Der erste Hitzetag des Jahres

Das war heute wohl der erste wirkliche Hitzetag des Jahres. Die Sonne war auch relativ gleichmäßig, nur am frühen Nachmittag gab es einen kurzen Einschnitt. Wenn man aber vom abgeschatteten Innenbereich nach draußen kam, schwabbte einem diese mauerartige Hitze entgegen, wie man das von den absolut brütenden Hochsommertagen kennt. Unsere Kübelpflanzen und Sommerblumen benötigen jetzt natürlich viel Regenwasser, das ich am Abend verteile und das unsere Regenwasserreservoirs schon ziemlich stark schröpft. Die immergrünen Gehölze, wie z. B. der Efeu oder der Kriechwacholder vorm Haus, vertragen bis jetzt die trockene Hitze noch gut, zumal wir zuletzt ja viel Regen hatten und noch einiges an Feuchtigkeit eingelagert sein sollte. Nur zu lange darf die Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung natürlich nicht andauern. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, ab dem die Bäume leiden. Und dann haben wir in den Folgejahren wieder Schäden u. a. durch den Borkenkäfer zu beklagen, der hitzegeschädigte Bäume besonders stark befällt.

Efeu, Grünschnitt und Pflanzpläne

Den Gartenarbeitsplan konnte ich wie gewünscht abarbeiten. Vor allem ist jetzt der Efeubewuchs wieder in Form geschnitten, was dringend erforderlich war, weil der Efeu über den Sommer noch einmal kräftig Blätter austreibt und eine Wiederholung dann im August notwendig wird. So ist das in jedem Jahr, und da ich das schon kenne, schneide ich lieber einmal mehr zurück, dann hält sich anfallende Grünschnitt-Biomasse jeweils noch in Grenzen. Aber auch dieses eine Mal musste ich einen großen Grünschnittsack herausholen, weil nicht mehr alles in die grüne Tonne passte. Und der Rasen ist auch gemäht, was bei den kleinen Flächen allerdings auch keine große Sache war. Am Nachmittag habe ich auf Vs Wunsch hin an einem unserer verbliebenen Apfelbäume noch zahlreiche Misteln abgesägt. Mit der ausziehbaren Astsäge geht das ganz gut, allerdings waren es ziemlich viele, so dass die Aktion doch mehr Zeit beansprucht hat, als wir ursprünglich veranschlagt haben. Na ja, zumindest hat es der Baum jetzt leichter, zugrunde gegangen wäre er allerdings auch an den vielen Schmarotzern noch nicht, wenn ich mir seine Wuchsfreude und die ausufernde breite Krone betrachte. Die Sommerblumen wollen wir nächste Woche erst aussuchen und setzen. Davor kommen die Eisheiligen, die vermutlich frisch gepflanzten Blumen nicht so gut tuen würden. Ein paar Tage später ist einfach sicherer. Und die nötige Zeit dafür hätten wir heute ohnehin nicht mehr aufbringen können.

Wochenenden und Gartenarbeit im Frühling

Auch heute konnte ich meinen Abschlussschwung in Sachen Updates aufrechterhalten und eine Reihe weiterer Arbeiten zu einem Abschluss bringen. Gleichzeitig ist das Licht und die Frühlingssonne zurückgekehrt, was mich für das Wochenende zuversichtlich stimmt. Denn dann kann ich morgen die geplanten Gartenarbeiten ausführen: Vor allem die Efeugehölze müssen wieder zurückgeschnitten werden, damit das Wuchern sich in Grenzen halten lässt. Das allein wird einiges an Zeit beanspruchen. Und dann sind verschieden Rasenflächen zu mähen, die fortgeschritteneren Chili-Pflanzen umzutopfen, einige Vorbereitungen für das kommende Blumenpflanzen zu treffen. Das wird dann ein langer Gartenarbeitstag, der endlich wieder einen Ausgleich zu den umfangreichen Bildschirm- und Kommunikationsarbeit ermöglicht. Den Kopf freimachen sagt man gewöhnlich dazu, und ich hoffe, M., V. und alle drumherum werden das ähnlich sehen und ein Stück weit mitmachen.

Erholsame Blicke

Ein weiterer erschöpfender Arbeitstag, der mit technischen Herausforderungen und nicht leicht zu lösenden Aufgabenstellungen angefüllt ist. Da tut schon der sporadische Blick nach draußen, in Richtung der üppig wuchernden Efeus gut, dieser erholsame Blick auf ein Gehölz, das in den strahlenden Frühlingssonne zu einem seiner jahreszeitlichen Hochzeiten aufläuft und uns nebenbei an seiner Vitalität teilhaben lässt.

Wuchsfreudiger Efeu

Es ist wie in jedem Jahr um diese Zeit: Die Efeuhecke, die die ganze lange Mauer unserer Einfahrt bedeckt, ist von frisch gewachsenen hellgrünen Blättern überdeckt, so dass die dunkelgrünen alten kaum noch irgendwo durchkommen. Das geht beim Efeu immer ganz schlagartig, innerhalb weniger Tage, während er vorher monatelang praktisch auf der Stelle tritt. Das Licht, aber auch genügend Feuchtigkeit und Wärme sind offenbar für das Wachstum dieser Art förderlich. Das heißt auch, dass ich demnächst schon wieder ein Zurückschneiden ins Auge fassen muss, wenn das Wuchern nicht überhandnehmen soll. Und schätzungsweise im August ist dann ein weiterer Rückschnitt vonnöten. Immer recht aufwändig, aber auch schön, weil ich dieses Dauergrün des Efeubewuchses sehr schätze und wir daran immer schon gewöhnt sind. Von der Staub filternden Wirkung dieser Hecken einmal ganz abgesehen.

