Frühherbstliche Gartenarbeit

Mit den Gartenarbeiten geht’s jetzt doch langsam dem Ende zu. Vom Thema Chilis und Strohblumen einmal abgesehen, die beide bis in Anfang November noch quicklebendig sein können. Aber ansonsten ist nicht mehr viel auf dem Höhepunkt. Nur noch wenige kleine Sonnenblumen, die sich erstaunlich lange halten. Meine drei Rizinusstauden, die noch zahlreiche nicht eingetrocknete Fruchtstände zeigen und zur endgültigen Größe herangewachsen sind, eindrucksvoller denn je. Den Pfirsichbaum hat V. heute schon zurückgeschnitten, den weit ausladenden, in die Wiese hineinragenden Ast. Und die übrigen Gartenbäume dümpeln so vor sich hin, tragen überwiegend noch ihre Blätter in Grün, kein Wunder bei dem Licht und der Wärme, werden sich aber bald schon in Richtung Herbstlaub bewegen oder die Blätter auch zum Teil schlagartig abwerfen. M. hat einige geschenkte Pflanzen in Töpfe gepflanzt, von denen wir hoffen, sie wachsen an und sind im neuen Jahr eine Bereicherung für die Topfpflanzen auf den Fensterbänken. Morgen will ich die erste Portion Chilischoten kleinschneiden und zum Trocknen auslegen.

Weitere Gartenerträge im Spätsommer

Draußen war es vor allem um die Mittagszeit wirklich krachend hochsommerlich. Solange man sich aber im Haus aufhält, ist die unverhoffte Hitze nicht so dominant wie im richtigen Hochsommer. Insgesamt ist das für uns eine schöne Übergangsjahreszeit, in der wir die Früchte des Gartens nach und nach ernten bzw. schneiden können. So heute mit den Physalis geschehen, die fast alle schon schön rot gefärbt sind und jetzt gut zum Trocknen aufgehängt werden können. Die verbliebenen sind sehr schön, allerdings sind viele schon vor Wochen in der Sonne verbrannt oder waren nicht gleichmäßig ausgereift. Deshalb ist die erhaltene Meine nicht so toll wie in manchem Vorjahr. Als nächste werde ich die Rizinussamen nach und nach einsammeln, immer wenn die Fruchtstände an der Staude bereits eingetrocknet sind, und natürlich meine Chilis, die in diesem Jahr so groß und aber genauso scharf geraten sind. Das wird sich noch sehr lange hinziehen, da jetzt gerade mal die ersten Exemplare reif geworden sind und an den Gewächsen überall noch neue Blüten erscheinen, während die Schoten langsam wachse und meist recht schnell von Grün auf Knallrot wechseln. So wird die Gewinnung des Pulvers noch einige Zeit auf sich warten lassen und bis dahin viel Arbeit machen.

Technikwoche mit Gartenwochenende

Die Arbeitswoche endete wieder mit einer technischen Aufgabe, die aber nach wochenlanger Entwicklung des Problems schon routiniert von der Hand ging. Da laufen bestimmte Fäden zusammen, die erhebliche Einarbeitung und Spezialisierung erfordert haben. Gut, damit jetzt noch souveränere Möglichkeiten an der Hand zu haben. Nach so viel Projektarbeit will ich das moderate Spätsommerwetter am Wochenende für etwas Gartenarbeit nutzen. Die Efeuhecke wartet auf einen weiteren Rückschnitt. Die Wurzelstöcke der geschnittenen Sonnenblumen müssen ausgegraben werden. Und bei den Gleditschien muss ich mal überprüfen, ob die Anbindungen, die sie in eine geradere Wuchsform bringen sollen, nicht doch an verschiedenen Punkten einschneiden. Das kann die Nährstoffversorgung beeinträchtigen und dem Baum Stress verursachen. Zeit also, auch die jüngeren Bäume im Garten wieder genauer in Augenschein zu nehmen.

Herbstliche Atmosphäre

Ein ruhiger Sonntag, der ganz gut zur ansonsten arbeitsreichen Woche als Abschluss passte. Wir genießen den Ausklang des Sommers und den am Erscheinungsbild der Gartenbäume absehbaren Anfang des Herbstes. Nachdem ich gestern die meisten Sonnenblumen geschnitten hatte, fällt mir jetzt auf, dass auch die Bäume schon einzelne herbstlich verfärbte Blätter ausbilden. Das allein wäre ein deutliches Zeichen für den Wechsel der Jahreszeit. Aber auch die gesamte Atmosphäre fühlt sich schon überwiegend herbstlich an.

