Vor der richtig schönen Phase des Baumfrühlings

M. wollte unterwegs unbedingt ein paar blühende Zweige irgendwo am Wegesrand schnei-den. Aber wir konnten diesmal nirgends anhalten und hatten auch nicht die Zeit übrig für solche Exkursionen. Auch ist gerade nicht die ideale Zeit zum Schneiden von blühenden Zwei-gen, weil die ersten Blüten z. B. des Schlehdorns schon überall abgeblüht sind und neue erst in der Entwicklung. Natürlich sieht man an manchen Stellen schon Kirschblüten und auch sicher vereinzelte Nachzügler eigentlich schon abgeblühter Arten, die sich in einer schattigen Ecke länger gehalten haben. Aber gerade im April gibt’s eben solche Lücken, in denen die Baumlandschaft eher grau-grün erscheint und sich nur weniger weiße oder bunte Blütenakzente zeigen. Ich denke, dass mit dem jetzt wieder sonnenreicheren Wetter auch die Baumblüte einen weiteren Anlauf nehmen wird. Und dann wird uns die richtig schöne Phase des Frühlings mit vielen gleichzeitig blühenden Bäumen, Sträuchern und Stauden begegnen.

Nicht ganz ein Ruhetag geworden

Der Sonntag war zumindest bis zum frühen Vormittag einer mit Ruhetagscharakter, was nach den ziemlich anstrengenden Arbeitstagen ganz hilfreich war. Aber die lange schon eingetragene Einladung zum außergewöhnlichen Jubiläum von Herr M. gestaltete den restlichen Nachmittag dann doch ereignisreicher. Aber M. war die Teilnahme dort sehr wichtig und so war ich ebenfalls mit von der Partie. Der in den letzten Tagen, bei ähnlich sonnigem Wetter wie heute, schon üblich gewordene Gang durch die nahe vorfrühlingshafte Baumlandschaft musste deshalb heute einmal ausfallen. Ich hoffe aber, während der Wochen zumindest über Mittag weitere Gelegenheit zu haben. Auch weil ich reizvollfände, meine Detailbeobachtungen und spezialisierten Fotografien der ersten Frühlingszeichen der Bäume fortzusetzen und auszuweiten. Denn diese Art der motivischen Spezialisierung und Raffinesse, wenn ich es einmal so nennen darf, die ist für mich noch neu.

Schlehweiße Eindrücke

Das heute wieder kühle, aber weitgehend sonnenreiche Wetter hat mich zum ersten Mal in diesem Jahr einen weiteren Weg entlang meiner Lieblingsroute gehen lassen. Das wurde am späteren Nachmittag mit sehr schönen Landschaftseindrücken belohnt. Dabei haben sich die Bäume in ihrer typischen jahreszeitlichen Erscheinung seit meinem letzten Gang nicht viel verändert. Aber jetzt sind die Schlehdornblüten bei vielen Sträuchern bereits ganz geöffnet und vermitteln punktuell einen Eindruck dessen, was gemeint ist, wenn man vom „Schlehweiß“ redet. Die Fotos halten das eindrücklich fest, aber die Erscheinung ist so sporadisch verteilt, dass man mit wachen Augen durch die Landschaft gehen muss, um diese belebenden Frühlingszeichen auch wirklich zu erkennen und nicht achtlos an ihnen vorbeizugehen.

Schlehdornblüte 2026 IV
Schlehdornblüte 2026 V
Schlehdornblüte 2026 VI
Schlehdornblüte 2026 VII