Erholsame Konstanz und frühlingshaftes Fortschrittswetter

Für einen Dreizehnten war der Tag doch nicht ganz so schlecht. Immerhin konnten M. und ich am Vormittag bestimmte Dinge in Gesundheitsfragen klären, was an sich schon hilfreich sein kann. Und ansonsten konnte ich meine Projektarbeiten sehr ruhig und systematisch weiterführen. Das ist nicht unbedingt die Zeit für kreative Höhenflüge, zumindest nicht im Kernbereich professioneller Kommunikation – die Zeiten dafür kommen aber sicher auch bald wieder. Aber konstante und solide quasi handwerkliche Arbeit ist zwischendurch und als Basis des Geschäfts eben auch wichtig. So freue ich mich immer, wenn diese Arbeitsanteile möglichst geräuschlos und effektiv möglich sind, was zurzeit ganz gut gelingt. Die Natur erholt sich zwischenzeitlich, während dieser niedriger temperierten und wieder stärker verregneten Tag, um gleichzeitig einen neuen Anlauf in Richtung Frühling zu nehmen. Ich sehe beim Blick durchs Fenster v. a. den Efeu in Wachstumslaune, indem er zahlreiche neue Blätter ausbildet, die sich in zartem Hellgrün über den Grund der großblättrigen und ledrig dunkelgrün wirkenden alten Blätter ausbreiten. Und auch meine selbst ausgesäten Chilis machen bei dem durchwachsenden Wetter draußen auf ihrer Wärmematte und der z. T. künstlichen Dauerbeleuchtung gute Fortschritte.

Die Garten-Erholungssaison beenden

Das sonnenreichere Wetter heute war doch sehr willkommen, da wie so oft am Samstag Gartenarbeit anstand. Diesmal habe ich die Sitzgarnitur unter der Hinterhausüberdachung winterfest gemacht bzw. teilweise auch nach innen geholt. Das ist immer ziemlich zeitaufwändig, auch weil so viele Kissen und Bezügen reinzuholen, zu waschen oder in Schränken bis zur nächsten Gartensaison zu verstauen sind. Außerdem habe ich einmal den ganzen Bereich hinterm Haus gekehrt und die erste große Ladung trockenes Herbstlaub von den Gartenbäumen in die Biotonne verfrachtet. Vor allem aber war es mir wichtig, den Efeu noch einmal vor dem Winter zurückzuschneiden. Diesmal nicht mit der Heckenschere, sondern per Hand mit der Gartenschere. Das war möglich, weil diesmal v. a. vereinzelte lange Triebe zu kappen waren, die ohne den Rückschnitt im Frühjahr ein chaotisches Bild ergeben hätte und dann zu viel Aufwand erfordert hätten. Zusammen mit einigen handwerklichen Arbeiten war mit diesen Aktionen der ganze Samstag komplett ausgefüllt. Gut, dass wir für die eher kontemplativen Anteile noch den Sonntag haben, erfreulicherweise wieder mit vergleichbarer zuletzt eher ungewohnt lichtreicher und moderat warmer Witterung.

Gartengrün und Gartenbäume zwischen Sommer und Herbst

Das ist mit dem zwischenzeitlich satten Regen natürlich ein ideales Wachstumswetter, zumal die Restwärme des Spätsommers noch nicht ganz verflogen ist. Man kann beobachten, wie das Grün sich fast täglich mehr Raum greift und einem letzten Höhepunkt entgegenstrebt. Auch der Efeubewuchs auf unserer Mauer und über der Grotte ist in den letzten Wochen wieder explodiert und hat lange neue Triebe gebildet, die von der Mauer abstehen und demnächst wieder zurückgeschnitten werden müssen. Dann wahrscheinlich das letzte Mal für dieses Jahr. Und auch bei den Obstbäumen geht jetzt alles dem Abschluss der Saison entgegen. Nur die Äpfel sind noch nicht ganz so weit. Die Nashi-Birnen können noch einige weitere Tage zum Ausreifen gebrauchen. Und bei den Feigen weiß man eigentlich nie. Die bewegen sich manchmal wochenlang überhaupt nicht. Und dann finde ich bei genauerem Hinsehen doch noch einzelne, dann sogar sehr große und wohlschmeckende dicke Feigenfrüchte, über die sich M. besonders freut, weil es sich um Früchte des persönlichen Lebensbaums handelt. Aber auch nach dem Abschluss der Baumobstsaison ist von den Gartenbäumen und denen in freier Baumlandschaft noch viel Anregendes zu erwarten. Vor allem ein möglichst typischer, farblich kontrastreicher und farbgesättigter Baumherbst wäre schön. Noch schön, wenn der mit milder Temperatur und viel Licht begleitet ist. Dann nämlich kommen die Herbstfarben erst richtig zur Geltung, und nur dann kommt die ungebremste Herbststimmung in ihrer positiven, lebensfrohen Ausformung zur Geltung.

Domestizierender Rückschnitt

Es war wie immer um diese Zeit des Jahres: Der Efeu hatte in den letzten Wochen gewaltig an Biomasse zugelegt, ist enorm gewachsen, was man an den weit abstehenden langen Trieben erkennen konnte. Es war also an der Zeit, ihn wieder zurückzuschneide. Eine immer schweißtreibende Angelegenheit, die sowohl mit der elektrischen Heckenschere als auch per Hand zu erledigen ist. Denn bei uns wachsen die Ranken zum Teil mit Weinstöcken zusammen und nebeneinander. Da muss ich immer vorsichtig sein, um nicht versehentlich einen Weinstock zu verletzten. Entlang der Einfahrt, rund um die Grotte, am Ende war ein großer Grünschnittsack und der Großteil der Biotonne randvoll gefüllt. Der Grünschnitt vom Rasen hat die Bioabfall-Kapazität dann endgültig erschöpft. Aber ich bin froh, dass ich diesen Rückschnitt zusammen mit anderen Gartenarbeiten heute abschließen konnte. Danach fühlen wir uns wieder wohler, weil man erst dann die Entwicklung des Gartens im Verlauf des Sommers erst wieder richtig wahrnehmen kann. Zu viel ungeregeltes Wuchern widerspricht wohl dem domestizierten Natursinn der meisten. Da sind wir keine Ausnahme.

