Wochenendpflanzvorhaben

Der Garten hält uns von Jahr zu mehr in Atem. Neben den Bäumen, die inzwischen fast alle ihren festen Platz gefunden haben und die sich recht gleichmäßig über die Gartenfläche verteilen, haben es mir in den letzten drei Jahren vor allem die Blumen und Stauden angetan. Denen widme ich zunehmend mehr Zeit und Energie. Vor allem das Säen, Pikieren und Aufziehen macht mir Spaß, wenn es auch bei einigen Arten bisher nicht von größtem Erfolg gekrönt war. Ich hoffe, auch in diesem Fällen neue Erkenntnisse zu gewinnen und Fortschritte zu machen. Morgen wird es neben allgemeinen Arbeiten, wie dem dringend wieder fälligen Rasenmähen, vor allem um das Umtopfen der kleinen Pflanzen gehen, die die Pflanzschale jetzt schon zu überwuchern drohen. Ich hoffe, die zarten Wurzelgeflechte mit der umgebenden Erde so lösen zu können, dass sie sich schadlos in größere Pflanzgefäße umsetzen lassen. Das ist immer eine Gratwanderung und wird wieder jede Menge Pflanzerde und Scherben zum Abdichten der Entwässerungslöcher erfordern.

Verschobene Gartenprojekte

Eigentlich ganz vorteilhaft, diese heruntergekühlte Zwischenphase des Frühlings, die typischem Aprilwetter am ehesten entspricht. Und jetzt dreht es wieder, passend zum Wochenende. Dann stehen schon wieder Arbeiten im Garten an. Gewisse Umtopf- und Einpflanzaktionen z. B.. Rasen mähen, Efeu schneiden, der wieder kräftig nachgewachsen ist. Nur zu den Gartenmöbeln und der traditionellen Garten-Reinemach-Aktion werden wir wohl wieder nicht kommen. Das Projekt wird dieses Jahr später als gewöhnlich realisiert werden. Wenn der Baumfrühling schon fortgeschrittener ist und man auch im Garten schon die spätere Sommergartenatmosphäre vorausahnen kann.

Gartensommerwünsche

Nicht so schön wie vorhergesagt war dieser Sonntag. Aber genau richtig, um sich von dem anstrengenden Gartenarbeitstag zu erholen. Und in den nächsten Tagen soll ja ohnehin das Sommerliche zurückkommen. Aprilwetter eben, das von seiner Wechselhaftigkeit lebt. Ich hoffe, unsere angesäten Pflanzen werden sich erwartungsgemäße entwickeln. Und dem Feigenbaum wünsche ich ganz besonders, dass er sich am neuen Standort wohlfühlt. Vs Ansicht, der Stamm sei schon dabei zu verdorren, kann ich bisher nicht bestätigen. So hoffe ich, die Gartenerde verleiht dem Bäumchen neue Kräfte und lässt ihn über die warmen Monate stabilisierende Substanz bilden.

Der neue Feigenbaum ist eingepflanzt

Wie zu erwarten war, hat V. sich gegen den Entfernen des alten Feigenbaums ausgesprochen. Da wir das Thema aber schon seit Jahren diskutieren und zuletzt kein vernünftiger Grund mehr für das Verbleiben des Baums zu finden war, bin ich bei meinem Vorhaben geblieben. Tatsächlich hat sich nach dem Freilegen der Wurzeln bestätigt, dass sie überwiegend morsch waren und sicher keine gute Grundlage für eine Erneuerung gebildet hätten. Teilweise konnte ich das Geflecht mit bloßen Händen abbrechen. Ein Grund, warum sich der inzwischen zu beachtlichem Volumen ausgewachsene Wurzelstock insgesamt noch ganz gut heraushebeln ließ. Bei einer anderen Art und gesunden Wurzeln wäre es noch weitaus schwieriger geworden. So aber konnte ich das Projekt am Vormittag bereits abschließen und das Gartenareal bereinigen, einebnen und Platz für den Nachfolger schaffen. Bei der Gelegenheit haben wir auch die Unmengen an Schnittlauch aus diesem Bereich des Gartens herausgenommen, der alles andere überwuchern drohte. Und der kleine Nachfolger-Feigenbaum hat etwas näher am Rand als sein Vorgänger, aber in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Standorts seinen Platz gefunden. Ich hoffe sehr, dass wir im Laufe des April keine empfindlichen Nachtfröste mehr erleben. Die könnten dem noch zarten Bäumchen sonst nämlich gleich gefährlich werden. Auf unserem Weg zum Garten- und Pflanzjahr 2018 sind wir heute ein gutes Stück weiter gekommen.

Entscheidendes Wochenende

Wieder eine arbeitsintensive Woche, die kaum Gelegenheit zum Luftschnappen ließ. Da war die Pflege der Sämlinge auf der Fensterbank und die tägliche Kontrolle und das Gießen meiner Aussaat im Garten eine wirkliche Erholung während des Tages, bei dem ich den Kopf freimachen konnte. Den Samstag will ich nutzen, um in Sachen Garten ein Stück weiter zu kommen. Oben auf der Liste steht der Feigenbaum. Ich hoffe, das Wetter spielt mit und ich kann ihn endgültig ausgraben und möglichst entfernen. Und dann kommt der Nachfolger an seine Stelle. Natürlich ist das auch mit Wehmut verbunden, von den anderen Widerständen einmal abgesehen. Aber das Thema währt nun schon so lange, dass eine Entscheidung an der Zeit ist. Und immerhin haben wir so ein neues Zukunftsprojekt, nach dem Prinzip Hoffnung.

