Schlagwortarchiv: Garten

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Weitere Gartenerträge im Spätsommer

Draußen war es vor allem um die Mittagszeit wirklich krachend hochsommerlich. Solange man sich aber im Haus aufhält, ist die unverhoffte Hitze nicht so dominant wie im richtigen Hochsommer. Insgesamt ist das für uns eine schöne Übergangsjahreszeit, in der wir die Früchte des Gartens nach und nach ernten bzw. schneiden können. So heute mit den Physalis geschehen, die fast alle schon schön rot gefärbt sind und jetzt gut zum Trocknen aufgehängt werden können. Die verbliebenen sind sehr schön, allerdings sind viele schon vor Wochen in der Sonne verbrannt oder waren nicht gleichmäßig ausgereift. Deshalb ist die erhaltene Meine nicht so toll wie in manchem Vorjahr. Als nächste werde ich die Rizinussamen nach und nach einsammeln, immer wenn die Fruchtstände an der Staude bereits eingetrocknet sind, und natürlich meine Chilis, die in diesem Jahr so groß und aber genauso scharf geraten sind. Das wird sich noch sehr lange hinziehen, da jetzt gerade mal die ersten Exemplare reif geworden sind und an den Gewächsen überall noch neue Blüten erscheinen, während die Schoten langsam wachse und meist recht schnell von Grün auf Knallrot wechseln. So wird die Gewinnung des Pulvers noch einige Zeit auf sich warten lassen und bis dahin viel Arbeit machen.

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Garten-Baumbegrenzung

Dass der kleine als Spalierobst gedachte Pfirsichbaum sich so gut entwickeln und gleich im zweiten Jahr derart große und saftige Früchte hervorbringen würde, hätte ich nicht gedacht. Da hatte V. einmal eine gute Idee, wenn auch die anderen kleinen Bäumchen, als Ersatz für die frühere Zypressenhecke als Sichtschutz und Begrenzung gedacht, sich als nicht besonders geeignet erwiesen haben. Vor allem der Kirschbaum hat jetzt schon einen fetten Stamm und lässt sich kaum noch in Form bringen. Auch den Pfirsichbaum werden wir stark zurückschneiden müssen, vor allem den Ast, der über den Rasen hinausragt. Da stößt man bei manchen Arten eben an Grenzen, die sich natürlich widerspenstig zeigen. Insgesamt finde ich die neue Lösung mit der Baumbegrenzung des Gartens aber gelungen und auf jeden Fall besser als diese blickdichten Zypressenwände, zumal ich die blaugrüne Art von Zypresse nie leiden konnte.

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Eine angenehme Gartenzeit

Der Hochsommer soll gegen Wochenende doch wieder zurückkommen. Vielleicht nur kurzzeitig, aber es wäre auch schade, wenn er so abrupt mit Dauerregen und Temperatursturz geendet hätte. Ich freue mich besonders, wenn wir einen lang ausgedehnten Altweibersommer erleben dürften. Das vereint die Vorzüge des Sommers, nur moderater und die ästhetischen Reize des Herbstes. Eine für mich reizvolle Zeit, die ich gerne auch bei handwerklicher Arbeit im Freien verbringe. Das sind die letzten Möglichkeiten, den Garten und seine Eindrücke bei angenehmer Witterung zu genießen. Und da gibt’s schon noch einiges zu beobachten und zu tun: Die Walnüsse, die noch nicht erntereif sind, die Chilischoten, die demnächst gelbe oder vielleicht auch wieder rote Färbung annehmen werden, die Samenkerne des Rizinus, die hoffentlich noch an der Staude trocknen. Das ist Voraussetzung dafür, sie im Folgejahr nutzen zu können. Wenn die Fruchtstände nicht schon an der Pflanze trocknen, sind die Kerne in der Regel nicht zu gebrauchen. Und ich würde sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder Nachfolger züchten, weil die Pflanze einfach ein Hingucker im Garten ist.

