Viele Efeufrüchte in diesem Jahr

Jetzt sind die neuen Triebe der Efeuhecke doch wieder sehr stark hervorgeschossen. Dabei hatte die frühere Inhaberin der Gärtnerei doch vor, die längeren Triebe zu schneiden, um sie für die Dekoration von Kränzen zu verwenden. Nur aufgetaucht ist sie zu dem Zweck bisher nicht. So kann es sein, dass ich die Hecke in den nächsten Wochen doch zurückschneiden muss, bevor wieder zu viel wuchernde Biomasse zusammengekommen ist. Das ist am Ende immer aufwändiger als gedacht. Deshalb versuche ich es einmal häufiger durchzuführen. Das ist dann aber auch der letzte Rückschnitt für dieses Jahre. Ab dem Spätherbst tut sich bei den Blatttrieben nicht mehr viel. Ab dann reifen nur noch die Früchte aus. Die sind in einigen Abschnitten unseres Efeubewuchses dieses Jahr besonders zahlreich und dicht gewachsen. Ich hoffe, die Beeren werden auch richtig dick und schwarz. Denn nur so eignen sie sich, um in Advents- und Winterkränze eingebunden zu werden. Leider sind sie erst dann beim richtigen, weil dekorativen Reifegrad angekommen, wenn die Saison zum Binden dieser Kränze schon angelaufen oder vorbei ist. Das macht es schwierig, die Efeufrüchte häufig zu verwenden.

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Efeuschnitt, Efeufrüchte und vegetabile Weihnachtssymbolik

Für die Feinarbeiten an meiner aktuellen Manufaktur-Arbeit war das Wetter heute wieder ideal. So konnte ich mich draußen platzieren, zwar bei wenig Sonnenschein, aber angenehm lauer Luft, und bis zum Abend weitgehende Arbeitsschritte abschließen. So, dass ich die beiden Armbänder morgen ganz fertigstellen kann. Um den neuen Akku zu testen hatte ich zwischendurch schon am Vormittag die jüngsten frischen Triebe an der mit Efeu bewachsenen Einfahrtsmauer mit der Heckenschere beschnitten. Bei dem vielen Regen der letzten Wochen, kombiniert mit zeitweise viel Licht, ist der Efeu wieder enorm aus der Form geschossen, was die Korrektur notwendig gemacht hat. Ich denke aber, es wird in diesem Jahr keinen weitere Rückschnitt geben. Schon allein, um die Efeufrüchte nicht zu gefährden, die jetzt schon ziemlich zahlreich zu sehen sind, nur eben noch ziemlich grün. Bis zum Winter werden sie sich sukzessive ins Bläulich-Schwarze hin verfärben und dann als vegetabiler Symbolschmuck für unsere Weihnachtskränze verwendbar sein. Ich finde, der immergrüne Efeu passt gut in die Reihe der Weihnachtspflanzen, neben der Mistel, und er hat den Vorteil, dass er direkt an verschiedenen Stellen des Gartens wächst und auf Grund seines Alters eben auch viele Fruchtstände trägt. Ich hoffe nur, sie werden sich noch bis zum Beginn der Adventszeit ausreichend dunkel färben. Ganz grün finde ich sie weniger attraktiv und ausdruckstark.