Gartenarbeit am liebsten ohne Eile

Vielleicht haben wir das Glück, dass das Wetter pünktlich zum Wochenende sich wieder beruhigt hat und die zuletzt erlebt frühsommerliche Anmutung annimmt. Das wäre ein Beitrag für die ausstehenden Gartenarbeiten, und da gibt’s noch einiges zu tun. Rückschnitte bei den Gartenbäumen, Entfernen von Abgrenzungssteinen, die Eröffnung der Gartenmöbelsaison, der große Frühjahrsputz für die versiegelten Flächen im Gartenbereich. So viele Vorhaben, da ist es ganz gut, wenn die kunsthandwerkliche Arbeit derzeit ruhiger verläuft. Am Ende kann das Einzelne dann zu gedrängt werden. Gerade beim Arbeiten draußen, mit Pflanzen oder symbolisch mit Holz, ist es eben auch von Bedeutung und den Ergebnissen zuträglich, wenn es in möglichst wenig gehetzter Form möglich ist.

Pflanzen, Säen, Pikieren – ein intensiver Gartenarbeitstag

Den größeren Teil der Vorhaben konnte ich heute im Garten umsetzen. Dabei hat mich das Pikieren der kleinen Pflänzchen mehr Zeit gekostet, als ich das erwartet hatte. Allein das sorgfältige Auffüllen der beiden Pflanzschalen mit Pflanzerde, eine Schale mit einer zusammenhängenden Platte kleiner Pflanzreservoirs und eine mit einem Satz einzelner Pflanztöpfchen, war aufwändig, auch weil es notwendig ist, die Erde anzudrücken und dann nochmal aufzufüllen und einigermaßen einzuebnen. Und dann eben das Vereinzeln selbst, was bei den teils winzigen Würzelchen und extrem zarten Pflänzchen eine Kunst für sich darstellt. Zum Ende hin allerdings hatte ich schon eine gewisse Routine entwickelt. Chilis, drei Varianten von großblütigen Sonnenblumen, sehr viele Mittagsblumen, auf die ich besonders gespannt bin, eine Sorte Mohn und viele schon recht gut angewachsene Strohblumen standen auf dem Programm. Anschließend habe ich auch die Randstreifen des Gartens für das Einsäen der Arten präpariert, die direkt in den Boden gesät werden können. Bei dem Wetter scheint mir das der genau richtige Zeitpunkt: Samenkörner der letztjährigen King Kong Sonnenblumen, zwei weitere neu gekaufte Samen schöner riesenblütiger und mehrfarbiger Sonnenblumen, die Kerne der letztjährigen schönen Rizinuspflanzen und Island-Mohn. Das ist ein Anfang. Von allen Sorten habe ich in den Pflanztöpfchen ebenfalls einige gesät, für den Fall, dass es im Boden nichts wird, zur Sicherheit sozusagen. Später werde ich sicher die Strohblumen, Mittagsblumen und Chilis noch in größere Gefäße umtopfen müssen, bevor sie endgültig in größere Tröge bzw. die Gartenerde gesetzt werden. Da liegt noch einiges an Gartenarbeit allein mit diesen Sommerblumen vor uns. Aber ich freue mich darauf, auch weil ich dieses Jahre neue Arten testen kann. Und neue Verfahren für das Aussäen und Einpflanzen. Die beiden neu erworbenen Pflanzschalen mit den Einsätzen sind dabei eine große Hilfe. Im nächsten Jahr werde ich die sicher von Anfang an nutzen und jeweils nur max 3 Samen pro Einheit einsäen. Das spart mindestens einen Arbeitsschritt. Auch hat sich die Verwendung der Torftöpfchen nicht wirklich bewährt, da die Erde so trotz ständigen Feuchthaltens allzu rasch austrocknet. Am Rande dieses intensiven Gartensamstags kam wieder einmal das Thema des alten Feigenbaums auf. V. ist dagegen, ihn zu entfernen, M. und ich dagegen dafür. So wird es wohl eine Mehrheitsentscheidung für die Verabschiedung der alten, einfach zu geschwächten Baumruine werden. Und der Startschuss für das Einpflanzen des neuen an derselben Stelle. Ein Projekt für die kommende Woche.

Säen auf der Fensterbank und im Garten

Die Temperatur stimmt schon mal, jetzt müssen nur noch die Wärme und das Licht kommen. Dann könnte der Frühling auch in der Wahrnehmung präsent sein. Ich denke daran, in dieser wärmer werdenden Woche die ersten Samen in den Garten zu setzen, für einige Sonnenblumenvarianten und für die auch Wunderbäume genannten Rizinusstauden, die erfahrungsgemäß ohnehin etwas mehr Anlaufzeit benötigen und bei denen man nicht wissen kann, wie viele am Ende tatsächlich keimen. Die neuen Pflanzkästen sollte auch in den nächsten Tagen eintreffen, so dass ich auch mit den Fensterbankzüchtungen weiter gehen, sprich sie vereinzeln kann, damit sich die jungen Sämlinge besser entwickeln und jeweils mehr Erde für ihre Wurzelbildung zur Verfügung haben. So weit bin ich mit der diesjährigen Pflanzenzucht recht zufrieden. Ich hoffe, die Aussaat im Garten bringt ähnliche Erfolge.

