Letzte spätherbstliche Farbakzente

Am späteren Nachmittag bin ich doch noch dazu gekommen, meine letzten Baumlandschaftsbilder zu bearbeiten und eine kleine Auswahl für die Microstock-Portfolios zu optimieren. Neben verschiedenen herbstlichen Baumdetails, die ich hier schon vorgestellt habe, habe ich noch einmal den neuen Aufnahmen der spätherbstlichen Pfaffenhütchen besonderes Augenmerk geschenkt. Die unterscheiden sich von ähnlichen aus den letzten Jahren stammenden durch das spezielle Motiv, eine Gruppe von Zweigen, die übervoll mit Pfaffenhütchen-Fruchtkapseln behangen sind. Selten habe ich das so opulent beobachtet. Erstaunt bin ich auch deshalb, weil mir in dieser Saison die Pfaffenhütchen überwiegend unscheinbar erschienen waren und sie während des Sommers kaum je aufgefallen waren. Aber an diesem einen Strauch hat sich eine andere Situation offenbart, zum Glück für die Aufnahmen und für die Erweiterung meines Portfolios.

Zweig des Pfaffenhütchens im Spätherbst - mit reifen Fruchtkapseln - Nahaufnahme
Üppig beladener Zweig des Pfaffenhütchens im Spätherbst - mit reifen Fruchtkapseln

Naturformen fotografisch festhalten und kreativ verarbeiten

Nach wenig Gelegenheit im Laufe dieses Jahres hatte ich zuletzt endlich wieder die Möglichkeit, einige fotografische Kreativprojekte anzugehen. So konnte ich heute die vor einigen Tagen gemachten Baumdetailaufnahmen vom Spaziergang durchsehen, auswählen und optimieren. Und die wirklich eindrucksvollen Form-Farbkombinationen in den Schoten meiner verschiedenen selbstgezogenen Chilisorten waren heute Thema einer neuen Reihe mit Nahaufnahmen. Beides ist spannend, bei den Nahaufnahmen steht aber noch die Entwicklung, Bildbearbeitung und möglicherweise das Freistellen bevor. Ich bin gespannt, was ich daraus machen kann. Bei meiner heutigen Lektüre in späten Vortragsmitschriften Rudolf Steiners hatte ich den Eindruck, wesentliche Einsichten der Lehre jetzt erst in ihrem Ausmaß und ihrer Reichweite verstanden zu haben, oder zumindest eine wirkliche Ahnung davon zu haben. Dieses spezielle Themenfeld, das Grundlagen des anthroposophischen Denkens betrifft, nämlich die mehrgliedrige Verfassung von Mensch und Kosmos, will ich anhand der späteren Schriften, die viel klarer und vielleicht aus heutiger Sicht verständlicher wirken, noch einmal eingehender betrachten und versuchen, die Grundlagen wirklich auch in praktischer Hinsicht zu verinnerlichen.

Zauberhafte Transformationen in der Landschaft

Das war wohl der erste Tag seit Langem, an dem die wärmende herbstliche Sonne einmal in längeren Phasen durch die dichten Wolken dringen konnte und in diesen Phasen das offenbart hat, was wir zuletzt gerne als den goldenen Oktober gesehen hätten. Deshalb hat es mich natürlich in die Baumlandschaft gezogen. Die ist eigentlich in Bezug auf Farbakzente sehr reduziert und ereignislos in dieser Zeit, aber allein die milde Temperatur und die Sonnenstrahlen haben den Spaziergang dennoch zu einem wohltuenden Erlebnis gemacht. Ich fand heute v. a. die Erlen eindrucksvoll, denn bei ihnen zeigen sich gerade in dieser Übergangsjahreszeit noch grüne Zapfen dieses Jahres zusammen mit schon verholzten des Vorjahres. Und man sieht zudem daneben die üppigen Fruchtstände mit den männlichen Erlenkätzchen und den kleinen weiblichen Blüten, die beide noch ganz hart und verschlossen sind, weil sie ja erst im nächsten Jahr den Baumfrühling einläuten sollen. Aber ähnlich wie bei den Haselsträuchern, nur noch etwas früher werden diese Blüten eben jetzt schon angelegt und bestimmen die Ausstrahlung des Baums. Und die Blüten sind sehr üppig und zahlreich, wie man an meinen Fotografien sehen kann. Ich habe vor allem dieses Gleichzeitige von der Vorahnung der nächsten Vegetationsperiode und den sichtbaren Relikten der abgelaufenen festzuhalten versucht. Den Charme des jahreszeitlichen Niedergangs, wie ich es einmal nennen will, diese besondere Ästhetik des herbstlichen Verfalls, habe ich in zahlreichen Varianten und bei unterschiedlichen Pflanzentypen heute beobachten und fotografisch festhalten können. Das letzte Bild gibt die herbstlichen Reste einer blühenden Wiese wieder, die jetzt in ganz zauberhafter Auflösung erscheint.

