Jetzt kann die Kür der Gartenarbeit kommen

Wir freuen, in den letzten Wochen den Garten so schön gepflegt und für die Saison vorbereitet zu haben. Nun können wir uns mehr dem Pflanzen widmen, v. a. was die letzten Sommerblumen und das selbst gezogenes Gemüse betrifft. Das ist quasi die Kür der Gartenarbeit, die einfach Spaß macht, während das Zurückliegende auch mit viel körperlicher Anstrengung verbunden war. Demnächst werden noch andere Arbeiten auf dem Plan stehen, die sich am besten in den Sommermonaten erledigen lassen. Zum Beispiel das Auffüllen unserer Brennholzvorrats für den kommenden Winter. Bei richtig heißem Wetter ist das am besten, auch wenn der Schweiß dann in Strömen fließt. Es wird diesmal der Rest unserer Vorräte an Stammabschnitten zur Bearbeitung anstehen. Danach werden wir wohl unseren Holzofenbetrieb einstellen. Weil wir kein Holz von eigenen Bäumen mehr zur Verfügung haben. Und auch, weil sich bis dahin die gesetzlichen Bestimmungen für das Betrieben älterer Öfen verschärft haben werden.

Ganzjährige Heizenergiethemen

Vor Monaten hatte ich die Haltbarkeit des Brennholzvorrats zwar ganz gut eingeschätzt. Zuletzt war ich allerdings davon ausgegangen, dass unser Brennholzhaufen doch schneller zuneige gehen würde. Jetzt habe wir immer noch ein wenig übrig, so dass ich von ca. zwei weiteren Wochen ausgehe, in denen wir den Holzofen anfeuern können. Und das hat sich ja wirklich gut mit den tatsächlichen Witterungsverhältnissen ergänzt. Denn obwohl die Sonne jetzt öfter und länger anhaltend durchkommt, sind die Tage doch überwiegend noch kühl, manchmal kühlt es über Nacht noch bis nahe den Gefrierpunkt ab. Die letzten Ausläufer des Winters machen sich bemerkbar. Da tat der Ofen mit seiner wohligen Wärme doch noch sehr gut. Und in zwei Wochen wird er vermutlich nicht mehr notwendig sein. Eine Heizung zwar noch, aber mit mittlerer Stufe betrieben wird dann die Zentralheizung die Übergangszeit abdecken können. Einziger Nachteil: Auch der Heizölvorrat muss demnächst aufgefüllt werden. Da ist dann gleich das nächste Frühjahrsprojekt schon vorprogrammiert: Brennholzvorrat für die nächste Saison vorbereiten und aufhäufen – und Heizöl für die Übergangszeiten und für die nicht mit Holzofen heizbaren Räume nachbestellen. Es scheint, dass die Energiefragen, insbesondere das Heizen betreffend, nie wirklich aus dem Blick geraten können.

Aus gutem Grund eine lange Brennofensaison

V. meinte zwar, die letzte aufgestapelte Wand mit Holzscheiten, die noch von unserem ehemals riesigen Brennholzhaufen übrig ist, würde bis zum Abschluss der Saison übrigbleiben. Aber zwischendurch wird’s immer wieder so kühl und ungemütlich, dass der Holzofen wohl doch noch bis in den April hinein in Betrieb bleiben wird. Ich schätze, wir werden im Sommer dann die ganze Ecke neu auffüllen können. So ist auch genug Platz, um die letzten Stammabschnitte, die noch auf Vorrat sind, in ofengerechte Stücke zu sägen und dann schon lange vor der Saison bereit zu halten. Damit ist dann ein langes Kapitel der Familiengeschichte abgeschlossen. Kurioserweise deckt sich das zeitlich mit gewissen Neuerungen bei der Art, wie man formal mit Holzenergie in Zukunft umgehen soll – ungeachtet der Frage, wie sinnvoll und weitblickend das ist.

Das Ende der Holzofensaison ist in Sicht

Ich denke, V. hat sich mit dem Brennholzvorrat wirklich verschätzt. Ich hatte ja schon darauf aufmerksam gemacht, dass der überwiegende Anteil des großen Brennholzhaufens bereits aufgebraucht ist und das restliche sicherlich sehr schnell zuneige gehen dürfte. Ich denke nicht, dass wir über das Ende des Monats hinaus noch Brennmaterial zur Verfügung haben. Insofern wäre es gut, wenn mit den Osterfeiertagen auch der Frühling Einzug halten und mit milderen Temperaturen aufwarten würde. Dann könnten wir für die Übergangszeit wieder auf Zentralheizung umschalten, ohne die Heizölreserven zu sehr zu strapazieren. Insgesamt aber hat der Vorrat doch recht lang angehalten, allerdings steckte auch jede Menge anstrengende Arbeit für das Brennholzmachen im Hochsommer dahinter. Das wird sich in diesem Sommer noch einmal wiederholen, dann mit dem letzten Stapel dicker Fichtenstämme, die ich in ofengerechte Abschnitte bringen werden, um unsere vorläufig letzte Ofenbrandsaison damit zu bestücken.