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Die Zeit der unbeschränkten Gartenfreude

Einen ziemlich produktiven Arbeitssamstag durfte ich heute erleben, mit Routinehausarbeiten am Vormittag, gut voranschreitender Projektarbeit am Nachmittag und Abend und zwischendurch mit einiger Zeit im Garten und Gesprächen, die in die gemeinsame vergangene Lebenszeit und zu bekannten Menschen zurückreichten. Der Garten strahlt in diesen Wochen seine ganze entspannende Schönheit aus. Die Zeit, in der man ihn genießen kann und die ganzen Arbeiten am Pflanzen, Zurückschneiden und Erde bewegen abgeschlossen sind. Später kommen noch Arbeiten, die mir der Ernte und gewissen Bereinigungen zu tun haben. Aber bis dahin ist noch einige Zeit und solange erfreuen wir uns an den Gartenbäumen mit ihrer lichten Ausstrahlung und ihrem gleichzeitig angenehm kühlenden Schatten und den vielen Farb- und Formakzenten, die von Blumen, Stauden und Dekorations- und Bauelementen im Garten ausgehen. Schön, dass die Krise zumindest dieses an Positivem mitbringt. Es gibt viel weniger, das von diesen grundlegenden Freuden ablenken könnte.

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Ein blühender und grünender Hochsommergarten

Unsere bisher so zögerlich wachsende Sommerblume, deren Name mir gerade nicht einfallen will, kommt jetzt endlich in Gang, nachdem sie bestimmt 8 Wochen fast ohne weiterzuwachsen auf der Stelle getreten war. Die Abkühlung und der ungewohnt viele Regen scheinen ihr gut getan zu haben. Dabei dachte ich eher, mit ihren Orange-Lila Blüten sei sie eine Art, die auf besonders viel Sonne steht. So kann man sich irren. Damit wird unsere Sommerblumenensemble zunehmend dichter, bunter und präsenter. Das macht jetzt zum Beginn des Hochsommers richtig Freude. Auch weil gleichzeitig alles gut vorankommt: die Sonnenblumen, die Rizinusstauden, die Chilipflänzchen, die Wicken und die Gartenbäume ohnehin. Bei letzteren freut mich besonders der Fortschritt bei den Feigenbäumchen, die jetzt stabiler und vertikal wachstumsfreudiger erscheinen, langsam ihren Platz behaupten und sich offenbar zunehmend an ihrem Standort wohlfühlen. Und auch die Gleditschien entwickeln sich gut, nach wir ihnen eine Stütze hinzugestellt haben, um ein allzu richtungsloses Wachsen zu vermeiden. Der aufrechte Stand steht ihnen besser, und auch die Chancen wachsen, dass sich zu schönen, lichten und starken Bäumen entwickeln.

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Prächtiges Blumenwetter

Die Gartenbäume machen jetzt mal eine Pause. Es scheint, dass die Sommerblumen sich derzeit in den Vordergrund spielen und ihre Blüte zum Höhepunkt hin ausbilden. Passend zur bevorstehenden Sommersonnenwende sind fast alle unserer Blumen wunderbar gediehen. Nur die nach Beschreibung besonders attraktive Sorte hat sich trotz der Optimalbedingungen gar nicht weiterentwickelt. Vielleicht eine späte Sorte, wir sind da ziemlich ratlos. Aber die Feuchtigkeit in Kombination mit recht viel Sonnenschein ist für die Blumen ideal. Und die anderen Pflanzen können sich währenddessen ein wenig erholen, bis die ganz große Hitze und Trockenheit wieder zurückkommt.

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Eine Erholung für den Garten

Heute war nach tagelanger Unterbrechung doch wieder Blumengießen notwendig. Einige besonders durstige Arten ließen schon die Köpfe hängen, v. a. die Strohblumen, die ich besonders dicht gepflanzt habe. Aber jetzt ist ja auch wieder genug Regenwasser vorhanden und die Temperaturen sollen auch noch einige Tage auf dem Niveau bleiben. Die ganz große Hitze und Verdunstung ist deshalb zunächst nicht zu erwarten. Für die Blumen ist dieses Wetter ideal, die haben sich richtig gut entwickelt. Die mediterranen und den Bäumen mögen es allerdings wärmer und trockener. Deren Zeit wird erst noch kommen. Es ist aber erfreulich, dass der etwas ältere unserer beiden neuen Feigenbäumchen jetzt schon zwei Vorfeigen trägt. Mal sehen, ob der Baum in diesem Sommer einen Sprung nach vorne bzw. oben macht und bald den zentralen Raum im Garten auch ausfüllt, den wir ihm zugedacht haben.

