Schlagwortarchiv: Baumlandschaft

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Exkursionsbedürfnisse

Anders als erwartet ließen sich die Menschen heute nicht davon abhalten, die frische Luft und die Sonnenstunden am Nachmittag zu genießen. Ich würde fast sagen, es waren mehr als an durchschnittlichen Sonntagen. Aber das Wetter war auch toll für eine Exkursion und ich schätze, die Menschen brauchten diesen Freigang auch, nachdem man zuletzt den Eindruck hatte, nur noch für das Notwendigste überhaupt aus dem Haus gehen zu dürfen. Kaum zu Hause allerdings holen einen die Nachrichten wieder ein und das Thema geht in die nächste Runde. Ich habe meinen Lieblingsweg heute genossen und das neue fotografische Zubehör getestet. Allmählich wird das Fotografieren in der Baumlandschaft wieder interessanter, weil die ersten neuen Baumblüten des Frühjahrs auftauchen, wie hier bei der Weide, die Rinden und Holzschnittflächen in interessantem Licht erscheinen und vieles einfach attraktiver wirkt, was zwar im Winter auch schon vorhanden war, aber bei Kälte und Lichtarmut unscheinbarer ausfiel, wie die zahlreichen Misteln an den Erlen in Flussufernähe.

Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar Baumfrühlingeindrücke von der Saar

Aktivitätsvermeidung

Immer mehr Veranstaltungen werden wegen der Viruspandemie abgesagt. Und die Menschen scheinen im Alltag zunehmend vorsichtig überall, wo es zu dichteren Ansammlungen kommen könnte, auch in Gebieten, zu denen das Virus noch nicht vorgedrungen ist. Das hat sich zu einer Art Generalverdacht und Grundsatzbefürchtung ausgewachsen, die ungeahnte Aktivitätsvermeidungen nach sich zieht. Ich versuche, diese Zeit produktiv und möglichst kreativ zu nutzen, bis sich wieder mehr Entspannung erkennbar macht. Und dazu gehören auch ausgedehnte Exkursionen durch die nahe Baumlandschaft, die bei garantiert fehlenden Massenansammlungen möglich sind. Auf die wieder schöneren, hellen und sonnigen Tage, auf die ersten Anzeichen des Baumfrühlings und die Möglichkeit, ihn fotografisch festzuhalten, freue ich mich jetzt schon und hoffe, der Frühling wird bald spürbar sein.

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Schmucklose Baumlandschaft

Beim heutigen Sonntagsspaziergang bin ich einmal ohne Kamera losgezogen, dafür aber mit Schirm, denn das war mir einfach zu unsicher. Die Kamera hätte ich tatsächlich nicht benötigt, so trost- und schmucklos präsentierte sich die Baumlandschaft immer noch, keine Blüten, keine neuen Blätter, nur vereinzelte Sträucher mit noch geschlossenen Blattknospen. Soweit ich erkennen konnte, dürften das die Schlehdorne sein. Aber neben den ohnehin schon seit Winteranfang präsenten Haselkätzchen und diesen ersten Ansätzen hat sich noch nichts in Sachen Baumfrühling getan. Den Schirm habe ich dann ebenfalls nicht verwendet, obwohl es leicht nieselte, aber eben nicht so dramatisch. So war es einfach ein unaufgeregter Spaziergang bei lauwarmer und vom vorhergehenden Regen frischer Luft, mit dem ich nach einer mit Innenraumarbeit angefüllten Woche Sauerstoff tanken und den Kopf freimachen konnte.