Einer der längsten Baumarbeitstage dieses Jahres

Dieser heiße und sonnenreiche Sommertag war für mich vom Morgen bis zum Abend mit Baum-Arbeiten ausgefüllt. Wohl einer der intensivsten und längsten Baumarbeitstage dieses bisherigen Jahres. Der Auftakt machte klassische Gartenarbeit, nämlich das Rasenmähen, denn das Gras war wieder kräftig gewachsen, in zwei Wochen wäre es schon fast zu viel für den Akku-Rasenmäher gewesen. Danach habe ich den Efeubewuchs an der Einfahrt und rund um die Grotte erneute zurückgeschnitten. Es hat sich schon in den Vorjahren immer gezeigt, dass das nass-warme Wetter der August das Wachstum des Efeus begünstigt. Deshalb ist im Hochsommer dieses mehrfache Zurückschneide in relativ kurzem Abstand notwendig. Es war aber nicht ganz so umfangreich wie bei letzten Mal, so dass ich das relativ zügig abschließen konnte. Das war auch notwendig, denn auch die Eibenhecke in der Ecke des Gartens und der Kirschlorbeerbusch musste ebenfalls wieder zurückgeschnitten werden. Auch das erledigen wir fast regelmäßig um diese Zeit des Jahres. Da die Zweige des Kirschlorbeers stärker sind und die der Eibe ziemlich elastisch, war diese Arbeit dann nicht ganz so einfach umzusetzen. V. hat mit der Astschere noch etwas nachgeholfen. Das ist bei den dickeren Ästen einfach notwendig, die mit der Heckenschere nicht zu kappen sind. Na ja, das Zusammenkehren des Efeuschnitts und das Rechen des Baumschnitts gehörten dann natürlich auch noch dazu. Die eigentliche Arbeit, die ich für diesen Nachmittag vorgesehen hatte und die dringend an der Zeit war, war dann aber das Sägen meiner Lebensbaum-Holz-Kanteln. Einige Wunschbaum-Kanteln waren auch noch dabei. Ich hatte mir zuvor einen Plan gemacht, nachdem ich die restlichen Vorräte durchgesehen hatte. Tatsächlich waren bei den meisten Lebensbaum-Holzarten nur noch wenige bis gar keine Stäbe mehr vorhanden. So dass die bis 12 gehende Zahl, die auf meinem Arbeitsplan notiert wurde, meist in Richtung der 12 ging, allerdings nicht bei allen Holzarten, und von einigen waren auch noch genug Stäbe da, die ich aktuelle nicht nachliefern musste. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass diese Arbeit, die ich nicht so häufig durchführe, mit viel Zeitaufwand verbunden ist. Je nach Holzart und Beschaffenheit bzw. Dimension des Holzabschnitts ist es durchaus zeitintensiv, die Kanteln mit quadratischem Querschnitt mit der Kreissäge herauszuarbeiten und auf die richtige Länge, das sind ca. 22 cm, zu bringen. Anschließen müssen die Kanten noch abgeschliffen und die einzelnen Kanteln beschriftet werden. Wie zu erwartet war, füllte dieses Projekt tatsächlich den ganzen Nachmittag bis zum Abend aus. Ich bin froh, dass ich jetzt wieder einen kompletten Vorrat an allen benötigten Holzarten zur Verfügung und jederzeit griffbereit habe. Am Abend habe ich dann noch die letzten Baumschnittreste in den Grünschnittsack verfrachtet und die Blumen gegossen, die nach zwei Tagen ziemlichen Durst hatten. Aber wie ich sehe, gibt’s heute Abend noch einige Gewitter mit Schauern. Das wird das Gießen noch etwas verstärken und die Blumen können sich bis morgen wieder erholen.

Wachstumsfreudiger Efeu

Nach dem Rückschnitt, der jetzt ca. zwei Wochen zurückliegt, sah der Efeubewuchs an unserer Einfahrtsmauer ziemlich gerupft aus. Das lässt sich beim Rückschnitt mit der Elektroheckenschere, auch wenn sie mit moderater Power mit Batterien betrieben wird, nicht ganz vermeiden. Aber ein Positives, ähnlich wie bei dem wieder zum Blätterleben erwachten Maulbeerbaum andernorts, hat die ganz untypisch regnerische und bewölkte Witterung in diesem Juni dann doch. Sie fördert das Wachstum der Pflanzen, und so auch die junger Blätter beim Efeu, die jetzt die gewaltsam geschlagenen Lücken schon wieder fast vollständig ausgefüllt haben. Man sieht das deutlich nicht nur an der fast geschlossenen Blätterdecke, auch an dem helleren Grün und der Winzigkeit der frischen Blätter ist es gut erkennbar. Gut, dass der Efeu so wachstumsfreudig ist und sich durch Rückschnitte, aber auch durch längere Durststrecken bei längeren Hitzephasen, nicht aus der Ruhe bringen lässt. Einer der Gründe für uns, an dem Efeu im Gartenumfeld festzuhalten, auch wenn es einige Mühe macht, ihn immer wieder zu zäumen und in Form zu halten.

Liebgewonnener Efeubewuchs im Garten

Unsere vom Efeu bewachsenen Flächen im Garten wirken nach dem Rückschnitt ziemlich gerupft. Wie immer um diese Jahreszeit, nachdem ein kräftiges Zurückschneiden der abstehenden Triebe notwendig war, um die Efeudecke in Form zu halten und sich spätere Kraftanstrengungen zu ersparen. M. hat zudem den Drang zwischendrin liegendes vertrocknetes Laub herauszuziehen, was ich für verrückt und unnötig halte, da das beim Efeu, wie auch z. B. bei kleinen Nadelgehölzen wie dem Kriechwacholder normal ist. Was nicht direkt nach außen gekehrt ist und direkt dem Sonnenlicht ausgesetzt, vergeht natürlich im Untergrund. Mich stört das nicht, aber M. muss es eben beseitigen. Entsprechend länger wird es dauern, bis sich die Lücken wieder geschlossen haben. Aber bei einer Saison wie dieser, die von einer Mischung von viel Regen, Bewölkung und sehr sonnigen Phasen geprägt ist, wird die nächste Triebphase des Efeu schon bald neue Ergebnisse zeigen und vermutlich im August den nächsten Rückschnitt notwendig machen. Viel Arbeit ist das immer wieder, aber ich möchte auf den Efeu und seine spezielle kraftvolle Ausstrahlung an den vertrauten Gartenplätzen ungern verzichten.

