Gegen die schattige Wachstumsbremse

Noch so ein unentschlossen zwischen Spätwinter und Vorfrühling angesiedelter Tag. Aber die Zeichen stehen gefühlt auf Frühling, und tatsächlich sollen ja mit der neuen Woche die vor einigen Tagen schon dagewesenen frühlingshaften Temperaturen zurückkehren. Ich habe deshalb den gestern nicht mehr möglichen Rückschnitt des Walnussbaums nachgeholt. Im Wesentlichen zwei nicht allzu große Seitenäste, die im Sommer, mit voller Belaubung, aber sehr viel Schatten um den Gartenbaum herum werfen. Die Gefahr ist jetzt beseitigt, unverständlicherweise von Vs Missmut begleitet. Ich selbst habe keinen Zweifel, dass das eine sinnvolle Maßnahme war, habe ich doch in den Vorjahren immer wieder feststellen müssen, dass im Schatten des Nussbaums nahezu nichts mehr gedeiht, selbst die sonst so vitalen und blühfreudigen Strohblumen sind zwei Jahre in Folge überhaupt nicht gegangen. Ich hoffe jetzt auf einen milden Verlauf des Frühlings, vor allem während der für die einzelnen Baumarten relevanten Blütezeiten. Damit wir wieder ein gutes Jahr fürs Baumobst und ein für das gesunde Wachstum der Zierbaumarten günstiges Klima erleben.

Mein erster Rückschnitt der Gartenbäume für diese Saison

Die sonnenreicheren Stunden musste ich einfach ausnutzen, um an diesem Samstag nach dem Abschluss der kunsthandwerklichen Arbeit doch noch mit dem Zurückschneiden der Gartenbäume zu widmen. Eigentlich wollte ich mit dem Walnussbaum beginnen, bei dem einige Seitenäste noch zu viel Schatten werfen, später im Sommer, wenn sie mit den großen lappigen Walnussbaumblättern bestückt sind. Nachdem ich im Vorjahr die ganz großen Äste in diesem Bereich schon herausgenommen hatte, ist das jetzt eine erweiternde Maßnahme, die meinen Gemüsepflanzen im Spätsommer guttun wird, die ansonsten zu wenige Nachmittagssonne tanken können. Aber V. hatte ich ausziehbare Astsäge mitgenommen, so dass ich das Vorhaben erste einmal aufschieben musste. Stattdessen habe ich weitere Seitenäste, teilweise auch zu auslandende Äste im oberen Kronenbereich der Gleditschie entfernt. So wird der Baum später nicht mehr mit den Nachbarbäumen zusammenwachsen und ebenfalls in den ersten 2 Metern überm Boden keinen Schatten mehr werfen können. Das Kleinschneiden der Gleditschien-Äste ist immer eine schwierige Sache, weil sie über sehr lange spitze Dornen verfügen, an denen man sich leicht verletzt. Ich konnte dennoch alles in der Biotonne unterbringen. Anschließend bin ich dann zum Maulbeerbaum außerhalb gefahren, um den ersten Teil des Rückschnitts durchzuführen. Es ging zunächst darum, die seitlich über die Begrenzungszäume reichenden Asttriebe zu kürzen. Das ist eine aufwändige und kleinteilige Arbeit, die ich versuche, vom Boden aus mit der ausziehbaren Astschere zu realisieren. Bis zu einer gewissen Höhe ist das auch ganz gut gelungen. Nächste Woche will ich dann den oberen Kronenbereich angehen, bei dem es darauf ankommen wird, die nahezu vertikal in die Höhe schießenden Äste deutlich zu kürzen. Unabhängig davon, wie der Maulbeerertrag in diesem Jahr ausfallen wird, es ist ohnehin unmöglich, diese sehr hohen Bereiche der Krone über eine Leiter zu erreichen. Uns ist zwar bewusst und haben das bereits mehrfach erfahren, dass man es beim Maulbeerbaum mit dem Zurückschneiden nicht übertreiben darf. Deshalb haben wir im Vorjahr auf diesen Rückschnitte der oberen Krone verzichtet. Aber jetzt ist es eben doch wieder fällig, wenn wir den Baum noch einigermaßen im Griff behalten wollen. Und so früh im Jahr sollte der Baum auch keinen Schaden aus der Aktion davon tragen – hoffe ich jedenfalls. Wahrscheinlich werde ich nächste Woche die Ast-Kettensäge verwenden, mit der ich in diese Höhen allerdings nur von der Leiter aus arbeiten kann. Ist nicht ganz unkompliziert, aber die Methode hat sich schon einmal bewährt, so dass ich es für vielversprechend halte.

