Konzentrierte Projekte in hochsommerlicher Auszeit

Atmosphärisch und auch klimatisch ist das gerade jetzt der absolute Höhepunkt des Hochsommers. Nicht nur, dass fast alle Privatleute und auch Betriebe gerade ihre Sommerferien eingeplant haben und ohnehin nicht erreichbar sind. Es macht sich auch außerhalb beruflicher und geschäftlicher Umgebungen gerade ein Sommer-Feeling breit, dem sich kaum jemand entziehen kann. Ich genieße die Ruhe, die das nebenbei mit sich bringt beim abendlichen Blumengießen und einem Rundgang durch den Garten, mit Blick auf das viele Grün der Blumen, Stauden und Bäume. Aber ich nutze solche Hochsommer-Auszeit-Phasen auch gerne, um konzentriert aktuelle Projekte weiterzuverfolgen. Nie bin ich so wenig davon abgelenkt und kann mich mit wenig Unterbrechungen so lange an zusammenhängenden Arbeitsschritten aufhalten. Das ist im Ergebnis enorm effizient und schafft künftige Freiräume für kreativere Vorhaben, die meist auch mehr Zeit und Muße erfordern. Ich hoffe, bei der von außen begünstigten Geschäftigkeit werde ich dennoch ein wenig Zeit zwischendurch erübrigen können, um die Baumfotografie des Sommers aufzugreifen und zu vertiefen oder meine Material- und Baumerkundungen im kunsthandwerklichen Arbeiten voranzutreiben.

Begründete Hoffnungen auf einen ausgedehnten Sommer

Jetzt also wieder Schonklima für die Pflanzen, und der erste Tag seit Langem, an dem ich nicht gießen musste. Gleichzeitig sind unsere Regenwasserreservoirs durch den Regen wieder etwas aufgefüllt worden. Die Wechselhaftigkeit des Wetters verlangt uns biorhythmisch zurzeit so einiges ab. Aber mit der Aussicht auf einen wirklich moderat warmen und sonnenreichen Juni kann man das ganz gut ertragen. Jedenfalls haben die richtigen Sonnentage im Mai, und zuvor schon im April gewisse Hoffnungen für eine ausgedehnte Sommersaison geschürt, und vor allem auf einen Sommer, der den Namen verdient. Im Vorjahr war der Sommer ja eigentlich ausgefallen, was u. a. nachträglich daran erkannten, dass wir nur einige wenige Male die Sitzgarnitur hinterm Haus zum Essen oder Kaffeetrinken genutzt hatten. -Das ist bis jetzt schon in diesem Jahr anders. Wenn nichts noch später dagegenspricht, freue ich mich auf mehr Aufenthalt im Garten -nicht nur für die Gartenarbeit und die Rundgänge zu den Gartenbäumen, Stauden und Blumen. Auch um dort die Mahlzeiten zu uns zu nehmen und vor allem auch kunsthandwerklich zu arbeiten. Die nächste Gelegenheit, und wenn ich mich richtig erinnere die erste für dieses Jahr dort draußen, wird es dazu am Wochenende geben. Diesmal geht’s um ein Wunschbaum-Armband aus dem Holz des Holunders.

Das große Auspflanzen am genau richtigen Samstag

Der Samstag war gut gewählt, um meine Chilipflanzen in ihre großen Pflanzgefäße im Garten zu verpflanzen. Die Gefäße selbst hatte ich auch noch nicht mit Erde und Dünger befüllt, so dass ich diese Arbeit als Erstes erledigen musste. Wie erwartet war beides mit ziemlichem Zeitaufwand verbunden. Aber nachdem ich die Pflanzen wieder monatelang im Innenraum aus Samen vorgezogen hatte, z. T. mit Wärmematte und künstlicher Beleuchtung, ist das natürlich das Ereignis, auf das die ganze Pflanzaktion hinausläuft. Tatsächlich habe ich alle Kübel, Töpfe und Filztaschen, die ich auch im Vorjahr schon genutzt hatte, mit verschiedenen Sorten Erde und Gemüsedünger vorbereitet, um dann sukzessive die Chilipflänzchen, nach Sorten unterschieden, einzupflanzen. Die schon hoch gewachsenen Glocken-Chilis habe ich diesmal in die großen Tröge und den großen runden Topf verpflanzt. Eigentlich mit dem Hintergedanken, sie an ihrem angestammten Platz zu belassen, der leicht schattig ist. Denn die Glocken-Chilis benötigen nicht ganz so viele direkte Sonne. Aber später habe ich sie doch unter Dach, an den Rand der transparenten Überdachung geschoben, wo sie eigentlich mehr Sonne abbekommen und außerdem noch geschützt sind. Die anderen, v. a. die 10 Filztaschen haben ohnehin unter der Überdachung ihren Platz, was sich in den Vorjahren als sehr vorteilhaft herausgestellt hat. Einige andere Gartenarbeiten, die noch nicht ganz abgeschlossen waren oder noch anstanden, u. a. den Rest des Efeuschnitts in die grüne Tonne zu verfrachten, habe ich der Pflanzaktion noch angeschlossen. Auch unser Springbrunnen ist jetzt wieder in Betrieb. Das sieht jetzt schon sehr nach der Hochzeit der Gartensaison aus, auf die wir immer lange hinarbeiten. Auf das Gedeihen der Chilis, aber auch das weitere Wachsen und Blühen der Sommerblumen, die dieses Jahr besonders schön arrangiert und kombiniert sind, freuen wir uns sehr.

