Ungewöhnlich lang anhaltende Baumobstthemen

Toll, dass Ende August der Sommer wieder einen neuen Anlauf nimmt und ein Licht, eine Wärme und eine Atmosphäre herbeizaubert, die urlaubstypischer nicht sein könnte. Das war nach einigen trüben Tagen und abgekühlten Temperaturen nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Es wird auch wieder umschlagen und moderater werden, aber solche Spitzentage sind eine willkommene Entschädigung für zu lange Phasen der sommerlichen Unterbrechung, die wir im Verlauf des Juli und August erlebt haben. Ganz gut ist das Wechselhaft für die ohnehin vitalen Obstbäume und ihre Früchte. Die profitieren von der Sonne, wenn sie denn so intensiv scheint wie heute, und von den Regenphasen zwischendurch, die die Früchte größer und saftiger werden lassen. Es scheint, dass das Thema der Baumobsternte aufgrund des guten Obstjahres, aber auch der günstigen Entwicklung des Wetters gerade jetzt in der Erntezeit, in diesem Jahr ein ungewöhnlich ausgeprägtes und lang andauerndes werden könnte.

Spätsommergewinne und -freuden

Heute ging es zügiger voran, als ich noch gestern gedacht hätte. Mit dem Ende der Urlaubszeit kommen die Menschen langsam wieder in Gang und nehmen Aktionsfäden wieder auf, die wochenlang liegen gelassen oder vernachlässig wurden. Das ist schön, weil es wieder Austausch möglich macht. Aber diese Sommer-Auszeit hatte auch ihr Gutes. Ich konnte mich auf die kreativen Arbeiten besser konzentrieren, weil die Ablenkung geringer war als gewöhnlich. Und etwas mehr Aufmerksamkeit und überhaupt Zeit für das Beobachten und bewusste Arbeiten mit den vegetabilen Reizen der Jahreszeit, den Gartenbäumen, den Obstbäumen und der Obsternte, der Vorbereitung der Gemüseernte, das war eben in diesen Spätsommerwochen auch möglich. Ich hoffe, das wird noch nachklingen können, denn für uns ist die Erntezeit ja noch nicht abgeschlossen. Als nächstes habe ich mir die Pfirsiche vorgenommen, die aber noch einige warme und sonnenreiche Tage zur Vollreife benötigen.

Vegetabile Formen aus der Sogkraft der Sonne

Die anhaltende Hitze war in den letzten zwei Wochen erstaunlich, und nach den langen Wochen mit viel Regen und viel zu tiefen, jahreszeituntypischen Temperaturen auch nicht zu erwarten gewesen. Gut ist, dass es sommerlich noch weiter gehen wird, auch wenn die ganz große Hitzeperiode erst einmal zum Abschluss kommt. Zum Feiertag hat diese Super-Sommerwetter natürlich perfekt gepasst. Eigentlich war das auch in den meisten Jahren an diesem Tag so, nur zwischendurch. Ich meine zuletzt im Vorjahr, war die Witterung eher trüb und wolkenverhangen. Dabei passt zur Symbolik der Kräuter, die in der christlichen Vorstellung für Reichtum und die Vielfalt der Schöpfung stehen, natürlich am besten zum Sonnenschein, wären die Wiesenkräuter des Spätsommers in dieser Pracht doch ohne die Sonne und ihre Sogkraft auf das Vegetabile, nicht entstanden. Denn es ist die Sonne, die diese vegetabilen Formen aus winzigen Samen aus der Erde heraustreibt und zu so wundervollen unvergleichlichen Form- und Farbgestalten auswachsen lässt. Es ist schön, dass wir das, neben allem, was das Himmelfahrtsfest der Gottesmutter einem Christen sonst noch bedeuten kann, anlässlich des Feiertags uns noch einmal vergegenwärtigen konnten.

Dominante Gartenbäume und kühlender Baumschatten

Sehr schön, jetzt kommt der Sommer doch noch mal kräftig zurück. Bezeichnend für diesen August ist aber, dass trotz der jetzt zurückgekehrten Wärme oder Hitze die Temperaturen nicht so belastend wirken wie noch im Juni. Da liegt schon etwas vom Herbst in der Luft. Ganz gut, weil es dann bei der Hitze nicht so anstrengend wird. Dass unsere Gartenbäume inzwischen so dicht beieinanderstehen und sich ihre Kronen vielfach schon berühren, ist bei solchem Wetter natürlich ein Segen. In vielen anderen Hinsichten ist es eher ein Hindernis, da der Schatten die Möglichkeiten stark einschränkt, Blumen, Stauden und Kräuter zu pflanzen. An Sonnenblumen z. B. ist schon seit Jahren nicht mehr zu denken. Die finden einfach keine Lücke mehr, in die sie ihre Köpfe recken können. Aber so habe die Bäume eine größere Dominanz entwickelt und beschenken uns in Jahren wie diesen auch reichlich mit Früchten – und eben mit Schatten wie in diesen Tagen. V. hatte heute ein ernüchterndes Erlebnis, da ich zufällig initiiert habe. Das gerade nach drei Arbeitstage abgeschlossene Einkochen der Maulbeermarmelade war missglückt, da sie nicht steif genug wurde. Möglicherweise ein Resultat der veränderten Konsistenz der Früchte nach dem Einfrieren. Jetzt muss die Sache wiederholt werden, um mit längerem Einkochen die Flüssigkeit zu reduzieren. Ein Test dazu ist schon geschafft. Aber natürlich ist es ärgerlich, den größeren Aufwand einer Wiederholung auf sich zu nehmen.