Ein ausgewogener erster Frühlingstag

Die etwas weitere Fahrt heute war gut geeignet, unbekannte Ecken des eigenen Bundeslandes kennenzulernen. Insofern hat mich das unzuverlässig arbeitende Navigationssystem mit interessanten Landschafts- und Ortseindrücken überrascht. Der eigentlich unnötige Umweg hat den Arbeitsausflug umso spannender gestaltet, zudem wir heute den ersten fast schon frühlingshaft anmutenden Tag für dieses Jahr erleben durften. Dann sind solche Überraschungsfahrten besonders belebend und machen den Kopf frei. Das war heute eine gelungene Mischung mit ausgewogenen Anteilen von Kommunikationsarbeit, kreativer Tätigkeit und eher passiver Rezeption neuer (Baum-)Landschaftseindrücke. Bei meinen Lebens- und Arbeitsschwerpunkten ist das natürlich eine super Kombination, die wünschenswerter nicht ausfallen könnte. Das ist mir nicht jeden Tag vergönnt, umso schöner, wenn es mir in solcher Reinform begegnet wie heute.

Nachhaltige Bewegung und echte Begegnung

Ganz schön unruhig sind die letzten Wochen verlaufen, und mir mehr Mobilität, als ich es sonst gewöhnt bin. So steht erneut die ziemlich lange Fahrt zu einer Arbeitssitzung an, die lange geplant war und nun gewisse Vorhaben endlich zur Durchführung bringen wird. Ganz ohne Vor-Ort-Präsenz und direkte Kommunikation ist das eben auch in 2026 noch nicht möglich. Eigentlich auch gut so, denn die Ausweitung der Möglichkeit, die Dinge digital und ohne Ortswechsel zu erledigen und zu koordinieren, bringt natürlich Opfer mit sich. Und der persönliche Austausch ist in vielen Bereichen durch Distanz-Interkation nicht zu ersetzen. So hoffe ich, dass die gehäufte Gelegenheit zur echten Begegnung die zuletzt zäh gewordenen Kommunikationsflüsse wieder stärker in nachhaltige Bewegung bringt. Und dass diese Bewegung in meinen verschiedenen Arbeitsbereichen, in der Kommunikationsarbeit wie auch in den symbolisch motivierten Wunschbaum-Projekte ab dem Frühjahr wieder langanhaltend in Gang bleibt.

Aufbauendes Biowetter

Es ist ein Segen, dass der Frühlingsbeginn zumindest von den Meteorologen in Aussicht gestellt wurde. Bei dem Dauerregen und dem dauertrüben Wetter kann man es kaum noch glauben. Aber der Frühlingsbeginn wird den Menschen Auftrieb geben, erst recht, wenn er vom Grünen der Bäume begleitet wird, und vom Auftreten der ersten Baumblüten. Das haben wir wohl selten so herbeigesehnt wie nach diesem Januar und Februar, die beide extrem lichtarm ausgefallen sind. Endlich wieder aufbauendes Bio-Wetter sollte doch wenigstens ab März keine Seltenheit mehr sein.

Noch kein Frühling in Sicht

Wirklich besonders oder aufbauend schien uns dieser Einundzwanzigste nun nicht gerade zu sein. Wie schon so häufig in den letzten Jahren. Immerhin ist die Temperatur in unserer Region angestiegen, bei gleichleibendem Regen und unglaublicher Nässe, zudem sehr wenig Sonne. Da ist das zuletzt schon einmal aufgeblitzte Frühlingsfeeling gleich wieder verschwunden. Ich habe diese Eindrücke durch eine Überlandfahrt am Vormittag ein wenig aufzulockern versucht. Eine Fahrt durch schöne (Baum-)Landschaften war dann auch tatsächlich etwas, was den Kopf ein wenig freimachen konnte und etwas Entspannung in diesen anstrengenden Tagen mit sich brachte.