Brennholzvorräte und Familientraditionen

Ich bin froh, im Sommer ein beachtlichen Holzvorrat für diesen Winter angehäuft zu haben. Denn er hat doch ziemlich lange angehalten. Der größte Teil ist jetzt zwar schon verbraucht. Schnell geht’s in Richtung des abgetrennten Basis-Vorrats. Aber meine Prognose vor einiger Zeit, dass es bis Ende März ausreichen könnte, wird sich wohl bewahrheiten. Meist deckt sich das auch mit dem wirklichen Ankommen des Frühlings und deutlich höherer Durchschnittstemperatur. Dann ist es auch wieder verantwortbar, die Zentralheizung anzuschalten, bis auch die überflüssig wird. Unser restlicher Vorrat an Holzscheiten, die für die kommende Ofensaison noch ofengerecht zu sägen sind, ist überschaubar. Bei meiner letzten Inspektion schein er mir kleiner als ich ihn in Erinnerung hatte. Jedenfalls wird der letzte Brennholzhaufen für unsere dann wahrscheinlich letzte Holzofensaison etwas kleiner ausfallen als der letzte. Damit könnte die letzte Saison dann schon spätestens im Februar 2025 zum Abschluss kommen. Noch unklar ist, ob es für uns eine regenerative Folgelösung bei der Heizung geben wird. Aber wenn wird das nicht mehr auf Grundlage von Schnittholz sein – bedauerlicherweise, denn damit geht auch in Stück Familientradition zu Ende.

Nachhaltige Zukunft mit Bäumen, Holz und intelligenter Kreislauftechnik

Die Zukunft des Heizens ist jetzt immer öfter und in längeren Beiträgen Thema der Medien. Und tatsächlich kann sich mittlerweile kaum mehr dem Thema entziehen. Aber mit der Häufigkeit und Intensität der Diskussion nimmt auch die Verwirrung und Orientierungsproblematik zu. Gerade weil immer wieder sämtliche im Raum stehenden zum einen noch zukunftsfähigen älteren Heizformen wie auch die verschiedenen Varianten neuerer Formen aus rein erneuerbaren Energiequellen gewonnener Heizenergie thematisiert werden. Da kann einem schon der Kopf schwirren, auch und gerade wenn man sich eingehender konkret mit Ansätzen, Techniken und Fördermöglichkeiten beschäftigt. Interessanterweise wird auch das Heizen mit Holz, Hackschnitzeln oder Resten aus der Holz verarbeitenden Industrie immer wieder genannt, dann aber meist als Nischenlösung, die in bestimmten ländlichen Regionen oder um Umfeld besonderer Industrien, dann aber lokal begrenzt, Sinn machen kann. Denn auch Holz ist in Zukunft als Heizungsquelle noch denkbar, wenn es mit modernen Anlagen verfeuert wird, welche die Emissionsgrenzwerte berücksichtigen. Und dann kann es in verschiedenen Formen vorliegen: Als Hackschnitzel, als gepresste Pellets aus Holzabfall und Restholz, als Scheitholz u. ä. Und, das fan dich ganz interessant zu hören, es kann bei entsprechender thermischer Behandlung auch so aufbereitet werden, dass es als Beimischung zu Garten- oder Anzuchterde zum Fruchtbarmachen und Auffrischen ausgelaugter Böden eingesetzt werden kann, somit dazu beitragen kann, dass neue Bäume und Wälder entstehen, die nach ihrem positiv Klima prägenden Leben irgendwann wieder zu Heizzwecken Verwendung finden können. Faszinierende Kreisläufe werden so als Ergebnis wissenschaftlicher Forschungen und technischer Innovationen angestoßen, die uns in der Summe hoffentlich tatsächlich einer 100 % nachhaltigen Energieversorgung und Wärmeenergieerzeugung entgegenbringen.

Einer unserer letzten Winter mit Holzofenwärme

Das Loch in unserem Brennholzvorratshaufen ist schon gewaltig geworden. Es dürfte jetzt ungefähr die Hälfte des gesamten Reservoirs verfeuert sein, das ich im Sommer über mehrere Tage dort aufgehäuft hatte. Kein Wundern, wenn man beobachtet, wie viel der Ofen schluckt, gerade an langanhaltend kalten Tagen. Aber unsere Mengenkalkulation scheint doch ganz gut aufzugehen, wenn ich es mal auf die nächsten Wochen projiziere. Dann könnte der Vorrat bis in die 3. oder 4. Märzwoche hinein ausreichen. Gewöhnlich ist die Holzofensaison dann auch langsam beendet. Zumindest können wir ab dann den Ofen auf Sparflamme fahren oder auf moderate Heizungswärme umsteigen. Ich bin insgesamt doch froh, dass wir gerade in diesem Winter das eigene Holz noch zur Verfügung haben und die restlichen Stammabschnitte noch für eine weitere längere Heizsaison ausreichen werden. Spätestens danach sollte sich das für uns schon Tradition gewordene Thema dann aber wegen der neuen Feinstaubregularien erledigt haben.

Fichten, Harz und Baumreminiszenzen

Über diesen einmal wieder ruhigen Sonntag bin ich froh. Allzu oft sind die Wochenenden zuletzt arbeitsam ausgefallen. Das bedeutet dann immer, dass kaum Zeit für liegengebliebene Lektüre und den inhaltlichen Blick über den Tellerrand bleibt, was ich als herben Verlust empfinde. Ein wenig konnte ich an diesem Tag aufgreifen und weiterverfolgen. Eine Wohltat vor dem Start in die neue Projektwoche, die wie alles in dieser Zeit von Unsicherheit und vagen Zukunftsprognosen gekennzeichnet sein wird. Die innigste Verbindung zu den Bäumen, sogar zu Bäumen aus unserem ehemaligen kleinen Privatwäldchen haben wir in diesem voraussichtlich zweitletzten Holzbrandwinter über unsere Fichten- und Obstbaumholzvorräte, die bei den scheußlich kalten Tagen für wohlige Wärme sorgen. Die ausgeprägten Harzausdünstungen der gerade im Gebrauch befindlichen Abschnitte zeugen noch mehr als gewöhnlich von der einstmaligen Vitalität und Energie der Bäume, von denen dieses Brennmaterial abstammt. Jedes Aufhäufen des Tagesvorrats an Brennholz ist dann eine Reminiszenz an dieses Baumgrundstück und die vielen Aktionen seiner Pflege und Nutzung, vor allem als Quelle der eigenen Weihnachtsbäume und später eben als Brennholzlieferant.