Den energiegeladenen Übergang vom Frühling zum Sommer beobachten

Bei dem Traum-Wetter denkt man gar nicht an Routinearbeit und mühsames Abarbeiten technischer Aufgaben. Aber tatsächlich bin ich in diesem Tagen sehr mit genau diesen Tätigkeiten in Anspruch genommen, in einer geradezu unwirklichen Dichte. Das Gute ist: Danach kommen auch wieder Freiräume, die sich zur Abwechslung mit inhaltlichen und kreativen Ansätzen ausfüllen lassen, was dann den Ausgleich zurückbringt. Und immerhin bin ich zwischendurch durch das Gießen und kurze Wege rund ums Haus mit dem intensiven Blühen und Grünen im Garten in Kontakt und kann die energiegeladene Entwicklung der Vegetation in dieser Zeit des Übergangs vom Frühling in den Sommer sehr gut beobachten und auf mich wirken lassen. Ich denke, solche alltäglichen ökologischen Beobachtungen sind für viele ein wichtiger Ausgleich, weil es kleine Erholungsphasen und -oasen während des Tages schafft, die den Kopf freizumachen helfen. Eine Sonderaktion in diesem Gebiet habe ich für morgen vorgesehen. Ich werde versuchen, die nötige Zeit freizumachen, um für V. die Wiese neben dem Bienenhaus zu mähen. Die ist ziemlich hochgewachsen und muss mal wieder begradigt werden. Bei der Gelegenheit kann ich meinen Maulbeerbaum einen Besuch abstatten und hoffentlich schon sehen, ob es in diesem Jahr Aussicht auf eine nennenswerte Maulbeerenernte gibt.

Ein typisch lichtreicher Pfingstfeiertag mit ruhiger Aura

Es war ein feiertäglich ruhiger und wegen des ganztägigen Hochnebels nicht ganz so knallig sonniger Pfingstsonntag. Natürlich hat sich unter der Hochnebeldecke eine ziemlich stickige Wärme gestaut und es war schön und schattenfrei hell, wie unter einem künstlichen Lichtzelt. Vor allem hat nach dem schweißtreibenden Einsatz gestern die Ruhe des Feiertags, der ansonsten in pfingsttypischer Manier daherkam, sehr gutgetan. Denn Hektik ist etwas, das wir gerade gar nicht gebrauchen können. Am Nachmittag konnten wir uns zum ersten Mal für diese Gartensaison daran freuen, den Kaffee hinterm Haus auf unserer Gartensitzgarnitur mit Blick auf das Grün der Gartenbäume genießen zu können. Ich hatte darauf bestanden, das heute auf jeden Fall einmal zu machen, weil in den Vorjahren fast jede Gelegenheit dazu ausgelassen wurde, was ich mit Blick auf die sommerliche Familientradition jammerschade finde. Ich hoffe, es wir noch viele Gelegenheit währen dieser Sommermonate geben, auch zum Mittagessen.

Schöner Ausflug zur Gartenausstellung und eine Reminiszenz des Ulmensterbens

Es ist schön, dass wir nach der Abstinenz im Vorjahr diesmal wieder die Gartenausstellung in L. besuchen konnten. Und das Wetter hat gehalten, nicht so sonnig wie gewohnt an dem Besuchstag, aber ohne Regen und bei lauwarmen Temperaturen. Ich freue mich besonders, dass M. sich aufraffen konnte, mitzukommen und die abwechslungsreichen Stunden bei den Fahrten und beim Aufenthalt dort zusammen mit mir und A. zu verbringen. Neben den vielen Gartenaccessoires, den Blumen und Stauden gab es auch eine Reihe mehr oder weniger exotischer Gehölze. Eines davon war eine noch klein gewachsene, aber schon in ihrer Form erkennbare Gold-Ulme. Kannte ich bisher noch nicht, sie hat im Gegensatz zur gewöhnlichen Ulme tatsächlich gelblichere, eher hellgrüne Blätter, die ansonsten die typische asymmetrische Ulmenblattform aufwiesen. Bei dem Hinweis auf diese besondere Art hat wohl der Händler mitgehört und mich sogleich korrigiert. Ich hatte nämlich von der geheimnisvollen Ulmenkrankheit erzählt und dass dieser der Großteil der Ulmen in Europa zum Opfer gefallen waren. Der Händler meinte, die Krankheit sei nicht, wie ich meinte, von einem Pilz verursacht, sondern von einem Käfer, und mittlerweile sei sie auch verschwunden. Ich habe, wieder zuhause, noch einmal die aktuelle Situation recherchiert und dabei herausgefunden, dass meine Erklärung richtiger war als die des Händlers: Es ist tatsächlich ein mikroskopisch kleiner Pilz, der letztlich über Gegenreaktionen des Baums zu einem Verstopfen der Wasserleitungsbahnen im Splint führt und den Baum damit von seiner Wasserversorgung abschneidet, so dass er vertrocknet. Nur werden die Pilzsporen über den Ulmensplintkäfer übertragen. Der Käfer ist also nur der Vermittler, die eigentliche Krankheit wird, wie ich das auch in Erinnerung hatte, von dem Pilz hervorgerufen. Und leider ist das Ulmensterben auch noch nicht beendet, sondern ist nach wie vor akut. Man setzt mit dem Anpflanzen der Flatterulme aber offenbar auf eine weitgehend resistente Unterart dieser Baumart. Nur die Erklärung des Händlers dafür, dass man bis heute kaum noch Ulmen zu Gesicht bekommt, scheint mir plausibel. Denn er meinte, das liege daran, dass die Art langsam wächst und viele deshalb lieber auf andere Arten setzen. Schade, denn den Baum und seine besonderen Wuchsformen, aber auch seine Symbolik und nicht zuletzt das Holz finde ich besonders spannend. Zumindest im Zusammenhang mit meiner Wunschbaum-Manufaktur habe ich immer noch mit der Art zu tun. Es ist die einzige, bei der ich die Perlen nicht längs zur Wachstumsrichtung des Baums herstelle, sondern quer dazu, was auch ein anderes Herstellungsverfahren erfordert.

