Schlagwortarchiv: Baumschnitt

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Garten-Baumbegrenzung

Dass der kleine als Spalierobst gedachte Pfirsichbaum sich so gut entwickeln und gleich im zweiten Jahr derart große und saftige Früchte hervorbringen würde, hätte ich nicht gedacht. Da hatte V. einmal eine gute Idee, wenn auch die anderen kleinen Bäumchen, als Ersatz für die frühere Zypressenhecke als Sichtschutz und Begrenzung gedacht, sich als nicht besonders geeignet erwiesen haben. Vor allem der Kirschbaum hat jetzt schon einen fetten Stamm und lässt sich kaum noch in Form bringen. Auch den Pfirsichbaum werden wir stark zurückschneiden müssen, vor allem den Ast, der über den Rasen hinausragt. Da stößt man bei manchen Arten eben an Grenzen, die sich natürlich widerspenstig zeigen. Insgesamt finde ich die neue Lösung mit der Baumbegrenzung des Gartens aber gelungen und auf jeden Fall besser als diese blickdichten Zypressenwände, zumal ich die blaugrüne Art von Zypresse nie leiden konnte.

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Gartenrückschnitt für mehr Licht

Seit letztem Jahr haben sich die Gartenbäume bei J. und W. prächtig weiterentwickelt. Die Ebereschen sind wieder neu hoch hinausgeschossen, nachdem wir sie erst vor einigen Monaten zurückgeschnitten hatten. Inzwischen sind die beiden wie ein zusammenhängender Baum geworden, jedenfalls sieht das von weitem so aus. In der Mitte der Hinterhausgartens sind sie ein echter Hingucker, gerade in dieser Jahreszeit, wenn die Früchte so leuchtend rot in der Sonne glänzen. Auch die Esskastanie vorne ist sehr stark und ausladend geworden, scheint aber weniger Blüten gehabt zu haben, weswegen jetzt auch weniger Kastanien zu sehen sind, vor allem an den unteren Ästen fehlen sievollständig. Der Walnussbaum hat sich von allen eigentlich am wenigsten verändert. Bei dem heutigen Besuch war doch wieder einiges an Gartenarbeit auf dem Programm, um den Wildwuchs im Vordergarten zu reduzieren. Mit Scheren und vor allem der Heckenschere sind wir Stück für Stück vorangegangen, um das meiste direkt über dem Boden zurückzuschneiden. Natürlich haben bei der Gelegenheit auch die kleinen Bäume einen Rückschnitt erhalten, darunter der Korkenzieher-Hasel und die kriechenden Zypressen, die sich im Laufe der Jahre immer mehr Fläche erobert haben. Es war notwendig, alles ein wenig zu reduzieren, um den verschiedenen Blumen und Stauden mehr Luft und Licht zu verschaffen. Im nächsten Frühjahr wird sich das mit mehr Blüten und Wuchsfreude sicher auszahlen.

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Wochenende mit alternativer Gartenbaumarbeit

Eine schöne kreative Arbeit, die auch persönlich berühren kann, konnte ich heute erfolgreich abschließen. Zumindest aus meiner Sicht, denn die Rückmeldung steht noch aus. Das passt zu einem Einundzwanzigsten, an dem bei mir häufig Linien zusammenlaufen, sich Projekte abschließen und Problematisches klären lassen. Ich freue mich auf ein etwas abgekühltes Wochenende mit wenig Regen, an dem das ursprünglich avisierte Baumrückschnittprojekt kein Thema mehr sein wird, weil die Arbeit zuvor schon extern erledigt wurde. So können wir uns auf weniger aufwändige Arbeiten konzentrieren, zu denen u. a. das Entfernen der alten Zypresse im Vorgarten von J. und W. gehört, die schon seit Jahren nicht mehr ihre ehemalige Anmutung versprüht. Denn sie war im Laufe der Jahre im unteren Drittel ausgedörrt, nur noch im oberen aus unzähligen parallel verlaufenden dünnen Ästchen bestehenden Abschnitt zeigt sie noch Nadelgrün, leider außerhalb des normalen Blickfeldes. Wenn J. und W. das auch wollen, könnten wir an der Stelle den Garten auslichten, die Zweige abschneiden und den Wurzelstock unterhalb des Bodens abhacken, da er sich wahrscheinlich nicht als Ganzer herausholen lässt.

