Goldener Novemberanfang

Die Tage verkürzen sich jetzt doch spürbar, noch verstärkt durch den Wechsel zur Winterzeit. Umso belebender wirkt es, wenn der helle Tag um diese Jahreszeit noch so sonnenreich ist wie heute, mit offenem Himmel und einem Leuchten in den Teilen der Baumkronen, die herbstlich verfärbt erscheinen, und in den Blätterteppichen am Boden. So hat sich der Goldene Oktober bis Anfang November verlängert. Und wer weiß, vielleicht ist es ja eine der Annehmlichkeit des ansonsten so destruktiven Klimawandels, dass wir überwiegend lichtreiche Herbst- und Wintermonate erleben. Das aber kommt dem von mir hier so häufig thematisierten Verschwinden der Jahreszeiten gleich. Und das gut zu finden, fällt mir mit Blick auf das gesamte Jahr in unseren mittleren Breiten doch sehr schwer. Unseren in drei Aktionen angehäuften Brennholzvorrat für den Winter habe ich einmal im Foto festgehalten und auch ausgemessen. Es sind über 10 qm Meter ofenfertiges Brennholz, überwiegend Fichte, was bedeutet, dass es trotz des nicht unerheblichen Volumens doch rasant schnell reduziert werden wird. Wir sind dennoch froh, diese Vorbereitung auf die Holzofensaison abgeschlossen zu haben.

Brennholzvorrat 2022

Der letzte Tag unserer Brennholzaktion

Der dritte Tag des diesjährigen Brennholzmachens war heute besonders anstrengend. Das lag auch daran, dass wir erst am Nachmittag richtig beginnen konnten. Immerhin hatte ich am Vormittag schon alles für Sägen und Transportieren bereitgestellt, so dass wir gleich loslegen konnten. V. hat die Fahrten übernommen und ich habe wie schon bei den letzten Malen eigentlich alle anderen Aufgaben. Die drei Touren ergaben ein Volumen ungefähr in der Größenordnung einer Anhängerladung, vielleicht etwas weniger. Aber es war trotz der Mehrfachfahrt doch diesmal weniger umständlich, denn den Anhänger aus dem Container zu holen und nachher wieder darin zu verstauen, ist immer eine größere Aktion, so war es stressfreier und insgesamt wahrscheinlich ach nicht viel zeitaufwändiger. Das sägen selbst ging verhältnismäßig flüssig von der Hand, so dass dieser Teil den eher kleineren Zeitanteil ausmachte. Unser Brennholzhaufen ist jetzt fast vollständig aufgefüllt bzw. aufgestapelt, gemessen an den „Mauern“, die ich zuvor abgesteckt hatte. Ich schätze, dass das Volumen ungefähr dem Doppelten dessen entspricht, was wir sonst für den Winter-Holzbrand bevorratet hatten. Gut so, dann kann dieses Jahr die Ofensaison tatsächlich früher beginnen, mit dem kalkulierten Effekt der Energiekostenersparnis. Im Anschluss an die Brennholzaktion, die ich heute unbedingt abschließen wollte, habe ich noch eine gut abgelagerte Baumscheibe aus Kirschbaumholz in Scheiben gesägt. Da die Scheibe einen ziemlich großen Durchmesser hatte, war das auf der Kreissäge schwierig. Auch mit Drehen war die Scheibe nicht vollständig durchsägbar, so dass ich den Rest mit der Handsäge erledigen musst. Ganz glatt sind diese Schnitte natürlich nicht ausgefallen. Wir habe dann schon bei Dunkelheit noch die Flex herausgeholt und ein geeignetes Schleifblatt gesucht. Beim zweiten Anlauf, dann mit der großen Flex, konnte ich die Oberfläche dann sehr schön und ziemlich gleichmäßig einebnen und auch die zuvor entstandenen dunklen Schleif- und Sägespuren weitgehend beseitige. Ich freue mich, dass J. damit eine gutes Ausgangsmaterial für den noch zu bastelnden Adventskranz haben wird.

