Sonnentag mit Gartenplänen

Ein Einundzwanzigster, wie er im Buche steht. Gemessen an der Solarstromeinspeisung dürfte das der bisher sonnenreichste Tag des Jahres gewesen sein. So könnte es nun weitergehen. Denn dann macht die Arbeit im Garten am meisten Freude. Und da steht so einiges an. Neben der Vorbereitung der Blumenkübel und –tröge, den Aussähversuchen im Frühbeet für Strohblumen und Baumschnittarbeiten, steht auch die jährliche Frühjahrsaufräum- und Säuberungsaktion im Garten bevor. V. hat für den Zweck schon eine neue Gummihose gekauft, als Spritzschutz für das stundenlange Handhaben des Hochdruckreinigers. So ein Wetter wie heute wäre dafür ideal. Aber am Wochenende wird das wohl noch nichts, denn die Vorhersagen gehen eher in Richtung einer Abkühlung, was wohl eine Unterbrechung der Schönwetterphase bedeutet. Hoffentlich startet der Frühling danach richtig durch und wir können einmal an begonnen Arbeit dran bleiben. Mit den wachsenden Farbanteilen im Eindruck der Baumlandschaft können wir dann auch mehr eigene Energie mobilisieren und nach außen richten.

Pflanzen aus Samen ziehen

Nun soll der Frühling also nächste Woche erst durchstarten. Auch gut, es sind ohnehin noch jede Menge Indoor-Projekte umzusetzen, unter anderem eine kunsthandwerkliche Arbeit mit Walnuss und Apfelbaum, deren letzte Arbeitsschritte dann eben weiterhin im Keller erledigt werden. Ab nächster Woche hoffe ich aber mit diesem Arbeitsplatz ins Freie ziehen zu können. Bis zum Wochenende will ich aber noch einige Gartenarbeiten erledigen. Zum Beispiel die neuen Strohblumensamen teils im Garten, teils in kleinen Töpfen für die Fensterbank zu säen. Dafür ist das feuchte Wetter vielleicht sogar besonders geeignet. Im Garten wollen wir es mit den großblütigen versuchen, und die kleineren Blüten, die auch weniger hoch wachsen, sollen später in Kübel umgesetzt werden. Spannend bleibt es aber abzuwarten, ob sie überhaupt angehen. Mit selbst aus Samen gezogenen Pflanzen haben wir in den letzten Jahren nicht immer die glücklichste Hand. Pflänzlinge dagegen kamen fast immer durch. Ich bin gespannt, ob es diesmal gelingt, da der eine im Sommer letzten Jahres gekaufte Strohblumenstock sich so üppig entwickelt hatte und ich genau wie M. diese Blumenart sehr mag.

Baumtagebuch ist Top Gartenblog

Eine Auszeichnung für das Baumtagebuch gleich zu Beginn des Jahres! Das freut mich doch sehr. Dieser Baumblog ist nämlich auf der Seite „Top Gartenblogs“ des Unternehmens Garten Heinemann prämiert worden. Dort gibt’s verschiedene Links zu anderen ausgesuchten Gartenblogs. Und natürlich jede Menge tolle Artikel und Objekte zur Gartengestaltung. Da kann man ins Schwärmen kommen. Bei diesen Dekorationsobjekten denke ich unwillkürlich an den Sommer und die kommende neue Gartensaison. Aktuell ist der Garten dagegen so gut wie nicht im Bewusstsein, den größten Teil des Tages in Regen und Düsternis getaucht und insofern sicher keine Anregung. Eine Zeit, die eher dazu einlädt, sich der Symbolik der vegetabilen Welt zu widmen und Pläne für die kommende Zeit des Blühens und Grünens zu schmieden.

Der Sinn für den richtigen Zeitpunkt

M. hat schon eine ganze Reihe von Feigen verschenkt, weil sie selbst kaum nachkommt. Wir haben sie zwischenzeitlich im Kühlschrank gelagert, so halten sie sich noch eine Weile. Aber jetzt geht es auch zu Ende. Bei den Temperaturen und kaum Sonne ist leider nicht mehr zu erwarten, dass die letzten Früchte ausreifen. Vielleicht noch das eine oder andere halb entwickelte Exemplar könnte noch etwas werden. Das ist aber nicht mehr viel. Ich bin sehr froh, dass wir die Gartenarbeiten am vergangenen Wochenende größtenteils erledigen konnten. Das war der genau richtige Zeitpunkt. Jetzt wäre es für das Umpflanzen schon ungünstiger und natürlich auch unangenehmer. Es ist doch ermutigend, dass wir in der Hinsicht so etwas wie einen grünen Daumen entwickelt haben. Zumindest finden wir meist den richtigen Zeitpunkt für die vielen, das ganze Jahr über anfallenden Gartenarbeiten.

