Zu heißer Sommer schränkt die fotografische Aktivität ein

Ein Nachteil eines so hitzigen Sommers ist, dass ich kaum dazu komme, die sommerliche Entwicklung der Bäume fotografisch festzuhalten. Es ist nicht nur der Mangel an Zeit und Muße, letztlich ist es um die Mittagszeit einfach zu ungesund, sich länger bei praller Sonneneinstrahlung durch die Landschaft zu bewegen. Und länger muss es zum ergebnisreichen Fotografieren schon sein. Da muss ich mir schon Zeit lassen, um mit großer Aufmerksamkeit die Besonderheiten der jeweiligen Zeit und des jeweiligen Vegetationsstatus im Detail festzuhalten, die richtigen Einstellungen und Perspektiven zu finden, das passende Licht abzupassen. Ich hoffe, mit etwas moderaterer Wärme wird das demnächst doch noch möglich sein. Ich fürchte, sonst geht mir gerade diese sommerliche Hochzeit in Punkto Baumfotografie-Portfolio durch die Lappen. Ich hätte für diese Jahreszeit noch einiges dem Portfolio hinzuzufügen, das im sommerlichen Motivbereich noch an Umfang zulegen muss.

Frühsommerliche (Baum)perspektiven

Dieser Einundzwanzigste brachte uns wieder einmal deutlicher seine belebenden Energien entgegen. Denn M. ging es ab heute früh wieder besser und das Wetter drehte sich um die Mittagszeit deutlich in Richtung des Frühsommers und zeigt uns jetzt die Perspektive wirklich sonnenverwöhnter Pfingstfeiertage auf. Das ist erfreulich und beruhigend, zumal ich in den letzten Monaten eine Vielzahl unangenehmer Routinearbeiten, die dennoch viel Einsatz und Geduld erfordert haben, weitgehend abarbeiten konnte. Das öffnet die Sommermonate für eher inhaltsbezogene und kreative Aufgabenschwerpunkte. So denn die Auftraggeber mitspielen. Außerdem hoffe ich auf Gelegenheiten, das sommerliche Licht für die Baumfotografie nutzen zu können, um zunächst die späte Baumblüte und später das hochsommerliche Baumgrün und die Baumfrüchte des Hoch- und Spätsommers fotografisch festhalten zu können. Eine Erweiterung meines Portfolios im Bereich der Baummotive der sonnenreichen Jahreszeiten wäre wünschenswert, da diese Motive in den Vorjahren zu kurz gekommen waren.

Opulente Weißdornblüte

Das war schon ein Traumstart in den Mai. Einen strahlenderen 1. Maifeiertag bei nahezu blauem Himmel und in der Sonne angenehmer Wärme kann man sich kaum wünschen. So haben das wie traditionell auch viele für Ausflüge genutzt und für sonstige Freiluftaktivitäten, die wir mit dem 1. Mai in Verbindung bringen. Ich habe die Gelegenheit am Nachmittag natürlich zum Erkunden der aktuellen Baumlandschaft genutzt. Heute waren die Weißdornsträucher die alles überlagernden Highlights, einfach weil der Weißdorn sich aktuell auf dem Höhepunkt seiner Blüte bewegt. Leider muss ich sagen, denn um die ganz frischen Blüten mit den rosafarbenen Staubeuteln fotografisch einzufangen, hätte ich ein paar Tage früher dabei sein müssen. Leider war das aber nicht möglich, auch weil mir nicht bewusst war, dass der Weißdorn jetzt schon blüht. Bei dem schönen Wetter ist die Blüte verbreitet und sehr üppig. Das verspricht im Sommer und Herbst wieder sehr opulent mit sattroten Früchten überladene Äste. In den Fotos habe ich den Schwerpunkt diesmal nicht auf die Nahaufnahmen gelegt, sondern auf Aufnahmen der opulent blühenden Kronen, die sich vor dem blauen Frühlingshimmel so wunderbar kontrastreich abheben.

Weißdornstrauch mit üppiger Blüte im Mai I
Weißdornstrauch mit üppiger Blüte im Mai II
Weißdornstrauch mit üppiger Blüte im Mai III

Auf dem Weg zum Vollfrühling

Es ist ein schöner Umstand, dass an diesem Samstag, passend zur Manufakturarbeit, die Sonne wieder den ganzen Tag über schien. So konnte ich die beiden Armbänder zügig fertigstellen und fand am Nachmittag noch für Routinearbeiten in Haus und Garten Zeit. Das ist jetzt der Start in den Vollfrühling, das ist deutlich spürbar. Denn viele Gehölze treiben jetzt aus, sogar die Weinstöcke haben schon die ersten ganz zarten Blätter aufgefaltet. Leider stehen in den nächsten Wochen für mich umfangreiche technisch Aufgaben auf dem Plan, denn gerade in dieser Zeit der Übergangs vom Vorfrühling in die Hochzeit des Frühlings ist es spannend, die Entwicklung der Baumlandschaft in Fotografien einzufangen. Ich hoffe, dass mir das an einigen besonders geeigneten Tagen doch noch gelingen wird.

