Facettenreiche Weihnachtsillustrationen

Neben den Weihnachtskarten mit eigenen Fotomotiven, die ich in den letzten Tagen v. a. für M. hergestellt habe, sind heute noch weitere, ältere aufgetaucht. M. hatte die in irgendwelchen Tüten mit anderen Karten und Weihnachtspapieren gelagert, noch von vor mehreren Jahren. Damit sollten jetzt genügend eigene Karten vorhanden sein, um die gesamte Weihnachtspost damit abzudecken. Es freut mich, dass ich inzwischen auf einen großen Pool unterschiedlicher Motive zurückgreifen kann, die ich in jedem Jahr wieder neu auswähle. Neben den bewährten Motiven mit einem Fokus-Objekt im Vordergrund und dem Weihnachtsbaum bzw. den Lichtern des Weihnachtsbaums im Hintergrund, sind jetzt auch eher kosmische KI-Generationen dabei, die aber dennoch den weihnachtlichen Gedanken und seine ästhetische Umsetzung deutlich erkennbar machen. Andere sind universeller verwendbar, z. B. auch für Neujahrsgrüße. Und wieder andere könnte gar ganzjährig, etwas als Trauerkarten eingesetzt werden. Besonders toll finde ich eine Reihe mit KI-Bildern vom Vorjahr, bei denen ein Engel aus klarem Glas im Vordergrund steht, der aber die goldenen Lichter, Farben und die stimmungsvolle Atmosphäre seiner Umgebung einfängt und damit selbst in transparenten Goldtönen warm von innen nach außen leuchtet. Diese Karten sind für besondere Adressaten reserviert, v. a. für solche, die ein ähnlich inniges Verhältnis zur Weihnacht pflegen.

Weihnachtskommunikation und Vorgriffe aufs neue Jahr

An diesem dritten Advent habe ich einiges an Weihnachtskorrespondenz vorweggenommen, das ich sonst erst wenige Tage vor Weihnachten erledigt hätte. Aber ich hatte an den Vorta-gen so viele eigene Weihnachtskarten mit eigenen Fotografien hergestellt, dass ich sehr auf das Thema eingestimmt war. Und nächste Woche ist der Zeitplan, auch mit weihnachtlichen Vorbereitungen, v. a. aber mit letzten Projektarbeiten für dieses Arbeitsjahr und neuen Vor-überlegungen für die Arbeit im neuen Jahr sehr stark angefüllt. Da ist es ganz gut, wenn diese Kommunikationsaufgaben nicht mehr auf dem Zettel stehen. Ich freue mich, dass unsere Weihnachtsdekoration so schön ausgearbeitet und so stimmungsvoll gelungen ist und wir in dieser Adventszeit wirklich etwas davon haben. Und dass ich einen schönen Weihnachts-baum gefunden habe, den ich in der zweiten Wochenhälfte aufstellen und schmücken kann. Und dann hoffe ich, dass keine unverhofften Herausforderungen mehr vor den Feiertagen und der Zeit zwischen den Jahren hinzukommen werden.