Die etwas andere Präsenz der Bäume im Winter

Es ist wohl typisch für die Jahreszeit, dass die lebenden Bäume ziemlich aus dem Sichtfeld verschwunden sind. Man nimmt sie kaum noch wahr, vielleicht am ehesten, wenn sich Schnee auf ihren kahlen Ästen abgesetzt hat. Oder auf den dicht benadelten Kronen der immergrünen Bäume. Präsenter sind da für mich die symbolischen Repräsentanzen, wie der Weihnachtsbaum als Inbegriff eines Symbolbaums, den ich am Wochenende abschmücken und nach draußen bringen will, um damit die Weihnachtszeit auch für mich privat endgültig abzuschließen. Oder eben die hölzernen Relikte gelebter Bäume, die uns in Form ihres Holzes gerade eine wohlig warme Wohnstube bescheren. Da richtet sich meine Erinnerung recht häufig auf die zuletzt sehr hohen Fichten, deren Holz wir zurzeit überwiegend für den Holzofenbrand verbrauchen und die früher unsere Auswahl selbst geschlagener Weihnachtsbäume aus einem kleinen Privatwald bildeten. So ganz verschwinden demnach auch im tiefsten Winter die Bäume nicht aus dem Sichtfeld. Nur treten sie eben stärker vermittelt und mittelbar in Erscheinung.

Die posthume Rolle der Fichten im Winter

Heute früh war es zum ersten Mal in diesem Winter notwendig, den Gehweg vom Schnee zu befreien. Schneeschippen war bei diesem dünnen Pulverschnee nicht erforderlich, aber Kehren mit einem großen, harten Besen hat seine Wirkung getan, auch ein wenig Salz, damit die dünne Schneedecke nicht gleich wieder alles zudeckt. Und einige Tage mit Schnee werden wohl folgen. Sehr gut, dass wir jetzt die Holzofenheizung haben. Das tut an so trüben und lichtarmen Tagen einfach gut und kompensiert die Abwesenheit des Lichts ein wenig. Da ich erstmals für diesen Winter und überhaupt seit längerem einmal wieder umweltbedingt angeschlagen bin, schätze ich die Holzofenwärme besonders. Da haben die zuletzt elend lang in den Himmel gewachsenen Fichten doch noch ihre sinnvolle Funktion gefunden. Als Weihnachtsbäume waren sie schon seit 20 Jahren nicht mehr zu gebrauchen. Aber als Energielieferant für kalte Wintertage sind sie recht gut – wenn der Verbrauch bei dem fast ausschließlich aus Fichtenholz bestehenden aktuellen Vorrat nicht so hoch wäre.

Holzofenwärme im Frostwinter

Jetzt haben wir diesen extrem unangenehmen, dunklen und kalten Winter, den wir aus den Vorjahren schon kennengelernt haben. Nach den mäßig kalten, dafür aber verregneten Monaten, die hinter uns liegen, ist das nicht sehr angenehm. Vor allem die Dunkelheit macht vielen zu schaffen und fördert Erkältungskrankheiten. Von daher haben wir die diesjährige Holzofensaison zu genau dem richtigen Zeitpunkt gestartet. Kaum etwas ist wohltuender bei solchem Wetter als die besondere Wärmestrahlung des Holzbrandofens. Der Ofen schluckt wegen den überwiegend aus Fichtenholz bestehenden Vorrats zwar an solchen Tage Unmengen. Aber dafür habe ich den großen Vorrat ja im Sommer auch angelegt. Nur könnte es knapp werden, ohne wiederum Nachschub zu holen, wenn dieser Brennholzbedarf noch weitere 2 Monate in dieser Form andauern sollte. Aber auch das ist kaum vorhersehbar. Möglicherweise ist das jetzt ja schon der Höhepunkt des Frostwinters.

