalb befreiend, weil es derzeit nicht überhandnimmt. So fügen sich die Aufträge eigentlich immer in einer Form, die allzu deutliche Ungleichgewichte vermeidet. Es ist für mich immer schon eine der Motive für die Arbeit mit der Baumsymbolik, genau diese erdende Wirkung aus der Beschäftigung mit den Bäumen zu erhalten. Wenn ich in dem Zusammenhang oft von Spiegelung rede, meine ich genau das. Es geht um eigene Befindlichkeiten, aber durch die Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten mit der Präsenz der Bäume können wir uns oft selbst besser verstehen. Manchmal sind eben Umwege nötig, um gute Ergebnisse zu erzielen. In dem Fall Umwege, die die Tücken und Verfälschungen der Kommunikation aufheben.

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Ein Tag voller Garten-, Holz- und Projektarbeit

Wieder einer dieser atemlosen Tage. Aber es war einfach wichtig, vor dem Feiertag und zum Monatsabschluss verschiedene Projekte abzuschließen. Dazu gehörte am Abend die Gebetskette aus 108 Eichenperlen, einer Hauptperle und einem Schlussstück. Eine Mammutarbeit, die nach einigen Tagen zu einem guten Ergebnis gekommen ist. Einen Teil der selbst gezogenen Sommerpflanzen habe ich W. mitgegeben, der auf Kurzbesuch vorbei gekommen war. Es freut mich, dass die Sonnenblumen, Strohblumen und Rizinusstauden bald auch in G. den sommerlichen Garten um Farbtupfer und filigrane Formen bereichern. Und Js und Ws Brennholzvorrat ist nun auch wieder etwas aufgefüllt, jedenfalls mit dem, was von dem Nadelholz und dem kleineren Anteil an Obstbaumholzabschnitten in der Ladefläche des Kombis unterzubringen war. Neben gewissen Fortschritten bei meiner Projektarbeit, die ich am Vormittag erzielen konnte, war das insgesamt ein sehr erfolgreicher und irgendwie zufriedenstellender Tag, an dessen Abend ich mich auf den Feiertag in der Mitte dieser Woche freue.

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Eine Herausforderung für Konzentration, Systematik und Fleiß

Die Gebetskette aus Eiche ist doch einer Herausforderung, die mich heute den ganzen Tag beschäftigt hat. Wohl weil sich dieselben Arbeitsschritte besonders häufig wiederholen, und das bei nur einer Holzart. Da fehlt die Abwechslung, die einzelne Phasen sonst einfacher aufteilbar macht. Andererseits passt die Art von Konzentration, Systematik und Fleiß, die diese Arbeit erfordert, auch gut zu dem, was entsteht. Auch das ist eine Form von Meditation, die eben auf dem handwerklichen Tun basiert, fokussiert in dem Fall auf die Arbeit mit der Eiche und ihrem Holz. Eine interessante Erfahrung, gerade weil sie sich von dem sonst Erlebten abhebt. Und nebenbei auch eine der besten Beschäftigungen, wenn ich einen Blick durchs Fenster auf die regenverhangene Landschaft werfe.

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Schwerpunktarbeit Eiche

An dem eher verregneten Tag ist es mir gelungen, genau die 3 Stunden für die Holzarbeit zu nutzen, die weitgehend von Sonnenschein gekrönt waren. So war das Arbeiten fast durchgehend bei natürlichem Licht möglich und verlief ziemlich reibungslos. Gleich fünf Stäbe aus jenen sehr dunklen, gesättigt wirkenden Abschnitten Eichenholz, das von ganz alten ursprünglich weiß lackierten Holzfensterrahmen stammte. Diese Abschnitte gehören zu den am schönsten gezeichneten und von der Färbung besonders eindrucksvollen Eichenabschnitten, die mir zur Verfügung stehen. Mit diesem Material kommt die symbolische Kraft der Eiche sehr gut zum Ausdruck, deutlicher als mit den eher grob gezeichneten und hellen Abschnitten, die weiter verbreitet sind. Gerade in der Verarbeitung, die dieses Projekt zum Ziel hat, nämlich zu einer Gebetskette geknüpft, werden die Perlen langfristig eine starke Ausstrahlung und Energie haben.

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