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Wenn der Flieder verblüht ist

J. und W. haben in diesem Jahr fast noch mehr Sommerblumen gesät und gepflanzt als wir. Auch ist ihre Vielfalt noch etwas größer. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass da jede Menge Arbeit drin steckt, ähnlich wie bei uns, wo die Gartenarbeit von Jahr zu Jahr mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber auch als zunehmend als wertvoll empfunden wird. Ich freue mich, dem ohnehin üppigen und schön blühenden Angebot bei J. und W. noch einige Pflanzen hinzugefügt zu haben. Zwei schöne Rizinusstauden, die ich dort in die Erde gepflanzt habe, einen im Vorgarten und einen im Hinterhausgarten, an ziemlich sonnigen Plätzen, so dass sie sich gut entwickeln konnten. Und habe ich W. noch beim Zurückschneiden der beiden Fliederbäume geholfen. Die hatten zwar nicht allzu viele Blütenstände, die inzwischen verblüht waren. Aber sie ließen sich teilweise nur schwer erreichen, einige gewagte Leiteraktionen waren erforderlich, um alle Blüten und mit Ihnen die raumgreifenden Triebenden zu entfernen. So konnten wir die kosmetische Aktion mit dem Rückschnitt verbinden und verhindern, dass die kleinen Bäume zu hoch hinaus bzw. zu weit über den Zaun zum Nachbarn wachsen. Und wir hatten Glück. Die Gartenarbeiten waren ohne jeglichen Regen bei noch ganz gut verträglicher Temperatur und recht viel Sonne möglich. Ein schöner Gartenarbeits- und Besuchstag bei J. und W., der lange überfällig war.

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Pflicht und Kür der Sommergartenarbeit

Das war ein wirklich intensiver Gartenarbeitstag, der tatsächlich ausschließlich mit Gartenarbeit angefüllt war. Drei große Pflanzgefäße für die Chilis vorbereitet und alle größeren Chilipflänzchen eingepflanzt. Sämtliche Strohblumenpflänzchen von der Pflanzschale in den vorbereiteten großen Pflanztopf gesetzt. Es waren nur wenige übrige, weil ich sie sehr eng zusammengesetzt hatte. Die haben dann noch einen Platz im Garten gefunden. Für M. verschiedene Blumen umgetopft bzw. verpflanzt. Die letzten Sonnenblumen im Garten eingepflanzt, und auch der bisher größte der wenigen Rizinusstauden, die ich dieses Jahr groß ziehen konnte. Ein oder zwei weitere werden später noch folgen, wenn sie stabil und groß genug sind. Und dann stand noch der Rückschnitt der Efeuhecken an, die bei uns eher Efeubewüchse sind. Über der Grotte und an der langen Einfahrtmauer. Da musste ich diesmal doch mit der Heckenschere dran, da es von Hand nicht zu bewältigen gewesen wäre. So war der Efeu zuletzt gewuchert. Ein gutes Stück Arbeit war es trotzdem. Immer hat V. am Ende noch ein wenig mitgeholfen, so dass wir die Aktion bis zum Abend abschließen konnte. Schließlich haben dann noch weitere schon vor Tagen bepflanzte Blumentöpfe ihren Platz im Vorhausgarten eingenommen. Nun können wir doch mit einer gewissen Beruhigung den restlichen Sommergartenarbeiten ins Auge sehen. Das wird eher die Kür sein, nachdem die Pflichtaufgaben ziemlich alle abgearbeitet sind.

