Schlagwortarchiv: Gartenarbeit

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Noch Zeit für die Gartenarbeit

Gut, dass ich den Maulbeerbaum gestern zurückgeschnitten habe. Heute war es zwar immer noch überwiegend sonnig, aber deutlich kühler. Die Arbeit wäre nicht ganz so leicht von der Hand gegangen. So konnte ich nach dem Backen eines unserer traditionellen Lieblingskuchen auch noch einige Zeit in die Gartenarbeit stecken. Einige Pflanztöpfe des Vorjahres waren noch nicht von ihrer verbrauchten Erde befreit. Die Petersilie, die wir alle so lieben, konnte ich nachträglich noch aussähen, um in einem zweiten Anlauf den Versuch auf der Fensterbank zu wagen. Die Freiluftaufzucht hatte zuletzt weniger gut funktioniert. Und da ich ohnehin täglich mit dem Gießen der Sonnenblumen, Rizinussamen und Chilisamen beschäftigt bin, kann ich das in einem Rutsch miterledigen. Wäre schön, wenn wir auf die Art unser Reservoir frische Kräuter erweitern könnten.

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Maulbeerbaum mit frisch geschnittener Krone

Es war nicht nur die genau richtige Zeit für diese Arbeit. Wieder einmal im Freien zu arbeiten und mich über Stunden dem sorgfältigen Rückschnitt meines Maulbeerbaums zu widmen, war auch ein wohltuender Abstand zu dem großen und fast einzigen Thema dieser Tage, das sämtliche Gedanken und Emotionen zu dominieren scheint. Ganz in Ruhe und ohne Kontakt zu anderen ist dieses Beschneiden des Baums ganz ungefährlich. Und auch der Baum nimmt mir das nicht übel, ich würde fast sagen, er hat schon darauf gewartet, weil er weiß, wie viel Mühe ich mir jedes Mal gebe, um ihm einen guten Start in die neue Saison zu ermöglichen. Es war anstrengend und langwierig wie in den Vorjahren. Letztlich habe ich aber die richtige Balance gefunden, nicht zu viel, nicht zu wenig weggenommen und auch Vs Wunsch entsprochen, einige innen quer verlaufenden Äste mit der Säge zu entfernen. Das hat V. dann auch selbst übernommen, während ich die ganze Aktion allein mit der Teleskop-Baumschere bewältigt habe, ohne auch nur einmal eine Leiter zu bemühen. Bei den besonders hoch hinausragenden letztjährigen Asttrieben in der mittleren Krone war das wirklich schwierig. Die liegen an der Grenze dessen, was mit der Stange noch erreichbar ist. Letztlich hat es aber funktioniert. Das herabgefallene Material haben wir auch schon zusammengetragen, V. wird das morgen naturnah verwerten. Und die Maulbeere wird in den nächsten Wochen Gelegenheit haben, Anlauf zu nehmen, frische Triebe zu bilden und hoffentlich später zu blühen. Das ist bei dieser Art besonders heikel, weil es ganz bestimmter Bedingungen bedarf. Im Vorjahr hat das nicht funktioniert, weswegen wir keine einzige Frucht ernten konnten. Eine Neuauflage von 2018 wünsche wir stattdessen, in dem wir reichlich Vorrat an leckerer Maulbeermarmelade anlegen konnten. Diesen Vorrat aufzufüllen, wäre jetzt die richtige Zeit.

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Erste Gartenarbeit und Aussaat

