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Spätsommer- / Frühherbst-Stimmungen

Im Garten ist in diesen frühherbstlichen Tagen, die sich noch ein wenig sommerlich anfühlen, alles so unheimlich licht. Auch weil V. die Weinreben nach der Lese schon zurückgeschnitten hat, die sonst ein halbtransparentes Blätterdach bilden und größere Teile des Gartenareals abschatten, ohne die Sonne draußen zu lassen. Ohne dieses Blätterdach ist aber alles ganz offen und hell. Dann kommt die tief stehende Sonne, die so typisch für diese Jahreszeit ist, kombiniert mit einer wohligen Wärme in den Spätnachmittagen, so richtig zur Geltung und die Gartenbäume strahlen noch einmal ihre Vitalität ab, die sich jetzt noch in grünen Blättern manifestiert und bald schon hinter dem winterlichen Skelett von Stamm und kahlen Ästen verschwinden wird. Ich werde in den kommenden Wochen versuchen, dieses besondere Spätsommer- / Frühherbst-Licht auch fotografisch einzufangen. In dieser Jahreszeit sind mir schon sehr eindrückliche Impressionen von Blättern, Aststrukturen und Holzoberflächen gelungen. Das richtige Licht und eine kontemplative Stimmung sind dafür aber immer Voraussetzung.

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Frühherbstliche Gartenarbeit

Mit den Gartenarbeiten geht’s jetzt doch langsam dem Ende zu. Vom Thema Chilis und Strohblumen einmal abgesehen, die beide bis in Anfang November noch quicklebendig sein können. Aber ansonsten ist nicht mehr viel auf dem Höhepunkt. Nur noch wenige kleine Sonnenblumen, die sich erstaunlich lange halten. Meine drei Rizinusstauden, die noch zahlreiche nicht eingetrocknete Fruchtstände zeigen und zur endgültigen Größe herangewachsen sind, eindrucksvoller denn je. Den Pfirsichbaum hat V. heute schon zurückgeschnitten, den weit ausladenden, in die Wiese hineinragenden Ast. Und die übrigen Gartenbäume dümpeln so vor sich hin, tragen überwiegend noch ihre Blätter in Grün, kein Wunder bei dem Licht und der Wärme, werden sich aber bald schon in Richtung Herbstlaub bewegen oder die Blätter auch zum Teil schlagartig abwerfen. M. hat einige geschenkte Pflanzen in Töpfe gepflanzt, von denen wir hoffen, sie wachsen an und sind im neuen Jahr eine Bereicherung für die Topfpflanzen auf den Fensterbänken. Morgen will ich die erste Portion Chilischoten kleinschneiden und zum Trocknen auslegen.

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Frühherbstliche Jahresabschlussstimmung

Durch das anhaltende Fehlen von Licht und Sonne wirkt die gesamte Szene tagsüber jetzt schon winterlich. Da wundert es nicht, wenn die ersten Weihnachtsmotive in meinen Microstock-Portfolios nachgefragt werden. Interessanterweise war das erste dieser Saison das Motiv des LED-Weihnachtsbaums in stilisierter Form, den ich vertikal halbiert als quadratische Weihnachtsmotivkarte gestaltet hatte. Und auch die Gedanken richten sich immer mehr in Richtung des Jahresendes und auf all die Projekte, die noch auf Weiterentwicklung und Abschluss warten.

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Frühherbstliche Gartenarbeiten

Von den schon abgeschnittenen verwelkten Sonnenblumen, deren untere Stängel noch in der Erde wurzeln, einmal abgesehen, erscheint der Garten jetzt zum Frühherbst wieder sehr aufgeräumt. Das liegt daran, dass die Trauben schon abgeerntet und zurückgeschnitten sind und M. jetzt auch die Rabatten wieder gerechelt und von Unkraut befreit hat. Da V. einige bisher sperrig verlaufene Spanndrähte, die zum Leiten der Weinreben nicht mehr benötigt werden, ebenfalls entfernt hat, ist die Sicht in die Tiefe des Garens ebenfalls klarer und unverstellter. Als weitere Gartenarbeit steht auf jeden Fall das Zurückschneiden des Efeus an. An der Grotte vor allem, wo die neuen Triebe schon in alle Richtungen abstehen, und auch die Ranken über der langen Mauer. Bei der Grotte muss der Rückschnitt diesmal umfangreicher ausfallen, da jetzt erstmals die Gelegenheit ist, die ursprünglich schlankere Form wieder herzustellen. Dafür muss ich mir wohl einen Samstagnachmittag reservieren.

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Spätsommerfrühherbstgedanken

Auch mal ganz schön, wenn die Stirn bei der Arbeit mit Schutzbrille nicht ständig vom Schweiß gezeichnet ist. Diese Abkühlung tut uns gut, wohlwissend, dass die Hitze Anfang kommender Woche wiederkehrt. Und gut ist es auch für die Pflanzen, die sichtlich aufatmen und sich in diesen Tagen gut entwickeln. Gerade auch die Arten, von denen ich dachte, sie benötigen gerade viel Sonne und Trockenheit. Ausgerechnet die Bananenstauden präsentieren sich im Laufe der wenigen lichtärmeren und nasseren Tage erstmals für dieses Jahr vital und wachstumsfreudig, nachdem wir schon dachten, sie haben ihr Wachstum eingefroren. Für den Wein ist es natürlich auch von Vorteil, weil die sonnenverwöhnte Süße jetzt mit etwas mehr Volumen kombiniert werden kann. Und tatsächlich sind unsere roten Trauben erst jetzt fast alle gefärbt, nur noch wenige grüne sind zwischendurch zu sehen. Also auch hier hat sich die Regenspritze positiv ausgewirkt.  Dennoch: ich freue mich auf einen hoffentlich noch ausgedehnten Spätsommer. Auf dass uns noch einige Wochen mit Wärme und ein schöner September, vielleicht auch Oktober mit goldenem Licht frühherbstlichen Licht- und Farbenspektren beschert sein mag.

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Frühherbstliche Reminiszenzen

Ein langer Spazierweg, den ich schon viele Jahre nicht mehr gegangen bin. Der hat bestätigt, dass meine Heimat unvergleichliche landschaftliche Reize bietet und dass sich seit damals nicht so viel verändert hat. Dass das viele so sehen, zeigten zahlreiche Ausflügler, die Rad fahrend, laufend und spazierengehend unterwegs waren. Bei frühherbstlichem Wetter, in dem sich sehr sonnige Abschnitte mit wolkigen beständig abwechselten und das gegen Nachmittag dieses spätsommerliche warme Licht verströmte, das wir den ganzen bisherigen September über so vermisst haben. Neu war mir auf diesem lang nicht besuchten Gehweg auch der Blick auf die Aussichtsplattform des neuen Baumwipfelpfads, den ich immer noch nicht besucht habe. Und verschiedene Sicherheitsmaßnahmen am Wegesrand gegen Steinschlag, die bei so vielen Besuchern wahrscheinlich nicht vermeidbar sind, aber den landschaftlichen Gesamteindruck schon sehr stören. Ein schöner Sonntagnachmittag, an dem sich Reminiszenzen mit aktuellen Eindrücken und Aussichten in anregender Weise mischten.

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