Unsere schönes Schlehdornblütenbild

Jetzt bin ich doch ganz froh, den Leinwanddruck mit meinem Favoriten-Schlehdornbütenbild auch auf das größere Format 120 x 80 cm bestellt zu haben. Er hängt seit einigen Tagen an Stelle der vorherigen 90 x 60 cm Ausführung, die wiederum ich in mein Arbeitszimmer gehängt habe. Der große Ausdruck der wunderschönen Nahaufnahme dieses Zweigs mit den gerade erst geöffneten Blütenständen des Schwarzdorns ist schon ein Hingucker. Vor allem durch den ungewöhnlich dunklen, bräunlichen Hintergrund in dieser Einstellung erscheinen die Einzelblüten ungewöhnlich kontrastreich, in allen Details bis zu den winzigen gelben Pollen. Es macht mir Freude, Besucher die Baumart anhand des Bildes bestimmen zu lassen. Bisher hat noch niemand auf Anhieb die richtige Zuordnung vorgenommen, erst nach gewissen Tipps und Hinweisen. Aber Frau J., die am Nachmittag zu Besuch war, ist doch recht schnell darauf gekommen, nachdem sie zunächst auf die Kirschblüte getippt hatte. Die hat zwar gewisse Ähnlichkeiten, aber genau betrachtet ist der Schlehdorn eben doch unverkennbar.

Baumfotografie und Sonnenlicht sind untrennbar

Es ist gut, dass ich den bisher sonnenreichsten und hellsten Tag für diese fotografischen Rei-hen genutzt habe. Denn jetzt ist es erst einmal wieder vorbei mit echtem Frühling, und auch mit dem Sonnenlicht, das für Nahaufnahmen so filigraner Baumblüten notwendig ist. Mit der Durchsicht und Optimierung dieser Reihen, vor allem von der Spitzahornblüte, werde ich noch einige Zeit investieren müssen. Und danach wird der Frühling hoffentlich wieder Fahrt aufgenommen haben. Den etwas trüberen Samstag werde ich einer neuen kunsthandwerkli-chen Arbeit widmen, und der Sonntag wird vielleicht Gelegenheit zu ein wenig Kontemplation bieten. Das ist auch wichtig, zumal die kommenden Wochen nicht weniger unruhig zu werden versprechen.

Blütenrausch des Spitzahorns

Heute konnte ich die Mittagszeit doch endlich nutzen, um bei dem tollen Fotografierwetter die tollen Blütenstände des Spitzahorns festzuhalten, die gerade ihren Höhepunkt erleben. Dabei sind bei mittlerer Brennweite ganz spannende Einstellungen gelungen, die ich so noch nicht realisieren konnte, v. a. weil darin viele, clusterartig nebeneinanderstehende Blütenstände im Zusammenhang zu sehen sind. Ich muss die Reihe erst noch genauer durchsehen und eine engere Auswahl treffen. Aber diese beiden Blicke in die üppige Blüte des frühlingshaften Spitzahorns könnten dazu gehören:

Zweig mit vielen Blütenständen des Spitzahorns im April II
Zweig mit vielen Blütenständen des Spitzahorns im April III

Zukunftsträchtige Mobilisierung

Dieser schöne Frühlingstag war zwar wohl der bisher sonnenlichtreichste, aber für die Baumfotografie ist leider doch keine Zeit übriggeblieben. Da war einfach zu viel zu organisieren und kommunizieren, mit dem erfreulichen Ergebnis, dass M. am Nachmittag wieder nach Hause kommen konnte. Etwas später als gedacht, aber immerhin mit beruhigenden Erkenntnissen und einer Art Plan für die nähere Zukunft. Aber auch von diesem unerwarteten Ereignis abgesehen sind das recht unruhige Zeiten, wobei die Unruhe eher eine innerliche ist, die man von außen nicht direkt beobachten kann, von der aber eigentlich alle gleichermaßen erfasst oder betroffen sind. Wir müssen gerade alle unsere Lebenserfahrung, energetischen Reserven, tief liegenden Potenziale und viel Mut mobilisieren, um dieser Verhärtung und scheinbaren Unbeweglichkeit und Krisenzementierung etwas Zukunftweisendes entgegenzusetzen. Da sind wir alle gefragt, denn das muss von uns allen ausgehen, nicht von irgendwelchen vermeintlichen Autoritäten.

Neue Ambitionen in Richtung der Spitzahornblüte

Schade, wegen der außerplanmäßigen Außentermine und dem Besuch bei M. bin ich leider bei dem super Wetter heute nicht dazu gekommen, die Spitzahornblüte im strahlenden Licht der Frühlingssonne einzufangen. Es braucht schon dieses irre Licht des Frühlings, um in Kombination mit der richtigen Perspektive und dem richtigen, kontrastreichen Hintergrund eine wirklich gute Nahaufnahme der filigranen Blütenstände zu realisieren. Es sind ohnehin viele Anläufe und Versuche notwendig, damit nach sorgfältigem Ausfiltern und Abwägen sich am Ende wenige Favoriten als wirklich würdig erweisen. Mal sehen, vielleicht bieten die folgenden Tage die notwendige Gelegenheit und die Zeit, das Vorhaben noch umzusetzen.