Das Wochenende soll wieder einen Temperatursturz bringen. Deshalb habe ich den heutigen Nachmittag genutzt, um die ersten Pflanzen in meine bewährten Pflanzschalen und -töpfchen auszusäen. Etwa zwei Wochen später als in den beiden Vorjahren. Aber das ist ganz in Ordnung, gerade für die Chilipflänzchen ist es ohnehin noch etwas früh, die brauche erfahrungsgemäß sehr lange, bis sie überhaupt nennenswertes Wachstum zeigen. Und auch die Sonnenblumen werden erst Ende Mai, Anfang Juni wirklich groß. Sie allzu früh auf der Fensterbank vorzuziehen, ist deshalb wenig hilfreich. Besonders gespannt bin ich, wie erfolgreich ich dieses Frühjahr mit meinen Wunderbäumen bin. Die Ausbeute guter Rizinussamen von den größeren der vorjährig gezüchteten Exemplare war nicht sehr groß, weil die Samen erst sehr spät ausgereift waren und nicht schon im Hochsommer erntereif wurden. Die Qualität sah dennoch gut aus. Bei den Rizinusstauden ist das frühe Aussähen dagegen eine Notwendigkeit, da es immer einen größeren Ausschuss gibt, weil einige Kerne eben gar nicht keimen wollen. Und auch, weil der Sproß gewöhnlich mehrere Wochen benötigt, bis er überhaupt sichtbar wird. Danach gibt’s eine mehrere Wochen dauernde langsame Wachstumsphase. Erst dann kann ich die zarten Pflänzchen in größere Gefäße umtopfen. Bis sie dann in die Gartenerde können, vergehen weitere Wochen. Ein längerer Weg, der im Hochsommer aber belohnt wird in Form dieser unglaublich eindrucksvollen Gewächse mit den riesigen, ausladenden Blättern, höchst interessant geformten Blüten und ebenso beeindruckend geformten und gefärbten Samen. M. hat sich heute ebenfalls erstmals in diesem Frühjahr mit der Gartenarbeit beschäftigt, zunächst mit dem Beseitigen des über den Winter gewachsenen Unkrauts. Ein erster Schritt auf unserem Weg zu einem hoffentlich schönen Sommergartenambiente.

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Durchschnittliche Februarsonne

Die Sonnenbilanz dieses Februars wird nicht schlechter ausfallen als im Durchschnitt der Vorjahre. Nur die beiden letzten Jahre waren in diesem Monat ungewöhnlich lichtreich. Das ist eben nicht durchgehend zu erwarten. Nun hoffe ich, dass das weniger an Licht in den kommenden Monaten nachgeholt wird. Auch damit wir den Frühling endlich erleben und diesen ungemütlichen Nicht-Winter hinter uns lassen können. Mit allem, was der Frühling an Aktivitäten mit sich bringt, v. a. mit dem Aussäen und Pflanzen unserer selbst gezüchteten Gemüsesorten und Zierpflanzen. Das macht mir zunehmend Spaß. Und Pflanzerde habe wir auch schon besorgt. Mit den ersten Saaten werde ich auf der Fensterbank wohl in der erste Märzhälfte beginnen. Vor allem die Wunderbäumchen brauchen ziemlich lange, bis eine Teil der eingesetzten Samenkerne tatsächlich keimt. Da kann das frühe Starten nichts schaden. Bei anderen Sorten dauert es ohnehin sehr lange, bis sie sich nennenwert entwickeln. Deshalb werde ich z. B. bei den Chilis erst später beginnen. Die sind Spätzünder, so dass es nicht von Vorteil ist, sie allzu früh anzusäen.

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Erste Gartentipps

Der merkwürdige Winter ist immer noch Thema in den alltäglichen Gesprächen wie auch in den Medien. Und immer noch hinterlässt dieser Umstand eine große Ratlosigkeit, die lähmend wirkt und einfach nur hoffen lässt, dass es sich mit dem Winter bald erledigt hat. Schon werden die ersten Experten interviewt und nach Rat zu Baumschnitttechniken und Zuchtoptimierungen bei Pflanzen gefragt. Ein Zeichen, dass man den Frühling bereits im Gefühl hat, auch wenn er außen noch nicht sichtbar geworden ist. Ich freue mich sehr auf die ersten wirklich sonnenreichen Tage, die mir das Fotografieren bei natürlichem Licht wieder möglich macht und das Einfangen von jahreszeitlichen Baumimpressionen und für Gestalter gut verwendbaren Oberflächenstrukturen und Materialtexturen. Letztere scheinen sich zu meinen erfolgreicheren Motivfeldern zu entwickeln, in denen es mir immer wieder gelingt, Fotos mit wirklichem Seltenheitswert, u. a. zum Thema Recycling-Plastik zu

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Der erste Rückschnitt dieses Winters