Erste Frühlingszeichen aus der vegetabilen Umwelt

Der spürbare Frühlingsauftakt, lustigerweise genau passend zum meteorologischen Frühlingsanfang, hat die Menschen doch sehr motiviert, sich ins Freie zu bewegen. Sogar die ersten Biergärten sollen schon geöffnet haben, weil die Besucher nach dem ungemütlichen, nassen Winter nach Sonnenlicht sehnen und die ersten Gelegenheiten darum allzu gerne nutzen. In der Baumlandschaft ist der Frühling dagegen noch nicht wirklich angekommen, was nicht verwundert, denn die Bäume wollen sich „ganz sicher sein“. Und einige helle Tage am Stück müssen eben noch nichts Konstantes bedeuten. Deshalb müssen wir mit der Voraussage des Frühlings noch vorsichtig sein. Beim Spaziergang heute Mittag musste ich schon ganz genau hinsehen, um erste Regungen bei den Bäumen und Sträucher zu erkennen. Von Weitem betrachtet und mit flüchtigem Blick in die Landschaft wirkt noch alles grau und spätwinterlich. Bei einigen Arten aber kann man von Nahem doch schon Frühlingszeichen erkennen. Bei den Blattknospen am weitesten waren hier bei uns die Weißdornsträucher. Da waren an einigen Exemplaren tatsächlich schon noch dicht eingeschlagene, noch nicht ganz aufgefaltete Blätter zu sehen, die ihre Knospenhüllen schon zur Seite geschoben hatten. Noch ein paar helle und mäßig warme Tage, und das Weißdorngrün sollte schon vollentfaltet sein und die ersten grünen Tupfer in der Baumlandschaft hinterlassen. Beim Schlehdorn sind es nicht die Blattknospen, sondern die winzigen, kugeligen braunen Blütenknospen, die zahlreich schon zu sehen sind, die aber noch vollständig geschlossen erscheinen. Aber der Schlehdorn gehört eben zu den am frühesten blühenden Arten. Das heißt, bei ihm kann sich das Bild über Nacht wandeln und die Sträucher plötzlich in etwas Blendendes in üppigem Weiß verwandeln. Auch schon zu sehen sind die noch geschlossenen Blütenknospen bei einzelnen Wildapfelexemplaren. Man kann durch die geschlossenen äußeren Blütenblätter schon die roten Anteile dieser später so dominanten Blüte sehen. Neben diesen drei Arten habe ich noch vereinzelte weitere Sträucher mit geschlossenen Knospen erblickt, die ich aber nicht eindeutig zuordnen konnte. Ich denke, diese spannende Phase der ersten Frühlingszeichen werde ich in den nächsten Tagen engmaschiger beobachten. Schon jetzt freue ich mich über jeden erkennbaren Fortschritt beim Frühlingserwachen der vegetabilen Umgebung.

Kurz vor dem Frühlingserwachen

Heute mal weniger Sonnenschein, aber das passte auch gut zum Ruhe-Sonntag, der uns allen willkommen war. Nach einigen Wochen, die an Turbulenz, hektischem Erledigungszwang und frustrierenden Erlebnissen kaum zu überbieten waren. Dann tut das eher beruhigende, weil nicht so nach außen drängende gedämpft helle und kühlere Frühlingswetter auch gut, weil es den Ruhemodus unterstützt und hilft, einen Gang zurückzuschalten. Ich bin sicher, auch die Bäume und andere kurz vor dem Frühlingserwachen stehenden Grünpflanzen werden diese Unterbrechungen auch schätzen, weil es gerade die Pausen sind, die ein Sammeln und Mobilisieren von Kräften ermöglichen, die schon in Kürze für den Start in die aktive Vegetationsphase benötigt werden. Und der kann jetzt von uns aus gerne kommen. Innenschau und Rückzug hatten wir jetzt genug, die Richtung sollte jetzt umgekehrt werden und einen Neustart in Bewegung bringen.