Von der Raffinesse der Spitzahornblüte

Jetzt erst kommt die Spitzahornblüte so richtig zur Entfaltung. Das konnte bei dem kurzen Gang durch die nahgelegene Baumlandschaft erkennen. Leider bei sehr wechselhaftem Wetter, so dass ich noch keine Gelegenheit gefunden habe, sie fotografisch festzuhalten. Diese Blüte kommt in diesem Jahr ca. 2-3 Wochen später als sonst zum Vorschein, während bisher v. a. der Schlehdorn Akzente gesetzt hatte, der allerdings inzwischen schon fast abgeblüht ist. Gut, dass ich von ihm so schöne Nahaufnahmen realisieren konnte. Auf ebensolche hoffe ich auch beim Spitzahorn, vielleicht während der Osterfeiertage. Aber diese Art ist, wie ich aus langjähriger Erfahrung weiß, ebenso filigran und raffiniert wie schwer in eindrucksvoller Form zu fotografieren. Vor vielen Jahren ist mir bei idealen Lichtverhältnissen und dem richtigen Hintergrund eine Reihe richtig guter Spitzahorn-Blüten-Fotos gelungen. Seitdem allerdings waren die Ergebnisse nie wirklich überzeugend. Also ein neuer Versuch und eine neue Chance auf Erfolg in diesem Frühjahr.

Eine Renaissance naturbezogener Nahaufnahmen

Auch meine jüngsten Baumfrühlingsfotografien habe ich schon durchgesehen, ausgewählt und optimiert. Interessant, dass zurzeit verstärktes Interesse der Microstock-Agenturen gerade an echten Naturfotografien besteht. Ich vermute, dass dort ein Übergewicht an KI generierten Bildern entstanden ist und man eine Rückverlagerung des Schwerpunkts auf echte Fotografie anstrebt. Aber das Material wird auch benötigt, um wiederum die KI Engines füttern zu können mit naturgemäßen Bildern. Da erhalten Naturaufnahmen, v. a. detaillierte Nahaufnahmen, eine Art Renaissance, die ohne diese technische Innovation und ihre Logik vielleicht gar keine Chance mehr erhalten hätten, überhaupt nachgefragt zu werden. Denn insbesondere Landschaftsbilder, aber auch die bei mir immer schon im Vordergrund stehenden Nah- und Detailaufnahmen natürlicher Formen wurden in den früheren Jahren kaum noch beachtet und wie unzeitgemäß abgestempelt. Es ist schön, dass sie jetzt wieder ihr Recht erhalten. Ich hoffe aber nicht nur als KI-Schulungsmaterial, sondern tatsächlich bei der Gestaltungsarbeit echter Kreativer.

Vorsichtiges Frühlingserwachen

An diesem Tag, der uns wieder mit einer intensiven frühlingshaften Helligkeit beschenkt hat, konnte ich nicht umhin, den aktuellen Entwicklungsstand in der nahen Baumlandschaft in Augenschein zu nehmen. Es waren noch einmal vor allem die ersten Entwicklungsstadien im frühlingshaften Erwachen der Vegetation, die mich in diesem Frühjahr so sehr fasziniert. Unglaublich zart und filigran erscheinen die gerade erst im Auffalten befindlichen Blätter und die jungen, frischen Blüten, z. B. bei der Hainbuche:

Zweig mit ganz jungen Blättern und Blüten der Hainbuche

Oder beim Spitzahorn, den ich noch nie so bewusst beobachtet habe, bevor er die komplizierten Blütenstände ausbreitet. Hier sind sie noch ganz kompakt zusammengepresst und noch von der Knospenhülle ummantelt:

Zweig mit jungen Blütenständen des Spitzahorns

Und der Weißdorn hat die Reihenfolge ja immer umgekehrt. Zunächst kommen die Blätter, und dann folgen die Blüten, die längere Zeit nur als geschlossene, grüne, stecknadelgroße Kugelkonglomerate erscheinen, bevor sie die weißen Blütenblätter mit den rosa Pollen zum Vorschein bringen:

Zweig mit jungen Blättern und noch nicht geöffneten Blüten des Weißdorns

Zeichen des eigentlichen Baumfrühlings

Es ist toll, die Rückkehr des Vorfrühlings zu erleben, den wir schon einmal für einige Tage genießen durften und der zwischenzeitlich von kälterem Regenwetter unterbrochen war. Jetzt gibt’s tatsächlich die Chance für einen stabileren Übergang in den Baumfrühling. Und etwas später als sonst, aber noch nicht völlig außer der Reihe, habe ich heute erstmals schon einzelne Spitzahorn-Bäume gesichtet, die ihre ersten Blüten auffalten. Richtig ausgebreitet waren die noch nicht, vielmehr erst gerade aus ihrer Blütenknospe ausgebrochen, aber noch weitgehend zusammengefaltet. Wenn sie richtig geöffnet sind, macht das wirklich etwas daher. Für mich steht gerade diese geöffnete Spitzahornblüte für den Beginn des eigentlichen Baumfrühlings.