Effektiver Gartenarbeitstag und Sorge um den Maulbeerbaum

An diesen Wetterwechseltagen leiden wir alle unter denselben körperlichen Problemen. Aber erstaunlicherweise hilft die Gartenarbeit das ganz gut zu ertragen, wie M. am Nachmittag ebenfalls bestätigt hat. Und dazu hatte ich heute jede Menge Gelegenheit. Tatsächlich konnte ich alle Vorhaben auch realisieren: Das Befüllen zahlreicher Pflanzgefäße mit Pflanzerde und Dünger, um sie später mit den vorgezogenen Chilipflanzen und vielleicht auch mit den verspäteten Strohblumen bepflanzen zu können. Das Zurückschneiden der Efeuhecken bzw. des Efeus, das die gesamte Mauer an unserer Einfahrt überwächst und zusätzlich noch unsere Mariengrotte. Allein das war, wie gewohnt, ein Riesenaufwand. Aber der Zeitpunkt war gut und richtig, weil es später zu anstrengend und mit den Akku-Heckenschere auch schwierig umzusetzen ist. Dann noch das späte Säen der Strohblumen, die hoffentlich noch rechtzeitig keimen, damit ich sie in 5-6 Wochen draußen in einen Kübel verpflanzen kann. Und der Rasen war auch mal wieder fällig. M. hat sich mit der nachbereitenden Pflege des Efeus und der Rabatte beschäftigt und ist, wie ich selbst auch, mit dem aktuellen Ergebnis zufrieden. Ich denke, dass allmählich der angenehme Abschnitt der Gartensaison beginnen kann. Wenn alles nur noch wächst und gedeiht. Während hier alles ganz gut aussieht, von dem sehr gebeutelten Pfirsichbaum einmal abgesehen, macht mir der Zustand unseres Maulbeerbaums weiter außerhalb doch Sorgen. Wie V. berichtet hat, sind immer noch nur ganz wenige, winzig kleine Blatttriebe an dem Baum erschienen. Das ist nach all dem Regen und der doch überwiegend moderaten Wärme sehr verwunderlich. Vor allem ist kaum vorstellbar, dass selbst ungewöhnlich kalte Nächte im April tatsächlich die Vitalität der Baums in seinem Leitungssystem in der äußeren Rinde so stark reduziert worden sei sollte, dass er im zweiten Anlauf nicht einmal mehr Blätter ausbilden kann. Ich hoffe, dass das, wenn auch schleppend und stark verzögert, doch noch kommen wird. Ich hatte den Maulbeerbaum bisher immer als sehr robust und unempfindlich kennengelernt. Sollte er aufgrund der ungewöhnlichen Wetterlage im April nun wirklich einen ernsthaften Schaden genommen haben? Es wäre jammerschade.

Gartenvorhaben am Wochenende

Wenn ich zum Wochenende hin meine Pflanzarbeiten fortsetzen könnte, wäre das schön. Wir waren zuletzt richtig auf die Gartenarbeit eingestimmt und hätten gerne intensiver weitergemacht. Aber bei dem ständigen Regen zwischendurch ist einem das verleidet. Es geht mir als nächstes vor allem darum, die Pflanzgefäße für meine selbstgezogenen Chilipflanzen vorzubereiten. Dafür muss ich zuerst noch mehr Pflanzerde herbeischaffen und dann eben die Gefäße damit füllen und sie schichtweise düngen. Die jungen Pflänzchen selbst werde ich erst später einsetzen, da sie einfach noch zu klein sind. In den letzten Tagen nimmt das Wachstum aber stärker Fahrt auf und lässt erstmals breitere Blätter sprießen. Wenn die Sonne nicht ganz ausbleibt, sieht es insofern ganz gut aus mit den Chilis. Später muss ich allerdings geeignet Standort finden. Möglichst intensive Sonneneinstrahlung ist für das Gedeihen dieser Art schon wichtig. Und die dafür in Frage kommenden Plätze sind im Garten rarer geworden. Bei Dauerregen nicht machbar wäre das Rückschneiden des Efeus entlang der Einfahrt und über der Grotte, was jetzt an der Zeit wäre, da schon zu viele abstehende neue Triebe zu sehen sind. In dem Zustand ist es noch leicht. Wenn die Triebe kräftiger und die Blätter ledriger geworden sind, macht das schon mehr Mühe. So hoffe ich auf zumindest eine längere Regenpause im Verlauf des Samstags, um dieses Vorhaben umsetzen zu können.

