Ein ausgefüllter Baum-Einundzwanzigster

Eigentlich wieder gut, dieser Einundzwanzigste, weil ich einiges abschließen und konzentriert an anderen Projekten weiterarbeiten konnte. Außerdem hatte ich Nachmittag wieder Gelegenheit, kunsthandwerklich zu arbeiten. Und damit den Baumarten des keltischen Baumkreises und der Symbolik der Lebensbäume erneut zu begegnen. Das ist immer wieder spannend, auch nach ca. 25 Jahren, die ich mich schon mit dem Themenfeld beschäftige. Auch Baumobst war wieder ein Thema an diesem wieder sonnenreichen Spätsommertag. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, einen Eimer voll Pfirsiche von unserem kleinen Baum zu pflücken. Das war möglich, weil V. die Stehleiter mitgebracht hatte, denn anders sind die Früchte an diesem noch jungen Baum mit schwachem Stamm, ausladenden Ästen und hoffnungslos mit Fruchtgewichten überladenen Zweigen nicht zu erreichen. Das Problem ist bei aller Üppigkeit der Frucht und den Vielzahl der Pfirsiche, dass sie nicht richtig ausreifen wollen. Wenn sie einmal wirklich reif sind, waren meist die Wespen schon dran gewesen und haben Löcher reingefressen. Eigentlich wären weniger, gut ausgereifte Früchte besser als diese Überzahl an etwas zu kleinen und nicht vollreifen Pfirsiche.

Kreatives Gleichgewicht

Der Sonntag war von zu erledigenden Arbeiten ausgefüllt. Aber ich freue mich, dass ich am Ende die Liste abarbeiten konnte und nun wieder mit mehr Ruhe und Übersicht die Projekte weiterverfolgen kann. Vor allem bin ich froh, endlich in die Konkretisierung meines biografischen Vorhabens eingestiegen zu sein. Denn das ist schon recht kurzfristig umzusetzen, da wäre mir vor dem Hintergrund all der noch vor Weihnachten abzuschließender Arbeiten eine Verzögerung nicht sehr lieb gewesen. Auch wenn manches an Reflexion, Lektüre und Rekreation bei solchen durchgängigen Einsätzen auf der Strecke bleibt, ist es manchmal eben doch erforderlich. Und die kreativen Aufgaben rund um die Symbolik v. a. der Bäume sind ja in den letzten Wochen durchaus auch zu ihrem Recht gekommen. Ich wünschte mir, dass sich solches Gleichgewicht möglichst immer durchsetzen lässt.