Nervöse Erscheinungen unserer Zeit

Ok, auch der August fängt wieder so an, wie der Juli aufgehört hat. Es scheint kein Ende zu nehmen mit dem Regen, den kühlen Temperaturen, dem Scheitern des Hochsommers. Recht schwer zu ertragen, zumal die Menschen ohnehin zur Nervösität neigen, angesichts all der Unzulänglichkeiten im engeren Umfeld wie in der weiten Welt. Da müssen wir uns einmal mehr auf die Grundlagen besinnen, bei den natürlichen Grundlagen ebenso wie im Sozialen und Kulturellen. Ein paar Schritte zurücktreten, alles auf Anfang stellen und versuchen, in dem Durcheinander von Erfahrungen eine Richtung und möglichst auch Auflösungen zu finden. Das wünsche ich uns allen, mit mehr Erfolg und Mut in der näheren Zukunft.

Sommerübergangszeit und Baumobsterwartung

Ein bisschen erschreckend, wie schnell der Hochsommer vorbei ist, kaum dass man ihn wahrgenommen hat. Es war zuletzt auch schwer, an das Sommerfeeling anzuknüpfen, das es schon mal über Wochen gab, das aber sprichwörtlich dann ins Wasser gefallen war. Und heute früh meinte Frau T. dann sogar, dass der Herbst schon in der Luft liege. So weit würde ich trotz der zeitweiligen Kühle nicht gehen. Aber man hat schon den Eindruck, der Hochsommer hat seinen Zenit überschritten und schwenkt nur auf die Reife- und Erntezeit ein. Immerhin verspricht das viel Ereignishaftes im Bereich der Obstbäume und des Baumobstes. Überhaupt bei allem, was wir in diesem Jahr auch in Sachen Gemüse angepflanzt haben. Und auch die Feigen entwickeln sich in diesem Sommer prächtig, was ihre Größe und Reife betrifft. Nur deren Anzahl ist nicht ganz so überragend. Immerhin, M. kann sich auf einige Wochen mit zeitweilig schönen großen Feigen frisch vom Baum freuen, die sich in Aussehen und Geschmack kaum von denen unterscheiden, die man im Kaufhaus bekommen kann und die aus der Türkei oder Italien importiert wurden. Wohl auch in Indiz für den kaum noch festzustellenden klimatischen Unterschied zwischen mediterranen Gebieten und unserem erhitzten Klima in Mitteleuropa.

Sommerliche Ausnahmen und heilende Innenschau

Nun ist es mir nach Wochen einmal wieder gelungen, einen Teil des Sonntags wirklich als Ruhetag freizuhalten. Nicht ganz einfach umzusetzen und ursprünglich auch nicht geplant. Aber ich meine, das musste einfach sein, damit das Ungleichgewicht nicht zu ausgeprägt wird. Und das ist schon immer, gerade aber in den letzten Jahren so ein Thema gewesen, an dem ich mich abarbeite und bei dem ich vielleicht die deutlichsten Fortschritte erreichen kann, wenn ich die Aufmerksamkeit darauf nicht schleifen lasse. Mit Naturthemen als Ausgleichsinhalte ist es in diesen Tagen wegen des ungewöhnlich miesen Hochsommerwetters ja auch nicht weit her. So konnte ich mich eigentlich nur im Garten bewegen und mich am vom Regen begünstigten Grün, der Bäume, des Weinlaubs und der Efeuhecken erfreuen, die an Ruhetagen noch einmal beruhigender wirken. Und die andere Ruhe ist dann vor allem im Inneren zu suchen und zu finden. Auch das natürlich ungewöhnlich für die Hochsommerzeit, in der die Ausrichtung mehr nach außen geht und normalerweise gehen muss. Aber manchmal kann man auch phasenweise die Winterzeit vorwegnehmen und eine heilende Innenschau pflegen.

