Liebgewonnener Efeubewuchs im Garten

Unsere vom Efeu bewachsenen Flächen im Garten wirken nach dem Rückschnitt ziemlich gerupft. Wie immer um diese Jahreszeit, nachdem ein kräftiges Zurückschneiden der abstehenden Triebe notwendig war, um die Efeudecke in Form zu halten und sich spätere Kraftanstrengungen zu ersparen. M. hat zudem den Drang zwischendrin liegendes vertrocknetes Laub herauszuziehen, was ich für verrückt und unnötig halte, da das beim Efeu, wie auch z. B. bei kleinen Nadelgehölzen wie dem Kriechwacholder normal ist. Was nicht direkt nach außen gekehrt ist und direkt dem Sonnenlicht ausgesetzt, vergeht natürlich im Untergrund. Mich stört das nicht, aber M. muss es eben beseitigen. Entsprechend länger wird es dauern, bis sich die Lücken wieder geschlossen haben. Aber bei einer Saison wie dieser, die von einer Mischung von viel Regen, Bewölkung und sehr sonnigen Phasen geprägt ist, wird die nächste Triebphase des Efeu schon bald neue Ergebnisse zeigen und vermutlich im August den nächsten Rückschnitt notwendig machen. Viel Arbeit ist das immer wieder, aber ich möchte auf den Efeu und seine spezielle kraftvolle Ausstrahlung an den vertrauten Gartenplätzen ungern verzichten.

Effektiver Gartenarbeitstag und Sorge um den Maulbeerbaum

An diesen Wetterwechseltagen leiden wir alle unter denselben körperlichen Problemen. Aber erstaunlicherweise hilft die Gartenarbeit das ganz gut zu ertragen, wie M. am Nachmittag ebenfalls bestätigt hat. Und dazu hatte ich heute jede Menge Gelegenheit. Tatsächlich konnte ich alle Vorhaben auch realisieren: Das Befüllen zahlreicher Pflanzgefäße mit Pflanzerde und Dünger, um sie später mit den vorgezogenen Chilipflanzen und vielleicht auch mit den verspäteten Strohblumen bepflanzen zu können. Das Zurückschneiden der Efeuhecken bzw. des Efeus, das die gesamte Mauer an unserer Einfahrt überwächst und zusätzlich noch unsere Mariengrotte. Allein das war, wie gewohnt, ein Riesenaufwand. Aber der Zeitpunkt war gut und richtig, weil es später zu anstrengend und mit den Akku-Heckenschere auch schwierig umzusetzen ist. Dann noch das späte Säen der Strohblumen, die hoffentlich noch rechtzeitig keimen, damit ich sie in 5-6 Wochen draußen in einen Kübel verpflanzen kann. Und der Rasen war auch mal wieder fällig. M. hat sich mit der nachbereitenden Pflege des Efeus und der Rabatte beschäftigt und ist, wie ich selbst auch, mit dem aktuellen Ergebnis zufrieden. Ich denke, dass allmählich der angenehme Abschnitt der Gartensaison beginnen kann. Wenn alles nur noch wächst und gedeiht. Während hier alles ganz gut aussieht, von dem sehr gebeutelten Pfirsichbaum einmal abgesehen, macht mir der Zustand unseres Maulbeerbaums weiter außerhalb doch Sorgen. Wie V. berichtet hat, sind immer noch nur ganz wenige, winzig kleine Blatttriebe an dem Baum erschienen. Das ist nach all dem Regen und der doch überwiegend moderaten Wärme sehr verwunderlich. Vor allem ist kaum vorstellbar, dass selbst ungewöhnlich kalte Nächte im April tatsächlich die Vitalität der Baums in seinem Leitungssystem in der äußeren Rinde so stark reduziert worden sei sollte, dass er im zweiten Anlauf nicht einmal mehr Blätter ausbilden kann. Ich hoffe, dass das, wenn auch schleppend und stark verzögert, doch noch kommen wird. Ich hatte den Maulbeerbaum bisher immer als sehr robust und unempfindlich kennengelernt. Sollte er aufgrund der ungewöhnlichen Wetterlage im April nun wirklich einen ernsthaften Schaden genommen haben? Es wäre jammerschade.

Gartenvorhaben am Wochenende

Wenn ich zum Wochenende hin meine Pflanzarbeiten fortsetzen könnte, wäre das schön. Wir waren zuletzt richtig auf die Gartenarbeit eingestimmt und hätten gerne intensiver weitergemacht. Aber bei dem ständigen Regen zwischendurch ist einem das verleidet. Es geht mir als nächstes vor allem darum, die Pflanzgefäße für meine selbstgezogenen Chilipflanzen vorzubereiten. Dafür muss ich zuerst noch mehr Pflanzerde herbeischaffen und dann eben die Gefäße damit füllen und sie schichtweise düngen. Die jungen Pflänzchen selbst werde ich erst später einsetzen, da sie einfach noch zu klein sind. In den letzten Tagen nimmt das Wachstum aber stärker Fahrt auf und lässt erstmals breitere Blätter sprießen. Wenn die Sonne nicht ganz ausbleibt, sieht es insofern ganz gut aus mit den Chilis. Später muss ich allerdings geeignet Standort finden. Möglichst intensive Sonneneinstrahlung ist für das Gedeihen dieser Art schon wichtig. Und die dafür in Frage kommenden Plätze sind im Garten rarer geworden. Bei Dauerregen nicht machbar wäre das Rückschneiden des Efeus entlang der Einfahrt und über der Grotte, was jetzt an der Zeit wäre, da schon zu viele abstehende neue Triebe zu sehen sind. In dem Zustand ist es noch leicht. Wenn die Triebe kräftiger und die Blätter ledriger geworden sind, macht das schon mehr Mühe. So hoffe ich auf zumindest eine längere Regenpause im Verlauf des Samstags, um dieses Vorhaben umsetzen zu können.

