Schlagwortarchiv: Baumfotografie

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Verzögerung und Unbestimmtheit

Heute schon wieder kühl und weniger sonnenreich. Ein permanenter Wechsel, der sich noch weiter fortsetzen soll, ist uns in diesem Juni beschieden. Ganz anders, als ich den Monat idealerweise in meiner Erwartung halte. Aber das passt auch zur kommunikativen Atmosphäre, die sich zwischen den Zeilen derzeit breitmacht und die nicht gerade von Aufbruchstimmung geprägt scheint. Wie ich weiß und oft erfahren habe, kann das auch plötzlich umschlagen. Dennoch schätze ich dieses Jahr als eines der Verzögerungen und Unbestimmheiten ein. Das hat vielen demotivierende Nachteile, aber auch seine Vorzüge, wenn es darum geht, an einem Projekt zu bleiben und voranzukommen. Immerhin ein länger offenen Geheimnis konnte ich heute lüften. Die Recyclingplatte, die mir schon so viele Microstock-Downloads beschert hat, weil sie ein wunderbares Symbol für Recycling und Stoffkreislauf ist, wird schon lange nicht mehr hergestellt. Genauer seit 12 Jahren nicht mehr. Wer hätte das gedacht. Damit erübrigt sich mein Vorhaben, die Struktur in unverbrauchter und nicht verwitterter Form zu fotografieren. Und die Aufmerksamkeit kann sich in diesem Sommer ganz auf die natürlichen Details der Bäume und die Oberflächenstruktur der Hölzer konzentrieren.

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Fotografische Fortschritte

Ein Tag fast ganz im Dienste der Bildbearbeitung. Die Durchsicht und Bearbeitung der gestern aufgenommenen Fotoreihe beschäftigt mich sehr. Aber diese  Bearbeitungen sind immer wieder auch spannend und fördern die Routine. Kompliziertere Techniken, wie beim Freistellen von Haaren, kann ich inzwischen auch schon ziemlich flüssig umsetzen. Gut, dass bestimmte Aufgaben kontinuierlich auf dem Plan stehen. Ich freue mich sehr darauf, bald meine wachsende Routine auch für die Baumfotografie zu nutzen und auf diesen nicht ganz einfachen Motivfeld weitere Fortschritte zu machen.

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Holzstrukturentdeckungen

Auf der Überlandfahrt zu Ms Untersuchungstermin sind wir wieder an den Holzstapeln der Fabrik vorbeigekommen, die Spanplatten und ähnliche Produkte herstellt. Diese Massen gestapelter Holzstämme faszinieren mich immer wieder, gerade weil die industrielle Verarbeitung von Hölzern eine ganz eigene Ästhetik entfalten kann, die unterschätzt wird, ins richtige Licht gerückt aber sehr interessante Eindrücke gewährt. Schade, dass ich dort normalerweise nicht aussteigen kann. Ich werde speziell dafür einmal vorbei schauen müssen, mit Fotoausrüstung und der rechten Muße, mich auf das Sujet einzulassen, bei hoffentlich richtigem Sonnenstand. Ich denke, dieses Jahr wird noch viele Gelegenheiten bringen, mein Portfolio mit Holzstruktur-Fotos zu erweitern. Die richtige Technik steht mir jedenfalls jetzt zur Verfügung.

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Vor der nächsten Blütenwelle

Kleine Sonnen-Lichtblicke waren uns heute endlich einmal wieder vergönnt. So konnte ich eines meiner aufgeschobenen Fotografieprojekte weiterverfolgen. Die Baumlandschaft dagegen präsentiert sich aktuell eher unauffällig. Da warte ich auf die nächste Welle von Baumblüten, die meist über Nacht die Szene mit neuen Farbtupfern und speziellen Lichteindrücken verändern. Deutliche Kontraste sind eben die beste Inspiration und gute Grundlage, um fotografisch kreativ und mehrwertig arbeiten zu können.

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Ein später Start in die Fotosaison

Wirklich schade, auch dieser Sonntag ergab keine Möglichkeit für Freiluftaufnahmen und weitere Tests mit meiner neuen Kameratechnik und den gerade im Frühling naheliegenden Baumdetailfotografien. Es fehlt eben Licht und auch eine stabile Witterung. So hoffe ich als nächstes auf den kommenden Feiertag, der tatsächlich noch die besten Aussichten verspricht. Vielleicht soll die diesjährige Fotosaison ja einfach etwas später starten. Und vielleicht fällt sie dafür umso intensiver und entdeckungsreicher aus. Nach der heutigen erneuten Durchsicht zahlreicher in den beiden letzten Jahren im Schnelldurchlauf vorausgewählter Fotoreihen ist die Zeit jetzt reif für wirkliches neues Material. Es wäre schön, wenn neue Technik auch kreative Impulse setzt. Das jedenfalls habe ich schon häufig so kennengelernt.