Spätsommerarbeit im Freien

Es war schön, wieder einmal den ganzen Samstag mit kunsthandwerklicher Holzarbeit zu verbringen. Oder fast, denn am späten Nachmittag bin ich zu Gartenarbeiten übergegangen, weitere verblühte Sonnenblumen mussten geschnitten werden. Einige der Köpfe habe ich für die Vögel zum Picken der Kerne ausgelegt, einige wenige besonders schöne zum Trocknen auf die Fensterbank gelegt, als Grundstock für die nächstjährige Sonnenblumensaison. V. war auch wieder den ganzen Tag mit seinen Baumobstaktivitäten beschäftigt, vor allem mit dem Keltern und Einkellern des eigenen Rotweins, aber auch Birnen und Zwetschgen mussten weiterverarbeitet werden. Als Kür sozusagen haben M. und ich uns darum gekümmert, die schönsten Exemplare unter den Physalis zu schneiden und zum Trocknen aufzuhängen. Dieses Jahr ist es mit den Physalis schwieriger. Es gibt zwar recht viele, aber die Extremwitterung, v. a. die langanhaltende Hitze, hat ihnen doch sehr zu schaffen gemacht. So sind viele schon frühzeitig verdorrt und konnte ihre schöne leuchtend rote Farbe gar nicht halten. Andere wiederum sind grün geblieben oder, noch häufiger, es finden sich noch grüne und rote Lampions an einem Trieb. Schade, die Möglichkeiten, sie für dekorative Zwecke einzusetzen, halten sich deshalb in Grenzen. Ich hoffe, am Ende werden es doch noch einige schöne Einzelexemplare werden.

Gartenrückschnitt für mehr Licht

Seit letztem Jahr haben sich die Gartenbäume bei J. und W. prächtig weiterentwickelt. Die Ebereschen sind wieder neu hoch hinausgeschossen, nachdem wir sie erst vor einigen Monaten zurückgeschnitten hatten. Inzwischen sind die beiden wie ein zusammenhängender Baum geworden, jedenfalls sieht das von weitem so aus. In der Mitte der Hinterhausgartens sind sie ein echter Hingucker, gerade in dieser Jahreszeit, wenn die Früchte so leuchtend rot in der Sonne glänzen. Auch die Esskastanie vorne ist sehr stark und ausladend geworden, scheint aber weniger Blüten gehabt zu haben, weswegen jetzt auch weniger Kastanien zu sehen sind, vor allem an den unteren Ästen fehlen sievollständig. Der Walnussbaum hat sich von allen eigentlich am wenigsten verändert. Bei dem heutigen Besuch war doch wieder einiges an Gartenarbeit auf dem Programm, um den Wildwuchs im Vordergarten zu reduzieren. Mit Scheren und vor allem der Heckenschere sind wir Stück für Stück vorangegangen, um das meiste direkt über dem Boden zurückzuschneiden. Natürlich haben bei der Gelegenheit auch die kleinen Bäume einen Rückschnitt erhalten, darunter der Korkenzieher-Hasel und die kriechenden Zypressen, die sich im Laufe der Jahre immer mehr Fläche erobert haben. Es war notwendig, alles ein wenig zu reduzieren, um den verschiedenen Blumen und Stauden mehr Luft und Licht zu verschaffen. Im nächsten Frühjahr wird sich das mit mehr Blüten und Wuchsfreude sicher auszahlen.

Wochenende mit alternativer Gartenbaumarbeit

Eine schöne kreative Arbeit, die auch persönlich berühren kann, konnte ich heute erfolgreich abschließen. Zumindest aus meiner Sicht, denn die Rückmeldung steht noch aus. Das passt zu einem Einundzwanzigsten, an dem bei mir häufig Linien zusammenlaufen, sich Projekte abschließen und Problematisches klären lassen. Ich freue mich auf ein etwas abgekühltes Wochenende mit wenig Regen, an dem das ursprünglich avisierte Baumrückschnittprojekt kein Thema mehr sein wird, weil die Arbeit zuvor schon extern erledigt wurde. So können wir uns auf weniger aufwändige Arbeiten konzentrieren, zu denen u. a. das Entfernen der alten Zypresse im Vorgarten von J. und W. gehört, die schon seit Jahren nicht mehr ihre ehemalige Anmutung versprüht. Denn sie war im Laufe der Jahre im unteren Drittel ausgedörrt, nur noch im oberen aus unzähligen parallel verlaufenden dünnen Ästchen bestehenden Abschnitt zeigt sie noch Nadelgrün, leider außerhalb des normalen Blickfeldes. Wenn J. und W. das auch wollen, könnten wir an der Stelle den Garten auslichten, die Zweige abschneiden und den Wurzelstock unterhalb des Bodens abhacken, da er sich wahrscheinlich nicht als Ganzer herausholen lässt.

Untypischer Sommersamstag

Ein Rekord ist eigentlich nicht mehr auszumachen, weil es schon so viele ähnlich heiße und sonnenreiche Tage in diesem Hochsommer gab. Trotzdem gehört dieser Samstag sicher zu denen, die einen am anstrengendsten anmuten, für den Fall, dass man körperlich arbeiten muss. Die kunsthandwerkliche Arbeit am Vormittag an zwei Stäben aus Pappel und Apfelbaum und das bisschen Gartenarbeit um die Mittagszeit – ich habe die ersten, schon längst verblühten Sonnenblumen entfernt – haben dann auch schon ausgereicht. Am späteren Tag wäre es nicht mehr gesund gewesen, draußen zu arbeiten. So wurde es für unsere Verhältnisse ein eher beschaulicher Samstag, ist dieser Wochentag doch sonst mit Haus- und Gartenaktivitäten gewöhnlich nur so angefüllt. Am Höhepunkt des Hochsommers, meine ich, kann das aber auch mal sein, zumal die Wetterlage bis Mitte der Woche mindestens anhalten soll. Wir machen das Beste daraus.