Gedanken zum Start der Heizsaison

Eine Vorankündigung vom Schornsteinfeger, dass Anfang der Woche die nächste Untersuchung ansteht, lag heute im Briefkasten. Das ist immer wieder seltsam, da die Holzofensaison noch nicht begonnen hat und aber der Schornstein schon wieder gekehrt werden soll. Für meine Begriffe immer zu den falschen Zeiten, während der Saison merkwürdigerweise nichts passiert. Immerhin hat das unsere Aufmerksamkeit auf die kommende Heizperiode gelenkt, und darauf, dass wir Gelegenheit haben werden, den mühevoll angehäuften Brennholzvorrat auch abzutragen. Dass das diesen Winter nicht ausfällt, ist abzusehen, da ja jetzt schon, Ende Oktober, ein Heizen über die Zentralheizung zumindest in den Räumen, in denen man sich den ganzen Tag aufhält und arbeitet, nicht zu vermeiden ist. Das ganze Haus wird mit dem Holzofen zwar nicht warm, aber doch die zentralen Wohnbereiche, d. h. drei zusammenhängende Zimmer. Und die Wärmestrahlung reicht weiterhin auf die angrenzenden Räume auf derselben Ebene und einen Stock höher. Deshalb ist eine Heizkostenersparnis beim Öl auf jeden Fall zu erwarten. Und ein gutes Gefühl können wir auch haben, da das Brennholz von einem ehemaligen eigenen Fichtenwald stammt, dessen Bäume lange aus dem Weihnachtsbaumalter herausgewachsen waren und dann auch nur noch zum Schlagen geeignet waren. Dass die uns jetzt über den Winter wärmen, ist ein schöner Gedanke, haben wir die lebenden Bäume und das langgezogene, aber schmale Baumgrundstück doch noch gut in Erinnerung.

Ein extremer Arbeitstag, nach dem das Brennholz unter Dach ist

Der zweite Tag unserer Brennholzaktion war in gespiegelter Version ein Pendant des ersten. Nur dass ich mit dem Sägen der zweiten Fuhre begann, die wir gestern heimgeholt hatte. Danach dann erneutes Aufladen, Transportieren und erneutes Sägen. Insgesamt drei proppenvoll geladene Anhängerladungen, die den Holzhaufen am Ende noch einmal auf ungefähr die Größe des Vorjahres haben anwachsen lassen. Um das Arbeiten in der prallen Sonne einigermaßen erträglich zu gestalten, haben wir den Sägearbeitsplatz dann doch mit einer weißen Plane von oben abgedeckt. Durch die Maßnahme wurde noch genug Sonnenlicht durchgelassen, der Platz aber deutlich abgeschattet, so dass es erträglich wurde. Der Schweiß lief auch danach noch in Strömen und veranlasste mich, nach jeder Schubkarre mit ofengerecht gesägtem Holz erst einmal das Gesicht und die Brille trocken zu wischen und anschließend die Nase zu putzen, die wegen des feinen Nadelholzstaubs unaufhörlich lief. Insgesamt ein mühsames Arbeiten, aber auf die Art konnte ich zwischendurch immer kleine Pausen einlegen, die bei dem extrem langen Arbeitstag auch notwendig waren. Das Aufräumen und sauber kehren mussten wir dann schon in der Dämmerung vornehmen, so dass wir den Anhänger mit zwei riesigen Säcken Sägemehl und Borke nicht mehr wegbringen konnten. Nach diesem Extremtag waren wir alle regelrecht erledigt und hochgradig erschöpft. Aber das Brennholz für den kommenden Winter ist jetzt doch unter Dach und Fach.

Brennholz machen bei hitzigem Altweibersommerwetter

Puh, ganz überraschend war es nicht, aber bei so hochsommerlichen Temperaturen, wirklicher Hitze, wenn man wie ich direkt in der Sonne steht und arbeitet, ist das Brennholzmachen schon eine sehr anstrengende Sache. Beim Aufladen der 1 m Abschnitte am Vormittag hielt es sich noch in Grenzen, wenn auch dieses Aufladen ungewöhnlich lang dauerte und wir offenbar mehr Material als sonst im Anhänger unterbringen konnten, was wohl mit den sehr schmal gespaltenen Scheiten zusammenhing. Aber das Sägen auf der großen Kreissäge bei zum Nachmittag hin zunehmend brennender Sonne ließ mir unaufhörlich den Schweiß auf die Brille tropfen. Und die Hitze selbst bremst einen auch ein wenig ab. Ich konnte das am Abend im Vergleich feststellen, als ich nach dem Heimholen der zweiten Fuhre noch für eine halb Stunde weiter gesägt hatte. Zu der Uhrzeit war es dann schon deutlich abgekühlt und wesentlich angenehmer. Dann konnte ich mich wie frühe fühlen, als diese Arbeit für mich etwas ganz Besonderes, Eindrückliches war, wohl auch weil es damals noch echte Teamarbeit war. Leider ist das heute so nicht mehr möglich, aber ich freue mich sehr, dass V. sich noch an der Aktion beteiligen kann, mit dem Fahren und auch beim Aufstapeln des Brennholzhaufens.

Vorgezogener Altweibersommer

Nach dem zu nassen und zu trüben August freue ich mich sehr, dass wir einen vorgezogenen Altweibersommer erwarten dürfen. So sieht es nach der Wettervorhersage aus, mit für diese Zeit schon fast zu hohen Temperaturerwartungen, was aber zumindest auf Sonne und Licht hindeutet. Das finde ich klasse, als Entschädigung für die verpatzte Schlussphase des Sommers, aber auch, weil wir ja noch einige Aktionen mit Brennholz und Gartenarbeit planen, für die solche Witterung den idealen Rahmen bietet. Damit sollte auch die dieses Jahr bescheidene Weintraubenernte und die restliche Baumobsternte bei dafür angemessenem Wetter stattfinden können. Gut für diese Arbeiten und gut auch für das Gemüt, das zunehmend häufig auf Unterstützung von außen angewiesen ist.