Keine echter Ruhetag – wie so häufig in letzter Zeit

Der Sonntag ist nicht in der Form eines wirklichen Ruhetages diesmal abgelaufen. Das gefällt mir eigentlich nicht, zumal es in letzter Zeit zu wenige wirkliche Ruhetage für mich gab. Ich will versuchen, das im Laufe des Jahres wieder zu normalisieren und mehr Gleichgewicht bzw. Ausgleich herzustellen. Nur zurzeit ist das ganz schwierig zu realisieren. Ich hoffe, dass durch den heftigen Gewitterregen mit Hagel heute Nachmittag die Obstbäume, ihre Blüten und vor allem die jungen Früchte nicht gelitten haben, nachdem wir bisher ein so erfolgreiches Obstjahr hatten. Denn meine frei sehenden Chilipflanzen haben ganz schön etwas abbekommen und sich zur Seite gelegt. Ich hoffe, bei Sonnenwetter werden sie sich wieder aufrichten und hoffentlich kräftig weiterwachsen.

Warten auf die Rückkehr des Hochsommers

Gut, dass mich die Projektarbeit zurzeit so fest im Griff hat. Das abtrünnige Sommerwetter hätte mir nicht viele Gelegenheiten gegeben, draußen etwas zu bewirken. So bleibt es gerade beim Beobachten der Gartenbäume, vor allem in den sonnigeren Phasen des Tages, beim Genießen des üppigen Grüns beim Blick durchs Fenster und bei kurzen Gängen durchs Dorf. Und dann hoffen wir wie so häufig auf eine baldige Rückkehr des angenehm sonnigen und warmen Hochsommers.

Sommerlethargie und Ablenkungsgrenzen

Merkwürdig verschlafen wirkt diese Mitte des Hochsommer-Julis. So als ob man sich in der Unentschlossenheit einer Sommerlethargie verloren hätte. Vielleicht auch, weil es keine richtige Fortsetzung des super Hochsommerwetters gab, sondern eine längere wechselhafte Unterbrechung. Es ist immer abhängig davon, wie deutlich etwas ausfällt, wie viel Sommer direkt wahrnehmbar ist. Je nachdem schwanken die Gemüter und Motivationen. Da können dann auch der Garten, die Bäume, die vielen farbenfrohen Sommerblumen nicht viel ausrichten. Es scheint, dass die in solchen Phasen als „Ablenkung“ nicht ausreichen. Aber ich rechne trotzdem mit einem verlängerten, ausgedehnten Sommer, die uns zumindest durch eine voraussichtlich reiche Baumobsternte versüßt wird. Erfreulich für uns ist zudem, dass V. noch einiges an Honig abschleudern konnte. Bei nur zwei zugeflogenen Völkern und nachdem wir das Kapitel eigentlich schon abgeschlossen hatten, ist das doch gar nicht so schlecht.

Ein idealtypischer Sommer-Sonntag

Schön, dass wir nach nur vier trüben und verregneten Tagen jetzt wieder zum zuvor schon erlebten Hochsommerwetter zurückgekehrt sind. Das war heute wieder ein im wörtlichen Sinne zu verstehender Sonntag, der so richtig zum idealtypischen Bild des Sommers passt. Auch wenn es unter freiem Himmel ein wenig zu knallig heiß gewesen wäre. Aber auch der Sonntag war wieder so mit Aufgaben zugepflastert, dass ich dazu ohnehin nicht gekommen wäre. Aber ungeschützt sich länger der Sonnenstrahlung auszusetzen, ist ohnehin nicht so empfehlenswert. Schade nur, dass ich in Sachen Baum- und Naturfotografie für dieses Frühjahr und den Sommer noch nicht sehr weit gekommen bin. Einige kleinere Reihen mit Baumblütenbilder und die Reihe der Maulbeerbaumbilder während der Fruchtreife sind es bisher geworden. Ich würde eigentlich gerne noch weitere Versuche mit den „schwierigen“ Baumblüten anschließen. Einfach weil man für die viele Versuche benötigt und nur manchmal bei den richtigen Lichtverhältnissen und dem richtigen Winkel wirklich gute Ergebnisse erzielen kann. Aber das braucht eben viel Zeit und lange Reihen, und das ist nicht wahrscheinlich in diesen mit vielfältigen Aufgaben übervollen Tagen.

Die Rückkehr des Hochsommers

Nach drei trüben Tagen ist der Sommer heute zurückgekehrt. Gut so, damit wir uns nicht noch entwöhnen, es war zuletzt auch zu schön. Die Wärme, das Licht, auch viel Arbeit so etwas wie Urlaubsstimmung zwischendrin. Das kann jetzt wiederkommen. Und die durch das Zurückschneiden entstandenen Lücken bei der Efeuhecke wachsen auch zu, nach dem Regen und mit dem jetzt zurückgekehrten Sonnenlicht. Das sind doch gute Voraussetzungen für dringend notwendige Genesung und Erholung. Aber auch fürs Vorankommen bei der Projektarbeit, denn die Menschen sind so aufnahmewilliger und motivierter, Dinge voranzubringen und auch einmal abzuschließen.