Neue Garten-Baum-Architektur

An diesem Samstag haben wir doch ziemlich alles an Gartenarbeit erledigt, was wir uns vorgenommen hatten: Die Sitzgarnituren verstaut oder winterfest gemacht, das Springbrunnenbecken ausgepumpt und gesäubert, verschiedene Pflanztöpfe geleert und ausgekehrt, den Hofraum gefegt und von den vielen Herbstblättern befreit, das Efeu erneut geschnitten, das schon wieder viele neue herausragende Triebe ausgebildet hatte, und schließlich – mein persönliches Highlight – die zwei neuen Bäume eingepflanzt. Der Feigenbaum hat wie geplant im Zentrum unseres kleinen Frühjahrsblumenbeets seinen neuen Platz gefunden und die Gleditschie findet sich nah des mittleren Gartenpfads wieder. Zwei kleine Bäumchen. Der neue Feigenbaum noch keinen Meter hoch-, aber doch schon um einiges in die Breite gewachsen und mit ersten kleinen Früchten, die bis auf zwei Ausnahmen noch nicht zur Reife kommen werden. Er wirft jetzt nach und nach seine lappigen Blätter ab, die vom Herbst gezeichnet sind. Und die Gleditschie, ein Stengel erst, aber dank des Super-Sommers schon über zwei Meter in die Höhe geschossen, hat ihr Laub schon fast vollständig abgeworfen. Übrig sind noch seine dünne Stammachse und die gemessen an seinem Umfang überdimensional wirkenden Stacheln. Für beide war es die genau richtige Zeit für das Einpflanzen. Ich bin sicher, sie werden sich in der Erde jetzt viel besser entwickeln können und schon im kommenden Jahr einen weiteren Wachstumsschub erfahren. V. will später noch die Weinreben umleiten, damit der Feigenbaum genügend Licht erhält. Mit diesen beiden Pflanzungen, so klein die Bäumchen zurzeit noch wirken mögen, haben wir eine wichtige Weichenstellung für die gesamte Architektur des Gartens vorgenommen. In späteren Jahren, wenn die kleinen ausgewachsen sein werden, werden die Bäume in einen lebendigen Dialog miteinander und mit uns treten können. Besonders habe ich auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung geachtet. So dürfte jeder einen für ihn ausreichenden Freiraum haben, ohne dass eine Konkurrenz um das Sonnenlicht zu befürchten ist.

Feigenbaumpflanzung 2015
Gleditschienpflanzung 2015

Ende der Gartensaison

Nun ist es doch schon so weit, dass wir uns im Garten nicht mehr sitzend aufhalten können. Das Ende der Gartensaison. So haben wir heute schon mal angefangen, die Polster und Bezüge der Schaukel, des Sofas und der Gartensessel einzupacken und drinnen zu verstauen. Morgen stehen verschiedene Wintervorbereitungsarbeiten an: Die Sitzmöbel winterfest abdecken und auf Klötze setzen, um sie vor der Feuchtigkeit zu schützen. Zwei kleine Bäume vom Pflanztopf in die Erde einpflanzen. Das betrifft unseren Nachfolger-Feigenbaum und die besonders hoch gewachsene Gleditschie, für die ich bereits je einen Platz reserviert habe. Verschiedene Kübelpflanzen müssen ebenfalls entsorgt und demnächst durch winterfeste Arten ausgetauscht werden. Ich hoffe, es wird einigermaßen sonnig, dann fallen diese Arbeiten leicht und es ist auch einfacher, sich von der Freiluftsaison innerlich zu verabschieden.

Feiertagsarbeit im Garten

Ein Feiertag, aber eben ein gesetzlicher. So konnte ich den Abschluss meines handwerklichen Projekts heute durchaus rechtfertigen, zumal es eine ruhige Handarbeit war, mit fast meditativen Zügen. Ich bin froh, diesen nicht ganz so sonnigen, aber etwas wärmeren Tag draußen verbracht zu haben, nahe den fruchtenden und sich prächtig entwickelnden Bäumen des Gartens, immer mit Blick auf die sukzessiv reif werdenden Früchte des Feigenbaums. Heute waren es wieder 7, und morgen werden weitere Folgen. So ist Ms Abendessen wieder gesichert und die Strichliste wird immer länger. Mein Plan zur Platzierung des Nachfolge-Feigenbaums und der Gleditschie im Garten hat sich in den letzten Tag verfestigt. Wenn wir das so arrangieren wie angedacht, werden die Bäume später ziemlich gleichmäßig im Gartenareal verteilt sein und sich nicht gegenseitig beeinträchtigen. Feigenbaum, Walnussbaum, Gleditschie, Stechpalme und Ginkgo. Dazu kommt noch die Nashi-Birne, auf die V. wohl nie verzichten wird.