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Maulbeerbaum mit frisch geschnittener Krone

Es war nicht nur die genau richtige Zeit für diese Arbeit. Wieder einmal im Freien zu arbeiten und mich über Stunden dem sorgfältigen Rückschnitt meines Maulbeerbaums zu widmen, war auch ein wohltuender Abstand zu dem großen und fast einzigen Thema dieser Tage, das sämtliche Gedanken und Emotionen zu dominieren scheint. Ganz in Ruhe und ohne Kontakt zu anderen ist dieses Beschneiden des Baums ganz ungefährlich. Und auch der Baum nimmt mir das nicht übel, ich würde fast sagen, er hat schon darauf gewartet, weil er weiß, wie viel Mühe ich mir jedes Mal gebe, um ihm einen guten Start in die neue Saison zu ermöglichen. Es war anstrengend und langwierig wie in den Vorjahren. Letztlich habe ich aber die richtige Balance gefunden, nicht zu viel, nicht zu wenig weggenommen und auch Vs Wunsch entsprochen, einige innen quer verlaufenden Äste mit der Säge zu entfernen. Das hat V. dann auch selbst übernommen, während ich die ganze Aktion allein mit der Teleskop-Baumschere bewältigt habe, ohne auch nur einmal eine Leiter zu bemühen. Bei den besonders hoch hinausragenden letztjährigen Asttrieben in der mittleren Krone war das wirklich schwierig. Die liegen an der Grenze dessen, was mit der Stange noch erreichbar ist. Letztlich hat es aber funktioniert. Das herabgefallene Material haben wir auch schon zusammengetragen, V. wird das morgen naturnah verwerten. Und die Maulbeere wird in den nächsten Wochen Gelegenheit haben, Anlauf zu nehmen, frische Triebe zu bilden und hoffentlich später zu blühen. Das ist bei dieser Art besonders heikel, weil es ganz bestimmter Bedingungen bedarf. Im Vorjahr hat das nicht funktioniert, weswegen wir keine einzige Frucht ernten konnten. Eine Neuauflage von 2018 wünsche wir stattdessen, in dem wir reichlich Vorrat an leckerer Maulbeermarmelade anlegen konnten. Diesen Vorrat aufzufüllen, wäre jetzt die richtige Zeit.

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Unsere Anstrengung gegen Verwirrung

Kein schönes Wetter für all die Vereine und Faschingstreibenden, die sich auf den Rosenmontag gefreut haben. Und dann schon wieder ein solches Attentat. Ist die Welt nur noch verwirrt, haben diese Verirrungen gar kein Ende mehr. Es ist mir ja immer ein Anliegen, gerade die grundlegenden Themen auch in diesem Baumtagebuch aufzugreifen, weil es mir so wichtig erscheint, ganz unvoreingenommen an die Dinge heranzugehen, einmal die Konventionen zu vergessen und genau hinzuschauen, was es mit den Dingen auf sich hat. Die Beschäftigung mit de Bäumen kann z. B. dabei helfen, das Übersteuerte und permanent Aufgeregte zurückzuschrauben, sich zu erden. Anders als durch solche Anstrengungen, ein bewusstes sich aus dem Strom Herausziehen, wird es kaum möglich zu sein, wirkliche Fortschritte zu erreichen, in Wirtschaft, Politik, in eigentlich allen Teilsystemen der Gesellschaft und Kommunikation. Lasst uns das nicht vergessen, damit sich die Irrwege nicht festfahren.

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Vorfrühlingspläne

Ein ruhiger Sonntag kurz vor dem Abschluss der närrischen Tage setzte den Nicht-Winter fort, mit diesmal allerdings lichtarmer Witterung und Regen. Gut, dass es hier drinnen so viel zu erledigen gibt. Da fehlt es nicht unbedingt, wenn selbst ein Spaziergang nicht möglich ist. Ich freue mich dennoch auf den Frühling, gerade weil der Winter so unwinterlich ausfiel, und auf alle frühlingshaften Aktivitäten, wie das Aussäen meiner Pflanzen, mit dem ich im März wieder beginnen will. Aber auch der erste Baumschnitt wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Nachdem wir bei J. und W. mit dem Zierkirschbaum diese Arbeit schon abgeschlossen haben, steht demnächst mein Maulbeerbaum wieder an, dessen zeitaufwändiger Rückschnitt mir in den Vorjahren immer gut gelungen war. Auch 2019 ist er kräftig nachgewachsen, leider hatten wir nur nicht mehr viel davon, da die Blüten erfroren waren und es dann natürlich keine Früchte gab. Das wird hoffentlich diesmal anders sein. Aber einen sonnenreichen Samstag benötige ich dafür schon noch.