Erlenherbst 2025 I
Erlenherbst 2025 II
Erlenherbst 2025 III
Herbstgräserlandschaft

Für eine späte jahreszeitliche Entschädigung

Ich setze jetzt auf die Tage ab Dienstag, um doch noch Hoffnung auf einen Goldenen Oktober schöpfen zu können. Dann könnten die späten mild temperierten Oktobertage mit deutlichen Sonnenstunden kommen, die bei längerer Dauer einen goldenen Oktober ergeben können. Immerhin haben wir das im Spiegel des bunt leuchtenden Herbstlaubs der Bäume schon des Öfteren erleben dürfen, bevorzugt in Jahren, in denen wie diesmal auch wieder der Altweibersommer ausgefallen war. Als späte jahreszeitliche Entschädigung sozusagen. Und dann könnte, mit ausreichend Sonnenlicht und jahreszeitlich typischen Farben und Detailmotiven, nach längerer Unterbrechung auch etwas aus der herbstlichen Baumfotografie werden. Die gelingt nicht in jedem Herbst. Er muss schon deutlich sein und es einem ermöglichen, sich auf die Jahreszeit einzustimmen. Dieses echte Eingestimmtsein ist die Grundvoraussetzung für eindrucksvolle Nahaufnahmen in der Natur- und Baumfotografie.

Frühherbstliche Eindrücke des Baumlandschaft

Jetzt ist tatsächlich der Herbst schon angekommen. September, kaum zu glauben, wie schnell der Sommer wieder verflogen ist. Auch wenn wir gerade im Hoch- und Spätsommer mit unseren ganzen Ernte-, Obst- und Gemüse-Aktionen sehr beschäftigt waren und insofern die Jahreszeit sehr bewusst in uns aufgenommen haben. Trotzdem geht am Ende alles zu schnell vorbei, parallel zur sich beschleunigenden Lebenszeit. Beim heutigen Gang durch die aktuelle Baumlandschaft fällt mir auf, dass einige der typischerweise in dieser Jahreszeit besonders präsenten Baumfrüchte sehr blass und unscheinbar daherkommen. Vor allem die Pfaffenhütchen haben die längeren Regenphasen, die wir zwischen den sehr schönen Hochsommerwochen immer wieder erleben mussten, nicht gut vertragen. Diese Regenperioden mit wenig Licht haben die sonst so strahlenden Pfaffenhütchenfrüchte verblassen und grau werden lassen. Sie strahlen bei weitem nicht das aus, was sie in günstigen Jahren darstellen können. Dieses Jahr käme ich nicht auf die Idee, Makroaufnahmen dieser tollen Früchte zu versuchen. Denkbar wäre das nur beim Weißdorn, der ganz schöne und üppige Furchtstände ausgebildet hat, und auch beim Schwarzdorn, dessen Früchte dieses Jahr wieder zahlreich und auch dick ausgewachsen sind. Vielleicht kommen ja noch lichte Tage, die Nahaufnahmen dieser Baumfruchtmotive möglich machen.

Stumpfe Baumlandschaft nach längerer Regenzeit

Heute habe ich nach längerer Pause wieder die Baumlandschaft erkundet. Bei wunderbarem Sommerwetter und warmer Luft. Die Baumlandschaft zeigt sich, wohl wegen der merkwürdig verregneten und kühlen Verhältnisse in den letzten Wochen und der unverhofften Wärme jetzt wieder merkwürdig stumpf. Es ist, als ob das Grün durch fast nichts akzentuiert wird, auch nicht durch die roten Früchte der Heckenrosen, des Weißdorns, der Ebereschen. Oder durch die roten und gelben Akzente der Wildäpfel und Mirabellen. Auch die Pfaffenhütchen wirken abgeblasst und werden sich vermutlich in diesem Sommer nicht mehr in der oft so farbintensiven, frischen Form präsentieren. Die Absenz der Sonne hat diesen Baumfrüchten nicht gut getan. Nur alles, was man an Baumobst nutzen kann, erfreut sich auch in der freien Landschaft, in diesem Jahr als vital und ertragreich. Schlehen könnte ich in diesem Jahr wieder sammeln. Das würde sich der Menge wegen lohnen. Jedenfalls sind die Schlehen jetzt noch zahlreich und prall an den stacheligen Zweigen des Schwarzdorns zu sehen. Kann sein, dass sie sich bis zum Herbst, wenn man sie frühestens ernten sollte, schon stark reduziert habe, z. B. weil die Vögel sie sich in reifem Zustand geschnappt haben. Mal sehen, es gibt ja unter den kultivierten Baumobstsorten ohnehin ein Überangebot. Da wird es schwierig sein, alles wahrzunehmen und zu ernten.

Ein idealtypischer Sommer-Sonntag

Schön, dass wir nach nur vier trüben und verregneten Tagen jetzt wieder zum zuvor schon erlebten Hochsommerwetter zurückgekehrt sind. Das war heute wieder ein im wörtlichen Sinne zu verstehender Sonntag, der so richtig zum idealtypischen Bild des Sommers passt. Auch wenn es unter freiem Himmel ein wenig zu knallig heiß gewesen wäre. Aber auch der Sonntag war wieder so mit Aufgaben zugepflastert, dass ich dazu ohnehin nicht gekommen wäre. Aber ungeschützt sich länger der Sonnenstrahlung auszusetzen, ist ohnehin nicht so empfehlenswert. Schade nur, dass ich in Sachen Baum- und Naturfotografie für dieses Frühjahr und den Sommer noch nicht sehr weit gekommen bin. Einige kleinere Reihen mit Baumblütenbilder und die Reihe der Maulbeerbaumbilder während der Fruchtreife sind es bisher geworden. Ich würde eigentlich gerne noch weitere Versuche mit den „schwierigen“ Baumblüten anschließen. Einfach weil man für die viele Versuche benötigt und nur manchmal bei den richtigen Lichtverhältnissen und dem richtigen Winkel wirklich gute Ergebnisse erzielen kann. Aber das braucht eben viel Zeit und lange Reihen, und das ist nicht wahrscheinlich in diesen mit vielfältigen Aufgaben übervollen Tagen.