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Gutes Licht für Materialtexturen und Holzoberflächen

Nur einmal in vier Jahren gibt’s diesen Tag. Eine von Ms Bekannten hat genau heute Geburtstag. Seltsam, wenn man nur alle vier Jahre seines Geburtstags am eigentlichen Tag gedenken kann. Fällt der dann sonst immer aus, muss man ihn nachholen oder gar vorziehen? Ansonsten hatte dieser Samstag nichts Außergewöhnliches, der richtige Rahmen für Routinearbeiten, wie sie Samstag häufig auf meinem Programm stehen. Auch gut, weil für die produktive Arbeit dann in der Folgezeit der Kopf wieder frei ist. Sehr gerne würde ich gerade jetzt in freien Stunden raus in die Baumlandschaft und in abgelegene Winkel des Orts gehen, um in den lichtreichen Stunden, die wir auch jetzt schon erleben, neue und ungewöhnliche Fotografien zu realisieren. Gerade für Oberflächenstrukturen, besonders von Holzflächen, sind die Lichtverhältnisse in dieser Zeit der Jahres recht gut, noch bis in den Frühsommer hinein. Im richtigen Hochsommer wird’s wegen der zu intensiven Strahlung und der vielen Schatten dann schwieriger. Ich hoffe, die Zeit vorher für einen Ausbau meiner Portfolios gut und umfangreich nutzen zu können. Unterstützt durch neue Technik, die demnächst zusätzlich nutzbar sein wird. Die jüngst ergänzten und überwiegend auch akzeptierten Motive besonders von Holzoberflächen und Materialtexturen sind für die nächsten Monate ein guter Auftakt.

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Grund, sich aufs Frühjahr zu freuen

Der erste Schnee für dieses Jahr, der aber auch eher als Schneeregen daher kam. Kurze Zeit blieb er auch bei uns ein wenig liegen, bevor er vom wärmeren Regen weggespült wurde. Eine Fortsetzung also des Schmuddelwetters, das die Menschen hierzulande immer unbeweglicher und müder werden lässt. Selten habe ich mich so auf das Frühjahr gefreut. Und auf die ersten längeren Fototouren durch die Baumlandschaft, mit der Chance auf neue Motive von Baumdetails, Rinden, Holzstrukturen und den jeweiligen Besonderheiten der Jahreszeit.

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Eindrückliche Verwirrungen des Klimawandels

Ein Tag, an dem ich viel unterwegs war, entgegen der Routine, und diese unwirkliche Winterwitterung von ihrer besonders wechselhaften Seite kennengelernt habe. Mit Windböen, gleißendem Sonnenschein, gefolgt von schwarzen Wolken und Regenschauern. Frühlingshafte Wärme, gefolgt von zeitweisen Anflügen von Frost. Da konzentriert man sich automatisch auf das Naheliegende und nimmt die Landschaft, durch die man sich bewegt, kaum wahr. Es ist ein Winter, in dem die Bäume noch unsichtbarer scheinen als in durchschnittlichen Wintermonaten. Auch weil es keinen Schnee mehr gibt, der sich auf Baumkronen senkt und die Winterbäume dadurch sichtbar macht. Weil es tagsüber keinen Frost mehr gibt, der lange genug anhält, dass sich Eiskristalle auf die Winterknospen legen und die Baumlandschaft bei schönem Wetter eine glitzernde Gestalt annimmt. Es geht uns vieles verloren durch diese Klimawandel genannten Veränderungen. Schwer zu sagen, wie man sich auf so etwas einstellen soll.

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Viel Licht und ein Hauch von Frühling

Lange konnte man nicht so durchatmen und Licht tanken wie in den beiden letzten Tagen. Da macht der Mittagsspaziergang wieder Freude, was ich den ganzen bisherigen Winter vermisst habe. Und anderen geht es ähnlich, die Sonne treibt die Menschen geradezu aus ihren Häusern und lässt sie ernsthaft ans Frühjahr denken. Denn es ist zwar kälter als zuletzt, aber die Luft und das Licht sind schön frühlingshaft. Auch wenn das tatsächlich noch auf sich warten lassen wird. Denn die Pflanzen scheinen nicht viel weiter als sonst in dieser Zeit des Jahres. Und die Baumlandschaft zeigt kaum stärkere Reize, die schon Hoffnung auf Frühling machen könnten. Aber das Lichte hilft über vieles hinweg und hebt die Laune der Menschen. So hoffe ich auf möglichst viele sonnenreiche Tage im Februar.