Das jährliche Ritual mit dem Maulbeerbaum

Das Wetter war heute wie geschaffen für diese Traditionsarbeit, dem Rückschnitt des Maulbeerbaums. Tatsächlich kenne ich keinen anderen Baum, der auf dem Gebiet aufwändiger zu pflegen ist. Möglicherweise liegt das an seiner Jugend, er dürfte jetzt ca. 15 Jahre sein. Aber die Wuchsfreude zeugt wohl auch davon, dass er sich an diesem Standort wohl fühlt. Interessanter- und erstaunlicherweise, denn andere Arten tun sich schwer auf diesem schmalen Gartengrundstück am Ortsrand, auf dem der Wind schärfer weht als innerorts und wo es meist kühler ist als anderswo. Aber das schreckt den Baum nicht. Jedes Jahr treibt er aufs Neue meterlange Triebe meist senkrecht in die Höhe. Das ist natürlich auch technisch eine Herausforderung geworden. Da kam mir die Astschere mit Teleskopstange und Seilzug ganz recht, den V. jüngst besorgt hat. Eigentlich wollte ich sie nur für die mit der Leiter schwer zugänglichen Äste verwenden. Aber letztlich habe ich die meisten der Kronenäste dann doch damit vom Boden aus geschnitten. Das funktioniert sehr gut. Nur ist es über Stunden praktiziert doch sehr anstrengend. Immer über Kopf, mit dem nicht ganz unwesentlichen Eigengewicht der ausziehbaren Stange, und der Notwendigkeit, doch jedes Mal recht kräftig am Seil zu ziehen, wenn man saubere Abschnitte erreichen will. Jedenfalls war der akrobatische Teil dieser Baumschnittarbeit diesmal dank des neuen Astschneiders unspektakulärer ausgefallen. Und ich bin froh, dass der Maulbeerbaum jetzt wieder entlastet in die neue Saison starten kann. Am Nachmittag habe ich mir dann noch das vorgenommen, was fast ein Jahr lang auf Erledigung wartete und wozu ich natürlich nie gekommen bin. Das zweite für J. und W. bestimmte Osterei aus Zedernholz ist jetzt nach 3-stündiger Schleifarbeit von seiner unregelmäßigen Lackschicht befreit und wird künftig allein durch die glatt geschliffene Natürlichkeit seiner Holzoberfläche seine symbolische Rolle entfalten.

Der Frühling nähert sich zögerlich

Immerhin in der Länge der Tage macht sich die Tag- und Nachtgleiche schon bemerkbar. Die Sonne weiß sich aber noch nicht durchgängig zu behaupten und hält nur phasenweise an, um gleich darauf wieder von Bewölkung verdeckt zu werden. Deshalb benötigen die Sämlinge auf der Fensterbank auch nicht sehr viel Gießwasser, zumal sie alle mit transparenten Abdeckungen versehen sind und sich darunter ein feuchtes Milieu längere Zeit hält. Erstes Grün konnte ich nach zwei Tagen noch nicht entdecken. Mit der Eröffnung der Freiluft- und Gartensaison wird es wohl vor den Osterfeiertagen nichts mehr werden. Und auch die weiteren Gartenarbeiten inklusive verschiedener Rückschnitte an Bäumen, hier wie auf der Wiese außerhalb, wird so noch eine Weile warten müssen. Die Gefahr, dass sich die Bäume an dem Schnitt stören werden, ist aber gering, da bisher kaum neue Triebe zu sehen sind.

Gärtnerische Fertigkeiten verbessern

Der Fernsehgärtner hat heute Grundlegendes zum Einsäen der Frühjahrspflanzen erklärt. Aber das Wichtigste, wie man die in einen Pflanztopf angewachsenen Sämlinge später am geschicktes pikiert, für die Erklärung ist am Ende keine Zeit mehr übrig geblieben. Auch ohne fachmännische Anleitung habe ich das in den letzten Jahren eigentlich immer schon intuitiv richtig gemacht, das Pikieren ist aber dennoch eine Herausforderung, für die mir die Übung fehlt. Deshalb war das immer eine mit Herzklopfen verbundene Aufgabe, bei der ich immer die Befürchtung hatte, die zarten Wurzeln zu beschädigen und damit die Gefahr zu vergrößern, dass die vereinzelten Pflänzchen anschließend welken. Mal sehen, ob mir das in diesem Frühjahr mit den Chilipflanzen besser gelingt, zumal ich mir eine größere Anzahl vorgenommen habe. Nicht Säen, aber Zurückschneiden steht demnächst für den Maulbeerbaum an. Eigentlich schon etwas spät jetzt, aber das Wetter war bisher an den Wochenenden nicht wirklich geeignet. Und auch dieses Wochenende wird nicht möglich sein. So hoffe ich, dass der Frühling sehr bald mit stabil höheren Temperaturen zu uns kommt und bleibt, damit wir möglichst vor Ostern in die Gartensaison starten können.