Zeit für das Zurückschneiden der Gartenbäume

Mit den ganz frühen Gartenarbeiten wird das in diesem Jahr wohl nichts werden. Ich erinnere mich, dass ich im Vorjahr schon Ende Februar den Maulbeerbaum zurückschneiden konnte, was sich als für den Baum günstig herausgestellt hat. Denn der Fruchtertrag war ja im letzten Jahr sehr gut. Zu spät zurückgeschnitten fühlt diese Art sich schon eher gestört und verweigert dann möglicherweise das Fruchttragen, auch wenn es eine Blüte gab. So ganz durchblickt man die Gesetze und Geheimnisse des Erfolgs bei den Maulbeerbäumen nicht. Aber natürlich hoffe ich, dass wir nicht wieder Jahre auf eine gute Maulbeerernte warten müssen. Und ich hoffe, dass wenigstens Anfang März der Frühling so deutlich zum Vorschein kommt, dass ich Walnussbaum und Maulbeerbaum beschneiden kann. Beim Walnussbaum im Garten ist das wegen seiner tief liegenden Seitenäste notwendig, die im Sommer zu viel Schatten werfen. Und der Maulbeerbaum ist nach einer Schnittpause im Vorjahr zu sehr in die Höhe geschossen. Das ist mit normalen Ast-Sägen nicht mehr zu erreichen. Insofern ist ein Kürzen der Krone in der Vertikalen unbedingt angesagt. Besser etwas früher, damit der Rückschnitt nicht mit dem Austreiben der ersten Knospen zusammenfällt.

Frühlingszaubergedanken

Das Technikthema war auch heute wieder dominant, gerade so, als ob sich zuletzt noch die unwahrscheinlichsten Ausnahmen und Hürden Raum verschaffen wollten. Aber es sieht nach diesen Schlussspurtüberraschungen tatsächlich danach aus, dass ich diese seit Ende letzten Jahres ins Auge gefasste Mammutaufgabe abschließen kann. Damit ist dann eine gute Grundlage für die zweite Updatewelle ab April gelegt. So aufwändig wird es dann aber vermutlich nicht mehr ausfallen. Ich freue mich, dass sich die Stimmen und Ahnungen häufen, der Frühling könnte vor der Tür stehen. Jedenfalls beobachte ich, dass jeder auch noch so kurz aufblitzende Sonnenstrahl wohlwollend kommentiert wird, wie wenn man den Frühling verbal herbeizaubern zu können glaubte. Aber das ist natürlich auch wirklich denkbar. Wenn nur ausreichend viele ihre Aufmerksamkeit darauf wenden. Wenn dann auch noch die Bäume gleicher Ansicht sind, könnte es was werden mit dem Winterende und einem wirklichen Frühlingsanfang.

Den Frühling herbeisehen und redend hervorlocken

Die Technik schwingt mich derzeit tatsächlich in ungeahnte Höhen, mit einiger Faszination demgegenüber, was alles so möglich ist. Und manchmal etwas erschreckend über zwischenzeitliche Pannen und Crashes, die allerdings heute leichter aufzulösen und zu erklären sind, als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Natürlich ist eine der mitlaufenden Aufgaben immer wieder, die richtige Balance zu halten. Immer und grundsätzlich zu hinterfragen, ob der Einsatz einer Technik Sinn macht und Vorteile bringt, oder ob es doch nur Möglichkeitsspielerei darstellt. Mit dieser Frage hatte ich auch heute zu tun, und bin zu einem gemischten Ergebnis gekommen, indem ich nämlich eine Möglichkeit aufgegriffen und begonnen habe, sie umzusetzen, und eine andere eher ausgeschlossen habe, weil mir der Nutzen nicht ersichtlich und mir die Sache an sich zudem unsympathisch erschien. Immerhin, solche Spielräume zu haben, ist schon ein Gewinn und kann langfristig Qualitätsverbesserungen hervorbringen. Aber das andere habe ich zuletzt hier ja auch öfters angeführt. Der Winter mit seinen Rückzugs- und Innenschauoptionen ist natürlich für die Beschäftigung mit technischen Innovationen eine günstige Zeit. Aber jetzt wird es auch Zeit, die Aktivitäten und Themen erneut in den Fokus zu nehmen, die sich um die Natur und ihre Zyklen drehen und denen wir uns bald schon, uns im Freien bewegend, auch wieder annähern können. So sehnen wir uns bei jedem Sonnenstrahl, der sich wie heute zwischendurch einmal durchsetzt, den Baumfrühling herbei. Manchmal auch nur redend, wohl in der Annahme, das sprachliche Bestätigen des Wunschs könnte auf die Realität überspringen. Das könnte schon sein, aber nur wenn das von einer kritischen Masse von Menschen innerhalb einer gemeinsamen Lebenswelt so geäußert wird.