Mein wohl letzter persönlicher Maulbeereinsatz für dieses Jahr

Sommerlicher Maulbeerbaum 1
Sommerlicher Maulbeerbaum 2
Sommerlicher Maulbeerbaum 3
Sommerlicher Maulbeerbaum 4
Sommerlicher Maulbeerbaum 5

Heute war ich wieder sehr fleißig beim Maulbeerenpflücken – und habe zuvor eine Serie von Nahaufnahmen vom Maulbeerbaum gemacht. Das hatte ich mir unbedingt vorgenommen, um die Gelegenheit nicht zu verpassen, ein sehr seltenes Motivfeld festzuhalten, das so, in dieser Üppigkeit, nicht in jedem Jahr vorkommt. Und beim Pflücken am Vormittag, und später noch in einem kürzeren Einsatz am frühen Nachmittag, konnte ich alles ernten, was irgendwie noch mit der Leiter zu erreichen war. Was nicht heißt, dass die Maulbeerflut beendet wäre. Es gibt viele weit herabhängende Zweige, die auch in den nächsten Tagen noch problemlos abgepflückt werden können. Für mich war es wohl der letzte Pflückeinsatz heute. Aber V. wird sicherlich noch einige Male vor Ort sein und unseren Gesamtertrag noch etwas nach oben korrigieren. Heute allein habe ich über 3,5 Kilos Beeren gepflückt. Das ist angesichts der geringen Größe dieser leckeren Früchte schon erstaunlich. Aber es hat bei dem tollen Sommerwetter und der Wärme natürlich auch Spaß gemacht.

Lichtes Sommergrün in der heimischen Baumlandschaft

Heimische Baumlandschaft im Juni 2025

Das sind diese typischen Sommertage mit intensiver Sonneneinstrahlung und beträchtlicher Wärme, die uns am Abend jede Menge Gießwasser für die Sommerblumen herbeischaffen lässt und tagsüber recht anstrengend werden kann, wenn man sich viel draußen bewegen will oder soll. Aber wir sind natürlich auch froh, dass uns phasenweise diese Sommermomente gegönnt sind. Zu oft und lange haben wir das Gegenteil, eine komplette Abweichung vom Gewohnten erlebt. Gerade in den letzten beiden Sommern. Am Wochenende war diese typische Früh- und Hochsommerstimmung, das besondere flirrende Sommertage-Licht beim Gang durch die heimische Baumlandschaft spürbar. Und darin zeigt sich auch meine hier geäußerte Beobachtung, dass zurzeit vor allem das grüne Wuchern dominiert, aber nur wenige Farbakzente zu beobachten sind.

Sommer, Licht und Zeit für Fotografie

Nun war der erste Tag nach Pfingsten schon wesentlich sonnenreicher. Das lässt hoffen, und tatsächlich sollen wir bis Ende der Woche wirklich sommerliche Temperaturen und viel Sonnenlicht erhalten. Deshalb habe ich ein geplantes Fotoshooting auf den letzten Arbeitstag der Woche gelegt. Viel Licht ist als Rahmen fürs Fotografieren immer vorteilhaft, vor allem, wenn die Aufnahmen vornehmlich in Innenräumen stattfinden. Dann kommt zusätzliches natürliches Licht von außen. Und im gleichen Zuge wächst auch der Wunsch, die Jahreszeit im Spiegel der saisonalen Baumlandschaft in neuen Fotografien festzuhalten. Ich bin auf dem Gebiet zuletzt sehr inaktiv geworden. Höchste Zeit, meine Motivreihen im Bereich der Baumfotografie, aber auch von Holz- und Oberflächenstrukturen weiter auszubauen. Ich hoffe nur, die nötige Zeit und Muße dafür zu finden.

Feiertägliche Bereicherungen

Der einundzwanzigste erhielt heute seinen Stellenwert v. a. durch den zweiten Osterfeiertag, weniger durch äußere Faktoren. Aber das war mir auch ganz Recht, da ich die kontemplative Aura von Feiertagen sehr schätze. Und so habe ich mich weitgehend zurückgezogen gehalten und habe mich dem Lernen und Lesen gewidmet. Die richtige Art, diesen Tag zu verbringen und bewusst auszufüllen. Die nach außen gerichteten Aktivitäten werden sicher im Verlauf der Entwicklung des Baumfrühlings zunehmen und u. a. auch die Dokumentation dieses Baumfrühlings, etwa in der Fotografie, beinhalten. Aber bis dahin sind mir die feiertäglichen Bereicherungen von besonderem Wert.

