Schlagwortarchiv: Bienen

Sie sind hier:

Süßes Luxusproblem

Beim Honig haben wir gerade ein Luxusproblem. Denn wir streiten uns morgendlich darüber, welche Sorte denn nun noch besser schmeckt. Der Entdeckelungshonig, eine Mischung aus verschiedenen reinen Sorten, aber eben mit Wachspartikeln vom Schleudern durchsetzt, hat immer etwas Besonderes, da das Bienenwachs ihm eine besonders aromatische Note verleiht. Interessant ist aber, dass unsere neueste Kombination „Wald & Brombeere & Esskastanie“ auch ohne dieses Wachspartikel einen ebenso aromatischen Wachsgeschmack in sich trägt. Das ist ungewöhnlich, ebenso wie die Sorte überhaupt, denn diese Kombination kommt sonst nicht vor und hat sich als Glücksfall herausgestellt. Der Honig ist dunkel, sehr zähflüssig, aber weder wegfließend noch zu fest und vereinigt zahlreiche Aromen, die sich stimmig zusammenfügen. Deshalb ist er aktuell meine erste Wahl. Überhaupt ist es schön, nach so langer Durststrecke wieder einen Erfolg bei der Imkerei zu vermelden. Für V. ist das ein echter Auftrieb und macht Lust für die nächsten Jahre, so die Völker denn weiterhin stabil und gesund bleiben.

Kommentar hinterlassen

Sommerregen und eifrige Honigbienen

Erstmals seit langem ist die Wetterstimmung gewittrig, und jetzt am Abend sieht es nach heftigem Regen aus, der aber noch nicht gefallen ist. Wenn das über Nacht kommt, ist es mir ganz recht. Einmal das Gießen gespart und hoffentlich wieder mehr Regenwasser ist unseren Tanks, die unter dem großen Bedarf der letzten Tage gelitten haben. Besonders den Bäumen, die vom Gießen ausgeschlossen sind, wird das guttun. Vielleicht auch den Bienen, über deren Sammeleifer wir uns in diesen Tagen freuen. Bei etwas feuchterem Bedingungen können sie aber häufig den Nektar leichter aufnehmen. Wenn dann die schon gewohnte Wärme und die Sonne nachkommen, könnte es noch weitere gute Erträge geben, z. B. von den Brombeeren und der Esskastanie. Nach Jahren heftiger Rückschläge wäre ein solcher Erfolg für V. und uns alle eine Wohltat.

Kommentar hinterlassen

Zuversichtliche Honigprognosen

Es ist ein Jammer, dass zurzeit bei uns fast nichts blüht. Jedenfalls nichts, das für seinen Nektarreichtum bekannt wäre. Wir haben gewisse Hoffnungen, dass die Bienen zwischenzeitlich einiges von der Robinienblüte heimgebracht haben. Es ist aber noch zu früh, das abzuschätzen. Eigentlich wäre das Wetter ausnahmsweise mal günstig gewesen. Nicht zu viel Regen, nicht zu heiß, keine Extrembedingungen, die den empfindlichen Robinienblüten gewöhnlich zusetzen. So könnte es dieses Jahr tatsächlich wieder Robinienhonig geben. Ansonsten setzen wir als nächstes auf die Brombeeren und die Esskastanie. Das wird aber noch etwas brauchen. Bei der erfreulichen Vitalität der Bienenvölker und dem Zuwachs durch diverse kürzlich eingefangene Schwärme können wir zuversichtlich auf den weiteren Verlauf der Saison blicken.

