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Wenn der Frühling sich anbahnt

Ich bin ganz zuversichtlich, dass der Frühling sich bald durchgesetzt hat. Das konstante Licht, die kühlen Nächte und immer wärmer werdenden Tage. Die wachsende Zahl der Baum- und Straucharten, die Blütenknospen ansetzen und sie teilweise schon geöffnet haben. Da tastet sich die Vegetation an den Frühling heran und wartet nur noch auf mehr Sicherheit, um es wagen zu können und damit das Blühen, Grünen und Fruchten auch einigermaßen gefahrlos sich entwickeln kann. Für uns Menschen ist das ohnehin das Aufbauendste und Wichtigste, was uns in diesen Tagen geschehen kann, die so ungewohnt und lähmend von verordneter Bewegungseinschränkung geprägt sind. Immerhin isolierte Exkursionen sind möglich, so dass die Zeichen des Frühlings nicht an niemandem, der sich bewegen kann, vorübergehe müssen.

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Unwirkliche Szenen und die ersten opulenten Ahornblüten

Dieser Tag war ein Klon des Vortags. Fast gleiches Wetter, d. h. viel Licht und Sonne, gepaart mit dieser merkwürdig irreal wirkenden Atmosphäre. Die wird vor allem dann spürbar, wenn man sich hinauswagt und das roboterhaft sich im Raum Bewegen der vereinzelten Menschen beobachtet. In Kombination mit den Nachrichten, die nur noch ein Thema kennen, verstärkt sich der Eindruck des Unwirklichen. Gut nur, dass ich die Möglichkeit habe, verschiedene Projekte weiterzuverfolgen und darin nicht wenig zeitraubende Routinen untergebracht sind. Das hilft, die Erlebnisse dieser Ausnahmezeit zu verarbeiten. Zum ersten Mal für dieses Jahr bin ich dem frischen Grün-Gelb des Blüten des Spitzahorns begegnet. Die Reihe von Fotos war wie eigentlich fast immer mit wenigen Ausnahmen nicht gelungen. Dafür war der Wind zu stark und die Szene zu wenig geeignet. Denn in diese dicht beieinander liegenden Töne von Grün und Gelb bei dem ohnehin filigranen Blütenstand noch Kontrast hinein zu bringen, ist nur selten möglich, und hängt dann tatsächlich von Glück und glücklichen Zufällen ab.

Blüte des Spitzahorn
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Weiß leuchtet der Schleedorn

Heute habe ich mich dann doch wieder hinausgewagt und konnte einige Fotos bei wunderbarem Licht machen. Die Materialoberflächen haben mich wieder beschäftigt. Aber am markantesten und auffälligsten waren heute in der vorfrühlingshaften Baumlandschaft die blühenden Schlehdornhecken. Das ist ein so schönes, strahlendes Weiß, und so viele kleine Einzelblüten an den stacheligen Zweigen. Bei so strahlendem Sonnenschein entfaltet das eine vom Licht flirrende Szene.

Schleedornblüte 2020 Schleedornblüte 2020 Schleedornblüte 2020
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Frühlingshafter Trost in Krisenzeiten

Es ist ein Trost, dass wir derzeit so viel Licht und Sonne tagsüber haben. Und dass die Hochwetterlage noch einige Tage andauern soll. Man kann das zwar nicht mit derselben Haltung wahrnehmen wie üblich zu Beginn des Frühlings, aber das Licht an sich wirkt schon belebend. Da spielt wie so oft viel Baumsymbolik mit. Man denkt sich das erste Grün der frühen Bäume gleich mit, auch wenn es noch sichtbar geworden ist, und die ersten Blüten der größeren Bäume wie Spitzahorn und mancher Zierkirschenarten. Wenn das dann sichtbar geworden ist, wissen wir den Frühling angekommen. Und das ist dann aufbauend, auch wenn man sich mehr als sonst zuhause aufhalten soll und wohl noch einige Wochen bleiben muss. Das ist für sehr viele mit großen Einschränkungen verbunden, nicht die gesündeste Art zu leben, und paradoxerweise doch notwendig, um die ganz große Gesundheitskatastrophe zu verhindern. Wir werden das Beste daraus machen und das in die eher distanzierte Kommunikation einbringen, was wir in dieser Situation an Sinnvollem beisteuern können. Und das ist in vielen Fällen auch eine technische und sprachliche Assistenz, wenn es darum geht, die Präsenz und Ansprechbarkeit in Krisenzeiten übers Internet zu vermitteln.