Kein ganz unerfreulicher Sommertag

Immerhin gab es heute trotz verdichteter Arbeitsroutinen einige beruhigende Auflösungen und ich konnte die Dinge auch mal spürbar voranbringen. Der Eindruck war mir zuletzt fast verlorengegangen. Und am Nachmittag konnte ich auch endlich die leigengebliebene kunsthandwerkliche Arbeit abschließen. Genau passend zur endlich wieder anziehenden Sommerwärme und bei warmen Lichtstrahlen im Rücken. Das lässt uns doch gleich wieder aufatmen, vor allem, wenn wir uns, wie bei dieser Arbeit im Garten und in direkter Nachbarschaft mit den Gartenbäumen und dem vielen wuchernden Grün aufhalten. Es gab zuletzt schon unerfreulichere Tage.

Hochsommerstrategien mit Unterbrechungen

Was für ein extrem mit Arbeit, Konzentration und Aufgabenerfüllung angefüllter, wenn nicht überfüllter Tag. Gut nur, dass diese Extremphase mit den zwischendurch verregneten Tagen und der Unterbrechung des Hochsommers zusammenfällt. So kann man das vielleicht noch besser vertragen und verarbeiten, auch weil es weniger gibt, das ablenkt. Ich hoffe, wir werden diese nicht ganz einfache Zeit alle gut überstehen und bald schon an die Hochsommer-Hochzeit anknüpfen können – am besten bei lichtdurchfluteten Tagen und in der Freizeit im kühlenden Schatten der Baumkronen.

Unterbrochener Hochsommerflow

Der plötzliche Dauerregen mit merklich abgekühlter Luft und kaum Sonne den ganzen Tag über hat die Stimmung der Menschen nach Wochen extremer Hitze spürbar absinken lassen. Das ist schon ein Dämpfer, den wir hoffentlich in wenigen Tagen hinter uns lassen können. Bis dahin hoffe ich immerhin auf eine Erholung für die Bäume, die sonst ja kein Gießwasser erhalten und freue mich bei den Pflanzen, die ich sonst abends gießen, dass mir das nach Regentagen immerhin erspart bleibt. Nur zu lange anhalten solle es nicht, damit der Hochsommer-Flow nicht abreißt.

Sonntägliche Traditionspflege und Gartennutzung

Wenn man wieder auf den Geschmack gekommen ist: Weil wir gestern zum ersten mal wieder die Sitzgruppe im Garten genutzt haben, war die Hürde heute Nachmittag geringer. So haben wir das gleich wiederholt und sind damit in der Nutzung dieser Aufenthaltsgelegenheit schon erfolgreicher als im Vorjahr, als es überhaupt nicht dazu kam. Bei dieser zweiten Gelegenheit wurden von unserem Besuch auch gleich die Bäume und auch die Nutzpflanzen im Garten gelobt. Und tatsächlich präsentieren die sich in diesem Sommer auch ungewöhnlich üppig und vital. Bei der Kulisse kann der Aufenthalt in der Gartenumgebung wirklich Erholung bringen, nach einer so intensiven Arbeitswoche ist das ein Segen. Eine Freude war aber auch der erste Marktbesuch, den uns zuvor den Weg nach S. hat antreten lassen. Trotz des bedeckten Himmels und zeitweiligen Regens hat das gutgetan, auch weil damit die Familientradition aufrechterhalten werden konnte, die zuletzt allzu stark vernachlässigt war, aus praktischen Gründen und leider unvermeidbar. Aber wenn es machbar ist und auch sonst stimmig, bin ich sehr dafür, an solche schönen Traditionen anzuknüpfen und dabei Menschen zu treffen, mit denen uns ein Stück Lebensweg und ähnliche Interessen verbindet.

Den Sommergarten wieder mehr nutzen

Weil es heute einmal etwas weniger heiß und dennoch angenehm warm war, konnten wir zum ersten Mal für diese Gartensaison überhaupt auf unserer Hinterhausterrasse sitzen und Kaffee trinken. Das war bisher noch gar nicht möglich gewesen, weil es M. und V. entweder zu frisch oder zu heiß dort war. Heute aber konnte ich den ganzen Nachmittag die ruhige Wochenendatmosphäre, den ganz leuchten Wind und die noch angenehm zu nennende Wärme bei der Manufakturarbeit genießen. Deshalb konnte ich M. und V. auch den Vorschlag machen, dass wir uns endlich wieder dort zu den Mahlzeiten hinsetzen. Damit haben wir schon gleich viel mehr vom Sommergarten, nicht nur während kurzer Gänge tagsüber, oder während der Gartenarbeit und dem abendlichen Gießen. Ich hoffe sehr, dass es im Verlauf des Sommers noch viele Gelegenheiten geben wird, vor allem auch beim Mittagessen, denn das ist mir aus Kindertagen noch besonders eindringlich und positiv im Gedächtnis geblieben.