Mit Blick auf die Herbstarbeiten

V. hat heute Äpfel und Birnen von unserer Streuobstwiese mitgebracht. Darauf ruhen jetzt die Hoffnungen, nachdem die Zwetschgenernte wohl weitgehend ausfällt, wegen der Wurmstichigkeit der Zwetschgen in diesem Jahr. Bei den Äpfeln und Birnen sieht das besser aus. Erfahrungsgemäß ist es bei denen aber ein Problem, dass sie allzu schnell faulen und immer wieder aussortiert werden müssen. Wir werden sehen, wie viel für den direkten Verzehr geeignet sind und wie lange sie gelagert werden können. Ansonsten könnten wir uns wiederum an einigen Kuchen versuchen, oder größere Erntevolumen später für Destillate verwenden. Schön ist, dass unser Walnussbaum im Garten dieses Jahr erstmals richtig viele Nüsse abwirft, von denen die meisten auch genießbar sein werden. Aber die Zeit dafür ist noch nicht ganz reif, auch wenn wir in den vergangenen Wochen schon einige sammeln und trocknen konnten. Bei allen Ernteüberlegungen bezüglich des Baumobst steht die Brennholzaktion weiterhin im Raum und wird sich voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen auch umsetzen lassen. Wir diskutieren gerade aber noch, wie genau wir das durchführen sollen, und was im Zuge der Anhängernutzung sonst noch erledigt werden könnte. Typische Herbstarbeiten eben, die uns auch zeigen, dass der Sommer für dieses Jahr Vergangenheit ist.

Zwischen Projektarbeit und Krisenkommunikation

Unsere Brennholzaktion wird wohl noch etwas länger auf sich warten müssen. Denn diese Woche sind wieder so viele außerplanmäßige Erledigungen angesagt, dass es schwierig sein dürfte, eine drei Tage benötigende Brennholzarbeit zu erledigen. So streckt sich das Vorhaben doch wieder in den Herbst hinein, was wir eigentlich diesmal vermeiden wollten. Na ja, kunsthandwerkliche Holzarbeit wird an diese Stelle zumindest treten und sicher auch wieder die eine oder andere frühherbstliche Ernteaktivität. Damit ist neben den Routinearbeiten und den notwendigen externen Erledigungen auch schon wieder die gesamte Woche ausgefüllt. Ganz gut, dass die Kommunikationsprojekte derzeit in eine Zeit des Abwartens und der Zögerlichkeit fallen. Aber ganz gut nur wegen der vielen zusätzlichen Aufgaben, nicht gut in Bezug auf eine Loslösung von der gegenwärtigen Krisenkommunikation und all der sozial-kommunikativen und psychischen Folgewirkungen in der eigenen Lebenswelt wie auch – so scheint – weltweit.

Ersatzarbeiten im Spätsommer

Im Nachhinein ist es doch ganz gut, dass die Brennholzaktion verschoben werden musste. Das schwül-heiße Wetter, das jetzt mit dem schmuddeligen Regenwetter der letzten Woche so heftig kontrastiert, wäre für die anstrengende körperliche Arbeit wahrscheinlich nicht günstig gewesen. Vielleicht ist dann zwei, drei Tage im frühen Herbst angebrachter, auch wenn die sich weniger gut in den Zeitplan integrieren lassen. Morgen geht’s erst einmal an verschiedene Gartenarbeiten, v. a. die Efeuhecke muss wieder zurückgeschnitten werden. Und auch die Staudenbeete verdienen ein genaueres Auge, da sich zwischendrin viel Unkraut festgesetzt hat. So werden wir die frei gewordenen Tage auch unter widrigen Bedingungen gut und sinnvoll ausfüllen können.

Das Brennholz muss vorerst noch warten

Manchmal haben gut gemeinte Pläne den Fehler, dass die Umstände ihnen entgegenstehen, auch kurzfristig. So konnten wir gestern noch nicht absehen, dass die für dieses Wochenende geplante Brennholzaktion verschoben werden muss. Aber heute früh hat sich gezeigt, dass V. seinen Part, das Fahren, aktuell nicht realisieren kann. Und damit ist das Ganze zunächst abgesagt, wir müssen es in den kommenden Wochen nachholen, wenn Zeitplanung und Wetter erneut in Übereinstimmung zu bringen sind. So konnte ich ebenfalls wichtige Projektarbeiten vorziehen, die ohnehin zum aktuellen Aufgabenplan gehörten und die sich ansonsten ebenfalls angestaut hätten. Darunter ist die Dokumentation jüngster Projektarbeiten und eine Bereinigung älterer Übersichten und Illustrationen, die zum Teil nicht mehr dem neuesten Stand entsprachen. Einige kleinteilige Arbeit, die die durch die ausgefallene Brennholzarbeit entstandene Lücke problemlos ausfüllen und die sich fast endlos fortsetzen lässt, wenn nicht anderes wiederum dazwischenkommt. Was gegen Wochenende auf jeden Fall dazwischenkommt, sind gewisse Gartenarbeiten. Unter anderem muss die Efeuhecke wieder zurückgeschnitten werden, die bei diesem warm-feuchten Sommerwetter wie wild neue Triebe bildet, die dann schräg abstehen und den Efeubewuchs etwas unansehnlich gestalten. Und gewisse andere Arbeiten rund um die weiteren Erntetermine für das Baumobst, das im Garten und weiter weg noch auf uns und den richtigen Zeitpunkt wartet.