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Der erste Rückschnitt dieses Winters

Den Zierkirschbaum zurückzuschneiden, insbesondere den über den Zaun zum Nachbarn ragenden Ast, war das vornehmliche Ziel unseres Besuchs bei J. und W. Genau zum richtigen Zeitpunkt, würde ich sagen, denn solche Arbeiten bekommen den Bäumen im Winter am besten, wenn die Säfte noch zum größeren Teil in den Wurzelbereich zurückgezogen sind. Und außerdem war das Wetter auch wunderbar für Gartenarbeit dieser Art, mit fast frühlingshafter Temperatur bis in den späten Nachmittag und viel wärmendem Sonnenlicht. Letztlich war es etwas unkomplizierter als gedacht, wenn auch nicht weniger zeitaufwändig. Auf Ws Wunsch hin habe danach noch die senkrecht nach oben schießenden Triebe des Apfelbaums mit der langen Astschere gekappt, was vom Boden aus sehr gut funktioniert, viel besser als von der Leier aus, die man zudem ständig umstellen und sich dabei verrenken muss. Eine wirklich gute Erfindung, diese ausziehbaren Astscheren mit Seilzug. Auch unser übrigen Equipment war nützlich und unbedingt erforderlich, darunter die mechanische Zieh-Astsäge mit dem ebenfalls ausziehbaren Stiel, mit der wir die mitteldicken Astabschnitte abgesägt haben, und die elektische Akku-Kettensäge, deren Power gerade ausreichte, um die richtig starken Teile des Asts in Richtung des Stamms abzutrennen. Das war dann mühelos. Die größte Schnittstelle haben wir mit Baumbalsam eingepinselt, so dass der Baum keine Schäden von dem Rückschnitt zurückbleiben dürfte. Nun ist der Nachbar sicherlich zufrieden, und die Bäume sind über den Sommer und für die nächsten paar Jahre besser zu pflegen. Ein gelungener Arbeitseinsatz, den wir bei Kaffee und leckeren „Faasendskischelchern“ haben ausklingen lassen.

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Herausfordernder Baumschnitt

Immerhin hat das Wetter während der Hauptarbeitszeit unserer handwerklichen Vorhaben gehalten. Und auch zum Zurückschneiden der Bäume mit Hilfe der ausziehbaren Baumschere bin ich anschließend noch gekommen. Wir konnten die beiden Ebereschen, eine Eibe und den Zwetschgenbaum auf eine Höhe reduzieren, die noch handhabbar ist. W. wäre mit seiner normalen Baumschere da nicht sehr weit gekommen. Im Frühjahr wird wohl noch der Apfelbaum auf dem Programm stehen. Und die Zierkirsche, bei der allerdings ein ganzer Hauptast entfernt werden soll, eben der, der das Nachbargrundstück überragt. Dazu wird der unangenehme Nachbar wenigstens das Betreten seines Gartens erlauben müssen. Anders lässt sich das vernünftig jedenfalls nicht lösen. Bis auf die verregnete Rückfahrt können wir mit dem Ablauf unserer geplanten Arbeiten an diesem Allerseelentag doch ganz zufrieden sein.