Späte und letzte Gartenerträge

Nicht immer geht alles nach Plan. So konnte ich die handwerklichen Arbeiten erst am späteren Nachmittag abschließen, nachdem sich am Vormittag alle möglichen Verzögerungen eingestellt haben. Immerhin habe ich die wirklich letzte, bisher versäumte Gelegenheit genutzt, die Samen der Rizinus-Stauden zu retten. Eigentlich hätte ich die Samenstände viel früher abschneiden müssen. Jetzt, nachdem der Frost die oberflächlichen Zellen schon ganz matschig gemacht hat, war das eine schmierige Angelegenheit. Viele der bohnenförmigen Samen haben sich zudem als schon verdorben oder hohl herausgestellt. Letztlich konnte ich aber doch noch eine ausreichende Zahl erübrigen, die jetzt auf der Fensterbank trocknet. Es sind Samenstände mit je drei eng aneinander verwachsenen Samenkörnern, die sich mit der Hand leicht voneinander lösen lassen. Allerdings steckt das eigentlich Samenkorn wiederum in einer festen Schale, die sich teils leicht, teils in feuchtem Zustand aber noch nicht richtig abschälen lässt. So werde ich sie erst einmal antrocknen lassen und die äußere Hülle später entfernen. Am Ende sollten es doch genug sein, um damit auch J. und W., vielleicht zusätzlich den einen oder anderen Bekannten zu beliefern. Auch bei der Strohblumen, die im großen Kübel immer noch der Kälte trotzen und immer noch neue Blüten ansetzen, bin ich fündig geworden und habe etliche neue Blüten entnommen. Die neue, nach der eigentlichen Saison gesammelte Menge kann ausreichend für mindestens zwei neue Sträuße sein. Vielleicht ja ausnahmsweise einmal eine Arbeit für den Winter. Den Weihnachtsbaum habe ich bereits ins Trockene gelegt, so dass ich morgen früh gleich loslegen kann. Und die diesjährigen Weihnachtsgrußkarten, bei denen der letztjährige Weihnachtsbaum wie immer eine tragende Rolle spielt, konnte ich am Abend ebenfalls schon weitgehend vorbereiten.

Zwischen letzter Blüte und Winterruhe

M. hat keine Ruhe, bis das letzte trockene Blatt der Weinreben weggeräumt ist. Das verteilt sich in diesem Jahr über mehrere Wochen, da beim Zurückschneiden zu viel stehen gelassen wurde. Wenn ich das erledigt habe, bin ich immer radikaler vorgegangen, mit dem Vorteil, dass in der Folge nicht mehr so viel herbstliches Laub anfiel. Dabei macht der Garten an anderen Stellen immer noch einen absolut sommerlichen Eindruck. Die Mittagsgold-Blumen, die so spät zur Blüte kamen, überbieten sich derzeit mit der Pracht ihrer einzelnen, jeweils unterschiedlich gemusterten Blütenköpfe. Die Hortensien trotzen ebenfalls noch der herbstlichen Witterung, wenn sie in diesem Jahr auch sehr spärlich ausgewachsen sind. Und selbst die Mohnblumen haben erst kürzlich erneut Blüten gebildet. Dennoch wendet sich jetzt atmosphärisch alles dem Herbst entgegen, so dass die Gartenfreuden nichtmehr allzu lange währen sollten. Zumal das für Oktober typische Wetter jetzt zurückkehren soll. Wir wollen uns einfach über die unverhofft schönen goldenen Oktobertage freuen, die hinter uns liegen.

Brennholz und Herbstgartenarbeit

Das könne im nächsten Jahr nicht so weiter gehen, meinte M. am späten Nachmittag, als wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit immer noch mit der Gartenarbeit beschäftigt waren. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es ernst gemeint war. Tatsächlich haben die Blumen in diesem Frühjahr und Sommer enorm viel Arbeit gemacht. Aber gerade mit den Strohblumen, Sonnenblumen und den für uns neuen Rizinusstauden hatten wir auch viel Freude. Von den vielen sommerblühenden Kübelpflanzen einmal abgesehen, die ohnehin immer wieder aufbauende Highlights setzen. Heute aber habe ich mich auf das Schneiden der Physalis konzentriert. Es war einfach an der Zeit, da viele Pflanzen schon ganz am Boden lagen und dann eben mit Erde verschmutzt werden. Vor allem aber, weil die Lampions fast überall schon bis in die Spitzen rot gefärbt waren. Um das zu erreichen, haben wir überhaupt so lange gewartet. Das alles zu schneiden, zu sortieren, die Blätter zu entfernen und nach Qualität zu unterscheiden, ist eine enormer Aufwand. Für die ganz besonders schönen, die ich morgen zu einem reinen Physalis-Kranz binden will, konnte ich das bis zum Abend auch schon vollständig realisieren. Aber die übrigen, das sind nicht wenige, müssen wir späte sortieren und entblättern. Es sind außerdem jede Menge einzelne Lampions angefallen, in verschiedenen Farben und Zuständen, grün, gelb, rot, leicht oder stark verwittert, bis hin zu solchen, die nur noch ihr geädertes Gerippe zeigen. Ich kann mir vorstellen, das auch für interessante Dekorationen zu nutzen. Außerdem will ich einige Fotokonzepte daraus entwickeln. Das war also die Nachmittagsarbeit. Den ganzen Vormittag haben mit unserem Brennholzvorrat verbracht. Sprich, der Stapel aus Buchen-, Zypressen- und Fichtenabschnitten, die wir vor Monaten bereits hinterm Haus aufgestapelt hatten, konnten wir endlich mit der Kreissäge in ofengerechte Abschnitte sägen und damit unseren Brennholzvorrat auffüllen. Das Soll haben wir dann auch erreicht. Wenn die Ofensaison sehr lange dauern sollte, müssen wir aber noch einmal nacharbeiten. Gut, dass wir diese Arbeit frühzeitig vor der Saison abschließen konnten.

