Schlagwortarchiv: Chilis

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Spätherbstliche Arbeit im Garten

Im Laufe dieser Gartensaison hatten wir immer ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt. So auch heute für die vorerst letzten Gartenarbeiten, bei denen wir einjährige Pflanzen entfernt haben, nicht zuletzt weil sie die jetzt schon frostigen Nächte nicht mehr vertragen und deshalb ihre Zeit gekommen ist. Dazu gehörten die Rizinusstauden, die Strohblumen und auch die Chilipflanzen. Natürlich habe ich die letzten schönen Strohblumenblüten vorher geschnitten und an den Chilis ganze zwei Schüsseln überwiegend noch grüner Schoten abgeerntet, die keine Chance mehr hatten, am Strauch zu reifen, zu kalt und lichtarm sind die meisten Tage inzwischen geworden. Die letzten Strohblumen werden jetzt noch eine Weile trocknen und zusammen mit vielen schon fertig getrockneten im nächsten Jahr zum Einsatz kommen, vielleicht wieder in Form eines neuen kleinen Trockenstaußes. Und die grünen Schoten haben auf der Fensterbank und im Warmem durchaus noch eine Chance, zumindest gelb nachzureifen. Die erstaunliche Menge der heute noch geernteten Schoten wird meinen guten diesjährigen Ertrag noch einmal erhöhen. So schnell wird mir das selbst gemachte Chilipulver wohl nicht ausgehen. Bei der heutigen Gartenaktion haben wir auch die Pflanzenreste klein geschnitten, teilweise in der grünen Tonne entsorgt und teilweise für die nächsten Wochen anderweitig gelagert. Auch die verbrauchte Erde verschiedener Pflanztröge, -töpfe und -kübel habe ich zum Teil aus den Gefäßen geholte, die Wurzelstöcke herausgezogen und die Gefäße in Trockene gebracht, damit die Fröste ihnen nichts anhaben können. V. hat die größten Teil des Baumlaubs zusammengerechelt. Auch ein guter Zeitpunkt, denn gerade in den letzten beiden Nächten hat die Kälte fast alle Blätter des Walnussbaums zum Fallen gebracht, nachdem Gleditschien, Nashi und Ginkgo schon einige Tage früher mit dem Abwurf ihrer Blätter begonnen hatten. Jetzt ist nicht mehr allzu viel vor Beginn des richtigen Winters zu tun, bevor der Garten in den verdienten Winterschlaf fallen darf.

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Unerwarteter Erntesegen

Das Novemberwetter im Oktober, das uns den erhofften goldenen Oktober vermiest hat auch seine guten Seiten. Die Konzentration kann bei der Projektarbeit bleiben und dort gute Fortschritte hervorbringen. Am Vormittag habe ich aber den Plan wahr gemacht, die vielen Chilis zu zerkleinern und zum Trocknen auszulegen. Neben den in den letzten Tagen gesammelten habe ich eine ganze Schüssel frisch hinzugepflückt. Eigentlich nur die, die auf Grund der Dauernässe schon anfingen, Risse zu bekommen oder aufzuplatzen. V. hat mir bei dieser enormen Menge glücklicherweise geholfen. Aber auch zu zwei waren wir gut zweieinhalb Stunden damit beschäftigt. Im Ergebnis vier große Pizzateller voll kleingeschnittener Chilischoten, die jetzt einige Tage benötigen werden, ganz durchzutrocknen. Das war aber nur eine Zwischenstation, denn es sind noch sehr viel Schoten an den Pflanzen, die in den kommenden Wochen ebenfalls wenigstens gelb, vielleicht orange werden dürften. Bis zum Rot werden es in dieser Jahreszeit nicht mehr so viele schaffen, aber das ist ohnehin kein Qualitätskriterium, und auch die Schärfe hängt nicht unbedingt vom Reifegrad ab. Trotz des unerwarteten Erntesegens finde ich das dieses Jahr spannend. Weil sie sich so gut entwickelt haben, aber natürlich auch, weil ich mir so einen guten Vorrat des Gewürzes anlegen kann. Gemüse und Blumen sind in diesem Gartenjahr eindeutig das dominante Thema gewesen, und sie waren auch irgendwie präsenter als die Bäume, die sich scheinbar eine Auszeit gegönnt haben. So unauffällig haben sich eigentlich die verschiedenen Arten präsentiert.