Gelungener Sommerblumenpflanztag bei mäßigem Wechselwetter

Wenn wir in den letzten Jahren die Sommerblumen eingepflanzt hatten, war es fast immer sehr sonnenreich und warm. Ich kann mich an richtig Schweiß treibende Ereignisse erinnern. Heute dagegen war das Wetter sehr durchwachsen, zwar etwas weniger kühl als zuvor, aber Sonne kam nur sporadisch einmal durch. Dennoch ein ganz angenehmes Klima fürs Blumenpflanzen bzw. schon vorher fürs Aussuchen der Blumen im Gartencenter. Es hat mich einiges Insistieren gekostet, aber am Ende hat M. mich doch zur Auswahl der Blumen begleitet, nachdem ich gestern neben der Pflanzerde schon einige wenige Sommerblumen ausgesucht und gekauft hatte. Heute aber die größere Auswahl, die sich in Umfang und Zusammenstellung am Ende als sehr überzeugend herausgestellt hat. Es war dieses Mal auch ein Glücksfall, dass wir die Blumen alle an einem Ort gefunden haben und die Auswahl diesmal viel besser war, auch die Qualität, die mich durchaus an die von früher aus der örtlichen Gärtnerei erinnern ließ. So sind die gekauften Sommerblumen überwiegend schon ziemlich kräftig und gut ausgewachsen. Schon jetzt, direkt nach dem Einpflanzen, machen die bepflanzten Tröge, Töpfe und Schalen einen richtig üppigen und vor allem farbenfrohen und vielfältigen Eindruck. Mit den beiden Wandelröschen sind auch echte Gehölze dabei, die wir vielleicht ja wieder überwintern und im nächsten Jahr neu einpflanzen können. Ich freue mich sehr darauf, die Blumen weiterwachsen und aufblühen zu sehen. Und auch darauf, im nächsten Schritt die Pflanzgefäße für meine Chilis vorzubereiten, so dass ich die vorgezogenen und im Augenblick noch in Innenräumen gedeihenden mehr oder weniger kleinen Chilipflanzen auspflanzen zu können.

Sommerblumenpflanzzeit

Die Sonnenstunden in diesem Mai werden möglicherweise ähnlich gering ausfallen wie im Mai des vorletzten Jahres. Jedenfalls wenn von der Halbzeitbilanz ausgehe. Im Vorjahr war der Mai, wie schon in zahlreichen früheren Jahren, außerordentlich sonnenlichtreich ausgefallen. Jetzt, nach einem sonnigen April, also wieder eine Schwankung in entgegengesetzter und jahreszeitenuntypischer Richtung. Vor allem auch die kühlen Temperaturen der letzten 10 Tage sind sehr untypisch gewesen und werden sich wohl erst langsam mit der kommenden Woche normalisieren. Ich freue mich, morgen zusammen mit M. die Sommerblumen auszusuchen und einzupflanzen. Frische Pflanzerde und Dünger habe ich heute Nachmittag schon besorgt, und auch schon eine Reihe von Blumen, die diesmal im Gartencenter wirklich gute Qualität haben. Nicht so mickrig ausgewachsen wie in manchem Jahr zuvor, und auch die Auswahl ist reichhaltiger als sonst. So dürften wir morgen fündig werden und uns wieder mit einer abwechslungsreichen und bunten Auswahl an Sommerblumen eindecken. Das ist neben den inzwischen schon ordentlich ausgewachsenen Gartenbäumen seit Jahren unser Highlight während der Sommermonate, bis spät in den Herbst hinein. Offenbar haben wir dafür auch ein Händchen. Nicht ohne Grund erhalten wir von Nachbarn und Passanten regelmäßig Lob für unsere Sommerblumenpflanzungen und die Zusammenstellung.

Erfolgreicher Auftakt der Gartensaison

Wie geplant konnte ich heute die Reinigungsaktion rund ums Haus durchführen. Ich hatte vor einer Woche die Vorarbeiten schon abgeschlossen, so dass ich gleich mit dem Hochdruckreiniger loslegen konnte. Und wie immer hat das umfangreiche Reinigen den ganzen Tag in Anspruch genommen. Aber diesmal hat mir die Technik keine Streiche gespielt. Es klappte alles sehr gut, so dass ich in der Zeit auch zahlreiche Pflanzschalen und Pflanzgefäße ebenfalls schon säubern konnte. Schließlich ist es nicht mehr lang, bis wir die Sommerblumen einpflanzen, und auch nicht mehr allzu weit hin, bis ich meine Chilipflanzen nach draußen verlegen kann. Dann ist es von Vorteil, wenn die Gefäße bereitstehen. Ich freue mich ungemein, dass ich diese Traditionsarbeiten im Garten und rund ums Haus zusammen mit M. durchführen und erleben darf. Es ist nicht selbstverständlich, aber auch wenn M. und V. sich nicht mehr umfangreich daran beteiligen können, gehört es einfach zu den Familientraditionen, die uns alle wichtig sind. V. hat parallel die Äste des Maulbeerbaums, die ich vor Wochen zurückgeschnitten hatte, in kleinere Abschnitte geschnitten und voluminösere Abschnitte zur Seite gelegt, die wir im Winter für den Holzbrand verwenden können – als erster Grundstock für einen Brennholzvorrat, den wir – wie den Ofen selbst auch – erst noch neu organisieren müssen. Mit diesem erfolgreichen Auftakt der Gartenarbeits- und Gartenaufenthaltssaison haben wir schon gleich zahlreiche weitere Vorhaben im Blick, für die wir versuchen, die passenden Zeiträume zu finden.

Den Garten für die neue Saison in Szene setzen

Die Rund-ums-Haus-Frühjahrssäuberungsaktion habe ich heute schon einmal vorbereitet. Wenn ich mit dem Hochdruckreiniger den Algenbelag, Schmutz und Moos von den Waschbeton- und Fliesenböden entferne, gibt’s vorher jede Menge aufzuräumen und zum Abspritzen bereitzustellen. Und da das Ganze ziemlich zeitaufwändig ist, habe ich diesen Teil eine Woche vorher erledigt. Denn wenn das Wetter mitspielt, will ich den eigentlichen Frühjahrsgartenputz am kommenden Samstag realisieren. Bei der Gelegenheit habe ich auch die verschiedenen Pflanzgefäße für Blumen, Stauden und Gemüse entweder zum Säubern bereitgestellt, von vorjähriger Erde befreit oder mit gesiebter Erde vom Vorjahr schon einmal vorausgefüllt. So spare ich es mir, die gesamte Erde neu einzukaufen, und wenn man sie von den stark verwurzelten Teilen trennt, ist vieles von der Erde noch gut verwendbar und kann mit ganz frischer vermischt werden. Mir scheint, mit der Arbeit heute, zu deren Auftakt ich das Moos von unserer transparenten Überdachung gekehrt und die Regenrinne der Überdachung gesäubert habe, ist der erste größere Schritt in die Gartensaison getan. Wenn das Frühlingswetter länger so schön bleibt, wird es uns auch leichtfallen, den Garten und die Blumen rund ums Haus für diesen Sommer in Szene zu setzen.