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Gartenarbeit vor den Eisheiligen

Mehr als erwartet konnte ich an diesem wie fast immer arbeitsintensiven Samstag abschließen. Besorgungen, die den ganzen Vormittag eingenommen haben, eine vollständige Holzarbeit an einem Nachmittag und noch weitere Pflanzarbeiten rund um unsere Sommerblumen konnte ich heute abarbeiten. Bei durchaus angenehmer Temperatur, aber nur wenig, erst gegen Abend auftauchender Sonne. Nun soll es wieder kälter werden. Die Eisheiligen machen ihrem Ruf alle Ehre, aber doch nicht dramatisch und auch nicht so kühl, dass die frisch gepflanzten Blumen und Stauden Schaden nehmen könnte. So hoffen wir es jedenfalls. Es ist schön zu sehen, dass unser Sommergarten seiner gestalterischen Zielvorstellung wieder etwas nähergekommen ist. Und die nächsten Vorhaben in Sachen Zier- und Nutzpflanzen habe ich bereits im Blick.

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Sommergartenvorhaben

Bei solchem Wetter geht die Holzarbeit sehr leicht von der Hand. So bin ich zügiger vorangekommen als gedacht und kann morgen schon das jüngste Projekt angehen. Schön auch, dass ich aktuell viele positive Rückmeldungen erhalte, die mir bestätigen, dass die Symbolformen und die Baumkreiszuordnungen nach wie vor für viele Menschen bedeutungsvoll sind und sie es mit ihrem eigenen Erleben und Wahrnehmen in Verbindung bringen können. Am Wochenende werden aber auch die lebenden Bäume wieder zum Thema für mich, zumindest die im Garten, wenn wir uns um weitere Vorhaben zur Umsetzung unseres Sommergartens 2020 kümmern werden.

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Garten- und Pflanzpläne nach dem Zünslerschreck

Nach der Reinigungsaktion gestern kann jetzt die Gartensaison endlich in ihre kreative Phase übergehen. Ein Schreck ging dem am gestrigen Abend aber voraus. M. hatte bemerkt, dass unser Buchsbaum, in den letzten zwei Jahren endlich wieder üppiger herausgewachsen, erneut vom Buchbaumzünsler befallen ist. Vor drei Wochen, als wir die Zweige für Palmsonntag geschnitten hatten, war noch nicht zu sehen. Jetzt aber deutliche Schadstellen, einige wenige Gespinste, und nachdem ich alle erkennbar schadhaften Zweige entfernt hatte, auch ein einziger sichtbarer Zünsler. Es war klar, dass ich sofort aktiv werden muss, wenn es in kurzer Zeit nicht wieder nur so wimmeln sollte vor den Schädlingen, die sich erfahrungsgemäße rasant vermehren. So habe ich die Lösung mit dem natürlichen Feind des Zünslers angesetzt und mit Druckluft großzügig auf dem Busch gesprüht. Ich hoffe, die Menge reichte aus, um den Befall zu stoppen. Ansonsten werde ich wie vor zwei Jahren nach einigen Wochen den Vorgang zur Sicherheit wiederholen. Neben den verschiedenen Pflanzen, die wir auf der Fensterbank in den vergangenen Wochen aus Samen vorgezogen haben, nehmen wir jetzt verstärkt die einjährigen Blumen für die Pflanztröge und -töpfe rund ums Haus in den Blick. Erde habe ich bereits besorgt, aber die Blumen fehlen noch. Ideen und erste Besorgungen aus verschiedenen gärtnerischen Quellen haben wir schon getätigt. Das Bild komplettiert sich allmählich, was wir dieses Jahr wohin pflanzen wollen. Die Farbkombination, was sich bewährt hat, was an neuen Blickfängen hinzukommen könnte. Und auch die Nutzpflanzen machen sich langsam, auch wenn Chilis, Spitzpaprika, Zucchini und Kürbisse noch länger brauchen, bis sie stattliche Pflänzlinge geworden sind. Um die Gartenbäume müssen wir uns diesen Sommer wohl höchstens wegen der Dürre Sorgen machen. Denn die haben sich bisher gut entwickelt, Blätter ausgebildet. Und der Nashi hat auch schon geblüht, ebenso wie unsere noch jungen Spalierobstgehölze am Zaun. Einer unserer beiden Feigenbäume wird voraussichtlich bezüglich seines Höhenwachstums einen Sprung machen. Nur der zweite, der ausgerechnet an der Stelle des so ertragreichen Vorgängers gepflanzt wurde, tut sich seit drei Jahren enorm schwer. Ich hoffe, dass er sich an den Standort doch noch gewöhnt und sein Wachstum in diesem Frühling einen Schub erhält.

