Ein Themenfeld gegen Scheuklappen

Nach dem intensiven Einsatz gestern mit viel körperlicher Arbeit war die Ruhe dieses Sonntags bei gemäßigter Temperatur und durchwachsenem Wetter eine Wohltat. Deshalb habe ich den Tag auch mit möglichst wenig unterschiedlicher Aktivität ausgefüllt, um der Kleinteiligkeit meiner gegenwärtigen Projektarbeit wenigstens an diesem Wochenendtag etwas entgegenzusetzen. Das Problem beim Kleinteiligen ist eben, dass man bei aller Bewusstheit doch immer wieder Gefahr läuft, den Überblick und vor allem den Sinn fürs Wesentliche und Grundlegende aus den Augen und dem Sinn zu verlieren. Das aber ist auch für die einzelne Projektarbeit gerade im Kommunikationsbereich nicht gut. Auch deshalb sehe ich die grundlegende Arbeit mit der Symbolik der Bäume, mit Symbolik allgemein und auch die kunsthandwerkliche Arbeit mit Holz als einen wichtigen ausgleichenden Bestandteil meiner Arbeit und meines Lebens. Die Ausgewogenheit ist aus den anderen Kommunikationsprojekten heraus nicht erwartbar, da muss etwas ganz Ursprüngliches und Zeitloses, wie es bei den Bäumen als Archetypen nun mal der Fall ist, im Mittelpunkt stehen. Darin sehe ich die wichtige Funktion dieses Themenfelds und meiner Beschäftigung auf seiner Basis: Vereinseitigung, Extremes und Scheuklappensicht im lebenspraktischen Ergebnis zu vermeiden.

Klimawandel und Dysbalancen

Auch heute haben wir wieder vergeblich auf Regen gewartet. Dabei gab es in anderen, benachbarten Landkreisen sogar Überschwemmungen und Sturmschäden. Davon verschont geblieben zu sein, ist natürlich ein Segen, nur den Regen hätten wir dringend gebraucht. Nun habe ich noch geringe Hoffnung, dass über Nacht zumindest einige Schauer kommen könnten, die v. a. den Gartenbäumen etwas Erholung und ein Auffüllen ihrer Flüssigkeitsvorrate erlauben. Denn ab morgen soll es schon wieder trockener werden, wenn auch nicht ganz so warm wie zuletzt. Die Folgen des Klimawandels sind auch bei uns nicht mehr zu leugnen und beuteln uns gerade jetzt besonders heftig. Bei allem Positiven, was ein so intensiver Sonne-Sommer mit sich bringen mag, wir nehmen doch deutlich das Überzogene, den Verlust des Gleichgewichts und der Ausgewogenheit wahr und können es kaum fassen. Eine weitere von außen kommende Konstante, die uns machtlos hinterlässt und das Gefühl eines mittlerweile alle Lebensbereiche umfassenden Kontrollverlustes verstärkt. Leider bleibt das für viele zunehmend auch nicht ohne psychische Dysbalancen.

Bäume, Gleichgewicht und sinnhafte Parallelwelt

Trotz zeitweiliger Störungen nehme ich diese Hochsommerphase doch so wahr, dass sich meine verschiedenen Aktivitäten und Perspektiven sehr gleichgewichtig entwickeln. Das ist natürlich auch von äußeren Faktoren abhängig, von Gelegenheiten, dem nachzukommen, von Anfragen, die die ausgleichende Tätigkeit erfordern und den Gleichstrom z. B. der Routine-Projektarbeit unterbrechen. Es ist dann eine Kunst, die äußeren Einflüsse so zu lenken, dass auch praktisch, im Ergebnis, ein verantwortbares und praktisch umsetzbares Gleichgewicht zustande kommt. Das aber ist immer auch eine Herausforderung, erfordert eine kleine Anstrengung, weil es nicht von selbst so kommt, weil man genau hinsehen und die richtigen Weichen stellen muss. Wenn ich von Gleichgewicht rede, dann spielen für mich fast immer die Bäume eine Rolle, die in der Beschäftigung mit ihnen Gedanken und Motivationen außerhalb quasi auflösen können. Dadurch können phasenweise sinnhafte Parallelwelten entstehen, die ihre eigenen Gesetze und ihre eigene Logik kennen. Das Ganze funktioniert deshalb, weil die Bäume diese lebenssymbolische Nähe zu uns Menschen haben und das wechselseitige Spiegeln damit sehr leicht ist. Man erkennt im Leben und der bloßen Präsenz der Bäume Gemeinsamkeiten zur eigenen Existenz und eigenen Befindlichkeiten. Im Vergleich, der sich am besten an einer konkreten symbolischen Formgebung oder kreativen Verarbeitung festmacht, kann man so etwas gewinnen, was außerhalb solcher Symbolarbeit nicht vorhanden wäre.