Weihnachtsbaum- und Weihnachtsgrußvorbereitungen

Highlight dieses Samstags war sicherlich das Aussuchen des Weihnachtsbaums. Ich war wie geplant schon früh aufgebrochen, um vor Beginn der offiziellen Verkaufszeiten dort zu sein und mich umzusehen. Der Händler war diesmal etwas den Feldweg hinauf umgezogen, direkt neben einem ehemaligen Forsthaus. Ein sehr schöner Platz für diese Zweck und kein Zufall, wie er mir erzählt hat. Denn in der Familie hatte jemand dieses alte Haus erworben und renovieren lassen. Das Umfeld und die Art, wie die Weihnachtsbäume dort aufgebaut waren, war jedenfalls herausragend im Vergleich zu den Vorjahren. Auch das hatte Gründe, die mit dem Händler selbst und einer kurz vor Weihnachten für ihn zuversichtlich stimmenden Wendung seines Schicksals zu tun hatte. Ich freue mich, dass ich der Intuition gefolgt und eben nicht beim Händler um die Ecke nach einem Baum Ausschau gehalten habe. Dort wäre ich auch nicht fündig geworden, wie ich mich in den letzten 2 Wochen beim Vorbeigehen vergewissern konnte. Dort aber hatte ich schon schnell mein Wunschexemplar gefunden. Es war so ziemlich der einzige, der wirklich in Frage kam. Sonst hatte ich die Wahl zwischen 2-3 Kandidaten. Aber einer reicht ja auch, wenn es der richtige ist. Jetzt kann ich mich auf das Aufstellen und Schmücken des Baums freuen, das auf jeden Fall im Laufe der kommenden Woche recht-zeitig vor Ms Geburtstag stattfinden muss. Am Nachmittag bin ich der lange aufgeschobenen Aufgabe nachgekommen, einen ausreichenden Vorrat an Weihnachtsgrußkarten mit eigenen Fotografien und Bildmotive herzustellen. Das war ein gutes Stück Arbeit, von der Auswahl der Motive, über das Ausdrucken auf starkem Fotokarton, dem provisorischen Ausschneiden, Aufkleben und sauberen Beschneiden der Karten. Nach dieser Prozedur liegen sie jetzt über-einander unter einem hohen und schweren Stapel Bücher – zum Pressen. Und dann kann M. und ich mich auf das Schreiben konzentrieren.

Wochenende mit einer Mischung aus Projekt- und Kreativarbeiten

Ich bin ganz froh, dass ich am letzten Wochenende die Efeuhecke erneut zurückgeschnitten hatte, denn unverhofft und viel zu schnell steht das nächste Wochenende auch schon wieder bevor. Vielleicht wird es diesmal eines ohne größere Gartenarbeiten, auch ohne Holzarbeit, aber sicher mit der einen oder anderen Routinehausarbeit. Ansonsten bin ich froh etwas Freiraum für die zurzeit sehr intensive und umfangreiche Projektarbeit zu haben, der ich auch am Wochenende sicher Zeit einräumen werde. Und dann gibt’s noch einige kreative Aufgaben, die ich gerne weiterbearbeiten würde, u. a. die Durchsicht, Auswahl und Bearbeitung der jüngst aufgenommenen Fotoreihe mit Stillleben, die Pflanzenteile auf handschriftlichen Manuskripten überwiegend aus dem 19. Jahrhundert arrangiert zeigen. Ein spannendes Komposit-Thema, wie ich finde, das für private Grußkarten ganz sicher geeignet ist, aber in einer engen Auswahl möglicherweise auch zur Erweiterung meiner Microstock-Portfolios.

Ms weihnachtlich eindrücklicher Geburtstag

Selbst die zurzeit verbreitete Vorsicht der Menschen hat doch den Feiercharakter von Ms Geburtstag nicht schmälern können. Vielleicht nicht mehr ganz so viele Besucher und Gratulanten aus der Ferne wie früher, aber die meisten auch heute wieder an M. gedacht und angerufen, eine Grußkarte geschickt und einen persönlichen Besuch abgestattet. Diese persönlichen Besuche waren verteilt über den Tag und so noch ganz gut verkraftbar. Und schön war es eigentlich mit allen. Am Morgen habe ich den Tag so eingeleitet, wie M. es besonders mag, mit einer für sie gestalteten Grußkarte, Geschenken und einer schönen weihnachtlichen Musik am Frühstückstisch. Und natürlich habe ich auch alle verfügbaren Weihnachtslichter eingeschaltet, zum ersten Mal für diese Weihnachtszeit auch den fertig geschmückten Weihnachtsbaum. Der hat bei allen, die zu Besuch kamen, große Resonanz gefunden. Das deckt sich mit meinem eigenen Eindruck, dass er, obwohl der Baum selbst gar nicht so dominant und optimal ist wie z. B. der des Vorjahres, in geschmückter und beleuchteter Form doch eine außerordentlich prächtige Erscheinung darstellt, die uns mindestens bis zu Dreikönigstag besonders eindrücklich begleiten wird. Ins Auge gefallen sind einer lieben Besucherin auch die gefalteten Gesangbuchengel, die sie besonders sorgfältig und exakt gearbeitet fand. M. hat eines der beiden Exemplare, die ich ihr zum Verschenken überlassen hatte, an diese Bekannte tatsächlich verschenkt. Dort ist der Engel sicher an der genau richtigen Stelle. Und für den zweiten werden wir sicher auch noch einen würdigen Adressaten finden.

