Zeit für eine lange geplante Umgestaltung

Vielleicht ist ja dieses neue Jahr günstig, um das lange in der Überlegungsphase befindliche Projekt einer Neugestaltung der wunschbaum.de Seite zu realisieren. Diese Themenseite rund um die Symbolik und Ästhetik der Bäume ist eben das Ursprungsprojekt und Ausgangspunkt für meine verschiedenen weiteren Wunschbaum-Initiativen, zu denen auch das Baumtagebuch gehört. Es wäre konsequent, nachdem die Nachfolger alle schon einen z. T. gründlichen Relaunch durchgemacht haben, das nun auch für die Poinierinitiative anzugehen. Wenn ich das tatsächlich umsetzen kann, wird die Umgestaltung, auch inhaltliche Umstrukturierung und veränderte Schwerpunktlegung sicherlich umfangreich ausfallen, umfangreicher und weitreichender noch als bei den anderen Projekten. Es wird eine Frage der Zeit und der Muße sein, das so zu entwerfen, dass es wirklich geeignet ist, das ohnehin zeitlose Themenspektrum auch in Zukunft zeitgemäß und aktuelleren Bedürfnissen entsprechend zu präsentieren.

Die Wohltat zeitloser Themen

Auch wenn es zwischendurch kommunikative Flautephasen bei den Wunschbaum-Projekten gibt, ist es doch wohltuend festzustellen, wie konstant allein aufgrund des Themenfeldes die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Angebote doch ist und bleibt. Bei einem Projekt, das in seinen ersten Ausformungen nun schon seit über 20 Jahren im Raum steht und übers Internet weite Verbreitung gefunden hat, ist das doch als Erfolg zu werten. Gerade solche Konstanten sind selten geworden. Insbesondere in diesen Krisenzeiten, in den wir jetzt leben und an denen wir uns abarbeiten und erschöpfen, können die zeitlosen Themen eine Erholung sein. Sie können auch helfen, die anderen, im Alltags unaufhörlich uns entgegentretenden besser zu verarbeiten und zu steuern. Ich hoffe, das Themenfeld und die reiche Symbolik und Ästhetik der Bäume bleiben mir noch lange erhalten. Und es gelingt mir, die darauf aufbauenden Projekte immer wieder zeitgemäß und sinnvoll weiterzuführen.

Baum-Interesse und Baum-Symbolik

Ein vorläufiger Rückblick auf dieses Wunschbaum-Manufaktur-Jahr war heute Gegenstand eines Gesprächs mit M. Auch andere haben schon danach gefragt. Die Antwort ist, dass dieses Jahr dem vorherigen auf dem Gebiet sehr ähnlich sein wird. Eine eher unterdurchschnittliche Nachfrage bei besonders guter Qualität des Interesses. Denn die Interessenten haben sich sehr überzeugt von den Konzept und den Ergebnissen gezeigt und geäußert, was mir immer eine wichtige Bestätigung bedeutet. Wirklicher Sinn für die Symbolik und Ästhetik der Bäume ist die beste Voraussetzung für den Erwerb der Lebensbaum-, Wunschbaum-, Baumkreis- und Partner-Armbänder der Wunschbaum-Manufaktur, und für das Tragen derselben. Ich freue mich, dass viele das regelmäßig tun und damit ein Stück ihres Verhältnisses zu den Bäumen im Speziellen und der Natur im Allgemeinen zum Ausdruck bringen. Bedeutung hat das vor allem für die Träger/innen selbst. Es geht nur in zweiter Linie um Kommunikation, mehr um ein Aktualisieren des eigenen Mensch-Baum-Verhältnisses und natürlich um eine Spiegelung der Lebenssymbolik.