Entspannte späte Gartenarbeit

Nach viel Projektarbeit, für einen Samstag im Sommer bei mir eher ungewöhnlich, bin ich doch noch an der Gartenarbeit am späten Nachmittag hängen geblieben. Da gab es noch einige Baustellen, das schon wieder aus der Form gewachsene Efeu, die Stellen am Boden, die vom Maulwurf aufgewühlt worden waren und an denen jetzt der Rindenmulch nicht mehr vorhanden war, gespannte Drähte, um die langen, allzu oft schon auf dem Boden liegenden Triebe der wieder üppig wuchernden Physalis, die uns im Spätsommer immer so viel Freude macht. Ein schöner Ausklang dieses Samstags, der uns auf einen moderaten, angenehmen Sonntag hoffen lässt.

Wenn der Flieder verblüht ist

J. und W. haben in diesem Jahr fast noch mehr Sommerblumen gesät und gepflanzt als wir. Auch ist ihre Vielfalt noch etwas größer. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass da jede Menge Arbeit drin steckt, ähnlich wie bei uns, wo die Gartenarbeit von Jahr zu Jahr mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber auch als zunehmend als wertvoll empfunden wird. Ich freue mich, dem ohnehin üppigen und schön blühenden Angebot bei J. und W. noch einige Pflanzen hinzugefügt zu haben. Zwei schöne Rizinusstauden, die ich dort in die Erde gepflanzt habe, einen im Vorgarten und einen im Hinterhausgarten, an ziemlich sonnigen Plätzen, so dass sie sich gut entwickeln konnten. Und habe ich W. noch beim Zurückschneiden der beiden Fliederbäume geholfen. Die hatten zwar nicht allzu viele Blütenstände, die inzwischen verblüht waren. Aber sie ließen sich teilweise nur schwer erreichen, einige gewagte Leiteraktionen waren erforderlich, um alle Blüten und mit Ihnen die raumgreifenden Triebenden zu entfernen. So konnten wir die kosmetische Aktion mit dem Rückschnitt verbinden und verhindern, dass die kleinen Bäume zu hoch hinaus bzw. zu weit über den Zaun zum Nachbarn wachsen. Und wir hatten Glück. Die Gartenarbeiten waren ohne jeglichen Regen bei noch ganz gut verträglicher Temperatur und recht viel Sonne möglich. Ein schöner Gartenarbeits- und Besuchstag bei J. und W., der lange überfällig war.

Nadelholzrindenmulch gegen Bodenverdunstung

Nun habe ich auch noch die restlichen Flächen rund um unsere diesjährigen Stauden, die Sonnenblumen, die Rizinusstauden und niedrig wachsende Pflanze am Zaun, mit Rindenmulch ausgestreut. Dabei sind zwei weitere 70 kg Säcke verbraucht worden. Einen letzten Sack behalte ich auf Vorrat, da später an den Stellen, die jetzt noch von orange blühenden Mohnblüten übersät sind, ebenfalls der Rindenmulch wertvolle Dienste leisten wird, um zu viel Unkraut zu vermeiden. Aber das geht erst viel später, wenn die Stängel der Mohnblüten richtig eingetrocknet sind und wir sie über dem Boden abschneiden können. Ein Zusatzeffekt der Rindenmulchschicht wird es sein, dass weniger Regenwasser zum Gießen benötigt wird, weil die Erde nicht mehr so schnell auftrocknet. Gerade an lang anhaltend heißen und trockenen Tagen. Da nehmen wir den anfänglich sehr scharfen Geruch der Nadelholzrindenmischung gerne in Kauf. Irgendwann ist die auch verflogen, wenn der Mulch stärker eingetrocknet sein wird.

Baumrinde gegen Unkraut

Rindenmulch hatte ich bisher noch nie im Garten verwendet. Aber in den Vorjahren hat sich über den Sommer das Unkraut rund um die Sommerblumen gehäuft und musste immer wieder entfernt werden. Das ist auf Dauer zu anstrengend. Deshalb der Versuch mit Rindenmulch von Nadelholzbäumen. Das strömt den typischen sauren Gärgeruch aus, den man von Parks und anderen öffentlichen Grünanlagen kennt, wo solches regelmäßig eingesetzt wird. Ich denke aber, es wird seinen Zweck erfüllen und dem Unkraut das Licht entziehen, außerdem für eine gleichmäßige Flächenabdeckung sorgen. Verschätzt habe ich mich nur in der Menge. Der Sack erschien mir riesig, aber die 70 Liter waren dann doch viel zu wenig. Deshalb muss ich demnächst wieder neues besorgen, und zwar nochmal etwa drei Mal so viel. Denn die Fläche erfordert doch überraschend viel Material, selbst wenn man es nicht allzu dick aufschichtet. Zusammen mit dem Harken der Erde rund um den Feigenbaum, als Vorbereitung für die Aussaat des Rasens, war das meine letzte Gartenaktion vor den Feiertagen. V. hatte heute enorm viel mit seinen Bienen zu tun, die schon ungewohnt große Mengen Robinienhonig produziert hatten. Wir waren uns zuvor nicht sicher, ob es etwas wird mit den Robinienblüten in diesem Jahr. Auch weil die meist empfindlich sind und die zugehörigen Honigernte allzu oft ausfallen muss. Aber dieses Mal stimmten wohl alle Witterungsparameter und die Wärme so zusammen, dass sie sich beim Nektarsammeln wohl fühlten. Schön, dieses Jahr wieder mehr Sortenspektrum zur Verfügung zu haben.