Ein ganz gutes Bienenjahr

Für die Bienen ist das ein super Wetter. Nicht zu heiß, aber von den Nächten abgesehen auch nicht zu kühl. Zwischendurch einige Regenschauern und recht viel Sonne. Das sind gute Bedingungen zum Nektar sammeln. So ist die Frühtracht tatsächlich zum ersten Mal seit Jahren wieder zufriedenstellend ausgefallen, und sie ist auch noch nicht vorbei. Der Weißdorn hat zwar keine Blüten mehr und die Ahorne haben auch schon größtenteils ihre Flügelfrüchte ausgebildet. Aber vereinzelt gibt’s noch Apfelblüten. Und in dieser Zeit steht eben auch die Robinienblüte an, die erfahrungsgemäß sehr anfällig und empfindlich für jede Art von Unregelmäßigkeit ist. Zu viel Regen, zu kalt oder zu heiß. An etwas davon liegt es immer, so dass wir schon seit vielen Jahren keinen Robinienhonig ernten konnten. Ich hoffe, es gibt diesmal eine Ausnahme und die richtigen Witterungsbedingungen und die Laune der Bienen fallen einmal zusammen. Das würde die Auswahl an Sorten bereichern, bevor es zu der Kastanienblüte und der Brombeerblüte kommt, die sich länger hinzieht und meist gute Erträge mit sich bringt.

Kommentar hinterlassen

Wetterschwankungen und Honigprognosen

Nun dürften wir fast, aber wahrscheinlich nicht ganz an die Zahl der Sonnenstunden im Februar des Vorjahres herangekommen sein. So wirkt sich der Klimawandel nun auch schon so früh am Übergang vom Winter zum Frühling aus. Denn es ist ja nicht nur ungewöhnlich sonnig gewesen, auch die Temperaturen waren für den Monat geradezu unwahrscheinlich, und das über Wochen verteilt. V. macht sich da so seine Gedanken auch zum Gesundheitszustand seiner Bienenvölker. Die sind bekanntlich besonders empfindlich gegenüber allem, was außergewöhnlich und ungleichmäßig verläuft, dazu zählt eben auch das Wetter und seine typischerweise erwartbare Verteilung in den Jahreszeiten. Schön und ermutigend ist immerhin, dass unsere Völker diesen Winter ganz gut überstanden zu haben scheinen, nachdem mehrere Katastrophenjahre hinter uns liegen. Aber natürlich ist eine wirkliche Vorhersage für die kommende Honigsaison noch nicht möglich. Zu viele Unwägbarkeiten und Überraschungen sind da denkbar. Jedenfalls hoffen wir sehr, dass wir ein lang gestrecktes Frühjahr haben werden, mit einem schön ausgedehnten und sich abwechselnden Blühen der ertragreichen Pflanzen. Und dass die Bienen dann noch in guter Verfassung sind.

Kommentar hinterlassen

Baumblüte und Bienenzukunft

V. freut sich sehr, dass der als Lockmittel aufgestellte Bienenkasten tatsächlich ein zusätzliches Volk angezogen hat. Davon konnte ich mich gestern selbst überzeugen. Nicht klar ist, ob es sich dabei um das kürzlich ausgebüxte eigene Volk handelt, oder ob es von irgendwo anders her stammt. Jedenfalls fänden wir es klasse, wenn auf diese Weise der stark gerupfte Bestand eine unverhoffte Erweiterung erfährt. Gerade jetzt, wo alles gleichzeitig blüht – Weißdorn, Robinien, Apfelbaum – ist das ein Glücksfall. Leider sind die gerade erst hinzugekauften Völker um diese Jahreszeit noch nicht so stark. Der Riesenertrag ist so nicht zu erwarten. Aber nach dem Fast-Aus für die diesjährige Honigsaison sind wir auch mit so kleinen Erfolgen schon zufrieden. Die ganz große Frage bleibt ohnehin, ob mi dem Inkrafttreten des Verbots von Neonikotinoiden im Freiland sich die Situation der Bienen ab dem Zeitpunkt tatsächlich bessert. Daran halten müssen sich die Landwirte zunächst einmal. Aber davon abgesehen gibt’s eben diese vielen anderen Faktoren, die eine Rolle spielen. Ob die Pflanzenschutzgifte den Ausschlag gegeben haben, werden wir dann immerhin erkennen können.