Weihnachten und Handarbeit mit der Mensch-Baum-Symbolik

Das geht so rasend schnell. Jetzt ist schon in genau 4 Wochen Heilig Abend. Da gibt’s noch einiges in der kurzen Zeit abzuarbeiten. Ich hoffe, die Weihnachtszeit wird dadurch nicht weniger eindrücklich, jedenfalls gebe ich mir wie immer Mühe, die Geschäftigkeit bei der Projektarbeit die Aufmerksamkeit für Advent und Weihnachten nicht untergehen zu lassen. Die Manufakturarbeiten laufen bis dahin sicher weiter, wie immer mit einigen Anfragen, die in letzter Minute noch fertiggestellt werden müssen, so ist es auch in dieser Saison zu erwarten. Aber das macht die Sache auch atmosphärisch und spannend. Eigentlich gehören genau solche Last Minute Aufträge mit zur Essenz dieses besonderen Kommunikationsprojekts rund um die Ästhetik und Symbolik der Bäume und letztlich zur Selbstspiegelung in der Lebenssymbolik der Bäume.

Wunschbaum-Projekte und dynamische Kreativität

So viele Beratungsgespräche mit Leuten, die ins Haus kommen, in Folge hatten wir noch nie. Es scheint, dass sich der Beratungsbedarf in manchen Fragen häuft, einfach weil die Zeiten komplizierter geworden sind. Irgendwie ist das auch ein gutes Zeichen, denn es weist auf bessere Perspektiven für die eigene Beratungsleistung hin, und auch auf wieder etwas mehr Mut, die Zukunft gestaltend in den Blick zu nehmen. An Gestaltungswille, -freude und -ideen mangelt es mir selbst eigentlich nie, insofern bin ich für plötzliche Stimmungsumschwünge in Fragen des kreativen Bedarfs gut gerüstet. Aber auch wenn sich auf Ebene der professionellen Kommunikation nicht so viel Dynamisches offenbart, sind für mich die Wunschbaum-Projekte jederzeit eine funktionierende und ziemlich zeitlose Spielwiese für kreative Bewährung und Innovation. Auch auf dem Feld der Baumsymbolik und Baumästhetik ist es gefährlich, bei Erfahrenem und bisher Funktionierendem stehenzubleiben, weil manches eben durch neue Erfahrung bereichert oder korrigiert und anderes irgendwann vielleicht auch nicht mehr funktioniert. Ich freue mich, dass ich das immer rechtzeitig erkennen und das Projekt damit lebendig und frisch halten konnte. Diese Möglichkeit liegt natürlich auch, wie so vieles, in der starken Lebenssymbolik der Bäume an sich begründet und ist nicht bloß persönliches Verdienst.

Die Mysterien des Lebens im Spiegel der Bäume

Nach jahreslangem Zögern und Versäumnis in diesem Bereich konnten wir heute endlich die lang geplante Formalität in Sachen Vorsorge konkret machen. Es ist sicher kein Wunder, dass sich viele damit schwertun, wohl weil es die Endlichkeit bewusst macht und zu Überlegungen zwingt, die man eigentlich lieber beiseiteschieben möchte. Das einmal durchgearbeitet zu haben, ist insofern ein Fortschritt, der dann den Blick auf aufbauende und zukunftsgerichtete Projekte wieder freier machen kann. Das Baum-Thema ist für mich v. a. deshalb so spannend und zeitlos, weil es beide Ebenen verbindet: Die Feier des Lebendigen mit dem Bewusstsein des beständigen Kreislaufs, der auch Vergehen beinhaltet, aber eben auch das Wiederaufleben. Bäume stehen mit ihrem jahreszeitlichen Zyklus exemplarisch und symbolisch extrem ausdrucksstark für diese Mysterien des Lebens. Ich bin sehr froh, in ihrem Spiegel, sowohl in dem der lebenden Bäume als auch im Spiegel der rein symbolischen und ästhetischen Dimensionen der Bäume, das Lebensthema immer wieder neu wahrnehmen, durchdenken und ästhetisch formulieren zu dürfen.