Unser traditionelles Brennholzprojekt ist abgeschlossen

Es war doch noch einmal ziemlicher Aufwand, aber jetzt ist der Wintervorrat an ofengerecht aufbereitetem Brennholz endlich unter Dach und Fach. Um das Thema müssen wir uns jetzt nicht mehr kümmern. Gespannt bin ich, wann die Saison in diesem Jahr beginnen wird, vermutlich aber früher als sonst bei uns üblich. Und irgendwie freue ich mich auch schon auf die wohlige Ofenwärme, die bei einer ungefähr gleichgewichtigen Mischung von gut abgelagertem Fichtenholz und Obstbaumabschnitten, die länger anhalten, absolut zu erwarten ist. Neben den bloßen Nutzen war es für mich v. a. von traditioneller Bedeutung, einige dieser Holzarbeiten mit V. zusammen durchführen zu können. Das war zuletzt nicht mehr so häufig der Fall und deshalb nicht mehr selbstverständlich.

Brennholz und Heizkostenkalkül

Ich schätze, den Rest der Brennholzscheite von letzter Woche für diesen Winter werden wir wohl morgen klein sägen und damit den Holzvorrat komplettieren. Es wird ungemütlich und ziemlich kühl sein, aber im November ist es meist noch unangenehmer, dann ist dieses Wochenende wohl die bessere Wahl. Auf die Ofensaison freue ich mich schon, auch weil V. schon angekündigt hat, sie dieses Jahr vorzuziehen, nicht erst nach Neujahr damit zu starten. Dann wird das Fichten- und Obstbaumholz auch wirklich verbraucht werden, und die nicht unerheblichen Heizkosten dieses Winters dürften sich auch in Grenzen halten lassen.

Der Rest von goldenem Oktober

Die Bäume sind in diesen überwiegend ungemütlichen, wenn auch mit einzelnen Sonnenphasen durchsetzten Tagen, sehr weit weg. Ich schätze, sie werden für mich erst am Wochenende wieder in Erscheinung treten, wenn es um das Sägen der zuletzt herbeigeschafften Fichtenholzscheite geht und das Auffüllen des Wintervorrats an Brennholz. Dann aber wird auch diese Arbeit weniger angenehm ausfallen, weil wir zum Wochenende einen Temperatursturz erwarten. Das ist dann wirklich die Einleitung des Jahresendes, wenn die letzten Auflockerungen eines goldenen Oktobers sich verflüchtigt haben und die Novemberstimmung bereits in Sicht kommt.

Anstrengender Brennholztag mit Tradition

Es ist erstaunlich, dass V. nach dem Zustand der letzten Monate heute tatsächlich den ganzen Tag über bei unserem Brennholzmachen zumindest anwesend war. So wie früher war eine Beteiligung zwar nicht möglich und ich habe seine traditionellen Aufgaben größtenteils selbst übernommen. Aber insgesamt ist es doch ein Erfolg und einfach schön, dass die traditionelle Gemeinschaftsarbeit auch in diesem Jahr wieder möglich war. Leider bleib trotz des Ganztageseinsatzes und einer erheblichen Kraftanstrengung bei uns allen, doch noch ein Rest Arbeit übrig. Die zweite Fuhre mit überwiegend Fichtenholzscheiten konnten wir am Ende des Tages doch nicht mehr in ofengerechte Abschnitte sägen und mussten sie wiederum aufstapeln, um das in einigen Tagen nachzuholen. Schade, mit ein paar Stunden mehr Zeit und Tageshelligkeit hätten wir den ganzen Wintervorrat an einem Tag unter Dach und Fach bringen können. Aber das sollte dann doch nicht sein. Also noch eine weitere Aktion mit der großen Kreissäge, und anschließend können wir beruhigt der Holzofensaison entgegensehen.

Für Brennholz sorgen

Die Gartenarbeiten sind zwar zur Vorbereitung des Winters noch nicht ganz abgeschlossen, aber doch zum größeren Teil. Und da auch die diversen Ernteeinsätze hinter uns liegen, bietet das Wochenende erstmals wieder Gelegenheit, den Brennholzvorrat für die kommende Holzofensaison anzulegen. Vor einigen Monaten hatten wir schon einmal einige Abschnitte gesägt und die Abfallstücke zum Brennholz gegeben. Außerdem ist im Hof seitdem ein kleiner Stapel vorhanden, den wir zusätzlich im Winter nutzen können. Aber das eigentliche Reservoir muss noch gefüllt werden. Morgen wollen wir mindestens eine Wagenladung herbeischaffen und in ofengerechte Abschnitte sägen. Und vielleicht ja auch noch eine zweite, falls es für V. nicht zu anstrengend wird. Immerhin, mit der neuen Erkenntnis als mögliche Erklärung für Vs Zustand hätte ich heute nicht mehr gerechnet. Das macht uns wieder Mut und lässt uns diesbezüglich auf einmal zuversichtlicher sein.