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Frühlingsfest der Bäume

Ein wunderbarer heller Sonnentag, dessen Anmutung nicht zum Feiertag zu passen schien, die Menschen aber dennoch in Scharen in die Landschaft hinaus zog. Der Frühling hat sich heute in seiner ganzen Aufbruchdynamik präsentiert. Überall sprießt, grünt und blüht es. So bin ich immer wieder von frühlingshaften Motiven in der Baumlandschaft aufgehalten worden.

Ganz auffallend sind die kerzenartigen Blüten der Traubenkirschen.

Baumfrühling 2019

Immer wieder ein farbliches Highlight bilden die Blüten der wilden Apfelbäume.

Baumfrühling 2019

Blütenstände und junge Blätter zeigen die Traubeneichen zurzeit gleichzeitig.

Baumfrühling 2019

So filigran und sommerlich wirken auf mich die Blüten der Silberweiden.

Baumfrühling 2019

Die Hainbuchenblätter strahlen mitunter das frischeste Baumgrün des Frühlings aus.

Baumfrühling 2019

Jetzt kommt auch die Schwedische Mehlbeere langsam zu neuem Leben.

Baumfrühling 2019

Die Blüten hatten sie schon im Vorjahr ausgebildet, jetzt falten die Haselsträucher auch ihre lappigen Blätter auf.

Baumfrühling 2019

Die Blüten der wilden Kirschbäume sind filigraner als die der wilden Apfelbäume, aber nicht so farbenfroh.

Baumfrühling 2019

Der gewöhnliche Schneeball hat schon zwarte Blätter, während die vertrockneten Reste vorjähiger Früchte sich noch immer nicht von den Zweigen gelöst haben.

Baumfrühling 2019
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Wenn der Baumfrühling sich durchsetzt

Zum Ende der Karwoche hin erreicht die konzentrierte Projektarbeit einen Höhepunkt. Ich hoffe, am morgigen Karfreitag erstmals wieder zur Ruhe kommen zu können. Das gehört eben auch und gerade zu den Ostertagen, zumal der Samstag nach unserem jüngsten Plan wiederum der Arbeit, wenn auch einer gewidmet ist, die den Kopf freimacht und den österlichen Gedanken befördert. Arbeit im und um den Garten herum, das ist bei Sonne einfach etwas Schönes, und etwas, das bei uns zu dieser Jahreszeit auch Tradition hat. Bei tollem Wetter hat es mich in der Mittagszeit wieder nach draußen gezogen, um die aufbrechende Baumlandschaft zu sichten und einiges in Fotografien mit neuer Technik festzuhalten.

Baumfrühling 2019 Baumfrühling 2019 Baumfrühling 2019 Baumfrühling 2019
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Neuer Ansatz für die Baumfotografie

Immer noch ungewöhnlich kühl war es heute, aber wenigstens endlich wieder hell und sonnig. Die erste sichere Gelegenheit seit langem, die neue Fototechnik in der Baumlandschaft zu testen. Für den ersten Versuch in Freihand war das heute gar nicht schlecht, vor allem um die ungewohnten Funktionen zu testen. Aber der größere, irgendwie auch weitere Bildausschnitt an sich ist schon eine Bereicherung, lässt jedes Motiv gewaltiger Wirken. Die Fokussierung ist allerdings noch gewöhnungsbedürftig, da habe ich möglicherweise noch nicht die richtigen Einstellungen für meine bevorzugten Motivfelder gefunden. Aber das ist nur eine Frage der Zeit. Pünktlich zum Beginn der Jahreszeit, die für die Baumfotografie wieder interessant und abwechslungsreich wird, steht mir nun diese neue Möglichkeit zur Verfügung. Da freue ich mich jetzt schon auf ungewöhnliche und hoffentlich auch qualitativ noch hochwertigere Ergebnisse.

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Fotografische Projekt im Frühling

Ein weiterer durchwachsener Tag mit wenig Abwechslung, der kaum Ablenkung von der konzentrierten Arbeit brachte. Ganz gut so, bei dem strammen Programm, das in den nächsten Monaten vor mir liegt. Aber ich bin sicher, der Frühling, wenn er sich dann durchgesetzt hat, wird noch genügend Anlass für ausgiebige Exkursionen und die Beobachtung des Baumgrünens und -blühens bieten. Mit der neuen Kameratechnik freue ich mich auf noch großzügigere Bildausschnitte und detaillierte Darstellungen bei Nahaufnahmen. Das wird der zuletzt etwas zu wenig berücksichtigten Fotografie neuen Auftrieb geben und neue Ansätze mit sich bringen.