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Baumlandschaft als Ausgleich

Schon wieder vollständig im Griff der technischen Aufgaben. Das hatte sich in den letzten Wochen angekündigt, nachdem die kreative Arbeit einige Wochen im Vordergrund stand. Aber jetzt folgt die Anknüpfung an ein auf Eis gelegtes Projekt von Mitte des Vorjahres, das darauf wartet, vervollständigt zu werden. So wird das Formale wieder mehr Raum einnehmen in den kommenden Monaten und mich als Ausgleich wieder mehr nach draußen ziehen, wie am Nachmittag, als mich die allerorts spürbare Lethargie und das einmal nicht vom Regen verhangene Wetter mich in die Baumlandschaft hinaus geleitet hat. Andern ging es ähnlich, wie ich feststellen und beobachten konnte.

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Neue kreative Möglichkeiten für fotografische Baumlandschaften

Wieder so ein Tag, der fast vollständig im Dienste der Bildbearbeitung stand. Zuvor hätte ich nicht gedacht, welche Möglichkeiten noch in der detaillierten Formatierung von Oberflächen liegen. Möglichkeiten, die erst durch die Spezialsoftware handhabbar werden und die ohne das mit zumutbaren Mitteln nicht umsetzbar sind. Ich freue mich, mein Spektrum erweitern zu können und jeden Tag wieder neue praktische Erfahrungen zu sammeln, die ähnliche Vorhaben künftig flüssiger gestalten werden. Spannend wird irgendwann auch die Anwendung auf Landschaftsfotografien sein. Dabei kann ich auf Archivmaterial meiner Baumlandschaftsfotos zurückgreifen. Vielleicht ergibt sich ab dem Frühjahr aber dadurch ein neues Motivfeld, das auch microstockfähig ist.

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Fotografische Landschaftseindrücke bei hellem Herbstlicht

Für das heutige Fotoshooting haben wir das bestmögliche Wetter für diese Jahreszeit erwischt. Mit Schattenwürfen bei Aufnahmen im Freien, hier von einer Dachterrasse aus in Richtung des weiten Horizonts, muss man natürlich rechnen. Aber das Licht war eben ausreichend, die Grundvoraussetzung. Der Rest ist sorgfältige Auswahl, Entwicklung und Bildbearbeitung. Ich hoffe, damit genügend hochwertiges Material zur Verfügung zu haben. Eine recht schöne Aufgabe war es in diesem Fall, weil Innenraumansichten mit Landschaftseindrücken verbunden werden sollten. Das dann auch eindrücklich ins Bild zu setzen, ist nicht ganz einfach. Für das Webprojekt werden zusätzlich gewisse Visualisierungstechniken zum Einsatz kommen, um die gewünschte illustrative Wirkung zu erzielen.

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Die Baumlandschaft wird welker

Für einen 21. war dieser Sonntag relativ unspektakulär. Aber die moderate Sonne hat mich am Nachmittag in die Baumlandschaft hinaus gezogen, den Kopf freimachen, was zurzeit dringend notwendig scheint, zumindest am Wochenende. Die Ruhe dabei war das Wichtigste. Die Landschaft selbst präsentiert sich in diesen Tagen eher schmucklos, wohl eine Folge der langen Hitzephasen mit zu wenig Regen. Fast alle Bäume und Sträucher tragen schlapp gewordenes grünes Laub. Hinzu kommt, dass derzeit kaum eine Blüte zu sehen ist, und für die Früchte ist es noch etwas zu früh. Nur die Fruchtstände des Gemeinen Schneeballs sind mir ins Auge gefallen, auch weil die normalerweise erst viel später im Jahr diesen Zustand zeigen. Sie sind nämlich schon ganz verschrumpelt und zeigen quasi herbstliche Ambitionen, eben auch eine Folge dieses Wetters. Andere Arten, wie die Pfaffenhütchen, bewegen sich langsam in Richtung der Fruchtreife. Die Hütchen beginnen gerade erst, sich vom Grün in Richtung Rosa zu verfärben. Recht früh dran sind die Haselnüsse. Die Sträucher, denen ich begegnet bin, sind übervoll mit den noch grünen Nüssen. Irgendetwas an unserem derzeitigen Klima scheint dieser Art in die Karten zu spielen, während die meisten anderen erkennbar leiden.