Den Zierkirschbaum zurückzuschneiden, insbesondere den über den Zaun zum Nachbarn ragenden Ast, war das vornehmliche Ziel unseres Besuchs bei J. und W. Genau zum richtigen Zeitpunkt, würde ich sagen, denn solche Arbeiten bekommen den Bäumen im Winter am besten, wenn die Säfte noch zum größeren Teil in den Wurzelbereich zurückgezogen sind. Und außerdem war das Wetter auch wunderbar für Gartenarbeit dieser Art, mit fast frühlingshafter Temperatur bis in den späten Nachmittag und viel wärmendem Sonnenlicht. Letztlich war es etwas unkomplizierter als gedacht, wenn auch nicht weniger zeitaufwändig. Auf Ws Wunsch hin habe danach noch die senkrecht nach oben schießenden Triebe des Apfelbaums mit der langen Astschere gekappt, was vom Boden aus sehr gut funktioniert, viel besser als von der Leier aus, die man zudem ständig umstellen und sich dabei verrenken muss. Eine wirklich gute Erfindung, diese ausziehbaren Astscheren mit Seilzug. Auch unser übrigen Equipment war nützlich und unbedingt erforderlich, darunter die mechanische Zieh-Astsäge mit dem ebenfalls ausziehbaren Stiel, mit der wir die mitteldicken Astabschnitte abgesägt haben, und die elektische Akku-Kettensäge, deren Power gerade ausreichte, um die richtig starken Teile des Asts in Richtung des Stamms abzutrennen. Das war dann mühelos. Die größte Schnittstelle haben wir mit Baumbalsam eingepinselt, so dass der Baum keine Schäden von dem Rückschnitt zurückbleiben dürfte. Nun ist der Nachbar sicherlich zufrieden, und die Bäume sind über den Sommer und für die nächsten paar Jahre besser zu pflegen. Ein gelungener Arbeitseinsatz, den wir bei Kaffee und leckeren „Faasendskischelchern“ haben ausklingen lassen.

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Ein Wochenende der Herbstsymbolik

Heute hat sich bestätigt, dass der Zeitpunkt für die Gartenarbeiten und die Wintervorbereitung gestern genau richtig getroffen war. Denn der Nachtfrost war deutlicher als zuvor in diesem Herbst und die fast schon klirrende Kälte hielt den ganzen Tag an. Auch die letzten Baumblätter sind dem Frost jetzt zum Opfer gefallen und die bereits entfernten Pflanzen hätten unter dieser Kälte sicher die letzte Lebenskraft verloren. So haben wir den Samstag gut genutzt, um an diesem Sonntag etwas Freiraum für anderes zu haben, was liegengeblieben war, diesmal mit weniger körperlicher Anstrengung. Atmosphärisch war das heute ebenfalls passend für den Gedenktag, dem bereits 1920 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ins Leben gerufenen Volkstrauertag. Für uns immer wieder ein Anlass, uns in deutscher Perspektive an die geschichtlichen Wurzeln und heutigen Ausformungen der Auswirkungen von Krieg, Gewalt und Terror zu erinnern.

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Spätherbstliche Arbeit im Garten

Im Laufe dieser Gartensaison hatten wir immer ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt. So auch heute für die vorerst letzten Gartenarbeiten, bei denen wir einjährige Pflanzen entfernt haben, nicht zuletzt weil sie die jetzt schon frostigen Nächte nicht mehr vertragen und deshalb ihre Zeit gekommen ist. Dazu gehörten die Rizinusstauden, die Strohblumen und auch die Chilipflanzen. Natürlich habe ich die letzten schönen Strohblumenblüten vorher geschnitten und an den Chilis ganze zwei Schüsseln überwiegend noch grüner Schoten abgeerntet, die keine Chance mehr hatten, am Strauch zu reifen, zu kalt und lichtarm sind die meisten Tage inzwischen geworden. Die letzten Strohblumen werden jetzt noch eine Weile trocknen und zusammen mit vielen schon fertig getrockneten im nächsten Jahr zum Einsatz kommen, vielleicht wieder in Form eines neuen kleinen Trockenstaußes. Und die grünen Schoten haben auf der Fensterbank und im Warmem durchaus noch eine Chance, zumindest gelb nachzureifen. Die erstaunliche Menge der heute noch geernteten Schoten wird meinen guten diesjährigen Ertrag noch einmal erhöhen. So schnell wird mir das selbst gemachte Chilipulver wohl nicht ausgehen. Bei der heutigen Gartenaktion haben wir auch die Pflanzenreste klein geschnitten, teilweise in der grünen Tonne entsorgt und teilweise für die nächsten Wochen anderweitig gelagert. Auch die verbrauchte Erde verschiedener Pflanztröge, -töpfe und -kübel habe ich zum Teil aus den Gefäßen geholte, die Wurzelstöcke herausgezogen und die Gefäße in Trockene gebracht, damit die Fröste ihnen nichts anhaben können. V. hat die größten Teil des Baumlaubs zusammengerechelt. Auch ein guter Zeitpunkt, denn gerade in den letzten beiden Nächten hat die Kälte fast alle Blätter des Walnussbaums zum Fallen gebracht, nachdem Gleditschien, Nashi und Ginkgo schon einige Tage früher mit dem Abwurf ihrer Blätter begonnen hatten. Jetzt ist nicht mehr allzu viel vor Beginn des richtigen Winters zu tun, bevor der Garten in den verdienten Winterschlaf fallen darf.