Wochenendliche Aufgabenpläne

M. hatte die Idee, am Wochenende die diesjährige Rund-ums-Haus-Frühjahrsreinigung durchzuführen. Mir scheint das gewagt, weil der Samstag möglicherweise der erste Tag sein könnte, an dem erträgliche Temperatur mit Frühlingssonne zusammenfällt. Aber wenn doch nicht, könnte die Aktion unangenehm werden. Außerdem war es in den Vorjahren immer so zeitaufwändig, dass man sich eine Aufteilung auf zwei Wochenenden vorstellen könnte. Die Sache ist noch nicht ganz ausgemacht, vielleicht wird ja doch echte Gartenarbeit im Vordergrund stehen. Und dazu würde auch der erste Rückschnitt des Efeus im neuen Jahr gehören. Der sollte möglichst nicht aus der Form geraten und irgendwann unkontrollierbar werden. Aber auch einige handwerkliche Aufgaben mit den gerade eingekauften Holzabschnitten würde gut in dieses Wochenende passen. Die eine Art wird als Grünholz geliefert, was bedeutet, dass ich es erst durch die Markröhre teilen und in größere Abschnitte sägen muss, um es anschließend zu wachsen und zum Trocknen auszulegen. Damit sollte man ja nicht zu lange warten, damit die Schwundrisse nicht überhandnehmen und am Ende die Ausbeute an verwertbarem Material reduzieren. Ich freue mich, von dieser schwierig zu besorgenden Art gutes und typisches Material gefunden zu haben. Das ist auch perspektivisch beruhigend, wenn man immer sicher sein kann, dass ausreichend gutes Grundmaterial für die Wunschbaum-Manufaktur auf Vorrat ist.

Efeu wächst üppig

Das ist genau das Wetter, welches unsere Efeuhecken zum Ausreiben frischer Blätter treibt. Sehr üppig legen sich die zarten hellgrünen Blätter über das über Winter schon ledrig dunkelgrün gewordenes altes Blattwerk. Noch ist es ganz zart und weich. Aber bald schon werden die neuen Blattriebe weit hinausschießen. Und dann wird ein neuer Rückschnitt nötig sein, der noch recht moderat realisierbar ist, wenn das leichte Gehölz der Blattstiele noch weich sind. Und wenn das Volumen der frischen Biomasse sich noch in Grenzen hält. Lieber mehrere Male im Jahr den Efeu zurückschneiden als nur einmal. Das nämlich artet dann in ein Mammutprojekt aus. Noch aber ist es zu nass und ungemütlich. Für diese ersten Baumschnittarbeiten des Frühjahrs will ich echtes sonnenreiches Frühlingswetter abwarten. Das könnte dann mit unserer jährlichen Frühjahrsreinemachaktion rund ums Haus zusammenfallen.

Efeuschnitt, Efeufrüchte und vegetabile Weihnachtssymbolik

Für die Feinarbeiten an meiner aktuellen Manufaktur-Arbeit war das Wetter heute wieder ideal. So konnte ich mich draußen platzieren, zwar bei wenig Sonnenschein, aber angenehm lauer Luft, und bis zum Abend weitgehende Arbeitsschritte abschließen. So, dass ich die beiden Armbänder morgen ganz fertigstellen kann. Um den neuen Akku zu testen hatte ich zwischendurch schon am Vormittag die jüngsten frischen Triebe an der mit Efeu bewachsenen Einfahrtsmauer mit der Heckenschere beschnitten. Bei dem vielen Regen der letzten Wochen, kombiniert mit zeitweise viel Licht, ist der Efeu wieder enorm aus der Form geschossen, was die Korrektur notwendig gemacht hat. Ich denke aber, es wird in diesem Jahr keinen weitere Rückschnitt geben. Schon allein, um die Efeufrüchte nicht zu gefährden, die jetzt schon ziemlich zahlreich zu sehen sind, nur eben noch ziemlich grün. Bis zum Winter werden sie sich sukzessive ins Bläulich-Schwarze hin verfärben und dann als vegetabiler Symbolschmuck für unsere Weihnachtskränze verwendbar sein. Ich finde, der immergrüne Efeu passt gut in die Reihe der Weihnachtspflanzen, neben der Mistel, und er hat den Vorteil, dass er direkt an verschiedenen Stellen des Gartens wächst und auf Grund seines Alters eben auch viele Fruchtstände trägt. Ich hoffe nur, sie werden sich noch bis zum Beginn der Adventszeit ausreichend dunkel färben. Ganz grün finde ich sie weniger attraktiv und ausdruckstark.

Baumfotografische Themen im Spätsommer und Herbst

Spätsommer und Herbst bieten ihre ganz speziellen fotografischen Naturmotive. Ich denke daran, eine Reihe von Nahaufnahmen von Baum-Früchten und späten -blüten in dieser Zeit zu realisieren. Bevorzugt zu Motiven, die in meinem Portfolio noch unterrepräsentiert sind. Eines davon ist die Blüte des Efeus, die parallel zu den noch grünen Fruchtständen an einem unserer Efeuhecken auf ihrem Höhepunkt angekommen ist, zudem auch in größeren Flächen vorhanden, so dass sich gute fotografische Ausschnitte mit genau diesem Thema daraus herstellen lassen sollten. Aber wie immer bei solchen Vorhaben ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt, v. a. das richtige Licht abzupassen und die nötige Ruhe mit voller Konzentration auf die spezielle fotografische Aufgabe mitzubringen. Auf solche stimmigen Momente, beim Efeu wie bei einer Reihe weiterer Baummotive, hoffe ich für die kommenden Wochen.

Schöner Sommer-Heim-und-Garten-Arbeitstag

Jetzt ist unser Efeubewuchs wieder in Form. Die dieses Jahr wenigen Pfirsiche habe ich abgeerntet und nebenbei den Baum auch schon grundlegend zurückgeschnitten. Und Ms Wunsch, einen Abschnitt unserer Zierpflanzenflächen zu jäten und zu begradigen bin ich auch noch nachgegangen. Zusammen mit einigem Kehren und Reinigen war mit diesen Gartenarbeiten der größte Teil des Samstags ausgefüllt, was bei dem schwül-warmen Wetter einige Anstrengung bedeutete. Dazwischen habe ich ein neues Waffelrezept ausprobiert, das sich zwar als langwierig herausgestellt hat, aber zu einem sehr wohlschmeckenden Ergebnis geführt hat und uns auch noch die morgige Mahlzeit gleich mitgesichert hat. Ein schöner Sommer-Heim- und-Garten-Arbeitstag, an dem wir uns tatsächlich auch nur diesen Aufgaben widmen konnten, was nicht so häufig vorkommt.