Märzsonne, Frühling und Pflanzenwachstum

Die Meteorologen haben es heute bestätigt, was ich selbst schon beobachten konnte: dieser März war ein sehr sonnenreicher. Wenn auch nicht der allersonnenreichste aller Zeiten. Denn in meiner Sonnenstundenstatistik der letzten 15 Jahre sind mindestens 2 Jahre, die im März noch mehr Sonnenlicht verzeichnet haben. Dennoch wollen wir uns nicht beschweren, mir ist das immer recht, weil es für das Säen und Pflanzen gut ist. Die Landwirte sehen das dagegen eher skeptisch, wegen der zu gering ausgefallenen Regenmengen. Für die Bäume und ihren Aufbruch in den Frühling ist neben der Sonne sicher von Bedeutung, dass in den ersten Phasen der Blüte und auch nach dem Austreiben junger Blätter keine empfindlichen Nachtfröste mehr kommen. Die können das gerade erst neu entstandene Grün und die Blüten dann gleich wieder ruinieren und machen dann einen mühsamen zweiten Anlauf notwendig, der die Bäume immer viel Kraft und Vitalität kostet. So hoffe ich auf einen baldigen Übergang in den Frühling und auf einen kontinuierlichen Temperaturanstieg, der keine Ausreißer mehr nach unten zulässt. Bei meiner diesjährigen Chiliaussaat bin ich wegen der ansonsten zunächst künstlichen und geschützten Wachstumsbedingungen ganz gute Aussichten, v. a. wegen der Unterstützung durch das Sonnenlicht von außen. Und die Gartenbäume machen bisher auch einen guten Eindruck. Ginkgo, Gleditschien und Walnussbaum zeigen schon erkennbare Knospen, die auf ein baldiges Erwachen aus der Winterpause schließen lassen. Und Nashi-Birnenbaum sowie Pfirsichbaum zeigen tatsächlich schon Blüten, beim Pfirsichbaum diesmal nur die hohen Kronenzweige, die unteren dagegen gar nichts. Nach dem Totalausfall der Pfirsiche im Vorjahr ist doch ein ermutigendes Zeichen.

Ausgleichende Wirkungen der äußeren Natur

Das Schönste an diesem Tag war eindeutig die strahlende Sonne und der wolkenlose Himmel. Bei ziemlich kühler Luft hat das schon an einen richtigen Hoch-Frühlingstag erinnert, mit einer gewissen von außen motivierten Gelassenheit, die unter den Menschen spürbar war. Ansonst verlief der Tag in der hektischen und zermürbenden Logik, die wir in den letzten Wochen im Übermaß erleben mussten. Geprägt von formalem Denken, Skurrilitäten des Gesundheitswesens, Überforderung der Verantwortlichen und einer allgemein wahrnehmbaren Abkehr von der praktischen Vernunft. Die kurzen Fahrten durch die Vorfrühlingslandschaft und das Beobachten der ersten Frühlingsanzeichen im Vegetationszyklus der Bäume sind an solchen Tagen für mich ein Ausgleich, der alles verträglicher und schöner erscheinen lässt, was ohne das völlig unverdaulich wäre.

Erste Baumfrühlingszeichen in einem aus den Fugen geratenen Klima

Die Sonnenperiode ist zwar schon wieder vorbei, aber immerhin hat sich die frühlingshafte Erwärmung auch heute gehalten und an diesem wolkenverhangenen, aber nicht regnerischen Sonntag viele Menschen in die Landschaft gezogen. Am Nachmittag auch mich. Dabei konnte ich feststellen, in den letzten Wochen, in denen ich kaum Zeit für Spaziergänge erübrigen konnte, in Sachen Baumlandschaft und Frühling nichts verpasst zu haben. Denn es beginnt erst jetzt, dass sich bei den frühen Baumarten Frühlingszeichen zeigen, die aber bald schon zu einem sichtbar veränderten Landschaftsbild beitragen werden. Es sind v. a. die Weißdornsträucher und die Schwarzdornsträucher, die sich bemerkbar machen. Der Weißdorn in Form von schon teils aufgefalteten Blatttrieben und der Schlehdorn in Form noch geschlossener Blütenknospen. Die sind aber auch schon weit fortgeschritten. Man kann die weißen Blütenblätter von außen schon sehen, auch wenn sie noch geschlossen sind. Ich schätze, das kann jetzt über Nacht kommen, wenn die Temperatur mitspielt und die Sonne nicht ganz ausbleibt. Dann haben wir auf einmal dieses irre „Schlehweiß“, wohl einer der auffälligsten unbunten Farbmarkierungen im ersten Baumfrühling. Dass um diese Zeit, ziemlich typisch übrigens, die Schlehenblüte sichtbar wird, ist nun nicht überraschend, aber mir schien es heute im ersten Moment überraschend, dass die Blätter des Weißdorn zeitgleich erscheinen. Das hatte ich so nicht in Erinnerung. Wohl, dass die Weißdornblüte erst deutlich später kommt, aber die Blätter schienen mir gewöhnlich auch erst später entwickelt zu werden, nicht zeitgleich mit der Blüte der Schlehen. Entweder habe ich damit wieder etwas dazugelernt, oder in diesem Jahr ist wieder einmal alles anders als gewöhnlich. Das allerdings würde mich nicht überraschen, denn die Unvorhersehbarkeit und konstante Abweichung von aus Kindheitstagen vertrauten vegetabilen Zyklen, ist eine Merkmal unseres aus den Fugen geratenen Klimas.

