Schlagwortarchiv: Baumlandschaft

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Vitaler Pflanzen- und Baumsommer

Nach den vielen durchwachsenen Tagen hätte ich das kaum noch erwartet. Aber im Durchschnitt wurde aus diesem Mai tatsächlich einer der sonnenreichsten Monate der letzten 8 Jahre, jedenfalls in unserer Region im Südwesten. Dieser letzte Tag des Monats war dafür stellvertretend und macht Hoffnung auf einen schönen Sommer. In Sachen Pflanzen und Garten haben wir schon viel vorbereitet, damit sich das auch in der vegetativen Umgebung spiegelt. Ich denke, das Vorbereiten und Heranziehen geht dann auch allmählich dem Ende entgegen. Die Pflanzen, die es bis hierher nicht geschafft haben, werden wohl kaum noch eine Chance haben. Dazu gehören z. B. die meisten meiner Mittagsblumen. Aber davon abgesehen bin ich doch sehr zufrieden mit dem, was uns in der warmen und hellen Zeit des Jahres im Garten umgeben wird. Mein Eindruck beim Gang auf Wegen der Umgebung ist, dass auch die Baumlandschaft ein üppiges Gesamtbild im Hochsommer abgeben wird und es insgesamt ein gutes Pflanzen- und Baumjahr werden kann. Dazu trägt auch bei, dass viele der öffentlich gepflegten Landschaftsabschnitte gerade geschont sind, weil der Rückschnitt schon ein oder zwei Jahre zurück liegen, der nächste erst in 2 oder 3 Jahren erneut zu erwarten ist. In der Zwischenzeit hat sich vieles wieder erholt und vesucht jetzt, erneut groß und stark zu werden. Viel Freude werden uns diesmal wohl die Pfaffenhütchen machen, die im Vorjahr so stark reduziert waren, dass sie sich nicht mehr erholen konnten. Deren Vitalität ist jetzt wieder spürbar und wird im Frühherbst ihren Höhepunkt mit den sagenhaften, rosa- oder violettfarbenen Hütchenfrüchten mit orangenen Samenkernen finden.

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Mut und Selbstmotivation als Frühjahrsherausforderung

Die Tage fliegen nur so dahin, und man bemerkt kaum, dass Frühling ist. Vor allem weil er sich nicht beständig zeigt und nach wenigen ermutigenden Tagen auch schon wieder von Schmuddelwetter mit Hochnebel, Wolken und wenig Licht abgelöst wird. So kommen die Menschen nur punktuell in frühlingshafte Stimmung, die über die Arbeitswoche dann wieder aufgebraucht wird. Nein, so richtig haben wir in dieses Jahr fast Mitte April noch nicht hineingefunden. Natürlich spielt da nicht nur die Undeutlichkeit in der Frühlingshaftigkeit der Pflanzen und Bäume eine Rolle. Auch die Politik und Wirtschaft sind von dieser Mischung von Unruhe, Unzufriedenheit und Zukunftsängsten geplagt, die uns ohnehin zunehmend beschäftigt. Nicht unbedingt das Klima, das viel Mut macht. Und doch eines, das Mut und Selbstmotivation herausfordert.

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Start ins neue Frühjahr der Baumlandschaft

Das Wetter war heute erstmals wirklich sommerlich zu nennen. Entsprechend viele Menschen hat es nach draußen gezogen. Auch weil man weiß, der April hält Überraschungen bereit und tendiert zum Wechselhaften. Man versucht dann die wirklich schönen Tage zu nutzen, vor allem am Wochenende. Die Baumlandschaft hatte weniger Reize zu bieten als erwartet. Aber man sieht eben doch überall die prallen Knospen, unter denen sich neue Asttriebe verbergen. Und auch Blütenknospen, die sich teilweise schon geöffnet haben, vor allem beim Schwarzdorn, teils schon bei den Traubenkirschen. Voll in Blüte sind die Weiden, und auch schon die Eschen und Hainbuchen. Es wird sich in den kommenden Wochen beschleunigen und irgendwann überschlagen, bis es überall grünt, was zurzeit noch zurückhaltend geschieht, blüht und bei einigen Arten dann auch schon fruchtet. Wie immer um diese Zeit hatte ich es vor allem auf die Holzstrukturen abgesehen, die beim hellen Frühjahrs-/Sommerlicht so schön hervortreten und die auch häufiger wahrzunehmen sind, weil eben viel am Waldrand, an Böschungen und Dämmen zurückgeschnitten und gefällt wurde.

Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling
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Verhinderte Spaziergänge

Die Bäume sind so weit weg in diesen Tagen, dass mir die Kulisse, so unwahrscheinlich sie ohnehin schon scheint, noch unwirklicher vorkommt. Tatsächlich kann ich mich an kaum eine Jahreswende erinnern, in denen es tatsächlich nicht möglich war, einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen. Das ist diesmal vollkommen ausgefallen, inklusive all der Eindrücke, die auch im Winter in der Baumlandschaft entstehen können, wenn denn die Gelegenheit dazu vorhanden ist. Auf diese Weise wird dies ein namen- und konturloser Winter, in dem die traditionelle Reihe meiner Baum-Winter-Fotografien keine Fortsetzung finden wird. Bei der Fahrt gestern bin ich wieder an dem hohen Stapel aufgeschichteter Stämme vorbeigefahren, um festzustellen, dass er fast komplett abtransportiert wurde und nur noch Reste zu sehen sind. Auch diese Gelegenheit, die Stammquerschnittprofile in einigen Nahaufnahmen festzuhalten, was bei dieser Formation sehr günstig gewesen wäre, habe ich auf Grund der widrigen Witterung also verpasst. Nun setze ich Hoffnung auf das Frühjahr und hoffe vor allem, es wird uns in diesem Jahr ein vorgezogener Frühling vergönnt sein, der den verschwundenen Winter vergessen lässt. Auch wenn damit das Verschwinden der Jahreszeiten eine Fortsetzung findet.

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Alles andere als überhitzt

Ein merkwürdiges Bild bietet die Baumlandschaft in diesen Novembertagen. Bei dem Temperaturausreißer, der heute fast schon wieder an Frühling denken ließ, war der optische Eindruck doch ein trister. So gut wie keine Früchte sind mehr an den Bäumen und Sträuchern zu sehen. Noch nicht einmal ein paar verschrumpelte von den Heckenrosen oder Weißdornsträuchern. Diesmal scheint frühzeitig alles dem Regen, der Kälte zum Opfer gefallen zu sein. Auch kaum noch Herbstlaub an den Bäumen selbst. Stattdessen bei einigen Arten noch grüne Blätter. Die Baumlandschaft spiegelt damit die Stimmung, die ich derzeit auch bei den Menschen beobachte. Eine Stimmung des Stillstands, eine Haltung der Unentschlossenheit. So als ob man sich das Jahr schon zu Ende gegangen wünschte und nichts mehr erwartete. Seltsam und unpassend mutet es da an, wenn kürzlich sogar von einer Überhitzung der deutschen Wirtschaft gesprochen wurde. Die muss sich woanders abspielen. Mir ist sie bisher noch nicht sichtbar geworden.

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Fruchtarme Baumlandschaft

Der Eindruck, den ich vor einigen Wochen schon von der Baumlandschaft vor Ort gewonnen habe, täuschte nicht. Mit Früchten sieht es tatsächlich schlecht aus. Gerade die Pfaffenhütchen, die ich im Spätsommer und Frühherbst so gerne sehe und fotografieren, sind spärlicher und blasser als je zuvor. Die wenigen Hütchen, die man sieht, haben nicht die strahlende Farbigkeit, die man sonst von dieser wunderbaren Art gewöhnt ist. Überhaupt präsentieren sich die Sträucher und Bäume zwar satt grün, aber eben wenig von ihren Früchten, die oft den kalten Nächten im April zum Opfer gefallen waren. Ich hoffe, dennoch, von einem größeren Strauch einen halben Eimer Schlehen sammeln zu können, mit denen sich eine kleinere Menge Likör ansetzen ließe. Wir haben zwar noch Vorräte vom vorletzten Jahr, aber das finde ich immer wieder verlockend, und schließlich gab es auch schon Jahren, in denen die Schlehen völlig aufgefallen sind. Da muss man die Gelegenheiten nutzen.