Wochenendliche Aufgabenpläne

M. hatte die Idee, am Wochenende die diesjährige Rund-ums-Haus-Frühjahrsreinigung durchzuführen. Mir scheint das gewagt, weil der Samstag möglicherweise der erste Tag sein könnte, an dem erträgliche Temperatur mit Frühlingssonne zusammenfällt. Aber wenn doch nicht, könnte die Aktion unangenehm werden. Außerdem war es in den Vorjahren immer so zeitaufwändig, dass man sich eine Aufteilung auf zwei Wochenenden vorstellen könnte. Die Sache ist noch nicht ganz ausgemacht, vielleicht wird ja doch echte Gartenarbeit im Vordergrund stehen. Und dazu würde auch der erste Rückschnitt des Efeus im neuen Jahr gehören. Der sollte möglichst nicht aus der Form geraten und irgendwann unkontrollierbar werden. Aber auch einige handwerkliche Aufgaben mit den gerade eingekauften Holzabschnitten würde gut in dieses Wochenende passen. Die eine Art wird als Grünholz geliefert, was bedeutet, dass ich es erst durch die Markröhre teilen und in größere Abschnitte sägen muss, um es anschließend zu wachsen und zum Trocknen auszulegen. Damit sollte man ja nicht zu lange warten, damit die Schwundrisse nicht überhandnehmen und am Ende die Ausbeute an verwertbarem Material reduzieren. Ich freue mich, von dieser schwierig zu besorgenden Art gutes und typisches Material gefunden zu haben. Das ist auch perspektivisch beruhigend, wenn man immer sicher sein kann, dass ausreichend gutes Grundmaterial für die Wunschbaum-Manufaktur auf Vorrat ist.

Efeu wächst üppig

Das ist genau das Wetter, welches unsere Efeuhecken zum Ausreiben frischer Blätter treibt. Sehr üppig legen sich die zarten hellgrünen Blätter über das über Winter schon ledrig dunkelgrün gewordenes altes Blattwerk. Noch ist es ganz zart und weich. Aber bald schon werden die neuen Blattriebe weit hinausschießen. Und dann wird ein neuer Rückschnitt nötig sein, der noch recht moderat realisierbar ist, wenn das leichte Gehölz der Blattstiele noch weich sind. Und wenn das Volumen der frischen Biomasse sich noch in Grenzen hält. Lieber mehrere Male im Jahr den Efeu zurückschneiden als nur einmal. Das nämlich artet dann in ein Mammutprojekt aus. Noch aber ist es zu nass und ungemütlich. Für diese ersten Baumschnittarbeiten des Frühjahrs will ich echtes sonnenreiches Frühlingswetter abwarten. Das könnte dann mit unserer jährlichen Frühjahrsreinemachaktion rund ums Haus zusammenfallen.

Efeuschnitt, Efeufrüchte und vegetabile Weihnachtssymbolik

Für die Feinarbeiten an meiner aktuellen Manufaktur-Arbeit war das Wetter heute wieder ideal. So konnte ich mich draußen platzieren, zwar bei wenig Sonnenschein, aber angenehm lauer Luft, und bis zum Abend weitgehende Arbeitsschritte abschließen. So, dass ich die beiden Armbänder morgen ganz fertigstellen kann. Um den neuen Akku zu testen hatte ich zwischendurch schon am Vormittag die jüngsten frischen Triebe an der mit Efeu bewachsenen Einfahrtsmauer mit der Heckenschere beschnitten. Bei dem vielen Regen der letzten Wochen, kombiniert mit zeitweise viel Licht, ist der Efeu wieder enorm aus der Form geschossen, was die Korrektur notwendig gemacht hat. Ich denke aber, es wird in diesem Jahr keinen weitere Rückschnitt geben. Schon allein, um die Efeufrüchte nicht zu gefährden, die jetzt schon ziemlich zahlreich zu sehen sind, nur eben noch ziemlich grün. Bis zum Winter werden sie sich sukzessive ins Bläulich-Schwarze hin verfärben und dann als vegetabiler Symbolschmuck für unsere Weihnachtskränze verwendbar sein. Ich finde, der immergrüne Efeu passt gut in die Reihe der Weihnachtspflanzen, neben der Mistel, und er hat den Vorteil, dass er direkt an verschiedenen Stellen des Gartens wächst und auf Grund seines Alters eben auch viele Fruchtstände trägt. Ich hoffe nur, sie werden sich noch bis zum Beginn der Adventszeit ausreichend dunkel färben. Ganz grün finde ich sie weniger attraktiv und ausdruckstark.