Energiekosten, Brennholz und Sparsamkeit

Auch heute kam beim neuerlichen Besuch des Heizungstechniker das Thema der Wärmeversorgung im Winter wieder auf. Tatsächlich scheinen sich das jetzt gerade viele durch den Kopf gehen zu lassen, auch bisher wenig genutzte Möglichkeiten wie den Holzbrandofen oder das Kamin zu nutzen. Leider sind die meisten offenen Kamine zum Heizen weniger geeignet. Sie sind zwar schön und verströmen Wohlfühlatmosphäre, aber die Wärme verpufft doch unkontrolliert. Wenig effizient, würde man heute sagen, ist diese Art von Brennholzverwendung. Fast zu schade, dass dafür Bäume viele Jahre lang ihre Lebensenergie im Holz konserviert haben. Aber auch viele andere echte Holzöfen sind oft nicht sehr geeignet, wirklich ausreichend Wärme zu produzieren und eine Alternative zu sonstigen Heizformen darzustellen. Auch weil das Brennholz aktuell praktisch mit den Preissteigerungen von Gas und Öl mitgezogen hat. Für jemanden, der keine Vorräte hat, ist das eigentlich auch schon unerschwinglich oder jedenfalls kein Vorzug. Da lässt sich kaum noch etwas empfehlen, außer mit welchem Energieträger auch immer so sparsam wie möglich umzugehen. Wir geben uns selbst die größte Mühe.

Ein gutes Stück Arbeit – und ein beruhigender Brennholzvorrat

Die Brennholzaktion heute war wie ein Pendant zur letzten vor 14 Tagen. Ein ähnlicher Ablauf, ein ähnliches Wetter, vielleicht etwas kühler und feuchter, aber es war so schon früh absehbar, dass diese Arbeit wieder den größten Teil des Tages würde in Anspruch nehmen. Immerhin haben wir die vorbereitete Fläche für den Brennholzhaufen wirklich abgedeckt. Nur in der Höhe könnten wir noch mehr stapeln. Eigentlich würde noch einmal eine flache Anhängerladung Holz in kleingesägter Form in diese Brennholzecke passen. Es war aber auch im Hinterkopf, diese Lücke in den kommenden Wochen weiter zu schließen, indem V. nach und nach im Kofferraum weitere 1 m Scheite herbeischafft und ich das alles zusammen dann in einer weiteren Sägeaktion ofengerecht schneide. Dann dürften wir für ca. 6-8 Wochen zusätzlichen Holzbrand gerüstet sein. Dennoch denke ich nicht, dass dieser Vorrat ausreichen würde, die ganze Heizsaison abzudecken, wenn wir z. B. schon im November mit dem Holzbrand begännen. Bei einem langen und strengen Winter werden wir wohl ach bei frostigen Außentemperaturen noch einmal für Nachschub sorgen müssen.

Mit dem Holzbrandofen die Heizung im Winter entlasten

Vielleicht haben wir morgen mit dem Wetter Glück und es ist uns noch ein einigermaßen spätsommerlicher Tag gegönnt. Das wäre gut, denn die zweite Charge unseres Winter-Brennholzvorrats wartet darauf herbeigeschafft und in ofengerechte Abschnitte gesägt zu werden. Das dürfte mindestens den Umfang von vor zwei Wochen haben und damit den ganzen Tag ausfüllen. Ich hoffe, das Wetter spielt mit, um diese wichtige Aktion durchführen zu können. An der Zeit ist es, denn in den nächsten Wochen kann es nur noch ungemütlicher werden. Und eigentlich hat die Heizsaison jetzt schon begonnen, auch wenn wir vorerst noch auf die Zentralheizung zugreifen. Die in nicht geringem Umfang zu entlasten, ist der Plan für diesen Winter. Und da spielt das Fichten- und Obstbaumholz aus unseren Lagerbeständen die Hauptrolle.

Entschleunigungsmangel

Das Vorhaben mit der zweiten Charge unseres Wintervorrats an Brennholz wird wohl noch warten müssen. Zu viel anderes ist dazwischengekommen, v. a. kommunikative Projektarbeiten, die sich zurzeit massiv überschneiden. Ich hoffe, die Monate bis Weihnachten werden nicht wie sonst von einer stetigen Verdichtung der Aufgaben gekennzeichnet sein und die Dinge entspannen sich auch wieder. Die kunsthandwerklichen Arbeiten, die mich kontinuierlich begleiten, sind ein Mittel der Entschleunigung, die wir in diesen Zeiten vielleicht nötiger haben denn je.