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Wachstumsfreudiger Efeu

Die Efeuhecke an der Mauer wuchert in diesen sonnenreichen Tagen kräftig. Viel neues Laub, das sich in seinem zarten Hellgrün von den dunkleren und ledrigeren, meist kleineren älteren Blättern absetzen. Der größere Teil diese neuen Triebe wird beim nächsten Zurückschneiden wieder entfernt, aber ein wenig von dem Zuwachs bleibt dann doch stehen, während ein Teil der älteren ebenfalls wegfallen. So erneuert sich die Hecke doch kontinuierlich, wenn auch langsam. Aber das passt zum ganzen Wesen dieser Art, die durch Widersprüche und Gegensätze geprägt ist. Lebensfreude und Wachstumstrieb vs. Langlebigkeit und Zähigkeit. Später mit den Blüten und Früchten erhält das Ganze noch einmal neue Färbungen und symbolische Ausstrahlungen, die den Efeu so interessant machen. Aber Notwendigkeiten von außen wie das Zurückschneiden stehen eben mehrmals im Jahr im Raum. Dies hier wird ein Projekt fürs Wochenende.

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Toller Frühlingstag mit Baumschnitt und erster Pflanzensaat

Wie erwartet war das Zurückschneiden des Maulbeerbaums eine Arbeit, die mehr als vier Stunden in Anspruch nahm. Es ging mir diesmal etwas flüssiger von der Hand als in den Vorjahren, was vor allem daran lag, dass zwar die Anzahl der neuen Asttriebe sehr hoch war, die Äste selbst aber überwiegend nicht so dick waren. Mir scheint, der reiche Fruchtertrag des Vorjahrs hat den Baum doch einiges an Energie gekostet, den Teil, der einmal nicht in die Vergrößerung seines Holzvolumnes geflossen ist. Vielmehr ist der Baum insgesamt, v. a. am Stamm kräftiger geworden. Genauso, wie ich mir das immer gedacht und gewünscht habe. Meine Vorstellung orientiert sich immer an den alten, knorrigen Maulbeerbäumen vor dem alten Schloss in D., die ich so mag und von deren Holz ich ja einige Abschnitte erhalten und das ich auch schon verarbeitet habe. Wäre schön, wenn mein noch vergleichsweise junger Baum sich einmal so auswachsen könnte. Die Grundlagen dafür lege ich jedenfalls mit dem sorgfältigen Rückschnitt zum Beginn des Frühjahrs. Auch mit dem optischen Ergebnis bin cih diesmal sehr zufrieden. V. hat noch einige dickere, quer stehende Äste im Inneren der Krone entfernt, weil so das Anstellen der Leiter im Spätsommer leicht möglich ist. Sicher wird der Baum nach einer kurzen Verschnaufpause gleich wieder einen Neuaufbruch anstreben, neue Triebe bilden und hoffentlich in einer ungefährdeten Witterungsphase blühen. Dann erhalten wir vielleicht einen weiteren Jahrgang unserer leckeren Maulbeermarmelade. Die Frühlingssonne und das Arbeiten draußen hat so gut getan, dass ich anschließend gleich meine ersten Pflanzen angesät habe, die ich zunächst auf der Fensterbank vorziehe: Bisher sind es die Rizinusstauden, 5 verschiedene Sorten Sonnenblumen, ebenfalls von vorjährig gesammelten Samen und eine Reihe von 21 Pflanztöpfchen mit Chilis. Im Baumarkt habe ich später noch frische Samen für Strohblumen, die schwarzäugige Susanne und verschiedene uns bisher noch nicht praktisch vertraute Sommerblüher besorgt. Einen Teil werde ich noch zu den Fensterbank-Sämlingen gesellen. Und ein anderer Teil ist für direktes Aussähen in die Gartenerde besser geeignet. Da halte ich mich an die Empfehlungen auf den Samentütchen.

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Und wieder fordert uns der Maulbeerbaum