Gartensamstag mit Blumen

Fast schon zur Routine geworden sind die Gartenarbeitseinsätze am Samstag. Und heute gab es dann auch jede Menge zu tun. Weil für den Nachmittag erneuter Regen angesagt war, der dann allerdings nicht kam, habe ich schon früh begonnen. Die Sonnenblumen sind jetzt alle weg, ihre Reste bereichern jetzt den Kompost der Grünschnittdeponie. Und der Garten wirkt insgesamt wieder aufgeräumter. Die schon teilweise in den Seilen hängenden Rizinus habe ich wieder in die Vertikale gebracht und die zugewucherten Wege frei gemacht. Was jetzt noch grünt, blüht und fruchtet hat wieder mehr Luft und Licht, um sich weiter zu entwickeln. Am Nachmittag bin ich das Projekt Strohblumen wieder angegangen. Der größere Teil der getrockneten Blüten sind jetzt auf Drähte aufgezogen. Die Sammlung der schönsten rosa Blüten habe ich in ein Keramikgefäß arrangiert, was sehr stimmig wirkt. Und die anderen habe ich zunächst nach Farben und Größen sortiert. Ich denke, es werden mehrere kleinere Sträuße dabei herauskommen. Die Möglichkeit, wieder einen Kranz zu stecken, habe ich allerdings auch noch nicht ganz aufgegeben. Das Thema wird mich aber noch weiter beschäftigen, denn es sind noch lange nicht alle Blüten ausgewachsen.

Samstaggartenroutinen

Es gab am heutigen Samstag keine spektakulären Arbeiten, aber von der überfälligen Autowartung über den letzten Efeuschnitt, das Kehren und das Schneiden von Physalis für Dekorationszwecke gab es eine Reihe wichtiger Aufgaben, die eigentlich nur am Wochenende möglich sind. Der Schaden bei den Wunderbäumen war bei näherem Betrachten noch größer als zuvor gedacht. Die dicken Hagelkörner haben nicht nur bei jedem Exemplar mindestens zwei große Blätter abgeschlagen, bei einer Staude war auch der Blütenstand betroffen, ausgerechnet der in der Mitte. Jetzt wirken die Pflanzen leicht amputiert und werden sicher eine Weile brauchen, bis ihre Gesamterscheinung wieder die zuletzt gewohnte Pracht erreicht hat. Zu Trost habe ich mich anschließend erneut dem Sortieren meiner bisherigen Strohblumensammlung 2017 gewidmet. Ein weiterer Drahtgitterrahmen war nötig, um die neuen Blüten auch noch trocknen zu können. Jetzt habe ich auch mehr Spielraum, um die Auswahl sukzessive zu verfeinern und die Blumen nach Farben zu sortieren. Das macht es nachher einfacher, verschiedene zueinander harmonisch wirkende Sträuße zu formen.

Ein weitgehend autarker Garten

Nach zwei Wochen werden wir heute wieder den externen Garten besuchen. Das Gießen konnten wir uns ja in der Zeit ersparen, da es zwischendurch ausreichende Niederschläge gab. Aber jetzt sollten doch einige Brombeeren erntereif sein. Und nach den Zucchini können wir bei der Gelegenheit auch einmal sehen. Die Stangenbohnen, so hoffen wir, werden genug Wasser erhalten haben. Und die Bäume dieses Gartens sind ohnehin einiges gewöhnt und bedürfen mit Ausnahme des Maulbeerbaums, der seinen Schnitt im Frühjahr schon hinter sich hat, ohnehin kaum einer aufwändigen Pflege. So hoffen wir, dass der Garten sich auch in Vs Abwesenheit gut entwickelt und wir für das andere Problem, der Arbeit mit den Bienenvölkern eine durchführbare Lösung finden.

Vor der schönsten Phase des Gartensommers

Etwas Abkühlung und ein halbstündiger kräftiger Regenschauer haben mir heute das Gießen erspart und verschaffen den Pflanzen eine Atempause, die hoffentlich noch einige Tage anhält. Gestern noch hatte ich unter der schattigsten und stärksten Buche im Park Erholung von der andauernden Hitze gesucht. Und heute habe ich erstmals seit Wochen gespürt, dass die Extreme bei mir unangenehme Spuren hinterlassen haben. Das Zurückschneiden der langen Weinrebentriebe gestern Abend bei schwüler Hitze und über Kopf war dann wohl doch zu viel. So sah ich mich gezwungen, einmal einen Gang zurückzuschalten und den Sonntag als solchen ernst zu nehmen. Ein, zwei Gartengänge waren dann doch eine Bestätigung für die Mühen der vergangenen Tage, denn jetzt habe ich den Eindruck, der Hochsommer kann sein Werk in geordneten Bahnen vollenden, so dass wir in die schönste Phase des Gartensommers mit all dem üppigen Grün, dem Blühen und dem transparent gefilterten Licht eintreten können.