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Erholungspausen und Nachholgelegenheiten

Ein Erholungstag für uns selbst, und auch die Bäume werden diese Zwischenzeiten mit Regen und Licht dämpfendem Hochnebel als Ausgleich zu schätzen wissen. An solchen Tagen könne sie ihren Flüssigkeitshaushalt regulieren, Energie tanken, bevor es an sehr lichtreichen Hochsommertagen wieder ans ungebremste Wachsen, Grünen, Blühen und zum Teil auch schon Fruchten geht. Natürlich wäre es gerade an Feiertagen spannender, in die Baumlandschaft nach neuen und aktuellen Eindrücken durchforsten zu können. Das war heute leider nicht möglich. So hoffe ich auf einen insgesamt ausgedehnten Sommer, der noch viele Nachholgelegenheiten dafür bietet.

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Im Schnitt so sonnenreich wie das Vorjahr – bisher

Gegenüber dem sehr sonnigen Mai 2018 hatten wir diesen Monat etwas weniger Sonnenstunden. Aber insgesamt ist die Bilanz bisher ein wenig über der des Vorjahres. Und wenn wir einen lichtreichen Sommer erleben, dürfte sich diese Durchschnittstendenz auch fortsetzen. Ich freue mich auf die nächsten Wochen, vor allem wegen der Mischung von Projektarbeit, punktuellen Exkursionen und geplanten Fotospaziergängen, die ich auch während der Woche versuche zu integrieren. Dann werden die Bäume und ihre jahreszeitliche Entwicklung wieder eine größere Rolle spielen als zuletzt. Und die technischen Möglichkeiten habe ich auch noch nicht vollständig durchgetestet. Das verspricht eine spannende und arbeitsreiche Sommerzeit zu werden.

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Zwischen Kontemplation und Arbeit im Frühsommer

Ein bedeckter Tag, der erst am Abend die kommende Sonne scheinen ließ. Das passte nicht ganz zur Feiertagsstimmung und den an diesem Tag verbreiteten Ausflügen in die Landschaft. Aber als eher ruhiger Feiertag bot er die passenden atmosphärischen Bedingungen. Nun freuen wir uns auf das bevorstehende sommerlich warme Wochenende und hoffen, am letzten Werktag beider Projektarbeit wieder gute Fortschritte machen zu können. Zur Vorbereitung auf die Fotosession Anfang kommender Woche, plane ich am Ende der Woche einen fotografischen Spaziergang, um die aktuelle Baumlandschaft in einigen Details festzuhalten. Zuletzt präsentierte sich die Landschaft eher reizlos. Jetzt sollten aber neue Baumblüten und ein dichtes Sommerlaub attraktivere Motive bieten. Am besten sind allerdings die Zufallsentdeckungen, die mit den Bäumen und ihren unendlichen Details zu tun haben können, die sich oft aber auch in Oberflächenstrukturen von Holz, Stein oder künstlichen Materialien zeigen.

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Leuchtendes Blattgrün in der Frühlingslandschaft

Endlich wieder ein Sonntag, an dem man die Baumlandschaft des Frühlings erkunden konnte, nach Tagen voller Regen und Kälte. Diese Landschaft präsentiert sich derzeit vor allem in jungem Grün. Die Blüten sind eher zurückgezogen und fast nur weiß, wie beim Weißdorn, der üppig blüht, oder unauffällig, wie beim Pfaffenhütchen. Aber das junge Blattgrün der Bäume, wie hier das einer jungen Eiche, ist eben auch etwas Wunderbares. Anders als im Hochsommer beginnt es mit einem gelblichen Ton, der das Licht stärker reflektiert. Später im Jahr hat man eher das Gefühl, die dunkler und ledriger werdenden Blätter schlucken jeden Sonnenstrahl und nehmen alles Licht in sich auf.