Baumfotografische Themen im Spätsommer und Herbst

Spätsommer und Herbst bieten ihre ganz speziellen fotografischen Naturmotive. Ich denke daran, eine Reihe von Nahaufnahmen von Baum-Früchten und späten -blüten in dieser Zeit zu realisieren. Bevorzugt zu Motiven, die in meinem Portfolio noch unterrepräsentiert sind. Eines davon ist die Blüte des Efeus, die parallel zu den noch grünen Fruchtständen an einem unserer Efeuhecken auf ihrem Höhepunkt angekommen ist, zudem auch in größeren Flächen vorhanden, so dass sich gute fotografische Ausschnitte mit genau diesem Thema daraus herstellen lassen sollten. Aber wie immer bei solchen Vorhaben ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt, v. a. das richtige Licht abzupassen und die nötige Ruhe mit voller Konzentration auf die spezielle fotografische Aufgabe mitzubringen. Auf solche stimmigen Momente, beim Efeu wie bei einer Reihe weiterer Baummotive, hoffe ich für die kommenden Wochen.

Schöner Sommer-Heim-und-Garten-Arbeitstag

Jetzt ist unser Efeubewuchs wieder in Form. Die dieses Jahr wenigen Pfirsiche habe ich abgeerntet und nebenbei den Baum auch schon grundlegend zurückgeschnitten. Und Ms Wunsch, einen Abschnitt unserer Zierpflanzenflächen zu jäten und zu begradigen bin ich auch noch nachgegangen. Zusammen mit einigem Kehren und Reinigen war mit diesen Gartenarbeiten der größte Teil des Samstags ausgefüllt, was bei dem schwül-warmen Wetter einige Anstrengung bedeutete. Dazwischen habe ich ein neues Waffelrezept ausprobiert, das sich zwar als langwierig herausgestellt hat, aber zu einem sehr wohlschmeckenden Ergebnis geführt hat und uns auch noch die morgige Mahlzeit gleich mitgesichert hat. Ein schöner Sommer-Heim- und-Garten-Arbeitstag, an dem wir uns tatsächlich auch nur diesen Aufgaben widmen konnten, was nicht so häufig vorkommt.

Ersatzarbeiten im Spätsommer

Im Nachhinein ist es doch ganz gut, dass die Brennholzaktion verschoben werden musste. Das schwül-heiße Wetter, das jetzt mit dem schmuddeligen Regenwetter der letzten Woche so heftig kontrastiert, wäre für die anstrengende körperliche Arbeit wahrscheinlich nicht günstig gewesen. Vielleicht ist dann zwei, drei Tage im frühen Herbst angebrachter, auch wenn die sich weniger gut in den Zeitplan integrieren lassen. Morgen geht’s erst einmal an verschiedene Gartenarbeiten, v. a. die Efeuhecke muss wieder zurückgeschnitten werden. Und auch die Staudenbeete verdienen ein genaueres Auge, da sich zwischendrin viel Unkraut festgesetzt hat. So werden wir die frei gewordenen Tage auch unter widrigen Bedingungen gut und sinnvoll ausfüllen können.

Anrührende sommerliche Nachmittage mit sattem Grün

Gutes Zeitmanagement war auch heute wieder angesagt. Wie so häufig an Samstagen, die in unserer Familie traditionell mit Erledigungen rund ums Haus und Formalitäten angefüllt sind. Bei mir natürlich zusätzlich mit meinen Projektarbeiten, so dass gerade an den Samstagen enorm viel zusammenkommt. Die wohltuende Abkühlung mit sporadisch immer wieder dazwischenfunkendem Regen war aber ein gutes Setting für diesen intensiven Arbeitssamstag, der von Holzarbeit, Überlandfahrt, konzeptioneller Textarbeit und familieninterner Kommunikation angefüllt war. Das satte, im Fall des Weinstocklaubs noch zart-frische Hellgrün, bei anderen Arten wie dem Efeu schon derbe Dunkelgrün schaffen gerade in den späten Nachmittags- und Abendstunden bei tief stehender warm scheinender und tatsächlich auch die Haut wärmender Sonne eine sehr anrührende Sommeratmosphäre, die ohne dieses Grün und die Sonne so nicht vorstellbar wären.

Naturbildarrangements mit getrockneten Blattformen

Heute bin ich endlich dazu gekommen, die beiden Karten mit getrockneten Blättern zu sichten, eine Auswahl zu treffen und sie in den beiden doppelseitig transparenten Bildrahmen zu arrangieren, die ich wie die Blätter vor einigen Wochen zum Testen erhalten hatte. Die Rahmen hatte ich schon aufgehängt, mit anderen Einlagen versehen. Nun wollte ich diese gedruckten Blätter durch die losen getrockneten Baumblätter ersetzen. Das Schöne an dieser Zusammenstellung waren die sehr kleinen Formate. Wenn man selbst sammelt, kommen erfahrungsgemäß deutlich größere Exemplare in die Auswahl, von denen einige nach sorgfältigem Pressen und Trocknen dann vielleicht das Zeug haben, gerahmt und gezeigt zu werden. Die Arbeit habe ich in dem Fall gespart, es ging nur ums Auswählen, Arrangieren und Fixieren auf den beiden Rahmenglasscheiben. Letzteres habe ich mit ein wenig Klebestiftfilm realisiert. Der hat den Vorzug später auf der Scheibe wieder mit Wasser abwischbar zu sein. Das Arrangement der wild zusammengewürfelten Blattauswahl sieht in dem einen hochformatigen und dem einen querformatigen Rahmen gut aus. Einige der Blätter konnte ich auch zuordnen. Zum Beispiel kann man den Ginkgo, den Efeu, den Farn und sehr kleine Rosenblätter identifizieren. Aber die anderen sind offenbar Zierformen zugeordnet, die ich nicht genau benennen kann. Egal, sie sehen überwiegend schön aus, und in der Zusammenschau spielt es auch keine Rolle, welche Arten im Einzelnen kombiniert erscheinen. Es ist mehr die Anmutung der vielfältigen Blattformen selbst, die den Reiz ausmacht.