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Unerwarteter Erntesegen

Das Novemberwetter im Oktober, das uns den erhofften goldenen Oktober vermiest hat auch seine guten Seiten. Die Konzentration kann bei der Projektarbeit bleiben und dort gute Fortschritte hervorbringen. Am Vormittag habe ich aber den Plan wahr gemacht, die vielen Chilis zu zerkleinern und zum Trocknen auszulegen. Neben den in den letzten Tagen gesammelten habe ich eine ganze Schüssel frisch hinzugepflückt. Eigentlich nur die, die auf Grund der Dauernässe schon anfingen, Risse zu bekommen oder aufzuplatzen. V. hat mir bei dieser enormen Menge glücklicherweise geholfen. Aber auch zu zwei waren wir gut zweieinhalb Stunden damit beschäftigt. Im Ergebnis vier große Pizzateller voll kleingeschnittener Chilischoten, die jetzt einige Tage benötigen werden, ganz durchzutrocknen. Das war aber nur eine Zwischenstation, denn es sind noch sehr viel Schoten an den Pflanzen, die in den kommenden Wochen ebenfalls wenigstens gelb, vielleicht orange werden dürften. Bis zum Rot werden es in dieser Jahreszeit nicht mehr so viele schaffen, aber das ist ohnehin kein Qualitätskriterium, und auch die Schärfe hängt nicht unbedingt vom Reifegrad ab. Trotz des unerwarteten Erntesegens finde ich das dieses Jahr spannend. Weil sie sich so gut entwickelt haben, aber natürlich auch, weil ich mir so einen guten Vorrat des Gewürzes anlegen kann. Gemüse und Blumen sind in diesem Gartenjahr eindeutig das dominante Thema gewesen, und sie waren auch irgendwie präsenter als die Bäume, die sich scheinbar eine Auszeit gegönnt haben. So unauffällig haben sich eigentlich die verschiedenen Arten präsentiert.

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Symbolische Wärme

Eigentlich schön, dass ich dieses Wochenende einmal ganz dem Garten und verschiedenen Früchten und Blüten widmen kann, die ich selbst herangezogen habe. Jedenfalls zum Teil, denn auch eine Menge Projektarbeit wartet darauf, weitergeführt zu werden. Chilis und Strohblumen kommen stehen in jedem Fall auf dem Programm, zumal die avisierte Holzarbeit diesmal nicht stattfindet. Bei der nassen Witterung ist mir das eigentlich recht. So freue ich mich auf einige kreative Arbeiten, die meine derzeit auf dem Technischen liegenden Schwerpunkte ergänzen und einen guten Ausgleich bilden. Sie werde auch helfen, etwas symbolische Wärme der äußeren Kälte entgegenzusetzen.

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Aufgeschobene Gartenarbeiten

Während dieser Arbeitswoche bin ich zu den gärtnerischen Dingen kaum gekommen. So wird sich diese Arbeit am Wochenende konzentrieren. Vor allem die reifen Chilis türmen sich auf und warten darauf zerkleinert und zum Trocknen ausgelegt zu werden. Aber auch anderes, u. a. die Rezension der Küchenmaschine, stehen an. Und dann sind da noch die Strohblumen, die teils noch aufgeklebt und vor allem zu den ersten neuen Sträußen arrangiert und zusammengebunden werden wollen. Viel zu tun, wie eigentlich immer, wenn das Wochenende bevorsteht. Und ganz schön, wenn das Regenwetter und die trübe Wetterstimmung durch praktische erdende Arbeiten ausgeglichen werden kann.