Sonntage, Arbeitsroutinen und Alternativtätigkeiten

Die Ruhe heute war bei dem angestrengten gestrigen Gartenarbeitstag genau das Richtige. Und dennoch bleiben solche Folge-Ruhetage für mich immer etwas unbefriedigend, da sie vor allem der Rekreation dienen und dann weniger Zeit bleibt für Dinge, zu denen ich meist nur an Sonntagen komme. Schade, so muss ich das verpasste während der Woche irgendwie dazwischenschieben, was sich in der Regel schwierig gestaltet. Aber ich will die motivierende Wirkung dieser Jahreszeit mitnehmen und versuchen, von angedachten Routinen auch mal abzuweichen, wenn es so besser zu arrangieren ist. Dass ich neben der vielen Projektarbeit, die immer sehr zielgerichtet und kundenorientiert sein muss, auch immer wieder Gelegenheit zur Umsetzung meiner Baumprojekte habe, stimmt mich zufrieden und zuversichtlich, auch längerfristig die erdende Grundlage mir selbst aktualisieren zu können. Das ist eben nicht selbstverständlich, eher ein Akt der bewussten Wahrnehmung und der bewusst gelenkten Aufmerksamkeit. Glücklicherweise bringe dafür jede Menge Übung mit. Bleibt nur zu wünschen, dass die äußeren Bedingungen es häufig erlauben, diese Alternativtätigkeit auch in die Tat umzusetzen. Nur dann zeigen sie ihren Wert.

Mehr Nahrung für Seele und Geist

Leider verdichten sich die eher gemischten Erfahrungen im Gesundheitsbereich, wie wir auch heute wieder feststellen mussten. Da kann einem schon vor der Zukunft in diesem Bereich grauen. Kaum zu glauben, wie stark selbst eine so grundlegende Dienstleistung unter dem Diktat ökonomischer Kalküle steht und leidet. Da richtet sich der Blick für die Jungen und Gesunden automatisch auf alles, was die Gesundheit erhält. Und dazu zählen neben der Ernährung und Bewegung eben immer auch die Dinge, die Seele und Geist Nahrung geben, auf denen aufbauend wir uns im eigentlichen Sinne aufrichten und weiterentwickeln. Es ist ein Jammer, dass eben das im öffentlichen Bewusstsein unterzugehen droht, einfach nicht beachtet oder als nachrangig hingestellt wird. Wir schaden uns durch solche Einstellungen und die damit verbundene Kurzsichtigkeit und Einseitigkeit. Ich hoffe, dass ich mit den Wunschbaum-Projekten einen kleinen kommunikativen Beitrag dazu leisten kann, dass die nicht rein funktionellen Bereiche unseres Denkens und Erlebens wieder mehr Aufmerksamkeit erlangen und damit für unsere Gesundheit heilsam wirken können.

Individuelles Gleichgewicht als Lehre der Bäume

Die Arbeit an der Aktualisierung der Datenschutzerklärungen und Consent Tools wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen. Einen Teil der Projekte habe ich diesbezüglich aktualisieren können, andere stehen noch aus. Auch wenn diese Maßnahmen z. T. übertrieben scheinen, sind sie in diesen unsicheren Zeiten wohl ein Beitrag zu einem Gefühl von mehr Sicherheit. Die kreativen Anteile der Arbeit kommen dennoch nicht zu kurz, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. So gelingt es mir immer wieder, ein gesundes Gleichgewicht herzustellen, ein Bereich, in dem ich in den letzten Jahrzehnten tatsächlich deutlich hinzulernen konnte. Auch wenn ich das schon häufig hier erwähnt habe – es ist einfach eine sehr wichtige Tatsache – die Beschäftigung mit den Bäumen und ihrer unvergleichlichen Individualität bei gleichzeitiger Zugehörigkeit zu einer Art kann uns sehr helfen, Gleichgewichte aufrechtzuerhalten oder verloren gegangene wiederherzustellen. Die Bäume sind uns auf dem Gebiet weit voraus.