Stimmige Feiertagsaussichten

Nicht ganz so viel Sonnenlicht wie der ungewöhnlich lichtreiche Vormonat wird dieser Mai bringen, aber auch nicht viel weniger. Und auch mehr als im Mai des Vorjahres. Was das angeht, haben wir bis hierher noch keinen Grund zu klagen. Und anders als am letzten christlichen Feiertag wird Pfingsten auch wieder typisch, nämlich sonnenreich ausfallen. Das finde ich immer toll, wenn der Feiertag rein äußerlich auch das widerspiegelt, was er sinnhaft in sich trägt. Und zu einem Fest, das so im Zeichen der Beseelung und des geistigen Zusammenhalts steht, passt eben super Sommerwetter am besten. Das wird die Sonnenblumen noch ein Stück weiter in die Höhe treiben, und den Kronen der jetzt schon satt grünen Bäume noch mehr Üppigkeit verleihen. Einige quasi abschließende Gartenarbeiten werden wir am Samstag noch erledigen, und dann steht der Sommergartensaison eigentlich nichts mehr im Wege.

Doch noch etwas Gartenarbeit

Nun habe ich auch meine restlichen Sonnenblumen herausgegeben. Nur noch ein „Ersatzexemplar“ ist übriggeblieben, neben denen, die ohnehin schon lange eingepflanzt sind. Schön so, denn so hat auch Frau H. etwas davon, zwar nur auf dem Balkon, aber mit einem größeren Pflanztopf kann bei dieser kleinwüchsigeren Sorte von Sonnenblumen durchaus etwas daraus werden. So ganz ist aber bei uns die Gartenarbeit-Saison noch nicht abgeschlossen. Die letzten Blumentröge habe ich heute an ihren eigentlichen Standort in der Sonne gebracht. Und V. hat eine Fläche, die bisher nur mit Blumen bepflanzt war, ganz eingeebnet und will bald dort Rasen säen. Den Plan hatten wir schon lange, aber jetzt wird er endlich umgesetzt. Die dort in der Erde sitzenden Zwiebeln werden natürlich trotzdem weiter ihre Blumen hervorbringen, aber das ist ja nicht schlimm. Sie müssen im Frühsommer dann nur leider abgemäht werden. Um den Feigenbaum, der inmitten dieser Fläche seinen neuen Standort gefunden hat, müssen wir dann allerdings immer herummähen.

Ein voraussichtlich erfolgreiches Gartenjahr

Klasse, nun haben wir auch die allerletzten Sommerblumen eingepflanzt. Sie müssen nur noch an ihren endgültigen Standort gebracht werden. Das aber bei wieder schönerem Wetter. Zwischenzeitlich können sie den Landregen nutzen, um richtig aufzutanken und Energie zu sammeln für ihr Wachstum. Gerade die mit den besonders schönen und farbenprächtigen Blüten haben ebendiese noch gar nicht geöffnet. Da müssen wir noch Geduld haben. Aber ansonsten entwickeln sich unsere Gartenpflanzen prächtig, ebenso wie die Bäume. Bei so warmer und lichtreicher Witterung, gepaart mit vereinzelten Phasen von Regen und Abkühlung, sollte das ein erfolgreiches Gartenjahr werden.

Ein echter Brückentag

Der Brückentag hatte flächendeckende Wirkung, wieder einmal. Tatsächlich gab es einige Äußerungen und Anfragen, aber man merkte doch, dass die Menschen sich das verlängerte Wochenende nicht mit zu viel Engagement vermiesen wollten. Ich freue mich auf das Wochenende und den Arbeitssamstag, aber auch darüber, dass der ganz große Teil der Gartenarbeit schon erledigt ist, vor allem der aufwändige Rückschnitt der Efeuhecken. Morgen können wir die restlichen Sommerblumen einpflanzen, die nach langem Warten endlich mit der Post gekommen sind. Wie zu erwarten war ziemlich demoliert, denn trotz einer aufwändigen Schale für die Pflanztöpfe waren alle Pflanzen samt der Erde aus den Töpfen gerutscht und wurden beim Transport auch teilweise verletzt. Einige abgebrochene Stängel und Blätter. Bei einer Pflanze sind die Blätter zur Hälfte auch schon welk. Insgesamt ein eher enttäuschendes Gesamtbild, nach der langen Warterei. Ich kann nun nur noch hoffe, dass sie sich erholen, sobald sie in der guten Erde sitzen und in einigen Wochen sich die sagenhaft farbintensiven Blüten zeigen werden, die versprochen worden sind und auf dem Verkaufsprospekt abgebildet waren. Das wäre dann die Entschädigung.

Der Garten erfordert jetzt schon viel Zeit

Eine tolle frühsommerliche Atmosphäre liegt in diesen Tagen in der Luft. Und der Garten fühlt sich schon fast an wie im Hochsommer. Jedenfalls bin ich täglich schon damit beschäftigt, sämtliche Pflanzen zu gießen, was jetzt bereits jede Menge Regenwasser erfordert. Das könnte im Hochsommer wieder eng werden, wenn es heißer ist, lange trocken bleibt und die Pflanzen ausgewachsen und entsprechend durstig sind. Immerhin sind die Gartenbäume da noch unempfindlich und können aus der Tiefe genug Flüssigkeit ziehen. Die Blumen und Stauden aber müssen wir immer genau im Blick haben.