Strahlender Baumblütentag

Ahornblüte 2025 I

Es war der bisher sonnenreichste Tag des Jahres. Das hatte sich schon heute früh angekündigt und der wolkenfreie klare Himmel ist uns den ganzen Tag erhalten geblieben. Mit etwas Wind und einer nicht ganz zur Helligkeit passenden Kühle war es eine Freude, an Nachmittag den aktuellen Stand der Baumlandschaft zu erkunden. Das gibt Auftrieb vor dem Start in die neue Arbeitswoche. Wie ich schon an den Straßenbäumen gesehen hatte, ist es vor allem die Blüte des Spitzahorns, die das Bild dominiert. Aber auch die Blätter des Weißdorns und des Feldahorns sind gekommen, während die Schlehen schon dabei sind zu verblühen. Gleichzeitig sind schon die noch geschlossenen Blütenknospen des Weißdorns erkennbar. In den nächsten Wochen wird sich die Baumlandschaft in schnellerem Tempo verändern und bald ein flächendeckend grünes und zunehmend blühenden Bild ergeben.

Filigrane Blütenstände

Ein toller Sonnentag und jede Menge technische Herausforderungen, die diesmal leider keine Auflösung erbracht haben. Aber das Thema wird mich noch länger begleiten, so ist die Fehleranalyse auch gründlich und langfristig nützlicher. Leider konnte ich heute aus Zeitmangel den Fortschritt der Baumblüte nicht in Augenschein nehmen. Aber es ist klar, dass aktuell der Schlehdorn in voller Blüte steht und vermutlich bei einigen Sträuchern auch schon der Weißdorn in Lauerstellung ist. Beim Spitzahorn werden jetzt täglich mehr Zweige von erkennbaren Blütenständen besetzt und verleihen den Bäumen immer grüner werdendes Kronendach. Ein Grün, das vor allem von den Blüten stammt, nur in zweiter Linie von den noch spärlicher vorhandenen Blättern. Ich freue mich auf die Gelegenheit, vielleicht am Wochenende, neue Versuche mit Nahaufnahmen dieser Blüten zu unternehmen. Erfahrungsgemäß ergeben viele Versuche nur wenige wirkliche gute Ergebnisse. Die aber sind dann immer sehr eindrucksvoll, weil diese Blütenstände etwas ungemein Filigranes und Formschönes mit sich bringen.

Die Sehnsucht nach dem Baumfrühling

Die Arbeitswochen und damit die Zeit fliegen nur so dahin. So freue ich mich insgeheim auf das Ausschleichen des Winters, nicht nur wegen des ausgehenden Brennholzes. Auch die Bäume, das Grün, die Aufbruchstimmung zumindest in der Natur vermisse ich und sehne ich förmlich herbei. So werden hoffentlich auch wieder echte Naturfotografien zur Dokumentation des Baumfrühlings entstehen, die dem umfangreichen KI generierten Bildmaterial wieder das Vertraute entgegensetzen.

Attraktive Baum-Makros finden Gefallen

Es freut mich ungemein, dass in jüngster Zeit meine neueren Baum-Makrofotografien wieder oder erstmals mehr Aufmerksamkeit finden. Es sind v. a. die reifen Früchte des Pfaffenhütchens, die ich zuletzt im Spätsommer letzten Jahres festhalten konnte und die jetzt offenbar bei verschiedenen Microstock-Agenturen auf Interessenten stoßen. Ermutigend ist nicht nur der Erfolg neuer Motive, v. a. freut es mich, dass andere meine Faszination für bestimmte Baummotive teilen. So sind es v. a. die Nahaufnahmen der Pfaffenhütchenfrüchte, die offenbar Gefallen finden, gerade diese reifen Früchte, die im Spätsommer ihre Kapseln öffnen und knall-orangene Samenkerne freilegen, um geben vom der rosafarbenen Kapselhülle, deren Form eben an einen Pfaffenhut erinnern. Eine echte Attraktion unter den hiesigen Baumdetails und eines der eindrucksvollsten Details, die mir aus der hiesigen Baumlandschaft bekannt sind.

