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Erkenntnisfortschritte mit Pflanzen

Im eigenen Garten scheint es in diesem Jahr eher ein Stauden- und Blumensommer zu werden. Diesen Vergleich mit den Bäumen habe ich ja schon öfter angestellt, weil einmal die Gartenbäume, einmal die blühenden Pflanzen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, je nach Ausprägung ihrer Präsenz. Und die Bäume sind generell weniger dominant, scheinen vom Frühjahr an bis jetzt eher gehemmt, was man an eher kleinen Blättern, weniger sattem Grün und durchaus sich im Rahmen bewegender Wuchsfreude äußert. Es müssen kosmische Faktoren dafür verantwortlich sein, dass solche Unterschiede zwischen den Pflanzen und solche Schwankungen zwischen den Jahren festzustellen sind. Ich würde mich freuen, wenn ich im Laufe meiner langjährigen Beschäftigung mit den Pflanzen auf dem Gebiet Erkenntnisfortschritte machen könnte.

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Der Heilige Bernhard und die Wälder

Der Namenstag hat für mich zwar nicht mehr die Bedeutung wie für manchen älteren, aber es hat mich doch gefreut, dass M. wie immer daran gedacht hat. Tatsächlich ist ein Blick in die Lebensgeschichte einzelner Heiliger interessant, so auch in die des Hl. Bernhard von Clairvaux. Das ist nicht weit von uns, ein Grund, vielleicht einmal einen Ausflug dorthin zu unternehmen. Ob der Geist der Lebensverhältnisse und der Denkart des 12. Jahrhunderts n. Chr. dort noch spürbar ist? M. hat mir verschiedene Zitate herausgeschrieben, die dem Hl. Bernhard zugeschrieben werden. Und eines davon, das mir zuvor schon bekannt war, bezieht sich auf die einzige Erholungsmöglichkeit des unermüdlichen und extrem arbeitsamen Zisterziensermönchs, nämlich sich für eine Weile in die Einsamkeit des Waldes zurückzuziehen. Aus diesem Zusammenhang stammt auch seine Äußerung, die so oder ähnlich wiedergegeben wird: „Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt.“ So hat mir mein Namenspatron vielleicht auch auf dem Gebiet etwas mit auf den Weg gegeben. Im Abstand von etwa 900 Jahren.

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Erkenntnisfördernder Abstand

Beständiges Winterwetter. Und ich habe die Tendenz, die Situation für Innenarbeiten zu nutzen. Wenig, was mich derzeit ablenkt, das ist gut für die Konzentration, und dass ich zügige Fortschritte mit meinen technischen Projekten mache. Daneben nehme ich viele Anregungen für Neuerungen in mir auf, deren Umsetzung im Frühling und Sommer anstehen wird. So ist die Abwesenheit der Bäume für eines wenigstens gut. Nämlich die Aufmerksamkeit auf ihre Vitalität und den neuen Vegetationszyklus zu lenken und dem Verständnis ihrer Symbolik immer näher zu kommen, gerade wenn man nicht von ihrer Oberfläche eingenommen ist. Abstand kann eben auch erkenntnisfördernd sein.

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