Frühlingsbeobachtungen vor Beginn der Gartensaison

Wieder so ein toller Frühlingssonnentag. Wenn auch von der tatsächlichen Sonnenstrahlung her etwas weniger als gestern, hat man das auf Grund der wohligen Wärme doch nicht bemerkt. Gefühlt war das der bisher schönste Frühlingstag. Trotz der vielen Aufgaben und ziemlich viel ruheloser Geschäftigkeit weiß ich dieses angenehme Setting doch sehr zu schätzen. Und die vegetabilen Veränderungen, die man selbst auf mit dem Auto gefahrenen Strecken durchaus bewusst wahrnehmen kann, entgehen mir natürlich nicht. Im Gegenteil macht das Laune und weckt die Vorfreude auf die Gartensaison, die bei uns meist mit der Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion eingeleitet wird. An diesem Wochenende wird das noch nicht möglich sein. Aber vielleicht ist ja das kommende für diese Aktion geeignet, jedenfalls wenn es sonnig und warm genug dafür sein wird. Nach den ersten Erfolgen beim Großziehen meiner immer wieder schwierigen Chilipflanzen werde ich mich dann auch wieder mehr mit den Gartenbäumen und den Blumen und Stauden im Garten auseinandersetzen.

Prachtvolle Gartenexemplare

Sie sind ja noch nicht richtig im Frühling angekommen. Aber beim Gang durch den Garten beeindrucken mich unsere Gartenbäume, der Ginkgo, der Walnussbaum, die Gleditschien und Feigenbäume doch sehr. Vom Pfirsichbaum und dem kleinen Kirschbaum und der Nashi-Birne will ich nicht reden, weil die nicht auf meine Initiative zurückgehen und sich ihre Entwicklung in den letzten Jahren auch als sehr wechselhaft herausgestellt hat. Aber die genannten sind richtige Prachtexemplare, v. a. der Ginkgo und der Walnussbaum. Umso erschrockener war ich auch, als V. vor einiger Zeit tatsächlich die Idee eingebracht hatte, eine starke Wurzel des Ginkgos auszugraben und zu kappen, um damit zu verhindern, dass der geflieste Gartenpfad an der Stelle weiter angehoben wird und starke Verwerfungen ausbildet. Die sind zwar in diesem Jahr deutlich erkennbar. Aber die Idee mit der Wurzel kann doch nicht wahr sein. Niemals könnte ich dem so stolzen Baum auf diese Art Schaden zufügen. Und dass er einen solche Eingriff nicht gut vertragen würde, vielleicht sogar daran zugrunde gehen könnte, scheint mir nicht abwegig. So hoffe ich, wir finden eine andere Lösung und v. a. dass V. sich nicht penetrant den abstrusen Vorschlag weiterverfolgen wird.

Bald kann die Gartensaison starten

Jetzt ist der April schon zur Hälfte vorüber, und der Frühling ist zurückgekehrt, mit wieder vielen Sonnenstunden und einer Chance, dass die Baumlandschaft einen neuen Anlauf nimmt. Ich schätze, wenn es so bleibt, werden wir die Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion angehen können, die eigentlich nur bei schönem Wetter funktionieren kann. Denn dabei kommt viel Wasser zum Einsatz. Auch wenn das immer anstrengend ist, freue ich mich darauf, weil es den Start in die Gartensaison markiert und wir bald darauf auch die Sitzgarnitur hinterm Haus auspacken. Dann können wir bei Gelegenheit Teile des Tages auch im Freien verbringen und die Entwicklung des Gartens, all das Grünen und Blühen, später auch das Reifen der Früchte beobachten und zur Ruhe kommen.

Mein erster Rückschnitt der Gartenbäume für diese Saison

Die sonnenreicheren Stunden musste ich einfach ausnutzen, um an diesem Samstag nach dem Abschluss der kunsthandwerklichen Arbeit doch noch mit dem Zurückschneiden der Gartenbäume zu widmen. Eigentlich wollte ich mit dem Walnussbaum beginnen, bei dem einige Seitenäste noch zu viel Schatten werfen, später im Sommer, wenn sie mit den großen lappigen Walnussbaumblättern bestückt sind. Nachdem ich im Vorjahr die ganz großen Äste in diesem Bereich schon herausgenommen hatte, ist das jetzt eine erweiternde Maßnahme, die meinen Gemüsepflanzen im Spätsommer guttun wird, die ansonsten zu wenige Nachmittagssonne tanken können. Aber V. hatte ich ausziehbare Astsäge mitgenommen, so dass ich das Vorhaben erste einmal aufschieben musste. Stattdessen habe ich weitere Seitenäste, teilweise auch zu auslandende Äste im oberen Kronenbereich der Gleditschie entfernt. So wird der Baum später nicht mehr mit den Nachbarbäumen zusammenwachsen und ebenfalls in den ersten 2 Metern überm Boden keinen Schatten mehr werfen können. Das Kleinschneiden der Gleditschien-Äste ist immer eine schwierige Sache, weil sie über sehr lange spitze Dornen verfügen, an denen man sich leicht verletzt. Ich konnte dennoch alles in der Biotonne unterbringen. Anschließend bin ich dann zum Maulbeerbaum außerhalb gefahren, um den ersten Teil des Rückschnitts durchzuführen. Es ging zunächst darum, die seitlich über die Begrenzungszäume reichenden Asttriebe zu kürzen. Das ist eine aufwändige und kleinteilige Arbeit, die ich versuche, vom Boden aus mit der ausziehbaren Astschere zu realisieren. Bis zu einer gewissen Höhe ist das auch ganz gut gelungen. Nächste Woche will ich dann den oberen Kronenbereich angehen, bei dem es darauf ankommen wird, die nahezu vertikal in die Höhe schießenden Äste deutlich zu kürzen. Unabhängig davon, wie der Maulbeerertrag in diesem Jahr ausfallen wird, es ist ohnehin unmöglich, diese sehr hohen Bereiche der Krone über eine Leiter zu erreichen. Uns ist zwar bewusst und haben das bereits mehrfach erfahren, dass man es beim Maulbeerbaum mit dem Zurückschneiden nicht übertreiben darf. Deshalb haben wir im Vorjahr auf diesen Rückschnitte der oberen Krone verzichtet. Aber jetzt ist es eben doch wieder fällig, wenn wir den Baum noch einigermaßen im Griff behalten wollen. Und so früh im Jahr sollte der Baum auch keinen Schaden aus der Aktion davon tragen – hoffe ich jedenfalls. Wahrscheinlich werde ich nächste Woche die Ast-Kettensäge verwenden, mit der ich in diese Höhen allerdings nur von der Leiter aus arbeiten kann. Ist nicht ganz unkompliziert, aber die Methode hat sich schon einmal bewährt, so dass ich es für vielversprechend halte.