Pflicht und Kür der Sommergartenarbeit

Das war ein wirklich intensiver Gartenarbeitstag, der tatsächlich ausschließlich mit Gartenarbeit angefüllt war. Drei große Pflanzgefäße für die Chilis vorbereitet und alle größeren Chilipflänzchen eingepflanzt. Sämtliche Strohblumenpflänzchen von der Pflanzschale in den vorbereiteten großen Pflanztopf gesetzt. Es waren nur wenige übrige, weil ich sie sehr eng zusammengesetzt hatte. Die haben dann noch einen Platz im Garten gefunden. Für M. verschiedene Blumen umgetopft bzw. verpflanzt. Die letzten Sonnenblumen im Garten eingepflanzt, und auch der bisher größte der wenigen Rizinusstauden, die ich dieses Jahr groß ziehen konnte. Ein oder zwei weitere werden später noch folgen, wenn sie stabil und groß genug sind. Und dann stand noch der Rückschnitt der Efeuhecken an, die bei uns eher Efeubewüchse sind. Über der Grotte und an der langen Einfahrtmauer. Da musste ich diesmal doch mit der Heckenschere dran, da es von Hand nicht zu bewältigen gewesen wäre. So war der Efeu zuletzt gewuchert. Ein gutes Stück Arbeit war es trotzdem. Immer hat V. am Ende noch ein wenig mitgeholfen, so dass wir die Aktion bis zum Abend abschließen konnte. Schließlich haben dann noch weitere schon vor Tagen bepflanzte Blumentöpfe ihren Platz im Vorhausgarten eingenommen. Nun können wir doch mit einer gewissen Beruhigung den restlichen Sommergartenarbeiten ins Auge sehen. Das wird eher die Kür sein, nachdem die Pflichtaufgaben ziemlich alle abgearbeitet sind.

Lohnende Gartenarbeiten

An diesem Wochenende werden wir unsere Gartenarbeit ein Stück voranbringen. Vor allem steht noch das Befüllen verschiedener Blumenkästen und -kübel und das Bepflanzen an. Einige Arten, wie die Strohblumenpflänzchen und bald auch die Chilis, sind so weit, dass wir sie aussetzen können. Und mit dem heutigen Tag enden ja auch die Eisheiligen. Wie wenn es ein Gesetz wäre, sind tatsächlich schon heute im Laufe des Tages die Temperaturen angestiegen. Am Montag wird’s dann schon wieder fast frühsommerlich. Gute Bedingungen für das Wachstum der Pflanzen. Ja, der Efeubewuchs unserer Mauer muss auch wieder einen Rückschnitt erhalten. Also ein ziemlich umfangreiches Programm, das uns da erwartet. Aber es lohnt sich, wenn wir bald ganz beruhigt und in schöner Umgebung mehr Zeit im Garten verbringen können.

Projektarbeit und Aussicht aufs Gartenwochenende

Arbeitsintensive Projekttage, die kaum Luft für Auszeiten lassen. Aber so mache ich auch gute Fortschritte. Und immerhin ist das Wochenende bereits in Sicht, das u. a. wieder mit Gartenarbeit verplant ist. Denn es stehen noch einige Pflanzaktionen aus: Strohblumen, Chilis, Rizinus. Und einiges neu- und umzutopfen gibt’s auch noch. So freue ich mich auf die Freiluftarbeit bei wieder schönerem Wetter, unseren Gartenbäumen und Blumen beim Grünen und Wachsen zuzusehen und vielleicht auch die Efeuhecke zurückzuschneiden, die in wenigen Wochen stark nachgewachsen ist.

Gartenarbeit vor den Eisheiligen

Mehr als erwartet konnte ich an diesem wie fast immer arbeitsintensiven Samstag abschließen. Besorgungen, die den ganzen Vormittag eingenommen haben, eine vollständige Holzarbeit an einem Nachmittag und noch weitere Pflanzarbeiten rund um unsere Sommerblumen konnte ich heute abarbeiten. Bei durchaus angenehmer Temperatur, aber nur wenig, erst gegen Abend auftauchender Sonne. Nun soll es wieder kälter werden. Die Eisheiligen machen ihrem Ruf alle Ehre, aber doch nicht dramatisch und auch nicht so kühl, dass die frisch gepflanzten Blumen und Stauden Schaden nehmen könnte. So hoffen wir es jedenfalls. Es ist schön zu sehen, dass unser Sommergarten seiner gestalterischen Zielvorstellung wieder etwas nähergekommen ist. Und die nächsten Vorhaben in Sachen Zier- und Nutzpflanzen habe ich bereits im Blick.