Die neuen Baumkalender sind bereit

Meine beiden Baumkalender habe ich im letzten Moment noch besorgt, sie kamen aber beide noch vor der Jahreswende an, so dass ich sie gestern schon aufhängen bzw. aufstellen konnte. Der Wochen-Postkartenkalender zum Aufstellen ist schon obligatorisch. Den finde ich immer wieder spannend, auch weil ich jede Woche eine Baum-Postkarte abreißen kann. Inzwischen dürfte ich schon vier dieser Kalender genutzt haben. Das sind über zweihundert Baumpostkarten, die ich bisher einfach sammle. Aber die Idee, etwas aus dieser großen Anzahl gleichförmiger Karten mit demselben Motivfeld zu machen, ist mir schon noch im Hinterkopf, wenn auch noch nicht konkret. Vorerst freue mich an den jeweils aktuellen Kalender, vor allem darauf, nach dem Abreißen der abgelaufenen Wochenkarte beim spontanen Blick auf die Baumdarstellung die richtige Art zu bestimmen. Bei ungefähr der Hälfte liege ich richtig, bei den anderen bin ich wohl zu schnell oder die Ansicht ist so weitwinklig, dass man die für eine Bestimmung nötigen Details nicht so leicht erkennen kann. Und viele Arten ähneln sich von Weitem betrachtet eben auch sehr. Der Monatskalender für die Wand hat diesmal ein beeindruckendes Format. Etwa so breit wie der Vorgänger, aber noch etwas höher. Der füllt tatsächlich die ganze für ihn reservierte Wandfläche aus. Außerdem ist die Druckqualität gut, was ich bei dem nicht gerade kleinen Preis, den die größeren Bildkalender heute haben, auch nicht anders erwartet habe. Neu ist die Motivauswahl, die sich bei diesem Kalender auf Waldwege konzentriert. Ich habe lange nach dem richtigen Motivfeld gesucht. Aber diese Idee und auch die Voransichten der Blätter fand ich sehr eindrucksvoll. Das Januarblatt zeigt einen von Schnee bedeckten Waldweg, wobei der Wege mittig platziert ist, sich zum Horizont hin verjüngt und durch schneefreie Reifenspuren markiert wurde. Das eigentliche Bildmotiv sind aber die hochragenden Bäume, die vollständig von Schnee bedeckt sind, d. h. auch die Stämme. Ein zeitgenössisches Winterbaumbild würde ich sagen. Denn der Schnee ist zwar gleichmäßig und überall verteilt, aber nicht sehr hoch. Das könnte auch irgendwo bei uns aufgenommen worden sein, wo wir kaum noch jemals Schnee sehen und wo er bei den selten gewordenen Gelegenheit meist sehr dürftig ausfällt.

Ungewohnte Optik

Ein anstrengender Tag, nicht zuletzt wegen ungewohnter Umstellungen meiner Optik. Das wird wohl einige Tage brauchen, bis ich wieder normal arbeiten kann und alles unangestrengt funktioniert. Bei so viel Arbeit rund um Bilder und Grafik ist das natürlich wichtig, so dass eine schnelle Gewöhnung zu wünschen ist. Gespannt bin ich auch, inwieweit sich die neue Optik auf meine Naturwahrnehmung und das Fotografieren u. a. der Natur- und Baumdetails auswirkt. Kann schon sein, dass auch bei der Kamera gewisse Anpassungen bei der Suchereinstellung wiederum notwendig sind.

Zwischen verschiedenen Bildwelten und Bildthemen

Meine jüngsten Baumfotografien, in dem Fall von den Pfaffenhütchenfrüchten, und die zuletzt realisierten KI-Bilder rund um Weihnachten haben mich auch heute wieder stark beschäftigt. Zwei sehr unterschiedliche Bildwelten, und zwei ganz verschiedene Themenbereiche. Das ist für mich in der Kombination eine sehr spannende Sache. Ich freue mich besonders, dass ich in den nächsten Tagen endlich einmal wieder Naturfotografien meinen Microstock-Portfolios hinzufügen kann. Eine positive Überraschung war es auch, dass bei den wenigen Agenturen, die KI Bilder akzeptieren, meine jüngsten Einreichungen fast vollständig akzeptiert wurden. In kürzester Zeit. Und außerdem habe ich festgestellt, dass KI Generierungen mit menschlichen Porträts bei einer der Agenturen, die bisher demgegenüber ablehnend waren, auf einmal diese Motiv akzeptieren, wenn sie, was sie ja sind, als fiktive Porträt gekennzeichnet sind. So konnte ich nicht nur die neuen Motive dort platzieren. Auch eine Reihe von Ergebnissen von vor zwei Monaten waren jetzt möglich. Schön, denn ich habe in den letzten Monaten viel Zeit gerade in diese Motivreihe investiert.

Phantastische Naturform der Pfaffenhütchen

Gestern schon konnten wir dieses irre Licht genießen, wie ich es seit langem nicht erlebt habe. Vor im Sommer nicht, wenn es so viel zur Stimmung hätte beitragen können. Ich musste die Gelegenheit nutzen, um einige herbstliche Baumimpressionen festzuhalten, speziell die Pfaffenhütchen betreffend. Es ist absolut ungewöhnlich, dass die Sträucher um diese Zeit, gegen Ende Oktober, noch ihre bunten Fruchtkapseln tragen. Normalerweise sind die jetzt schon vergraut und sehr unansehnlich. Tatsächlich aber präsentieren sie sich und damit den Strauch in der stolzesten Pracht, die ihnen möglich ist, wie sonst eher zwei Monate früher, im August. Das ist irre, ebenso wie die Formen und Farbkombinationen dieser Fruchtkapseln, die für mich zu dem Unglaublichsten gehören, was die heimische Baumlandschaft an phantastischen Details zu bieten hat. Einfach zu fotografieren sind die auffälligen Früchte nicht. So ich froh, nach Jahren einmal wieder eine Serie von sehr gut gelungenen Nahaufnahmen der Fruchtstände gemacht zu haben. Darunter sind mit Sicherheit die besten Pfaffenhütchenfotografien, die mir bisher überhaupt gelungen sind. Das wäre ohne dieses tolle Licht heute nicht möglich gewesen.