In Vorbereitung der Brennholzsaison

Demnächst steht das Brennholzprojekt zur Vorbereitung der diesjährigen Holzofensaison an. Unsere Vorratsecke ist ganz leer, so dass wir einiges an Material herbeischaffen und in ofengerechte Abschnitte sägen müssen. Bei einigermaßen schönem Wetter ist das immer eine anregende Arbeit, nur V. ist nicht mehr so stabil, so dass man sich bei solchen recht anstrengenden Vorhaben auch Sorgen machen muss. Ich hoffe, wir finden den richtigen Tag und können mit einer Aktion die benötigte Menge bevorraten. Außerdem haben wir vor Monaten bereits eine kleinere Vorratsecke an anderer Stelle aufgestapelt, auf die wir bei einem möglicherweise langen Ofenwinter zusätzlich zurückgreifen können. Und wer weiß, vielleicht fällt ja beim Kleinsägen noch das eine oder andere für meine Manufakturarbeit geeignete Stück ab, das eine Vorratslücke in diesem Bereich schließt. Nicht klar ist natürlich, ob der Ofen überhaupt nennenswert zum Einsatz kommt. Denn wir haben shcon so manchen sehr milden Winter erlebt, in dem der Holzofen schon fast zu viel Wärme mit sich gebracht hätte.

Vorbereitende Arbeiten mit Apfelbaumholz

Das wohl noch wohl temperierte Wochenende werde ich nutzen, um die frisch gesägten Stammabschnitte des alten Apfelbaums weiter zu verarbeiten. Die müssen zunächst geviertelt und dann mit der Präzisionssäge in schmälere Abschnitte gesägt werden, die ich für die Lufttrocknung vorbereite. Das heißt sorgfältiges Einwachsen der Abschnittenden, damit das Trocknen möglichst langsam und kontrolliert erfolgen kann. Möglicherweise werden wir auch die Brennholzabschnitte noch zersägen und für die nächste Holzofensaison auf Vorrat legen. Also ein Wochenende, das stark von der Arbeit mit Holz geprägt sein wird. Aber diesmal keine Feinarbeit, sondern die ebenso notwendige Vorbereitung, damit wir im Winter gutes Brennholz und ich für die Lebensbaum-Armbänder wieder schönes und typisch koloriertes Apfelbaumholz zur Verfügung habe.

Brennholznachschub herbeigeholt

Ein komischer Zeitpunkt war es heute schon für das Brennholzmachen, oder besser gesagt, zum Herbeiholen von abgelagertem Brennholz. Unser Wintervorrat war fast aufgebraucht, und es war zuletzt nicht unwahrscheinlich, dass die Saison noch einige Zeit andauert. Vielleicht kommt es so auch noch, aber aktuell stehen zunächst fast frühlingshaft hohe Temperaturen bevor, bei denen wir den Holzofen wohl vorübergehend ganz auslassen können. Das nachgeholte Brennholz sollte noch ca. 3 weitere Wochen ausreichen, falls wir in dieser Zeit durchgehend mit dem Holzofen heizen sollten. Und dann, so hoffen wir sehr, wird der Frühling sich so weit durchgesetzt haben, dass die Saison endgültig abgeschlossen ist. Bis dahin wollen wir die wohlige Ofenwärme an kalten Tagen noch genießen.

Holzbrandperspektive

Wieder so ein extrem kalter Wintertag, der aber mit mehr Sonne angereichert war. Schön, dass wir das zum Wochenende hin erleben dürfen, denn das Licht tut gut und macht den Kopf frei, wenn man die Gelegenheit hat, etwas raus zu gehen. Der Holzofen war nie so willkommen wie gerade jetzt. Wenn man dem Schornsteinfeger glauben kann, dürfte es auch bis 2024 damit keine Probleme geben. Dann könnten neue Regeln bezüglich Feinstaubfilter greifen, sofern die Politik nicht wieder zu abweichenden Schlüssen kommt. Mit größeren Investitionen ist es nämlich fraglich, ob der Holzbrand noch Sinn macht. Unsere Holzvorräte werden sicher noch etwas länger ausreichen, insofern freuen wir uns in jedem Fall, wenn der zeitweilige Betrieb des Ofens ohne Riesenaufwand auch längerfristig möglich ist. Mindestens so lange freuen wir uns, dass uns die gespeicherte Sonnenenergie der Fichten unseres ehemaligen kleinen Privatwaldstücks an kalten Wintertagen wohlige Ofenwärme bringt.