Der erste Brennholztag

Das war der erste von mindestens zwei Brennholztagen, die uns erlauben sollen, die Holzbrandsaison dieses Jahr früher als gewöhnlich zu starten. Immerhin konnte ich die Scheite, überwiegend Fichtenholz, zum geringeren Teil auch Kiefer oder Nussbaum, sehr platzsparend aufstellen und schichten, so dass mit der einen Anhängerladung doch ein ziemliches Volumen transportiert werden konnte. Vs Idee, vielleicht gleich noch eine zweite Anhängerladung herbeizuschaffen, habe ich mit Verweis auf die Erfahrung des Vorjahrs eine Absage erteilt. Meine Einschätzung diesbezüglich war genau richtig, denn die Aktion heute hat tatsächlich den ganze Tag, von etwa 10 Uhr am Vormittag an, in Anspruch genommen. Da ich den größten Teil der Arbeiten selbst ausgeführt habe, war es auch entsprechend anstrengend. Das Reservoir zum Lagern des Brennholzes, das ich am Vormittag schon vorbereitet hatte, sieht eine deutlich größere Bevorratung als in den Vorjahren vor. Gemessen daran konnten wir heute ca. 40 % auffüllen. Das heißt, dass die nächsten Brennholzaktion mindestens dieselbe Menge nochmal erfassen sollte, besser natürlich mehr. Denn sonst werden wir in der Mitte des Winters wieder losziehen müssen, was bei den Witterungsverhältnissen dann weniger angenehm sein sollte. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis, zumal der Tag auch sonst, trotz des Nieselregens, gut geeignet dafür war, vor allem weil andere handwerkliche Projekte ausnahmsweise mal nicht anstanden.

Die Brennholzvorräte für den Winter werden wichtiger

Bis jetzt habe ich V. noch nicht über mein Vorhaben informiert, morgen die erste Ladung Brennholz heranzufahren, um es dann in ofengerechte Abschnitte zu sägen. Die Brennholzbevorratung für den Winter wird diesmal mehr Zeit und Energie in Anspruch nehmen, wenn wir tatsächlich früher mit der Ofensaison starten wollen. Deshalb denke ich an einen deutlich erweiterten Holzhaufen, dessen vordere Stützmauer wir wohl vorverlagern müssen, um mehr Volumen anhäufen zu können. Immerhin ist die Ecke schon zu einem kleineren Teil befüllt, weil wir vor Monaten schon Reste von Obstbaumholz klein gesägt hatten. Das ist gut, weil die jetzt hinzuzufügenden Abschnitte überwiegend Nadelholz, speziell Fichte, sein werden, was bekanntlich zwar gute Heizkraft besitzt, aber eben schneller heruntergebrannt ist. Auch deshalb muss das Volumen größer als gewöhnlich sein, denn es ist wegen der dominierenden Holzart schneller verbraucht. Trotz allem rechne ich damit, dass wir in der Mitte des Winters erneut loslegen werden, um den dann schon aufgebrauchten Vorrat erneut aufzufüllen.

Herbstgedanken und Energievorsorge

Die Landschaft wirkt jetzt auf einmal schon sehr herbstlich. Es stellt sich die Gewissheit ein, dass der Sommer eigentlich schon vorbei ist. Und auch über mangelnde Feuchtigkeit müssen wir uns jetzt nicht mehr beschweren. Und auch die Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit verschieben sich zunehmend in Richtung der kälteren Jahreszeit. Die Ernte der letzten Baumobstsorten und verschiedener anderer Nutzpflanzen des Gartens stehen bevor. Und das Auffüllen des Brennholzvorrats ist vor allem an der Zeit. Vielleicht werden wir den ersten Teil der Aktion am Wochenende durchführen, jedenfalls wenn V. bei dem Vorhaben mitzieht. Es wird aber noch ein zweiter Termin notwendig sein, wenn wir tatsächlich schon früher mit dem Holzbrand einsteigen, um teures Heizöl einzusparen.

Baumfrühlingserwartungen

Der Ofen hat in den letzten Tagen merkwürdigerweise sehr viel weniger Brennholz geschluckt als in der ganzen Zeit vorher. Es scheint, als ob er selbst auch „merkt“, dass der Frühling bevorsteht. Tatsächlich haben die letzten Vorräte bis heute Abend ausgereicht, zwei Tage länger als gedacht. Aber dann werden wir sicher vorerst kein neues Holz mehr herbeiholen, erst wieder zum Auffüllen der Vorräte für den Winter. An diesem letzten Abend genießen wir noch die Ofenwärme und hoffen, dass jetzt endlich nicht nur das Licht und die Sonnenstunden zunehmen, sondern im Grünen und Blühen der Bäume und Sträucher auch der Frühling tatsächlich seinen Gang nimmt.