Start ins kreative und naturbezogene Wochenende

Passend zum Wochenende konnte ich am Nachmittag wieder eine kunsthandwerkliche Arbeit starten. Zum Teil mit seltenen Holzarten, die ich nicht so häufig verarbeite. Das ist bei dem tollen Sommerwetter wirklich schön und außerdem genau das Richtige nach so viel techniklastiger Projektarbeit während der ganzen Woche. Die hatte mich auch heute bis zum Nachmittag wieder im Griff, immerhin aber mit einem vorläufigen Abschluss. Das ist dann wieder aufbauend, weil die Energien sich auf Folgeprojekte verlagern können, die nicht weniger Aufmerksamkeit erfordern. Schade finde, dass ich wohl auch morgen nicht mehr dazu komme, das Pflücken der Maulbeeren fortzusetzen. Da dürften im Laufe der Woche sehr viele reife hinzugekommen sein, auch V. konnte sich nicht damit beschäftigen. Aber vielleicht gelingt es uns doch noch, das Projekt ein wenig fortzusetzen. Es wäre schade um die vielen wohlschmeckenden Früchte, die nicht verwertet werden können, da es einfach dieses Jahr zu viele sind.

Am Ende des heißesten Tages

Jetzt, am Abend dieses bisher heißesten Sommerstags, kommt der vorhergesagte Wind auf und die Luft kühlt gleichzeitig etwas ab. Eine Wohltat, weil das in der extremen Form schon belastend war. Ich freue mich auf moderatere Hochsommertage und eine Erholung für uns, die Tiere und vor allem auch die Pflanzen. Die können kühlere und feuchte Zwischenphasen ganz gut vertragen und leben nach solchen Phasen immer wieder neu auf. Bei den Chilipflanzen kann ich dann einen richtigen Wachstumsschub feststellen.

Ungewöhnliche sommerliche Auszeiten

Das sind schon starke Hitzetage, die man möglichst schadlos überstehen muss. Wir geben uns Mühe, die Räume abzuschatten und wenigstens nachts zu lüften. Aber das gehört eben seit einigen Jahren zum Hochsommer und ist auch erträglich, wenn es nicht andauert. So hoffen wir auf eine Abkühlung durch Gewitterregen, damit der Sommer möglichst seine heilenden und aufbauenden Stärken entfalten und seine schädlichen Aspekte klein halten kann. Ganz gut für konzentriertes Arbeiten sind solche Hitzetage für mich schon. Vielleicht ungewöhnlich und paradox, aber solche „Auszeiten“ liegen mir in gewisser Weise.

Die Wahrnehmung des Hochsommers im Spiegel der Bäume

Es bleibt zwar anstrengend, aber auch an die Hitze könnte ich mich gewöhnen – solange ich mich nicht zu lange mit körperlicher Arbeit in der Sonne aufhalten muss. Die Pflückaktion am Samstag war da die genau richtige Beschäftigung zum Einstimmen auf den Hochsommer in seiner – noch – angenehmen Ausprägung. Und übermorgen wird es dann ja auch eine nasse Abkühlung geben – gut für die Bäume und alle Grünpflanzen, die neben dem Sonnenlicht immer auch eine Auffrischung ihrer Flüssigkeitsreservoirs benötigen. Ich hoffe, wir werden die richtigen Hochsommerwochen von ihrer schönsten Seite kennenlernen.

Domestizierender Rückschnitt

Es war wie immer um diese Zeit des Jahres: Der Efeu hatte in den letzten Wochen gewaltig an Biomasse zugelegt, ist enorm gewachsen, was man an den weit abstehenden langen Trieben erkennen konnte. Es war also an der Zeit, ihn wieder zurückzuschneide. Eine immer schweißtreibende Angelegenheit, die sowohl mit der elektrischen Heckenschere als auch per Hand zu erledigen ist. Denn bei uns wachsen die Ranken zum Teil mit Weinstöcken zusammen und nebeneinander. Da muss ich immer vorsichtig sein, um nicht versehentlich einen Weinstock zu verletzten. Entlang der Einfahrt, rund um die Grotte, am Ende war ein großer Grünschnittsack und der Großteil der Biotonne randvoll gefüllt. Der Grünschnitt vom Rasen hat die Bioabfall-Kapazität dann endgültig erschöpft. Aber ich bin froh, dass ich diesen Rückschnitt zusammen mit anderen Gartenarbeiten heute abschließen konnte. Danach fühlen wir uns wieder wohler, weil man erst dann die Entwicklung des Gartens im Verlauf des Sommers erst wieder richtig wahrnehmen kann. Zu viel ungeregeltes Wuchern widerspricht wohl dem domestizierten Natursinn der meisten. Da sind wir keine Ausnahme.