Holzofenwintertage

Nun geht’s doch noch eine Weile weiter mit diesem ungemütlichen Winterwetter. Gerade mit der Kälte hatten wir nicht mehr gerechnet, freuen uns aber, dass uns jetzt der Holzbrandofen zur Verfügung steht. Der hat gefühlt noch nie eine so wohlige Wärme abgestrahlt wie in diesen Tagen. Da kommen die schon überwiegend wurmstichigen Abschnitte aus unserem früheren Weihnachtsbaum-Privatwald endlich zu ihrem Recht, deren Sinnhaftigkeit schon einige Male in Frage stand. Aber gerade bei klirrender Kälte ist die Heizwirkung von schneller brennendem Fichtenholz schon beachtlich, wenn man auch eine deutlich größere Menge davon benötigt. Na ja, wir hatten im Vorjahr ja gar nichts verbraucht, weil der Ofen nicht angefeuert wurde, deshalb werden die Gesamtvorräte noch einige weitere Jahre ausreichen.

Winterofenfreuden

Gut, dass wir den Holzbrandofen in diesem Winter angeworfen haben. Der aufgehäufte Brennholzvorrat ist zwar schon bald aufgebraucht, aber es nicht schwierig, einzelne Scheite nach und nach heranzuholen, um die Zeit bis zum wärmeren Frühjahr zu überbrücken. Auch M. genießt an solchen ungemütlichen, irgendwo zwischen nass und kalt liegenden Schmuddel-Wintertagen, die wohlige Holzofenwärme. Da macht es auch keinen Unterschied, dass ein hoher Anteil an schnell brennendem Fichtenholz darunter ist, das zudem an massivem Wurmbefall leidet. Das brennt wie Zunder weg, verströmt aber eine ordentliche Wärme, hält nur nicht so lange an wie die Obstbaum- und Eichenabschnitte, die auch eingestreut sind. Jedenfalls gleicht das so einiges aus, was wir draußen vermissen. Die Bäume geben uns so auch in der kalten Jahreszeit, in der sie selbst fast unsichtbar sind, noch etwas von ihrem lebenslang getankten Sonnenlicht zurück.

Mehr Schnee als in den Vorjahren zusammen

Nicht viel, aber doch eine geschlossene dünne Decke Schnee, hatten wir auch heute wieder. Damit gabs jetzt schon mehr Schnee als in den letzten drei Jahren zusammen. Man hatte sich das schon fast abgewöhnt. Aber er hält bei uns nicht lange an, und so hat man eigentlich nur das morgendliche Bild vor sich, bevor man die Gehwege freiräumt, um niemanden zu gefährden. Froh bin ich an solchen Tagen, dass wir schon vor Weihnachten mit dem Holzbrand angefangen haben. Der Ofen verbreitet doch eine wohlige Wärme. Gut, so wird das schon lange gelagerte Fichten, Obstbaum- und Eichenholz auch endlich einmal verbraucht, nachdem die Vorjahresofensaisons entweder ausgefallen oder sehr kurz ausgefallen waren. So gewinnen wir diesem Schmuddelwinter doch noch eine gemütliche Seite ab und freuen uns gleichzeitig auf ein baldiges Frühjahr, das hoffentlich nicht nur Wärme und Licht bringt, sondern auch ein Ende der Ausnahmesituation.

Kreative Entdeckungen zum Jahresanfang

Das neue Arbeitsjahr läuft inzwischen so auf Hochtouren, dass man kaum glauben kann, es hat gerade erst begonnen. Und so wechseln sich Projektarbeiten eher technischer Art mit kreativen Arbeiten und formalen Entdeckungen und Erkundungen ab. Sehr spannend, weil ich dabei immer wieder Neues dazulerne, das ich anschließend kreativ verwenden kann. Und die Entdeckung dieser Porträtsoftware ist ein wirklicher Gewinn, weil es ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Ich freue mich, wenn der Winter endlich einmal winterlich wird und wir doch noch den Holzofen anwerfen können. V. und M. scheinen das schon so gut wie abgesagt zu haben, aber man weiß eben nie. Vielleicht werden wir uns noch auf das wärmende Holzofenfeuer freuen, das mit dem abgelagerten, trockenen Fichtenholz und den länger anhaltenden Obstbaumabschnitten diese unvergleichlich wohlige Wärme verströmt. Und vielleicht wären die Erkältungswellen auch bei echtem Winterwetter und der sonst üblichen Winterheizung nicht entstanden. Auch mit dem Verschwinden der Jahreszeiten hat der Organismus so seine Probleme.