Garten- und Pflanzpläne nach dem Zünslerschreck

Nach der Reinigungsaktion gestern kann jetzt die Gartensaison endlich in ihre kreative Phase übergehen. Ein Schreck ging dem am gestrigen Abend aber voraus. M. hatte bemerkt, dass unser Buchsbaum, in den letzten zwei Jahren endlich wieder üppiger herausgewachsen, erneut vom Buchbaumzünsler befallen ist. Vor drei Wochen, als wir die Zweige für Palmsonntag geschnitten hatten, war noch nicht zu sehen. Jetzt aber deutliche Schadstellen, einige wenige Gespinste, und nachdem ich alle erkennbar schadhaften Zweige entfernt hatte, auch ein einziger sichtbarer Zünsler. Es war klar, dass ich sofort aktiv werden muss, wenn es in kurzer Zeit nicht wieder nur so wimmeln sollte vor den Schädlingen, die sich erfahrungsgemäße rasant vermehren. So habe ich die Lösung mit dem natürlichen Feind des Zünslers angesetzt und mit Druckluft großzügig auf dem Busch gesprüht. Ich hoffe, die Menge reichte aus, um den Befall zu stoppen. Ansonsten werde ich wie vor zwei Jahren nach einigen Wochen den Vorgang zur Sicherheit wiederholen. Neben den verschiedenen Pflanzen, die wir auf der Fensterbank in den vergangenen Wochen aus Samen vorgezogen haben, nehmen wir jetzt verstärkt die einjährigen Blumen für die Pflanztröge und -töpfe rund ums Haus in den Blick. Erde habe ich bereits besorgt, aber die Blumen fehlen noch. Ideen und erste Besorgungen aus verschiedenen gärtnerischen Quellen haben wir schon getätigt. Das Bild komplettiert sich allmählich, was wir dieses Jahr wohin pflanzen wollen. Die Farbkombination, was sich bewährt hat, was an neuen Blickfängen hinzukommen könnte. Und auch die Nutzpflanzen machen sich langsam, auch wenn Chilis, Spitzpaprika, Zucchini und Kürbisse noch länger brauchen, bis sie stattliche Pflänzlinge geworden sind. Um die Gartenbäume müssen wir uns diesen Sommer wohl höchstens wegen der Dürre Sorgen machen. Denn die haben sich bisher gut entwickelt, Blätter ausgebildet. Und der Nashi hat auch schon geblüht, ebenso wie unsere noch jungen Spalierobstgehölze am Zaun. Einer unserer beiden Feigenbäume wird voraussichtlich bezüglich seines Höhenwachstums einen Sprung machen. Nur der zweite, der ausgerechnet an der Stelle des so ertragreichen Vorgängers gepflanzt wurde, tut sich seit drei Jahren enorm schwer. Ich hoffe, dass er sich an den Standort doch noch gewöhnt und sein Wachstum in diesem Frühling einen Schub erhält.

Ein weitere Garten- und Holz-Arbeitssamstag

Der zweite Teil unserer alljährlichen Gartensäuberungsaktion hat den ganzen Vormittag beansprucht. Gut, dass das jetzt erledigt ist. Danach habe ich neue Gartenerde besorgt, die wir in den nächsten Wochen in größerer Menge benötigen. Und schließlich standen Sägearbeiten an. Das war wieder nötig, da mir gleich eine Reihe von Holzarten ausgegangen waren. Akut ging es zwar nur um eine Art, aber demnächst wäre dieselbe Situation für zahlreiche weitere entstanden. So habe ich mich entschlossen, die vorzubereiten, deren Vorräte am weitesten reduziert waren. Jetzt dürften die Kanteln so weit aufgefüllt sein, dass ich für Monate direkt darauf zugreifen kann. Ich kann mir vorstellen, dass das extrem sonnige Wetter und die Explosion der Vegetation, im Garten wie draußen in der Landschaft, die Menschen wieder stärker mit dem Natürlichen in Verbindung bringt und die angelegten Vorräte dann auch rasch wieder abgetragen werden.

Neue Gartenarbeiten vor Beginn der eigentlichen Gartensaison

Eigentlich gut, dass wir den zweiten Teil der Gartenreinigung auf später verschoben haben. So blieb Zeit für andere nicht aufschiebbare Aktionen, Reifenwechsel und weitere Pflanz- und Aussaatvorhaben. Jetzt sind die Sonnenblumen und Rizinusstauden auf einem guten Weg, die Pflanzerde der Chilis habe ich aufgefrischt und einen Teil der Pflanztöpfe neu besät. Und endlich war auch Zeit, in den frei gewordenen Parzellen der Pflanzschale meine Strohblumen auszusäen. Die kommen erfahrungsgemäß sehr spät, so dass dieser Zeitpunkt Mitte April für das Vorziehen auf der Fensterbank durchaus noch in Ordnung ist. V. ist auch fast fertig mit seinen Reparaturarbeiten. So steht der Gartensaison nicht mehr allzu viel im Weg.