Fotografisch über die Baumthemen hinausgekommen

Die vielen Projekt- und Routinearbeiten haben den Großteil dieses Tages ausgefüllt. Aber zwischendurch habe ich auch kurze Exkursionen unternehmen können. Die ersten Erfolge beim Aussäen der Chilis stellen sich ein. Die Temperatur steigt wieder und die Anteile sonniger Abschnitte häufen sich wieder. Scheint also so, als ob der Frühling sich doch allmählich durchsetzt. Immerhin bin ich am Abend dazu gekommen, meine neuesten Chili-Objektbilder in freigestellter Form zu optimieren. Das könnte nach langer Zeit wieder eine echte Innovation in meine Microstock-Portfolios einbringen. Ich bin gespannt, ob diese Bilder akzeptiert werden und ob sie Resonanz finden. Ein weiteres Beispiel wäre das für die erfolgreiche Ausweitung meiner fotografischen Motivfelder, weit über die Baummotive und Baumdetails hinaus. So bin ich von dort über die Strukturen von Holz und Materialoberflächen und -texturen inzwischen auch wieder zu den Naturformen zurückgekehrt, widme mich dabei aber auch anderen Formen, die keinen direkten Bezug zu den Bäumen aufweisen, die aber nicht minder spannende Bearbeitungs- und symbolische Darstellungsmöglichkeiten bieten.

Vegetabile fotografische Erkundungen

Die Baumblüten-Nahaufnahmen von gestern muss ich unbedingt noch weiter durchsehen und optimieren. Da sind wirklich gut gelungene darunter, was gerade bei den filigranen Baumblüten des Vorfrühlings nicht selbstverständlich ist. Eigentlich gelingen pro Baumart nur alle paar Jahre einmal wirklich arttypisch anmutende Fotografien. Das hängt von vielen Faktoren ab, dem Licht, der konkreten Aufnahmesituation, dem Winkel, dem zufälligen vegetabilen Hintergrund. So wie gestern eines der Schlehdornblütenbilder vor einem bräunlichen Bokeh erschien, das so selten zu beobachten ist. Neben den Aufnahmen aus der Baumlandschaft habe ich auch die vor einigen Monaten realisierten Objektfotos von Chilischoten, einzeln oder im Ensemble, und von verschiedenen interessanten Sorten, in Angriff genommen. Die zu optimieren, z. T. auch freizustellen und wie kleine vegetabile Skulpturen darzustellen, ist eine spannende Sache. Noch nicht sagen kann ich, ob das im Rahmen meiner Microstock-Portfolios eine Chance erhält und ob es überhaupt eine Resonanz darauf geben wird. Als spannendes privates Projekt lohnt sich der Aufwand aber in jedem Fall.

Schlehweiße Eindrücke

Das heute wieder kühle, aber weitgehend sonnenreiche Wetter hat mich zum ersten Mal in diesem Jahr einen weiteren Weg entlang meiner Lieblingsroute gehen lassen. Das wurde am späteren Nachmittag mit sehr schönen Landschaftseindrücken belohnt. Dabei haben sich die Bäume in ihrer typischen jahreszeitlichen Erscheinung seit meinem letzten Gang nicht viel verändert. Aber jetzt sind die Schlehdornblüten bei vielen Sträuchern bereits ganz geöffnet und vermitteln punktuell einen Eindruck dessen, was gemeint ist, wenn man vom „Schlehweiß“ redet. Die Fotos halten das eindrücklich fest, aber die Erscheinung ist so sporadisch verteilt, dass man mit wachen Augen durch die Landschaft gehen muss, um diese belebenden Frühlingszeichen auch wirklich zu erkennen und nicht achtlos an ihnen vorbeizugehen.

Schlehdornblüte 2026 IV
Schlehdornblüte 2026 V
Schlehdornblüte 2026 VI
Schlehdornblüte 2026 VII