Garten-Dschungel

Unser Garten verwandelt sich in diesem Sommer zunehmend in einen Dschungel. Die Sonnenblumen senken sich nach den zwischenzeitlichen Regengüssen regelmäßig Richtung Boden und müssen dann stabilisiert werden. Ihre Zeit ist schon bald abgelaufen, was daran erkennt, dass sich die Vögel bereits auf die Kerne stürzen, die schon ausgereift sind. Der Feigenbaum neigt seine inzwischen ausladenden Äste ebenfalls immer weiter, so dass man sich bücken muss, wenn man den Pfad bis zur Hecke passieren will. Und das Weinlaub strebt jetzt auch seinem Höhepunkt entgegen, wenige Wochen vor der Lese. Ein Gesamteindruck von grüner Oase, der sich im September schon stark verändern wird. Wenn das Weinlaub geschnitten ist und die Bäume schon erste Blätter verlieren, wird es lichter im Garten. Aber das Licht wird nicht mehr so blendend sein, eher warm, vor allem am späten Nachmittag bei tiefstehender Sonne. Auf diese Zeit des Altweibersommers freue ich mich jedes Jahr aufs Neue, weil ihr so ein anregender, noch vom Sommer inspirierter Übergangscharakter eigen ist.

Die Früchte des Gartens im Spätsommer

Ich freue mich darauf, wenn am Wochenende der Sommer zurückkehrt. Wenn auch nur für wenige Tage. Dann können wir den Garten wieder live erleben und nicht nur durchs verregnete Fenster. Diese Endphase des Hochsommers ist für Gartenliebhaber schon etwas Besonderes, weil so vieles jetzt ausreift. Das liefert nicht nur optische Highlights. Man kann eben auch alles durchgehen und nachsehen, was gerade wieder erntereif ist. Das sind bei uns zurzeit auf jeden Fall die Chilis, die zu unserer Überraschung diesmal grün sind. Das erste Mal, und durchaus unbeabsichtigt, hatten wir keine Roten. Die Schärfe variiert, je nachdem welche der vier Pflanzen ich gerade erwische. Vielleicht komme ich ja im kommenden Jahr hinter das Geheimnis, wovon diese Schärfe abhängt und warum sie bei gleichartigen und zusammen gewachsenen Pflanzen so wechselhaft ausfällt. Demnächst, in 3-4 vier Wochen wahrscheinlich wird auch jeden Tag wieder der Feigenbaum Thema sein. Viele Früchte haben sich angesammelt, die alle ziemlich gleichzeitig ausreifen werden. Und dann wird auch die Weintraubenlese wohl nicht mehr ganz so fern sein. Das ist bei uns wegen der vielen Insekten, die die Früchte schon seit Wochen attackieren und zunehmend auch wegen des Interesses der Amseln ohnehin immer viel früher als bei den Winzern in ihren Weinbergen. Aber es wird sich in Grenzen halten, da die Trauben spärlicher werden und die Sorten mit dickeren Früchten in den letzten Jahren wuchsfreudiger geworden sind. Kein Vergleich zu der Situation vor 20 oder 30 Jahren, als die Reben viel dichter wuchsen, mehr Trauben trugen und diese viel kleiner waren. Damals war die Lese noch eine mehrtägige Aktion für die ganze Familie.

Erste Frucht vom neuen Baum

Mit dem Ergebnis der heutigen Holzarbeit bin ich sehr zufrieden. Zumal es rechtzeitig fertig wurde, um Ende kommender Woche verschenkt zu werden. Die Kombination des individuellen Lebensbaums mit der Art, die für ewiges Leben und extreme Ausdauer steht, scheint mir für den gegebenen Anlass die richtige Wahl. Auch habe ich dafür einen sehr schönen, weil typisch wirkenden Abschnitt erwischt, der die Besonderheit der Lebensbaum-Art in markanter Weise augenfällig macht. M. wird heute Abend die erste Frucht unseres neuen, noch sehr kleinen Feigenbaums essen können. Das kleine Bäumchen hat schon eine größere Zahl von Früchen angesetzt, die ansonsten aber noch nicht ausgereift sind. Diese eine hatte es besonders eilig. Und sie sieht sehr gut aus, richtig dunkelblau gefärbt, fast wie aus dem Geschäft, in dem türkische Feigen angeboten werden. Es scheint tatsächlich eine spezielle Züchtung zu sein, deren Früchte sich rein äußerlich von den uns bekannten unterscheiden. Die Oberfläche wirkt samtiger, die Farbe irgendwie gestreift. Vielleicht liegt es aber auch am jugendlichen Alter des Baums. In eine paar Jahren werden wir es genauer wissen.

Standortabwägungen für Gleditschie

V. hätte nichts gegen die Idee, die größere unter den jungen Gleditschien am jetzigen Standort in die Erde zu pflanzen. Damit hätte ich nicht gerechnet, bin mir aber selbst nicht sicher, ob das die beste Idee ist. Denn wenn der Baum einmal ausgewachsen ist, versperrt der Stamm natürlich ein Stück weit die Sicht auf den Garten. Das ist insofern noch einmal zu überdenken. Schade fände ich es aber, wenn V. ihn mit zum Bienenhausstück nimmt. Dort kann ich seine Entwicklung nicht regelmäßig verfolgen. Und gerade diese Beobachtung ist ja gerade das spannende. Ich hoffe deshalb, wir finden eine Standortlösung in Sichtweite, die für uns alle und den Garten ein Gewinn ist.