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Exkursionsbedürfnisse

Anders als erwartet ließen sich die Menschen heute nicht davon abhalten, die frische Luft und die Sonnenstunden am Nachmittag zu genießen. Ich würde fast sagen, es waren mehr als an durchschnittlichen Sonntagen. Aber das Wetter war auch toll für eine Exkursion und ich schätze, die Menschen brauchten diesen Freigang auch, nachdem man zuletzt den Eindruck hatte, nur noch für das Notwendigste überhaupt aus dem Haus gehen zu dürfen. Kaum zu Hause allerdings holen einen die Nachrichten wieder ein und das Thema geht in die nächste Runde. Ich habe meinen Lieblingsweg heute genossen und das neue fotografische Zubehör getestet. Allmählich wird das Fotografieren in der Baumlandschaft wieder interessanter, weil die ersten neuen Baumblüten des Frühjahrs auftauchen, wie hier bei der Weide, die Rinden und Holzschnittflächen in interessantem Licht erscheinen und vieles einfach attraktiver wirkt, was zwar im Winter auch schon vorhanden war, aber bei Kälte und Lichtarmut unscheinbarer ausfiel, wie die zahlreichen Misteln an den Erlen in Flussufernähe.

Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar

Gedanken an Frühling und Gartensaison

Trotz der allgegenwärtigen Krisenstimmung sind doch die Vorboten des Frühlings zu erkennen. An den frühblühenden Blumen im Garten, an längeren sonnigen Phasen. An der für diese Zeit recht milden Lufttemperatur. Das verleiht der morbiden Szene ein wenig mehr Leichtigkeit und lässt die Gedanken auch mal abschweifen in Richtung der lichtreichen Jahreszeiten, der Gartensaison, all dem Schönen, was der Frühling und Sommer normalerweise bringen mögen. Ob wir die so genießen und im Spiegel der jahreszeitlichen Entwicklung der Bäume in uns aufnehmen und verarbeiten können, hängt auch davon ab, wie prekär sich die Krise ausgestaltet. Wollen wir das Beste hoffen und darauf, dass die drastischen Maßnahmen und die große Vorsicht dieser Tage sich positiv auswirken und die Krisenzeit vor allem verkürzen.

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Abgegrenzte Saison für die Holzarbeit

Wenn das Schmuddelwetter weiterhin so anhält und wir weder in der Baumlandschaft noch gefühlt einen Frühling erahnen, fehlt die Holzarbeitsroutine eher nicht. Denn diese Arbeit lebt immer wieder und am besten mit dem natürlichen Licht, am besten noch in Verbindung mit Wärme. So wird es in dieser Saison wohl so sein wie vor Jahren, als das Interesse und die Aufmerksamkeit sich erst mit dem als stabil wahrgenommenen Frühjahr wieder in Richtung der Bäume bewegt hat. Zwischenzeitlich gab es davon deutliche Abweichungen, geradezu gegenteilige Tendenzen mit sehr viel Aufmerksamkeit gerade in den Monaten vor und nach Weihnachten. Aber das waren auch klirrend kalte und langanhaltende Winter, die jetzt schon mehrfach hintereinander ausgeblieben sind. So ergibt sich für meine Holzarbeit doch wieder etwas, das wir bei den Jahreszeiten zunehmend vermissen. Dass sich nämlich so etwas wie eine klar abgegrenzte Saison abzeichnet, die von einer längeren Auszeit abgelöst wird.

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Schluss mit Winter

Schön, durch das Schaltjahr hat die Sonnenstundenbilanz diesmal eine Chance, am Ende doch noch zufriedenstellend auszufallen. Ein Tag mehr, der zwar nicht mehr ausreicht, um das Niveau der beiden Vorjahres-Februare zu erreichen. Aber leicht überdurchschnittlich war die Sonne dann doch in diesem Monat präsent. Nach dem ständigen Auf und Ab des Wetters könnte es jetzt endlich konstanter werden, besser für uns Menschen und für die Bäume und übrigen Pflanzen ein Signal, dass man den Frühling wagen könnte. Eindeutige Signale in dieser Richtung sind noch nicht zu sehen. Aber gefühlt haben wir den Winter längst hinter uns gelassen, vor allem weil er erst gar nicht wirklich angekommen war. Nun also die richtige Zeit, all das Jahreszeituntypische hinter uns zu lassen.