Auch den Feigenbaum habe ich bis zum Abend unter Dach und Fach gebracht. So kann ich mich morgen ganz dem Rückschnitt des Maulbeerbaums widmen. Im Vorjahr hat das bis zum Nachmittag gedauert, so viele Äste hat der Baum, und so verzweigt und schlecht erreichbar sind sie. Aber am Ende ist er immer sauber, symmetrisch und so gestutzt, dass im Laufe des Jahres nichts über die angrenzenden Zäune überhängt und irgendwen stören kann. Das kräftige Zurückschneiden hat sich auch insofern ausgezahlt, als im Vorjahr nach günstigen Wetterbedingungen zur Blütezeit viele Früchte gewachsen sind, die über mindestens zwei Monate immer wieder nachkamen. Die erste richtige und dann gleich eine sehr ergiebige Maulbeerenernte. Ich, der Rückschnitt wird auch diesmal die Kraft des Baums in Richtung seiner Früchte treiben, jedenfalls wenn die Blüten nicht verregnen oder sonst wie gestört werden. Das wäre uns allen und vor allem V. gefallen, der seit dem Fruchterfolg von dem Maulbeerbaum ganz begeistert ist, den er bis dahin eher belächelt hatte. So hat sich der Baum im Laufe der über zehn Jahr zu einem eindrucksvollen Individuum entwickelt, das hoffentlich noch viele gesunde Lebensjahre vor sich hat.

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Frühlingspläne

Ein guter Schritt vorwärts mit meiner technischen Arbeit. Das ist gut, weil dann wieder mehr Freiraum für das Kreative bleibt, das die Kür bei jedem Projekt darstellt. Und mit einigem formalen Ballast hinter mir ist es auch einfacher, die nächste Holzarbeit mit Vorfreude auf den Frühling zu beginnen. Vielleicht dann während der Feinarbeit auch mit wärmenden Sonnenstrahlen im Rücken. Wenn die Wetterbesserung anhält, fasse ich außerdem fürs Wochenende den Rückschnitt des Maulbeerbaums ins Auge. Das ist eine umfangreiche Arbeit, die anhaltende Sonne voraussetzt.

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Noch zu früh für den Gehölzrückschnitt

Man könnte sich schon an den Frühling gewöhnen, zumal nächste Woche wahrhaft frühlingshafte Temperaturen angesagt sind und wir jetzt schon ungewöhnlich viele Sonnenstunden haben. Aber man glaubt noch nicht so richtig an die nächste Jahreszeit. Zu ungemütlich präsentiert sich der Rest-Winter in den Nächten und frühen Morgenstunden. So scheint es mir auch noch zu früh, die Gehölze zurückzuschneiden. M. hatte diesen Wunsch für die kleinen Gehölze in den Pflanzkübeln geäußert. Aber gerade die sind natürlich wegen der dünnen Ästchen empfindlich und würden starke Nachtfröste, die natürlich noch erwartbar sind, nicht gut verkraften, wenn die frischen Schnittkanten offen liegen. So werde ich damit sicher noch eine ganze Weile warten und vielleicht Mitte bis Ende März noch einmal darüber nachdenken. Der erste und gleichzeitig aufwändigste Kandidat wird wiederum der Maulbeerbaum sein. Ich bin sicher, dass auch während dieses Winters nichts an seiner Vitalität eingebüßt hat und es jede Menge nachgewachsenes Astmaterial zurückzuschneiden gibt. V. ist seit dem enormen Fruchtertrag des letzten Jahres schon ganz darauf fixiert und schenkt dem neuerdings aus diesem Grund erhöhte Aufmerksamkeit.

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Letzte Baumrückschnitte

Heute hat V. sich an den Rückschnitt des Nashi-Birnenbaums gemacht. Das war dringend notwendig, weil der Baum von Jahr zu Jahr auch an Höhe zulegt und bald schon nicht mehr handhabbar ist, wenn es um das Ernten der schweren Früchte geht. Und bei der Gelegenheit haben wir dann auch den abstehenden und eigentlich die Gesamtsymmetrie der Krone störenden unteren Seitenast des Ginkgo abgeschnitten. Der Baum hat jetzt eine bessere Balance und bietet mit dem weit auslandenden Ast, besonders wenn er belaubt ist, jetzt keine Angriffsfläche mehr für den Wind. Den ebenfalls abweichend und viel zu weit abstehenden Seitenast in der Krone des Walnussbaums haben wir ebenfalls beschnitten. Um diese Jahreszeit ist das unproblematisch. So etwas wie im Frühjahr, als ich unbedacht zur denkbar ungünstigsten Zeit kleine Ästchen beschnitten hatte, wird mir nicht mehr passieren. Damals nämlich war das Transpirieren und ständige Tropfen aus der Schnittstelle mit keinem Mittel zu stoppen, auch nicht nach dem Versuch, es mit Baumbalsam zu verschließen. Gerade der Walnussbaum transportiert in dieser frühsommerlichen Jahreszeit Unmengen an Flüssigkeit und lässt sich dann nicht mehr regulieren.