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Wenige Farbtupfer

Meinen Lieblingsweg am Flussdamm bin ich wegen der Dauersperrung schon längere Zeit nicht mehr gegangen. Dabei gehört das gewöhnlich zur täglichen Routine. Bei dem zwischenzeitlich doch wieder sonnigen Wetter musste ich das einfach wieder auffrischen, auch wenn der Umweg umständlich und zeitaufwändig ist. Anders als erwartet präsentiert sich die Baumlandschaft dort eher unauffällig. Wegen des vielen Regens und der gleichzeitigen Wärme hatte ich eigentlich mit einer deutlicheren Präsenz der Baumfrüchte gerechnet. Aber aus irgendwelchen Gründen, vielleicht sind Blüten im Frühjahr erfroren, vielleicht hat es zuletzt auch einfach zu viel und heftig geregnet, sieht es mit den Früchten nicht so üppig aus. Besonders fällt mir das bei den Weißdornhecken auf, die in den Vorjahren unter der Last der Fruchtstände in die Knie zu gehen schienen. Das ist diesmal alles sehr dünn, da sich offenbar nur sehr wenige Fruchtbeeren entwickelt haben. Auch für die Ebereschen und den Schlehdorn scheint dies kein gutes Fruchtjahr zu werden. Unempfindlicher gegenüber Schwankungen ist dagegen der Hartriegel, der eigentlich immer gut aussieht, zu allen Jahreszeiten, und auch jetzt wieder jede Menge schwarze Beeren zeigt. Und die Hagebutten, auf die man sich in der Hinsicht immer verlassen kann. Zwar auch nicht überdurchschnittlich üppig fallen die knallroten Hagebutten doch sehr ins Auge und prägen in diesen eher unspektakulären Wochen des frühen Spätsommers das Landschaftsbild mit ihren Farbtupfern.

Hagebutten im Spätsommer
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Verhinderte Beobachtungen

Es wird Zeit, dass die Bauarbeiten an der Bahnunterführung abgeschlossen werden. Seitdem dort die Arbeiter mit schwerem Gerät aktiv sind, kann man die Unterführung nicht mehr passieren. Das ist für viele, die es gewohnt waren, zwischendurch schnell einmal zum Flussdamm zu spazieren ein Hindernis, da so große Umwege notwendig sind. So ist nicht nur für mich der mittägliche Spaziergang auf meinem Lieblingsweg, entlang der vielen Sträucher und Bäume, die so typisch sind für unsere regionale Baumlandschaft, zurzeit seltener geworden. Und damit auch meine laufende Beobachtung der Entwicklung, die Blätter, Blüten und Früchte nehmen. Tatsächlich sehe ich bestimmte Spaziergänger derzeit kaum noch. Unglaublich, welche kommunikativen Veränderungen solche räumlichen Umstellungen mit sich bringen können.

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Eigentlich Sommer

Die Einkaufstour war lange geplant. Aber eigentlich haben wir uns nur deswegen heute dazu durchringen können, weil wir bei dem Wetter nichts verpassen konnten. Die sonst nirgendwo zu findenden Artikel haben wir so wieder für einige Monate auf Vorrat, das gleicht die weite Fahrt wieder aus. Auf dem Weg eine recht sommerlich anmutende Baumlandschaft entlang der Straßen, was uns daran erinnert hat, in welcher Jahreszeit wir uns eigentlich bewegen. Nun, der Sommer soll übermorgen zurückkehren. Zwischenzeitlich nutzen wir die Situation, um reichlich Regenwasser zu sammeln.

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Landschaftsvergleiche

Die Baumlandschaft in G. unterscheidet sich doch etwas von der unsrigen. Dort, im klimatisch besonders begünstigten Teil von Rheinland-Pfalz können selbst mediterrane Arten an geschützten Orten schadlos überwintern. Und in der freien Landschaft finden sich tatsächlich hier und da Mandelbäume. Ansonsten gibt’s mehr Flieder als hier. Gut entwickelt haben sich die Hintergartenbäume bei J. und W., unter denen das Ebereschenpaar immer noch besonders hervorsticht. Ich denke, bald schon werden die Holzlattenstützen nicht mehr notwendig sein, so kräftig sind die Stämme schon geworden. Und sie blühen auch wunderbar zurzeit, was üppige Fruchtstände über den Sommer erwarten lässt. Die beiden anderen Stars, der Walnussbaum und die direkt daneben wachsende Esskastanie im Vorgarten konnte ich bei dem eng gepackten Tagespensum heute gar nicht richtig unter die Lupe nehmen. Aber deren große Zeit kommt ohnehin erst. Denn als essbare Früchte tragende Bäume kommen sie eben auch erst im Herbst so richtig zur Entfaltung.