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Grund, sich aufs Frühjahr zu freuen

Der erste Schnee für dieses Jahr, der aber auch eher als Schneeregen daher kam. Kurze Zeit blieb er auch bei uns ein wenig liegen, bevor er vom wärmeren Regen weggespült wurde. Eine Fortsetzung also des Schmuddelwetters, das die Menschen hierzulande immer unbeweglicher und müder werden lässt. Selten habe ich mich so auf das Frühjahr gefreut. Und auf die ersten längeren Fototouren durch die Baumlandschaft, mit der Chance auf neue Motive von Baumdetails, Rinden, Holzstrukturen und den jeweiligen Besonderheiten der Jahreszeit.

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Unsere Anstrengung gegen Verwirrung

Kein schönes Wetter für all die Vereine und Faschingstreibenden, die sich auf den Rosenmontag gefreut haben. Und dann schon wieder ein solches Attentat. Ist die Welt nur noch verwirrt, haben diese Verirrungen gar kein Ende mehr. Es ist mir ja immer ein Anliegen, gerade die grundlegenden Themen auch in diesem Baumtagebuch aufzugreifen, weil es mir so wichtig erscheint, ganz unvoreingenommen an die Dinge heranzugehen, einmal die Konventionen zu vergessen und genau hinzuschauen, was es mit den Dingen auf sich hat. Die Beschäftigung mit de Bäumen kann z. B. dabei helfen, das Übersteuerte und permanent Aufgeregte zurückzuschrauben, sich zu erden. Anders als durch solche Anstrengungen, ein bewusstes sich aus dem Strom Herausziehen, wird es kaum möglich zu sein, wirkliche Fortschritte zu erreichen, in Wirtschaft, Politik, in eigentlich allen Teilsystemen der Gesellschaft und Kommunikation. Lasst uns das nicht vergessen, damit sich die Irrwege nicht festfahren.

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Vorfrühlingspläne

Ein ruhiger Sonntag kurz vor dem Abschluss der närrischen Tage setzte den Nicht-Winter fort, mit diesmal allerdings lichtarmer Witterung und Regen. Gut, dass es hier drinnen so viel zu erledigen gibt. Da fehlt es nicht unbedingt, wenn selbst ein Spaziergang nicht möglich ist. Ich freue mich dennoch auf den Frühling, gerade weil der Winter so unwinterlich ausfiel, und auf alle frühlingshaften Aktivitäten, wie das Aussäen meiner Pflanzen, mit dem ich im März wieder beginnen will. Aber auch der erste Baumschnitt wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Nachdem wir bei J. und W. mit dem Zierkirschbaum diese Arbeit schon abgeschlossen haben, steht demnächst mein Maulbeerbaum wieder an, dessen zeitaufwändiger Rückschnitt mir in den Vorjahren immer gut gelungen war. Auch 2019 ist er kräftig nachgewachsen, leider hatten wir nur nicht mehr viel davon, da die Blüten erfroren waren und es dann natürlich keine Früchte gab. Das wird hoffentlich diesmal anders sein. Aber einen sonnenreichen Samstag benötige ich dafür schon noch.

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Erste Gartentipps

Der merkwürdige Winter ist immer noch Thema in den alltäglichen Gesprächen wie auch in den Medien. Und immer noch hinterlässt dieser Umstand eine große Ratlosigkeit, die lähmend wirkt und einfach nur hoffen lässt, dass es sich mit dem Winter bald erledigt hat. Schon werden die ersten Experten interviewt und nach Rat zu Baumschnitttechniken und Zuchtoptimierungen bei Pflanzen gefragt. Ein Zeichen, dass man den Frühling bereits im Gefühl hat, auch wenn er außen noch nicht sichtbar geworden ist. Ich freue mich sehr auf die ersten wirklich sonnenreichen Tage, die mir das Fotografieren bei natürlichem Licht wieder möglich macht und das Einfangen von jahreszeitlichen Baumimpressionen und für Gestalter gut verwendbaren Oberflächenstrukturen und Materialtexturen. Letztere scheinen sich zu meinen erfolgreicheren Motivfeldern zu entwickeln, in denen es mir immer wieder gelingt, Fotos mit wirklichem Seltenheitswert, u. a. zum Thema Recycling-Plastik zu

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Schon fast wie Frühling

Die frühlingshafte Anmutung und die Lust, durch die Landschaft zu streifen, haben sich heute fortgesetzt. Das ist ein Vorgeschmack auf den Frühling, fühlt sich schon fast so an, auch die Baumlandschaft sich eher grau zeigt und ich nicht bedauern musste, den Fotoapparat nicht mitgenommen zu haben. Kaum Akzente oder motivisch interessante Details konnte man ausfindig machen. Aber der Spaziergang allein machte Freude, bei der milden Temperatur und dem Licht. Die Menschen könnten jetzt schon auf Winter verzichten und bewegen sich vermehrte draußen. Dann könnte es jetzt auch tatsächlich in diese Richtung gehen.