Den Frühling vorwegnehmende Arbeiten im Garten

V. habe ich am Nachmittag hoch zum ehemaligen Bienenhaus gefahren, damit dort die Wabenschränke ausgeschwefelt werden können. Genutzt werden diese zahllosen Waben zwar wohl nicht mehr, aber die Gefahr ist groß, dass die Wachsmotten sich ihrer bedienen. Und dann wirds unschön, wie wir im vorletzten Jahr schon einmal erleben mussten, als das Schwefeln zu spät kam. Bei der Gelegenheit habe ich noch einmal einen Blick auf den Maulbeerbaum geworfen, den ich vor zwei Wochen zurückgeschnitten hatte. Sieht ziemlich unverändert aus. Natürlich sieht man an den dünnen Zweigen schon die winzigen Ansätze neuer Triebe. Aber von Ausschlagen kann noch keine Rede sein. Der Baum wird weitere Wochen benötigen, bis er sich traut, in den Frühling aufzubrechen und dann uns auch den Frühling anzuzeigen. Das ist auch gut so, denn letzten Jahr war er ja noch während des Frühlingsanfangs erfroren und hatte große Mühe, sich im Verlauf des Sommers wieder aufzurappeln. Ich hoffe sehr, diese Katastrophe wiederholt sich nicht mehr. Anschließend habe ich mein Vorhaben wahr gemacht, das nun wirklich letzte Brennholz für den Holzofen zu schneiden. Das war schnell erledigt, weil er ja nur einige recht schmale Abschnitte, vom Weihnachtsbaum und dem Walnussbaum, ergänzt um etwas Palettenholz waren. Aber etwas Feierliches hatte dieser ganz bewusste Vorgang für mich schon. Dank dieser Frischholzzulage wird der Ofen nun wohl noch einen Tag länger brennen können. Wahrscheinlich bis morgen Nachmittag. Und danach wirds ja ganz passend auch wieder schöner, wenn auch nicht wärmer.

Der erste große Frühlingschritt

Zumindest was die Sonnenstunden betrifft, hat dieser Tag den ersten großen Schritt in Richtung Frühling getan. Die Zahl der Sonnenstunden kann sogar schon mit einem durchschnittlichen Sommertag mithalten. Nur die Temperaturen sind natürlich noch nicht dementsprechend. Über Nacht klirrend kalt und tagsüber wirds jetzt aber schon milder. Das ist genau die Zeit, in der die frühen Baumarten ihre Hochzeit starten. Ich rechne bei den Spitzahornen damit, dass sie ihre Blüten und Blätter, nacheinander oder auch gleichzeitig demnächst auseinanderfalten und dann dieses typische gelb-grüne Frühlingsbild in ihre Kronen zaubern. Für mich steht das synonym für den Frühlingsanfang, da es tatsächlich mit die ersten Bäume sind, die sich regen. Von den Haselsträuchern und Erlen einmal abgesehen. Aber bei denen sind es eben die männlichen Blütenkätzchen, die von der neuen Vegetationsperiode zeugen. Und die sind farbliche wenig spektakulär, so unauffällig, dass sie den meisten Vorübergehenden gar nicht auffallen, wenn sie schon seit Winteranfang des Vorjahres an den Sträuchern und Bäumen zu sehen sind. Am Anfang noch ganz dünn und fest, jetzt aber bald lang und flauschiger, das sie ja ihre Samen freilassen wollen. Das erste Grün der Spitzahorn, das meist von den gelbgrünen Blütenständen und nicht von den Blättern stammt, ist zusammen mit dem Erstarken des Sonnenlichts gerade wichtig, damit die Menschen in dieser schwierigen Zeit mit Dysbalancen und Katastrophen ein wenig natürliche Verstärkung von außen erhalten.