Neuer Blickwinkel

Immerhin, gemessen an der Krisenstimmung verlief dieser Januar sehr intensiv, ereignisreich und mit zahlreichen Initiativen, die größtenteils auch versprechen, weitergeführt zu werden. Das Baumthema und die Arbeit an Hölzern mit Lebensbaum-Bezug spielten für diesen Start ins neue Kalenderjahr bei mir eine wesentliche Rolle. Vielleicht auch, weil die Menschen sich nach Normalität und Einfachheit, nach Verlässlichkeit und allgemein Dingen sehnen, die sich nicht so schnell verändern, die man nicht so oder so leicht umdeuten und umbewerten kann und muss. Die Bäume und alles, was an ihnen symbolisch, kulturhistorisch, botanisch medizinisch und alltagspraktisch hängt, eigenen sich dafür besonders gut. So verwundert es mich nicht, wenn sich die Aufmerksamkeit wieder stärker in ihre Richtung bewegt. Das kann auch anderes beleben, was auf ganz anderen Ebenen angesiedelt ist, das man dann aber unter anderem, neuen Blickwinkel betrachten kann.

Baumthemen als Gleichgewichtförderer

Schon so früh im Arbeitsjahr ist der Alltag mit allerlei kleinteiliger Arbeit eng getaktet. Ich schätze, das wird auch noch eine Weile so andauern, bis irgendwann mit dem zu ahnenden Frühjahr so etwas wie Entspannung und wieder mehr Gelassenheit einkehren kann. Ich hoffe, trotz der engen Zeittaktung niemals das Gleichgewicht aus dem Blick zu verlieren und den einzelnen Tätigkeiten und Denkweisen die ihnen gebührende Aufmerksamkeit schenken zu können. Das ist etwas, das man sich oft bewusst machen muss, um nicht in Routine zu verfallen und den eigentlichen Wert der Dinge zu verleugnen. Die Aufmerksamkeit gleichmäßig hoch zu halten und immer wieder auch Akzente zu setzen, ist so ein Vorhaben für dieses neue Jahr. Denn auf dem Gebiet kann man nicht genug dazulernen. Die Baumthemen sind wegen ihrer erdenden Eigenart dabei immer ein guter Leitfaden und Ratgeber.

Gleichgewicht und interdisziplinäre Denkart

So viel technische Herausforderung hätte ich für diesen Spätsommer nicht erwartet. Dieses Thema zieht sich für mich schon durch das ganze Jahr und scheint kein Ende zu nehmen. Aber wie so oft ist das ein Vorzeichen für kommenden Ausgleich. Sicher wird die Arbeit an Inhalten und im Umfeld von Bedeutungen und Symbolen künftig wieder dominanter werden. So lange, bis die Technik erneut ihre Anforderungen geltend macht. Eine gute Mischung, die nur manchmal zu sehr in die eine oder andere Richtung sich verlagert. Insgesamt ist mir der Wechsel und das relativ gleichgewichtige Nebeneinander beider Welten aber sehr sympathisch, fügt sich am besten in meine interdisziplinäre Denkart ein. Und selbst wenn das Formale und Technische tatsächlich einmal den Tag beherrscht, habe ich doch meist, in Gestalt der Baumtagebuchs sogar täglich, auch den Bezug zum Symbolischen, dessen ich nie überdrüssig werde und in dem ich mich immer wieder üben und kreativ betätigen kann.

Langzeitprojekte und Bestätigung

So arbeitsintensive Tage wie dieser haben auch etwas Bestätigendes. Auch wenn es überwiegend kommunikationsbezogene Projektarbeit war, hatte es auch kreative Elemente und systematische Herausforderungen, die sich in dem Fall auf hohem Niveau abspielten, weil es u. a. darum geht, eine sehr lange entwickelte Aufgabe auf die Zielgerade zu führen. Da bewegt man sich sozusagen auf absolutem Expertenniveau und kommt auch mal in rascher Folge zu zufriedenstellenden Lösungen. Wenn zwischendurch dann doch auch wieder Anfragen bezüglich meiner Manufakturarbeit und mit Bezug zur Baumsymbolik eintreffen, ist mir das eine schöne Bestätigung auch dieses Langzeitprojekts und eine beruhigende Aussicht auf ausgleichende handwerkliche Arbeit spätestens am Wochenende.