Ein Wassertank, ein Walnussbaum und der Efeu

Früher als geplant haben wir heute den großen schweren Wassertank mit einigen technischen Hilfsmitteln in seiner Position verrückt und dabei u. a. auch um die Längsachse gedreht. Jetzt ist der Ausfluss wieder auf der richtigen Höhe und die Längsausrichtung ist ungefähr so wiederherstellt, wie wir es vorher kannten. Ohne elektrisch betriebenen Seilzug mit Umlenkung wäre das nicht möglich gewesen, jedenfalls nicht allein per Hand und Hebelwirkung. Ein bisschen Sorgen habe ich mir während der Prozedur um unseren Walnussbaum gemacht, dessen Stamm direkt neben dem Tank emporragt. Es hätte sein können, dass durch das Verrücken der Stamm von der Seite gedrückt würde. Das ist aber letztlich doch nicht passiert, es ist noch ein keiner Abstand geblieben. So kann der Stamm noch mehr Umfang zulegen, ohne mit dem Tank zu kollidieren. Schön sieht nach dieser Aktion der Tank jetzt nicht mehr aus, denn wir mussten ja seitlich auch zusätzliche Steinplatten unterlegen bzw. den Tank mit verschiedenen Platten am zurückrollen hindern und fixieren. Die liegen jetzt weitgehend frei, weil der Efeu, der den größten Teil des Tanks überwuchert hat nach unten hin und gerade auf dieser Seite ausgedünnt ist. Jetzt wird es lange dauern, bis der Efeubewuchs wieder dichter geworden ist und den Tank irgendwann wieder vollständig getarnt hat.

Bunter werdender Sommergarten

Na ja, ganz so erholsam war es dann doch nicht, aber ich habe es auch nicht übertrieben und mich auf wenige Aufgaben beschränkt. Am Vormittag schon konnte ich eine Auswahl der vorgezogenen Chili-Pflänzchen auf die ebenfalls schon vorbereiteten Pflanztöpfe verteilen und einpflanzen. Einige sind zwar noch winzig und eigentlich ist es etwas früh fürs Umpflanzen, aber in diesem Frühjahr ist alles ohnehin anders. So denke ich sind die Pflanzen wenigstens dauerhaft an der frischen Luft und können ihre Wurzeln tiefer absenken. Das müsste das Wachstum trotz Lichtarmut dann doch beschleunigen. Mit den eigentlich interessanten Sorten, nämlich den scharfen, warte ich noch, da will ich kein Risiko eingehen. Am Nachmittag habe ich dann das Vorhaben mit den Efeuhecken umgesetzt. Es hat sich bewährt, sie etwas früher zurückzuschneiden, nicht erst, wenn alles in unkontrollierter Form in alle Richtungen wuchert. Auch so ist wieder einmal eine enorme Biomasse aus jungen Blättern zusammengekommen, die unsere gesamte Grünschnitttonne ausgefüllt hat und die wir noch in weiteren Behältern lagern mussten. Lieber etwas öfter nachschneiden und es ist noch überschaubar als weniger häufig mit dann enormem Zeit- und Kraftaufwand. Jetzt sieht wieder alles schön aus, auch M. hat noch übrig gebliebene Winkel des Gartens vom Unkraut befreit und alles geharkt bzw. gerechelt. Allmählich können wir uns zurücklehnen und uns auf den immer dichter und bunter werdenden Sommergarten freuen.

Maisonnentage

Die Sonne hat sich fast unvermindert heute fortgesetzt. Und die Menschen halten sich schon länger und lieber draußen auf. Die Gartensaison ist endlich wahrnehmbar und mit ihr die Tendenz, sich dem Anpflanzen, Züchten und Nutzen von Pflanzen zu widmen. Ich hoffe, mit meinen Anzuchtversuchen Fortschritte zu machen und bald schon die großen Kübel mit den vorgezogenen Winzlingen bepflanzen zu können. Dafür muss man sich sicher sein, dass keine Nachtfröste mehr kommen, um sie nicht einem Schock auszusetzen und die Bemühungen der letzten Wochen womöglich zunichtezumachen. Und schon steht auch schon das nächste Rückschnittprojekt an, denn die Efeuhecke ist in den wenigen heftigen Sonnentagen auf einmal in alle Richtungen ausgewachsen, hat lange Triebe rausgeschossen, die gleich wieder gekappt werden müssen. Denn anders nimmt der Zuwachs überhand und ist nicht mehr zu bändigen. Da wartet wohl einige Wochenendarbeit auf uns, zumal V. tatsächlich von einer guten Honigausbeute bei der Frühtracht redet. Zumindest ist das aktuell so abzusehen. Wäre ja wünschenswert, nachdem es in den Vorjahren nicht so viel Erfreuliches von der Imkerei zu berichten gab.