Ungewohntes Fastnacht-Setting

Schon wegen des Ortswechsels, der heute zu Ende ging, kam mir dieser Rosenmontag sehr ungewohnt vor. Rosenmontagsuntypisch war aber auch das Wetter, das nasser, kälter und trüber kaum hätte ausfallen können. Kein gutes Setting für die vielen Rosenmontagsumzüge. So kam für uns alle keine wirkliche Fastnachtsstimmung auf, auch wenn wir nie sehr aktive Fastnachter gewesen sind. Aber die besondere Atmosphäre der zentralen Fastnachtstage, die haben doch immer schon ganz gerne eingeatmet. Nun hoffe ich nur dass der Fastnachtsdienstag wenigstens noch ein restliches Flair dieser besonderen Auszeit verströmt und wir uns während der Fastenzeit auf wirklich erkennbare Anfänge des Baumfrühlings freuen können. Nach so viel Dunkelheit und Nässe, die selbst für Februar ungewöhnlich ausgeprägt war, kann Frühling belebend wirken und uns aus der Reserve locken, in die die meisten sich bisher noch zurückgezogen haben.

Der Baumfrühling könnte kommen

Dass so ermüdende technische Fließband- und Geduldaufgaben mit diesem Dauerregen- und Spätwinterwetter zusammenfallen, ist doch eigentlich ein Glücksfall. Einer, der allerdings bei mir nicht selten eintritt. Eigentlich fallen die Aufgaben häufig sehr gut mit den Umständen und dem Rahmen ihrer Ausführung zusammen. Damit sind diese technischen Geduldsphasen ganz gut zu bewältigen. Aber ich wünsche mir jetzt bald doch wieder ein Wetter und Temperaturen, die man frühlingshaft nennen kann, um mich wieder mehr draußen aufhalten, fotografieren, handwerklich arbeiten und die ersten Gartenarbeiten machen zu können. Und den Bäumen würde ich auch wieder gerne begegnen, wenn sie ihren vitalen Start ins neue Jahr antreten. Der Baumfrühling kann von mir aus jetzt kommen.

Von außen kommende Verstärkung

Die Sonntagsruhe hat nach den dicht gepackten technischen Aufgaben, die mich während der ganzen Woche in Dauerschleife wohl auch noch länger beschäftigen, sehr gut getan. Aber das anstrengende und lichtarme Biowetter geht an die Substanz, weil es so gar keine Aussicht auf ein Ende dieses nass-kalten Spätwinters zu geben scheint. Nächste Woche ist die Fastnachts-Hochzeit und dann gehen wir schon auf Ostern zu. Aber von Frühling keine Spur, noch nicht einmal eine Vorahnung, die sich in einem verstärkten und wieder aufgenommenen Bewegungsdrang in der Landschaft äußern würde. Das kann man zurzeit tatsächlich nicht feststellen. Stattdessen ein Einigeln wie während der Weihnachtszeit und ein grüblerisches Abarbeiten der großen Frage, wie wir diese lange schon in Entwicklung befindliche Lethargie und Demotivation zu überwinden wäre. Antworten scheinen kaum an die Oberfläche zu kommen. Aber ich denke, dass sich im Untergrund, bei jedem für sich und angestrengt, so einiges tut. Mögen die ersten Frühlingszeichen der Bäume eine von außen kommende Verstärkung bieten und die Lebenssymbolik der Bäume so ihr mobilisierendes und heilendes Potenzial entfalten.

Echter Baumfrühling mit belebendem Gelb-Grün

Eigentlich wollte ich bei dem scheußlichen Wetter gar nicht vor die Tür. Aber verschiedene Erledigungen machten es doch notwendig. Dass am Ende so wenig dabei herauskommen würde, machte die Sache noch ärgerlicher. So hoffe ich, dass wir von solchen erzwungenen Exkursionen nicht noch eine Erkältung davontragen. Und dass wir die nahe Fastnachtszeit, traditionell ein Erkältungs-Hotspot, diesmal gut überstehen. Und dann wünsche ich mir sehr bald den Baumfrühling und das belebende Gelb-Grün der ersten Blätter und Blüten beim Spitzahorn herbei. Mit diesem Eindruck beginnt bei uns gewöhnlich der echte, weil dann schon stabil zu nennende Frühling.