Fotografischer Überblick und lohnende Motivserien

Endlich bin ich einmal dazu gekommen, meine Fotoarchive unter „Aktuell“ zu sichten, auszusortieren und in die richtigen Archivordner zu verschieben, die sich in den letzten 3 Jahren dort angesammelt hatten. Zum Teil handelte es sich um Fotoserien aus Spaziergängen durch die Baumlandschaft, bei denen viele Aufnahmen entstanden sind, die ich nicht mehr durchsehen konnte. Ich bin froh, dass jetzt sortiert zu haben. Einige gute Ergebnisse waren darunter, auf die ich später einmal sicher werde zurückgreifen können. Vieles habe ich aber auch gelöscht, weil es schon nach der erstmaligen Sichtung nicht wirklich wert war, archiviert zu werden. Es ist ganz gut, diese Dinge einmal in Ruhe durchzugehen, auch um zu sehen, welche Motivfelder eher schwierig sind und welche ich durchaus noch weitere Male in Angriff nehmen kann. Motive aus der Baumlandschaft und von Baumdetails, auf Feiertage und Traditionen bezogene Motive aus unserer Lebenswelt und der eigenen gelebten Traditionspflege. Aber auch Strukturbilder, Materialien, Oberflächentexturen und Hintergründe. Zurzeit habe ich wegen des tollen Lichts, das uns einige Tage lang in diesem Spätwinter vergönnt war, wieder mehr auf fotografische Erkundung zu gehen. Ich hoffe, es wird im Laufe des Frühlings noch viele Gelegenheit dazu geben.

Wieder mehr fotografisch unterwegs

Heute habe ich auch die jüngsten Fotografien aus der Baumlandschaft durchgesehen und eine enge Auswahl meinen Microstock-Portfolios hinzugefügt. Diesmal waren zwischen den Baumbildern auch einige sehr gelungene Material-Struktur-Motive, Beton-, Metall- und Kunststofftexturen, die ich in ähnlicher Form schon einmal erfasst hatte, die bei dem Licht der letzten Tage aber wiederum in einer anderen Anmutung erschienen. Auch habe ich ganz neue Motive auf meinen Lieblingswegen entdeckt. Ich bin froh, dass ich nach der Flaute in den letzten Jahren jetzt wieder verstärkt echte Fotografie in der Landschaft und der näheren dörflichen Umgebung realisieren kann. Wenn das Wetter und vor allem das Sonnenlicht dieses Jahr wieder besser und konstanter ist, bietet sich das auch an.

Und wieder blüht der Schlehdorn

Diese dezent sich in erdigen Farben aus der noch grauen Spätwinterlandschaft heraushebenden Impressionen der frühen Schlehdornblüte finde ich faszinierend. Ich hatte ja gestern schon eine solche Einstellung festgehalten und heute bei sehr ähnlichem Licht neue Perspektiven versucht. Eine davon habe ich hier abgebildet. Die Blütenköpfe zeigen zwar schon die weißen Blütenblätter, sind aber noch zu kleinen kompakten Kugeln geschlossen, kurz vor dem Sich-Öffnen der weiß-gelben und viel Licht reflektierenden Blüten, die exemplarisch für den Vorfrühling und die ersten echten Baumblüten stehen. Gerade diese Vorstufe, kurz vor dem eigentlichen Erblühen, ist mir in den Vorjahren immer entgangen. Ich bin froh, sie in diesem Frühjahr einmal fotografisch festgehalten zu haben.

Spätwinterliche Zweige mit noch geschlossenen Blütenköpfen des Schlehdorns

Vorfrühlingszeichen in der Baumlandschaft

Das war ein tolles Spätwinterwetter, das viele Menschen zum Sonntagsspaziergang rausgezogen hat. Wegen des Lichts war es wieder einmal naheliegend, die Kamera mitzunehmen und weitere Impressionen des Baum-Vorfrühlings einzufangen. Spannend finde ich zu dieser Jahreszeit die ersten Regungen der früh blühenden Bäume, wenn die Blüten noch nicht oder nicht vollständig geöffnet sind. So bei der Forsythie und beim Schlehdorn beobachtet:

Zweige mit noch geschlossenen Blüten der Forsythie
Zweige mit noch geschlossenen Blütenköpfen des Schlehdorns

Der Schlehdorn ist vielfach aber auch schon fortgeschrittener und zeigt bei manchen Sträuchen schon die geöffneten Blütenköpfe:

Zweige mit geöffneten Blüten des Schlehdorns

Und natürlich dürfen die Erlenblüten nicht fehlen, deren männliche Exemplare jetzt schon länger werden und die Pollen freigeben:

Erlenblüte im März

Es gab noch einiges mehr zu entdecken, das ich auch fotografisch festgehalten habe. Aber das werde ich erst noch genauer durchsehen und vielleicht später noch hier zeigen.

Baumsymbol, Winterbaum und Frühlingsbaum

Eine Auswahl aus meinem jüngsten Spätwinter-Landschaftsshooting habe ich inzwischen durchgesehen, entwickelt und optimiert. Vorhin habe ich diese und einige weitere auch in meinen Microstock-Portfolios eingereicht. Es sind ganz verschiedene Bildmotive, die natürlich alle etwas mit Bäumen zu tun haben. Das erste ist nur auf den ersten Blick die Nahaufnahme einer Holzlattenstruktur. Tatsächlich handelt es sich um das Detail einer Sichtbetonwand, die in eine Holzverschalung aus vertikal verleimten Latten gegossen wurde. Man sieht hier noch ganz genau die Sägespuren vom Gatter des Sägewerks, die Nagelköpfe und natürlich die Zeichnung des Holzes sowie die Astknoten. Da die Wand nach den zehn Jahren, die sie jetzt schon der Witterung ausgesetzt ist, eine bräunliche Patina angenommen hat, macht sie umso verwechselbarer mit einer Holstruktur, von der sie tatsächlich nur den Negativ-Abdruck darstellt:

Sichtbetonwand mit Holzabdruck-Oberflächenstruktur - Nahaufnahme

Deutlich lebendiger wird’s bei den spätwinterlich noch kahlen Ästen, die mit im Sonnenlicht leuchtenden Gelbflechten überzogen sind. Eigentlich das ganze Jahr über, aber im Winter, bei kahlen Ästen, sind sie eben besonders gut sichtbar und sorgen für in dieser Zeit so seltene Farbakzente in der Baumlandschaft:

Spätwinterliche Zweige mit leuchtenden Gelbflechten

Und dann gibt’s eben jetzt schon die ersten echten Lebenszeichen des Form der halb aufgefalteten Blätter des Weißdorns:

Frühes Weißdorngrün - junge Blätter des Weißdorns im Spätwinter - Nahaufnahme

Die kommen beim Weißdorn ja lange vor der Blüte, während es sich beim Schlehdorn umgekehrt verhält. Das kann man schon die winzigen Blütenknospen erkennen, die aber noch geschlossen sind und demnächst wohl dieses irre Schlehweiß über die Sträucher legen werden.

Letzte spätherbstliche Farbakzente

Am späteren Nachmittag bin ich doch noch dazu gekommen, meine letzten Baumlandschaftsbilder zu bearbeiten und eine kleine Auswahl für die Microstock-Portfolios zu optimieren. Neben verschiedenen herbstlichen Baumdetails, die ich hier schon vorgestellt habe, habe ich noch einmal den neuen Aufnahmen der spätherbstlichen Pfaffenhütchen besonderes Augenmerk geschenkt. Die unterscheiden sich von ähnlichen aus den letzten Jahren stammenden durch das spezielle Motiv, eine Gruppe von Zweigen, die übervoll mit Pfaffenhütchen-Fruchtkapseln behangen sind. Selten habe ich das so opulent beobachtet. Erstaunt bin ich auch deshalb, weil mir in dieser Saison die Pfaffenhütchen überwiegend unscheinbar erschienen waren und sie während des Sommers kaum je aufgefallen waren. Aber an diesem einen Strauch hat sich eine andere Situation offenbart, zum Glück für die Aufnahmen und für die Erweiterung meines Portfolios.

Zweig des Pfaffenhütchens im Spätherbst - mit reifen Fruchtkapseln - Nahaufnahme
Üppig beladener Zweig des Pfaffenhütchens im Spätherbst - mit reifen Fruchtkapseln

Naturformen fotografisch festhalten und kreativ verarbeiten

Nach wenig Gelegenheit im Laufe dieses Jahres hatte ich zuletzt endlich wieder die Möglichkeit, einige fotografische Kreativprojekte anzugehen. So konnte ich heute die vor einigen Tagen gemachten Baumdetailaufnahmen vom Spaziergang durchsehen, auswählen und optimieren. Und die wirklich eindrucksvollen Form-Farbkombinationen in den Schoten meiner verschiedenen selbstgezogenen Chilisorten waren heute Thema einer neuen Reihe mit Nahaufnahmen. Beides ist spannend, bei den Nahaufnahmen steht aber noch die Entwicklung, Bildbearbeitung und möglicherweise das Freistellen bevor. Ich bin gespannt, was ich daraus machen kann. Bei meiner heutigen Lektüre in späten Vortragsmitschriften Rudolf Steiners hatte ich den Eindruck, wesentliche Einsichten der Lehre jetzt erst in ihrem Ausmaß und ihrer Reichweite verstanden zu haben, oder zumindest eine wirkliche Ahnung davon zu haben. Dieses spezielle Themenfeld, das Grundlagen des anthroposophischen Denkens betrifft, nämlich die mehrgliedrige Verfassung von Mensch und Kosmos, will ich anhand der späteren Schriften, die viel klarer und vielleicht aus heutiger Sicht verständlicher wirken, noch einmal eingehender betrachten und versuchen, die Grundlagen wirklich auch in praktischer Hinsicht zu verinnerlichen.