Eigentlich bin ich ganz froh, dass V. sich zurzeit so zäh in Bezug auf die Routinearbeiten rund um den Holzofen zeigt. Immerhin die grünen, kürzlich erst geschnittenen Äste des Nashi und der Gleditschie sind dank Vs Beharrlichkeit jetzt schon im Holzofen verfeuert und müssen nicht mehr über die Biotonne entsorgt werden. Aber die neuerdings als notwendig erachteten Vorratseimer mit Brennholz habe ich in den letzten Tagen selbst befüllt und bereitgestellt. Das ist für mich schon auch eine Sache, die ich bewusst verfolge, weil in wenigen Tagen schon diese Geschichte beendet sein wird. Das Brennholz machen, im Wald oder auf einer unserer Streuobstwiesen, der Transport des Materials und vor allem das Kleinsägen und Spalten sind schon traditionelle Arbeiten bei uns gewesen, die wir über Jahrzehnte zusammen ausgeführt und irgendwie auch als spannend geschätzt haben. Natürlich ist mir bei jedem Stück Brennholz auch unser Beitrag dazu in Erinnerung und all die Arbeiten, die das ganze Jahr über diesbezüglich zu erledigen sind. Das letzte dazu diesmal war meine Sägeaktion im Sommer, bei der ich den jetzt zuneige gehenden Holzvorrat aufgehäuft und aufgestapelt hatte. Schade, dass das jetzt bald Geschichte ist. Zumindest was das Brennholz betrifft. Das Holz und seine Verarbeitung werden mir natürlich in der Vorbereitung der Wunschbaum-Manufaktur noch länger erhalten bleiben. Dann aber in vielfältigerer Form, mit der Bearbeitung von über 40 verschiedenen Baum- und Holzarten, und nicht nur beschränkt auf die grob zerkleinerten Ofenstücke, die sich auf 5-6 Holzarten im Wesentlichen reduzieren ließen.

Indirekte Zeichen des Baumfrühlings

Dieser Einundzwanzigste war von pausenloser Projektarbeit und dem Abarbeiten einer Vielzahl von Einzelaufgaben ausgefüllt. Aber mit guten Erfolgen, was die wenig frühlingshafte Stimmung aufzuheben in der Lage war. In dieser Form wird wohl die restliche Woche ebenfalls getaktet sein. Ich hoffe, mit positiver Auswirkung auf die mittelfristige Motivationslage der Menschen in meinem Umfeld. Denn Ansätze für neue Vorhaben oder die Fortsetzung angefangener Projekte waren schon ganz gut zu erkennen. Die Kontinuität wäre jetzt wichtig, und dass die Lethargie nicht wirklichen Fortschritt zunichtemacht. Dass der Frühling latent schon da ist, lese ich an der schwindenden Selbstverständlichkeit der Holzofenheizung ab. Tatsächlich verbraucht der Ofen deutlich weniger Holz als über den Winter – ein Zeichen, dass es draußen nicht mehr ganz so kalt ist und der Luftdruck sich verändert hat. Und damit hat die Holzofenwärme einen etwas anderen Charakter angenommen. Sie ist immer noch angenehm, aber nicht mehr zwingend. Ein Zeichen für den bevorstehenden Übergang in den Baumfrühling.