Jahreszeiten symbolisch verlängern

Die Baumthemen sind nicht mehr nur über die Manufakturarbeit und das zuletzt auf 8 verschiedene Lebensbaum-Arten angewandte Kunsthandwerk aktuell. Auch in den gedanklich vorweggenommenen Planungen für den kommenden Frühling und in meiner redaktionellen Arbeit waren die Bäume heute wieder Thema. Interessant, dass sich diese Themenverlagerung mit dem Wechsel der Jahreszeit quasi von selbst einstellt und so oft die noch nicht angekommene Jahreszeit vorwegnimmt. Durch dieses Nachdenken, Austauschen und kreative Arbeiten ist für mich der Frühling schon jetzt präsent, auch wenn er in einem Baumfrühling noch nicht zum Ausdruck kommen konnte. Aber er liegt eben schon in der Luft – oder fliegt durch die Gedanken. Schön, dass ich jede Jahreszeit auf diese Weise verlängern und stärker mit den angrenzenden verschränken kann.

Biorhythmische Dysbalancen

Das Schmuddelwetter ging auch heute weiter und hatte so gar nichts von Lichtmess-Anmutung. Dabei fällt dieser Tag auf den morgen, den 2. Februar. Wieder einmal also ein Jahr, das schon mit unberechenbaren Wetterverhältnisse beginnt. Und wieder diese Bestätigung, dass ein globaler Klimawandel als Ursache nicht mehr zu leugnen ist. Ich hoffe, es gelingt uns nach solchen Phasen immer wieder die biorhythmischen Dysbalance, die gerade Menschen oft schmerzlich erleben, schnell auszugleichen. Das gelingt am besten, wenn die Bedingungen im Außen sich tatsächlich auch ändern und vor allem eine Richtung zeigen, zum Beispiel auf Frühling. Der wäre als Setting für die unruhigen Aktivitäten, die in den kommenden Wochen für uns anstehen, ein Gewinn. Und würde Anlass geben, die letzten Vorfrühlingsarbeiten im Garten zu erledigen, z. B. das Zurückschneiden der Gartenbäume, bevor die ersten neuen Triebe sich entfalten.

Warten auf die ersten vegetabilen Frühlingszeichen

Auch dieser letzte Tag des Januar hat kaum noch Sonnenstunden mehr gebracht. Damit war das wirklich einer der dunkelsten Januare, die mir in Erinnerung sind. Die Menschen sind entsprechend auch biorhythmusgeschädigt aus diesem Jahresanfang hervorgegangen. Es kann nur aufmunternder und motivierender werden, und da wären erste Frühlingszeichen hilfreich. Natürlich – das erste Blattgrün werden wir wohl erst im März mit den jungen Blättern der Spitzahorne sehen. Meist noch etwas früher kommen die Blüten einiger frühblühender Gehölze, wie des Haselstrauchs und der Erle und dann eben auch der Spitzahorne, bei denen Laub und Blüte anfangs kaum zu unterscheiden sind, sind sie doch nur durch Nuancen ihrer Gelb-Grünen Färbung unterscheidbar. Die Zeit bis zu diesen ersten vegetabilen Frühlingszeichen müssen wir wohl noch überstehen. Dafür wünsche ich uns genügend Widerstandskraft und Geduld.

Mit Blick auf die lichtere Jahreszeit

In den Onlineshops sieht man jetzt noch, Ende Januar, jede Menge Weihnachtsartikel. Bei einem, einem Tischset mit Weihnachtsbaum- und anderen weihnachtlichen Mustern, war ich kurz versucht, unsere Sammlung zu erweitern. Aber dann habe ich mich doch dagegen entschieden. Nicht nur, weil es sonst überhandnimmt, auch weil ich gerade erst die Weihnachtszeit sehr bewusst verabschiedet habe. Da liegt es nahe, den Blick auf die lichter werdende Jahreszeit zu lenken. Und für diesen Beginn steht eben Anfang Februar, mit Mariä Lichtmess. So viel ist davon jetzt noch nicht zu sehen, dominieren doch die trübsten spätwinterlichen Eindrücke, die Lichtarmut, der Regen, die Kälte. Aber natürlich hat das Frühlingshafte jetzt schon den größeren Anteil an der Atmosphäre und wird sich bald durchsetzen. So hoffe ich, auch dass wir die neuerliche Umstellung biorhythmisch gut verarbeiten.