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Erste Frühlingsfarbtupfer

Die Schlehdornsträucher zeigen mit den verdickten und schon das Weiße der Blütenblätter nach außen kehrenden Knospen an, dass es nur noch weniger konstant warmer Tage bedarf, bis sie sich öffnen. Das wird in unserer lokalen Baumlandschaft dann der erste wirklich frühlingshaft zu nennende Auftritt, der als frühlingshaft zu bezeichnen ist. Ansonsten war außer dem obligatorischen Hasel- und Erlenblühen und den bei vielen Weidenarten eher unspektakulären Kätzchen noch nicht viel vom Baumfrühling zu spüren gewesen. Die Schlehenblüte wird dem Ganzen stärkere Präsenz bescheren und die ersten wirklichen Farbtupfer in die Landschaft setzen. Danach könnte es schneller gehen, so hoffe ich. Denn ich würde gerne auch die letzten Baumschnittarbeiten durchführen und weitere Blumen-Sommerblüher aus Samen vorziehen. Da kann viel Licht nur von Vorteil sein.

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Kurz vor dem Aufbruch

Trotz der frühlingshaften Temperaturen und der vielen Sonne scheinen die Bäume dem Frühling noch nicht wirklich zu trauen. Gegenüber den Beobachtungen von letzter Woche hat sich noch nicht so viel an der Baumlandschaft verändert. Es sind vor allem die Sträucher, der Weißdorn, die Heckenrosen, der Hasel u. a., die zaghaft die Dicke ihrer Blattknospen vergrößern. Ein untrügerisches Zeichen dafür, dass sie sich bei günstigen Bedingungen über Nacht öffnen und die drängenden Blätter zur Entfaltung bringen könnten, wenn sie sich schon sicher wären. Dennoch liegt es in der Luft, ist es wohl eine Frage, die sich wähend der nächsten 14 Tage auflösen wird. Ich denke deshalb daran, jedenfalls wenn uns dann kein Regen überrascht, den Maulbeerbaum am Wochenende zurückzuschneiden. Der ist traditionell etwas später dran als andere Arten, so dass jetzt der richtige Zeitpunkt wäre.

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Unsensibler Baumschnitt

Dieses Bild scheinbar blindwütiger Verwüstung der Baumlandschaft scheint in diesen Wochen weit verbreitet zu sein. Bei der heutigen Autofahrt habe ich ständig Waldränder passiert, die mit teils sauber gestapelten, teils wild durcheinander liegenden Stämmen und Astschnitt übersät waren. Es wird einige Zeit brauchen, bis das wuchernde Grün dieses Bild erträglicher gestaltet. Und noch länger, bis die Abschnitte abtransportiert sind. Falls überhaupt, denn immer wieder begegne ich ganzen Stapeln vor Jahren gefällter Stämme, die niemals abgeholt werden und deshalb an Ort und Stelle vermodern. Immerhin einige Insekten haben dann etwas davon. Wahrscheinlich würde mich das weniger aufregen, wenn so etwas wie System erkennbar wäre. Tatsächlich aber wechseln sichtbare und nachvollziehbare Rückschnitte mit unmotiviertem Schneisenschlag ab. Dahinter steht in jedem Fall mangelnde Sensibilität und ausgeprägte Gleichgültigkeit gegenüber den ästhetischen Werten unserer Kultur- und Baumlandschaft.

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Rückblick zum Baumherbst

In den letzten Monaten hat sich einiges an neuem Bildmaterial angesammelt, zu dessen genauerer Durchsicht ich noch nicht gekommen war. Darunter viele Fotografien, die das jahreszeitliche Erscheinen der Bäume im Blick haben. Und wie so oft stelle ich fest, dass in der zeitlichen Distanz manches attraktiv wirkt, was im direkten Anschluss an die Aufnahmesituation durch das Aufmerksamkeitsraster gefallen war. Jetzt im Winter solche Bilder voller Licht, Farbe und Vitalität vor Augen zu haben, macht Freude und lenkt vom Einheitsgrau da draußen ab. Ich freue mich, so nachträglich mein Portfolio von Fotografien ergänzen zu können, die sich den Baumfrüchten im Spätsommer und Herbst widmen. So wie diese Hagebutten, Pfaffenhütchen und Weißdornfrüchte.