Holz- und Gartenarbeit

Ich konnte heute ein neues Holzarbeitsprojekt beginnen und bin im Vorfeld und anschließend auch noch zur Gartenarbeit gekommen. Die Physalis, in diesem Jahr üppiger als zuvor wachsend, mussten hochgebunden werden. Ich habe dazu Metallstäbe gesteckt und auf drei Ebenen dünne Drähte verspannt. Das hat den Pfad freigemacht. Zuletzt bin ich schon ungewollt auf einige Blasenfrüchte getreten, weil kein Durchkommen mehr war. Rasenmähe war wieder angesagt, wobei sich der Akkumäher ganz gut bewährt hat. Nun weiß ich auch, dass der Akku nach mehrwöchigem Nichtgebrauch in jedem Fall vorab aufgeladen werden muss. Und dann war noch jede Menge Unkraut zu entfernen, alles Ausufernde und Wuchernde in Form zu bringen. Das betraf vor allem die langen Triebe der Weinreben und die unzähligen Wicken, die alles, was sich nicht wehren kann umschlingen und sich rasant vermehren. Deutlich mehr Arbeit im Garten als in den Vorjahren. Wegen der vielen Sorten Blumen und Stauden, wegen der vielen Gießkannen, die bei so heißen Sommertagen notwendig werden. Auch wegen der Umgestaltung der Gartenränder, die nun nach dem Wegfall der Zypressenhecken pflegeintensiver geworden sind. Vielleicht werden wir das teilweise durch Abdecken mit Rindenmulch künftig besser kontrollieren können.

Sommerliche Gartenstreifenoase

In Vs Abwesenheit müssen wir uns natürlich auch um das Bienenhausgrundstück kümmern, das sonst nicht in unseren Bereich fällt. Für die Bäume dort ist die Hitze bislang kein Problem, im Gegenteil sind sie es, die es schaffen, ein schattiges Kleinklima innerhalb der schmalen Gartens zu schaffen, in dem die verschiedenen Gemüse gut gedeihen können. So haben wir bei der Gelegenheit die Zucchini und die Busch- und Stangenbohnen mit Regenwasser gegossen. Und auch die Wassertränke der Bienen haben wir aufgefüllt, damit sie auch in den nächsten Tagen, in Ermangelung von Niederschlägen, noch genügend Feuchtigkeit aufnehmen können. Das ist ja auch für die Honigproduktion nicht unwichtig. In dieser Zeit des Jahres ist die Atmosphäre dort besonders schön, so dicht und grün, so schattig und gleichzeitig sonnendurchflutet zeigt sich der Ort. Leider sind wir es gewohnt, uns immer nur kurz dort aufzuhalten. Denkbar wäre es aber durchaus, einmal ein Sommerpicknick oder Ähnliches dort durchzuführen.

Mit Strom, aber kabellos Rasen mähen

Der neue Rasenmäher ist eigentlich eine sinnvolle Bereicherung. Einer mit Akkubetrieb, da kann man auf das lästige Kabel verzichten und wird mobiler. Kleiner, leichter und schmäler als die gewohnten Exemplare mit Kabel oder Benzinmotor, aber für kleinere Rasenflächen und trockenen Rasen ebenso geeignet, wenn nicht besser, weil der Einsatz weniger Aufwand verursacht. So haben wir jetzt ein gutes Set verschiedener Gartengeräte für alle Fälle sozusagen. Da der Baumschnitt im Garten eigentlich weniger Thema ist, werden diese den Rasen und das Pflanzen betreffenden Geräte wohl insgesamt häufiger zum Einsatz kommen und stärker beansprucht werden. Da ist etwas Variationsspielraum ganz vorteilhaft.

Wunderbäume

Ein schöner Einundzwanzigster mit viel Sonne und der Gewissheit, dass sich der Garten in diesem Sommer üppig präsentieren wird. Das ist zwar derzeit noch nicht zu sehen, aber die verschiedenen angesäten oder als Pflänzchen in die Erde gesetzten Blumen und Stauden sind insbesondere nach den Regentagen gut angegangen. Sogar die erst vor wenigen Tagen eingesetzten Sonnenblumenkerne haben schon gekeimt. Wenn die alle groß werden, sind unsere entfernten Zypressenhecken durch eine Wand von hoch wachsenden Blumen ersetzt. Gespannt bin ich auch auf die Rizinuspflanzen (Ricinus communis), die interessante Samen haben und später sehr hoch werden können. Ich kann mich schwach an sie erinnern, da wir sie schon einmal vor vielen Jahren gesät hatten. Nun haben wir ein Dutzend Samen von einem Bekannten erhalten. Sie werden die Sonnenblumen sicher schön ergänzen. Neu war mir, was ich eben erst durch einen Blick auf den Wikipedia-Artikel erfahren habe, dass die Pflanze auch als „Wunderbaum“ bezeichnet wird. Baumähnliche Ausmaße entwickelt sie ja tatsächlich. In den Tropen soll sie sogar mehrjährig sein, Höhe von bis zu 13 m erreichen und einen verholzten Stamm ausbilden können. Das hat dann allerdings unzweifelhaften Baumcharakter. Woher das „Wunder-“ kommt werde ich aber sicher erst wissen, wenn ich sie im eigenen Garten in Augenschein genommen und erfahren habe.