Vorösterliches Reinigungsritual

Es hat bei uns Tradition und ist für uns auch ein Teil des Frühlingserlebens, wenn wir das Gartenareal, sprich alles, was daran nicht Erde und Pflanzen ist, zum Auftakt der Gartensaison reinigen. All die Algen, das Moos, die Verschmutzungen in Ritzen, Rillen und Fugen, auf Platten und Fliesen machen immer viel Arbeit. Dieses Jahr war zusätzlich die transparente Überdachung dran. Wegen der Schräge und der glatten gewellten Oberfläche der Kunststoffplatten eine ziemlich fragile Angelegenheit, die ich überwiegend sitzend ausgeführt habe, auch das mit geeigneten Sicherungsmaßnahmen. Aber alle paar Jahre muss das sein, wenn die Überdachung nicht völlig undurchsichtig, weil von Algen und Schmutz bedeckt, werden soll. Die Hälfte des übrigen „normalen“ Programms konnten wir anschließend auch noch realisieren. Und der Rest folgt dann in Kürze. Jedenfalls konnten wir in dem gereinigten Teil nun endlich die Gartenmöbel arrangieren. Jetzt kann die Saison beginnen. Die selbst gezogenen Sonnenblumen habe ich von der Pflanzschale nun auch schon umgesetzt in die vorbereiteten Blumentöpfe. Obwohl ich einige schon an die Nachbarin verschenkt habe, sind es dennoch sehr viele Einzelpflanzen geworden, so dass ich noch weitere Töpfe ergänzen musst. Zwei kleine Wunderbäumchen sind auch schon dabei, ich hoffe, weitere werden folgen. Denn dann sind die beiden markantesten Stauden für den Sommergarten schon gesichert. Und ich kann mich auf meine Nutzpflanzen, die Chilis, konzentrieren. Und auf die Strohblumen, die allerdings bisher noch nicht ausgesät sind, da die Samen noch nicht eingetroffen sind. Noch einiges zu tun, bevor die Sommergartenarbeit in ihre Hauptrunde geht.

Einleitung der Freiluftsaison

Jetzt habe ich auch den ersten Keimling beim Rizinus entdeckt. Die Samen brauchen erfahrungsgemäß sehr lange, die Blindgängerquote einmal abgerechnet. Aber ich bin doch zuversichtlich, dass in den nächsten zwei Wochen noch einige weitere folgen werden. So viel Licht und Wärme, das sollte ihnen ein Ansporn sein. Die Sonnenblumenpflänzchen werde ich am Wochenende bereits umtopfen können, in die bereits vorbereiteten größeren Blumentöpfe. Und bis dahin sollten auch die bestellten Strohblumensamen eingetroffen sein. So geht die Sommergartenarbeit in die nächste Runde. Die aktuelle Holzarbeit mit Eiche, Esskastanie und Walnussbaum werde ich voraussichtlich vorher schon abschließen können. Dann bleibt Freiraum für das erste Reinemachen im Gartenbereich, damit wir die Freiluftsaison auch praktisch demnächst einleiten können.

Sonnenreicher Aprilanfang

Diese ersten Apriltage sind ungewöhnlich lichtreich. Das ist gut für die Seele, aber auch gut für unsere gerade ausgesäten Fensterbank-Pflanzen. Immerhin sind die Riesensonnenblumen, passend zur Sonneneinstrahlung, sehr schnell gekommen und können nächste Woche schon von der kleinen Pflanzschale vereinzelt in größere Pflanztöpfe umgesetzt werden. Die Töpfe bzw. Erde dafür habe ich heute schon vorbereitet. Das Umsetzen geht dann recht schnell, da sich die einzelne Pflanze aus den konisch geformten Einzelelementen der Schale sehr gut herausdrücken lassen. Die Rizinussamen, die ich recht tief eingesetzt hatte, sind noch nicht an die Oberfläche gekommen, was aber der Erfahrung der Vorjahre entspricht. Die Blindgängerquote bei dieser Art ist recht hoch, und außerdem brauche die keimfähigen Kerne meist mehrere Wochen, bis es soweit ist. Ich hoffe, am Ende aber 4-5 gute Exemplare gewinnen zu können, für unseren Garten und für J. und W., die ebenfalls an den Wunderbäumen gefallen gefunden haben. In Sachen Gartenarbeit stehen wir allerdings erst am Anfang. Nach den Sonnenblumen geht an die größeren Pflanzkübel, die noch frische Erde und Dünger benötigen. Und dann sollten auch die noch auszusäenden Strohblumen und die jungen Chilipflänzchen so weit sein.

Noch Zeit für die Gartenarbeit

Gut, dass ich den Maulbeerbaum gestern zurückgeschnitten habe. Heute war es zwar immer noch überwiegend sonnig, aber deutlich kühler. Die Arbeit wäre nicht ganz so leicht von der Hand gegangen. So konnte ich nach dem Backen eines unserer traditionellen Lieblingskuchen auch noch einige Zeit in die Gartenarbeit stecken. Einige Pflanztöpfe des Vorjahres waren noch nicht von ihrer verbrauchten Erde befreit. Die Petersilie, die wir alle so lieben, konnte ich nachträglich noch aussähen, um in einem zweiten Anlauf den Versuch auf der Fensterbank zu wagen. Die Freiluftaufzucht hatte zuletzt weniger gut funktioniert. Und da ich ohnehin täglich mit dem Gießen der Sonnenblumen, Rizinussamen und Chilisamen beschäftigt bin, kann ich das in einem Rutsch miterledigen. Wäre schön, wenn wir auf die Art unser Reservoir frische Kräuter erweitern könnten.