Wenn der Garten laubfrei wird

Nach diesem ganz mild temperierten, wenn auch ziemlich lichtarmem Vormittag ist nun der Garten weitgehend laubfrei. An den Bäumen sind nur noch einzelne Blätter zu sehen, so dass es sich angeboten hat, die im Laufe der Woche hinzugekommenen letzten Blätterberge zusammenzutragen und in Säcke bzw. die Biotonne zu verfrachten. Bei der Gelegenheit habe ich auch alle restlichen Feigen explizit vom Baum abgepflückt und M. die noch einigermaßen reif aussehenden zurückgelegt. Dann werden auch keine faulenden Früchte mehr herunterfallen. Das Wasser im kleinen Springbrunnenbecken habe ich ebenfalls abgelassen und das Becken grob gesäubert, damit es für den Winter gerüstet ist. Ganz abgeschlossen und für den Winter bereit ist der Garten aber noch nicht. Meine Chilipflanzen stehen immer noch an ihrem Platz, weil ich auf das Ausreifen der noch verbliebenen Schoten hoffe und es ja tatsächlich noch zumindest milde Temperaturen gab, die die Früchte der ohnehin späten Art auch im November noch reifen ließen. Und die Wassertanks müssen ebenfalls noch geleert werden, damit sie bei Frost keinen Schaden nehmen. Aber davon abgesehen sind wir ganz gut gerüstet, um uns bald schon der Advents- und Weihnachtszeit zu widmen, die wieder andere Aufgaben und schöne Herausforderungen mit sich bringen wird – so wir denn alle gesund bleiben und uns dem widmen können.

Chiliernte und Arbeit mit dem Herbstlaub der Gartenbäume

Das Kleinschneiden der schon seit einigen Tagen zum Trocknen ausgelegten Chilishoten war heute ziemlich aufwändig. Vor allem, weil ich bei diesen ziemlich ausgerieften Exemplaren unbedingt möglichst viele Samenkerne sichern wollte. Es sind noch deutlich mehr grüne Schoten an den Pflanzen herangewachsen, nur ist nicht damit zu rechnen, dass die alle auch zumindest gelb werden. Und da bin ich mir nicht sicher, ob das enthaltene Saatgut dieselbe Qualität hat wie das der ausgereiften Exemplare. Bei den Glocken-Chilis, den roten Habaneros und den Bhut Jolokias dürfte ich ausreichend Samen gesammelt haben. Bei Caronlina Reaper könnten es zumindest ausreichend viele werden, um in der neuen Saison ein weiteren Versuch mit der Art zu starten. Vorn den drei Pflanztöpfen mit dieser Art sind zumindest zwei ganz gut gewachsen, tragen aber verhältnismäßig wenige Früchte. Oft war es zuletzt so, dass der Ertrag und die Wuchsfreudigkeit beim zweiten Anlauf deutlich besser waren. Das hoffe ich auch bei Corolina Reaper und vor allem bei den Habanero Chocalte, denn die stehen mir nur in einem Pflanzgefäß zur Verfügung und die sind noch seltener. DA kommt es dann auf jedes einzelne Samenkorn an. Gefallen würde mir mehr davon auf jeden Fall, weil die bräunliche Färbung der reifen Schoten schon besonders ist. Am Nachmittag hat das Zusammenrechen und verstauen des abgefallenen Herbstlaubs der Gartenbäume viele Stunden ausgefüllt. Eine unglaubliche Biomasse ist da angefallen, auch weil die Bäume eben deutlich ausladendere Kronen und mehr Blätter als in den Vorjahren tragen. Aber das Ganze ist auch irgendwie schön, weil wir so die Jahreszeit ganz bewusst noch einmal mitverfolgen und hautnah erleben können. Ich denke, noch eine weitere Herbstlaub-Gartenaktion dürfte noch folgen. Aber dann sind die Gartenbäume endgültig auf die kahle Winterzeit eingestellt.

Die Garten-Erholungssaison beenden

Das sonnenreichere Wetter heute war doch sehr willkommen, da wie so oft am Samstag Gartenarbeit anstand. Diesmal habe ich die Sitzgarnitur unter der Hinterhausüberdachung winterfest gemacht bzw. teilweise auch nach innen geholt. Das ist immer ziemlich zeitaufwändig, auch weil so viele Kissen und Bezügen reinzuholen, zu waschen oder in Schränken bis zur nächsten Gartensaison zu verstauen sind. Außerdem habe ich einmal den ganzen Bereich hinterm Haus gekehrt und die erste große Ladung trockenes Herbstlaub von den Gartenbäumen in die Biotonne verfrachtet. Vor allem aber war es mir wichtig, den Efeu noch einmal vor dem Winter zurückzuschneiden. Diesmal nicht mit der Heckenschere, sondern per Hand mit der Gartenschere. Das war möglich, weil diesmal v. a. vereinzelte lange Triebe zu kappen waren, die ohne den Rückschnitt im Frühjahr ein chaotisches Bild ergeben hätte und dann zu viel Aufwand erfordert hätten. Zusammen mit einigen handwerklichen Arbeiten war mit diesen Aktionen der ganze Samstag komplett ausgefüllt. Gut, dass wir für die eher kontemplativen Anteile noch den Sonntag haben, erfreulicherweise wieder mit vergleichbarer zuletzt eher ungewohnt lichtreicher und moderat warmer Witterung.

