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Die Baumlandschaft wird welker

Für einen 21. war dieser Sonntag relativ unspektakulär. Aber die moderate Sonne hat mich am Nachmittag in die Baumlandschaft hinaus gezogen, den Kopf freimachen, was zurzeit dringend notwendig scheint, zumindest am Wochenende. Die Ruhe dabei war das Wichtigste. Die Landschaft selbst präsentiert sich in diesen Tagen eher schmucklos, wohl eine Folge der langen Hitzephasen mit zu wenig Regen. Fast alle Bäume und Sträucher tragen schlapp gewordenes grünes Laub. Hinzu kommt, dass derzeit kaum eine Blüte zu sehen ist, und für die Früchte ist es noch etwas zu früh. Nur die Fruchtstände des Gemeinen Schneeballs sind mir ins Auge gefallen, auch weil die normalerweise erst viel später im Jahr diesen Zustand zeigen. Sie sind nämlich schon ganz verschrumpelt und zeigen quasi herbstliche Ambitionen, eben auch eine Folge dieses Wetters. Andere Arten, wie die Pfaffenhütchen, bewegen sich langsam in Richtung der Fruchtreife. Die Hütchen beginnen gerade erst, sich vom Grün in Richtung Rosa zu verfärben. Recht früh dran sind die Haselnüsse. Die Sträucher, denen ich begegnet bin, sind übervoll mit den noch grünen Nüssen. Irgendetwas an unserem derzeitigen Klima scheint dieser Art in die Karten zu spielen, während die meisten anderen erkennbar leiden.

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Grünqualitäten und Blattstrukturen

Heute wieder ein Sonnentag, der tatsächlich an Sommer denken ließ. Nur der ständige Wechsel ist anstrengend, so dass ich mir nicht sicher bin, ob die Bäume und anderen Pflanzen dies sehr mögen. Denn trotz der trüben zurückliegenden Tage ist bei Dauersonneneinstrahlung die Feuchtigkeit im Boden sehr schnell wieder verdunstet und man merkt die ersten Austrocknungserscheinungen. Das macht es schwierig, die Pflege der Pflanzen zu planen. Dieses heutige Licht, wenn es denn einmal anhalten sollte, wird die Pflanzen kräftig wachsen lassen, vor allem das Grün. Deshalb ist in diesen Tagen mit einer Intensivphase des Grünens zu rechnen, wahrscheinlich der Höhepunkt des üppigen Blattfrühlings, der dann bald in das Sommergrün übergeht, das sich durch dunklere Töne und immer ledriger werdende Blattstrukturen auszeichnet.

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Punktuelle Blicke auf die Bäume im Hochsommer

Ein tolles Licht zum Fotografieren war das heute. Leider habe ich meist in den Mittagsstunden Gelegenheit für kurze Exkursionen. Besser wäre es natürlich am Morgen oder späten Nachmittag. Dann kann man noch sehr viel mehr Atmosphäre einfangen. Aber auch aus diesen punktuellen Blicken in die Baum- und Strauchlandschaft in meiner Nähe ist diese Phase des Pflanzensommers ganz gut einsehbar, in einer Mischung von Grün und davon abstechenden bunten Farben, mit einer Vielfalt vegetabiler Formen, die zunehmend stärker vom Fruchttragen der Bäume bestimmt werden.
So die orange strahlenden Furchtstände der Ebereschen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Die noch grünen Früchte des Walnussbaums:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Fiederblätter, die einen eigenen plastischen Raum in Grün definieren:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Unter der Last von Blattgrün und Fruchtständen sich nach unten biegenden Äste der Hainbuchen:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Skurrile Umkehrung des Üblichen bei den Hartriegelsträuchern. Die Blätter sind schon herbstlich rot verfärbt, die Früchte aber sind noch nicht zur Reife gelangt:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

Und die Brombeeren. Immer wieder eine Freude, diese im Licht vibrierende Gleichzeitigkeit von Blättern, Blüten und Früchten zu beobachten:

Details aus der sommerlichen Baumlandschaft an der Saar

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