Eine kreative Arbeitswoche geht mit einer Exkursion zu Ende

Was für ein arbeitsintensiver Tag, der überwiegend in Form einer Exkursion und eines fotografischen Außentermins verlief. Aber spannend und erfrischend war das, weil es mir einmal eine ganz ungewohnte Umgebung gezeigt hat, die ich fotografisch-illustrativ festhalten durfte. Das hat durchaus etwas Herausforderndes, das gewisse Lerneffekte integriert. Bei endlich einmal bedecktem Himmel und moderatem Sonnenaufkommen hatte der Arbeitstag eine erholsame Note, auch wenn der Auftrag selbst kräftezehrend ausfiel. Aber eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung des Projekts konnte ich damit legen. Und die Arbeitswoche somit erfolgreich abschließen, bevor am Wochenende erneut unser aktuellen Baum-Thema wieder in den Mittelpunkt rückt. Nämlich das Verarbeiten der noch übrig gebliebenen Mirabellen von vor einer Woche, die ich im Kühlschrank aufbewahrt und damit vor dem Verderben gerettet habe. Ich schätze, daraus lassen sich wiederum mindestens 6 Mirabellenkuchen machen. Ich hoffe, das wird morgen umzusetzen sein.

Unterstützende Konstanten aus der natürlichen Umwelt

An diesem 1. August saßen wir sehr lange im Auto und haben eine ziemliche Strecke zurückgelegt. Aber diese Wege, die u. a. durch schnuckelige pfälzische Weinorte und Überland führten, hatten bei der schon gewohnten Hitze etwas Reizvolles, das die Exkursion durchaus mit Erinnerungswert ausgestattet hat. Auch wenn die Gespräche dazwischen nicht gerade einfach zu nennen sind und einige schwierige kommunikative und emotionale Aufgaben zu bewältigen waren. Es sind immer wieder die von der äußeren Natur kommenden Konstanten und Energieangebote, die auch schwierige Lebenslagen erleichtern und relativieren zu helfen in der Lage sind. Das ist es, was mir von diesem Tag vor allem in Erinnerung bleiben wird.

Exkursionen außerhalb der eigenen Gedankenwelt

So ein Ausflug in unbekannte Gefilde hat auch etwas Anregendes und Horizonterweiterndes. Auch wenn das Ergebnis bislang nicht so berauschend zu sein scheint, sind Erfahrungsvarianten z. B. mit Angehörigen einer Branche, die ich eigentlich zu kennen glaubt, immer eine spannende Sache. So war ich heute v. a. in Sachen Kommunikation, Vermittlung und technische Expertise gefragt und herausgefordert. Meine Symbolthemen spielten dabei keine Rolle und wären bei den Gesprächspartnern auch nicht zielführend gewesen. Ich hoffe, mich auch in solchen Umfeldern erfolgreich und künftig noch besser bewegen und behaupten zu können, auch oder gerade, wenn sie recht weit von meiner eigenen Gedankenwelt entfernt sind.

Enger Exkursionsradius

Meine Projektarbeit hält mich derzeit vollständig in Beschlag. Und mit jeder kleinteiligen Lösung setzt sich das Gesamtbild der technischen Neuerungen zu etwas Schlüssigem zusammen. Ein gutes Gefühl, wenn das Forschen Erfolg hat und sich in funktionierenden Ergebnissen anschauen lässt. Bei so viel formal-technischer Beschäftigung vermisse ich zwischendurch den Bezug zum Natürlichen, v. a. die Begegnung mit den Bäumen in dieser Zeit des Jahres, die nur durch die Pflanzen im Wohnumfeld und die Gartenbäume an jedem Tag ausgeglichen wird. Für die weiteren Exkursionskreise fehlt derzeit der Freiraum.