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Was noch zum Abschluss gebracht werden soll

Das werden dann wohl tatsächlich die letzten sommerlich anmutenden Tage dieses Jahres. M. ist deshalb auch fest entschlossen, die Sitzgarnituren im Garten einzupacken und alles winterfest zu machen. Auch wenn das wahrscheinlich angebracht ist, fällt es mir doch jedes Mal schwer, da es auch etwas Symbolhaftes mit sich bringt. So als ob man mit der hellen und warmen Jahreszeit für längere Zeit abschließt. Tatsächlich halten wir uns schon öfter und länger drinnen auf. Und der Pullover über dem Hemd ist auch oft kein Luxus mehr. So ist denn wieder ein erlebnisreiches Kapitel, dieser wunderbar sonnenreiche lange Sommer 2018, Geschichte. Und unser Blick richtet sich auf das Aufarbeiten und zum Abschluss bringen all dessen, was in diesem Jahr noch zum Ende gebracht werden soll. Der Garten, das Brennholz und das letzte Zurückschneiden der Bäume sind da nur ein symbolischer und praktischer Anfang.

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Arbeit und Pläne mit Efeu

Die überschießenden Efeutriebe an der Einfahrtwand habe ich heute ebenfalls noch zurückgeschnitten. Das sonnige Wetter der letzten Wochen hat die Ranken noch einmal auf Hochtouren gebracht. Am Ende sah es dann ziemlich wild aus, da teilweise lange Triebe in den Raum ragten. Und wieder ist fast die Hälfte der Biotonne mit Grünschnitt gefüllt. Das Efeukleid der Grotte hatte ich schon gestern zurückgeschnitten. Vorsichtig, denn in diesem Jahr haben sich besonders viele Früchte gebildet. Es wäre zu schade, die nicht zur Reife kommen zu lassen. Vielleicht sind sie ja diesmal zum Beginn der Adventszeit bereits ausgereift und tragen schöne dunkle Beerchen. In der Regel kommt das erst Anfang des Folgejahres, wenn man es zu Dekorationszwecken nicht mehr verwenden kann. Bei so vielen Früchten denke ich aber auch daran, sie später wieder zu entkernen und die Samenkerne trocknen zu lassen. Ich habe bereits von vor Jahren eine ganze kleine Pappschachtel mit Efeusamen gesammelt, die ich damit auffüllen könnte. Nach dem Trocknen sind sie wie Papier, federleicht und halb transparent. Das finde ich sagenhaft, wie überhaupt alles an der Pflanze etwas Geheimnisvolles und Faszinierendes mit sich trägt.

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Grenzen übergreifende Gartenerlebnisse