Noch kein Holzofen

Wenn es nach mir ginge, würden wir heute schon mit der Holzofensaison beginnen. Gerade bei einer solchen nass-kalten Witterung tut die wohlige Wärmestrahlung des Holzofens einfach gut. Nur M. ist traditionell dagegen, mit Verweis darauf, dass im neuen Jahr auch noch Zeit dafür sei. Ich hoffe, in dieser Heizsaison gibt’s einmal eine Ausnahme, vor allem, wenn das Ungemütliche länger anhält. Der Vorrat ist jedenfalls aufgefüllt, mit überwiegend Nadelbaumholz, aber auch durchmischt mit Obstbaumabschnitten. Und zur Reduktion der Heizkosten ist es allemal gut und sinnvoll.

Ein neuer Brennholzvorrat

Mit dem Vorhaben, das Brennholz für diesen Winter in ofengerechte Abschnitte zu sägen, habe ich V. erst am Morgen überrascht. Gerade weil ich die üblichen Bedenken kenne, war das sicher die beste Vorgehensweise. Auch die Befürchtung, das Wetter könnte nicht halten, konnte ich vertreiben. Tatsächlich gab es zwischendurch zwar einige kurze Nieselregenphasen, aber richtiger Regen blieb nach einem kurzen Intermezzo am Morgen den ganzen Tag über aus. Ich bin froh, dass wir den gesamten Stapel bis zum frühen Nachmittag abarbeiten konnten. Das Saubermachen ist danach immer noch mit viel Aufwand verbunden. Aber damit ist dieses Traditionsprojekt auch wieder erledigt. Da ich schon einmal dabei war, bin ich anschließend gleich zur kleineren Kreissäge übergegangen und habe zum einen verschiedene Apfelbaumabschnitte, die ich beim Brennholzmachen abgezweigt hatte, auf Länge gesägt und begradigt. Das sind Vorratsabschnitte, die mein Depot aufstocken. Und es war Gelegenheit, die über den Sommer an frischer Luft getrockneten Feigenbaumholzabschnitte in gebrauchsfertige Kanteln zu verwandeln. Das Material hatte ich vor einigen Monaten von privater Seite erworben. Bei Lieferung war es schon ganz schön angetrocknet, in der aufgesägten und mit Paraffin an den Schnittkanten getränkten Form konnte es sehr viel weitere Feuchtigkeit verdunsten, so dass die Kanteln zum jetzigen Zeitpunkt schon möglich waren. Es ist schön, dass ich damit meinen immer etwas dünnen Vorrat an Feigenbaumholz erneut aufgestockt habe.

Holzarbeiten – fein und rustikal

Nun habe ich die vier Stäbe doch schon vorbereitet. Ganz gut, so kann ich die weiteren Feinarbeiten auf mehrere Nachmittage aufteilen. Das wird notwendig sein, da der außerordentliche Brennholztransfer noch ansteht und das Thema Holz dann einmal auf die rustikalere Art Thema wird und Zeit beansprucht. Schön ist in beiden Fällen, dass draußen arbeiten kann, und das bei angenehm spätsommerlichen Temperaturen und immer noch viel Licht. Eigentlich eine gute Zwischenbeschäftigung in diesen arbeitsreichen Tagen Anfang September.

Und die nächste Holzofensaison kann kommen

V. hat den Ofen heute tatsächlich schon für die kommende Saison vorbereitet. Erst musste er am Vormittag noch ganz auskühlen, denn die Hitze speichert sich darin noch lange vom Vortag her. Jetzt ist auch das Ausgangsrohr gereinigt und die abgebröckelten Stellen der schamottierten Innenverkleidung sind ebenfalls erneuert. So steht der nächsten Holzofensaison nichts im Wege. Gut ist, dass wir diesmal wirklich den ganzen herangeschafften Brennholzvorrat aufgebraucht haben. So liegt der Brennholzhaufen nicht den ganzen Sommer über im Blickfeld. Spätestens im Spätsommer wird die Stelle dann wieder aufgefüllt. Aber so weit wollen wir nicht denken. Viele lieber richten wir die Gedanken auf den Frühling, das Säen und Pflanzen und dass wir bald wieder im Garten arbeiten und uns aufhalten können.