Wucherndes Grün fordert Rückschnitte

Beim Blick durchs Fenster kommt mir vor allem das Wuchern des Grüns ins Bewusstsein, das durch den enormen Lichtreichtum der letzten Wochen begünstigt wurde. Ganz gut für die Bäume, aber auch ein Stück weit belastend, weil all das Grün auch mit Wasser versorgt werden muss, das aber leider fehlt. So sehnen wir den Regen herbei und hoffen gleichzeitig, dass er nicht im Übermaß oder in Extremregengüssen kommt. Schon ist die nächste Sommer-Gartenarbeit angesagt, denn die Sonne hat unserer Efeuhecken, insbesondere den Bewuchs an der langen Mauer, wieder aus der Form wachsen lassen. Entlang der ganzen Mauer stehen die neuen Triebe, leicht geschwungen, von der Mauer ab und warten darauf, zurückgeschnitten zu werden. In dem Stadium ist das noch ganz angenehm und leicht zu machen, später artet so eine Rückschnittaktion dagegen leicht aus und nimmt Stunden in Anspruch. Ich hoffe, das am Wochenende neben der Holzarbeit noch einschieben zu können.

Motivierte Gartenarbeit mit Baumrückschnitten bei Efeu, Kirschlorbeer und Eibe

Ich merke es erst jetzt, indem ich den heutigen Eintrag formuliere, dass wir einen Einundzwanzigsten hatten. Aber es passt auch ganz gut, ein Tag, der fast vollständig der Gartenarbeit gewidmet war, wie so oft in dieser Jahreszeit und an dem ich ein ziemlich umfangreiches Arbeitspensum in der Zeit mit guten Ergebnissen erledigen konnte. Zwischendurch habe ich noch einen zweiten Rhabarberkuchen gebacken, die letzte Gelegenheit, bevor das Gemüse endgültig nicht mehr genießbar ist. Auch das etwas, was ganz speziell zu dieser Zeit des Jahres passt. Ein Grund, warum wir auch solche kulinarischen Gelegenheiten gerne nutzen. Den größten Teil der Gartenarbeit machte das Zurückschneiden des Efeubewuchses aus. Obwohl ich seit einigen Jahren dafür die Akku-Heckenschere benutze, jedenfalls für die flächig zu bearbeitenden Abschnitte, ist das doch eine sehr zeitintensive Sache. Denn der Efeu wächst bei uns zum einen entlang der Einfahrtsmauer, an der Vorderseite und über den Mauerrücken. Und zum anderen ist die Mariengrotte vollständig mit Efeu umwachsen, das dann auch noch auf den angrenzenden Regenwassertank übergeht, der ebenfalls eine Tarnweste aus Efeu besitzt. Also relativ komplizierte Oberflächen und Formen, die mit der Schere nachzufahren sind. Letztlich bin ich mit dem Rückschnitt aber zufrieden. Jede Menge Grünschnitt ist dabei angefallen, dessen Volumen durch den anschließenden Rückschnitt des Kirschlorbeerbuschs und der Eibe, die in der Gartenecke direkt am Zaun entlang wächst, ungefähr verdoppelt wurde. Einen Teil konnte ich in der grünen Tonne entsorgen und einen Teil müssen wir später dort verstauen, wenn sie wieder geleert ist. Und dann war auch der Rasen erneut zu mähen, wie das bei diesem Frühlingswetter mit viel Sonne und zeitweisem Regen normal ist. Immerhin den davon stammenden Grünschnitt konnte ich noch in der Komposttonne unterbringen. Zusammen mit allem, was M. noch an Unkrautjäten und anderen Gartenaktivitäten beisteuerte, kann sich der Garten jetzt wieder gut sehen lassen. Da freuen wir uns auf viele Tage, an denen wir uns auch während der Woche zumindest eine halbe oder ganze Stunde dort aufhalten können. Wenn eine kunsthandwerkliche Arbeit ansteht, kann der Aufenthalt für mich sich auch schon mal über viele Stunden ausdehnen. Einfach schön im Frühjahr und Sommer, wenn die Wachstums- und Reifeprozesse in der Pflanzenwelt uns ein wenig von ihrer Energie abgeben, im gleichen Maße, wie wir uns ihnen widmen.

Eine erneute Frisur für unseren Efeubewuchs

Der historische Katastrophentag hatte für uns nichts Dramatisches. Wir haben das für unsere Region sehr schöne Wetter, mit Sonne und Wärme am Nachmittag, für die Gartenarbeit genutzt. So habe ich erneut die Efeuhecken zurückgeschnitten, das erste Mal nach dem radikalen Rückschnitt vor etwa 2 ½ Monaten. Das war wieder notwendig, nachdem aus dem wieder geschlossenen Blattbewuchs punktuell lange Triebe herausgeschossen waren, die von der Hecke abstanden. Ich habe das wieder mit der Akku-Heckenschere erledigt, die nicht so viel Power hat und sich insofern gut für den Zweck eignet, denn ich mag es nicht, wenn die ledrigen Efeublätter allzu sehr zerfetzt werden. So wirkt alles nachher sehr sauber beschnitten und der Herbst kann kommen, in dem aber nicht mehr so viel passieren wird. Ich schätze, dass ein weiterer Rückschnitt in diesem Jahr nicht mehr nötig sein wird, zumal wir die jetzt schon vorhandenen Efeufrüchte gerne reifen lassen. Sie eignen sich gut als Bestandteil weihnachtlicher Kränze und sonstiger Dekorationen, wenn die Beeren schon möglichst schwarz ausgereift sind.