Zu meinem Gefallen schön ausgewogen und vielfältig

Die spätsommerliche Temperatur war heute eigentlich ideal. Richtig angenehm, was uns am Nachmittag tatsächlich einmal zu einer der wenigen Aufenthalte hinterm Haus, unter der Unterdachung, animiert hat. Sogar V. konnte sich damit anfreunden, und das hat in jüngster Zeit schon etwas zu bedeuten. Nicht ganz so arbeitsintensiv wie an den Samstagen während des Hochsommers, aber dennoch angefüllt mit sehr unterschiedlichen Aufgaben war dieser Samstag. Und ich konnte auch alles erledigen, was ich mir vorgenommen hatte, darunter eine handwerkliche Arbeit, die wir schon Wochen vor uns herschieben, da aber eine enorme praktische Relevanz hat. Wir sind alle erleichtert, dass das jetzt erledigt ist. Die kunsthandwerkliche Arbeit heute war ein ungewohnter Luxus, da es tatsächlich nur um die Bearbeitung einer Perle ging, aus Apfelbaumholz. Aber immerhin ein Schlussstück, was natürlich zu dem Schwierigsten gehört, was die Routine der Armbandherstellung ausmacht. Und ein wenig Projektarbeit am Abend war auch noch möglich. Schön ausgewogen und vielfältig, so etwas gefällt mir sehr. Und morgen steht einer unserer selten gewordenen Fernausflüge an, so hoffe ich jedenfalls, denn das ist nicht mehr so sicher, wie es schon einmal war.

Sonntägliche Traditionspflege und Gartennutzung

Wenn man wieder auf den Geschmack gekommen ist: Weil wir gestern zum ersten mal wieder die Sitzgruppe im Garten genutzt haben, war die Hürde heute Nachmittag geringer. So haben wir das gleich wiederholt und sind damit in der Nutzung dieser Aufenthaltsgelegenheit schon erfolgreicher als im Vorjahr, als es überhaupt nicht dazu kam. Bei dieser zweiten Gelegenheit wurden von unserem Besuch auch gleich die Bäume und auch die Nutzpflanzen im Garten gelobt. Und tatsächlich präsentieren die sich in diesem Sommer auch ungewöhnlich üppig und vital. Bei der Kulisse kann der Aufenthalt in der Gartenumgebung wirklich Erholung bringen, nach einer so intensiven Arbeitswoche ist das ein Segen. Eine Freude war aber auch der erste Marktbesuch, den uns zuvor den Weg nach S. hat antreten lassen. Trotz des bedeckten Himmels und zeitweiligen Regens hat das gutgetan, auch weil damit die Familientradition aufrechterhalten werden konnte, die zuletzt allzu stark vernachlässigt war, aus praktischen Gründen und leider unvermeidbar. Aber wenn es machbar ist und auch sonst stimmig, bin ich sehr dafür, an solche schönen Traditionen anzuknüpfen und dabei Menschen zu treffen, mit denen uns ein Stück Lebensweg und ähnliche Interessen verbindet.

Den Sommergarten wieder mehr nutzen

Weil es heute einmal etwas weniger heiß und dennoch angenehm warm war, konnten wir zum ersten Mal für diese Gartensaison überhaupt auf unserer Hinterhausterrasse sitzen und Kaffee trinken. Das war bisher noch gar nicht möglich gewesen, weil es M. und V. entweder zu frisch oder zu heiß dort war. Heute aber konnte ich den ganzen Nachmittag die ruhige Wochenendatmosphäre, den ganz leuchten Wind und die noch angenehm zu nennende Wärme bei der Manufakturarbeit genießen. Deshalb konnte ich M. und V. auch den Vorschlag machen, dass wir uns endlich wieder dort zu den Mahlzeiten hinsetzen. Damit haben wir schon gleich viel mehr vom Sommergarten, nicht nur während kurzer Gänge tagsüber, oder während der Gartenarbeit und dem abendlichen Gießen. Ich hoffe sehr, dass es im Verlauf des Sommers noch viele Gelegenheiten geben wird, vor allem auch beim Mittagessen, denn das ist mir aus Kindertagen noch besonders eindringlich und positiv im Gedächtnis geblieben.

Nutzlose Naturfreuden sind die schönsten

An den Sommer in dieser Form könnte man sich gewöhnen. Mir zumindest bekommt die trockenere Hitze ganz gut und auch besser als die eher lauwarme und feuchte Variante. Und dennoch kann das bei körperlich anstrengenderen Aufgaben zu einer Herausforderung werden. Heute ist aber damit noch mal alles gut gegangen. Ich freue mich dann auf die ehr schattigen kunsthandwerklichen Arbeiten am Wochenende und all die anderen Aktivitäten, die mich hoffentlich von der formalen und techniklastigen Arbeit im ausgleichenden Sinne wegführen. Vielleicht werde ich am Wochenende dem Maulbeerbaum noch einen weiteren Besuch abstatten, vielleicht warte ich aber auch noch eine Woche, damit zwischenzeitlich mehr Früchte ausreifen können und sich dann eher lohnt. Das Arbeiten im Freien, in Gartennähe und die Präsenz der Gartenbäume sind aber auch eine schöne Alternative, ganz nutzlos, aber genauso zur Jahreszeit passend.