Leider war es nicht möglich, die Teleskop-Baumschere zum Besuch bei J. und W. mitzunehmen. Gerne hätte ich die aus der Form gewachsenen Bäume dort geschnitten, vom Boden aus. Denn über die Leiter ist das bei diesen nicht ganz so starken Bäumen oft eine akrobatische Aufgabe. Aber selbst maximal zusammengeschoben ist diese Schere sehr lang und bei vollbesetztem Auto kaum transportabel. Vielleicht unternehmen wir beim nächsten Besuch einen neuen Versuch. Dann dürfte es Herbst sein und der Zeitpunkt auch günstiger für den Baumschnitt. Ich freue mich, dass insbesondere die Ebereschen sehr kräftig geworden sind und inzwischen auch ohne Stütze stehen könnten. Sie bilden mittlerweile ein perfektes, kaum noch als Zusammenstellung zweier Individuen wahrnehmbares Paar im Mittelpunkt des Gartenpanoramas. Der Rückschnitt wird ihnen nur die ganz weit ausgreifenden Triebe kappen, aber nicht ihre runde Kronen form beeinträchtigen. Schade, dass der einzige Wunderbaum, den ich J. und W. überlassen konnte, im Pflanztopf nicht so richtig zur Entwicklung kommen konnte. Die Art benötigt eben richtigen Boden, weil sie auf tief gehende Wurzeln angewiesen ist. Aber immerhin hat das Exemplar eine Reihe von Fruchtständen ausgebildet, so dass sie im Folgejahr weitere Versuche im Garten selbst unternehmen können. Fast neidisch bin ich auf die dort gewachsenen Chilis. Obwohl die Pflänzchen aus derselben Züchtung stammen wie unsere, sind sie dort viel besser und kräftiger ausgewachsen, haben zudem bereits große Schoten angesetzt. Das wird bei unseren vermutlich noch über einen Monat dauern.

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Die hochsommerliche Zweitaufgabe

Ein tolles Datum, dieser 21.07., und auch ein guter Holzarbeitssamstag. Ein strammes Programm wartete seit dem Morgen auf mich, das ich plangemäß umsetzen konnte. Jetzt nur noch die geölten Perlen zum Trocknen bereitstellen und dieses Projekt ist abgeschlossen. Schön, dass ich Anfang der Woche gleich mit dem nächsten beginnen kann. Gerade in dieser hitzigen Hochsommerphase finde ich das einfach klasse, sozusagen als Zweitaufgabe. Der Zünsler hat mich zwischendurch auch heute noch beschäftigt, in Form von weiterem Zurückschneiden. Das Mittel habe ich aber noch nicht angewandt, da für unsere Region Gewitterregen vorausgesagt waren und es nicht wirklich wirken kann, wenn es gleich wieder abgespült wird. Aber notwendig wird das auf jeden Fall sein, da ich auch bei dem geringfügigen Nachschneiden weitere Raupen gefunden habe. Von selbst also wird das Problem sich nicht lösen.

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Der Buchsbaumzünsler ist wieder da

Der Buchsbaumzünsler hat erneut zugeschlagen. Nach einem langen Nachmittag mit intensiver Holzarbeit überbrachte mir M. diese Nachricht, die ich nicht glauben wollte. Tatsächlich habe ich in den letzten Wochen, nachdem ich den Busch erfolgreich mit dem biologischen Mittel gespritzt hatte, täglich beim Blumengießen einen Blick darauf geworfen und konnte absolut keine Veränderung feststellen. Kein Gewimmel von Raupen, keine auffälligen neuen Gespinste. Und doch, nachdem ich mich vergewissert hatte, musste ich feststellen, dass offenbar doch einige Exemplare überlebt haben und sich zwischenzeitlich vermehren konnten. Viel Raupen konnte ich allerdings nicht sehen, dafür aber bei genauem Blick ins Innere des Gehölze massenhaft neue Gespinste. Vielleicht war es ein Fehler, der Empfehlung nicht zu folgen, die dahin ging, das Spritzen nach 2-3 Wochen zu wiederholen. Es schien mir einfach sehr erfolgreich gewesen zu sein. Jedenfalls konnte ich jetzt nicht umhin, den Busch großflächig weiter zurückzuschneiden, nachdem wir beim letzten Mal ja schon sehr viel entfernt hatten. Für die erneute Behandlung mit dem natürlichen Feind des Zünslers sind die Bedingungen jetzt gut, weil ich überall gut hinkomme. Aber der kleine Baum ist natürlich so stark reduziert, dass er eher einem traurigen Gerippe gleicht. Ich hoffe, dass die Behandlung diesmal endgültig Wirkung zeigt und das Problem des Schädlings damit endlich behoben ist. Ansonsten müssen wir auf die Regenerationsfähigkeit des Buchsbaums vertrauen, der in einigen Jahren vielleicht wieder seine alte Form annehmen kann.

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