Zweig mit reifen Pfaffenhütchen im Herbst I
Zweig mit reifen Pfaffenhütchen im Herbst II
Zweig mit reifen Pfaffenhütchen im Herbst III
Zweig mit reifen Pfaffenhütchen im Herbst IV
Zweig mit reifen Pfaffenhütchen im Herbst V
Zweig mit reifen Pfaffenhütchen im Herbst VI
Zweig mit reifen Pfaffenhütchen im Herbst VII

Fotografische Vielfalt und motivische Spektrumserweiterung

Die Detailarbeit an einer größeren Serie an Porträtfotografien hat mich zurzeit richtig gepackt. Selten habe ich so ausgefeilte und raffinierte Ergebnisse erzielt. Natürlich sind das Arbeiten im eigenen Interesse, die ich so nicht weiterberechnen kann und möchte. Aber die Erfahrung mit diesen Bearbeitungen ist für mich sehr wertvoll, weil es das Möglichkeitsspektrum für künftige Projekte doch enorm erweitert. Insofern bin ich sehr froh, dieses neue fotografische Motivfeld und diese Aufgabe gefunden und für mich entdeckt zu haben. Vor einigen Jahren hätte ich noch nicht gedacht, dass mich über die Natur- und Baumfotografie hinaus, vielleicht auch noch über die Weihnachtsfotografie hinaus, andere, eigentlich ganz abweichende fotografische Motiv so faszinieren könnten. Es sind am Ende einfach verschiedene Ansätze, ganz unterschiedlich Herangehensweisen, Techniken, Bildideen und auch Bearbeitungsroutinen, die bei dem einen oder anderen fotografischen Aufgabenfeld auf mich warten. Sehr spannend, das mit abwechselnden Schwerpunkten immer wieder durchspielen und weiterentwickeln zu können.

Bunte Jahreszeitenwundertüte

Kein Wetter fürs Fotografieren. So erfüllt sich mein Wunsch nach einem goldenen Oktober wohl doch nicht, obwohl es einige Tag Anfang des Monats danach aussah. Schade, denn damit werden auch die avisierten Herbstlaub-Fotografien wohl nichts werden. Wenn es nämlich so viel regnet und dann über Nacht frostige Temperaturen eintreten, fallen die Blätter häufig gleich von den Bäumen, ohne zuvor zu trocknen und das Grün zu verlieren. Verrottete Baumblätter sind so in den Vorjahren häufig im Oktober zu sehen gewesen, seltener die typischen ausgetrockneten und vom Chlorophyll befreiten Herbstblätter mit den braun-gelb-roten Farbtönen. Aber noch stehen zwei Drittel des Monats bevor. Vielleicht erleben wir noch eine positive Jahreszeitenwundertüte.

KI generierte Bilder vs individuelle Fotografie

Immerhin sehe ich mich derzeit mit zahlreichen und umfangreichen Kreativaufgaben konfrontiert. Viel Fotografie ist dabei und viel Gestalten und Illustrieren mit fotografischen Mitteln. Ich denke, auf dem Gebiet habe ich in den letzten Jahren einen großen Schritt vorwärts gemacht. Gerade die Möglichkeiten, Fotografie für illustrative Zwecke einzusetzen, wird wohl noch zu dürftig genutzt. Ich beobachte eine Reduktion auf Standardkonzepte, aber wenig Lösungen, die mit konkreten Räumen und Personen deren individuelle Bestimmung und Aufgaben wiedergeben. Anstrengend und planungsintensiv ist das zwar. Man kann aber sehr eindrucksvolle und vor allem unverwechselbare Ergebnisse erzielen, die Wirkung zeigen. Interessant ist für mich, dass ich nach langen Jahren der Fokussierung auf Baum- und Naturfotografie irgendwann zusätzlich auf Menschen und Aktionen als fotografisches Motivfeld gekommen bin. Dabei hätte ich zuvor nicht gedacht, dass mich das so herausfordern würde. Aber gerade die Porträtfotografie hat es mir inzwischen richtig angetan. Und auch das Festhalten von Arbeitssituationen, d. h. Menschen bei der Arbeit und in Aktion, ist heute für mich außerordentlich spannend. Und gleichzeitig sind diese Felder der Beweis dafür, dass die Fotografie nie ihre Bedeutung verlieren wird. Denn es sind Motive und Situationen, die eben nicht durch Rückgriff auf schon Vorhandenes generiert werden können. Das genau sind die Aufgaben, bei denen Bildgenerierung mittels generativer KI an ihre Grenzen stößt. An unüberwindliche Grenzen, was KI Bilder letztlich immer als eine eng beschränkte Ergänzung zur individuellen fotografischen Arbeit werden lässt.

Den selten gewordenen Blätterherbst festhalten

Das Wetter ist jetzt wirklich Indian Summer like. Zuletzt hätten wir darauf schon gar nicht mehr gehofft. Aber das tut jetzt auch gut, zumal bei der Witterung auch gute Aussicht auf einen farbenfrohen Blätterherbst besteht. Denn diese Abfolge von kühlen Nächten und ziemlich sonnenreichen Tagen befördert die typische Herbstfärbung der Baumkronen. Ich hoffe, in diesem Jahr endlich wieder Gelegenheit zu haben, den Herbst aus der Perspektive der Blattfärbung bei den Bäumen auch fotografisch festhalten zu können. Diese früher so häufig verfolgten Motive habe ich in den letzten Jahren sehr vernachlässigt. Vielleicht weil ich mich in die traurige Beobachtung eines Verschwindens der Jahreszeiten vertieft hatte. Aber wenn es einmal erfreuliche Abweichungen oder eine zeitweilige Rückkehr zum Gewohnten gibt, kann ich das ja erst recht auch versuchen festzuhalten.