Für Walnussbaum-Gärtner 60+

Es war ein Kommentar zu meinem Baumtagebucheintrag vom 18. Juli dieses Jahres, der mich heute von der Redaktion der Zeitschrift Senioren Ratgeber erreicht hat. Gerne gebe ich den Aufruf an alle Walnussbaumbesitzer und –nutzer 60+ an dieser Stelle erneut wieder. Denn das Erleben von und die Begegnung mit den eigenen Bäumen des Gartens ist ja auch eines der Hauptthemen meines Tagebuchs. Leider kann ich selbst nichts beitragen, da ich zum einen nicht in die Altersgruppe falle und unsere eigenen Nussbäume leider noch zu jung und deshalb nicht sehr ertragreich sind.

Liebe Walnussbaum-Gärtner, wer hat Lust, bei einem Walnuss-Special in der Zeitschrift Senioren Ratgeber (Apotheken-Kundenzeitschrift) mitzumachen? Er/Sie (60+) sollte einen Walnussbaum im Garten stehen haben …und auf Ernte hoffen. Er/Sie sollte mir auch zu den Walnüssen etwas erzählen können, z.B. wie alt der Baum ist, was mit den Nüssen später geschieht. Werden sie einfach so gegessen? Verschenkt? Als Pesto eingemacht? Oder verbacken? Haben Sie Lust mitzumachen? Dann bitte melden unter:
Elke Schurr
Redakteurin Senioren Ratgeber
Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH&Co KG
Konradshöhe 1
82065 Baierbrunn
Tel.: 089 – 74433 452
Fax: 089 – 74433 460
elke.schurr@wortundbildverlag.de
www.senioren-ratgeber.de

Gartenbäume im sommerlichen Ensemble

In diesen Tagen gehen die Bäume des Gartens ihrem sommerlichen Höhepunkt entgegen, fangen mit ihrem üppigen Laub jede Menge Licht ein und setzen die reichliche Energie in weitere Wachstumsschübe um. Der Ginkgo strebt in diesem Jahr vor allem in die Breite, trotz der räumlichen Konkurrenz des direkt angrenzenden Nashi-Birnenbaums, der schon fast dieselbe Höhe erreicht hat. Im Halbschatten der beiden dringt für den kleineren Feigenbaum noch genügend Licht durch, der sich vor allem an der Wärme erfreut und aus diesem opulenten Licht-Wärme-Mix den Stoff für seine Früchte nimmt. Nummer fünf wird in den nächsten zwei Tagen erntereif sein. Von links ragen die Weinreben hinein, deren Trauben sich zunehmend blau färben und im gleichen Maße Zucker in sich konzentrieren. Die Wespen sind entsprechend lästig und lassen mich bei der Arbeit draußen gar nicht mehr in Ruhe.

Weinlaub, Ginkgo, Nashi-Birne und Feigenbaum

Es freut mich besonders, dass unser junger Walnussbaum nicht mehr nur Richtung Himmel wächst, sondern erstmals seine Krone auch ausbreitet. Die Seitenäste sind zwar immer noch steil , aber dennoch stärker geworden und haben weitere Verzweigungen gebildet. An der Spitze hat sich in diesem Sommer wiederum so etwas wie ein Baum im Baum ausgewachsen. Ein Baum, der mir fraktalen Prinzipien zu gehorchen scheint. Es bleibt spannend, das im Zeitverlauf zu beobachten.

Junger Walnussbaum im Hochsommer, aus: Gartenbäume im sommerlichen Ensemble

Versetzte Wachstumsrhythmen

Jede Baumart hat so ihren ganz eigenen Wachstumsrhythmus. Während die in jedem Jahr unterschiedlichen jahreszeitlichen Verläufe sich natürlich auf alle Arten gleichermaßen auswirken, so dass es eben frühe und späte Jahre gibt, sind einige Arten eben doch etwas früher oder später dran, wenn es um die schnellen Wachstumsphasen geht. Unsere kleinen Gleditschien scheinen ihre Hochzeit schon hinter sich zu haben. Bei ihnen war das diesmal ein extrem ausgeprägtes Vertikalwachstum über mehrere Wochen. Der Ginkgo scheint sich sehr gleichmäßig zu entwickeln. Immer wieder bemerkt man kleine Zuwächse in der Höhe und dann auch wieder im Breitenwachstum. Und der Walnussbaum ist besonders verzögert, kommt jetzt erst so richtig dazu, stärkere Asttriebe zu bilden, die sich allmählich verstärken und verholzen. Ich bin davon überzeugt, dass der Baum bald die Notwendigkeit bemerken wird, den Stamm breiter werden zu lassen, um dem überproportionalen Höhenstreben einen stabilisierenden Unterbau entgegen zu setzen. So lange stehen wir ihm stützend zur Seite. Ganz sicher wird er in wenigen Jahren mindestens zur Nummer Zwei des Gartens aufgestiegen sein und seine Dominanz über viele Jahre behaupten.