Kommentar hinterlassen

Unangenehme Sonntagserfahrungen

Der anstrengende Gartenarbeitstag steckte uns heute noch in den Knochen. Und dennoch hat es uns am Nachmittag wieder in den Garten gezogen. Da sind noch gewisse Dinge im Hinterkopf, die zu einem Start in die Gartensaison gehören und die wir noch nicht umsetzen konnten. Immerhin stehen jetzt auch die Gartenmöbel und machten zum ersten Mal in diesem Jahr das Sitzen draußen wieder möglich. Zwischendurch gabs einige Unruhe, einen Bienenschwarm betreffend. Die Nachbarn des Bienenhauses riefen an, dass sich ein Schwarm selbstständig gemacht habe, den sie auf einem ziemlich hohen Baum entdeckt hatten. Tatsächlich hatte sich einer der wenigen verbliebenen Völker auf den Weg gemacht, dem Ruf einer unentdeckten Königin folgend, und zwar in die Krone eines ziemlich hohen Apfelbaums in unmittelbarer Nachbarschaft. Als wir eintrafen war schon ein anderer Imker vor Ort. Aber auch der sah die Vergeblichkeit aller Versuche, den Schwarm in dieser Lage einzufangen. So bleibt nur die Hoffnung, dass er sich in den nächsten Tagen noch eine Etage tiefer bewegt. Dann bestünde eine Chance. Ansonsten provoziert dieser Verlust wieder einmal einen fast vollständigen Neuanfang für V. in dieser Saison. Am späten Nachmittag habe ich das gestern nicht mehr realisierte Vorhaben umgesetzt, dem Buchsbaumzünsler an den Kragen zu gehen. Das biologische Mittel ließe sich gut mit Wasser anrühren, glücklicherweise hatten wir auch das richtige Sprüh-Equipment zur Verfügung, so dass ich das, mit einer dichten schließenden Schwimmbrille ausgestattet, gefahrlos wagen konnte. Im Idealfall sollte den Raupen jetzt schon der ansonsten riesige Appetit vergangen sein. Und vielleicht ist das Problem in einigen Tagen auch vollständig gelöst. Der Busch ist natürlich jetzt schon ziemlich zerrupft. Nicht nur wegen des Raupenfraßes. Auch weil ich ihn um die Gespinste herum zweimal in Folge ein gutes Stück ausgedünnt hatte. So dürften wir der Plage am ehesten Herr werden können. Ich hoffe, der Traditionsbaum wird auf

Kommentar hinterlassen

Geschichte und Sterben der Bienen

Eigentlich wundert es mich nicht, dass „Die Geschichte der Bienen“ der norwegischen Autorin Maja Lunde schon seit längerem auf der Bestsellerliste steht. Heute konnte ich es erst zu Ende lesen und bin sehr beeindruckt, mit wie einfachen Mitteln ein großes, die Menschen offenbar bewegendes Thema in literarische Formen gegossen wurde. Eine Geschichte, die an drei Standorten in Europa, Amerika und China spielt und damit sehr anschaulich die historische und internationale Dimension des Problems deutlich macht. Die faktischen Hintergründe und möglichen Erklärungen für das Bienensterben sind alle darin berücksichtigt, man sieht, wie gründlich die Autorin recherchiert hat. Durch die quasi historische Betrachtung erhält das an sich schon dramatische Thema aber zusätzliche Plastizität. Am eindrücklichsten für mich ist es, die Erfahrungen tatsächlich widergespiegelt zu sehen, die wir schon seit einigen Jahren in schmerzlichen Formen gemacht haben, z. B. dass zum sonst üblichen Wintersterben eben das Sterben ganzer Völker schon am Ende der Saison, also noch im Sommer, hinzugekommen ist, was auf ein grundsätzliches und nicht mehr zu leugnendes ökologisches Problem verweist, das nur mit der industriellen Landwirtschaft, Pestizideinsatz und schrumpfender Pflanzendiversizität zu tun haben kann. Für mich ist das heute schon eine Tatsache. Und was der in der Gegenwart angesiedelte amerikanische Protagonist des Romans erlebt, haben wir eben im kleinen Rahmen selbst mehrfach mitverfolgt. Mit allen Auswirkungen, die das für den Obstertrag, die Honigernte und die Motivation des Imkers hat. Wie aus all dem der Wohlstand und die Gesundheit der gesamten Menschheit von einer Lösung abhängen kann, das wird in dem Roman ebenso erschütternd wie Hoffnung machend aufgezeigt.