Vitale Efeuhecke

Etwa zwei Monate nach dem radikalen Zurückschneiden ist unsere Efeuhecke jetzt wieder lückenlos zusammengewachsen. Das kahle Gehölz an der Oberseite der Mauer, an der sich der Efeu festgesaut hat, ist nicht mehr zu sehen. Und die gewünschte Gesamtform, mit einer durchgehend gleichen Höhe, ist jetzt auch erreicht. Gleichzeitig sind seitlich wieder jede Menge lange Triebe gewachsen, die von der Hecke abstehen. Der nächste Rückschnitt ist also schon angesagt, nur diesmal wird es einfacher, weil die störenden Spanndrähte und Trenngitter nicht mehr vorhanden sind, mit der Heckenschere lassen sich die Linien und Flächen künftig besser egalisieren. Auch das ist den Vorjahren ähnlich, dass während des Augusts wieder ein kräftiger Wachstumsschub durch die Hecke geht, nicht nur, aber ganz besonders beim Efeu, der das noch warme und mit Regenschauern durchsetzte Wetter sehr schätzt und sich damit sichtlich wohl fühlt.

Vertraute Bäume

Ziemlich frühzeitig habe ich mir in diesem Jahr schon einen Baum-Monatskalender für 2022 besorgt. Der ist mir zur lieben Gewohnheit geworden und ein fester Alltagsbestandteil, weil ich ihn täglich für viele Stunden vor Augen habe, mehr oder weniger fixiert, meistens nur als Element des Blickfeldhintergrundes, aber sehr vertraut und wohltuend. So versprechen auch die geheimnisvollen Wälder, die auf der Rückseite des Kalenders in Verkleinerung zu sehen sind, sehr eindrucksvolle, fast magisch anmutende Waldszenen, die mich im nächsten Jahr über alle Jahreszeiten begleiten werden. Etwas anderes, das mir seit vielen Jahren vertraut ist, trat mir heute über eine Anfrage wieder ins Bewusstsein: Das Holz des Efeus, von dem die meisten wohl niemals vermutet hätten, dass es überhaupt existiert. Sehen die meisten doch den Efeu als schlanke Rankpflanze, die sich mit ihren Haftwurzeln überall emporranken kann. Aber es gibt eben auch die alten, starken Efeupflanzen, die beachtliches Kernholzvolumen ausbilden können. Solche Abschnitte konnte ich mir vor einige Jahren besorgen. Schön, dass eine Person mit ähnlicher Begeisterung für die Art über das Baumtagebuch auf das Efeuholzthema aufmerksam geworden ist. Den geäußerten Wunsch kann ich zwar leider nicht erfüllen, aber da gibt es ja das einschlägige Wunschbaum-Armband aus Efeuholz, das die Energie und Ausstrahlung des Efeus in sehr persönlicher, körpernaher Form transportieren kann.

Fortschritte beim Efeu

An der Grotte ist der zurückgeschnittene Efeu inzwischen wieder zum Leben erwacht. Über den kahlen Schnittflächen sind neue kleine Blättchen erschienen, die sich bald ausdehnen werden und dann schon einen Teil der Lücken schließen sollten. An der langen Mauer, dem Hauptort dieser tagesfüllenden Rückschnittaktion, hat sich aber noch nichts bewegt. Vielleicht weil die geschnittenen Äste dort schon dicker waren und frische Triebe aus dem starken Holz nicht so schnell zu erwarten sind. Da wird es noch einige Wochen länger Sommerregenphasen geben, die die Hecke aufatmen lassen und ihr genügend Energie geben, um sich wieder in alter Form präsentieren zu können.

Sommerregentag

Ein Regentag und fast schon wieder kühl, jedenfalls musste ich einen Pullover überziehen, nachdem in den letzten Wochen durchgehend Sommerkleidung angesagt war. Ich hoffe, der Efeu und die übrigen Gartenbäume werden das Nass nutzen, um sich zu erholen. Ganz besonders der Efeu, der durch den Rückschnitt so stark amputiert wirkt. Regen bei gleichzeitiger Wärme kann helfen, dass er aus dem blattlosen Holz neue Triebe bildet, die die Geschlossenheit der immergrünen Pflanze wiederherstellen. Das kann noch etwas dauern, aber es kommt dann irgendwann sehr schnell.

Wiederherstellung eines Unverwüstlichen

Bei der schwülen Trockenheit kann die kahlgeschnittene Efeuhecke natürlich noch nicht neu ergrünen. Das muss für die Pflanze eine Art Schock sein. Und doch weiß ich, dass sie es vertragen kann und bei nächster anhaltender Gelegenheit ihren Wiederherstellungsmechanismus aktivieren wird. Den Auftakt könnte der nächste Wochenanfang bieten, wenn zu der etwas gemäßigteren Wärme noch Regen hinzukommt. Dann oder vielleicht bei einer der nachfolgenden Wiederholungen werden sich wahrscheinlich über Nacht wieder neue Triebe im verholzten Grund zeigen und die „Wunde“ allmählich wieder schließen. Und dann wird die an der Mauer sich festsaugende Hecke so regelmäßig wie lange nicht aussehen und uns zeigen, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Hochsommerlicher Erholungssonntag

Nach der übermäßig schlauchenden Gartenarbeit gestern war der Auftakt zu der ersten richtig heißen Sommerwetterphase des Jahres erst einmal für Erholung reserviert. M. und V. ging es ähnlich, so dass wir gemeinsam den Tag als echten Sonntag ausgefüllt haben. Der Blick auf die oben blattlose Efeuhecke, mein gestriges Werk erfüllt mich mit gemischter Emotion: Froh, das erledigt zu haben, aber auch etwas erschrocken darüber, dass es länger dauern dürfte, bis aus dem dicken alten Gehölz wieder grüne Triebe erscheinen. Der gerupfte Zustand wird uns demnächst mindestens den gesamten Hochsommer noch begleiten. Aber es gibt beim Efeu eben immer noch einen zweiten Wachstumsschub. Und der dürfte auch die durch den radikalen Rückschnitt kahlen Stellen erfassen.