Baumfrühling 2019 an der Saar Baumfrühling 2019 an der Saar Baumfrühling 2019 an der Saar Baumfrühling 2019 an der Saar
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Zeit für Frühling

Wenn es nach diesem Zwischentief jetzt jeden Tag ein wenig sonniger und wärmer wird, wie vorhergesagt, dann können wir uns am Feiertag sicher nicht beschweren. Eine perfekte Inszenierung in einem April, der seinem traditionellen Ruf als durchwachsen mehr als gerecht wurde bisher. So hoffe und freue ich mich auf sonnige Ostertage, und darauf, dass die etwas eingeschlafene Dynamik der Menschen wiederkehrt. Damit wir uns konstanter von der Aufbruchstimmung der Jahreszeit inspirieren und motivieren lassen können. Und nicht ständig durch Rückwärtsbewegungen abgebremst werden. In der Baumlandschaft auf meinem Lieblingsweg konnte ich feststellen, dass es jetzt mit dem Baumgrün bei vielen Arten sehr schnell gehen könnte. Heckenrose, Weißdorn, Hasel zeigen ihre Blätter immer deutlicher. Und z. b. beim Weißdorn sind vielerorts auch die noch geschlossenen Blütenknospen zu sehen. Sie werden sich bald öffnen, wenn die Bäume sicher sein können, die Blütenpracht nicht gleich durch Nachtfröste oder Sturmregen wieder opfern zu müssen. Ich denke, dafür ist jetzt die Zeit.

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Neuer Ansatz für die Baumfotografie

Immer noch ungewöhnlich kühl war es heute, aber wenigstens endlich wieder hell und sonnig. Die erste sichere Gelegenheit seit langem, die neue Fototechnik in der Baumlandschaft zu testen. Für den ersten Versuch in Freihand war das heute gar nicht schlecht, vor allem um die ungewohnten Funktionen zu testen. Aber der größere, irgendwie auch weitere Bildausschnitt an sich ist schon eine Bereicherung, lässt jedes Motiv gewaltiger Wirken. Die Fokussierung ist allerdings noch gewöhnungsbedürftig, da habe ich möglicherweise noch nicht die richtigen Einstellungen für meine bevorzugten Motivfelder gefunden. Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Pünktlich zum Beginn der Jahreszeit, die für die Baumfotografie wieder interessant und abwechslungsreich wird, steht mir nun diese neue Möglichkeit zur Verfügung. Da freue ich mich jetzt schon auf ungewöhnliche und hoffentlich auch qualitativ noch hochwertigere Ergebnisse.

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Reizarme Baumlandschaft

Der Spaziergang am Nachmittag war wegen des sonnigen Wetters und der klaren Luft einfach notwendig. Tatsächlich waren an diesem einmal nicht so dunklen Wintertag auch viele unterwegs. Die Baumlandschaft präsentiert sich in diesen Tagen allerdings wenig attraktiv. Tatsächlich habe fast keine attraktiven Fotomotive ausfindig machen können. Lediglich die frühen Haselsträucher lassen daran denken, dass Blühen auch schon in dieser Jahreszeit möglich ist. Die langen Kätzchen, punktuell auch schon einige weibliche Blüten, gehören zu den wenigen farblichen Akzenten in der ansonsten noch leblos wirkenden Baumwelt.