Kommentar hinterlassen

Bienenfragen zum Saisonende

Kein Wetter, um mit der Traubenernte zu beginnen. V. hat sich deshalb zunächst um seine Bienen gekümmert. Da ist vor der Einwinterung noch einiges zu erledigen. Und natürlich bleibt immer die bange Frage, ob sie diese in den Vorjahren so kritische Zeit zwischen Saisonende und Herbstanfang gut überstehen. Tatsächlich war es in den Vorjahren nicht so sehr eine Frage der Winterkälte selbst. Zu finden ist jetzt für die Bienen natürlich nichts mehr. Auch ist eine ohnehin bei uns hier nur selten vorkommende Spättracht mit Waldhonig ausgeblieben. Dennoch, insgesamt können wir mit der diesjährigen Saison zufrieden sein. In Bezug auf die Vitalität der neuen Völker, aber auch hinsichtlich des Ertrags. Wenn da nicht die vielen Unbekannten wären, die selbst eingefleischten Imkern wie V. das Leben so schwer machen.

Kommentar hinterlassen

Honigsaisonvorbereitungen

V. bemüht sich während dieser wieder kühlen und nassen Tage sehr um seine Bienen. Gerade die neu erworbenen, jetzt ca. 2 Monate bei uns, haben sich prächtig entwickelt. Aber wir wissen, dass gerade solch untypische Witterung im Frühjahr wie auch später im Herbst sich ungünstig auswirken kann. Deshalb ist Vorsicht geboten, damit die Völker gesund und munter in die Saison starten können. Wie weit der Weißdorn ist, konnte ich in den letzten Tagen noch nicht beobachten, aber er kommt besser mit Verzögerung als zu schnell, da dann einzelne Extremwetterlagen, z. B. mit Frost oder zu viel Regen, das Ganz wieder vernichten können. Wir wollen einfach einmal optimistisch sein und hoffen, dass sich endlich wieder alles wie gewünscht entwickelt.

Kommentar hinterlassen

Wenig motivierender Frühlingsanfang

Ein merkwürdiger Frühlingsanfang. Nicht nur, weil das Wetter frühlingsungleicher nicht hätte sein können und morgen zudem noch scheußlicher werden soll. Auch weil mich pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang eine Erkältung erwischt hat, von der ich den ganz langen Winter verschont geblieben war. Verkehrte Welt. Die Zähigkeit in der Kommunikation, die mich derzeit umgibt, ist allerdings ein Anzeichen dafür, dass sehr viele zurzeit die aufbauenden Kräfte des Frühlings noch nicht in sich entdecken und für sich nutzen können. Ein Spiegel der Baumlandschaft ist das, denn außer den Winterblühern hat sich noch nicht viel bewegt. Auch die Spitzahorne sind in diesem Jahr spät dran. Für Vs Neuanfang mit zwei heute eingekauften Bienenvölkern ist das wenigstens von Vorteil, denn die starken Wirtschaftsvölker werden so die Frühlingsblüte tatsächlich noch einbringen können. So hoffen wir auf gute Witterungsverhältnisse während der Blütezeiten, damit die wenigen Bienen in den kurzen Phasen ihren Fleiß beweisen können.