Den Frühling jetzt schon vordenken

Die Gespräche richten sich jetzt schon in manchen Teilen auf den noch nicht in Erscheinung getretenen, aber herbeigesehnten Frühling und die Aktivitäten, die man mit ihm in Verbindung bringt. Zum Beispiel Bäume schneiden, eigene Gemüsepflanzen vorziehen oder die Gartengeräte für die kommende Saison in Schuss halten und reinigen. Das ist immer so, wenn die Menschen den Winter langsam leid sind und ein gewünschter Neuaufbruch am liebsten mit natürlicher Begleitung und Verstärkung durch die umgebende Natur ausgemalt wird. Da schließe ich mich durchaus ein, gerade weil ich genau weiß, wie wichtig für die Alltagsgestaltung und die Alltagswahrnehmung dieser stumme oder ausgesprochene Dialog mit der vegetabilen Umwelt und den ökologischen Rahmenbedingungen ihres Gedeihens sind. Wichtiger, als uns das gewöhnlich bewusst wird. Wir sehen es nur durch seine Auswirkungen. Den Frühling auf diese Weise vorzudenken, ist ganz hilfreich. Wenn er dann tatsächlich angekommen ist, kann man ihn gleich beim Schopfe packen.

Geheimnisse des Rückzugs und des Neuaufbruchs

Diese schöne Herbstsonne, die gestern bei meinem Spaziergang zumindest phasenweise hervorkam und die Baumlandschaft in besonders atmosphärisches Licht getaucht hat, war heute Mittag wieder da. Deshalb habe ich die Gelegenheit erneut für eine kurze Runde genutzt. Allzu selten sind diese Momente geworden, selbst über den Sommer, der in diesem Jahr so extrem verregnet war. In Kombination mit einem großen Arbeitsvolumen waren das nicht die besten Voraussetzungen für das regelmäßige Erkunden der Landschaft. Leider ist das in 2025 zu kurz gekommen, umso mehr versuche ich im letzten Quartal etwas von den jahreszeitlichen Besonderheiten aufzunehmen und zu verarbeiten. Obwohl die Baumlandschaft in diesen Tagen vordergründig so reizarm wirkt, strahlt sie doch eine besondere Innerlichkeit und Präsenz aus. Man spürt förmlich, wie sich die Natur auf den großen Rückzug vorbereitet, immer den Neuaufbruch des kommenden Frühlings schon im Blick. Aber diese Neuaufbruch setzt eben den vorherigen Rückzug voraus. Es muss alles in einem geordneten Gleichgewicht aufeinander folgen. Und wie die Abfolgen und Zeiträume der Transformation konkret ausfallen, das variiert in jedem Jahr wieder aufs Neue. Das Konkrete in diesen Prozessen gehört zu den großen Geheimnissen, von denen wir noch nicht allzu viel wissen.

Start klar für die Gartensaison

Eigentlich wäre der Samstag für diese Arbeit reserviert gewesen. Aber da es morgen zeitweise regnen soll, habe ich das jährliche Rund-ums-Haus-Saubermachen auf heute vorgezogen. Bei dem vielen Wasserspritzen ist es einfach am angenehmsten, wenn wir so konstant sonniges und warmes Frühsommerwetter haben. Und wie ich das schon kenne, hat diese Arbeit tatsächlich den ganzen Tag eingenommen. Zeit, die ich morgen quasi nachholen muss. Aber die Aktion hat Familientradition, und so kann ich mich jedes Jahr ungefähr um diese Zeit herum wieder aufraffen. Das Ergebnis fühlt sich gut an, weil es die Gartensaison einleitet und bald schon von Pflanzarbeiten abgelöst oder damit fortgesetzt wird. Die Sommerblumen stehen damit auf dem Plan, und auch da Auspflanzen meiner Chilis, zunächst der Sorten, die schon etwas weiter fortgeschritten sind. Ganz und gar entspannt und mit gar keinem Aufwand verbunden sind dagegen unsere Gartenbäume. Das bisschen Rückschnitt, das sie brauchen und das auch wegen der zunehmenden Schattenbildung im Garten notwendig wurde, haben wir natürlich längst erledigt. Und jetzt freuen wir uns daran, dass sie Blätter treiben (Ginkgo, Gleditschie, Pfirsichbaum, Feigenbaum) und oder blühen (Walnussbaum, Pfirsichbaum).