Letzter Ofentag

Das ist wohl der letzte Abend mit unserem Holzbrandofen in diesem Winter. Der Vorrat, auch der nachgeholte, ist inzwischen aufgebraucht und M. findet es übertrieben, die Saison erneut zu verlängern. Gefühlt sollte der Frühling mit spürbar höheren Temperaturen auch bald einziehen, zumal wir Andeutungen davon schon einige Male erleben durften. Nachher werde ich noch die letzten verdorrten Palmzweige des Vorjahres von den Türkreuzen abnehmen und im Ofen verbrennen. In Kürze können wir wieder neuen Palm weihen lassen. Wir handhaben es traditionell so, dass wir die alten Zweige einige Wochen vorher entfernen.

Das wohl letzte Brennholz der Saison

Noch einmal hat V. Brennholz hergeholt und in ofengerechte Abschnitte gesägt. Jetzt ist die kleine Brennholzecke wieder aufgefüllt. Aber länger als eine Woche wird bei anhaltender Kälte auch dieser Nachschub nicht ausreichen. Diesmal hatte er mit den alten Birnbaumabschnitten seine Probleme, da die sich nicht spalten ließen und auch der Kettensäge erheblichen Widerstand leisteten. So gestaltete sich diese Brennholzmachen als außerordentlich mühsam und zeitintensiv. Es ist jetzt wirklich Zeit, die Saison zu beenden. Wir hoffe auf einen bald einziehenden Frühling mit anhaltend milder Temperatur.

Spürbare Wärme der Hölzer

Der Winter hat uns mit seinen unangenehmen Seiten noch fest im Griff. Überall wird verstärkt und anhaltend gehustet und geschnieft. Und man genießt jede gut geheizte Umgebung, besonders wenn die Wärme vom Holzbrandofen kommt. Ich bin froh, dass wir genug Brennholz für diese Saison vorbereitet haben. Das schafft insgesamt eine angenehme Atmosphäre und erleichtert es sehr, den Frühling noch nicht spüren zu können. Mit meiner handwerklichen Holzarbeit ist mir ein weiterer Ausblick auf die wärmeren Tage vergönnt, denn im Holz ist immer viel Wärme gespeichert. Bei der Bearbeitung ist die dann auch spürbar, nicht nur durch die Symbolik der Hölzer.

Der Holzofen ist jetzt das Richtige

Inzwischen ist auch M. froh darüber, dass wir die Holzofensaison vor etwa einer Woche gestartet haben. Bei dem nasskalten Wetter scheint die unangenehme Kälte durch die Wände in einen hinein zu kriechen. Da tut die wohlige Holzofenwärme einfach gut, zumal sie durch alle Räume zieht und überall eine klamme Kühle vertreibt, die ansonsten in entlegenen Winkeln herrschen würde. Erschreckend ist allerdings, wie schnell sich der Brennholzvorrat reduziert. Schon nach wenigen Tagen ein empfindliches Loch in dem Haufen entstanden. Das spricht nicht gerade für den Brennwert des Holzes. Aber auch das verwundert nicht, besteht es doch überwiegend aus Nadelhölzern, mit einem Anteil von vielleicht einem Drittel, das sich aus länger anhaltenden, härteren Holzarten wie Apfelbaum, Zwetschgenbaum und Buche zusammensetzt. Jedenfalls wird es den Heizölvorrat schonen und uns temperaturtechnisch und atmosphärisch gut über die dunklere Winterzeit retten.

Schmuddelwinter

Es ist kurios, dass wir zwar den ungemütlichsten Teil des Winters erleben, aber immer noch kein wirklicher Anlass zum Anfeuern des Holzofens besteht. Es ist einfach nicht kalt genug, dass die bullige Holzofenwärme nahe läge. M. freut das zwar, aber die ganze Brennholzbevorratung wird dadurch natürlich überflüssig, zumindest bis zum nächsten Einsatz. Die Winter sind andererseits unberechenbar, langfristig sicher durch den Klimawandel gefährdet, durch eben diesen aber gelegentlich auch extrem, was wir vor einige Jahren ja auch erlebt haben. Selbst bei uns, in einer meist gemäßigten Ecke Deutschlands, kann es im Einzelfall auch richtig und lange anhaltend kalt werden. Mit Schnee, der wochenlang auf den Dächern liegen bleibt, begünstigt durch anhaltende Lichtarmut und Frost. Diesmal bei uns also einer der milderen Winter. Ich hoffe, das bedeutet keinen späten Frühling. Denn Schmuddelwinter ist nicht sehr aufbauend, auch wenn es die Vorräte an Nadel- und Obstbaumholz schont.