Projekte rund um die Feiertags-Auszeit

Wie erwartet ist es diese Woche rund um den im Saarland geltenden kirchlichen Feiertag sehr ruhig. Den uns glücklicherweise noch verbliebenen Feiertag Mariä Himmelfahrt haben viele Unternehmen und Arbeitnehmer – ganz profan – zum Anlass genommen, einige Urlaubstage drumherum zu platzieren. Solche Auszeiten haben für alle, die dennoch bei der Arbeit bleiben, etwas Beruhigendes, weil es dann kaum Ablenkung gibt und man Aufgaben konzentriert in Angriff nehmen und abschließen kann, die eben diese Ruhe erfordern. So konnte ich mich einigen dokumentierenden Aufgaben widmen, die ich schon länger aufschiebe, die aber genauso wichtig sind wie die produktiven Projektphasen. Als Rekapitulation zur Selbstbeobachtung und -supervision, aber auch als Möglichkeit, die eigenen Arbeitsergebnisse plastisch zu illustrieren. Ein anderes Projekt kommt mir angesichts der Feiertags-Auszeit in den Sinn, das ebenfalls angemessen und in dieser Woche gut platziert scheint: Unser Brennholzvorrat für den kommenden Winter muss aufgefüllt werden. Wir nehmen uns immer wieder vor, das noch in der warmen Jahreszeit durchzuziehen. Eben dazu wäre jetzt die Gelegenheit. So werde ich versuchen, V. von dem Vorhaben zu überzeugen, an zwei Tagen hintereinander zunächst die gesägten und gespaltenen Nadelholz- und sporadisch auch Laubholz-Abschnitte heranzuschaffen und sie dann sukzessive in ofengerechte Stücke zu sägen. Der Großteil der Arbeiten, vom Aufladen, dem Abladen und Sägen bis zum Aufhäufen, wird ohnehin auf meine Kappe gehen. So hoffe ich, dass Vs Einverständnis mit dem hoffentlich trockenen und nicht zu kalten Wetter zusammengehen wird.

Gutes Jahr auch für Weintrauben

Das Wetter war dann durchgehend doch zu unangenehm, so dass der Traditionsausflug und Marktbesuch leider ausfallen musste. Tatsächlich verbinde gerade diesen Markt immer mit tollem Hochsommerwetter. Bei seiner Platzierung rund um einen Kurparkteich ist das auch verständlich, ebenso dass bei Kälte und Regen die Location wenig Reize mit sich bringt. Immer konnten wir den Sonntag auf die Art etwas ruhiger angehen, was nach den angestrengten Arbeitseinsätzen der letzten Tage auch ganz gut war. Beim Blick durchs Fenster in die immer noch verregnete Gartenkulisse sehe ich allerdings die nächsten Ernteaktionen schon im Kommen. Denn die Weintrauben sind schon ziemlich weit, sind zur Hälfte, teilweise auch schon ganz ins Dunkelblaue hinein verfärbt. Wenn ab der Wochenmitte der Sommer mit Wärme und Licht zurückkommt, könnte das nach der Regenphase ganz vorteilhaft für die Trauben und den Wein sein. Da viele der ganz alten Weinstöcke in den Vorjahren eingegangen waren, ist der zu erwartende Ernteertrag zwar bescheiden. Aber zusammen mit dem Rückschnitt ist es eben doch immer auch mit Aufwand verbunden. Ich hoffe, es wird rund um die Obsternteaktionen noch genug Zeit und Gelegenheit während des Sommers bleiben, den Brennholzvorrat für den kommenden Winter herbeizuschaffen und ofengerecht zu sägen. Das allein wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bei schönem Wetter ist es leichter und angenehmer als im Spätherbst, wenn man sich nur noch ungern vor die Tür wagt.

In den Startlöchern der Gartensaison

In den Abendstunden strahlt die tief stehende Sonne dann doch noch frühlingshafte Wärme ab und lässt die Szene in diesem gleißenden Licht erscheinen, die den ganzen Tag über in kühler Lichtarmt verharrt. Kurzzeitige Anflüge der Jahreszeit, die eigentlich schon präsenter sein müsste, was einfach Wirkungen auf das Gemüt und die Motivation der Menschen hat. Immerhin soll der Samstag ein Zwischenhoch mit Sonne und höhere Temperatur bringen. Das wäre von Vorteil, da wir dann unsere Frühjahrsrundumshaussäuberungsaktion durchführen könnten. Eine Aktion, die den ganzen Tag in Anspruch nimmt und anstrengend ist. Deshalb geht das eigentlich nur an einem schönen, angenehmen Frühlingstag. Wäre gut, wenn wir das erledigen könnten, denn danach gibt’s noch genug im Garten zu tun, was die Vorbereitung der Blumen und Gemüsepflanzungen betrifft, das Auspflanzen auf der Fensterbank vorgezogener Sorten, das Unkrautjäten im Bereich der Randstreifen des Gartens, das Mähen und Ausbessern bzw. Nachsäen des Rasens. Wenn dafür ein Abschluss in Sicht ist, wird der Brennholzvorrat für den kommenden Winter ein Thema werden. So beginnt jetzt erst eine hoffentlich lange Gartensaison. V. hat heute die Rinde des kürzlich von extern mitgebrachten Kirschbaumstamms geschält, der jetzt mit sternförmig eingerissenen Enden der wärmeren Luft ausgesetzt ist. Eigentlich ein schönes Exemplar, allerdings weiß ich nicht, was damit geschehen soll. Der Kirschbaum neigt in dieser ganzen Form sehr stark zu Schwundrissen beim Trocknen. Deshalb wird der Stamm so wohl nicht bleiben können. Und wenn er geviertelt werden sollte, ist von seiner ursprünglichen Majestät nicht mehr so viel übrig. Mal sehen, ob wir dafür eine gute Lösung findet, die das jahrlange Aufbewahren des Stamms rechtfertigt.