Ersatzarbeiten im Spätsommer

Im Nachhinein ist es doch ganz gut, dass die Brennholzaktion verschoben werden musste. Das schwül-heiße Wetter, das jetzt mit dem schmuddeligen Regenwetter der letzten Woche so heftig kontrastiert, wäre für die anstrengende körperliche Arbeit wahrscheinlich nicht günstig gewesen. Vielleicht ist dann zwei, drei Tage im frühen Herbst angebrachter, auch wenn die sich weniger gut in den Zeitplan integrieren lassen. Morgen geht’s erst einmal an verschiedene Gartenarbeiten, v. a. die Efeuhecke muss wieder zurückgeschnitten werden. Und auch die Staudenbeete verdienen ein genaueres Auge, da sich zwischendrin viel Unkraut festgesetzt hat. So werden wir die frei gewordenen Tage auch unter widrigen Bedingungen gut und sinnvoll ausfüllen können.

Anrührende sommerliche Nachmittage mit sattem Grün

Gutes Zeitmanagement war auch heute wieder angesagt. Wie so häufig an Samstagen, die in unserer Familie traditionell mit Erledigungen rund ums Haus und Formalitäten angefüllt sind. Bei mir natürlich zusätzlich mit meinen Projektarbeiten, so dass gerade an den Samstagen enorm viel zusammenkommt. Die wohltuende Abkühlung mit sporadisch immer wieder dazwischenfunkendem Regen war aber ein gutes Setting für diesen intensiven Arbeitssamstag, der von Holzarbeit, Überlandfahrt, konzeptioneller Textarbeit und familieninterner Kommunikation angefüllt war. Das satte, im Fall des Weinstocklaubs noch zart-frische Hellgrün, bei anderen Arten wie dem Efeu schon derbe Dunkelgrün schaffen gerade in den späten Nachmittags- und Abendstunden bei tief stehender warm scheinender und tatsächlich auch die Haut wärmender Sonne eine sehr anrührende Sommeratmosphäre, die ohne dieses Grün und die Sonne so nicht vorstellbar wären.

Naturbildarrangements mit getrockneten Blattformen

Heute bin ich endlich dazu gekommen, die beiden Karten mit getrockneten Blättern zu sichten, eine Auswahl zu treffen und sie in den beiden doppelseitig transparenten Bildrahmen zu arrangieren, die ich wie die Blätter vor einigen Wochen zum Testen erhalten hatte. Die Rahmen hatte ich schon aufgehängt, mit anderen Einlagen versehen. Nun wollte ich diese gedruckten Blätter durch die losen getrockneten Baumblätter ersetzen. Das Schöne an dieser Zusammenstellung waren die sehr kleinen Formate. Wenn man selbst sammelt, kommen erfahrungsgemäß deutlich größere Exemplare in die Auswahl, von denen einige nach sorgfältigem Pressen und Trocknen dann vielleicht das Zeug haben, gerahmt und gezeigt zu werden. Die Arbeit habe ich in dem Fall gespart, es ging nur ums Auswählen, Arrangieren und Fixieren auf den beiden Rahmenglasscheiben. Letzteres habe ich mit ein wenig Klebestiftfilm realisiert. Der hat den Vorzug später auf der Scheibe wieder mit Wasser abwischbar zu sein. Das Arrangement der wild zusammengewürfelten Blattauswahl sieht in dem einen hochformatigen und dem einen querformatigen Rahmen gut aus. Einige der Blätter konnte ich auch zuordnen. Zum Beispiel kann man den Ginkgo, den Efeu, den Farn und sehr kleine Rosenblätter identifizieren. Aber die anderen sind offenbar Zierformen zugeordnet, die ich nicht genau benennen kann. Egal, sie sehen überwiegend schön aus, und in der Zusammenschau spielt es auch keine Rolle, welche Arten im Einzelnen kombiniert erscheinen. Es ist mehr die Anmutung der vielfältigen Blattformen selbst, die den Reiz ausmacht.

Ein Wassertank, ein Walnussbaum und der Efeu

Früher als geplant haben wir heute den großen schweren Wassertank mit einigen technischen Hilfsmitteln in seiner Position verrückt und dabei u. a. auch um die Längsachse gedreht. Jetzt ist der Ausfluss wieder auf der richtigen Höhe und die Längsausrichtung ist ungefähr so wiederherstellt, wie wir es vorher kannten. Ohne elektrisch betriebenen Seilzug mit Umlenkung wäre das nicht möglich gewesen, jedenfalls nicht allein per Hand und Hebelwirkung. Ein bisschen Sorgen habe ich mir während der Prozedur um unseren Walnussbaum gemacht, dessen Stamm direkt neben dem Tank emporragt. Es hätte sein können, dass durch das Verrücken der Stamm von der Seite gedrückt würde. Das ist aber letztlich doch nicht passiert, es ist noch ein keiner Abstand geblieben. So kann der Stamm noch mehr Umfang zulegen, ohne mit dem Tank zu kollidieren. Schön sieht nach dieser Aktion der Tank jetzt nicht mehr aus, denn wir mussten ja seitlich auch zusätzliche Steinplatten unterlegen bzw. den Tank mit verschiedenen Platten am zurückrollen hindern und fixieren. Die liegen jetzt weitgehend frei, weil der Efeu, der den größten Teil des Tanks überwuchert hat nach unten hin und gerade auf dieser Seite ausgedünnt ist. Jetzt wird es lange dauern, bis der Efeubewuchs wieder dichter geworden ist und den Tank irgendwann wieder vollständig getarnt hat.