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Ein weitere Garten- und Holz-Arbeitssamstag

Der zweite Teil unserer alljährlichen Gartensäuberungsaktion hat den ganzen Vormittag beansprucht. Gut, dass das jetzt erledigt ist. Danach habe ich neue Gartenerde besorgt, die wir in den nächsten Wochen in größerer Menge benötigen. Und schließlich standen Sägearbeiten an. Das war wieder nötig, da mir gleich eine Reihe von Holzarten ausgegangen waren. Akut ging es zwar nur um eine Art, aber demnächst wäre dieselbe Situation für zahlreiche weitere entstanden. So habe ich mich entschlossen, die vorzubereiten, deren Vorräte am weitesten reduziert waren. Jetzt dürften die Kanteln so weit aufgefüllt sein, dass ich für Monate direkt darauf zugreifen kann. Ich kann mir vorstellen, dass das extrem sonnige Wetter und die Explosion der Vegetation, im Garten wie draußen in der Landschaft, die Menschen wieder stärker mit dem Natürlichen in Verbindung bringt und die angelegten Vorräte dann auch rasch wieder abgetragen werden.

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Aussicht auf viel Sonne und Licht

Ein Tag voller Projektarbeit, an dem auch V. nach langer Zeit wieder zu seinem Handwerk zurückgefunden hat. Weniger aus Lust, eher weil es nach der Reinigungsaktion im Gartenbereich Reparaturbedarf gab. Da ist noch einiger Einsatz von Nöten, damit wir demnächst wieder in Ruhe draußen sitzen und die Gartensaison genießen können. Die Aussichten für diese Sommer, die Langzeitprognosen bezüglich der zu erwartenden Sommerwitterung klingen gut. Natürlich weiß niemand wirklich, wie das Wetter in drei Monaten sein wird. Aber das Spekulieren hat auch seinen Reiz. Und einen heißen, trockenen Sommer vorherzusagen, ist nicht schwierig, wenn man die letzten Jahre betrachtet. Viel leider unter den Extremen, gerade auch die Bäume, bei denn sich zeitversetzt in den Folgejahren die Auswirkungen von zu viel trockener Hitze zeigen, z. B. in vermehrtem Borkenkäferbefall, der dann auch das Aus bedeuten kann. Nur die Aussicht auf viel Sonne und Licht ist mir grundsätzlich immer sympathisch.

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Einleitung der Freiluftsaison

Jetzt habe ich auch den ersten Keimling beim Rizinus entdeckt. Die Samen brauchen erfahrungsgemäß sehr lange, die Blindgängerquote einmal abgerechnet. Aber ich bin doch zuversichtlich, dass in den nächsten zwei Wochen noch einige weitere folgen werden. So viel Licht und Wärme, das sollte ihnen ein Ansporn sein. Die Sonnenblumenpflänzchen werde ich am Wochenende bereits umtopfen können, in die bereits vorbereiteten größeren Blumentöpfe. Und bis dahin sollten auch die bestellten Strohblumensamen eingetroffen sein. So geht die Sommergartenarbeit in die nächste Runde. Die aktuelle Holzarbeit mit Eiche, Esskastanie und Walnussbaum werde ich voraussichtlich vorher schon abschließen können. Dann bleibt Freiraum für das erste Reinemachen im Gartenbereich, damit wir die Freiluftsaison auch praktisch demnächst einleiten können.

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Starke Hölzer

Das handwerkliche Arbeiten im Freien, bei diesem tollen Licht und der wärmenden Sonne im Rücken am Nachmittag, macht jetzt wieder richtig Spaß. So im direkten Umfeld des Gartens, in dem die Gehölze Blattknospen gebildet haben oder schon kurz davor stehen, die jungen Blätter aufzufalten, in dem wir zahlreiche Pflanztöpfe für unsere derzeit noch auf der Fensterbank vorgezogenen Pflanzen vorbereitet haben, in dem es langsam aber deutlich, schon durch die anhaltende Sonne befördert, immer grüner wird. Es sind drei Klassiker, mit denen ich aktuell arbeite. Eiche, wegen der Konzentration auf die Frühlingstagundnachtgleiche, eher selten angefragt, aber natürlich sehr energiegeladen und spannend in der Bearbeitung. Die Esskastanie, die schon durch die Einheit der Differenz von markanter Ausdrucksstärke und zerbrechlicher Mikrostruktur immer eine Herausforderung darstellt. Und der Walnussbaum, für mich ohnehin eine der spannendsten Arten unserer heimischen Bäume bzw. Holzarten. Drei Holzarten für drei spätere Träger. Ich freue mich, mit dieser kraftvollen Kombination in die neue Saison starten zu können.