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Eindrückliche Verwirrungen des Klimawandels

Ein Tag, an dem ich viel unterwegs war, entgegen der Routine, und diese unwirkliche Winterwitterung von ihrer besonders wechselhaften Seite kennengelernt habe. Mit Windböen, gleißendem Sonnenschein, gefolgt von schwarzen Wolken und Regenschauern. Frühlingshafte Wärme, gefolgt von zeitweisen Anflügen von Frost. Da konzentriert man sich automatisch auf das Naheliegende und nimmt die Landschaft, durch die man sich bewegt, kaum wahr. Es ist ein Winter, in dem die Bäume noch unsichtbarer scheinen als in durchschnittlichen Wintermonaten. Auch weil es keinen Schnee mehr gibt, der sich auf Baumkronen senkt und die Winterbäume dadurch sichtbar macht. Weil es tagsüber keinen Frost mehr gibt, der lange genug anhält, dass sich Eiskristalle auf die Winterknospen legen und die Baumlandschaft bei schönem Wetter eine glitzernde Gestalt annimmt. Es geht uns vieles verloren durch diese Klimawandel genannten Veränderungen. Schwer zu sagen, wie man sich auf so etwas einstellen soll.

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Aktivierender Baumfrühling

Das Jahr schreitet jetzt schneller voran, aber die Menschen bleiben unentschlossen, wie wenn sie sich nicht trauen, Neues entschieden weiterzuverfolgen. Diese Zögerlichkeit ist überall spürbar und lässt uns nicht sehr flüssig ins Arbeitsjahr hinein finden. Ich nutze das nach Möglichkeit kreativ, um sonst übrig Bleibendes zur Geltung kommen zu lassen und damit persönliche Entwicklung zu befördern. Obwohl das häufig mit Technik und Techniken zu tun hat, gehen meine Gedanken doch in diesen Tagen häufig zu den lebenden Bäumen und wie sie phänomenologisch den Frühling anzeigen. Dieses Anzeigen, die durch die Bäume angezeigte Gewissheit, dass der Frühling angekommen ist, könnte besagte Lethargie auflösen. Technik, Reflexion und formales Lernen allein vermag das häufig nicht.

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Viel Licht und ein Hauch von Frühling

Lange konnte man nicht so durchatmen und Licht tanken wie in den beiden letzten Tagen. Da macht der Mittagsspaziergang wieder Freude, was ich den ganzen bisherigen Winter vermisst habe. Und anderen geht es ähnlich, die Sonne treibt die Menschen geradezu aus ihren Häusern und lässt sie ernsthaft ans Frühjahr denken. Denn es ist zwar kälter als zuletzt, aber die Luft und das Licht sind schön frühlingshaft. Auch wenn das tatsächlich noch auf sich warten lassen wird. Denn die Pflanzen scheinen nicht viel weiter als sonst in dieser Zeit des Jahres. Und die Baumlandschaft zeigt kaum stärkere Reize, die schon Hoffnung auf Frühling machen könnten. Aber das Lichte hilft über vieles hinweg und hebt die Laune der Menschen. So hoffe ich auf möglichst viele sonnenreiche Tage im Februar.

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Sich von innen nach außen wenden

Die Projektarbeit und das technische Arbeiten an Bildern und Grafiken scheint endlos in diesen Tagen. Und doch zeichnet sich der Abschluss einer Reihe von länger verfolgten Arbeiten ab. Das macht den Kopf wieder frei für Liegengebliebenes, und hoffentlich bald wieder für die Baum- und Landschaftsfotografie, für die Aktualisierung der Wunschbaum-Websites und einige kommunikative Innovationen bei der Veröffentlichung. Auch wenn man sich bei solch halbherzigem Winterwetter weniger gut vorstellen kann, dass das Licht, das Grün und das neue Aufleben im Frühling bald schon wieder im thematischen Mittelpunkt stehen kann. Die Menschen sind derzeit noch stark vom Außen beeinflusst, was sich in ihre Glieder, Gedanken und Motivationen eingeschlichen hat. Das muss zunächst wieder abgestreift und durch stärker von innen nach außen Gerichtetes ersetzt werden.