Am Ende der Holzbrandsaison

Vielleicht geht unsere Holzbrandsaison mit dem heutigen Abend doch schon zu Ende. Zuletzt war ich davon ausgegangen, dass V. unbedingt darauf besteht, doch noch weiteres Brennholz aufzuarbeiten und herbeizuholen. Aber jetzt sieht es doch danach aus, dass die nächste Brennholzaktion erst wieder im Spätsommer, dann für die kommende Heizperiode auf dem Plan steht. Immerhin hat es auch das Gute, sich ab sofort auf den Frühling und hoffentlich auch frühlingshafte Temperaturen und viel Licht einstellen zu können. Auch damit wir den wohligen Holzofen nicht allzu sehr vermissen werden.

Brennholznachschub für den Restwinter

Eine ziemliche Gewaltaktion hat uns am Nachmittag doch immerhin einen ordentlichen Nachschub für den ausgehenden Brennholzvorrat gebracht. Das Holz hätte nur noch wenige Tage ausgereicht. Mit dem neu herbeigeschafften, das ich dann auch gleich anschließend ofengerecht gesägt habe, dürften die nächsten drei Wochen wieder abgedeckt sein. Gut und notwendig scheint das, denn das Wetter ist jetzt wieder von ziemlicher Kälte geprägt, so dass wir die Ofenwärme noch gerne eine Weile in Anspruch nehmen. Ich denke, damit ist es aber auch genug für diese Saison, in der wir in relativ kurzer Zeit viel Nadel- und Obstbaumholz verbraucht haben. Zu Gunsten der Heizölvorräte.

Überlegungen zum Heizen mit Holz

Nun geht der Brennholzvorrat dieses Winters doch zuneige. Dabei hatten wir mehr denn je zusammengetragen und ofengerecht in Abschnitte gesägt. Aber die bei uns eher kurze Holzofensaison war seit Anfang des Jahres doch sehr intensiv, da es fast durchgehend in dieser Zeit ungemütlich war und wir die wohlige Holzofenwärme sehr geschätzt haben. Noch ist der Winter nicht vorbei, und wir müssen wohl für die nächsten Wochen Nachschub besorgen. Eine Aufgabe fürs Wochenende, an dem wir einige Abschnitte herbeischaffen, spalten und wahrscheinlich mit der Kettensäge ofengerecht schneiden werden. So kommen die bereits so lange gelagerten Holzvorräte doch noch zu ihrem Recht. Und diese Art von Heizung kann ihre Wohltat verbreiten, so lange es noch möglich ist. Denn das Thema Feinstaubverordnung und der irgendwann in ein paar Jahren wohl erforderliche Einbau eines Filters ist immer wieder Thema. Und mit dieser Aussicht auch die Frage, welchen Sinn es macht, das Heizen mit Holz quasi abzuschaffen, wenn andererseits die Nachhaltigkeitsidee immer weitere Kreise zieht und zu einer Art Universalprinzip geworden ist. So werden eigentlich sinnvolle Möglichkeiten durch nicht wirklich ausgereifte Bestimmungen abgewürgt.

Ungemütlicher Winter und kunsthandwerkliche Abwechslung

Der Winter präsentiert sich von seiner unfreundlichsten und ungemütlichsten Seite. Da sind wir froh, dass der Brennholzvorrat noch eine Weile ausreicht und wir durchgehend den Holzbrandofen anfeuern können. Es gibt nicht viel, was dem an Aufmunterung gleichkommt. Und entsprechend sind die zarten Ansätze von Aufbruch auch in diesen Tagen wieder verpufft, verbunden mit einer bleiernen Kommunikationslosigkeit. Gut ist das fürs kreative Arbeiten und für Projekte, die Zeit und Geduld erfordern. Und morgen wird es mit dem Abschluss eines Armband-Projekts auch wieder kunsthandwerkliche Abwechslung im Kontext der Wunschbaum-Manufaktur geben.