Sonnenreicher 1. Maifeiertag

Ein wieder ganz toller Sonnenstart in den Mai. Man hat deutlich gespürt, wie die Menschen sich nach dem Licht und der Wärme sehnen, sicher auch in Verbindung mit Bewegung im Freien. Heute hatte ich dazu wenig Gelegenheit, wegen der vielen technischen Aufgaben. Aber morgen will ich die Rund-ums-Haus-Säuberungsaktion in Angriff nehmen, denn bei der warmen Außentemperatur ist das Arbeiten mit Wasser und Hochdruckreiniger einfach angenehmer und das Ergebnis ist kalkulierbarer. Auch wenn ich die anderen Arbeiten dadurch verschieben muss.

Ende April und fast wie Sommer

Ein toller Sonnentag zum Abschluss des Aprils, der fast schon an Sommer denken ließ. Und immerhin hat es sogar M. heute in den Garten gezogen, was ein gutes Zeichen ist. So waren die Gartenbäume, aber auch alles, was jetzt schon blüht und grünt, ein Thema innerhalb der Familie. Und das Vorhaben, den Garten und rund ums Haus alles zu säubern, das hat ja Tradition. Vielleicht ist der Samstag ein geeigneter Tag für dieses Projekt, wenn denn das Wetter auch mitspielt und nicht doch noch der vorhergesagte Regen kommt. Wollen wir die Sonne und die Wärme bis dahin sehr genießen.

Unvollständige Baumfrühlingszuversicht

Ein toller Sonnentag, der hoffentlich beispielhaft für die kommenden Frühlingswochen steht. Dann kann man auch das Vorhaben weiterverfolgen, die Gartensaison vorzubereiten, was zunächst einmal saubermachen und aufräumen bedeutet. Aber dafür braucht es gutes und stabiles Wetter. Dann werden wir das an den nächsten Wochenenden sicher in Angriff nehmen. Damit wir den frühlingshaften Aufbruch auch im Garten etwas hautnaher mitverfolgen und mitterleben können. Ein bisschen bedenklich stimmt es mich, dass der Maulbeerbaum wie im Vorjahr immer noch keine Blätter zeigt. Ich bin mir nicht sicher, ob das immer so war, bei dem tollen Frühlingswetter, der vielen Sonne und der Wärme kommt es mir aber merkwürdig vor. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass der Baum Schaden genommen haben könnte. So empfindliche Nachtfröste hatten wir nicht. Und woran die Zögerlichkeit des Baums sonst liegen könnte, will mir nicht einfallen.

Feiertägliche Bereicherungen

Der einundzwanzigste erhielt heute seinen Stellenwert v. a. durch den zweiten Osterfeiertag, weniger durch äußere Faktoren. Aber das war mir auch ganz Recht, da ich die kontemplative Aura von Feiertagen sehr schätze. Und so habe ich mich weitgehend zurückgezogen gehalten und habe mich dem Lernen und Lesen gewidmet. Die richtige Art, diesen Tag zu verbringen und bewusst auszufüllen. Die nach außen gerichteten Aktivitäten werden sicher im Verlauf der Entwicklung des Baumfrühlings zunehmen und u. a. auch die Dokumentation dieses Baumfrühlings, etwa in der Fotografie, beinhalten. Aber bis dahin sind mir die feiertäglichen Bereicherungen von besonderem Wert.

Osterimpulse

Ein ruhiger erster Osterfeiertag, an dem mich M. erstmals nicht nach G. begleiten konnte, wie schon am vergangenen Sonntag nicht. Natürlich fehlte das etwas, da Ostern eben auch ein Familienfest ist. Dennoch, die letzten Monate haben uns bescheiden werden lassen, so freuen wir uns auch schon, wenn keine expliziten Katastrophen passieren und wir die Chance haben, in kleinen Schritten uns wieder der Normalität zu nähern. Möge von diesem Osterfeiertag ein kräftiger Impuls ausgehen, dass uns das auch gelingen kann. In diesem Frühjahr, das uns hoffentlich bald natürliche Verstärkung von außen bietet, die über das Grün der Bäume hinaus Konstanz und Beständigkeit, viel Licht und moderate Wärme bringt, damit alle Lebewesen gute Bedingungen für Wachstum und Entwicklung vorfinden.