Hagebutten im Herbst Reife Pfaffenhütchen“ width= Weißdornfrüchte im Herbst
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Karge Farbakzente in der Baumlandschaft

Einer Erle bin ich auf dem heutigen Weg nicht begegnet. Aber die Haselsträucher stehen eindeutig in Blüte. Wenn die männlichen Blütenkätzchen länger werden und sich öffnen, sind gleichzeitig auch die winzigen roten weiblichen Blütenbüschel zu beobachten. Die übersieht man leicht, da sie so unscheinbar sind. Aber die vielen hängen Kätzchen leuchten an so strahlenden Tagen wie diesen in Beige-Gelb und bestimmen damit das ansonsten karge Aussehen der grauen Baumlandschaft. Daneben nimmt man als farbliche Akzente nur noch die alten verschrumpelten Hagebutten des Vorjahres wahr und, die aber besonders deutlich, die Schwefelflechten auf den Zweigen der Heckenrosen und des Weißdorns. Diese Flechten kombinieren ein leuchtendes Gelb mit einem Grund aus silbrig grauen Tönen. Besonders schön finde ich es, wenn sie an den Zweigansätzen solchen Zweige sitzen, die an den Enden mit zarter rötlicher Rinde neu austreiben. Dann haben wir sogar einen farblichen Dreiklang, der beim Vorbeigehen ins Auge sticht.

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Ferne Baumlandschaft

Das Februarbild meines schönen hochformatigen Baummonatskalenders hatte ich ganz vergessen umzuschlagen. Es offenbart jetzt ein Baummotiv, das einen wunderbaren Kontrast zu den aktuellen Regenwintertagen in unseren Breiten darstellt. Eine Gruppe von Köcherbäumen, die vor einem blau-rötlichen Himmel in Namibia beheimatet sind. Eine wunderbar markante Silhouette bilden diese Bäume mit der schuppigen Borke und den zur Kronenspitze sich immer weiter verzweigenden Ästen, die jeweils mit einem Blattbüschel enden, das an die Form von Agaven erinnert. Und in einer Landschaft, die von Sonne und Hitze geprägt scheint. Da würde man sich stundenweise in diese ferne Landschaft versetzt wünschen. Oder alternativ einen Sprung in die Zeit des hiesigen Frühlings, in dessen Licht und aufkommender Wärme sich die ersten Baumblüten ausbreiten.

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So wenig reizvoll

Eigentlich wäre es an der Zeit, die wenigen Akzente fotografisch festzuhalten, die der Winter im Spiegel der Baumlandschaft bietet. Einige Ergebnisse dazu habe ich bereits realisiert, darunter die hier schon abgebildeten Hagebutten, die sich seit dem Herbst an den Sträuchern gehalten haben. Aber es zieht mich derzeit eher nicht nach draußen. Zu unbestimmt scheint die Atmosphäre, zu wenig einer Jahreszeit zuzuordnen. Zu warm für den Winter, zu nass fürs Frühjahr. Zu trist, um Lust auf Jahreszeit überhaupt haben zu können. So warte ich auf die Tage, die von Deutlichkeit geprägt sind, an denen man spontan Lust auf einen Spaziergang hat, die zum Erkunden einladen und die Aufbruchsstimmung in uns wecken. So lange halte ich mich an das, was uns die Bäume symbolisch entgegen bringen.

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Monatlich wechselnde Baumlandschaften

Es ist das erste Mal seit Jahren, dass der mir bekannte Grafikdesigner zum Jahresende keinen selbst gestalteten Monatskalender geschickt hat. Vermutlich weil diesmal keiner entstanden ist. Das ist wegen des nicht fortgesetzten Rituals schade, hat aber den Vorteil, dass Js und Ws Weihnachtsgeschenk, ein schmaler, aber in der Höhe sehr ausgedehnter Baumkalender an dieser Stelle zur Geltung kommen kann. Immer im Blickfeld während der Schreibtischarbeit und im Format so wunderbar dem himmelwärts gerichteten Vertikalwachstum der dargestellten Bäume entgegenkommend. Es sind Bäume und Baumlandschaften aus verschiedenen Teilen der Erde. Für Januar ein verdrehter Baumstamm aus einem Nationalpark in Chile, wohltuend in seinem grünen Waldstandort abgebildet. Ein schöner Kontrast zum schneewinterlichen Grau und Weiß dieses deutschen Januars.