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Erste Gartentipps

Der merkwürdige Winter ist immer noch Thema in den alltäglichen Gesprächen wie auch in den Medien. Und immer noch hinterlässt dieser Umstand eine große Ratlosigkeit, die lähmend wirkt und einfach nur hoffen lässt, dass es sich mit dem Winter bald erledigt hat. Schon werden die ersten Experten interviewt und nach Rat zu Baumschnitttechniken und Zuchtoptimierungen bei Pflanzen gefragt. Ein Zeichen, dass man den Frühling bereits im Gefühl hat, auch wenn er außen noch nicht sichtbar geworden ist. Ich freue mich sehr auf die ersten wirklich sonnenreichen Tage, die mir das Fotografieren bei natürlichem Licht wieder möglich macht und das Einfangen von jahreszeitlichen Baumimpressionen und für Gestalter gut verwendbaren Oberflächenstrukturen und Materialtexturen. Letztere scheinen sich zu meinen erfolgreicheren Motivfeldern zu entwickeln, in denen es mir immer wieder gelingt, Fotos mit wirklichem Seltenheitswert, u. a. zum Thema Recycling-Plastik zu

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Erfolgreiches Pflanzjahr

M. sähe es gern, wenn ich die Wunderbäumchen und die Strohblumen, am besten auch noch die Chilis endgültig entferne. Bei den Wunderbäumen tut mir das aktuelle aber noch zu leid, weil sie eben noch ganz grün und frisch an ihrem Platz stehen. Ich denke, sie sollten noch bis Ende des Monats dort bleiben dürfen. Dann ist es aber wirklich Zeit. Auch die Strohblumen halten sich erfahrungsgemäß enorm lange. Die letzten zunehmend kleiner ausfallenden Blüten werde ich noch sammeln und dann die Stängel abschneiden. Leider sind sie nicht mehrjährig, so dass im Frühsommer der nächste Anlauf mit neuen Samen ansteht. Und von den Chilis verspreche ich mir noch etwas, da viele noch grüne Schoten vorhanden sind. Wenn die an der Pflanze zumindest schon in Richtung der Gelbfärbung gehen, sind sie noch verwendbar, da sie bei nur wenigen Tagen im Warmen nachreifen und dann auf jede Fall gelb, wenn nicht orange werden. Mit scheint, dass selbst die grünen Schoten schon dieselbe Schärfe in sich tragen wie die vermeintlich reiferen Exemplare. Insgesamt kann ich mich sicher über meine Erträge bei selbst gezüchteten Nutzpflanzen in diesem Jahr sicher nicht beschweren.

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Den Gartenwinter vorbereiten

Die Vorhersage lässt auf wenigstens einige goldene Oktobertage um das Wochenende herum hoffen. Das werden wir sicher nutzen, um die letzten Gartenarbeiten zu erledigen, z. B. die verblühten Sonnenblumen zu entfernen, die Sitzgarnitur winterfest zu machen, vielleicht auch den Efeu noch einmal zurückzuschneiden. Die Arbeit im Garten geht eben nie aus. Und gerade im Winter sollte der Garten auch ordentlich hergerichtet sein. Das macht ein gutes Gefühl. Zumindest ein kunsthandwerkliches Projekt werde ich bis zum Wochenende ebenfalls noch umsetzen. Eine recht schöne gleichmäßige Verteilung für diese Arbeit war durchgehend in diesem Jahr zu beobachten. Eigentlich gut so, denn allzu überladene Hochphasen können die Freude an der Holzarbeit auch einmal gefährden.

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Spätsommerfrühherbstgarten

Eine ruhige Zeit, in der ich meine Projekte zügiger voranbringen kann. Das ist zwischendurch wichtig, denn eng getaktete Kommunikation kann auch hinderlich sein und von Detailarbeit ablenken. Dieses konzentrierte und intensive Arbeiten passt in die Jahreszeit, die jetzt schon herbstlich geprägt ist. Dennoch ist uns noch Sonne beschert, die aber zunehmend weniger wärmt, nur noch an den Spätsommer atmosphärisch erinnert, den Herbst aber schon spürbar werden lässt. Ich freue mich mit M. und V., den Garten und die Landschaft jetzt ganz unbeschwert in der auslaufenden Wachstumsphase erleben zu können. Wenn die Gartenarbeit weitgehend schon zurückliegt und man sich quasi zurückgelehnt alles betrachten kann, was in diesem Sommer gewachsen und gediehen ist. Die Früchte sind da nur ein Teil. Interessanter für mich sind eigentlich die Stammzuwächse der Gartenbäume und ob sich die einjährigen Pflanzen gut ausgewachsen haben und ein schönes Bild abgeben. Bei letzteren habe ich den Eindruck, dass sie sich insbesondere seit Ende des Sommers besonders wohl fühlen und wie die Rizinusstauden und die Chilis erst richtig zur Hochform gelangen.