Bunter werdender Sommergarten

Na ja, ganz so erholsam war es dann doch nicht, aber ich habe es auch nicht übertrieben und mich auf wenige Aufgaben beschränkt. Am Vormittag schon konnte ich eine Auswahl der vorgezogenen Chili-Pflänzchen auf die ebenfalls schon vorbereiteten Pflanztöpfe verteilen und einpflanzen. Einige sind zwar noch winzig und eigentlich ist es etwas früh fürs Umpflanzen, aber in diesem Frühjahr ist alles ohnehin anders. So denke ich sind die Pflanzen wenigstens dauerhaft an der frischen Luft und können ihre Wurzeln tiefer absenken. Das müsste das Wachstum trotz Lichtarmut dann doch beschleunigen. Mit den eigentlich interessanten Sorten, nämlich den scharfen, warte ich noch, da will ich kein Risiko eingehen. Am Nachmittag habe ich dann das Vorhaben mit den Efeuhecken umgesetzt. Es hat sich bewährt, sie etwas früher zurückzuschneiden, nicht erst, wenn alles in unkontrollierter Form in alle Richtungen wuchert. Auch so ist wieder einmal eine enorme Biomasse aus jungen Blättern zusammengekommen, die unsere gesamte Grünschnitttonne ausgefüllt hat und die wir noch in weiteren Behältern lagern mussten. Lieber etwas öfter nachschneiden und es ist noch überschaubar als weniger häufig mit dann enormem Zeit- und Kraftaufwand. Jetzt sieht wieder alles schön aus, auch M. hat noch übrig gebliebene Winkel des Gartens vom Unkraut befreit und alles geharkt bzw. gerechelt. Allmählich können wir uns zurücklehnen und uns auf den immer dichter und bunter werdenden Sommergarten freuen.

Maisonnentage

Die Sonne hat sich fast unvermindert heute fortgesetzt. Und die Menschen halten sich schon länger und lieber draußen auf. Die Gartensaison ist endlich wahrnehmbar und mit ihr die Tendenz, sich dem Anpflanzen, Züchten und Nutzen von Pflanzen zu widmen. Ich hoffe, mit meinen Anzuchtversuchen Fortschritte zu machen und bald schon die großen Kübel mit den vorgezogenen Winzlingen bepflanzen zu können. Dafür muss man sich sicher sein, dass keine Nachtfröste mehr kommen, um sie nicht einem Schock auszusetzen und die Bemühungen der letzten Wochen womöglich zunichtezumachen. Und schon steht auch schon das nächste Rückschnittprojekt an, denn die Efeuhecke ist in den wenigen heftigen Sonnentagen auf einmal in alle Richtungen ausgewachsen, hat lange Triebe rausgeschossen, die gleich wieder gekappt werden müssen. Denn anders nimmt der Zuwachs überhand und ist nicht mehr zu bändigen. Da wartet wohl einige Wochenendarbeit auf uns, zumal V. tatsächlich von einer guten Honigausbeute bei der Frühtracht redet. Zumindest ist das aktuell so abzusehen. Wäre ja wünschenswert, nachdem es in den Vorjahren nicht so viel Erfreuliches von der Imkerei zu berichten gab.

Wucherndes Grün fordert Rückschnitte

Beim Blick durchs Fenster kommt mir vor allem das Wuchern des Grüns ins Bewusstsein, das durch den enormen Lichtreichtum der letzten Wochen begünstigt wurde. Ganz gut für die Bäume, aber auch ein Stück weit belastend, weil all das Grün auch mit Wasser versorgt werden muss, das aber leider fehlt. So sehnen wir den Regen herbei und hoffen gleichzeitig, dass er nicht im Übermaß oder in Extremregengüssen kommt. Schon ist die nächste Sommer-Gartenarbeit angesagt, denn die Sonne hat unserer Efeuhecken, insbesondere den Bewuchs an der langen Mauer, wieder aus der Form wachsen lassen. Entlang der ganzen Mauer stehen die neuen Triebe, leicht geschwungen, von der Mauer ab und warten darauf, zurückgeschnitten zu werden. In dem Stadium ist das noch ganz angenehm und leicht zu machen, später artet so eine Rückschnittaktion dagegen leicht aus und nimmt Stunden in Anspruch. Ich hoffe, das am Wochenende neben der Holzarbeit noch einschieben zu können.

Motivierte Gartenarbeit mit Baumrückschnitten bei Efeu, Kirschlorbeer und Eibe

Ich merke es erst jetzt, indem ich den heutigen Eintrag formuliere, dass wir einen Einundzwanzigsten hatten. Aber es passt auch ganz gut, ein Tag, der fast vollständig der Gartenarbeit gewidmet war, wie so oft in dieser Jahreszeit und an dem ich ein ziemlich umfangreiches Arbeitspensum in der Zeit mit guten Ergebnissen erledigen konnte. Zwischendurch habe ich noch einen zweiten Rhabarberkuchen gebacken, die letzte Gelegenheit, bevor das Gemüse endgültig nicht mehr genießbar ist. Auch das etwas, was ganz speziell zu dieser Zeit des Jahres passt. Ein Grund, warum wir auch solche kulinarischen Gelegenheiten gerne nutzen. Den größten Teil der Gartenarbeit machte das Zurückschneiden des Efeubewuchses aus. Obwohl ich seit einigen Jahren dafür die Akku-Heckenschere benutze, jedenfalls für die flächig zu bearbeitenden Abschnitte, ist das doch eine sehr zeitintensive Sache. Denn der Efeu wächst bei uns zum einen entlang der Einfahrtsmauer, an der Vorderseite und über den Mauerrücken. Und zum anderen ist die Mariengrotte vollständig mit Efeu umwachsen, das dann auch noch auf den angrenzenden Regenwassertank übergeht, der ebenfalls eine Tarnweste aus Efeu besitzt. Also relativ komplizierte Oberflächen und Formen, die mit der Schere nachzufahren sind. Letztlich bin ich mit dem Rückschnitt aber zufrieden. Jede Menge Grünschnitt ist dabei angefallen, dessen Volumen durch den anschließenden Rückschnitt des Kirschlorbeerbuschs und der Eibe, die in der Gartenecke direkt am Zaun entlang wächst, ungefähr verdoppelt wurde. Einen Teil konnte ich in der grünen Tonne entsorgen und einen Teil müssen wir später dort verstauen, wenn sie wieder geleert ist. Und dann war auch der Rasen erneut zu mähen, wie das bei diesem Frühlingswetter mit viel Sonne und zeitweisem Regen normal ist. Immerhin den davon stammenden Grünschnitt konnte ich noch in der Komposttonne unterbringen. Zusammen mit allem, was M. noch an Unkrautjäten und anderen Gartenaktivitäten beisteuerte, kann sich der Garten jetzt wieder gut sehen lassen. Da freuen wir uns auf viele Tage, an denen wir uns auch während der Woche zumindest eine halbe oder ganze Stunde dort aufhalten können. Wenn eine kunsthandwerkliche Arbeit ansteht, kann der Aufenthalt für mich sich auch schon mal über viele Stunden ausdehnen. Einfach schön im Frühjahr und Sommer, wenn die Wachstums- und Reifeprozesse in der Pflanzenwelt uns ein wenig von ihrer Energie abgeben, im gleichen Maße, wie wir uns ihnen widmen.