Zauberhafte Transformationen in der Landschaft

Das war wohl der erste Tag seit Langem, an dem die wärmende herbstliche Sonne einmal in längeren Phasen durch die dichten Wolken dringen konnte und in diesen Phasen das offenbart hat, was wir zuletzt gerne als den goldenen Oktober gesehen hätten. Deshalb hat es mich natürlich in die Baumlandschaft gezogen. Die ist eigentlich in Bezug auf Farbakzente sehr reduziert und ereignislos in dieser Zeit, aber allein die milde Temperatur und die Sonnenstrahlen haben den Spaziergang dennoch zu einem wohltuenden Erlebnis gemacht. Ich fand heute v. a. die Erlen eindrucksvoll, denn bei ihnen zeigen sich gerade in dieser Übergangsjahreszeit noch grüne Zapfen dieses Jahres zusammen mit schon verholzten des Vorjahres. Und man sieht zudem daneben die üppigen Fruchtstände mit den männlichen Erlenkätzchen und den kleinen weiblichen Blüten, die beide noch ganz hart und verschlossen sind, weil sie ja erst im nächsten Jahr den Baumfrühling einläuten sollen. Aber ähnlich wie bei den Haselsträuchern, nur noch etwas früher werden diese Blüten eben jetzt schon angelegt und bestimmen die Ausstrahlung des Baums. Und die Blüten sind sehr üppig und zahlreich, wie man an meinen Fotografien sehen kann. Ich habe vor allem dieses Gleichzeitige von der Vorahnung der nächsten Vegetationsperiode und den sichtbaren Relikten der abgelaufenen festzuhalten versucht. Den Charme des jahreszeitlichen Niedergangs, wie ich es einmal nennen will, diese besondere Ästhetik des herbstlichen Verfalls, habe ich in zahlreichen Varianten und bei unterschiedlichen Pflanzentypen heute beobachten und fotografisch festhalten können. Das letzte Bild gibt die herbstlichen Reste einer blühenden Wiese wieder, die jetzt in ganz zauberhafter Auflösung erscheint.

Erlenherbst 2025 I
Erlenherbst 2025 II
Erlenherbst 2025 III
Herbstgräserlandschaft

Für eine späte jahreszeitliche Entschädigung

Ich setze jetzt auf die Tage ab Dienstag, um doch noch Hoffnung auf einen Goldenen Oktober schöpfen zu können. Dann könnten die späten mild temperierten Oktobertage mit deutlichen Sonnenstunden kommen, die bei längerer Dauer einen goldenen Oktober ergeben können. Immerhin haben wir das im Spiegel des bunt leuchtenden Herbstlaubs der Bäume schon des Öfteren erleben dürfen, bevorzugt in Jahren, in denen wie diesmal auch wieder der Altweibersommer ausgefallen war. Als späte jahreszeitliche Entschädigung sozusagen. Und dann könnte, mit ausreichend Sonnenlicht und jahreszeitlich typischen Farben und Detailmotiven, nach längerer Unterbrechung auch etwas aus der herbstlichen Baumfotografie werden. Die gelingt nicht in jedem Herbst. Er muss schon deutlich sein und es einem ermöglichen, sich auf die Jahreszeit einzustimmen. Dieses echte Eingestimmtsein ist die Grundvoraussetzung für eindrucksvolle Nahaufnahmen in der Natur- und Baumfotografie.

Frühherbstliche Eindrücke des Baumlandschaft

Jetzt ist tatsächlich der Herbst schon angekommen. September, kaum zu glauben, wie schnell der Sommer wieder verflogen ist. Auch wenn wir gerade im Hoch- und Spätsommer mit unseren ganzen Ernte-, Obst- und Gemüse-Aktionen sehr beschäftigt waren und insofern die Jahreszeit sehr bewusst in uns aufgenommen haben. Trotzdem geht am Ende alles zu schnell vorbei, parallel zur sich beschleunigenden Lebenszeit. Beim heutigen Gang durch die aktuelle Baumlandschaft fällt mir auf, dass einige der typischerweise in dieser Jahreszeit besonders präsenten Baumfrüchte sehr blass und unscheinbar daherkommen. Vor allem die Pfaffenhütchen haben die längeren Regenphasen, die wir zwischen den sehr schönen Hochsommerwochen immer wieder erleben mussten, nicht gut vertragen. Diese Regenperioden mit wenig Licht haben die sonst so strahlenden Pfaffenhütchenfrüchte verblassen und grau werden lassen. Sie strahlen bei weitem nicht das aus, was sie in günstigen Jahren darstellen können. Dieses Jahr käme ich nicht auf die Idee, Makroaufnahmen dieser tollen Früchte zu versuchen. Denkbar wäre das nur beim Weißdorn, der ganz schöne und üppige Furchtstände ausgebildet hat, und auch beim Schwarzdorn, dessen Früchte dieses Jahr wieder zahlreich und auch dick ausgewachsen sind. Vielleicht kommen ja noch lichte Tage, die Nahaufnahmen dieser Baumfruchtmotive möglich machen.