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Baumarkt, Chilis, Schlehen und ein Abschied von der Gartensaison

Das war wieder ein vollständig der Handarbeit gewidmeter Arbeitssamstag. Der letzte Arbeitsschritt für das aktuelle Armband war am Vormittag in der dafür durchschnittlichen Zeit abgeschlossen. Danach musste ich noch Verschiedenes für meine Trockenblumenarrangements und für den Garten besorgen. Und anschließend wartete der Teller voller reifer Chilischoten darauf, entkernt und für die Lufttrocknung kleingeschnitten zu werden. Eine ungewöhnlich langwierige Arbeit, was mir eine Vorstellung davon verschafft, was noch alles nachkommt, bis die unzähligen noch nicht ganz reifen Schoten der drei Pflanzkübel alle abgeerntet sein werden. Sehr am Herzen lag es mir, heute noch die Schlehensträucher in der Nähe zu besuchen. Es war klar, dass nach dem Dauerregen und der Kälte viele Früchte nicht mehr in der besten Verfassung sein würden bzw. viele auch schon von den Vögeln gefressen sein würden. Andererseits macht es keinen Sinn, sie zu früh zu ernten. Sie sollten eben doch das typische wildfruchtige Aroma ausgebildet haben. Und das ist eben erst im späteren Herbst zu erwarten. Für die geringere Menge, die ich mir zum Pflücken dieses Mal vorgenommen hatte, war es jedenfalls der richtige Zeitpunkt. In verwendbarer Qualität konnte ich in einer Stunde Pflückzeit genügend Schlehen sammeln, um den Vorrat an leckerem Schlehenlikör später aufstocken zu können. Das reicht dann auch erst einmal. Zum Abschluss dieses Arbeitstages haben wir dann noch, etwas früher als sonst, die Sitzgarnituren im Garten winterfest gemacht, Poster abgeräumt und trocken verstaut, bis sie im Frühjahr wieder hervorgeholt werden. Und außerdem gibt’s ja noch jede Menge anderer Dinge, die den Winter über nicht im Garten bleiben sollen, Dünger, Spezialerde, Pflanzenschutzmittel, bestimmte Pflanzstützen u. ä. Auch dafür war der Zeitpunkt jetzt gekommen, da wir nicht mehr damit rechnen, für dieses Jahr noch einmal draußen sitzen zu können. Nur der Garten selbst wird noch einige Arbeit machen, denn darin ist noch lange nicht alles für die kalten Monate vorbereitet.

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Den Garten auf den Winter vorbereiten

Die verblühten Sonnenblumen habe ich diesmal zur gleichen Zeit wie im Vorjahr entfernt. Das ist schon notwendig und bei der jetzt feuchten Erde auch leicht zu machen, damit die teils voluminösen Wurzelstöcke nicht über den Winter in der Erde verbleiben. Es ist besser, wenn die ohnehin noch verbleibenden feinen Wurzelfasern und Blattreste im Winter Gelegenheit haben, sich mit der übrigen Gartenerde zu vermischen, um im Frühjahr wie natürlicher Dünger zu wirken. Auch muss ich dann nicht immer so viel neue Erde auffüllen. Die Rizinusstauden lasse ich noch einige Wochen. Irgendwann im November, wenn deren Blätter den anhaltenden Nachfrösten endgültig zum Opfer gefallen sind, werden auch sie entwurzelt. Aber derzeit sind sie noch zu schön und vollständig grün. Nur die Samen werden ich jetzt nicht mehr entnehmen können, da bei der vielen Feuchtigkeit die Kapseln nicht mehr austrocknen. Das aber ist die Grundvoraussetzung für später brauchbare Wunderbaumsamen.

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Den Gartenwinter vorbereiten

Die Vorhersage lässt auf wenigstens einige goldene Oktobertage um das Wochenende herum hoffen. Das werden wir sicher nutzen, um die letzten Gartenarbeiten zu erledigen, z. B. die verblühten Sonnenblumen zu entfernen, die Sitzgarnitur winterfest zu machen, vielleicht auch den Efeu noch einmal zurückzuschneiden. Die Arbeit im Garten geht eben nie aus. Und gerade im Winter sollte der Garten auch ordentlich hergerichtet sein. Das macht ein gutes Gefühl. Zumindest ein kunsthandwerkliches Projekt werde ich bis zum Wochenende ebenfalls noch umsetzen. Eine recht schöne gleichmäßige Verteilung für diese Arbeit war durchgehend in diesem Jahr zu beobachten. Eigentlich gut so, denn allzu überladene Hochphasen können die Freude an der Holzarbeit auch einmal gefährden.