Fotografierwetter und die natürliche Verstärkung von außen

Diesen bisher wohl wärmsten Tag des bisherigen Jahres habe ich nicht umsonst für das umfangreiche Fotoshooting ausgewählt. Bei solche Supersommerwetter, das von Hitze und Sonnenlicht gleichzeitig gesegnet ist, fällt das Fotografieren vergleichsweise leicht. Die Helligkeit von außen unterstützt die zusätzliche Tageslichtbeleuchtung und reduziert die Belichtungsdauer. Vor allem aber wirkt solches Sommerwetter motivierend auf die Beteiligten. Das waren in dem Fall sowohl Porträtierte als auch Mitarbeitende, die sich am Arbeitsplatz und in konkreten Tätigkeiten präsentiert haben und damit sehr schön ihre Arbeit und die Leistungen illustrieren konnten. Das ist bei Wärme und strahlendem Sonnenschein selbstverständlicher als zu anderer Jahreszeit und ohne die natürliche Verstärkung von außen. Das intensive und umfangreiche Shooting war einmal wieder eine interessante und auch anregende Ergänzung zu den fotografischen Bemühungen, die mich immer wieder, uns so auch in diesem Sommer wieder, in engen ästhetischen Kontakt mit den Bäumen bringen.

Regeneration in nachgeholter Hochsommeratmosphäre

Nach diesen beiden Hochleistungstagen war für uns alle der Sonntag eine notwendige Auszeit, in der wir versuchten, uns zu regenerieren. Das ist bis zum Abend zumindest bedingt gelungen. Vor allem freut es mich, dass M. ihr seit gestern bestehendes Zwischentief überstanden hat. Die Regeneration war natürlich auch im Hinblick auf den Einsatz zum Abschluss des Brennholzmachens morgen Nachmittag ein Muss. Ich hoffe, es wird dann wieder gut und flüssig weitergehen können. Was ich überaus erfreulich finde, auch wenn es bei körperlich anstrengender und Schweißt treibender Arbeit unangenehm werden kann, ist das unverhoffte Hochsommerwetter, das wir in diesem Jahr zum Ende des Hochsommers erleben. Es sind genau die Tage, die wir sonst im Juli erwarten würden, dieses Jahr mit extremer Verspätung, aber immerhin doch noch gekommen, nachdem das ganze Jahr in lichtarmer Atmosphäre verregnet und viel zu nass, wenn auch recht warm verlaufen war. Ich freue mich insgesamt über diesen nachgeholten Sommer und hoffe sehr, er wird in einen ebenso angenehmen, wenn auch milderen Altweibersommer übergehen und uns anschließend einen Goldenen Oktober mit echter herbstlicher Färbung der Baumblätter bescheren.

Ein noch längerer und kraftraubenderer Brennholztag

Auch der zweite Tag des Brennholzeinsatzes stand dem ersten in Sachen Anstrengung und Kraftaufwand in Nichts nach. Ich würde sagen, dass er eher noch Kräfte zehrender war, mit einer pausenlosen Abfolge von einer mehrstündigen Sägephase, dem anschließenden Neuaufladen und Transportieren der letzten verbliebenen Brennholzabschnitte und einer erneuten Sägephase. Sowohl das Sägen als auch das Beladen waren aber so zeitaufwändig, dass es am Ende klar war: Mit den zwei geplanten Tagen ist die Aktion noch nicht vollständig abgeschlossen. Wir hätten bis zum späten Abend weiter sägen müssen. Und das wäre weder mir zumutbar gewesen, noch den Nachbarn. So habe ich beschlossen, die Beladung des Anhängers nur zur Hälfte noch zu sägen, allerdings den hinteren Teil, den ich bewusst mit den langen, dicken und schweren Abschnitten aufgefüllt hatte. Die hintere Hälfte haben wir im Anhänger belassen und diesen dann in der Garage geparkt, um den Rest am Montagnachmittag endgültig abzuarbeiten. Bis zum späten Abend, tatsächlich bis zur Dämmerung, waren wir dann aber doch noch beschäftigt, das Kehren und Verstauen der Unmengen an Rindenstücken und vor allem Sägemehl eingeschlossen. Am Montag werden wir wohl nach erfolgreichem Abschluss des Brennholzmachens alles mit dem Hochdruckreiniger und Wasser abspritzen müssen, wenn wir nicht bis zum Ende des Sommers uns in staubiger Gartenatmosphäre bewegen wollen. Das äußere Kennzeichen des Erfolgs unserer Aktion: Der Brennholzvorratshaufen ist in den Dimensionen, in denen V. ihn angelegt hat, jetzt schon ziemlich gefüllt. Mit dem Rest vom Anhänger wird das verbliebene Loch auch noch aufgefüllt sein und uns hoffentlich für eine lange Holzofensaison nützlich sein und v. a. die Heizkosten reduzieren helfen.

