Wieder ein sonnenreicher Mai

Ich meine, das war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, war gerade der Mai doch in den letzten Jahren meist der sonnigste aller Monate. Jedenfalls waren im Mai meist die höchsten Sonnenstromwerte zu messen. Aber nach einigen Schmuddelwetterphasen freuen wir uns eben besonders auf anhaltende Helligkeit und jetzt auch zunehmend konstante Wärme. Ich hoffe nur, die Bäume werden die relative Trockenheit gut wegstecken und erhalten zwischendurch doch noch ausreichend Regenwasser. Für die anderen Pflanzen werden wir im Bedarfsfall dann selbst sorgen. Das heißt, demnächst beginnt wieder das große Gießen und die täglich mindestens Dutzend Gänge von den Wassertanks zu den Blumenpflanzgefäßen. Aber die Grünen und Blühen rund ums Haus während der Sommermonate sind einfach der beste Erholungsfaktor. Und deshalb nehmen wir den Aufwand gerne in Kauf.

Durstige Sommerpflanzen versorgen

Auf die Gartenarbeit konnte ich auch heute nicht ganz verzichten. Denn es stand das x-te Umpflanzen einiger Chilipflänzchen in größere Gefäße an. Das war notwendig, weil sie sich in den ganz kleinen Anzuchttöpfen nicht mehr wohlgefühlt haben und gelbe Blätter bekamen. Ich hoffe, in den neuen größeren Töpfen und mit mehr Erde werden sie sich wieder erholen. Natürlich wächst bei dem Wetter auch der Rasen wie verrückt, weswegen einmal Rasenmähen ebenfalls auf dem Programm stand. Und das abendliche Gießen ist vorsichtshalber auch notwendig, zumal ich viele Gemüsepflanzen ja unter dem transparenten Gartendach platziert habe, damit sie gleichmäßig über den Tag verteilt Licht erhalten. Mit dem eingesammelten Regenwasser aus unseren diversen Tonnen und Tanks sollte es in diesem Sommer doch möglich sein, die Topfpflanzen immer ausreichend zu wässern. Bei den Gartenbäumen war das bisher noch nicht notwendig, weil es ja so viel geregnet hat und für die überwiegend schon tief verwurzelten Bäume in unserem Garten ohnehin erst eine ganz langanhaltende Hitzeperiode mit Trockenheit kommen müsste, um sie in Bedrängnis zu bringen. Eben die Situation, die in manchen Vorjahren ja ganze Waldabschnitte nachhaltig geschädigt hat. Immerhin das Problem sollte in diesem verrückten Regenwetter-Jahr nicht erneut an Schärfe gewinnen.