Ein erholsamer Gartenarbeitstag

Die Gartenarbeit heute hat gutgetan. Nach der sehr anstrengenden Projektwoche und der umfangreichen und anhaltenden Bildschirmaktivität ist dieses nicht fixierende Blicken und das Arbeiten mit Erde und Pflanzen eine Wohltat. Zunächst hatte ich weitere Pflanzerde besorgt, da die vorhandene nicht ausgereicht hätte, darunter auch richtig gute, mit der die Chilis ordentlich gedeihen sollten, wenn alle anderen Faktoren stimmen. Daneben habe einige Sommerblumen mitgebracht, die andere Exemplare ersetzen sollten. Wir hatten damit nicht ausschließlich eine gute Hand, einige Blumen haben nicht lange überlebt, so dass Ersatz notwendig war. Das Umpflanzen der Chilipflänzchen und größere bzw. in ihre endgültigen Pflanzgefäße war ziemlich zeitaufwändig, wegen des Befüllens, Düngens und dem Auseinanderhalten verschiedener Sorten. Aber dank der gleich zehn zusätzlichen Pflanztaschen aus Filz, die ich kürzlich besorgt hatte, standen mir genug Gefäße mit ausreichend Volumen zur Verfügung. Für die Filztaschen hatte ich mir zuvor Untersetzer besorgt, da es sonst nach monatelangem Gießen schwierig geworden wäre. Ich bin gespannt, wie sich die Pflanzen in diesem ungewohnten Pflanzgefäß entwickeln und ob irgendwelche Unterschiede festzustellen sind zu unflexiblen normalen Gefäßen aus Kunststoff oder Ton. Ich bin froh, diese Pflanzarbeit heute erledigt zu haben. Das weitere Pflegen der Pflanzen wird mich jetzt ohnehin noch Monate beschäftigen. Zwei Blumenkästen haben wir zudem noch mit Petersilie besät. Mal sehen, ob diesmal etwas daraus wird, auch damit waren wir zuletzt wenig erfolgreich gewesen.

Wir freuen uns auf die Gartensaison

Ein arbeitsintensiver, aber schöner und ruhiger Sonntag, der Lust auf die kommende Sommerzeit macht. Ich freue mich auf die ersten wirklichen Aufenthalte im Garten bzw. in unserem Sitzbereich. Und darauf, dass wir die Gartenarbeit so richtig aufnehmen und währenddessen die Blumen und Gemüsepflanzen beim Gedeihen zusehen können. Natürlich soll es auch den Gartenbäumen gut gehen. Für die richtige Ausdünnung der Kronenäste habe ich vor Monaten schon gesorgt. So kann es diesmal ein hoffentlich gutes Baum(obst)jahr werden.

Sommerliche Erwartungen und unverhoffte Bienennachfolge

Es ist schön, dass wir gleich beim ersten Geschäft alle Sommerblumen finden konnten, die ich am Nachmittag gleich eingepflanzt habe. Oder fast alle. Die Geranien, die wir traditionell in den Blumenkästen an der Einfahrt pflanzen, waren nicht zu bekommen, nicht in guter Qualität. So werde ich das wohl nächste Woche nachholen. Da die Kästen schon mit Erde befüllt sind, ist das keine große Sache mehr. Die heute gefundene Auswahl ist wieder sehr farbenfroh und abwechslungsreich. Eine Mischung zwischen Arten, die wir kennen und schätzen gelernt haben, sowie einer Reihe von neuen Blumensorten, die wir erst kennenlernen müssen. Aber ich bin recht zuversichtlich, dass wir dieses Jahr viel Freude an den Sommerblumen haben werden, zumal es vermutlich wieder ein sonnenreicher und warmer Sommer wird. Nach zwei Jahren eher durchwachsener Sommermonate. V. ist von den bekannten Einschränkungen abgesehen, zurzeit auch wieder guten Mutes, was v. a. damit zusammenhängt, dass wie aus dem Nichts zwei Bienenvölker aufgetaucht sind, die nun doch wieder einen Grundstock für die Imkerei bilden. Eigentlich sollte dieses Jahr Schluss sein, aber ein Schwarm, der sich selbst eingenistet hat und ein weiterer, den V. von extern geholt hat, sind nun zwei „wilde“ Nachfolger. Bin gespannt, ob das funktioniert. Gerade blüht ja wieder der Weißdorn, dann gibts auch Gelegenheiten, so dass wir mit einem zumindest kleinen Honigertrag rechnen können. Wenn nur die Asiatische Riesenhornisse nicht wieder zuschlägt und auch diese unverhoffte Errungenschaft wieder zunichtemacht

Vegetabiler Ausgleich bei zu viel Technikaufgaben

Nach dem Technik-Marathon heute freue ich mich darauf, morgen zusammen mit M. die Sommerblumen für rund ums Haus auszusuchen und einzupflanzen. Dann können wir auch die Sitzgarnitur für den Garten auspacken und die Gartensaison damit richtig starten. Vielleicht schaffe ich es zudem, einige der schon größer gewachsenen Chilipflanzen umzutopfen, damit sie mehr Erde zum Weiterwachsen bekommen. Diese Gartenarbeit und Arbeit mit Pflanzen wird morgen ein guter Ausgleich sein, auch wenn die Technikaufgaben nicht ganz wegfallen können.

Die Vorarbeit für unsere Sommerblumenpflanzung ist gemacht

Ich meine, das war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, war gerade der Mai doch in den letzten Jahren meist der sonnigste aller Monate. Jedenfalls waren im Mai meist die höchsten Sonnenstromwerte zu messen. Aber nach einigen Schmuddelwetterphasen freuen wir uns eben besonders auf anhaltende Helligkeit und jetzt auch zunehmend konstante Wärme. Ich hoffe nur, die Bäume werden die relative Trockenheit gut wegstecken und erhalten zwischendurch doch noch ausreichend Regenwasser. Für die anderen Pflanzen werden wir im Bedarfsfall dann selbst sorgen. Das heißt, demnächst beginnt wieder das große Gießen und die täglich mindestens Dutzend Gänge von den Wassertanks zu den Blumenpflanzgefäßen. Aber die Grünen und Blühen rund ums Haus während der Sommermonate sind einfach der beste Erholungsfaktor. Und deshalb nehmen wir den Aufwand gerne in Kauf.