Maulbeerbaum mit frisch geschnittener Krone

Es war nicht nur die genau richtige Zeit für diese Arbeit. Wieder einmal im Freien zu arbeiten und mich über Stunden dem sorgfältigen Rückschnitt meines Maulbeerbaums zu widmen, war auch ein wohltuender Abstand zu dem großen und fast einzigen Thema dieser Tage, das sämtliche Gedanken und Emotionen zu dominieren scheint. Ganz in Ruhe und ohne Kontakt zu anderen ist dieses Beschneiden des Baums ganz ungefährlich. Und auch der Baum nimmt mir das nicht übel, ich würde fast sagen, er hat schon darauf gewartet, weil er weiß, wie viel Mühe ich mir jedes Mal gebe, um ihm einen guten Start in die neue Saison zu ermöglichen. Es war anstrengend und langwierig wie in den Vorjahren. Letztlich habe ich aber die richtige Balance gefunden, nicht zu viel, nicht zu wenig weggenommen und auch Vs Wunsch entsprochen, einige innen quer verlaufenden Äste mit der Säge zu entfernen. Das hat V. dann auch selbst übernommen, während ich die ganze Aktion allein mit der Teleskop-Baumschere bewältigt habe, ohne auch nur einmal eine Leiter zu bemühen. Bei den besonders hoch hinausragenden letztjährigen Asttrieben in der mittleren Krone war das wirklich schwierig. Die liegen an der Grenze dessen, was mit der Stange noch erreichbar ist. Letztlich hat es aber funktioniert. Das herabgefallene Material haben wir auch schon zusammengetragen, V. wird das morgen naturnah verwerten. Und die Maulbeere wird in den nächsten Wochen Gelegenheit haben, Anlauf zu nehmen, frische Triebe zu bilden und hoffentlich später zu blühen. Das ist bei dieser Art besonders heikel, weil es ganz bestimmter Bedingungen bedarf. Im Vorjahr hat das nicht funktioniert, weswegen wir keine einzige Frucht ernten konnten. Eine Neuauflage von 2018 wünsche wir stattdessen, in dem wir reichlich Vorrat an leckerer Maulbeermarmelade anlegen konnten. Diesen Vorrat aufzufüllen, wäre jetzt die richtige Zeit.

Erste Gartenarbeit und Aussaat

Das Wochenende soll wieder einen Temperatursturz bringen. Deshalb habe ich den heutigen Nachmittag genutzt, um die ersten Pflanzen in meine bewährten Pflanzschalen und -töpfchen auszusäen. Etwa zwei Wochen später als in den beiden Vorjahren. Aber das ist ganz in Ordnung, gerade für die Chilipflänzchen ist es ohnehin noch etwas früh, die brauche erfahrungsgemäß sehr lange, bis sie überhaupt nennenswertes Wachstum zeigen. Und auch die Sonnenblumen werden erst Ende Mai, Anfang Juni wirklich groß. Sie allzu früh auf der Fensterbank vorzuziehen, ist deshalb wenig hilfreich. Besonders gespannt bin ich, wie erfolgreich ich dieses Frühjahr mit meinen Wunderbäumen bin. Die Ausbeute guter Rizinussamen von den größeren der vorjährig gezüchteten Exemplare war nicht sehr groß, weil die Samen erst sehr spät ausgereift waren und nicht schon im Hochsommer erntereif wurden. Die Qualität sah dennoch gut aus. Bei den Rizinusstauden ist das frühe Aussähen dagegen eine Notwendigkeit, da es immer einen größeren Ausschuss gibt, weil einige Kerne eben gar nicht keimen wollen. Und auch, weil der Sproß gewöhnlich mehrere Wochen benötigt, bis er überhaupt sichtbar wird. Danach gibt’s eine mehrere Wochen dauernde langsame Wachstumsphase. Erst dann kann ich die zarten Pflänzchen in größere Gefäße umtopfen. Bis sie dann in die Gartenerde können, vergehen weitere Wochen. Ein längerer Weg, der im Hochsommer aber belohnt wird in Form dieser unglaublich eindrucksvollen Gewächse mit den riesigen, ausladenden Blättern, höchst interessant geformten Blüten und ebenso beeindruckend geformten und gefärbten Samen. M. hat sich heute ebenfalls erstmals in diesem Frühjahr mit der Gartenarbeit beschäftigt, zunächst mit dem Beseitigen des über den Winter gewachsenen Unkrauts. Ein erster Schritt auf unserem Weg zu einem hoffentlich schönen Sommergartenambiente.

Durchschnittliche Februarsonne

Die Sonnenbilanz dieses Februars wird nicht schlechter ausfallen als im Durchschnitt der Vorjahre. Nur die beiden letzten Jahre waren in diesem Monat ungewöhnlich lichtreich. Das ist eben nicht durchgehend zu erwarten. Nun hoffe ich, dass das weniger an Licht in den kommenden Monaten nachgeholt wird. Auch damit wir den Frühling endlich erleben und diesen ungemütlichen Nicht-Winter hinter uns lassen können. Mit allem, was der Frühling an Aktivitäten mit sich bringt, v. a. mit dem Aussäen und Pflanzen unserer selbst gezüchteten Gemüsesorten und Zierpflanzen. Das macht mir zunehmend Spaß. Und Pflanzerde habe wir auch schon besorgt. Mit den ersten Saaten werde ich auf der Fensterbank wohl in der erste Märzhälfte beginnen. Vor allem die Wunderbäumchen brauchen ziemlich lange, bis eine Teil der eingesetzten Samenkerne tatsächlich keimt. Da kann das frühe Starten nichts schaden. Bei anderen Sorten dauert es ohnehin sehr lange, bis sie sich nennenwert entwickeln. Deshalb werde ich z. B. bei den Chilis erst später beginnen. Die sind Spätzünder, so dass es nicht von Vorteil ist, sie allzu früh anzusäen.