Holzbrand im Schmuddelwinter

V. und mit ihm der Rest der Familie hat in dieser Ofensaison richtig Freude am Holzbrand entwickelt, gerade wegen der wohligen Wärme, die solchem Schmuddelwinterwetter einfach guttut. Das bestimmt zehn Jahre abgelagerte Fichtenholz brennt tatsächlich wie Zunder weg, mit einem riesigen Verbrauch, der durch die kühle Witterung noch angeheizt wird. Denn bei kühler Luft zieht der ausgebaute Ofen besonders gut. Und das Fichtenholz heizt zwar besonders gut auf, hält aber nicht lange an. Gut, dass wir zwischendurch auch noch ergiebigere Arten eingestreut haben, einige Abschnitte Obstbaumholz oder auch mal Buche oder Hainbuche. Denn ohne diese Beimengung wäre der diesmal wirklich umfangreiche Vorrat allzu schnell aufgebraucht. Es dürfte jetzt schon die Hälfte abgetragen sein. So hoffe ich, dass wir mit der bevorrateten Menge bis zum Ende der Ofensaison auch auskommen. Bei so ungemütlichem Wetter nochmal mit dem Sägen anzufangen, ist mir weniger sympathisch.

Unser traditionelles Brennholzprojekt ist abgeschlossen

Es war doch noch einmal ziemlicher Aufwand, aber jetzt ist der Wintervorrat an ofengerecht aufbereitetem Brennholz endlich unter Dach und Fach. Um das Thema müssen wir uns jetzt nicht mehr kümmern. Gespannt bin ich, wann die Saison in diesem Jahr beginnen wird, vermutlich aber früher als sonst bei uns üblich. Und irgendwie freue ich mich auch schon auf die wohlige Ofenwärme, die bei einer ungefähr gleichgewichtigen Mischung von gut abgelagertem Fichtenholz und Obstbaumabschnitten, die länger anhalten, absolut zu erwarten ist. Neben den bloßen Nutzen war es für mich v. a. von traditioneller Bedeutung, einige dieser Holzarbeiten mit V. zusammen durchführen zu können. Das war zuletzt nicht mehr so häufig der Fall und deshalb nicht mehr selbstverständlich.

Brennholz und Heizkostenkalkül

Ich schätze, den Rest der Brennholzscheite von letzter Woche für diesen Winter werden wir wohl morgen klein sägen und damit den Holzvorrat komplettieren. Es wird ungemütlich und ziemlich kühl sein, aber im November ist es meist noch unangenehmer, dann ist dieses Wochenende wohl die bessere Wahl. Auf die Ofensaison freue ich mich schon, auch weil V. schon angekündigt hat, sie dieses Jahr vorzuziehen, nicht erst nach Neujahr damit zu starten. Dann wird das Fichten- und Obstbaumholz auch wirklich verbraucht werden, und die nicht unerheblichen Heizkosten dieses Winters dürften sich auch in Grenzen halten lassen.

Der Rest von goldenem Oktober

Die Bäume sind in diesen überwiegend ungemütlichen, wenn auch mit einzelnen Sonnenphasen durchsetzten Tagen, sehr weit weg. Ich schätze, sie werden für mich erst am Wochenende wieder in Erscheinung treten, wenn es um das Sägen der zuletzt herbeigeschafften Fichtenholzscheite geht und das Auffüllen des Wintervorrats an Brennholz. Dann aber wird auch diese Arbeit weniger angenehm ausfallen, weil wir zum Wochenende einen Temperatursturz erwarten. Das ist dann wirklich die Einleitung des Jahresendes, wenn die letzten Auflockerungen eines goldenen Oktobers sich verflüchtigt haben und die Novemberstimmung bereits in Sicht kommt.

Anstrengender Brennholztag mit Tradition

Es ist erstaunlich, dass V. nach dem Zustand der letzten Monate heute tatsächlich den ganzen Tag über bei unserem Brennholzmachen zumindest anwesend war. So wie früher war eine Beteiligung zwar nicht möglich und ich habe seine traditionellen Aufgaben größtenteils selbst übernommen. Aber insgesamt ist es doch ein Erfolg und einfach schön, dass die traditionelle Gemeinschaftsarbeit auch in diesem Jahr wieder möglich war. Leider bleib trotz des Ganztageseinsatzes und einer erheblichen Kraftanstrengung bei uns allen, doch noch ein Rest Arbeit übrig. Die zweite Fuhre mit überwiegend Fichtenholzscheiten konnten wir am Ende des Tages doch nicht mehr in ofengerechte Abschnitte sägen und mussten sie wiederum aufstapeln, um das in einigen Tagen nachzuholen. Schade, mit ein paar Stunden mehr Zeit und Tageshelligkeit hätten wir den ganzen Wintervorrat an einem Tag unter Dach und Fach bringen können. Aber das sollte dann doch nicht sein. Also noch eine weitere Aktion mit der großen Kreissäge, und anschließend können wir beruhigt der Holzofensaison entgegensehen.