Eine Kraftanstrengung mit Schwergewichten

Der erste Tag unserer geplanten Brennholzaktion war eine große Kraftanstrengung. Das lag wohl daran, dass die überwiegend zu verarbeitenden Stammabschnitte allzu schwer ausgefallen waren. Die wurden damals in zu großer Dimension, d. h. gemessen am Durchmesser mit zu großer Länge, zum Trocknen vorbereitet. Diese Schwergewichte musste ich heute alle mehrfach heben und transportieren, natürlich auch auf der Kreissäge zig Mal drehen und schieben. Ich schätze, das so über den Tag verteilt mehrere Tonnen zusammenkamen. Nun, der Brennholzhaufen ist jetzt zumindest mal wieder deutlich angewachsen. Man kann sein Endgestalt schon ahnen. Jetzt wird es eine Herausforderung, den Rest tatsächlich schon morgen abzuschließen, d. h. noch zwei Mal sägen und einmal Aufladen und Fahren. Ziemlich zeitaufwändig und sicher auch nicht weniger anstrengend. Aber wir hoffen, morgen früh starten zu können und auf die heute gewonnene Routine im Umgang mit diese schweren Stammabschnitten setzen zu können.

In Erwartung eines typischen Altweibersommers

Jetzt, wo ich das Brennholzmachen der nächsten beiden Tage vorbereite, fällt mir auf, dass das Wetter genau wie beim selben Vorjahresereignis ist. Sehr heiß, lichtreich und Schweiß treibend. Im letzten Jahr hatte ich diese Arbeit aber schon früher erledigt. Für Ende August ist der nachgeholte Hochsommer doch eher untypisch. Insgesamt bin ich aber froh, dass er doch noch gekommen ist und wohl auch noch länger anhält. Ein Übergang in einen wirklich warmen und sonnigen Altweibersommer, das ist doch das Beste, was wir jetzt erwarten können. Hoffentlich diesmal auch mit wirklicher Herbstfärbung der Bäume, mit einem herbsttypischen Farbenbild in den Blätterkronen, das so häufig zuletzt einfach ausgefallen war.

Baumvitalisierungssommerwetter

Obwohl es von der Temperatur her gar nicht so heiß ist zurzeit, wirken diese Tage auf mich doch wie der Höhepunkt des Hochsommers. Gefühlt sind die Temperaturen, das Wetter insgesamt doch sehr anstrengend. Deshalb habe ich meine kunsthandwerkliche Arbeit, die im ersten Arbeitsschritt doch recht kräftezehrend ist, auf den morgigen Samstag verschoben. Dann kann ich nämlich schon am Vormittag beginnen, bevor die große Hitze angekommen ist. Denn über Nacht kühlt es doch angenehm ab. Das einzige, was den Herbst in Ansätzen schon erahnen lässt. Gut, dass es so viel geregnet hat. Die Blumen rund ums Haus und auch meine Gemüsepflanzen benötigen jetzt viel Wasser, das ich aus den gut gefüllten Regenwassertanks abzweigen kann. Den kleinen Bäumen, die in Kübeln oder kleineren Pflanztöpfen gepflanzt sind, geben ich auch immer Wasser, denn die können ihre Wurzeln ja nicht so tief in die Erde versenken und wissen die Extra-Flüssigkeit deshalb zu schätzen. Bei den übrigen großen Bäumen kann ich bisher keine Wassernot feststellen, die fühlen sich bei diesem zwar warmen, aber immer auch mit hoher Luftfeuchtigkeit gesättigten Wetter recht wohl. Schön ist auch, dass die Baumfrüchte, die doch noch etwas werden können, gerade im August zur Reife gelangen. Das sehe ich etwa bei den Feigen, die nach und nach gepflückt werden können, darunter auch sehr stattliche Exemplare, auf die sich M. immer sehr freut. Eine Hand voll Nashis und einzelne Birnen werden wir wohl aus dem Garten auch noch bekommen. Und dann gibt’s von unserer Streuobstwiese vielleicht noch Zwetschgen. Damit sollte die diesjährigen Baumobstsaison dann aber abgeschlossen sein.