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Graue Winterlandschaft

Ganz froh bin ich, dass wir den Weihnachtsbaum im Anschluss an seine eigentliche Mission in den Garten gestellt haben. Heute früh, als der Schnee flächendeckend lag, hat er nämlich beim Blick aus dem Fenster gleich den Eindruck einer Winterwaldlandschaft vermittelt. Einfach schön, wenn die Zweigenden mit Schnee bedeckt sind, wie von Zuckerguss überzogen. Das Vogelfutter haben wir noch nicht besorgt. Das wird aber noch kommen, damit wir an hellen Tagen das Treiben der Futter suchenden Vögel beobachten können. Seitdem manche Arten wegen der verhältnismäßig mild gewordenen Winter hier bleiben, sind die Vögel zumindest nicht seltener geworden. Der eine oder andere unter ihnen wird froh sein, bei dem schlechten Nahrungsangebot auf diese Art eine Sonderration zu erhalten. Bei Spaziergang über den Damm konnte ich kaum noch Früchte sichten. Lediglich bei der Weißdornhecken sind noch vereinzelte schwarz verschrumpelte Früchte des Vorjahres zu finden. Und einige auch beim Liguster. Ansonsten gehören die grau-gelben Flechten am Weißdorn und den Heckenrosen zu den wenigen Farbe zeigenden Details der Baumlandschaft.

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Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer

Ein tolles Licht zum Fotografieren war das heute. Leider habe ich meist in den Mittagsstunden Gelegenheit für kurze Exkursionen. Besser wäre es natürlich am Morgen oder späten Nachmittag. Dann kann man noch sehr viel mehr Atmosphäre einfangen. Aber auch aus diesen punktuellen Blicken in die Baum- und Strauchlandschaft in meiner Nähe ist diese Phase des Pflanzensommers ganz gut einsehbar, in einer Mischung von Grün und davon abstechenden bunten Farben, mit einer Vielfalt vegetabiler Formen, die zunehmend stärker vom Fruchttragen der Bäume bestimmt werden.
So die orange strahlenden Furchtstände der Ebereschen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Die noch grünen Früchte des Walnussbaums:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Fiederblätter, die einen eigenen plastischen Raum in Grün definieren:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Unter der Last von Blattgrün und Fruchtständen sich nach unten biegenden Äste der Hainbuchen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Skurrile Umkehrung des Üblichen bei den Hartriegelsträuchern. Die Blätter sind schon herbstlich rot verfärbt, die Früchte aber sind noch nicht zur Reife gelangt:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Und die Brombeeren. Immer wieder eine Freude, diese im Licht vibrierende Gleichzeitigkeit von Blättern, Blüten und Früchten zu beobachten:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

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Bilder einer Sommerlandschaft

Das Landschaftsbild dieser Hochsommertage ist nicht allein von den Bäumen geprägt. Neben dem mehr oder weniger transparenten Grün der Baumkronen und den vereinzelten Blüten oder ersten Baumfrüchten setzen vor allem die Wiesenblumen und Kräuter farbliche Akzente, die so recht das aktuelle Bild des heißen Sommers prägen. So hatte ich bei nur schwach wolkenverschleiertem Himmel sehr gutes Licht für den ersten Testlauf mit dem neuen Zoomobjektiv. Mein Eindruck nach diesen Versuchen mit verschiedenen Belichtungszeiten, ISO-Werten und Brennweiten ist ein grundlegend positiver. Die Abbildungsleistung, vor allem das schon so häufig bei diesem Objektiv gelobte cremige Bokeh kommen sehr schön zur Geltung. Mit dem Bildstabilisator werde ich sicher noch viel Freude haben. Und auch für Detailaufnahmen bietet es gute Voraussetzungen. Lediglich die Frage, in welchen Situationen es im Vergleich das geeignetste Hilfsmittel darstellt, werde ich erst in weiteren Tests klarer beantworten können. Wichtig ist zunächst der sichere Eindruck, das technische Spektrum gerade auch für die Baumfotografie erweitern zu können.
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar
Sommerlandschaft 2016 an der Saar

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