Garten zwischen Grün, Licht und Wachstum

Der Garten präsentiert sich in diesen Tagen in einer ungewöhnlichen Pracht. Die vielen blühenden Blumen, das intensive und immer noch stärker werdende Grün des Baumlaubs, der Wechsel von Licht und Schatten und die transparenten Bereiche des Blattwerks. Und schließlich die ersten, langsam wachsenden Früchte. Es gibt doch mehr Feigen, als ich zuletzt dachte. Zwar nur an den Endtrieben, aber zahlreich auftretend. Sie sind nur ziemlich spät an. Ob alle noch zur Reife gelangen werden, scheint ungewiss und wird wesentlich vom weiteren Licht- und Temperaturverlauf des Sommers abhängen. Und davon, wie lange der Sommer den Herbst vor sich herschiebt. Vielleicht wird es die letzte Fruchtsaison des Baums werden. Vielleicht werden wir ihn aber doch noch versuchsweise über den Winter retten. Das nächste Frühjahr wird seine Überlebenschancen dann wohl endgültig offenbaren.

Blumen und Bäume ziehen

Für unseren Problemblumentrog haben wir heute auf dem Kräutermarkt zum Klosterfest doch noch eine Ersatzlösung gefunden. Ein Stock Strohblumen, die sich M. ohnehin schon länger gewünscht hat. Sie hatte auch schon welche zum Trocknen in der Gärtnerei vorbestellt. Dieses ist aber ein lebendes Exemplar, das wir kurzerhand in die Mitte des Trogs gepflanzt haben, als Ersatz für die eigegangenen. Das passt gut, denn die Farbe ist Gelb-Orange, entspricht also ungefähr der vorherigen Bepflanzung. Insgesamt haben die Blumen sehr unter der Hitze der letzten Wochen gelitten. Ich hoffe, sie werden sich jetzt wieder erholen können und wir haben noch viel Freude an dem Blütenmeer und den schönen Farbkombinationen. Ein echtes Phänomen ist der stärkste unserer drei kleinen Gleditschienbäumchen. Dieser schießt immer weiter in die Höhe, ohne dabei allerdings irgendwelche ausgreifenden Seitenäste zu bilden. Der Baum besteht eigentlich nur aus dem dünnen Stamm, der immer länger wird, uns ganz kurzen und zarten Seitentrieben, die nur wenige Zentimeter Länge aufweisen. Keine wirklichen Äste. Das macht es schwierig, ihn weiter zu pflegen, denn selbst der verlängert Stützstab reicht jetzt schon wieder nicht aus, um seine ganze Höhe zu erfassen. Und das Missverhältnis der Höhe zur Dimension des Pflanztopfs wird immer größer. Eigentlich müsste er jetzt in die Erde, daneben eine lange Stütze, dann könnte er sich wahrscheinlich am leichtesten stärken und irgendwann auch selbstständig stabil stehen. Nur auf die Standortfrage wissen wir noch keine Antwort. Es wirkt so wie beim Walnussbaum. Er hat erst einmal einen unbändigen Vertikaltrieb, der lange Zeit eine Stützung erfordert, bis er sich irgendwann zu einem Breitenwachstum bereit erklärt. Beim Ginkgo war das ähnlich. Der hat aber in seinem Stammumfang so gut zugelegt, dass er heute schon ohne Stützt auskäme, ohne beim starkem Wind noch gefährdet zu sein.

Regenwasser wird knapp

Das habe ich zuletzt richtig vorhergesagt. Heute reichte das Regenwasser nur noch für eine Kanne. Den Rest für unsere Gartenblumen musste ich schon aus unserem Becken schöpfen. V. hat das Rohr ins Becken umgeleitet, auf einen länger anhaltenden Gewitterregen hoffend. Der würde sowohl den Tank wieder etwas auffüllen als auch das Becken. Jedenfalls könnte es in den nächsten Wochen öfter mal knapp werden, bis der Hitzesommer wieder wechselhafter wird und das Wasserproblem geringer. Ich freue mich, dass die Gartenbäume noch keine erkennbaren Schwächen zeigen. Da geht noch vieles aus Reserven und tief reichenden Wurzeln. Deshalb denke ich, wir kommen trotz der extremen Temperaturen diesmal glimpflich davon.