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Jahreszeitliche Arrangements

Die Menschen beginnen sich mit der Jahreszeit zu arrangieren. Denn der Übergang erhält gerade jetzt einen Überhang Richtung Herbst. Das ist doch deutlich zu spüren, v. a. an den größeren Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Das soll besonders für die Weintrauben ein Qualitätsvorteil sein. Aber ich schätze, auch meine vielen noch grünen und derzeit noch nicht ganz ausgewachsenen Chilis werden darin einen Anreiz sehen, sich gelb und dann rot zu verfärben. Wenn die jetzt schon sichtbaren tatsächlich noch reifen, wird es eine sehr gutes Erntejahr für diese scharfen Gewürzchilischoten. Ich bin froh, dass wir im Garten relativ kontinuierlich gearbeitet haben und die weiteren Arbeiten uns sicher nicht übermäßig beanspruchen sollten. Auch die Sonnenblumen und Rizinusstauden sollten, wenn sie endgültig ihren Zenit überschritten haben, recht schnell ausgegraben sein, denn es sind nicht mehr so viele wie im Vorjahr. Die Bäume werden uns nur wegen des Laubs Arbeit machen, v. a. der Walnussbaum und der Ginkgo. Aber die nächsten Rückschnitte werde ich erst im Frühjahr angehen. Jetzt scheint die Zeit noch nicht günstig, gerade weil das Laub noch fast vollständig vorhanden ist und die Bäume die letzten Energiereserven aus der Sonne aufnehmen.

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Spätsommerliche Gartenfreuden

Endlich einmal ein Tag ohne Projektarbeit, oder zumindest mit nicht sehr viel davon. Das macht den Kopf frei. Diese Mischung aus externen Besorgungen, Arrangements im Haus und Gartenaktivitäten ist eine sehr gute für einen Samstag, besonders wenn die Sonne so schön warm scheint wie am heutigen Nachmittag. Das war dann schon das typische Altweibersommerwetter, das ich zuletzt vermisst hatte. Immerhin morgen wird es uns erhalten bleiben und dann in wieder kühleres, aber hoffentlich immer noch lichtreiches Wetter übergehen. Wir freuen uns in diesen Tagen sehr am Garten und allem, was er uns schenkt an ästhetischen Eindrücken, erdverbundener Arbeit und Erträgen. Und wir freuen uns daran, dass sich die Blumen, Stauden und Gartenbäume so prächtig in diesem Sommer entwickelt haben. Nur unsere kleinen Feigenbäumchen wollte trotz des Super Sommerwetters nicht so richtig vorankommen. Ausgerechnet die mediterrane Art hatte ein nicht definiertes Problem mit diesem Sommer. Aber unsere Hoffnung, in einigen Jahren wieder Feigen ernten zu können, ist noch nicht vergangen.

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Veränderliche Beobachtungsschwerpunkte

Weniger Kontakt mit den lebenden Bäumen hatte ich in diesem Sommer, wenn man es mit den Vorjahren vergleicht. Das ist eine Frage der Ruhe und der freien Zeit, um sich ganz auf die Landschaft, die Bäume und ihre unendlichen Details zu konzentrieren. Natürlich gab es auch in diesem Sommer Gelegenheiten und Entdeckungen, aber es fehlte doch die Kontinuität für das Erkunden in der Landschaft. So waren in diesem Sommer die symbolischen Themen dominanter und die immer im Umfeld lebenden Gartenbäume in ihrem Wechselspiel mit der Gesamtsituation des Gartens und aller Pflanzen um sie herum. Dennoch bleiben die Bäume meine Lieblingspflanzen. Und wenn sie einmal weniger der Beobachtung ausgesetzt sein wollen, dann ist das auch in Ordnung. Tatsächlich könnte es ja sein, dass das Veränderliche meiner Beobachtung von den Bäumen selbst initiiert wird und außerhalb der eigenen Entscheidung liegt. Das würde meine besondere Verbindung mit den Bäumen auf überraschende Weise bekräftigen.

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