Für ein Gleichgewicht im Denken und Handeln

Ein produktiver Arbeitstag mit viel Beratung und kreativen Aufgaben. Bei solchem Spätsommerwetter fällt diese Arbeit leicht. Wenn ich die Alternative der kunsthandwerklichen Betätigung im Hintergrund habe, ist es umso gleichgewichtiger. Dann habe ich den Eindruck und die tatsächliche Erfahrung des Ausgewogenen. Und einen dauerhaften Bezug zu den natürlichen Grundlagen, die ohne das allzu leicht in den Hintergrund treten. Für das seelische Gleichgewicht und auch für kreatives Arbeiten und bereichernde Kommunikation ist solcher Ausgleich, ein Wechsel zwischen den Denk- und Handlungsebene, schon von nicht unerheblicher Bedeutung. Ich erfahre das selbst immer wieder und hoffe, einiges von dieser Erkenntnis auch weitergeben zu können.

Gleichmaß, Ausgleich und Abwechslung

Nach so viel Bildschirmarbeit war mir die handwerkliche Abwechslung heute Nachmittag gerade recht gekommen. Wenn sich die Tätigkeiten vereinseitigen, wächst in mir das Bedürfnis nach einem Ausgleich, der den Kopf wieder frei macht und auch verhindert, dass sich Denkweisen und Routinen verselbständigen. Insofern ist die kunsthandwerkliche Arbeit mit Holz ein wichtiger Regulator, um Kreativität dauerhaft auf hohem Niveau möglich zu machen. Denn gerade bei dieser handwerklichen Arbeit geht es um Genauigkeit und Gleichmaß, aber eben nicht um dieses begriffliche Fixieren und technische in die Tiefe gehen. Gerade die Wiederholung gleichartiger Arbeitsgänge hat meditative Qualität und lässt die Seele sich in ganz anderen Gebieten frei bewegen. Das kann neue Energie freisetzen und für die Projektarbeit auch auf technischem und wortsprachlichem Feld förderlich sein.

Technikanalyse vs. Symbolarbeit

Manchmal wundere ich mich über mich selbst, dass die Experimentierfreude und das Interesse am Ausprobieren neuer Techniken und der damit verbundenen Erfahrungsmöglichkeiten ungebrochen scheint. Andere mögen fragen und tun das auch öfters, warum ich mir das antue. Aber die Frage lässt sich nicht wirklich beantworten, es liegt wohl an einem Entdecker- und Erkundungsdrang, der sich gerade auf technischem Gebiet auszudrücken vermag. Eine Horizonterweiterung bedeutet es allemal, auch wenn das nicht endlos und für die einzelne Anwendung regelmäßig praktizierbar ist. Die Möglichkeit, dass ich es könnte, allein macht schon den Reiz aus, mit der Chance, etwas von der jeweiligen Erkenntnis und dem Mehrwert mit anderen teilen zu können. So stoßen meine Technikexkursionen und -tests dann auch jede Menge Kommunikationen an, die sonst nicht zustande kämen. Interessant ist es für mich auch, das Verhältnis dieser eher analysierenden und im Ergebnis beurteilenden Tätigkeiten mit meiner Symbolarbeit zu betrachten. Es sind zwei Pole eines Interessenspektrums, die gegensätzlich scheinen, sich aber auch gut ergänzen. Denn es ergänzen sich die langfristig gültigen und für unsere geistige Entwicklung bedeutsamen Themen mit solchen, die von befristetem Interesse sind, dafür aber einen engen Bezug zu wechselnden und für viele relevanten Alltagsaufgaben haben und schafft so ein anregendes Gleichgewicht.

Ein fast perfektes Gleichgewicht

In unserer Ecke Deutschlands waren wir anders als gewöhnlich an diesem Tag mit trübem Wetter und Hochnebeldecke geplagt. Zwar noch warm, aber atmosphärisch so ungemütlich, dass man kaum glauben mag, es sei Hochsommer. Und wie immer an trüben Tagen hat sich das auch auf die Motivation und Kommunikationsfreudigkeit der Menschen ausgewirkt, die heute nicht vorhanden war. Gut für die eigene Projektarbeit, die so kaum Ablenkung kennt. So war dieser Arbeitstag für mich in ruhiger Stimmung zweigeteilt, in Kommunikationsarbeit am Vormittag und Holzarbeit am Nachmittag – ein fast perfektes Gleichgewicht, das wohltuend wirkte und ein wenig von jener Unwahrscheinlichkeit ausstrahlte, deren Reize für mich nie verborgen bleiben.