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Bereichernde Seite des Herbstes

Ein Einundzwanzigster, der untypisch eher von Unruhe und aufgeregter Geschäftigkeit geprägt war. Nicht gerade in meinem Sinne, aber auch solche Tage gibt es und man muss durch sie hindurch. Immerhin einige Gartenarbeit, für die M. sich heute ausdauernd begeistern konnte, weil alles aufgeräumt und übersichtlich werden sollte, stand auf dem Programm. V. war vor allem mit dem Keltern und Einlagern von Viez und Wein beschäftigt, sowie mit alle den Arbeiten, die damit in Verbindung stehen. Damit sollten die Ernteaktivitäten dieser Saison zwar noch nicht abgeschlossen, aber doch weit fortgeschritten sein. Schön, denn dann könne wir uns auf die wirklich eindrucksvollen und bereichernden Seiten des Herbstes konzentrieren.

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Sonnenblumenstillleben

Stillleben mit reifen Sonnenblumen width=1200 height=800></div></div></div></div></div></div><div class=

Endlich wieder ein Samstag, an dem ich mich der Gartenarbeit widmen konnte, ohne dass andere u. a. kunsthandwerkliche Projekte anstehen. Das war auch gut so, denn das Schneiden der Efeuhecken erfordert immer viel Zeit. Wie immer sind sie über den Sommer kräftig gewachsen. Weniger im Gesamten als in Form langer neuer Triebe, die dann von der Hecke abstehen. Am Ende ist der Großteil der grünen Tonne allein damit ausgefüllt. Ich habe die Gelegenheit genutzt, gleich mit den Sonnenblumen weiterzumachen. Die blühen zum Teil immer noch sehr schön, gerade die hohen Exemplare, die stark verzweigt sind und mehrere Köpfe tragen. Aber die bereits verblühten, die mit ihrem Gewicht die Stauden doch belasten, habe ich abgeschnitten, z. T. für die Vögel ausgelegt und z. T. zum Trocknen vorbereitet, als Grundlage für die nächstjährige Aussaat. Natürlich kommen dafür nur die Samen der größten Köpfe in Frage. Einige hatten noch diesen Blütenflaum, von dem ich die genaue Bezeichnung nicht kenne. Bei anderen lagen die Samen schon ganz frei. Ich fand das optisch sehr interessant und auch symbolisch eindrucksvoll, quasi als Symbol für den reifen Spätsommer. Deshalb habe ich die sechs schönste Köpfe, drei davon mit und drei ohne den Flaum, alternierend arrangiert und ein Stilleben daraus komponiert. Nach der ersten Durchsicht scheint die Fotografie gut gelungen. Ich denke, dass ist nach langem wieder eine sehr gelungene Naturfotografie, die mein Portfolio erweitern kann, vielleicht sogar auch meine Microstock-Sammlung. Mit dem Themenfeld Bäume und Holz ist es in diesem Sommer leider gar nicht vorangegangen. Ich hoffe, dass im Herbst ausgleichen zu können, damit dieses Langzeitprojekt nicht einschläft und sich einigermaßen kontinuierlich weiterentwickeln kann.

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Atmosphärischer einundzwanzigster Sommertag

Dieser Einundzwanzigste wurde einmal wieder seiner Symbolik gerecht. Ein schöner Tag mit mäßiger Wärme, recht viel Licht und entspannter Atmosphäre. So wie man sich stressreduzierten Sommer von seiner schönsten Seite vorstellt. Aber natürlich kann es doch noch etwas wärmer werden, schließlich ist erst die zweite Hälfte des August. Da geht sicher noch etwas, denn auf Herbst will ich mich noch nicht einstellen. Zu sehr genießen wir, am Nachmittag uns im Garten aufzuhalten und die Blumen, die satt grünen Bäume und die langsam Früchte tragenden Gemüsepflanzen zu betrachten, meist mit kleineren Gartenarbeiten verbunden. Das eine oder andere werden wir sukzessive bald auch ernten können. Nur mit Baumobst ist zumindest bei uns nicht viel in diesem Jahr. Die Chilis gedeihen aber prächtig, und wenn die späte Sorte an allen Blütenständen auch eine Schote wachsen lässt, wird der Ertrag sicher höher als im Vorjahr werden.

