Widerstandskraft angesichts der großen Hitze

Wahnsinn, der Sommer ist in seiner Frühphase, die wie ein vorgezogener Hochsommer wirkt, sehr hartnäckig. Aber immerhin sind die Temperaturen mit rund 30 Grad vergleichsweise moderat geworden und lassen nur phasenweise den Schweiß treiben, was in den Vortagen ja Dauerzustand war. Die Sommerblumen leiden unter solch intensiver und langanhaltender Sonneneinstrahlung natürlich massiv. Manche der gerade erst erschienenen Blüten, etwa bei unserer blauen Fächerhortensie, sind innerhalb weniger unbeobachteter Hitzetage verdorrt und auch bei den täglich unter Beobachtung stehenden müssen wir sehr achtsam sein, um ein Vergehen zu vermeiden. Auch an den Bäumen wird diese Rekord-Hitze-Periode nicht spurlos vorüber gehen. Ich hoffe aber sehr, dass insbesondere die Gartenbäume nicht dauerhaft unter Stress stehen werden und über den Sommer eher an Stärke und Widerstandskraft gewinnen.

Der erste Hitzetag des Jahres

Das war heute wohl der erste wirkliche Hitzetag des Jahres. Die Sonne war auch relativ gleichmäßig, nur am frühen Nachmittag gab es einen kurzen Einschnitt. Wenn man aber vom abgeschatteten Innenbereich nach draußen kam, schwabbte einem diese mauerartige Hitze entgegen, wie man das von den absolut brütenden Hochsommertagen kennt. Unsere Kübelpflanzen und Sommerblumen benötigen jetzt natürlich viel Regenwasser, das ich am Abend verteile und das unsere Regenwasserreservoirs schon ziemlich stark schröpft. Die immergrünen Gehölze, wie z. B. der Efeu oder der Kriechwacholder vorm Haus, vertragen bis jetzt die trockene Hitze noch gut, zumal wir zuletzt ja viel Regen hatten und noch einiges an Feuchtigkeit eingelagert sein sollte. Nur zu lange darf die Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung natürlich nicht andauern. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, ab dem die Bäume leiden. Und dann haben wir in den Folgejahren wieder Schäden u. a. durch den Borkenkäfer zu beklagen, der hitzegeschädigte Bäume besonders stark befällt.