Die Efeuhecke und ein großer Kraftakt

Eigentlich hatte ich mir nur vorgenommen, den Efeubewuchs an der Einfahrtmauer und über der Grotte zurückzuschneiden. Das ist mindestens zweimal im Jahr möglich und lässt sich mit der akkubetriebenen Heckenschere etwas zeitsparender umsetzen. Aber diesmal hat sich das Vorhaben so ausgeweitet, dass ich mit Unterstützung den ganzen Tag damit in sehr kraftraubender Form beschäftigt war. Grund war, dass die Hecke an der Einfahrt, die über die Mauer gewachsen ist, mit den Jahren aus der Form geraten ist. Vor allem war sie viel zu hoch geworden. Nachdem ich am einen Ende damit begonnen hatte, die Höhe zu reduzieren, an dem Ende, an dem sie noch etwas niedriger war, war die Diskrepanz zum Schlussabschnitt doch zu groß. Deshalb die Entscheidung, die gesamte Länge auf eine Höhe herunterzusetzen. Da das Efeu aber im Untergrund stark verholzt ist, war dafür ein ziemlicher Kraftakt notwendig. Mit der langarmigen Astschere so viel Holz wegzuschneiden, ist schon sehr mühsam, zumal gespannte Drähte und ein Schutzgitter im Weg waren und das Efeugehölz sehr spröde und verzweigt ist. So ist das sehr zeitaufwändig geraten und hat am Ende sämtliche Grünschnittgefäße und Tonnen, die ich auftreiben konnte, mit Schnittmaterial gefüllt. Nachträglich bin ich trotz der Mühe froh, das so durchgezogen zu haben. Die Hecke ist im gesamten beschnittenen Bereich zwar jetzt erst einmal kahl, aber das wird sich in ca. einem halben Jahr wieder begrünen. Vor allem aber kann ich sie künftig in der Höhe leichter in Form halten. Zudem ergibt die gleichmäßige Linie auch ein schöneres Gesamtbild.

Arbeit an Efeu und Gartenbäumen

Nach dem Ausflug gestern war das ein willkommen ruhiger Sonntag, der uns durchschnaufen ließ, bevor die neue Woche die leicht nervige Anspannung dieses Krisenjahrs sich wieder fortsetzen lässt. Und schon habe ich das kommende Wochenende im Blick, an dem sicher wieder einige Gartenarbeiten anstehen, darunter der Rückschnitt des Efeus und das Umpositionieren des schweren Wassertanks, der ebenfalls mit Efeu überwachsen ist. Mit der Art, wie sich die übrigen Gartenbäume entwickeln, bin ich ganz zufrieden, wenn sie auch verspätet ihre Vitalität entfalten. Nur der kleine Pfirsichbaum mit den jetzt schon zahlreichen Fruchtanlagen macht mir etwas Sorge, da die Blätter überwiegend von einem Pilz befallen sind, die sie sich kräuseln lässt. Bei anderen Obstbäumen habe ich das oft beobachtet und weiß, dass es sich im Jahresverlauf auswachsen kann. So hoffe ich auch in dem Fall, dass der junge Baum diesen Befall gut wegstecken kann.

Feiertäglich anmutende Feiertage

Es ist schön und beruhigend, wenn ein Feiertag diese besondere feiertägliche Atmosphäre ausstrahlt, die ich persönlich mit Feiertagen verbinde. Das ist für mich fast immer der Fall, so auch an diesem, auch wenn ich zu Fronleichnam nicht dieselbe Verbindung habe wie zu den meisten anderen christlichen Feiertagen. Die extreme Sonne der letzten Tage war heute deutlich zurückgefahren, und auch das trug zu der ruhigen Ausstrahlung des Tages in der Wochenmitte bei. Draußen stärken sich die Pflanzen an den kühleren Nächten und leicht feuchten und wolkenbedeckten Tagen, um deutliche Wachstumsschübe gerade bei den Blättern zu entwickeln. Einen solche Schub hat der Efeubewuchs bei uns gemacht, so dass sehr bald ein Rückschnitt angesagt ist. Der wird aber erst in der kommenden Woche stattfinden können, da der Samstag erst noch von anderen Vorhaben auch mit Bezug zum Garten ausgefüllt sein wird.

Späte Gartenbäume

Alles Grün beginnt jetzt im Garten zu wuchern. Die Efeuhecken haben in den beiden vergangenen Wochen enorm viel junge Blätter gebildet und drohen mal wieder zu opulent zu werden. Da ist ein Rückschnitt dringend erforderlich, wohlwissend, dass es nicht der letzte Wachstumsschub dieses Jahres gewesen sein wird. Erfreulicherweise kommen jetzt dank der Sonne auch die Gartenbäume stärker in Tritt, lassen endlich ihre Blätter wachsen, auf eine stabile Witterung in nächster Zukunft vertrauend. Und auch die Sommerblumen gedeihen gut, nur dass die extreme Sonneneinstrahlung in ihrem aktuellen Wachstumszustand noch nicht gut vertragen. Da müssen wir immer wieder etwas abpflücken, was in der Sonne verdorrt war oder das Pflanzgefäß etwas verschieben, um zu starke Einstrahlung zu verhindern. Aber ich gieße auch regelmäßig und schon jetzt recht viel, und zwischendurch ist uns ja immer noch auch wechselhaftes Regenwetter vergönnt, über das sich alle Grünpflanzen sehr freuen.