Kommentar hinterlassen

Ein Neuanfang für die Bienen

Die Bienen hatten bisher noch kaum Gelegenheit, Pollen zu sammeln, Nektar in Ermangelung passender Blüten ohnehin noch nicht. Dennoch ist die neue Bienensaison bei uns schon großes Thema. Die eine Hand voll Überlebender aus den ehemals 16 starken Völkern werden auch an der kommenden Ahornblüte noch nicht viel Freude haben. Vs Blick richtet sich deshalb bereits auf möglichen Nachschub, für den heute der erste Baustein von zwei neuen Völkern bereits organisiert wurde. Sicher werden noch einige weitere aus anderer Quelle nötig sein, um im Herbst wieder eine gute Ausgangsposition zu haben, nur eben dann für das kommende Jahr. Wir hoffen, dass die schwächenden Dauerprobleme mit den neuen Verfahren nicht mehr auftreten und dass das seltene Phänomen des Melizitosehonigs nicht noch einmal auftreten wird. Dann könnte Vs Imkerei endlich einmal wieder auf Jahre ohne größere Katastrophen vorausschauen.

Kommentar hinterlassen

Erneutes Bienensterben

Die Entwicklung der Bienen entspricht gar nicht dem, was wir noch vor drei Wochen prognostiziert haben. Damals sah es tatsächlich so aus, als ob die Krise der letzten Jahre überwunden sei, da V. sehr viel Zeit und Energie dahinein gelegt hat, mögliche Schwächungen oder Gefahren zu reduzieren. Und tatsächlich war, von dem späten Beginn der Saison abgesehen, die Frühtracht ein echtes Hoffnungszeichen, allein dabei mehr Ertrag als im gesamten letzten Jahr. Aber dann kamen die lange Phase mit Regen und der Ausfall zum Beispiel der Robinienblüte. Und kurz darauf begann erneut das rätselhafte Bienensterben, für das es noch vor kurzem keinerlei Anhaltspunkte gab. Im Gegenteil hatten sich die Völker prächtig entwickelt und waren nach Vs Auffassung extrem stark geworden. Jetzt wieder diese unerklärlichen Ausfälle und dementsprechend auch kaum mehr Honig. Unerklärlich und frustrierend, da die Ursachen und der wiederum veränderte Zeitpunkt der Veränderung eben nicht zu ermitteln sind. Vielleicht wird eine Untersuchung der verendeten Bienen einen Anhaltspunkt bringen, so V. sich dazu wird durchringen können.

Kommentar hinterlassen

Gefährdete Robinienblüte

Ein interessanter Fernsehbericht über die Wildbienen hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Funktion dieses Insekts für unsere Nahrungskette ist. Von Nahem betrachtet haben gerade diese wilden Verwandten der Honigbienen etwas ungeheuer Faszinierendes. Dabei sind die über 500 Arten, die es allein in Deutschland gibt, so gut wie unsichtbar. Jedenfalls den meisten nicht bekannt, da man genauer hinsehen muss, um sie zu registrieren. Trotzdem erfüllen sie vielfältige Leistungen bei der Bestäubung vieler Pflanzenblüten, sind dabei eifriger und oft auch weniger wählerisch als die Honigbienen. Ich hoffe, Vs Völker erweisen sich in dieser Saison zumindest auf ihrem Spezialgebiet als sehr fleißig. Nach der sehr erfreulichen Frühtracht scheint die zweite Phase aber mit einem Dämpfer versehen zu werden. Die Robinienblüte könnte bei dem Starkregen dieser Tage tatsächlich ins Wasser fallen, wie schon so oft in den Vorjahren. Diese Blüte hält ohnehin auch bei günstigen Bedingungen nicht wirklich lange. Regen kann sie aber gar nicht gut vertragen. Hoffen wir, dass sich bei den meisten Exemplaren der Höhepunkt verzögert und mit sonnenreichen Tagen zusammenfällt.