Stumpfe Baumlandschaft nach längerer Regenzeit

Heute habe ich nach längerer Pause wieder die Baumlandschaft erkundet. Bei wunderbarem Sommerwetter und warmer Luft. Die Baumlandschaft zeigt sich, wohl wegen der merkwürdig verregneten und kühlen Verhältnisse in den letzten Wochen und der unverhofften Wärme jetzt wieder merkwürdig stumpf. Es ist, als ob das Grün durch fast nichts akzentuiert wird, auch nicht durch die roten Früchte der Heckenrosen, des Weißdorns, der Ebereschen. Oder durch die roten und gelben Akzente der Wildäpfel und Mirabellen. Auch die Pfaffenhütchen wirken abgeblasst und werden sich vermutlich in diesem Sommer nicht mehr in der oft so farbintensiven, frischen Form präsentieren. Die Absenz der Sonne hat diesen Baumfrüchten nicht gut getan. Nur alles, was man an Baumobst nutzen kann, erfreut sich auch in der freien Landschaft, in diesem Jahr als vital und ertragreich. Schlehen könnte ich in diesem Jahr wieder sammeln. Das würde sich der Menge wegen lohnen. Jedenfalls sind die Schlehen jetzt noch zahlreich und prall an den stacheligen Zweigen des Schwarzdorns zu sehen. Kann sein, dass sie sich bis zum Herbst, wenn man sie frühestens ernten sollte, schon stark reduziert habe, z. B. weil die Vögel sie sich in reifem Zustand geschnappt haben. Mal sehen, es gibt ja unter den kultivierten Baumobstsorten ohnehin ein Überangebot. Da wird es schwierig sein, alles wahrzunehmen und zu ernten.

Ein idealtypischer Sommer-Sonntag

Schön, dass wir nach nur vier trüben und verregneten Tagen jetzt wieder zum zuvor schon erlebten Hochsommerwetter zurückgekehrt sind. Das war heute wieder ein im wörtlichen Sinne zu verstehender Sonntag, der so richtig zum idealtypischen Bild des Sommers passt. Auch wenn es unter freiem Himmel ein wenig zu knallig heiß gewesen wäre. Aber auch der Sonntag war wieder so mit Aufgaben zugepflastert, dass ich dazu ohnehin nicht gekommen wäre. Aber ungeschützt sich länger der Sonnenstrahlung auszusetzen, ist ohnehin nicht so empfehlenswert. Schade nur, dass ich in Sachen Baum- und Naturfotografie für dieses Frühjahr und den Sommer noch nicht sehr weit gekommen bin. Einige kleinere Reihen mit Baumblütenbilder und die Reihe der Maulbeerbaumbilder während der Fruchtreife sind es bisher geworden. Ich würde eigentlich gerne noch weitere Versuche mit den „schwierigen“ Baumblüten anschließen. Einfach weil man für die viele Versuche benötigt und nur manchmal bei den richtigen Lichtverhältnissen und dem richtigen Winkel wirklich gute Ergebnisse erzielen kann. Aber das braucht eben viel Zeit und lange Reihen, und das ist nicht wahrscheinlich in diesen mit vielfältigen Aufgaben übervollen Tagen.

Mein wohl letzter persönlicher Maulbeereinsatz für dieses Jahr

Sommerlicher Maulbeerbaum 1
Sommerlicher Maulbeerbaum 2
Sommerlicher Maulbeerbaum 3
Sommerlicher Maulbeerbaum 4
Sommerlicher Maulbeerbaum 5

Heute war ich wieder sehr fleißig beim Maulbeerenpflücken – und habe zuvor eine Serie von Nahaufnahmen vom Maulbeerbaum gemacht. Das hatte ich mir unbedingt vorgenommen, um die Gelegenheit nicht zu verpassen, ein sehr seltenes Motivfeld festzuhalten, das so, in dieser Üppigkeit, nicht in jedem Jahr vorkommt. Und beim Pflücken am Vormittag, und später noch in einem kürzeren Einsatz am frühen Nachmittag, konnte ich alles ernten, was irgendwie noch mit der Leiter zu erreichen war. Was nicht heißt, dass die Maulbeerflut beendet wäre. Es gibt viele weit herabhängende Zweige, die auch in den nächsten Tagen noch problemlos abgepflückt werden können. Für mich war es wohl der letzte Pflückeinsatz heute. Aber V. wird sicherlich noch einige Male vor Ort sein und unseren Gesamtertrag noch etwas nach oben korrigieren. Heute allein habe ich über 3,5 Kilos Beeren gepflückt. Das ist angesichts der geringen Größe dieser leckeren Früchte schon erstaunlich. Aber es hat bei dem tollen Sommerwetter und der Wärme natürlich auch Spaß gemacht.

Lichtes Sommergrün in der heimischen Baumlandschaft

Heimische Baumlandschaft im Juni 2025

Das sind diese typischen Sommertage mit intensiver Sonneneinstrahlung und beträchtlicher Wärme, die uns am Abend jede Menge Gießwasser für die Sommerblumen herbeischaffen lässt und tagsüber recht anstrengend werden kann, wenn man sich viel draußen bewegen will oder soll. Aber wir sind natürlich auch froh, dass uns phasenweise diese Sommermomente gegönnt sind. Zu oft und lange haben wir das Gegenteil, eine komplette Abweichung vom Gewohnten erlebt. Gerade in den letzten beiden Sommern. Am Wochenende war diese typische Früh- und Hochsommerstimmung, das besondere flirrende Sommertage-Licht beim Gang durch die heimische Baumlandschaft spürbar. Und darin zeigt sich auch meine hier geäußerte Beobachtung, dass zurzeit vor allem das grüne Wuchern dominiert, aber nur wenige Farbakzente zu beobachten sind.