Neue Standortfragen für den Feigenbaum

Mein Vorschlag für den künftigen Standort des neuen noch kleinen Feigenbaums ist bei M. spontan weniger angekommen. Man müsse darüber noch reden. Natürlich ist das eine nicht ganz einfache Entscheidung, und natürlich ist dieser Standort nicht ideal, wenn es ein solches Ideal überhaupt geben kann. Aber die Gartenfläche ist eben begrenzt, da muss man sich solche Dinge sehr gut überlegen, soll es insgesamt gleichgewichtig sein und nicht in Konkurrenz mit den übrigen Pflanzen und dem Grundkonzept des Gartens treten. Licht würde er an diesem Standort sicher genügend bekommen, wenn er einmal über die Weinrebenhöhe hinausgewachsen ist. Nur hätten die Rosenstöcke dort, die Mohnblüten und verschiedene andere niedrige Stauden an der Stelle dann keine Überlebenschance mehr. Der Baum würde andere Pflanzen automatisch verdrängen und wäre auf dem höher gelegenen Beet für uns nicht direkt zugänglich. Als Option möchte ich das aber zunächst im Hinterkopf behalten.

Geometrie des Gartens

Mit M. zusammen habe ich heute noch einmal einige der Blumen im Garten anders arrangiert, ihnen teils einen besseren Sonnenplatz verschafft oder sie anders platziert, damit sie beim Blick durchs Küchenfenster schon gut sichtbar sind. Inzwischen ist der ganze Garten lückenlos vom Grünen und Blühen verschiedener Arte ausgefüllt, der Blick kann so richtig eintauchen, wie in einen Dschungel. Nur im Spätsommer wird dieser Eindruck durch noch dichteres, dann schon dunkleres Laub verändert sein, der das Sonnenlicht noch stärker filtert und den oasenhaften Eindruck weiter verstärkt. Besonders froh bin ich darüber, dass auch der Walnussbaum jetzt deutlich an Statur gewonnen hat. Der Stamm zeigt zwar auch jetzt erst am unteren Abschnitt eine leichte Verdickung, weswegen V. ihn im Mittelteil zusätzlich mit einer Querstrebe stabilisiert hat, aber die Krone ist nun viel ausladender und mit großen Blättern ausgestattet. Die bisher reine Vertikalwuchsrichtung ist schon stärker aufgelöst, indem die Seitenäste, obwohl noch sehr steil stehend an Länge gewonnen haben. Vom ersten Stock aus betrachtet bilden vor allem der Ginkgo, der Walnussbaum und die kleinere Stechpalme eine Art Dreieck, das die Eckpunkte des Gartens markiert. Oft stelle ich mir vor, wie das ein zehn oder zwanzig Jahren aussehen wird. Ob wir das Wachstum dieser Bäume dann noch in derselben Weise beobachten und wahrnehmen können.

Feigenbaum und Gartenfreuden

Es ist tatsächlich so, dass der Feigenbaum seine besten Jahre hinter sich hat. Nur noch die Endtriebe entwickeln sich in diesem Jahr weiter. Andere musste ich heute erneut zurückschneiden. Und in Richtung Stamm kommen keine neuen Seitenäste mehr hinzu. Wir werden sehen, ob außer den üblichen Frühfeigen noch weitere Früchte zur Reife kommen werden. Ansonsten setze ich auf den Nachfolger, den wir parallel heranziehen, der aber natürlich noch eine ganze Weile benötigen wird, bis er diese Größe erreicht hat. Ich glaube, der jetzige war zum Zeitpunkt des Kaufs schon größer, und damals ging das sehr schnell. Als das Thema Feigenbaum dann ein familiäres wurde, war der Baum eigentlich schon ausgewachsen. Irgendwie habe ich damals das Wachstum gar nicht so genau mitverfolgt. Nur seine Veränderungen, die vielen Rückschläge und Neuanfänge in der Folge. Aber gerade in dieser Erwachsenenzeit haben wir den Baum sehr ins Herz geschlossen und mit ihm gelitten oder uns einfach nur an seiner mediterranen Ausstrahlung erfreut. In diesem Sommer sollte er sich eigentlich besonders wohl fühlen. So blumenreich hatten wir es im Garten zuvor noch nie. Vorhin war es schon schwierig, noch freie Plätze für die Wicken und Sonnenblumensetzlingen zu finden. Im Hochsommer können wir mit einem überbordenden Pflanzenwachstum dort rechnen. Jedenfalls wenn die Sonne und die Temperaturen nicht ganz aus der Reihe tanzen.