Kommentar hinterlassen

Wetterwirkungen

Für unsere Blumen ist der Regen von Vorteil. Aber sie benötigen gerade jetzt mehr Sonne. Ich fürchte, das wird wieder einmal einen Rückschritt nach sich ziehen, oder zumindest einen Stillstand. Interessant ist, dass sich die Bienen in diesem Jahr an der sehr wechselhafte Witterung nicht zu stören scheinen. V. wird morgen zum dritten Mal verdeckelte Waben aussortieren, die er ausschleudern kann. Gemessen an den Vorjahren ist das sehr erfreulich. Und außerdem verzögert es die Entwicklung der Folgeblüten, Robinie und Brombeere, was den Ertrag insgesamt meist vergrößert und tendenziell sortenreine Honige begünstigt. Nutzen wir die Zwischenphasen einfach, um mit Routinearbeiten und Notwendigkeiten zügiger voranzukommen. So bleibt in den Sonnenzeiten mehr Raum für Kreatives.

Kommentar hinterlassen

Frühlingswärme und Blühlücke

Die Sonne hat uns heute wieder viel Licht geschenkt, und wenn man sich in ihr bei offenem Himmel bewegt, auch schon angenehme Frühlingswärme. Dem gegenüber stehen immer noch kalte Nächte, die manchmal bis knapp über den Gefrierpunkt reichen. Ich hoffe, die frisch eingesäten Strohblumensamen werden dabei keinen Schaden nehmen. Ich fände es toll, wenn es uns gelingt, sie selbst zu ziehen, statt im Sommer die fertigen zu kaufen. M. bat mich, ihr vom Spaziergang etwas Blühendes mitzubringen. Das ist zurzeit allerdings wirklich schwierig, da sich bei den Bäumen gerade eine Blühlücke aufgetan hat. So sind es ersatzweise einige Wiesenblumen geworden, die sich zum blühenden Löwenzahn gesellt haben. Wenn demnächst die Apfelblüte richtig durchkommt und anschließend sich der Weißdorn bemerkbar macht, steht bei günstiger Witterung die erste Hochzeit der Bienen in Sachen Nektarsammeln bevor.

Kommentar hinterlassen

Frühjahrsarbeiten im Blick

Nun ist der Streit ums Ende der Holzofensaison erneut entbrannt. M. will den Ofen am liebsten sofort stilllegen, während der Rest der Familie ihn noch so lange befeuern will, bis der Restvorrat aufgebraucht ist. Obwohl die letzten Tage bei uns super sonnig waren, bescheren die Nächte eben noch Frost. Nicht ganz abwegig, die Ofenwärme so lange noch zu nutzen. Ich glaube deshalb, dass wir uns durchsetzen und noch einige Tage Holzofenwärme genießen können. Spätestens zu den Osterfeiertagen ist die Saison aber dann endgültig abgeschlossen. Wäre schön, wenn wir dann auch mehr im Freien arbeiten können. Frühjahrsblüher pflanzen, Bäume zurückschneiden, den Garten fürs Frühjahr vorbereiten, da ist viel zu tun. Etwas, das unheimlich Freude macht, wenn die Jahreszeit dann auch zu spüren und stabil ist. V. ist nicht nur wegen der Aussicht auf Frühling derzeit gut gelaunt. Er hat vor allem mit einiger Verwunderung festgestellt, dass mit einer Ausnahme wohl alle überwinterten Bienenvölker überlebt haben und bei diesem Licht auch schon fliegen. Ein gutes Zeichen und eine echte Erleichterung nach den Totalverlusten der Vorjahre. Wenn jetzt noch die Blüten nicht erfrieren und sich in der Abfolge schön abwechseln, könnte das ein gutes Bienen- und Honigjahr werden.