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Stimmungsvolle Baumkalendereindrücke

Dieses Jahr wieder einen großformatigen Baumkalender am Arbeitsplatz zu haben, ist eine schöne Begleitung an jedem einzelnen Tag. Es ist ein querformatiger Monatskalender mit 60 cm Breite und 40 cm Höhe, der sagenhaft eindrucksvolle Baum- und Waldlandschaftsfotografien zeigt. Das Februarblatt zeigt die Szene eines Kiefernwaldes auf La Palme, mit einer Nahaufnahme des unteren Stammabschnitts einer riesigen Kiefer im rechten Bildteil und einem weiten Ausblick in die neblige Waldlandschaft der Insel. Phanatastisch, vor allem weil das Ganze nicht an den verregneten und ungemütlichen Februar hierzulande denken lässt, den wir derzeit erleben. Ein wohltuendes optisches Kontrastprogramm, das fast schon malerisch wirkt. Jedenfalls könnte ich mir dieses Motiv auch als großformatiges Ölgemälde vorstellen.

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Baumkalendereindrücke

So viele Jahreskalender wie im Vorjahr haben wir dieses Jahr nicht besorgt. Aber die wir auch schon alle verteilt haben, sind sehr schön. An dem traditionellen Kunstkalender in der Küche freuen wir uns an jedem Morgen. Ein Meister der klassischen Moderne in jedem Monat, diesmal sind es Frauenbildnisse. Der Bauernkalender ist ein Tageskalender, den wir täglich abreißen und der trotz der teils abstrusen Bauernregeln, deren schiere Fülle schon unwahrscheinlich anmutet und die auch oft nicht sehr plausibel wirken, immer wieder interessant ist. Und anderem wegen der Informationen zu Namenspatronen, Küchentipps und Informationen zu Traditionen und einzelnen Pflanzen. Den besten Griff in Sachen Kalender habe ich aber mit meinem Baumkalender getan, der ständig in meinem Blickfeld hängt, direkt am Arbeitsplatz, querformatig und sehr breit ist. Tolle Aufnahmen von Wäldern und Bäumen in besonderen Lichtsituationen und jahreszeitlichen Zuständen. Das Januarbild zeigt eine sagenhafte Waldszene mit von Nebelschwaden eingehüllten hohen Tannen an einem Berghang des Schwarzwaldes. Kein Schnee, aber die Stimmung passt gut zur erderwärmten Verfassung des aktuellen Winters. Genauso könnte es auch aktuell in diesem Schwarzwälder Waldstück aussehen.

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Baumherbsteindrücke konservieren

Auf die Durchsicht der gestern beim Spaziergang aufgenommenen Herbstbilder freue ich mich schon. Das Motivfeld hatte ich im Laufe des Jahres vernachlässigt, diesmal waren aber einige ganz gute Fotografien dabei, aus denen sich etwas herausholen lässt. Vor allem die mit der Rückseite der Stieleichenblätter sind außergewöhnlich. Überhaupt bin ich überrascht, wie bei relativ langer Belichtungszeit doch gute, nicht verwackelte und rauscharme Fotos entstehen konnten. Das gestreute Licht hatte sicherlich seinen Anteil am Gelingen. Und die ruhige Atmosphäre dieses Tages und beim Spaziergang. Diese Form von Baumfotografie lebt eben von dem individuellen Eindruck der Situation, vom Zauber des visuellen Augenblicks, die ich versuche zu integrieren, um das das in der realen Situation Eindrückliche des Motivs sichtbar werden zu lassen.

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Neue fotografische Aufgaben

Die fotografischen Projekte häufen sich in diesen Wochen, und noch ist kein Ende abzusehen. Dabei ist es eine Herausforderung und erfordert nicht selten gewisse Improvisation, wenn es darum geht, sehr unterschiedliche Raumsituationen einzuschätzen und das Licht so zu arrangieren, dass optimale Ergebnisse, immer mit Blick auf den illustrativen Zwecke, erzielt werden können. Das gelingt mal besser und mal schlechter. Aber die wachsende Erfahrung mit allen möglichen Konstellationen ist eine gute Hilfe. So bin ich tatsächlich von der Baumfotografie über die Oberflächenstrukturen auch zu Räumen und Menschen gelangt. Alle früheren Sujets sind nach wie vor Thema für mich, aber die Palette ist eben breiter geworden. Gerade Menschen stellen als Motiv allerdings ganz besondere Aufgaben, die nicht nur mit den technischen Rahmenbedingungen zu tun haben, sondern auch mit Selbsteinschätzungen und Vorstellungen, wie man sich nach außen darstellen möchte. Ich hoffe, immer besser zu verstehen, wie die je individuelle Art am besten vermittelt werden kann.