Für Brennholz sorgen

Die Gartenarbeiten sind zwar zur Vorbereitung des Winters noch nicht ganz abgeschlossen, aber doch zum größeren Teil. Und da auch die diversen Ernteeinsätze hinter uns liegen, bietet das Wochenende erstmals wieder Gelegenheit, den Brennholzvorrat für die kommende Holzofensaison anzulegen. Vor einigen Monaten hatten wir schon einmal einige Abschnitte gesägt und die Abfallstücke zum Brennholz gegeben. Außerdem ist im Hof seitdem ein kleiner Stapel vorhanden, den wir zusätzlich im Winter nutzen können. Aber das eigentliche Reservoir muss noch gefüllt werden. Morgen wollen wir mindestens eine Wagenladung herbeischaffen und in ofengerechte Abschnitte sägen. Und vielleicht ja auch noch eine zweite, falls es für V. nicht zu anstrengend wird. Immerhin, mit der neuen Erkenntnis als mögliche Erklärung für Vs Zustand hätte ich heute nicht mehr gerechnet. Das macht uns wieder Mut und lässt uns diesbezüglich auf einmal zuversichtlicher sein.

In Vorbereitung der Brennholzsaison

Demnächst steht das Brennholzprojekt zur Vorbereitung der diesjährigen Holzofensaison an. Unsere Vorratsecke ist ganz leer, so dass wir einiges an Material herbeischaffen und in ofengerechte Abschnitte sägen müssen. Bei einigermaßen schönem Wetter ist das immer eine anregende Arbeit, nur V. ist nicht mehr so stabil, so dass man sich bei solchen recht anstrengenden Vorhaben auch Sorgen machen muss. Ich hoffe, wir finden den richtigen Tag und können mit einer Aktion die benötigte Menge bevorraten. Außerdem haben wir vor Monaten bereits eine kleinere Vorratsecke an anderer Stelle aufgestapelt, auf die wir bei einem möglicherweise langen Ofenwinter zusätzlich zurückgreifen können. Und wer weiß, vielleicht fällt ja beim Kleinsägen noch das eine oder andere für meine Manufakturarbeit geeignete Stück ab, das eine Vorratslücke in diesem Bereich schließt. Nicht klar ist natürlich, ob der Ofen überhaupt nennenswert zum Einsatz kommt. Denn wir haben shcon so manchen sehr milden Winter erlebt, in dem der Holzofen schon fast zu viel Wärme mit sich gebracht hätte.

Vorbereitende Arbeiten mit Apfelbaumholz

Das wohl noch wohl temperierte Wochenende werde ich nutzen, um die frisch gesägten Stammabschnitte des alten Apfelbaums weiter zu verarbeiten. Die müssen zunächst geviertelt und dann mit der Präzisionssäge in schmälere Abschnitte gesägt werden, die ich für die Lufttrocknung vorbereite. Das heißt sorgfältiges Einwachsen der Abschnittenden, damit das Trocknen möglichst langsam und kontrolliert erfolgen kann. Möglicherweise werden wir auch die Brennholzabschnitte noch zersägen und für die nächste Holzofensaison auf Vorrat legen. Also ein Wochenende, das stark von der Arbeit mit Holz geprägt sein wird. Aber diesmal keine Feinarbeit, sondern die ebenso notwendige Vorbereitung, damit wir im Winter gutes Brennholz und ich für die Lebensbaum-Armbänder wieder schönes und typisch koloriertes Apfelbaumholz zur Verfügung habe.

Brennholznachschub herbeigeholt

Ein komischer Zeitpunkt war es heute schon für das Brennholzmachen, oder besser gesagt, zum Herbeiholen von abgelagertem Brennholz. Unser Wintervorrat war fast aufgebraucht, und es war zuletzt nicht unwahrscheinlich, dass die Saison noch einige Zeit andauert. Vielleicht kommt es so auch noch, aber aktuell stehen zunächst fast frühlingshaft hohe Temperaturen bevor, bei denen wir den Holzofen wohl vorübergehend ganz auslassen können. Das nachgeholte Brennholz sollte noch ca. 3 weitere Wochen ausreichen, falls wir in dieser Zeit durchgehend mit dem Holzofen heizen sollten. Und dann, so hoffen wir sehr, wird der Frühling sich so weit durchgesetzt haben, dass die Saison endgültig abgeschlossen ist. Bis dahin wollen wir die wohlige Ofenwärme an kalten Tagen noch genießen.