Garten – Vögel – Bäume

Felix oder zumindest einer seiner Nachfolger singt jetzt von Tag zu Tag länger. Die Amseln sind in diesem Jahr sehr spät dran mit Ihrem Gesang. Er war zwar schon seit Wochen immer wieder zu hören, aber nur auf wenige kurze Phasen begrenzt. Jetzt, sogar in den Abendstunden, höre ich das gewohnte Konzert, das kein Ende mehr nehmen will. Die Melodie ist eine andere geworden. Deshalb zweifle ich, dass es sich noch um Felix handelt. Es kann natürlich sein, dass er seine Lieblingsmelodie von Jahr zu Jahr vergisst und sich immer wieder neu erfindet. Das ist eine der besonders schönen Erlbenisse des Frühlings und Sommers: Singvögelkonzerte, Vögel sich zwischen verschiedenen Ruhestationen im Garten bewegend, bevorzugt zwischen den hohen Masten und den Bäumen, vor allem dem Ginkgo und dem Feigenbaum. Vögel auf dem Boden nach Regenwürmen und anderen Insekten suchend, am liebsten nach Regenfällen. Und besonders schön: Singvögel, sich putzend und bei Gelegenheit sich in Pfützen oder vollgelaufenen Wasserschalen badend. Es ist kein Wunder, dass Vögel als archtetypische Symbole auf eine Stufe mit den Bäumen, den Bergen und Engeln gesetzt werden können. Es liegt ein Faszinosum in ihnen, das irgendwo zwischen Bewunderung und Geheimnis vermutet werden kann.

Gartentraumeindrücke

Im vergangenen Jahr haben wir es verpasst, deshalb war der heutige Besuch bei den Gartenträumen doch wieder ein sehr schönes Erlebnis. Auch wenn wir schon vorab wissen, was uns dort erwartet, gibt’s im Einzelnen immer wieder Überraschungen. Auch hat die Zahl der Ausstellung wiederum zugenommen, mit einem enormen Besucherandrang und Besuchern, die offensichtlich Freude an dieser zur Jahreszeit passenden Abwechslung haben. Für den eigenen Garten haben wir eine sehr schöne englische Kletterrose mit zweifarbiger Blüte (Gelb-Hellrot) erstanden, die zudem auch noch duftet. Wir überlegen die bogenförmige Rankhilfe wiederzubeleben, deren Bogen wir vor Jahren entfernt hatten. Auf der einen Seite klettert noch der ältere Rosenstock mit rotblättrigen Blüten. Diese neue wäre also das Pendant auf der anderen Seite, mit der Perspektive, dass beide am Bogen irgendwann zusammenwachsen. Das wäre ja dann so eine Art Rosenbaldachin, ein aus zwei Stämmen aufgebauter Rosenbaum. Auf dem Weg zu den Gartenräumen dominant waren diesmal die weißblühenden Rosskastanien, die dort eng gepflanzt wurden und schon bald eine richtige, dicht stehende Allee bilden werden. Aber auch sonst hat sich die Kulisse der Gartenausstellung in üppigem Baum- und Pflanzengrün dargestellt, vor der die vielen zum Verkauf stehenden Pflanzen wie Farbtupfer wirkten. Alle, die sich jetzt eine ausgedehnte Gartensaison wünschen, werden dabei jede Menge Anregungen mitgenommen haben.

Avisierte Gartenarbeit

Die Pause am Nachmittag war ähnlich angenehm wie am Wochenende. Aber die Woche begann ziemlich schleppend, so dass ich die Gartenatmosphäre nur kurz aufnehmen konnte. Ich hoffe, der Frühling wird sich nicht in ähnlicher Weise schleppend fortsetzen, sondern überwiegend seine schönen Seiten zeigen. Ein künftiges Wochenendprojekt ist bei der Nachmittagspause beim schweifenden Blick auf die Zypressenhecke auch schon wieder avisiert worden. Die Hecke müsste wieder in Form geschnitten werden. Dafür müssen wir u. a. auf das Grundstück des Nachbarn, damit die dort schon überstehenden Spitzen gleichmäßig gekappt werden können. Eine Geduldsarbeit, bei der ich mich wahrscheinlich wieder mit V. um die Frage streiten werde, ob die Oberkante der Hecke parallel zum Horizont oder zum Gefälle des Grundstücks verlaufen soll.

Erfolgreicher Rund-ums-Haus-Tag

Unser Frühjahrs-Rund-ums-Haus-Säuberungstag war mal wieder sehr erfolgreich. Das ganze Pensum und noch etwas mehr sind geschafft. Auch den neuen Feigenbaum haben wir schon umgetopft und einen möglichen Standort für nächstes oder übernächstes Jahr ausgesucht. Der alte präsentiert sich unterdessen überraschend vital, sämtliche Spitzen sind grün und zeigen schon ganz kleine Vorfeigen. Erstaunlich, der Baum ist tatsächlich nicht unterzukriegen. So wie es jetzt aussieht können wir demnächst bereits draußen sitzen und ich kann auch meine Werkstatt wieder dort aufbauen. Das ist doch etwas ganz anderes als die Kellerarbeit im Winter. Als nächstes stehen drei Aktionen an: Den Vertikutierer in Funktion testen, den ich heute Nachmittag schon zusammengebaut habe. Die hintere Überdachung mit Anti-Algen-Mittel einsprühen. Und dann kommen etwas später auch schon die Blumen dran. Die Kübel sind sauber und können bald mit frischer Pflanzerde befüllt werden. Das erledigen wir in einem Zug mit der obligatorische Auswahl der einjährigen in der Gärtnerei. Eines der Projekte in dem Bereich konnten wir auch schon heute umsetzen: Die kleine Kübelzypresse, die sich in ihrem zu klein gewordenen Kübel nicht mehr wohl gefühlt hatte, hat nun ihren neuen Standort im Hinterhausgarten. Und an ihre Stelle ist der filigrane noch junge Fächerahorn getreten. Ich schätze, der wird sich so schnell nicht ausbreiten und eignet sich insofern für den Standort wesentlich besser. M. will aber drum herum noch einige Blumen setzen. Puh, da ist noch einiges zu tun während der nächsten Wochen.