Kontemplationssonntag

Nach dem großen Garten- kam der große Ruhetag. Wie es sich für einen Sonntag auch gehört. Aber ich glaube, seit dem Intensiveinsatz gestern waren wir alle ziemlich erschöpft. Gut, dass man wenigstens an einem solchen zwischen Schauern, Bewölkung und Sonnenphasen wechselnden Sonntag kontemplativer sein konnte. Den gestern gesetzten Pflanzen geht es gut, die wenigen Regentropfen des Tages reichten allerdings nicht aus, so war doch noch Gießen angesagt, das jetzt auch wieder aus dem Regentank möglich ist. Weniger sonnig als im Vorjahr wird dieser Mai wohl werden. Für die früh durch Nachfröste geschockten Bäume ist das ganz gut, denn so können sie den neuen Anlauf ohne Stress vorbereiten und genügend Wasser und Energie speichern. Für die Bienen wünsche ich mir aber längere Sonnenphasen, da zu viele Wolken deren Aktivität einschränken, die gerade jetzt wegen der Weißdornblüte dringend wünschenswert ist.

Der große Gartenblumentag

Am Nachmittag habe ich noch einmal einen Blick auf das Blumenarrangement geworfen und muss sagen, es ist alles sehr gut und schön geworden. Diesmal ging das alles sehr unkompliziert ab. Die Auswahl in der Gärtnerei und die Verteilung auf die verschiedenen Pflanzgefäße, das saß jeweils beim ersten Anlauf. Vor allem freue ich mich über die gelungenen Kombinationen und die schönen Farbzusammenstellungen. Das wird sicher sehr frisch und leuchtend wirken, wenn die Blumen einmal ausgewachsen sind. Nach der Kür kam dann noch die Pflicht. Jede Menge Arbeit im Garten, Entleeren und säubern, neu Befüllen von Töpfen und Trögen. Umtopfen der Pflanzen, die ich auf der Fensterbank erfolgreich aus Samen großgezogen hatte: Chilis, Schwarzäugige Susanne, Strohblumen. Und dann waren auch noch die zwei Sorten Sonnenblumenkerne, die ich in die Erde gesetzt habe. An strategischen Punkten am Rand des Gartens, die später zu Hinguckern werden könnten. Vor allem, wenn die King-Kong-Sonnenblumen angehen sollten. Aber auch die Samen unserer letztjährigen, sehr hoch gewachsenen eigenen Sonnenblumen sind mir eine Versuch wert gewesen. Hinzu kam noch eine Blume namens Mittagsgold, mit der wir bisher noch keine Erfahrung haben. Bin gespannt, ob sie sich aus den Samen gewinnen lässt, das wäre später eine weitere Kandidatin für die Blumenreihe ums Haus. Die Strohblumen habe ich zunächst in größere Pflanztöpfe versetzt, damit sie tiefere Wurzeln bilden können. Ich denke, es wäre jetzt noch zu früh, sie direkt in die Erde zu setzen. Das will ich in einigen Wochen wagen, wenn sie auch nicht mehr so empfindlich gegenüber Schneckenfraß sind. Es sieht fast so aus, als ob wir mit den Blumen gerade einen Vorsprung gegenüber den Gartenbäumen erarbeitet haben. Aber das kann sich natürlich später wieder ausgleichen, wenn die zunächst erfrorenen Blätter den Ginkgos wieder nachgewachsen sind, der Walnussbaum und der Feigenbaum ihre Blätter ausgebildet haben und über den Sommer auch das Weinlaub dichter wird. Dann werden sich Blumen und Bäume gleichgewichtig ergänzen und die so erholsame und wohltuende Mischung bilden, das Gartenleben in den Sommer- und Herbstmonaten so eindrucksvoll macht.

Pflanzvorhaben für den Gartensamstag

Mit den Sommerblumen sind wir etwas spät dran in diesem Jahr. Aber morgen Vormittag ist es endlich soweit, dass wir die einjährigen für die Kübel und Tröge rund ums Haus aussuchen und einpflanzen. Ich hoffe, dann auch die diversen Samen an verschiedenen Positionen versenken zu können, vor allem von den zwei Arten Sonnenblumen. Außerdem sind die Schwarzäugige Susanne, die Strohblumen und die Chili-Pflänzchen schon so fortgeschritten, dass sie den Schritt ins Freie wagen können. Also ein typischer Gartensamstag, der später hoffentlich noch Freiraum für die weiteren Holzarbeitsprojekte lässt. Ein Baumkreis- sowie ein Lebensbaum-Armband aus Buche stehen auf dem Programm.

Der Regen tut gut

Der Regen wird den Bäumen gut tun, wie allen grünen Pflanzen. Gute Bedingungen auch für unser Vorhaben, den Rasen neu auszusäen. Ich schätze, am Wochenende können wir das angehen, und auch die Umänderungen am gegenüber liegenden Gartenabschnitt, der ebenfalls mehr Rasenfläche erhalten soll. So hoffe ich, dass wir auch eine gute Lösung für den neuen Feigenbaum finden. Der steht dann mitten in dieser Rasenfläche. Es wäre gut, wenn er rasch in die Höhe wachsen würde, aber damit tut er sich gegenwärtig noch schwer, da er sich schon früh verzweigt hat, auf einem sehr kurzen Stamm. Vielleicht müssen wir da schnitttechnisch noch etwas unternehmen, um ihn für die Zukunft zu positionieren.