Holzbrandperspektive

Wieder so ein extrem kalter Wintertag, der aber mit mehr Sonne angereichert war. Schön, dass wir das zum Wochenende hin erleben dürfen, denn das Licht tut gut und macht den Kopf frei, wenn man die Gelegenheit hat, etwas raus zu gehen. Der Holzofen war nie so willkommen wie gerade jetzt. Wenn man dem Schornsteinfeger glauben kann, dürfte es auch bis 2024 damit keine Probleme geben. Dann könnten neue Regeln bezüglich Feinstaubfilter greifen, sofern die Politik nicht wieder zu abweichenden Schlüssen kommt. Mit größeren Investitionen ist es nämlich fraglich, ob der Holzbrand noch Sinn macht. Unsere Holzvorräte werden sicher noch etwas länger ausreichen, insofern freuen wir uns in jedem Fall, wenn der zeitweilige Betrieb des Ofens ohne Riesenaufwand auch längerfristig möglich ist. Mindestens so lange freuen wir uns, dass uns die gespeicherte Sonnenenergie der Fichten unseres ehemaligen kleinen Privatwaldstücks an kalten Wintertagen wohlige Ofenwärme bringt.

Holzofenwintertage

Nun geht’s doch noch eine Weile weiter mit diesem ungemütlichen Winterwetter. Gerade mit der Kälte hatten wir nicht mehr gerechnet, freuen uns aber, dass uns jetzt der Holzbrandofen zur Verfügung steht. Der hat gefühlt noch nie eine so wohlige Wärme abgestrahlt wie in diesen Tagen. Da kommen die schon überwiegend wurmstichigen Abschnitte aus unserem früheren Weihnachtsbaum-Privatwald endlich zu ihrem Recht, deren Sinnhaftigkeit schon einige Male in Frage stand. Aber gerade bei klirrender Kälte ist die Heizwirkung von schneller brennendem Fichtenholz schon beachtlich, wenn man auch eine deutlich größere Menge davon benötigt. Na ja, wir hatten im Vorjahr ja gar nichts verbraucht, weil der Ofen nicht angefeuert wurde, deshalb werden die Gesamtvorräte noch einige weitere Jahre ausreichen.

Winterofenfreuden

Gut, dass wir den Holzbrandofen in diesem Winter angeworfen haben. Der aufgehäufte Brennholzvorrat ist zwar schon bald aufgebraucht, aber es nicht schwierig, einzelne Scheite nach und nach heranzuholen, um die Zeit bis zum wärmeren Frühjahr zu überbrücken. Auch M. genießt an solchen ungemütlichen, irgendwo zwischen nass und kalt liegenden Schmuddel-Wintertagen, die wohlige Holzofenwärme. Da macht es auch keinen Unterschied, dass ein hoher Anteil an schnell brennendem Fichtenholz darunter ist, das zudem an massivem Wurmbefall leidet. Das brennt wie Zunder weg, verströmt aber eine ordentliche Wärme, hält nur nicht so lange an wie die Obstbaum- und Eichenabschnitte, die auch eingestreut sind. Jedenfalls gleicht das so einiges aus, was wir draußen vermissen. Die Bäume geben uns so auch in der kalten Jahreszeit, in der sie selbst fast unsichtbar sind, noch etwas von ihrem lebenslang getankten Sonnenlicht zurück.

Mehr Schnee als in den Vorjahren zusammen

Nicht viel, aber doch eine geschlossene dünne Decke Schnee, hatten wir auch heute wieder. Damit gabs jetzt schon mehr Schnee als in den letzten drei Jahren zusammen. Man hatte sich das schon fast abgewöhnt. Aber er hält bei uns nicht lange an, und so hat man eigentlich nur das morgendliche Bild vor sich, bevor man die Gehwege freiräumt, um niemanden zu gefährden. Froh bin ich an solchen Tagen, dass wir schon vor Weihnachten mit dem Holzbrand angefangen haben. Der Ofen verbreitet doch eine wohlige Wärme. Gut, so wird das schon lange gelagerte Fichten, Obstbaum- und Eichenholz auch endlich einmal verbraucht, nachdem die Vorjahresofensaisons entweder ausgefallen oder sehr kurz ausgefallen waren. So gewinnen wir diesem Schmuddelwinter doch noch eine gemütliche Seite ab und freuen uns gleichzeitig auf ein baldiges Frühjahr, das hoffentlich nicht nur Wärme und Licht bringt, sondern auch ein Ende der Ausnahmesituation.