Fotografische Intuition

Seltsam, dass sich manchmal gleichartige Aufgaben häufen, auch wenn sie länger nicht angesagt waren. So ist das für mich aktuell mit dem Fotografieren. Außerhalb privater Projekte waren fotografische Projekte in den letzten Monaten kaum vorgekommen. Jetzt sind es gleich mehrere innerhalb einer Woche. Es ist aber auch spannend, nach längerer Pause an liebe gewordene Aktivitäten und die damit erworbene Erfahrung anzuknüpfen und daraus wieder etwas Neues zu machen. Insbesondere die Illustration von professionellem Arbeiten in der dafür vorgesehenen räumlichen Umgebung, ist herausfordernd, da neben dem Porträtthema eben auch Bewegung, Situationslogik und räumliche Stimmigkeit als Aufgaben hinzukommen, die nicht nur mit schon Bekanntem und daran anknüpfenden Rezepten aufzulösen sind. Vieles muss eben erstmals und in der jeweiligen Situation entschieden werden. Da spielt Intuition eine wichtige Rolle. Glücklicherweise verlässt die mich selten, und so konnte ich auch heute ganz gute und sicher nutzbare Ergebnisse erzielen. Natürlich kommt mir nach solchen Shootings für mich immer auch der Ausbau meines Natur- und Baumfotografie-Portfolios in den Sinn, das zuletzt wenig Zuwachs verzeichnen konnte. Ein Grund ist das merkwürdige Wetter, das im Sommer wenig Anreiz für ausgedehnte Fotoexkursionen gab. Und natürlich meine intensive Beschäftigung mit generativer KI und darauf aufbauenden Bilderzeugungsmöglichkeiten, die eben in Teilen das Fotografieren transzendieren. Aber die Zeit für die Bäume und die Symbolthemen rund um Weihnachten und seine vegetabilen Traditionen wird natürlich auch wieder kommen.

Christliche Tradition, vegetabile Form und Baumfotografie

Morgen oder spätestens übermorgen werden wir uns auf den Weg zu unseren Favoritenplätzen machen, um Sommerkräuter für die traditionellen Kräutersträuße zu Mariä Himmelfahrt zu sammeln. Schon im Vorjahr war an diesen Tagen des Sammelns so heiß wie gerade wieder. Das gehört fast schon zu dieser Tradition, das sommerlich heißte Wetter, die schwüle Luft und die gewisse Anstrengung, die das Zusammentragen von ausreichend Kräutern immer mit sich bringt. Aber wir mögen es trotzdem sehr. Auch wenn wir ohne diesen Anlass sicher nicht auf die Idee kämen, bei der recht erschöpfenden Hitze in der Landschaft unterwegs zu sein. Deshalb und auch wegen der gerade eher unspektakulären Anmutung der Baumlandschaft bin ich derzeit auch nicht in Sachen Baumfotografie unterwegs, widme mich eher den Symbolbäumen, die sich ohnehin besser auf generativ künstlichem Wege oder aber in der Weihnachtssaison selbst auf dem Weg echter Fotografie illustrieren lassen. Aber natürlich kommt in Kürze auch wieder eine jahreszeitliche Übergangsphase, nämlich am Übergang von Spätsommer zu Frühherbst, in der es wieder auch ästhetisch wieder eindrucksvoll wird rund die Bäume. Für dann spätestens ist die nächste Fotoreihe mit Nahaufnahmen geplant.

Das Beste aus unterschiedlichen fotografischen Welten

Doch ein reiner Rekreationssonntag. Aber nach der recht dicht getakteten Woche war das auch wichtig und notwendig, bevor der Hochsommermonat in die nächste Runde geht. Den geplanten Ausflug haben wir wegen des Rekreationsbedürfnisses dann auch ausgelassen, die nächste Gelegenheit gibt’s Anfang September. Und ansonsten bin ich schon recht froh, wenn ich während der Woche, in freien Zeitphasen, meine fotografischen Spaziergänge durch die nahe Baumlandschaft wieder aufnehmen kann, die in diesem Sommer bisher zu kurz gekommen sind. Das konventionelle Fotografieren will ich auf keinen Fall vernachlässigen, sehe ich doch, wie groß die Qualitätsunterschiede in vielen Motivbereichen zu dem ist, was über generative KI möglich ist. Natürlich, wenn tatsächlich einmal die Pixelgrößen moderner Vollformatkameras über die KI zu realisieren sind und die Ergebnisse denen einer echten fotografischen Optik tatsächlich nahekommen sollten, dann bedeutete das eine echte Konkurrenz, wenn auch noch nicht eine Ablösung des Fotografierens mit Kamera und Objektiven. Aber davon sind wir noch weit entfernt. Für mich Grund genug, das Beste aus beiden Welten weiterzuverfolgen und kreativ in den jeweiligen Stärken zu nutzen.