Bevorstehende Gartenpflanzprojekte

Das Vorhaben, die Hecke mit jungen Bäumen zu ersetzen, scheint erst einmal aufgeschoben. Wir sind uns einig, dass das Zeit hat und zunächst der Rasen angesät werden sollte. Außerdem gibt’s bei der übrigen Gartengestaltung, vor allem beim Blumenpflanzen, noch jede Menge zu tun. Ich hoffe, wir werden damit morgen starten können. Als erstes werde ich die schon aus Samen gezogenen Strohblumenpflänzchen vereinzeln, die jetzt schon ziemlich dicht in den engen Pflanztöpfen gewachsen sind. So werden wir mehr davon haben, bevor sie irgendwann im Mai nach draußen in die Erde versetzt werden. Und dann hat M. noch einige weitere Ideen, die entlang des neu gesetzten Zauns platziert werden könnten. Wir werden das schrittweise angehen und sicher auch viel Freude damit haben.

Kompost für Bäume und Blumen

10 Jahre oder länger hat der Kompost in der schwarzen Tonne gelegen. Die Tonne schien in all der Zeit nicht voll werden zu wollen. Alles neu Hinzugekommene schien sich im Laufe der Kompostierung in nahezu nichts umzuwandeln. Dennoch war sie zu ca. 2/3 gefüllt. V. hat sich jetzt entschlossen, sie endlich einmal zu leeren. Und das Ergebnis ist überzeugend, richtig schöne dunkle Erde, fein und ohne grobe Bestandteile. Das hat er gleich mal im Garten verteilt, v. a. natürlich unter den Bäumen und auf den Blumenbeeten. Hoffen wir, dass dies das Wachstum im Frühjahr und Sommer unterstützt. Damit sich das lange Sammeln auch auszahlt.

Traditionelle Vorbereitung der Gartensaison

Ein intensiver und langer Gartenarbeitstag. Dafür war das Wetter ideal. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die traditionell vor Ostern durchgeführte und schon fast rituell zu nennende Rund-ums-Haus-Reinigung mit dem Hochdruckreiniger heute abschließen konnten. Inklusive der Eröffnung der Gartenmöbelsaison, der Reinigung von Pflanzgefäßen, dem Ausmustern solcher Pflanzen, wie z. B. einer unserer kleinen Gleditschien, die den Winter nicht überstanden haben, und dem Schneiden von Palmzweigen für die morgige Palmsonntagssegnung. Letzteres lasse ich mir natürlich nicht entgehen. Bei uns wird überwiegend der Buchsbaum als Palm verwendet. Nachdem die Zypressenhecke weg ist, war besonders gut an den Buchsbaumbusch heranzukommen, der auf der Seite, die der Hecke zugewandt war, aktuell leider keine Zweige hat. Ich hoffe, er wird in den Folgejahren vollständig zuwachsen, da er ja jetzt Licht und Luft von drei Seiten erhält. Endlich kann er sich zu einem richtigen Buchsbaumstrauch mit kugelrunder Krone weiterentwickeln. Den kreativen Gartenprojekten, allen voran der Auswahl geeigneter Bäume als Ersatz für die entfernte Hecke, können wir uns in den nächsten Wochen nun in Ruhe widmen. Zum Ansäen des neuen Rasens bleibt danach auch noch Zeit.

Neuer Mutterboden für die Rasenfläche im Garten

Der Mutterboden von der Grünschnittdeponie hat eine sehr viel bessere Qualität als erwartet. Es ist kein grob verrotteter Grünschnitt, sondern sehr feine Muttererde, die für das spätere Ansäen von Rasen gut geeignet ist. Auch die Menge haben wir gut kalkuliert. Jedenfalls ist von den ca. 1,3 Kubikmetern kaum noch etwas übrig. Damit sollte der Bodenverlust durch das Entfernen der Zypressen ausgeglichen sein. Sicher wir die frische Erde auch den angrenzend wachsenden Bäumen und den neu zu pflanzenden Bäumen und einjährigen Pflanzen gut tun. Bezüglich der Auswahl des künftigen Heckenersatzes sind wir zwar noch nicht weiter gekommen. Aber die Neuanlage der Rasenfläche ist jetzt primär. Vielleicht kommen wir ja morgen auch schon zur jährlichen Reinemachaktion im Garten und können die Gartengarnituren und alles, was dazu gehört, schon hervorholen.

Lücken schaffen und wieder schließen

Der Ärger über die vollkommen missglückte Rückschnittaktion bei den Zypressen ist noch nicht vergangen, da setzt V. schon seine Beseitigungsarbeit fort. Es standen noch einige Baumstümpfe in der Erde, die selbst mit Stahlseil und elektrischer Winde nicht entwurzelt werden konnten. Am Ende war es dann eine Mischung zwischen diesem Versuch, manuellem Hin- und Her-Bewegen und Hebeln sowie zwischenzeitlichem Freihacken einzelner Wurzelstränge mit der Axt, die den Erfolg brachten. Zwar konnte dadurch nur ein kleinerer Teil der tief gehenden Wurzeln wirklich herausgezogen werden, aber mit dem, was noch unter der Erde langsam verrotten wird, dürfte es dennoch nicht schwierig sein, etwas Neues an selber Stelle zu pflanzen, zumal die Abstände ja andere sein dürfen. Wie die Lücke konkret zu schließen ist, darüber sind wir uns noch gar nicht im Klaren. Ohne Bäume wird es aber kaum machbar sein, die unschönen Hintergründe zu kaschieren. Dafür sind nämlich mindestens 2,50 Meter in der Höhe von Nöten.