Spannung bis Weihnachten

Nachschub für den Winterholzvorrat will. V. für den Besuch bei J. und W. mitnehmen. Nicht mit dem Anhänger, ein großer Sack mit klein geschnittenem Brennholz soll fürs Erste ausreichen. Vielleicht wiederholen wir das ja noch einmal im Laufe des Winters. Wenn wir von der jetzigen Witterung und Temperatur ausgehen, können wir uns einen strengen, zumindest ungemütlichen Winter durchaus vorstellen. Dann könnte auch die Holzbrandsaison früher als sonst beginnen. Auch dafür wären wir gerüstet, da wir den Vorrat an ofenfertigen Abschnitten ja vor Wochen bereits aufgefüllt hatten. Nur zu lange darf die Saison dann doch nicht dauern, ohne dass eine erneute Aktion in Sachen Brennholzmachen notwendig wird. Nun steht tatsächlich der erste Advent schon vor der Tür und allmählich richten sich die Gedanken und auch das Empfinden auf Weihnachten aus. Wenn da nur nicht die zahlreichen und auch umfangreichen Projekte wären, die auf zügige Weiterentwicklung und zum Teil noch Abschluss in diesem Jahr warten. Es bleibt eine Herausforderung, Vorweihnachtsstimmung mit der für diese Arbeiten notwendigen Spannung zu verbinden.

Herbstliche Brennholz- und Gartenarbeiten

Das geplante Brennholzmachen konnten wir heute umsetzen. Eigentlich war das Wetter dafür ideal, sonnig und doch kühl. Die jetzt auf Vorrat liegende Menge sollte für den größeren Teil der Holzofensaison ausreichen. Aber man weiß eben nie, vor allem, wenn wir diesmal nicht erst im neuen Jahr, sondern schon im Dezember beginnen sollten. Den Fall hatten wir in besonders strengen Wintern auch schon. Wenn die Kälte dann auch noch lange in 2019 hinein reicht, könnte der Brennholzbedarf deutlich größer werden. Ich wage da mal keine Prognose. Am Nachmittag hatte ich viel Arbeit damit, die Wurzelballen der Sonnenblumen auszugraben, von lockerer Erde zu befreien und sie zusammen mit den noch verbliebenen Stängeln zu zerkleinern und für die Biotonne vorzubereiten. Da ist im Laufe des Sommers jede Menge Biomasse zusammengewachsen. Unglaublich, wenn man bedenkt, dass am Anfang nur diese kleinen Samenkerne stehen … Jetzt wirkt der Garten auf einmal viel lichter und aufgeräumter. Zentraler Farbakzent in der Mitte sind jetzt die noch verbliebenen Strohblumen, einmal die in die Erde gepflanzten und einmal die im Kübel angepflanzten, die bisher im Vorgarten standen. Die habe ich auf Ms Wunsch nach hinten gebracht, wo sie ihren Artgenossen für den Rest des Herbstes Gesellschaft leisten. Erfahrungsgemäß kommen noch lange immer wieder neue Blüten nach, oft bis in den November hinein. Auch mit neuen Samen vom Rizinus sind wir dieses Jahr reich gesegnet. Von der einzigen großen Pflanze, die wir in diesem Jahr haben, konnte ich schon viele sehr schöne Samenkerne gewinnen. Die Fruchtstände trocknen nach und nach ein. Aus den ehemals rötlichen, fleischigen Stachelkügelchen werden dann herbstlich welke, ganz harte und mit feinen harten Stachelchen übersäte Gebilde, in denen sich meist drei Samenkerne befinden. Die müssen zuvor aber noch von einer kokonartigen Schale befreit werden und kommen dann als bohnenförmige Samen mit marmorierter Oberfläche zum Vorschein. Ich finde das spannend, vor allem weil man die nächstjährige Züchtung damit schon so gut wie sicher hat.