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Symbolische Wärme

Eigentlich schön, dass ich dieses Wochenende einmal ganz dem Garten und verschiedenen Früchten und Blüten widmen kann, die ich selbst herangezogen habe. Jedenfalls zum Teil, denn auch eine Menge Projektarbeit wartet darauf, weitergeführt zu werden. Chilis und Strohblumen kommen stehen in jedem Fall auf dem Programm, zumal die avisierte Holzarbeit diesmal nicht stattfindet. Bei der nassen Witterung ist mir das eigentlich recht. So freue ich mich auf einige kreative Arbeiten, die meine derzeit auf dem Technischen liegenden Schwerpunkte ergänzen und einen guten Ausgleich bilden. Sie werde auch helfen, etwas symbolische Wärme der äußeren Kälte entgegenzusetzen.

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Aufgeschobene Gartenarbeiten

Während dieser Arbeitswoche bin ich zu den gärtnerischen Dingen kaum gekommen. So wird sich diese Arbeit am Wochenende konzentrieren. Vor allem die reifen Chilis türmen sich auf und warten darauf zerkleinert und zum Trocknen ausgelegt zu werden. Aber auch anderes, u. a. die Rezension der Küchenmaschine, stehen an. Und dann sind da noch die Strohblumen, die teils noch aufgeklebt und vor allem zu den ersten neuen Sträußen arrangiert und zusammengebunden werden wollen. Viel zu tun, wie eigentlich immer, wenn das Wochenende bevorsteht. Und ganz schön, wenn das Regenwetter und die trübe Wetterstimmung durch praktische erdende Arbeiten ausgeglichen werden kann.

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Das Bunte in Fruchtreife und Blätterherbst

Trotz des Dauerregens und der Wettertrübnis reifen meine Chilischoten weiter. Es scheint fast so, als ob diese Gemüsepflanze tatsächlich auf die ungemütlichen Tage wartet, bevor sie zum Schlussspurt ihrer Fruchtreife antritt. Dabei denkt man, sie benötige viel Licht und Sonne. Davon hatte sie im vergangenen wie in diesem Jahr jede Menge, und doch warten die Chilis sehr lange, bis der Sommer schon vorüber ist und selbst der Herbst bereits seine unangenehmen Seiten zeigt, bis sie die letzte Energie in die Früchte lenken und sie bunt werden lassen, parallel zum Abbau des Chlorophylls in den Baumblättern und zum bunten Blätterherbst, der bald auch bei uns beginnen sollte. Bisher fallen die Baumblätter noch meist vollständig, aber immer noch grün, einfach ab. Worauf wir uns aber eigentlich freuen, sind die Blattfärbungen, die zwar Zeichen des Zerfalls sind, auf der Oberfläche aber eine Farbenfreude ausstrahlen, die wehmütig stimmt und den Abschied vom Sommer erleichtert.

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Ausgedehnte Gartenernte

Die Erntezeit ist für unseren Garten noch lang nicht beendet. Vor allem die Chilis werden sich noch viele Wochen weiterentwickeln, da sie jetzt schon sehr viele, überwiegend noch grüne Schoten angesetzt haben und immer noch blühen. Wenn das Wetter hält und noch genügend Licht und Wärme vorhanden sind, wird es sicher eine gute Ernte mit den scharfen Gewürzschoten werden. Und auch die Strohblumen setzen immer wieder neue Blütenköpfe an, deren am schönsten gefärbte ich sammle, solange sie sich noch nicht geöffnet haben. In diesem Jahr sind Orange und weinrote Töne mein Favoriten, die sich irgendwann zu kleinen Trockensträußchen zusammenbinden lassen, jedenfalls wenn ich schaffe, sie einzeln auf Drähte aufzuziehen, was Voraussetzung für lange haltbare Sträuße ist. Ich wünsche uns allen eine schöne Spätsommer und Frühherbstzeit. Und dass wir einen goldenen Oktober erwarten dürfen.

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