Für eine Stärkung des Grundlegenden

Der Verlauf des Sommers macht mich ein wenig ratlos. Ganz anders ist das wie von den Vorjahren gewohnt. Vielleicht eher wie der Sommer von „früher“, aber doch von Ungleichgewichten geprägt, die wie eine Spiegelung des Ungleichgewichts in Gesellschaft, Psyche und Kultur wirken, das uns seit Beginn der Krise mit unverhofften Wucht heimgesucht hat. Die Mitte zu finden ist ohnehin die große Herausforderung unserer Zeit, aber sie so mühsam immer wieder erarbeiten zu müssen, wirkt auf mich wie ein riesiger Rückschritt. Zumindest ist es ein Umstand, der Fortschritt verhindert, zusätzlich zu dem unverständlichen Vertrauen in rein wissenschaftliche Denkart und wissenschaftliche Erklärung, das eigentlich vor über hundert Jahren schon überwunden schien. Damals gab es vielversprechende Ansätze für eine Stärkung des transzendenten Bewusstseins und eine Anerkennung seines bestimmenden Einflusses auf unser Denken und Handeln. Was nur ist übrig von dem, was u. a. die anthroposophischen Einsichten hätten auf breiter Front anstoßen können? Wir sollten uns gerade in dieser Krise kräftig schütteln und den Riesenumweg endlich abkürzen, zu wirklich Wichtigem zurückkehren. Gegenwärtig ist das nur schwer vorstellbar, wenn politische Rahmensetzungen von den wissenschaftlichen Empfehlungen der Virologen, Physiker und Mediziner dominiert wird. Lasst uns bitte alles Andere nicht vergessen, und dass dieses Andere das wirklich Grundlegende darstellt. Die Baumprojekte verstehen sich vor allem als Beitrag zu dieser Stärkung in der Orientierung am Grundlegenden.

Ausgleich über symbolische Formen

Eine schöne Mischung zwischen konzentrierter Projektarbeit mit Schwerpunkt auf Kodierung und der kunsthandwerklichen Arbeit, die ich am Nachmittag fortgesetzt habe. Bei tiefer stehender Sonne ist bei angenehm warmer Temperatur das Freiluftarbeiten im Garten eine stimmige Erfahrung. Die mache ich oft zu der genau richtigen Zeit, immer dann, wenn ein Ausgleich, eine über Tage gehende Abwechslung die Kommunikationsarbeit weniger einseitig gestaltet. Das wirkt sich eigentlich immer positiv auf die Qualität der Ergebnisse aus. Auch das ist eine motivierende Auswirkung der hier so oft beschriebenen Arbeit mit grundlegenden symbolischen Formen, die an den Lebensäußerungen der Bäume festmachen lassen.

Sich für den Neustart vorbereiten

Immerhin hat die Krise das eine für sich, dass man sich noch besser als sonst in die Arbeit vertiefen kann und auch mal länger störungsfrei dranbleibt. Das kommt mir in der aktuellen Auftragssituation zugute, die sonst wohl noch zeitintensiver ausfallen würde. Ich freue mich, zwischendurch kommunikative und ganz praktische Ausgleiche nutzen zu können, um letztlich alles ins Gleichgewicht zu bringen, bis die Bäume da draußen ihren neuen Wachstumszyklus starten und wir Menschen im gleichen Schritt den Aufbruch in uns wieder besser realisieren und aktivieren können.

Die richtige Balance halten

Tolles und zunehmend auch warmes Wetter und die richtige Mischung aus kreativer Projektarbeit und der Arbeit mit meinen Hölzern und Symbolformen. Das ist zurzeit eine ausgeglichene Arbeitssituation, die ich zu dieser Jahreszeit sehr schätze. Ich hoffe, es wird nicht gleich wieder umschlagen und zu extremer Vereinseitigung tendieren. Dir richtige Balance ist eine Kunst, die von Umständen abhängt, aber auch ein Stück weit gepflegt und optimiert werden kann. Da zeigen sich dann gelegentlich die Früchte der Lebenserfahrung.