Christliche Tradition, vegetabile Form und Baumfotografie

Morgen oder spätestens übermorgen werden wir uns auf den Weg zu unseren Favoritenplätzen machen, um Sommerkräuter für die traditionellen Kräutersträuße zu Mariä Himmelfahrt zu sammeln. Schon im Vorjahr war an diesen Tagen des Sammelns so heiß wie gerade wieder. Das gehört fast schon zu dieser Tradition, das sommerlich heißte Wetter, die schwüle Luft und die gewisse Anstrengung, die das Zusammentragen von ausreichend Kräutern immer mit sich bringt. Aber wir mögen es trotzdem sehr. Auch wenn wir ohne diesen Anlass sicher nicht auf die Idee kämen, bei der recht erschöpfenden Hitze in der Landschaft unterwegs zu sein. Deshalb und auch wegen der gerade eher unspektakulären Anmutung der Baumlandschaft bin ich derzeit auch nicht in Sachen Baumfotografie unterwegs, widme mich eher den Symbolbäumen, die sich ohnehin besser auf generativ künstlichem Wege oder aber in der Weihnachtssaison selbst auf dem Weg echter Fotografie illustrieren lassen. Aber natürlich kommt in Kürze auch wieder eine jahreszeitliche Übergangsphase, nämlich am Übergang von Spätsommer zu Frühherbst, in der es wieder auch ästhetisch wieder eindrucksvoll wird rund die Bäume. Für dann spätestens ist die nächste Fotoreihe mit Nahaufnahmen geplant.

Natürliche und symbolische Bäume mitten im Hochsommer

Vielleicht ist es ein bisschen skurril, aber für mich dennoch nicht ungewöhnlich, dass mich gegenwärtig, auf dem Höhepunkt des Hochsommers, der Inbegriff von Symbolbäumen, nämlich die Weihnachtsbäume, mindestens genauso viel beschäftigen wie die lebenden Bäume da draußen. Das hat natürlich v. a. mit meinen Entwicklungsreihen und kreativen Versuche mit der Bildgenerierung auf Grundlage generativer KI zu tun. Da Weihnachten zu meinen umfangreichsten und auch erfolgreichsten Motivfelder innerhalb meiner Microstock-Portfolios gehört, habe ich einen ersten Schwerpunkt auf die Ausweitung eben dieses Motivfelds gelegt. Naturgemäß sind da sehr viele Weihnachtsbaum-Dekorationsobjekte mit abgebildet, oder der Weihnachtsbaum und seine dekorativen Pendants Adventskranz und Weihnachtsgesteck sind zumindest als Bokeh-Lichtquelle im Hintergrund für die warme Weihnachtsstimmung verantwortlich, die im besten Fall von allen Motiven ausstrahlt. Auch Glas-Weihnachtsaumskulpturen gehören zu den Hauptmotiven. Dabei konnte ich einige Exemplare virtuell generieren, die mir live bisher noch nicht vorgekommen sind und die auch in unseren umfangreichen Weihnachtsdekorationskisten so nicht vertreten sind. Insofern sind die Bilder aus generativer KI tatsächlich eine kreative Bereicherung, allein schon wegen der Möglichkeit, Dinge zu erschaffen, die man v. a. in dieser Kombinationsvielfalt ohne Riesenaufwand niemals zusammentragen und erste recht nicht fotografieren könnte.

Eindrucksvolle Erscheinung in der Welt der Bäume

Die Baumlandschaft präsentiert sich immer noch ziemlich unscheinbar und farblos. Aber bei dem Spaziergang heute Mittag sind mir die Fruchtkapseln der Pfaffenhütchen erstmals aufgefallen. Die haben sich zwischenzeitlich schon zu ihrer endgültigen Form entwickelt und immerhin schon ein äußeres Blass-Rosa aufgelegt. In manchen Jahren bleibt die Blässe auch, aber im Idealfall färbt es sich später noch intensiv Rosa. Das ist dann im Kontrast mit dem Knall-Orange der Samenkerne ein echter Hingucker. Aber erst im weiteren Verlauf des Spätsommers, wenn die äußere Kapsel aufbricht und die meist zwei Samenkerne sichtbar werden. Für mich ist diese Einheit einer spektakulären Naturform mit einem sagenhaft fast schon unnatürlich wirkenden Farbkontrast eine der eindrucksvollsten Erscheinungen bei den Bäumen und Sträuchern. Makrofotos davon versuche ich immer wieder, jedenfalls wenn die Kapseln schön satt gefärbt sind, was nicht in jedem Jahr der Fall ist. Aber vielleicht versuche ich irgendwann auch ein Video, um den Zauber dieser Erscheinung festzuhalten.