Rechtzeitiges Osterwetter

An diesem Vorostertag war das kunsthandwerkliche Arbeiten die genau richtige Aufgabe. Plangemäß konnte ich die beiden dringenden Armbänder fertigstellen und die Bearbeitung von zwei weiteren fortsetzen. Das bei schönem, überwiegend sonnigem Wetter und wieder wärmerer Luft. Nach den bei uns kalten, dunklen und ungemütlichen Tagen ist das ein schöner Auftakt zu Ostern. Vielleicht ist über die Feiertage ja auch wieder Gelegenheit, die Baumlandschaft zu erkunden oder zumindest ihren aktuellen Zustand in Augenschein zu nehmen. Immerhin scheinen solche Traditionen wie der Osterspaziergang der Familien noch nicht ganz ausgestorben zu sein. Das gibt Grund zu österlicher Hoffnung, auch in Bezug auf die Traditionspflege.

Zuversicht nach außen tragen

Geballte technische Herausforderung hält mich in diesen Tagen auf Trab. Nicht ganz einfach umzusetzen, und wie immer häufen sich diese Aufgaben, die kein Ende zu nehmen scheinen. Ich bin froh, dass das tolle und anhaltende Sonnenwetter uns so viel Energie von außen zukommen lässt, die wir gerne annehmen und nutzen. Und das zunehmende Grün der Bäume tut das ihre dazu, dass es uns besser geht und wir wieder Zuversicht entwickeln und nach außen tragen können.

Vitalisierende Wirkungen des Sonnenlichts

Noch ein fast identischer Sonntag wie gestern, und der notwendige Ausflug nach D. hatte etwas Zauberhaftes, das ohne diese Sonne bei ziemlich kühler Luft nicht zu erklären gewesen wäre. Man hatte den Eindruck, die Menschen sehnen sich solche unwahrscheinlichen, weil vollkommen vom Sonnenlicht durchwirkten Tage herbei, weil sie wie ein Setting zum Reinigen und Klären wirken. Nicht nur, dass sie den Bäumen und allen Grünpflanzen wichtige Wachstumsenergie schenken. Sie wirken sich auch auf uns Menschen vitalisierend aus und lassen uns in der Wahrnehmung dieser Eindrücke wieder an etwas glauben, was zwischenzeitlich fast vergessen schien.

Geistige Kompensationen

Viele technische Fleißarbeit hat mich an diesem sonnenreichen Tag auf Trab gehalten. Und doch bin ich in Gedanken zwischendurch immer bei den Bäumen und den vegetabilen Ereignissen dieser Frühlingszeit. Das gehört zu den aufbauenden Elementen des geistigen Alltags, die einen Sinn überall da wiederherstellen, wo er mit Blick auf die beobachteten Zustände in der Welt und ihre mediale Verarbeitung zunehmend verloren zu gehen droht.

Filigrane Blütenstände

Ein toller Sonnentag und jede Menge technische Herausforderungen, die diesmal leider keine Auflösung erbracht haben. Aber das Thema wird mich noch länger begleiten, so ist die Fehleranalyse auch gründlich und langfristig nützlicher. Leider konnte ich heute aus Zeitmangel den Fortschritt der Baumblüte nicht in Augenschein nehmen. Aber es ist klar, dass aktuell der Schlehdorn in voller Blüte steht und vermutlich bei einigen Sträuchern auch schon der Weißdorn in Lauerstellung ist. Beim Spitzahorn werden jetzt täglich mehr Zweige von erkennbaren Blütenständen besetzt und verleihen den Bäumen immer grüner werdendes Kronendach. Ein Grün, das vor allem von den Blüten stammt, nur in zweiter Linie von den noch spärlicher vorhandenen Blättern. Ich freue mich auf die Gelegenheit, vielleicht am Wochenende, neue Versuche mit Nahaufnahmen dieser Blüten zu unternehmen. Erfahrungsgemäß ergeben viele Versuche nur wenige wirkliche gute Ergebnisse. Die aber sind dann immer sehr eindrucksvoll, weil diese Blütenstände etwas ungemein Filigranes und Formschönes mit sich bringen.

Sonnenreicher Aprilstart

Ein schöner, weil sonnenreicher Start in den 1. April hat uns heute früh auf einer Überlandfahrt erfreut. Der Weg ist landschaftlich toll, nur die Anlässe sind es meistens nicht. So konnten wir zumindest wichtige Dinge klären und ein Stück voranbringen, die sich in den letzten Wochen als Fragen und Aufgaben gestellt haben. Die schönen Seiten dieses Ausflugs konnten wir, von der Sonne und dem Landschaftseindruck einmal abgesehen, heute aus Zeitgründen nicht genießen. Aber es werden noch einige Gelegenheiten folgen. Hoffentlich dann durch eine üppig grüne und blühende Baum- und Feldlandschaft.