Vor dem Abschluss der Holzbrandsaison

Der aktuelle Plan in Sachen Holzbrand sieht so aus, dass wir den Holzofen noch bis Ostern nutzen und nach Ostern wieder auf die Zentralheizung umsteigen. Das scheint vernünftig, da zum einen Anzeichen von echtem Frühling erkennbar sind und insofern die Temperatur auch steigen sollte. Zum anderen geht unser Brennholzvorrat auch tatsächlich jetzt zuneige, so dass wir mit dem vorhandenen Vorrat auch nicht mehr Wochen weiter heizen könnten. Insgesamt war das dann eine ziemlich lange Saison, über vier Monate Holzbrand, was für uns eher ungewöhnlich ist. Aber vor dem Hintergrund der Mineralölkosten war das natürlich sinnvoll und hat soweit seinen Zweck erfüllt. Ich denke, der Vorrat für den nächsten Winter werden wir früher als sonst anlegen. Das heißt, in wenigen Wochen erneut v. a. die Fichtenholzabschnitte und geringere Mengen Obstbaumholz heranschaffen und es wieder in ofengerechte Abschnitte sägen. Bei frühlingshafter Witterung ist das auch eine ganz schöne Arbeit, zudem ich gerade noch in Übung damit bin.

Endspurt für den Holzofen

Die Kälte dieses Spät-Winters hat uns nach wie vor im Griff. Und unsere Brennholzvorräte schwinden zusehends. Wie ich Anfang der Woche vorhergesagt hatte, ist das Kleinholz, dieser riesige Haufen, den wir letztes Wochenende mühsam zusammengetragen hatten, jetzt schon fast vollständig verbraucht. Danach wird’s an die regulären Nadelholzabschnitte gehen – und das ist nicht mehr sehr viel. Mitte des Monats wird wohl trotz dieses Nachschubs Schluss sein, ohne ihn wäre das Brennmaterial vermutlich noch früher ausgegangen. Und dann können wir nur hoffen, dass der Winter sich wirklich verabschiedet. Denn es ist nicht vorstellbar, ein viertes Mal in Sachen Brennholz loszuziehen. Für unsere Begriffe war das jetzt genug für die Saison, auch wenn wir die Vorräte insgesamt betrachten, die bei einem langen Holzbrandwinter gerade noch für eine Saison reichen könnten.

Veränderte Befeuerungstechnik

Gut, dass wir gestern diese Brennholzaktion durchgezogen haben. Denn dadurch haben wir den Vorrat vergrößert, mit höherer Wahrscheinlichkeit, bis zum Ende der Holzofensaison auch noch genügend Brennholz zur Verfügung zu haben. Und auch V. war erleichtert, das zu hören. Ansonsten wäre ein unangenehmer Arbeitseinsatz einige Wochen später wieder nötig geworden, zu einem Zeitpunkt, zu dem es schon nicht mehr den meisten Sinn gemacht hätte. So müssen wir uns für die nächsten Wochen auf eine veränderte Befeuerungstechnik verlegen, einfach weil man öfter größere Bündel des kleinteiligen Materials nachlegen muss, um ein Erlöschen der Glut zu vermeiden. Aber auch daran haben wir schon recht schnell gewöhnt, was bei so frostiger Außentemperatur und der wohligen Wärme des Ofens nicht allzu schwerfällt.

Nun kann die Holzofensaison doch noch verlängert werden

Dass wir in dieser Holzofensaison noch ein weiteres Mal für Brennholznachschub sorgen würden, hätte ich vor Kurzem noch nicht gedacht. V. hatte nur angeregt, dass wir den ausschließlich aus kleinteiligen Abschnitten bestehenden und schon seit vielen Jahren dort gelagerten Holzhaufen noch in dieser Saison verbrauchen. Allerdings waren wir dabei von einigen Eimern von diesem Kleinholz ausgegangen. Tatsächlich hat uns das Herbeischaffen des Brennmaterials aber den ganzen Nachmittag Zeit und vier Fahrten mit voll beladenem Kofferraum gekostet. Tatsächlich konnte ich mich nicht mehr erinnern, wann wir diese Abschnitte dort abgelegt hatten und woher genau sie stammten. Das Gute: Auf diese Weise können wir den Holzofen in diesem Winter doch noch etwas länger fahren, wahrscheinlich noch über Mitte März hinaus. Mit dem vorhandenen bzw. vor einigen Wochen nachbeschafften Vorrat wäre dann erst einmal Schluss gewesen. Das Befeuern mit diesem Kleinholz ist zwar aufwändiger, weil man häufiger nachlegen muss, aber bei dem nicht unerheblichen Volumen, das wir heute hinzugefügt haben, dürfte die Ofenheizung auf jeden Fall ca. zwei Wochen länger dauern. Mein aktueller Tipp tendiert jetzt gegen Ende März. Bis dahin werden wir zunächst das ebenfalls überwiegend aus Nadelholzabschnitten bestehenden Kleinholzvorrat und danach dann die größeren Abschnitte verbrauchen. Bis der Frühling den Holzbrand hoffentlich dann überflüssig macht.