Haselblüte im Januar
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Vitaler Pflanzen- und Baumsommer

Nach den vielen durchwachsenen Tagen hätte ich das kaum noch erwartet. Aber im Durchschnitt wurde aus diesem Mai tatsächlich einer der sonnenreichsten Monate der letzten 8 Jahre, jedenfalls in unserer Region im Südwesten. Dieser letzte Tag des Monats war dafür stellvertretend und macht Hoffnung auf einen schönen Sommer. In Sachen Pflanzen und Garten haben wir schon viel vorbereitet, damit sich das auch in der vegetativen Umgebung spiegelt. Ich denke, das Vorbereiten und Heranziehen geht dann auch allmählich dem Ende entgegen. Die Pflanzen, die es bis hierher nicht geschafft haben, werden wohl kaum noch eine Chance haben. Dazu gehören z. B. die meisten meiner Mittagsblumen. Aber davon abgesehen bin ich doch sehr zufrieden mit dem, was uns in der warmen und hellen Zeit des Jahres im Garten umgeben wird. Mein Eindruck beim Gang auf Wegen der Umgebung ist, dass auch die Baumlandschaft ein üppiges Gesamtbild im Hochsommer abgeben wird und es insgesamt ein gutes Pflanzen- und Baumjahr werden kann. Dazu trägt auch bei, dass viele der öffentlich gepflegten Landschaftsabschnitte gerade geschont sind, weil der Rückschnitt schon ein oder zwei Jahre zurück liegen, der nächste erst in 2 oder 3 Jahren erneut zu erwarten ist. In der Zwischenzeit hat sich vieles wieder erholt und vesucht jetzt, erneut groß und stark zu werden. Viel Freude werden uns diesmal wohl die Pfaffenhütchen machen, die im Vorjahr so stark reduziert waren, dass sie sich nicht mehr erholen konnten. Deren Vitalität ist jetzt wieder spürbar und wird im Frühherbst ihren Höhepunkt mit den sagenhaften, rosa- oder violettfarbenen Hütchenfrüchten mit orangenen Samenkernen finden.

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Mut und Selbstmotivation als Frühjahrsherausforderung

Die Tage fliegen nur so dahin, und man bemerkt kaum, dass Frühling ist. Vor allem weil er sich nicht beständig zeigt und nach wenigen ermutigenden Tagen auch schon wieder von Schmuddelwetter mit Hochnebel, Wolken und wenig Licht abgelöst wird. So kommen die Menschen nur punktuell in frühlingshafte Stimmung, die über die Arbeitswoche dann wieder aufgebraucht wird. Nein, so richtig haben wir in dieses Jahr fast Mitte April noch nicht hineingefunden. Natürlich spielt da nicht nur die Undeutlichkeit in der Frühlingshaftigkeit der Pflanzen und Bäume eine Rolle. Auch die Politik und Wirtschaft sind von dieser Mischung von Unruhe, Unzufriedenheit und Zukunftsängsten geplagt, die uns ohnehin zunehmend beschäftigt. Nicht unbedingt das Klima, das viel Mut macht. Und doch eines, das Mut und Selbstmotivation herausfordert.

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Start ins neue Frühjahr der Baumlandschaft

Das Wetter war heute erstmals wirklich sommerlich zu nennen. Entsprechend viele Menschen hat es nach draußen gezogen. Auch weil man weiß, der April hält Überraschungen bereit und tendiert zum Wechselhaften. Man versucht dann die wirklich schönen Tage zu nutzen, vor allem am Wochenende. Die Baumlandschaft hatte weniger Reize zu bieten als erwartet. Aber man sieht eben doch überall die prallen Knospen, unter denen sich neue Asttriebe verbergen. Und auch Blütenknospen, die sich teilweise schon geöffnet haben, vor allem beim Schwarzdorn, teils schon bei den Traubenkirschen. Voll in Blüte sind die Weiden, und auch schon die Eschen und Hainbuchen. Es wird sich in den kommenden Wochen beschleunigen und irgendwann überschlagen, bis es überall grünt, was zurzeit noch zurückhaltend geschieht, blüht und bei einigen Arten dann auch schon fruchtet. Wie immer um diese Zeit hatte ich es vor allem auf die Holzstrukturen abgesehen, die beim hellen Frühjahrs-/Sommerlicht so schön hervortreten und die auch häufiger wahrzunehmen sind, weil eben viel am Waldrand, an Böschungen und Dämmen zurückgeschnitten und gefällt wurde.

Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling Baumlandschaft im beginnenden Frühling
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