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Sommer-Gartenarbeit und Baumhighlights

Der Besuchszeitpunkt war genau richtig, auch weil wir J. und W. bei der Gartenarbeit behilflich sein konnten. Die war dringend angesagt, hatten gewisse Stauden und kleine ungewollte Bäumchen, v. a. kleine Feldahorne, den Vorgarten überwuchert. Da musste das Laub verblühter Stauden zurückgeschnitten werden, viel Unkraut herausgezogen und verrottetes Laub entfernt werden. Jetzt haben die verbliebenen, noch blühenden oder immergrünen Pflanzen wieder Platz, Licht und Luft, um sich vernünftig im weiteren Verlauf des Sommers zu entwickeln. Hinterm Haus waren es mehr Reinigungsarbeiten. Dort haben sich die Bäume schön entwickelt und auch die Sonnenblumen, Rizinusstauden u. s. w. kommen jetzt langsam, wie bei uns auch, zum Höhenwachstum. Am meisten hat mich beeindruckt, wie Js und Ws Esskastanie im Vorgarten sich entwickelt hat. Vor einigen Jahren noch ein Winzling, zwar schon kräftig, aber eben noch sehr niedrig und eher buschig, ist inzwischen ein sehr kräftiger Baum mit starkem Stamm und unbändig sich verzweigenden Kronenästen geworden. Und eine Menge Biomasse in Form der schon abgefallenen Samenstände produziert er auch schon. Zusammen mit dem ausladenden Walnussbaum direkt neben ihm ist er heute schon das Highlight des Gartens.

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Sommerblumen richtig gießen

Das schwüle Wetter macht gerade vor allem den Sommerblumen Probleme. Anders als die Gartenbäume, die in der Hinsicht mehr Feuchtigkeitspuffer und Toleranzspielraum zeigen, sind die Blumen sehr auf die richtige Menge und Frequenz der Wasserzufuhr angewiesen. Bei einigen Arten, die bisher sehr schön und gleichmäßig geblüht haben, ist mir das noch nicht gelungen. Bei einer habe ich gar die Vermutung, dass ich sie im Glauben, sie seien durstig, zu stark gewässert habe, wodurch die Blüten quasi eingegangen sind. Ich muss das noch weiter beobachten und hoffe, für jede Blumenart die richtige Herangehensweise herauszufinden. Damit wir über den gesamten Sommer ein schönes, ausgewogenes und farbenprächtiges Blütenmeer erleben können.

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Üppiges Gleichgewicht

Nach zwei Wochen war es doch wieder notwendig, den Garten zu durchforsten, um Ordnung im wuchernden Vegetationsdschungel zu schaffen und den vor einigen Monaten gesäten Blumen Freiraum zu geben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Bepflanzung unübersichtlich wird, ein Problem für das Auge, aber auch fürs Gießen. Nun bin ich wieder einigermaßen zufrieden und freue mich darauf, dass auch die bisher noch zögerlichen Arten nun ebenfalls starten. Zum Beispiel die schwarzäugige Susanne, die Lupinen, die Chilis, die Schlüsselblumen und auch die Strohblumen, die mir entgegen den übrigen Arten dieses Jahr sogar etwas schneller wachsen als gewohnt. Auf dem Höhepunkt des Hochsommers können wir uns sicherlich auf einen dichten Pflanzenbewuchs und viele Form- und Farbakzente freuen, die zwischen den Eckpunkten des Arrangements, nämlich den Gartenbäumen ein üppiges Gleichgewicht gefunden haben.

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Erholsamer Gartenarbeitsamstag

Das Zurückschneiden der Efeuhecke an der Einfahrtsmauer ging mit der elektrischen Heckenschere ganz gut, allerdings musste ich händisch nacharbeiten, vor allem wegen der dazwischen gewachsenen Weinreben, die ich mit dem Gerät nicht verletzen wollte. So war es doch eine Arbeit von ca. 1,5 Stunden, noch im Rahmen. Bis dann alles in der grünen Tonne entsorgt und die übrigen noch anstehenden Gartenarbeiten erledigt waren, war es dann aber doch schon früher Nachmittag. Wieder einmal ein recht gartenarbeitsintensiver Samstag, die bei so angenehm sonnigem und wohltemperiertem Wetter aber sehr erholsam ausfiel.

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