Von letzten Frösten und Frühlingsgedanken

Auf die neuen technischen Möglichkeiten, die mir in Kürze fotografisch zur Verfügung stehen, freue ich mich. Das Testen dieser neuen Technik wird sich hoffentlich mit dem beginnenden Baumfrühling überschneiden. Denn dann habe ich gleich auch ausreichend Freiluftmotive, um die Leistungsfähigkeit zu testen. Und mein Portfolio mit Baum-Motiven bzw. meist Nahaufnahmen von Baum-Details wird nach längerer Pause wieder eine Erweiterung erfahren. Aber natürlich wird das auch für andere Themen und Motivfelder, wie Oberflächenstrukturen, Holz, Feiertage und für die Aufnahmen im Rahmen von Projektarbeiten, meist mit Räumen und Menschen, eine Bereicherung sein. Auf etwas anderes bin ich auch noch gespannt. Tatsächlich habe ich erstmals die Gelegenheit, einen natürlichen Brennstoff für Testzwecke zu nutzen. Das macht sich gut, denn unser Holzbrandofen benötigt unaufhörlich Nachschub, und bei den zumindest nachts noch vorherrschenden Frosttemperaturen ist es wünschenswert, einige Tage länger mit den aufgehäuften Brennholzvorräten heizen zu können. So freue ich mich auf immerhin 25 kg gut abgelagertes Hartholz, auch weil wir in diesem Winter fast ausschließlich weniger anhaltendes Nadelholz verfeuern konnten.

Holzbrandvariationen während langer Ofensaison

V. kam am Nachmittag mit einigen Eimern und einem großen Grünschnittsack voller Kleinholz an, das von einer Ecke des Areals stammte, auf dem wir die Brennholzvorräte überwiegend in Scheiten aufgeschichtet haben. Das hat mich doch gewundert, da wir gerade erst den Holzhaufen aufgefüllt hatten, das letzte Mal, wie ich dachte, für diese Ofensaison. Aber die Idee ist wohl, diese Ecke frei zu machen, weil der Haufen mit einem angrenzenden Schuppen kollidiert und einfach hindert. Auf diese Weise wird der große Haufen mit den voluminösen Abschnitten noch etwas langsamer abgetragen werden, wenn wir zwischendurch eigentlich zum Anfeuern gedachtes Kleinholz einlegen. Gleichgültig aber, wie wir den Ofen nun befeuern und Holz wir dafür in welcher Menge verwenden: Ich würde mich eigentlich jetzt schon auf einen baldigen Übergang in den Frühling freuen. Und dass wir den Ofen dann nicht mehr wirklich benötigen. Die angenehmen Seiten der Holzofenwärme haben wir bei dem frühen Start in die Saison eigentlich schon ausreichend genossen.

Der Brennholzvorrat ist wieder aufgefüllt

Die Aufgabenplanung in Sachen Brennholzvorrat hat sich als gelungen herausgestellt, denn wir konnten heute die letzte Woche herbeigeholten Brennholzscheite vollständig ofengerecht weiterverarbeiten. Das heißt zunächst, die Kreissäge aufzubauen, die Rampe für die Schubkarre vorzubereiten, alles zu sägen und zum Holzhaufen zu fahren. V. hat ein wenig beim Aufstapeln geholfen und war wie ich sehr froh, als wir am Nachmittag ungefähr zwei Drittel dessen angehäuft hatten, was an Vorrat nach der ersten großen Aktion in dieser Saison zusammengekommen ist. Allerdings sind bei diesen zwei Dritteln auch noch Anteile des vorherigen Vorrats enthalten, der ja noch nicht ganz abgetragen war. Also ungefähr die Hälfte der bisherigen Bevorratung ist nochmal hinzugekommen. Es ist spekulativ, aber nach den Erfahrungen mit dieser überwiegend aus Fichtenholz bestehenden Brennholzmischung in diesem Winter zu urteilen, wird der Vorrat vermutlich bis ungefähr Mitte März ausreichen, spätestens dann aber vollständig aufgebraucht sein. Eben das, was wir wollten, um möglichst viel Heizöl in dieser Saison einzusparen. Naja, und danach könnten wir eigentlich schon bald mit der Bevorratung für den nächsten Winter beginnen. Wahrscheinlich ist es tatsächlich besser, das im Sommer zu erledigen, statt wieder bis zum Spätherbst zu warten und es dann auf den letzten Drücker einplanen zu müssen.

Brennholz – die letzte

Dass ich vor einer Woche den Brennholznachschub herangefahren habe, ist jetzt eine gute Grundlage für die morgen anstehende Aktion. Es gilt, die Scheite in ofengerechte Abschnitte zu sägen, wieder einmal, nachdem wir ja vor Monaten eine ganze Serie von Brennholzaktionen hintereinander hatten. Aber in diesem Winter ist der Bedarf groß und der Verbrauch gerade bei diesem nicht sehr lang anhaltenden Fichtenholz ziemlich groß. Es ist schwer vorherzusagen, wie lange es ausreichen wird. Aber ich gehe von einer Verlängerung von ca. 4 Wochen aus, so dass wir zusammen mit dem noch vorhandenen Vorrat schätzungsweise bis Mitte März mit Brennholz eingedeckt sein sollten. Erfahrungsgemäß geht es dann doch zügig in Richtung Frühling. Wenn nicht werden wir wohl dann wieder auf die Zentralheizung zurückgreifen. Denn noch ein weiteres Mal Brennholz zu machen, wäre dann doch des Guten zu viel. So könnte unser Lager vielleicht noch den Bedarf der kommenden beiden Winter abdecken.