Die nächste Brennholzsaison vorbereiten

Vielleicht steht morgen oder am nächsten Wochenende die zweite Ration unseres Brennholzvorrats für den Winter zum klein Sägen an. V. hatte schon vor zwei Wochen die Stammabschnitte herangeschafft und teilweise bereits gespalten. Das Sägen mit der schweren Kreissäge in ofengerechte Abschnitte sollte nicht das Aufwändigste sein. Aber bei solchen Vorhaben spielt natürlich auch das Wetter eine Rolle, und die momentane Verfassung, die anstrengende Arbeiten auch mal scheitern lässt. Wir werden es kurzfristig entscheiden. Immerhin ist schon seit dem Frühjahr die Hälfte aufgefüllt, so dass kein akuter Bedarf besteht. Aber man ist eben immer beruhigter, wenn die Vorräte stehen und man sich nicht erst kurz vor den dauerhaften Frösten darum Gedanken machen muss. Ich wage keine Prognose. Aber es kann ja durchaus sein, dass ein wirklicher Winter wiederum nicht kommen wird und die Holzbrandsaison so möglicherweise nicht sehr lange andauert.

Für den Holzbrand im Winter vorsorgen

In diesem Jahr ist V. besonders früh an mit der Vorbereitung des Brennholzvorrats für den Winter. Die Hälfte des Reservoirs ist noch aufgefüllt, und etwa noch einmal dieses Volumen hat V. bereits als grob gesägte Abschnitte herbeigeschafft und teilweise gespalten. Demnächst werden wir das mit der großen Kreissäge in ofengerechte Abschnitte sägen und den Wintervorrat komplett machen. Jedenfalls dürfte das dann für die erste Phase der Ofensaison ausreichen. Wenn die Saison länger anhalten sollte, müssten wir ohnehin noch einmal aktiv werden, dann bei weniger freundlichen Temperaturen. Diesmal ist eine Menge Buchenholz dabei. Das ist schon mindestens 15 Jahre alt und stark vom Holzwurm heimgesucht worden. Der Brennwert wird entsprechend niedriger ausfallen als normal. Aber das gilt auch für einige andere schon vor Jahren auf Vorrat gelegte Abschnitte vor allem der Nadelhölzer, die eigentlich schneller verbraucht werden müssten. V. hat das mit der Vorratshaltung vielleicht doch etwas übertrieben.

Holz und Wärme

Der Schornsteinfeger stand heute schon wieder vor der Tür, nachdem er vor drei Wochen bereits vorbeigeschaut und ich ihn wieder weggeschickt hatte. Beim letzten Besuch hätte das Kehren tatsächlich gar keinen Sinn gemacht, da es nur um den Holzofenkamin ging und der Holzofen zum damaligen Zeitpunkt überhaupt noch nicht in Gebrauch war für diesen Winter. Jetzt gab es zumindest den Ansatz eines Grundes zum Kehren, auch wenn nach drei bis vier Wochen Holzofenbetrieb nicht allzu viel Ruß entstanden sein konnte. Immerhin den Vorteil hat das Fichtenholz, das wir ja doch überwiegend verfeuern: Der Ofen ist meist unter ordentlicher Hitze und Feuer, so dass er vernünftig abzieht, da kann sich nicht so viel festsetzen. Warum uns die Ofenwärme so gut tut, hat M. am Wochenende noch einmal im Vergleich für sich bestätigen können. Bei einer Freundin brannte eine Kaminattrappe, die optisch täuschend realistische Flammen zeigte, aber eben keine Wärme. Es ist aber die besondere Strahlungswärme des Ofens, der diese energetische Ausstrahlung hat und einen damit von außen einhüllt. Das ist etwas ganz anderes als das Umwälzen von warmer Luft, wie es der Standardheizkörper hervorruft. Eine Bereicherung, die wir wieder einmal dem Holz der Bäume zu verdanken haben. Wie Holz überhaupt auch in anderen Lebensbereichen und Anwendungsformen für Wärmespeicherung und Wärmeausstrahlung steht und so auf uns wirkt.

Gute Heizentscheidung

Die Entscheidung, den Holzofen zu aktivieren, war auf jeden Fall die richtige. Passender als bei diesem überaus winterlichen und doch nicht zur Jahreszeit und den jüngsten Erwartungen passenden Eis- und Schneewetter kann er nicht mehr zum Einsatz kommen. Und der nächste Besuch des Schornsteinfegers hat wenigstens einen Sinn. Beim letzten Mal hatte ich ihn nach Hause geschickt, da seit dem letzten Kehren kein Rauch durch den Schornstein gegangen war. Später kann sich zumindest etwas Ruß festgesetzt haben, so dass das Kehren wieder mehr Sinn macht und alles für die kommende Heizsaison gerüstet ist. Ich freue mich dennoch, diese Frostzeit bald hinter mir zu lassen, zumal handwerkliche Arbeiten anstehen, für die milde Außentemperaturen angenehmer sind.