Kreative Entdeckungen zum Jahresanfang

Das neue Arbeitsjahr läuft inzwischen so auf Hochtouren, dass man kaum glauben kann, es hat gerade erst begonnen. Und so wechseln sich Projektarbeiten eher technischer Art mit kreativen Arbeiten und formalen Entdeckungen und Erkundungen ab. Sehr spannend, weil ich dabei immer wieder Neues dazulerne, das ich anschließend kreativ verwenden kann. Und die Entdeckung dieser Porträtsoftware ist ein wirklicher Gewinn, weil es ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Ich freue mich, wenn der Winter endlich einmal winterlich wird und wir doch noch den Holzofen anwerfen können. V. und M. scheinen das schon so gut wie abgesagt zu haben, aber man weiß eben nie. Vielleicht werden wir uns noch auf das wärmende Holzofenfeuer freuen, das mit dem abgelagerten, trockenen Fichtenholz und den länger anhaltenden Obstbaumabschnitten diese unvergleichlich wohlige Wärme verströmt. Und vielleicht wären die Erkältungswellen auch bei echtem Winterwetter und der sonst üblichen Winterheizung nicht entstanden. Auch mit dem Verschwinden der Jahreszeiten hat der Organismus so seine Probleme.

Noch kein Holzofen

Wenn es nach mir ginge, würden wir heute schon mit der Holzofensaison beginnen. Gerade bei einer solchen nass-kalten Witterung tut die wohlige Wärmestrahlung des Holzofens einfach gut. Nur M. ist traditionell dagegen, mit Verweis darauf, dass im neuen Jahr auch noch Zeit dafür sei. Ich hoffe, in dieser Heizsaison gibt’s einmal eine Ausnahme, vor allem, wenn das Ungemütliche länger anhält. Der Vorrat ist jedenfalls aufgefüllt, mit überwiegend Nadelbaumholz, aber auch durchmischt mit Obstbaumabschnitten. Und zur Reduktion der Heizkosten ist es allemal gut und sinnvoll.

Ein neuer Brennholzvorrat

Mit dem Vorhaben, das Brennholz für diesen Winter in ofengerechte Abschnitte zu sägen, habe ich V. erst am Morgen überrascht. Gerade weil ich die üblichen Bedenken kenne, war das sicher die beste Vorgehensweise. Auch die Befürchtung, das Wetter könnte nicht halten, konnte ich vertreiben. Tatsächlich gab es zwischendurch zwar einige kurze Nieselregenphasen, aber richtiger Regen blieb nach einem kurzen Intermezzo am Morgen den ganzen Tag über aus. Ich bin froh, dass wir den gesamten Stapel bis zum frühen Nachmittag abarbeiten konnten. Das Saubermachen ist danach immer noch mit viel Aufwand verbunden. Aber damit ist dieses Traditionsprojekt auch wieder erledigt. Da ich schon einmal dabei war, bin ich anschließend gleich zur kleineren Kreissäge übergegangen und habe zum einen verschiedene Apfelbaumabschnitte, die ich beim Brennholzmachen abgezweigt hatte, auf Länge gesägt und begradigt. Das sind Vorratsabschnitte, die mein Depot aufstocken. Und es war Gelegenheit, die über den Sommer an frischer Luft getrockneten Feigenbaumholzabschnitte in gebrauchsfertige Kanteln zu verwandeln. Das Material hatte ich vor einigen Monaten von privater Seite erworben. Bei Lieferung war es schon ganz schön angetrocknet, in der aufgesägten und mit Paraffin an den Schnittkanten getränkten Form konnte es sehr viel weitere Feuchtigkeit verdunsten, so dass die Kanteln zum jetzigen Zeitpunkt schon möglich waren. Es ist schön, dass ich damit meinen immer etwas dünnen Vorrat an Feigenbaumholz erneut aufgestockt habe.

Holzarbeiten – fein und rustikal

Nun habe ich die vier Stäbe doch schon vorbereitet. Ganz gut, so kann ich die weiteren Feinarbeiten auf mehrere Nachmittage aufteilen. Das wird notwendig sein, da der außerordentliche Brennholztransfer noch ansteht und das Thema Holz dann einmal auf die rustikalere Art Thema wird und Zeit beansprucht. Schön ist in beiden Fällen, dass draußen arbeiten kann, und das bei angenehm spätsommerlichen Temperaturen und immer noch viel Licht. Eigentlich eine gute Zwischenbeschäftigung in diesen arbeitsreichen Tagen Anfang September.