Die Bäume und das Gleichgewicht

Ein Arbeitstag mit unerwartetem materiellen Akzent. Das hätte nach den vielen Ernüchterungen nicht erwartet. Aber da machen sich auch die ersten Anzeichen eines Jahresaufbruchs bemerkbar, die ersten Anzeichen von neuem Mut und eine Art Zuversicht, dass man Vorhaben mit Aussicht auf Erfolg angehen kann. Häufig breitet sich solche Stimmung flächendeckend aus, und auf einmal sieht alles ganz anders aus. Ich wünsche mir diese Mischung aus Zuversicht und genauem Hinsehen, aus Mut und Sensibilität, die so häufig fehlt und alles verfälscht. Nicht nur der Weihnachtsbaum in dieser Zeit, die Bäume, gerade die lebenden Bäume im Jahreslauf helfen mir immer wieder, dieses Gleichgewicht, diese wache Klarheit für mich und meine Kommunikationen herzustellen. Auf dem Gebiet weitere Fortschritte zu machen, ist sicher eines der langfristigen Ziele.

Ein vorhandenes Gleichgewicht vollziehen

Dieser Sonntag war mehr als ruhig und leider mit etwas zu viel aufgestauter Arbeit angefüllt. Dennoch bin ich froh, dass die Menschen verbreitet diese Übergangszeit des Jahres einen Gang zurückschalten und sich die Kommunikation unaufgeregt gestaltet. Die Kehrseite ist dann, dass Ereignislosigkeit und Motivationsschwäche bestimmte Vorgänge lahmzulegen drohen. Ich arbeite täglich daran, dieses fragile Gleichgewicht zu halten. Schön, dass bei der Holzarbeit das Gleichgewicht quasi von vorneherein vorhanden und nur vollzogen werden muss. Auch das ist natürliche eine Herausforderung und erfordert Konzentration und Konstanz. Mir gibt das eine sehr wichtige Basis, zu der ich immer wieder zurückkehren kann. Damit die Höhen und Tiefen im Alltagsleben keine Chance haben, bestimmend zu werden und damit die Wahrnehmung und den sozialen Austausch belasten.

Gleichgewicht im Spiegel der Baumexistenz

Mit dem Ergebnis der Untersuchung kann ich doch ganz zufrieden sein. Ein Lichtblick in Zeiten, die so oft von Katastrophen und Sorgen in diesem Bereich geprägt sind. Das Körperliche ist vielleicht nicht das Wichtigste für Skorpiongeborene. Aber vielleicht nimmt es mit zunehmendem Lebensalter an Bedeutung zu, auch für diesen Persönlichkeitstyp. So richte ich meine Aufmerksamkeit öfter als früher auf ein mögliches Gleichgewicht zwischen Körper und Geist, zwischen Funktion und Seele – und versuche in dem Zusammenhang alles Extreme zu vermeiden, das unweigerlich das meist fragile Gleichgewicht ins Wanken bringt. Keine leichte Aufgabe, aber eine wichtige und notwendige ständige Lebensaufgabe. Ein Grund, die Bäume immer im Bewusstsein zu halten, die für mich exemplarisch für das gelungene Herstellen eines Gleichgewichts stehen. Jedes Baumindividuum, das überlebt und lange lebt, beweist, dass ein solches Gleichgewicht möglich ist, manchmal auch unter ganz widrigen Umständen. Das ist oft beeindruckend und sagt uns Menschen vieles, wenn wir uns darin spiegeln und eigene Befindlichkeit im Spiegel der Baumexistenz betrachten.

Selbstbeobachtung wie im Spiegel der Bäume

Ein Tag wie viele in diesem Sommer – der mit routinemäßiger Projektarbeit begann und mit einem kreativen Shooting gegen Abend abschloss. Eigentlich sind das für mich anregende und belebende Kombinationen, die kommunikative Arbeit lebendig halten, weil sie Einseitigkeit und Fixierung vermeiden. Ich versuche das immer wieder so einzurichten, als Maßnahme der Selbstreflexion und Selbstbeobachtung, die sich eigentlich immer positiv auswirken. Dieses Gleichgewicht ist eines, das ich in der Beschäftigung und bei der Begegnung mit den Bäumen in Reinform erlebe. Es scheint so, dass der Baum eine Verkörperung des individuellen Gleichgewichts darstellt. Auch deshalb ist es ein Gewinn, sich im Spiegel der Bäume selbst in den Blick zu nehmen.