Wieder ein sonnenreicher Mai

Ich meine, das war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Ungewöhnlich ist das zwar nicht, war gerade der Mai doch in den letzten Jahren meist der sonnigste aller Monate. Jedenfalls waren im Mai meist die höchsten Sonnenstromwerte zu messen. Aber nach einigen Schmuddelwetterphasen freuen wir uns eben besonders auf anhaltende Helligkeit und jetzt auch zunehmend konstante Wärme. Ich hoffe nur, die Bäume werden die relative Trockenheit gut wegstecken und erhalten zwischendurch doch noch ausreichend Regenwasser. Für die anderen Pflanzen werden wir im Bedarfsfall dann selbst sorgen. Das heißt, demnächst beginnt wieder das große Gießen und die täglich mindestens Dutzend Gänge von den Wassertanks zu den Blumenpflanzgefäßen. Aber die Grünen und Blühen rund ums Haus während der Sommermonate sind einfach der beste Erholungsfaktor. Und deshalb nehmen wir den Aufwand gerne in Kauf.

Vorbereitung auf den Gartensommer

Schade, zurzeit komme ich kaum dazu, die Baumlandschaft auf ihren jahreszeitlichen Entwicklungsstand hin zu beobachten. Nur die Gartenbäume habe ich täglich im Blick. Und die entwickeln sich dieses Jahr sehr gut. Wenn es keine krassen Temperatureinbrüche, Hagel oder Ähnliches gibt, könnte durchaus etwas aus der Baumobsternte werden. Nach den Reinfällen der letzten Jahre wäre das einmal ein Erfolgserlebnis. Allmählich werden wir sicher in den nächsten Wochen den Garten als sommerlichen Aufenthaltsort zurückerobern und bereiten erst einmal die Sitzgelegenheiten vor, bevor es schrittweise zum Bepflanzen der Blumen und Gemüsetöpfe und -kübel geht, und an alles, was sonst noch zum Gartensommer dazugehört.

Gutes Timing und erfreuliche Aussichten fürs Baumobst

War doch eine gute Entscheidung, die Reinigungsaktion gestern, an diesem sagenhaften sonnenreichen Tag, untergebracht zu haben. Heute Nachmittag kam tatsächlich dieses wechselhafte Wetter mit Regenschauern auf. Das wäre nicht ganz so angenehm geworden. Und die technischen Aufgaben hatten mich heute dann auch schon wieder ganz in Anspruch genommen. Auch insofern war es gut, diese ganz andere Arbeit unter Dach und Fach zu haben. Beim kurzen Rundgang im Garten, am Tag danach sozusagen, habe ich mit Freude und etwas Überraschung festgestellt, dass alle Frucht tragenden Bäume tatsächlich schon Fruchtansätze zeigen. Auch der Pfirsichbaum, der im letzten Jahr, wie viele Obstbaumarten, ja ein Totalausfall war. Auch die Blätter sind bisher noch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Jetzt ist es wichtig, dass nicht noch späte Nachfröste den jungen Früchten Schaden zufügen. Und auch, dass dieser aggressive Pilzbefall der Blätter nicht wieder auftritt. Das könnte nämlich den Fruchterfolg ebenfalls zunichtemachen.

Start klar für die Gartensaison

Eigentlich wäre der Samstag für diese Arbeit reserviert gewesen. Aber da es morgen zeitweise regnen soll, habe ich das jährliche Rund-ums-Haus-Saubermachen auf heute vorgezogen. Bei dem vielen Wasserspritzen ist es einfach am angenehmsten, wenn wir so konstant sonniges und warmes Frühsommerwetter haben. Und wie ich das schon kenne, hat diese Arbeit tatsächlich den ganzen Tag eingenommen. Zeit, die ich morgen quasi nachholen muss. Aber die Aktion hat Familientradition, und so kann ich mich jedes Jahr ungefähr um diese Zeit herum wieder aufraffen. Das Ergebnis fühlt sich gut an, weil es die Gartensaison einleitet und bald schon von Pflanzarbeiten abgelöst oder damit fortgesetzt wird. Die Sommerblumen stehen damit auf dem Plan, und auch da Auspflanzen meiner Chilis, zunächst der Sorten, die schon etwas weiter fortgeschritten sind. Ganz und gar entspannt und mit gar keinem Aufwand verbunden sind dagegen unsere Gartenbäume. Das bisschen Rückschnitt, das sie brauchen und das auch wegen der zunehmenden Schattenbildung im Garten notwendig wurde, haben wir natürlich längst erledigt. Und jetzt freuen wir uns daran, dass sie Blätter treiben (Ginkgo, Gleditschie, Pfirsichbaum, Feigenbaum) und oder blühen (Walnussbaum, Pfirsichbaum).

Unvollständige Baumfrühlingszuversicht

Ein toller Sonnentag, der hoffentlich beispielhaft für die kommenden Frühlingswochen steht. Dann kann man auch das Vorhaben weiterverfolgen, die Gartensaison vorzubereiten, was zunächst einmal saubermachen und aufräumen bedeutet. Aber dafür braucht es gutes und stabiles Wetter. Dann werden wir das an den nächsten Wochenenden sicher in Angriff nehmen. Damit wir den frühlingshaften Aufbruch auch im Garten etwas hautnaher mitverfolgen und mitterleben können. Ein bisschen bedenklich stimmt es mich, dass der Maulbeerbaum wie im Vorjahr immer noch keine Blätter zeigt. Ich bin mir nicht sicher, ob das immer so war, bei dem tollen Frühlingswetter, der vielen Sonne und der Wärme kommt es mir aber merkwürdig vor. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass der Baum Schaden genommen haben könnte. So empfindliche Nachtfröste hatten wir nicht. Und woran die Zögerlichkeit des Baums sonst liegen könnte, will mir nicht einfallen.