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Aufgeschobene Baumfotografie

Es ist merkwürdig, dass ich es dieses Jahr noch nicht geschafft habe, meine Baumfotografie-Reihen weiterzuführen. Dabei sah es doch mit dem Blühen sehr gut aus. Entsprechend viele Baumfrüchte sind im Spätsommer und Herbst auch zu erwarten. Ich hoffe, dass die Früchte dann wenigstens noch zum Thema werden können, wenn es mit den Baumblüten und dem Baumgrün diesmal nicht funktioniert hat. Die nötige Zeit und die passende Ruhe sind natürlich auch noch von Nöten.

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Die ersten Schritte mit bewegten Bildern

Die Sache mit den bewegten Bildern im Video ist ganz interessant. Zum ersten Mal überhaupt habe ich mich mit der Bearbeitung einer selbst gedrehten Videosequenz beschäftigt. Einige Werkzeuge habe ich schon verstanden. Aber natürlich ist das wieder eine Welt für sich, die es langsam zu erschließen gilt. Auch wenn dieser erste Versuch nicht in freier Landschaft aufgenommen wurde, kann ich mir doch vorstellen, die Idee später auf meinen Landschaftsexkursionen auf Baummotive anzuwenden. Durchaus möglich, dass sich dadurch neue, für meinen Symbolthemen sinnvolle Darstellungsmöglichkeiten ergeben. Ich will in diesem Sommer versuchen, auf dem Gebiet neue Erkenntnisse zu gewinnen.

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Bewegte Baumbilder

Vielleicht werde ich mich doch noch mit Video als Gestaltungsform auseinandersetzen. Bisher hatte ich das Thema immer ausgelassen, auch wenn mir bewegte Bilder zur Illustration bestimmter Eindrücke bei der Wahrnehmung von Bäumen schon öfter in den Sinn gekommen waren. Nun gibt es einen externen Auftrag, der sich um eine Videodarstellung dreht, ein guter Anlass, die Techniken zu erkunden und für die Wunschbaum-Projektarbeit zu nutzen. Noch weiß ich aber nicht, wie das genau aussieht und ob die Ergebnisse dem entsprechen, was ich mir vorstelle. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass auch bewegte Bilder Sinn machen können, wenn es darum geht, das weite Spektrum der Baumsymbolik und der Baum-Mensch-Beziehung begreifbar und darstellbar zu machen.

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Die Aura einer Art in Detailaufnahmen festhalten

Die Baumfotografie ist in den letzten Monaten wahrlich zu kurz gekommen. Das hängt mit anderweitigen Verpflichtungen zusammen, aber auch mit den turbulenten Wetterumschwüngen, die mich weniger in Kontakt mit der Baumlandschaft bringen als gewöhnlich. Dabei kann ich mir vorstellen, in diesem Jahr gerade bei den Blüten und später den Baumfrüchten bei einigen Arten gute Motive vorzufinden. Ich denke etwa an die Pfaffenhütchen, die im Vorjahr quasi ausgefallen waren und sich bisher wieder opulent und wachstumsfreudig zeigen. Aber auch die Obstbäume machen einen guten und vitalen Eindruck. Da sollte es wieder mehr Gelegenheiten geben, neue Impressionen festzuhalten, die das bestehende Portfolio ergänzen, ohne dass ich mich wiederhole. Die Erfahrung zeigt, dass sich gerade bei den Detailaufnahmen bei Bäumen Geduld und mikroskopisch genaues Hinschauen lohnen und immer wieder eindrucksvolle Aufnahmen möglich sind, die wirklich etwas über das Wesen und die Aura einer Art sagen oder als Symbole des Natürlichen schlechthin taugen.