Späte Ofenfreuden

V. scheint den Holzbrand vermisst zu haben. Mit geradezu leidenschaftlichen Elan widmet er sich der Aufgabe, die richtigen Abschnitte bereit zu halten, um den Ofen bei der ausgeprägten Kälte immer ordentlich zu füttern. Bei dem hohen Anteil an schnell brennendem Nadelholz ist das auch fast unvermeidlich. Nur zwischendurch sind auch lang anhaltende Scheite und Baumscheiben vom Apfelbaum oder der Buche dabei, die bei gleichem Volumen mindestens doppelt so lange anhalten. Aber der Zeitpunkt für den Start der wahrscheinlich sehr kurzen Holzofensaison war wirklich gut gewählt. Wenn nicht jetzt, wo die ganze Republik sich über die sibirische Kaltluft wundert, wann dann sollten wir die Ofenwärme denn noch nutzen. Wie so häufig könnte nach der unverhofft und verspätet eingetretenen Kälte auch urplötzlich der Frühling vor der Tür stehen. Und schon ist der Holzbrand dann kein Thema mehr. Bei dem geringen Verbrauch an Brennholz in dieser Saison werden wir nur relativ wenig auffüllen müssen, für die harten Winter, die noch kommen können.

Erster Holzofentag des Winters

Eigentlich hatte ich das Thema schon abgeschlossen, aber V. hat heute tatsächlich den Holzofen erstmals in diesem Winter angefeuert. Die wirklich sibirischen Außentemperaturen waren wohl der Anlass. Und dass es objektiv keinen wirklichen Grund mehr gab, es nicht zu tun. Ms Widerstand war zwar vorprogrammiert, aber mit der wohligen Ofenwärme können am Ende dann doch alle zufrieden sein. Jedenfalls wenn die Wärme sich einmal in alle Räume ausgebreitet hat. Das geschieht erfahrungsgemäß nicht ganz so schnell. Es braucht schon einige Tage, bis die trockene Wärme tatsächlich auch ins Gemäuer eindringt und ein nachhaltiger Wärmespeicher entstanden ist. Das könnte aber im Laufe der Woche eintreten, denn mit diesem Wetter wird es wohl noch bis zum Wochenende mindestens weiter gehen. Meine Hoffnung ist, dass die Sonne wieder so konstant zurückkommt, wie wir sie in den letzten Tagen erleben durften. Heute waren da nämlich schon erste längere Lücken festzustellen, in denen die Kälte und der Wind das Sibirische überdeutlich spüren ließen. Auf dem Spaziergang gestern, bei strahlender Sonne und offenem Himmel war das fast gar nicht feststellbar. Nun also doch noch ein Ofenwinter, in dem sich das Brennholzmachen im Herbst vielleicht noch gelohnt haben wird. Eher unwahrscheinlich ist es aber, den gestapelten Brennholzvorrat tatsächlich noch aufzubrauchen. So werden die Fichten, Apfelbaum- und Buchenscheite wohl überwiegend erst in der kommenden Saison zum Einsatz kommen.

Winterliche Heizpräferenzen

Bei diesem Endnovemberwetter, das klischeehafter nicht ausfallen könnte, wünschte ich mir den Holzofenbrand herbei. Ich weiß, dass M. das immer gerne ins neue Jahr verschiebt, aber es gab auch schon Wintersaisons, die so anhaltend nass und kalt waren, dass wir den Holzbrand schon früher angeworfen haben. Brennholz ist genügend in greifbarer Nähe, der Schornsteinfeger war schon da, so dass eigentlich nichts dagegen spricht, außer den Bedenken bezüglich der Staubentwicklung. So werden wir erst noch andere Möglichkeiten ausreizen, die Wohnatmosphäre angenehm zu gestalten, unter denen die Lichterketten und die schon in allen Ecken sichtbare Weihnachtsdekoration ihren Beitrag leistet. Die Wärme spendende Wirkung des Fichten-, Eichen- und Obstbaumholzes wird spätestens im Hochwinter das stimmige Bild vervollständigen.