Frische Frühlingsbaumblüten

M. hatte glücklicherweise noch eine vor Monaten erstellte Grußkarte mit dem Motiv einer frischen Spitzahornblüte. Das passt zur Osterzeit genauso gut wie die Schlehdornblüten, wenn sie auch eine ganz andere Anmutung haben. Jedenfalls blühen beide gerade gleichzeitig und stehen eigentlich für diese Zeit. Nur dass sie etwas später an sind als in den Durchschnittsjahren. Da Ostern diesmal aber später liegt, passt es wieder. Ich hoffe, über die Tage etwas Zeit zu finden, noch einige Baumblüten festzuhalten, am besten wenn sie gerade erst am Vortag aufgeblüht waren. Dann wirken sie noch frisch und beinhalten alle zugehörigen Teile. Das ist immer am eindrucksvollsten.

Traditionelles zwischen den Jahren

Heute ist es mir erstmals nicht gelungen, die kontemplative Haltung aufrechtzuerhalten, die ich mir für die Zeit der Raunächte vorgenommen habe. Es war einfach zu viel Handwerkliches umzusetzen, was mich ansonsten gleich zum Jahresbeginn in arge Zeitnot versetzt hätte. Dann doch lieber gleichmäßiger verteilt. Den Morgen und das Frühstück mit der Begleitung weihnachtlicher Lieder und der vollen Festbeleuchtung könne ich mir aber regelmäßig. Zu kostbar scheint mir die verbliebene Zeit bis zu Dreikönigstag, um sie nicht in zumindest dieser Form zu zelebrieren. Aber es steht durchaus noch eine Reihe von Aktionen an, die für uns traditionell zwischen den Jahren liegen und die nur entfernt mit Arbeit zu tun haben. Dazu gehört u. a. die Reihe von Fotografien mit diesjährigen Weihnachtsmotiven, bevorzugt vor dem Beleuchtungshintergrund des Weihnachtsbaums, die für die nächstjährigen Weihnachtsgrußkarten reserviert werden. Noch habe ich dazu keine konkreten Ideen entwickelt. Aber irgendwann ist der richtige Zeitpunkt und das passende Licht gegeben, der die Entscheidung leicht werden lässt.

Großer Grußkartenbedarf

Ms Karten sind schon wieder fast aufgebraucht. Dabei habe ich in jüngster Zeit zahlreiche neue Ausdrucke gerade der neuen Motive ins Grußkartenformat gebracht. Herbstblätterbilder, die herbstlichen Physalisformen, Stroh- und Sonnenblumen sowie Fotos der Strohblumendekorationen. So werde ich wieder neue anfertigen müssen, bei dem ausgeprägten Eifer im Briefeschreiben. Vielleicht werden es diesmal wiederum neue Motive, z. B. die jüngsten vom Pfaffenhütchen, die ich erst noch weiter sichten und selektieren muss, um wirklich für Karten taugliche Aufnahmen herauszufiltern. Ich hoffe auf wenigstens einzelne weitere Lichttage in diesem Oktober, der heute gleich wieder sein ungemütliche Seite hervorgekehrt hat. Damit ich den Baumherbst in möglichst breiter Darstellung festhalten und mein Portfolio ergänzen kann.