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Trügerischer Frühlingswinter

Die meisten Menschen sind wohl von der frühlingshaften Anmutung dieser Tage überrascht und darüber angenehm erfreut. Das erwartet man nicht in der Mitte des Winters. Und tatsächlich waren in den vergangenen Tagen, insbesondere gestern und heute, die Temperaturen ungewöhnlich hoch für die Jahreszeit. Und gleichzeitig gab es tatsächlich reichlich Sonne. Das lässt einen sogleich auf einen zeitigen Frühling hoffen und weckt gleich wieder die Lust, den Radius weiter auszudehnen. Auch das ist eine für die Jahreszeit eher untypische Entwicklung. Für einmal begonnene Projekte ist solche Einstellung eher hinderlich, da die Menschen bei solchen witterungsbedingten Ausreißern eher unsichtbar und unhörbar werden, wie wenn es aktuell eben anderes oder besseres zu tun gäbe. Aber für die allgemeine Stimmungslage ist es auch ein Gewinn. Die Bäume lassen sich natürlich von so kurzzeitigen Hochs noch nicht beeinflussen. Deshalb kann man auch noch keine wirklichen Anzeichen eines Pflanzenfrühlings erkennen. Die Pflanzen sind eben generell vorsichtig, trauen dem schönen Wetter noch nicht. Auf Grund ihrer angeborenen Weisheit in solchen Fragen, kann man ihnen auch meist vertrauen. So warte ich auf die ersten Anzeichen eines wirklichen Frühlings, der wohl noch auf sich warten lässt. Vielleicht erleben wir ihn ja in diesem Jahr früher und uns ist anschließend eine lange Periode lichten und warmen Wetters vergönnt.

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Grünqualitäten und Blattstrukturen

Heute wieder ein Sonnentag, der tatsächlich an Sommer denken ließ. Nur der ständige Wechsel ist anstrengend, so dass ich mir nicht sicher bin, ob die Bäume und anderen Pflanzen dies sehr mögen. Denn trotz der trüben zurückliegenden Tage ist bei Dauersonneneinstrahlung die Feuchtigkeit im Boden sehr schnell wieder verdunstet und man merkt die ersten Austrocknungserscheinungen. Das macht es schwierig, die Pflege der Pflanzen zu planen. Dieses heutige Licht, wenn es denn einmal anhalten sollte, wird die Pflanzen kräftig wachsen lassen, vor allem das Grün. Deshalb ist in diesen Tagen mit einer Intensivphase des Grünens zu rechnen, wahrscheinlich der Höhepunkt des üppigen Blattfrühlings, der dann bald in das Sommergrün übergeht, das sich durch dunklere Töne und immer ledriger werdende Blattstrukturen auszeichnet.

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Leuchtendes Blattgrün in der Frühlingslandschaft

Endlich wieder ein Sonntag, an dem man die Baumlandschaft des Frühlings erkunden konnte, nach Tagen voller Regen und Kälte. Diese Landschaft präsentiert sich derzeit vor allem in jungem Grün. Die Blüten sind eher zurückgezogen und fast nur weiß, wie beim Weißdorn, der üppig blüht, oder unauffällig, wie beim Pfaffenhütchen. Aber das junge Blattgrün der Bäume, wie hier das einer jungen Eiche, ist eben auch etwas Wunderbares. Anders als im Hochsommer beginnt es mit einem gelblichen Ton, der das Licht stärker reflektiert. Später im Jahr hat man eher das Gefühl, die dunkler und ledriger werdenden Blätter schlucken jeden Sonnenstrahl und nehmen alles Licht in sich auf.

Baumfrühling 2019 an der Saar Baumfrühling 2019 an der Saar Baumfrühling 2019 an der Saar Baumfrühling 2019 an der Saar
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Der Frühling und das Familienthema

So viel unterwegs an einem Tag, das kommt für mich nicht so häufig vor. Aber auch das ist eine ganz interessante Erfahrung, auch der direkte Kontakt mit Auftraggebern und Interessenten. So können auch vordergründlich ergebnislose Tage einen Wert haben, der sich auf anderen Ebenen auszahlt. Für M. ist die heutige Entscheidung und Weichenstellung einerseits eine unangenehme Gewissheit, andererseits gibt sie eine klare Linie vor, auch wichtig. So hoffe ich, dass wir alle zusammen diese nächsten Wochen und Monate gut meistern. Außerdem wünsche ich mir, dass das Familienthema Garten in diesem Frühling seine Rolle entfalten kann, bei möglichst viel Sonne, üppigem Pflanzenwachstum und vielen Gelegenheiten, die Gartenbäume und all das Grünen und Blühen zu genießen.

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