Gartenvorbereitungen

Auch wenn sich bei manchem noch die letzten Ausläufer der Erkältungswelle bemerkbar machen. Die Menschen sind doch jetzt auf Frühling eingestellt, freuen sich auf die Freiluftsaison, sprechen über den Garten und was noch alles zu erledigen ist, um bald wieder draußen sitzen und arbeiten zu können. Für uns werden die Winterschäden-Reparatur und die Reinigung versiegelter Gartenflächen auch demnächst auf den Plan stehen. Wir benötigen dazu noch ein richtig schönes Wochenende. Vielleicht noch nicht das kommende, aber 8 Tage später könnte es schon klappen. Bei unseren Gartenbäumen tut sich noch nicht so viel. Zu schneiden ist bei denen aber ohnehin nichts. Lediglich der Feigenbaum hätte eventuell Bedarf, nur ist es mir zu riskant, da er sich ohnehin in sehr desolatem Zustand befindet. Ich denke, wir lassen ihn einfach in Ruhe und beobachten, ob er über die warme Zeit noch schafft, sich vielleicht ein letztes Mal aufzurappeln. Vor allem für M. würde mich das freuen.

Garten-Trauben-Ritual

Jetzt ist der Blick in den Garten wieder frei. Nachdem V. seine roten Trauben abgepflückt und die Reben zurückgeschnitten hatte, habe ich das große blaue Netz schrittweise von seinen Verankerungen gelöst und aufgerollt. Das ist immer knifflig, weil es natürlich an den vielen verknorrten Rebenabschnitten hängen bleibt und sich immer wieder verhakt. Aber jetzt ist es wieder zusammengefaltet und wartet auf seinen nächsten Einsatz. V. macht mit den Trauben nächste Woche weiter. Das spielt sich dann aber in einem Teil des Gartens ab, der nicht in der üblichen Blickachse liegt. Das stört uns weniger. Den Boden haben wir anschließend wieder gerechelt, die restlichen Blätterreste und Stängel entsorgt und die gefliesten Flächen abgeschruppt. Nun kann man sich wieder wohlfühlen, ohne dass die allgegenwärtigen Wespen einen beständig attackieren. Von den Abermillionen kleinen Mücken, die wie magisch vom süßen Obst angezogen werden, mal kann zu schweigen. Und beim Gang zum Regentank muss ich mich auch nicht mehr bücken, wie in den letzten Wochen, als die Trauben so schwer und tief hingen, dass ich mich ducken musste. Aber natürlich: Es ist ein Ritual, das in der Familie Tradition hat. Deshalb vor allem zeihen wir das durch, weniger wegen der nicht ganz so überzeugenden Menge dabei gewonnener Weintrauben.

Garten begrenzende Bäume

Js und Ws Garten hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Mittlerweile ist alles mit einer bunten Zusammenstellung von Bäumen eingerahmt. Besonders gut gefällt mir das Paar Ebereschen, das wir vor einigen Jahren genau im Blickzentrum platziert hatten. Die Bäume sind schon recht kräftig im Stamm und haben eine verzweigte Krone entwickelt. W muss sie jetzt nur etwas schneiden, damit sie nicht zu sehr in die Höhe schießen und die Krone eine rundere Form erhält. Aber auch die neu gepflanzten Bäume, wie z. B. der Zwetschgenbaum gedeihen gut. Der Apfelbaum trägt dieses Jahr wieder Früchte. Und die Nordmanntanne, die jahrelang wegen ihres gekrümmten Stamms ein eher bescheidenes Dasein fristete, hat irgendwie die Kurve gekriegt und zeigt jetzt hinter dem Knick eine deutlich vertikale Spitze. Star bleibt allerdings der schöne Walnussbaum vor dem Haus, der jetzt schon unerschütterlich wirkt, so stark ist der Stamm geworden. Daneben die kleine Esskastanie, die eher einem Busch gleicht und sich wohl auch zu einem solchen entwickeln wird, wenn W. sie nicht beschneidet. Dazu scheint er aber keine Lust zu haben. Insgesamt ein schönes Ensemble, das den mit Blumen und Nutzpflanzen reich bestückten Garten eingrenzt und markante Aufmerksamkeitslenker bereithält.