Gleichgewicht und Ausgewogenheit

Eine schöne Überlandfahrt, die wegen einer Sperrung notwendig war, mich bei der Gelegenheit aber durch unbekannte Dörfer und kühlende Waldabschnitte geführt hat. Das war eine willkommene Abwechslung in diesen arbeitsintensiven Tagen, die mich ansonsten kaum zum Durchschnaufen kommen lassen. Und eine Gelegenheit, an alte Themen rund um die Kunst anzuknüpfen. Ich hoffe, solche Ausgleichstage auch in der nächsten Zeit erleben zu dürfen. Und dass es mir immer wieder gelingt, das Gleichgewicht zu halten und die Ausgewogenheit zu pflegen.

Üppiges Gleichgewicht

Nach zwei Wochen war es doch wieder notwendig, den Garten zu durchforsten, um Ordnung im wuchernden Vegetationsdschungel zu schaffen und den vor einigen Monaten gesäten Blumen Freiraum zu geben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Bepflanzung unübersichtlich wird, ein Problem für das Auge, aber auch fürs Gießen. Nun bin ich wieder einigermaßen zufrieden und freue mich darauf, dass auch die bisher noch zögerlichen Arten nun ebenfalls starten. Zum Beispiel die schwarzäugige Susanne, die Lupinen, die Chilis, die Schlüsselblumen und auch die Strohblumen, die mir entgegen den übrigen Arten dieses Jahr sogar etwas schneller wachsen als gewohnt. Auf dem Höhepunkt des Hochsommers können wir uns sicherlich auf einen dichten Pflanzenbewuchs und viele Form- und Farbakzente freuen, die zwischen den Eckpunkten des Arrangements, nämlich den Gartenbäumen ein üppiges Gleichgewicht gefunden haben.

Die Suche nach dem weihnachtlichen Gleichgewicht

Das Symbolische rund um die Weihnachtszeit und das Weihnachtsfest beschäftigt mich in diesem Jahr noch intensiver als sonst. Fast habe ich den Eindruck, das Thema ist uferlos und die möglichen Adressaten scheinen endlos. Aber auch damit sind wir diesmal früher dran als sonst. So als ob wir die letzten Tage vor Weihnachten noch etwas Luft schaffen wollen für den unverstellten Eindruck der Weihnacht an sich. Das Kommunikative kann da auch mal überhand nehmen, das Symbolische zeitweise verdecken. Ich versuche, da immer ein Gleichgewicht zu finden, aber das gelingt nicht immer. Dennoch bin ich jetzt bezüglich der Grüße, Geschenke und Mitteilungen so weit durch, so dass ich nach intensiver Beschäftigung damit beruhigt in die Weihnachtswoche starten kann. Und da auch der Weihnachtsbaum schon steht, ist es umso schöner und feierlicher.

Kontinuität und Gleichgewicht

Ein Vorgeschmack des Winters, bevor die neue Woche wieder wärmeres Wetter bringen soll. Zwischenzeitlich ergeben sich für mich neue Projektchancen und vieles läuft parallel und gleichzeitig. Die kreative und symbolorientierte Arbeit mit Bäumen und Holz sind ein Element, das nicht den Schwerpunkt bildet, aber in seiner Kontinuität für mich und meine Gleichgewicht sehr wichtig geworden ist. Deshalb freue ich mich über jede Gelegenheit, die Wunschbaum-Initiativen fortzuführen und weiterzuentwickeln. In den vergangenen 15 Jahren ist mir das noch immer gelungen. Dank der zeitlosen Thematik, die die Bäume mir frei Haus liefern.

Ausgleichssituationen

Wahrscheinlich wird das wieder ein Holzarbeitswochenende. Eigentlich gut und wohltuend nach so viel Bildschirmaktivität, Texten und Gestalten auf anderem Gebiet. Die handwerklichen Arbeiten bringen da einen Ausgleich, der entspannend wirken kann, auch wenn sie zum Teil körperlich anstrengend wirken. Es ist diese Abwechslung oder auch das Vermeiden von Einseitigkeit, die vielleicht ein Schlüssel für gesundheitliche Stabilität und seelische Ausgeglichenheit ist. Jedenfalls in dem Bereich, den wir tatsächlich beeinflussen können. Keine Garantie, aber ein Baustein, der in unserer Hand liegt. Ich wünsche mir für alle, die diese Erfahrung ebenfalls gemacht haben, den Mut und die Konsequenz, solche Ausgleichssituationen immer wieder herstellen zu können.