Schöner, aber baumlandschaftlich reizloser Hochsommersonntag

Es ist ja nun einmal ein unheimliches Wechselspiel bei dem Wetter. Aber heute war uns endlich wieder ein richtig angenehmer, weil gleichzeitig heller und warmer Hochsommertag vergönnt. Das Gute ist, dass weitere Tage in diesem Stil folgen sollen. Das macht mir Hoffnung, dass am Ende dieser Hochsommer die Erwartungen in einem gruseligen Wetterjahr noch erfüllen könnte. Beim Spaziergang am Abend habe ich eine ziemlich unattraktive Baumlandschaft vorgefunden. Es scheint, dass diese eine Übergangszeit ist, in der manche Baumfrüchte schon überreif geworden und damit unscheinbarer geworden sind und andere erst im Entstehen oder am Reifen sind. Deshalb zeigen sich kaum farbliche oder von den Fruchtformen motivierte Akzente, was aber auch etwas Beruhigendes an sich hat. Ich hoffe aber im Hinblick auf eine Erweiterung meines Naturfotoportfolios doch darauf, dass bald wieder eindrucksvoll Makroaufnahmen von Baumdetails möglich sein werden, dann wieder mit Schwerpunkt auf den Baumfrüchten.

Sonnenlichtreiches Fotoshooting zwischen Zierkirschen und Trompetenbaum

Ein Tag mit abwechslungsreicher, aber überwiegend doch sommerlicher Witterung, an dem das Sonnenlicht im Schnitt die überhandgenommen hat. Durch eine glückliche Fügung fiel der geplante Fototermin mit Außenaufnahmen eben auf diesen sonnenreichen Tag. Ein bisschen zittern musste ich zwar schon, weil es nicht sicher war, ob zur geplanten Uhrzeit auch wirklich das erforderliche Licht zum Vorschein kommen würde. Aber letztlich hat es doch gut funktioniert. Nach den Studioaufnahmen sind wir in den sehr nahe gelegenen Garten der Sinne gegangen und konnten dort verschiedene Fotoreihen realisieren, unter denen jeweils sehr brauchbare Aufnahmen zu finden waren. Und bei allen spielte ein Baum eine der motivischen Hauptrollen, neben den menschlichen Protagonistinnen natürlich. Auch das war geplant, da die zu fotografierenden Damen mit der fertigen Idee zu mir kamen, eben ein solches Duoporträt mit Baum zu versuchen. Und die Bildidee war für den avisierten Zweck auch sehr passend. Bei dem letztlich ausgewählten Foto stand ein kleiner Zierkirschenbaum, v. a. dessen Stammstruktur zwischen Porträtierten, in einem anderen als Alternative ausgewählten Foto war es der Trompetenbaum, der v. a. durch seine schönen Blätter und die Fruchtschoten einen sehr schönen vegetabilen Hintergrund bildete. Leider konnten sich die Porträtierten nicht auf dieses Motiv einigen, das aber dennoch zu meinen persönlichen Favoriten des Shootings gehört.

Fotografische Fortschritte

Mit meinen Auftragsfotografien habe ich in jüngster Zeit wirkliche Fortschritte gemacht. Es ist eine Bestätigung jahrelanger Projekterfahrung und technischer Innovationen, wenn neue Fotoreihen und ihre Weiterverarbeitung hochwertige Ergebnisse ergeben. Vielleicht die besten, die ich bisher realisieren konnte. Auf dem Gebiet scheint es keine Grenzen zu geben, da gibt es immer wieder Luft nach oben, besonders auf dem Gebiet der Porträtfotografie. Das macht Lust auf kommende Aufgaben in diesem Bereich und entschädigt ein Stück weit für eher frustrierende Erfahrungen auf demselben Gebiet, die ich ebenso kenne. Ich hoffe, auch bei den Baumfotografien, der Landschaftsfotografie und insbesondere auch bei den Oberflächenstrukturen von Holz und anderen Materialien die neuen Kenntnisse ebenso für optimale Ergebnisse nutzen zu können. Ausreichend Zeit, um sich ganz auf die jeweilige Aufnahmesituation einzulassen, ist allerdings eine weitere Voraussetzung. Wäre schon, wenn ich diese Zeit über den Sommer wieder öfter freimachen kann.

In die kreative Arbeitswoche hineinfinden

Wieder einige Verpflichtungen zum Beginn der Woche, die mich erst einmal abgehalten haben, in die Projektarbeit einzusteigen. Aber ab dem Nachmittag konnte ich die Kontinuität meiner Arbeit wieder herstellen und konzentriert die fotografischen Bearbeitungen weiterführen, die zurzeit einen Schwerpunkt bilden. Ich freue mich, dass parallel auch meine Microstock-Portfolios wieder mehr Beachtung finden und Resonanz erzeugen, interessanterweise auch mit Motiven, die bisher kaum eine Rolle gespielt haben und deren Einstellen zum Teil schon Jahre zurückliegt. Das sind undurchschaubare Schwankungen und unverhoffte Entwicklungen, die vermutlich ihren Ursprung in technischen Veränderungen der Anbieter haben, die man als Fotograf ohnehin nicht beeinflussen kann. Aber so erhalten eben auch ältere gute Motive eine Chance, die sie verdient haben, auch aus der Reihe der Baumfotografien und aus meiner umfangreichen Reihe von Holzstruktur- und Holztextur-Nachaufnahmen. Das macht auch Lust, in diesem Sommer eine Erweiterung des thematischen Portfolios in diesem Motivfeld anzusteuern.