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Eindrucksvolle Holzstrukturfotos

Viel neues Fotomaterial zu Holzstrukturen und Baumdetails hat sich in den letzten Monaten angesammelt. Aber die Durchsicht, Auswahl und Bearbeitung lässt noch auf sich warten. Deshalb stagnieren die Microstock-Portfolios derzeit und leben von den erfolgreichen älteren und zeitlosen Motiven. Dazu gehören immer noch die Stammquerschnitte der Kiefer und anderer Baumarten, aber auch die neueren Oberflächen- und Strukturfotos von Bauholz, besonders das mit der Hirnholzansicht gestapelter Kiefernbalken, die international große Resonanz finden, wie ich aus der Weltkartenapplikation bei shutterstock weiß. Dieses Motivfeld will ich in diesem Jahr weiter ausbauen und hoffe, über den Frühling und Sommer viele Entdeckungen zu machen, aus denen ich eindrucksvolle Fotoillustrationen gewinnen kann.

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Greifbare Baumthemen

Gegen Ende des Winters erscheint mir der körperliche Stress im Wechsel der Witterungsverhältnisse präsenter denn je. Dabei war ich bis jetzt fast vollständig von dieser Relation verschont geblieben. Dennoch hoffe ich, die jetzige Schwankung werden wir schadlos überstehen und uns unauffällig in den Frühling hinüberretten. Dann sind die Baumthemen wieder greifbarer, können wir den eigenen Aufbruch im Blühen, Sprießen und Wachsen wieder körperlich nachvollziehen und lassen die symbolischen Kompensationen schrittweise hinter uns. Als erstes werde ich auf der Linie sicherlich an die ersten Ansätze dieses jungen Jahres anknüpfen, indem ich die Langzeitreihe meiner Holzstruktur und Holzoberflächenfotos sowie der Fotos von Baumblüten und Baumblättern im Laufe des Frühlings weiterentwickle.

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Strukturen im Winterlicht

Die wundervolle Helligkeit haben heute viele genossen. Das konnte ich auf meinem Lieblingswanderweg am Fluss entlang beobachten. Dabei war es sicher hilfreich, dass wir uns seit Tagen auf das Licht einstimmen und die Stimmung darin aufhellen konnten. Sich dann bei solchem Wetter, zwar kalt und windig, aber extrem sonnenreich, draußen in der Landschaft bewegen zu können, ist ein Gewinn für das Wochenende. Wenn es irgendwie möglich ist, will ich die Gelegenheit in kleinerem Umfang auch noch Anfang kommender Woche nutzen. Wie immer um diese Zeit des Spätwinters finde ich es besonders spannend, die ersten Wachstumsregungen bei den Bäumen festzuhalten, hier die neuen, sich farblich deutlich absetzenden Jungtriebe der Kopfweiden und die Kätzchen der Erlen neben den noch vom Vorjahr übrig gebliebenen geöffneten Zapfen. Und dann sind die Oberflächen der Baumrinden, hier von einer Wildkirsche, und verschiedene Strukturen bearbeiteter Hölzer bei diesem Licht interessant, z. B. bei den noch vom Herbst liegen gebliebenen Stämmen, deren Schnittflächen sie als Brennholzlose kennzeichnen und die schon leicht von Pilzen befallen sind. Oder bei den Stapeln ebenfalls schon aufgequollener und von Pilzen heimgesuchten Sperrholzplatten, die auf der naheliegenden Baustelle aufgestapelt liegen. Gerade solche Strukturen zählen zu den reizvollsten.

Junge Triebe der Weide im Winter Erlenzweig mit jungen Blütenständen und alten Zapfen Kirschbaumrinde Brennholzlos Brennholzlos Verwitterte Sperrholzschichten
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Im richtigen Licht festhalten

Das Licht heute war wieder verlockend, aber die lange aufgeschobene Spannungslektüre hat mich dann doch von der Exkursion abgehalten. So habe ich die Helligkeit und das Wärmende der einfallenden Sonnenstrahlen auch drinnen genossen und meine Gedanken schon einmal in Richtung der nächsten Landschaftsstreifzüge gelenkt, die hoffentlich Gelegenheit bieten, die ersten Anzeichen des Frühlings in Fotos festzuhalten. Die neueren Bilder vom Frühjahr 2017, von gesägten Stammquerschnitten vor allem, die den Einzug in meine Portfolios gefunden haben, flinden jedefalls aktuell zunehmend wieder Interessenten. Ein zeichen für mich, dass ich mit meinen Kernmotiven aus den Feldern Baumdetails, Holzstrukturen und organische Oberflächen richtig liege. Denn die sind immer wieder als Gestaltungsgrundlage, Hintergrund oder Symbolgeber geeignet und beliebt. Gut, dass ich den besonderen Blick dafür habe, um solche Ausschnitte und Momente in der Landschaftsszene auch ausfindig zu machen und im richtigen Licht festzuhalten.

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