Eine erneute Frisur für unseren Efeubewuchs

Der historische Katastrophentag hatte für uns nichts Dramatisches. Wir haben das für unsere Region sehr schöne Wetter, mit Sonne und Wärme am Nachmittag, für die Gartenarbeit genutzt. So habe ich erneut die Efeuhecken zurückgeschnitten, das erste Mal nach dem radikalen Rückschnitt vor etwa 2 ½ Monaten. Das war wieder notwendig, nachdem aus dem wieder geschlossenen Blattbewuchs punktuell lange Triebe herausgeschossen waren, die von der Hecke abstanden. Ich habe das wieder mit der Akku-Heckenschere erledigt, die nicht so viel Power hat und sich insofern gut für den Zweck eignet, denn ich mag es nicht, wenn die ledrigen Efeublätter allzu sehr zerfetzt werden. So wirkt alles nachher sehr sauber beschnitten und der Herbst kann kommen, in dem aber nicht mehr so viel passieren wird. Ich schätze, dass ein weiterer Rückschnitt in diesem Jahr nicht mehr nötig sein wird, zumal wir die jetzt schon vorhandenen Efeufrüchte gerne reifen lassen. Sie eignen sich gut als Bestandteil weihnachtlicher Kränze und sonstiger Dekorationen, wenn die Beeren schon möglichst schwarz ausgereift sind.

Vitale Efeuhecke

Etwa zwei Monate nach dem radikalen Zurückschneiden ist unsere Efeuhecke jetzt wieder lückenlos zusammengewachsen. Das kahle Gehölz an der Oberseite der Mauer, an der sich der Efeu festgesaut hat, ist nicht mehr zu sehen. Und die gewünschte Gesamtform, mit einer durchgehend gleichen Höhe, ist jetzt auch erreicht. Gleichzeitig sind seitlich wieder jede Menge lange Triebe gewachsen, die von der Hecke abstehen. Der nächste Rückschnitt ist also schon angesagt, nur diesmal wird es einfacher, weil die störenden Spanndrähte und Trenngitter nicht mehr vorhanden sind, mit der Heckenschere lassen sich die Linien und Flächen künftig besser egalisieren. Auch das ist den Vorjahren ähnlich, dass während des Augusts wieder ein kräftiger Wachstumsschub durch die Hecke geht, nicht nur, aber ganz besonders beim Efeu, der das noch warme und mit Regenschauern durchsetzte Wetter sehr schätzt und sich damit sichtlich wohl fühlt.

Vertraute Bäume

Ziemlich frühzeitig habe ich mir in diesem Jahr schon einen Baum-Monatskalender für 2022 besorgt. Der ist mir zur lieben Gewohnheit geworden und ein fester Alltagsbestandteil, weil ich ihn täglich für viele Stunden vor Augen habe, mehr oder weniger fixiert, meistens nur als Element des Blickfeldhintergrundes, aber sehr vertraut und wohltuend. So versprechen auch die geheimnisvollen Wälder, die auf der Rückseite des Kalenders in Verkleinerung zu sehen sind, sehr eindrucksvolle, fast magisch anmutende Waldszenen, die mich im nächsten Jahr über alle Jahreszeiten begleiten werden. Etwas anderes, das mir seit vielen Jahren vertraut ist, trat mir heute über eine Anfrage wieder ins Bewusstsein: Das Holz des Efeus, von dem die meisten wohl niemals vermutet hätten, dass es überhaupt existiert. Sehen die meisten doch den Efeu als schlanke Rankpflanze, die sich mit ihren Haftwurzeln überall emporranken kann. Aber es gibt eben auch die alten, starken Efeupflanzen, die beachtliches Kernholzvolumen ausbilden können. Solche Abschnitte konnte ich mir vor einige Jahren besorgen. Schön, dass eine Person mit ähnlicher Begeisterung für die Art über das Baumtagebuch auf das Efeuholzthema aufmerksam geworden ist. Den geäußerten Wunsch kann ich zwar leider nicht erfüllen, aber da gibt es ja das einschlägige Wunschbaum-Armband aus Efeuholz, das die Energie und Ausstrahlung des Efeus in sehr persönlicher, körpernaher Form transportieren kann.

Fortschritte beim Efeu

An der Grotte ist der zurückgeschnittene Efeu inzwischen wieder zum Leben erwacht. Über den kahlen Schnittflächen sind neue kleine Blättchen erschienen, die sich bald ausdehnen werden und dann schon einen Teil der Lücken schließen sollten. An der langen Mauer, dem Hauptort dieser tagesfüllenden Rückschnittaktion, hat sich aber noch nichts bewegt. Vielleicht weil die geschnittenen Äste dort schon dicker waren und frische Triebe aus dem starken Holz nicht so schnell zu erwarten sind. Da wird es noch einige Wochen länger Sommerregenphasen geben, die die Hecke aufatmen lassen und ihr genügend Energie geben, um sich wieder in alter Form präsentieren zu können.