Erholsames Spätsommerintermezzo

So viel Regen Ende August ist doch recht ungewohnt. Aber wir haben das eigentlich auch schon herbeigesehnt, da alles so ausgetrocknet war. Ich schätze, die Bäume werden es genießen, endlich wieder auftanken zu können. Und gewissen Blumen leben auch auf, die für Dauerhitze und sehr hohe Temperaturen nicht gemacht sind. Jetzt machen die Efeutriebe richtig kräftige Schüsse und müssen demnächst wieder zurückgeschnitten werden. Weniger vorteilhaft ist es für meine Strohblumen, die Dauerregen nicht gut vertragen und die geöffneten Blütenköpfe verblassen lassen. Auch die jetzt schon zahlreich gewachsenen, aber noch grünen Chilischoten mögen es lieber trocken und sonnig. Wenn das so anhält, werden die ersten anfangen zu platzen. Das ist schade, denn gerade jetzt bräuchte dieser Art viel Sonne, um auszureifen. Nun wollen wir hoffen, dass dieses Regentief seine positivsten Wirkungen nicht überstrapaziert und wir sehr bald einen milden, sonnenreichen Frühherbst mit bunten Farben erleben dürfen.

Regensegen und üppiger Efeuwuchs

In der letzten Nacht gab es nun endlich auch bei uns ergiebigen Regen, von dem ich fast nichts mitbekommen habe. Am morgen aber war unser Springbrunnenbecken vollgelaufen, und auch aus dem großen Regenwassertank kann ich jetzt wieder Gießwasser abzweigen. Nach so langer Durststrecke und der Notwendigkeit, Leitungswasser zu verwenden, ist das ein Segen. Auch die Abkühlung gegenüber der großen Hitze vorher ist wohltuend, vor allem für die Grünpflanzen. Wie immer, wenn es einen Wechsel von viel Sonnenlicht und Regen gibt, schießt der Efeu wieder neue Triebe hervor, die an unserem Mauerbewuchs hervorstechen. Noch eine Weile mit diesem Wetter und ich kann den nächsten Rückschnitt vornehmen. Das ist immer mit Arbeit verbunden, lässt uns einiges an Staub einatmen, weil die Efeuhecken gute Staubfänger sind. Aber die Gesamtanmutung der mit Efeu bewachsenen Flächen, überhaupt die Ausstrahlung der Pflanze, ist uns wichtig und prägt den Charakter des hausnahen Gartens doch wesentlich. Wichtig ist auch, dass die tief gehenden Wurzeln des Efeus wieder mehr Feuchtigkeit speichern können. Denn bei anhaltender Trockenheit beginnt auch diese Art irgendwann schlapp zu werden.

Entspannte späte Gartenarbeit

Nach viel Projektarbeit, für einen Samstag im Sommer bei mir eher ungewöhnlich, bin ich doch noch an der Gartenarbeit am späten Nachmittag hängen geblieben. Da gab es noch einige Baustellen, das schon wieder aus der Form gewachsene Efeu, die Stellen am Boden, die vom Maulwurf aufgewühlt worden waren und an denen jetzt der Rindenmulch nicht mehr vorhanden war, gespannte Drähte, um die langen, allzu oft schon auf dem Boden liegenden Triebe der wieder üppig wuchernden Physalis, die uns im Spätsommer immer so viel Freude macht. Ein schöner Ausklang dieses Samstags, der uns auf einen moderaten, angenehmen Sonntag hoffen lässt.

Pflicht und Kür der Sommergartenarbeit

Das war ein wirklich intensiver Gartenarbeitstag, der tatsächlich ausschließlich mit Gartenarbeit angefüllt war. Drei große Pflanzgefäße für die Chilis vorbereitet und alle größeren Chilipflänzchen eingepflanzt. Sämtliche Strohblumenpflänzchen von der Pflanzschale in den vorbereiteten großen Pflanztopf gesetzt. Es waren nur wenige übrige, weil ich sie sehr eng zusammengesetzt hatte. Die haben dann noch einen Platz im Garten gefunden. Für M. verschiedene Blumen umgetopft bzw. verpflanzt. Die letzten Sonnenblumen im Garten eingepflanzt, und auch der bisher größte der wenigen Rizinusstauden, die ich dieses Jahr groß ziehen konnte. Ein oder zwei weitere werden später noch folgen, wenn sie stabil und groß genug sind. Und dann stand noch der Rückschnitt der Efeuhecken an, die bei uns eher Efeubewüchse sind. Über der Grotte und an der langen Einfahrtmauer. Da musste ich diesmal doch mit der Heckenschere dran, da es von Hand nicht zu bewältigen gewesen wäre. So war der Efeu zuletzt gewuchert. Ein gutes Stück Arbeit war es trotzdem. Immer hat V. am Ende noch ein wenig mitgeholfen, so dass wir die Aktion bis zum Abend abschließen konnte. Schließlich haben dann noch weitere schon vor Tagen bepflanzte Blumentöpfe ihren Platz im Vorhausgarten eingenommen. Nun können wir doch mit einer gewissen Beruhigung den restlichen Sommergartenarbeiten ins Auge sehen. Das wird eher die Kür sein, nachdem die Pflichtaufgaben ziemlich alle abgearbeitet sind.