Kommentar hinterlassen

Honigspekulationen

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass es neuen Honig gibt. Und die Interessenten sind ganz wild darauf. Ich fürchte, Vs zuletzt zufriedenstellender Ertrag, gemessen an den wenigen Völkern, die er seit dem Neustart aufbauen konnte, wird unter diesen Umständen sehr bald aufgebraucht sein. Da müssen wir uns wohl vorab einen ausreichenden Vorrat zur eigenen Verwendung zurücklegen. Immerhin, wenn der Regen nachlässt und die Fluglust der Bienen wieder da ist, können wir noch auf einige Wochen Brombeerblüte hoffen, und hoffentlich geeignete Witterung, die weder die Blüten schädigt, noch zu nass, zu trocken oder falsch temperiert ausfällt. Schön zu sehen, dass auch die Pfaffenhütchen bereits Früchte bilden. Sie sind noch ganz klein und vollständig grün. Bis das Purpur herauskommt wird noch einige Zeit vergehen. Und die gelben Samen kommen dann erst viel später, im Spätsommer zum Vorschein.

Kommentar hinterlassen

Bienenwetter

Wieder einer dieser schönen Junitage, die erst am späten Nachmittag etwas Regen und gewittrige Stimmung brachten. Für unsere Sonnenstundenbilanz ist das schonmal ein großer Vorteil. Vielleicht werden wir bis zum 30. das gute Vorjahresergebnis wieder erreichen. Die Bienen scheinen dieses Wetter auch zu mögen und haben in den letzten Tagen erneut fleißig gesammelt und den vorher gesammelten Nektar in leckeren Honig verwandelt. Heute war wieder eine Kiste voller verdeckelter Waben zum Schleudern bereit. Die jüngste Blüte ist dann allerdings auch schon wieder abgeschleudert. Akazien haben ihre Blütezeit bei uns schon hinter sich. Als nächstes werden die jetzt schon blühenden Brombeeren kommen. Hoffen wir, dass sie möglichst lange anhalten, traditionell dauert das bei dieser Art am längsten, meist bis Ende Juli oder noch länger. Die letzten Brombeerblüten überschneiden sich dann mit den Esskastanien, die dann die letzte Tracht bringen. Es sei denn wir haben erneut das Glück, dass die Bienen in der Nähe Honigtau finden. Waldhonig war letztes Jahr nämlich auch dabei, nur ist er bei uns recht selten.

Kommentar hinterlassen

Imkerglück

V. ist jetzt wieder richtig in Honig- oder besser Imkerlaune. Einfach weil seine neuen Völker derzeit sehr aktiv sind und das fürs Sammeln günstige Klima schätzen. Da es keine heftigen Regenfälle gab, hat sich die Robinienblüte auch länger gehalten als sonst. So ist Ende der Woche sicher der nächste Ertrag zu erwarten. Dafür dass er quasi wieder ganz von vorne anfangen musste, hat es sich in den letzten Wochen doch ganz positiv entwickelt. Jetzt kommt es darauf an, dass die Saison weiter gut verläuft und sich in puncto Schädlingsbekämpfung und Widerstandskraft gute Lösungen finden lassen. Dem Problem sind nämlich in den letzten Herbst-Winter-Phasen viele Bienen zum Opfer gefallen.

Kommentar hinterlassen

Bienen in Hochform

Wie V. berichtet sind die Bienen zurzeit besonders gut unterwegs. Gerade heute war ein hervorragender Tag, gemessen an ihrer Aktivität. Und außerdem steht ja auch der Weißdorn in voller Blüte, ist mancherorts sogar schon am Verblühen. Die Frühtracht sollte demnach eigentlich üppig ausfallen. Jedenfalls wenn jetzt nicht durchgehende Regentage folgen, während derer sich die Bienen erfahrungsgemäß gerne mit ihrem zuvor eingesammelten Nektar trösten. Mehr als einmal haben wir das schon erlebt: Eine eigentlich erfreuliche Frühtracht, die dann aber dem Bienenfrust während längerer unerwarteter Kälte- oder Nässeperioden zum Opfer gefallen war. Hoffen wir, dass sich das in diesem Jahr nicht so entwickelt.

Kommentar hinterlassen