Schlagwortarchiv: Bäume

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Der Vorzug längerer Zyklen

Geduld ist in dieser außergewöhnlichen Situation angesagt. Auch wenn das die Menschen zunehmend einschläfert und unwillig macht. Aber selbst mediale Vereinseitigungen abgerechnet gibt es wohl keine Alternative zu dieser Selbstbeschränkung und zum Social Distancing, das eigentlich ein Physical Distancing darstellt. Das hat Auswirkungen, die man sich nur schrittweise ganz klar macht. Zum Beispiel für alle, die mit Pflanzen arbeiten, die Blumenzüchter beispielsweise. Nicht nur fallen viele Gelegenheiten weg, bei denen Blumen benötigt werden, was die Nachfrage stark schrumpfen lässt. Vor allem haben die Pflanzen ja ihr Wachstum schon begonnen und müssen jetzt mit allen Mitteln vom regulären Weiterwachsen abgehalten werden. Durch Reduktion des Lichts, Absenken der Umgebungstemperatur u. ä. Aber das funktioniert natürlich nur eine Zeit lang. In der Hinsicht haben es die Bäume vergleichsweise gut, weil sie ihre Entwicklung auf längere Zyklen ausgelegt haben und sich wenn noch möglich an den Jahreszeiten orientieren. Kurzfristige Verwendungen spielen da eine untergeordnete Rolle. Nur auf den Erwerb junger Bäumchen in der Baumschule dürfte sich die Krise auswirken. Und damit auf alles, was das Bäume pflanzen symbolisch mit sich bringt. Es sind nicht gerade die Zeiten, in denen die vegetative Lebenssymbolik auf geeignete Rahmenbedingungen trifft.

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Akute Krise und zeitlose Themen

Derzeit gibt es viele Überlegungen und Prognosen, wie lange diese Krise wohl andauern wird, welche Ausmaße auch die wirtschaftlichen Folgen annehmen könnten. Die Menschen sind in jeder Hinsicht in Ausnahmestimmung, stehen quasi außer sich, konfrontiert mit zahllosen Fragen, auf die es keine klaren Antworten gibt. Schon aus Mangel an vergleichbaren Vorerfahrungen. Ich bin mir nicht sicher, ob uns das tatsächlich etwas bedeuten kann. Wie so oft wird die Erkenntnis vielleicht erst in viel späterem Abstand kommen. Wenn es aber etwas bedeutet, dürfte das am allerwenigsten mit Viren zu tun haben. Wir sind geneigt, den Dingen einen übergeordneten Sinn zu verleihen, es als ein Zeichne zu deuten, sich der Zeitentwicklung gegenüber bewusster zu zeigen. Aber wo genau liegt der Sinn, in der Wahrnehmung und Darstellung der Menschen als einheitliche Linie erkennbar ist er mir noch nicht. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich in der Auseinandersetzung mit den gerade nicht krisenbesetzen Themen rund um die Bäume die Möglichkeit habe, mich zeitweise auszuklinken und den Kopf klarer zu machen – auch für den Umgang mit dieser globalen und allgegenwärtigen Krisensituation.

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Trost in Krisenzeiten

Das Wort surreal ist in der Berichterstattung über das große Thema dieser Tage heute öfter gebraucht worden. Und tatsächlich erscheint einem diese Situation zunehmend unwirklich, wegen ihrer in kurzer Zeit so weitreichenden Auswirkungen und ihrer globalen Präsenz. Eigentlich ein Zustand, der an Krieg und massiven Kontrollverlust erinnert, alle Beteiligten machtlos, mindestens hilflos erscheinen lässt. Da stellt sich weniger die Frage, warum man das überhaupt erlebt, als die praktischere Frage, wie es möglichst schnell und verlustarm überstanden werden kann und was der Einzelne dazu beitragen kann. Und wie so oft bei heftig diskutierten und kommentierten Themen: die Kommunikation darüber entwickelt schnell ein Eigenleben. Es bestätigt sich dann die Erkenntnis, dass alle Probleme im Grunde kommunikative Probleme sind. Was wir als Problem erkennen, ist keines ohne seine kommunikative Vermittlung, meist sprachmittelt, aber auch über präsentative Formen, Fotos, Illustrationen und Filme. Ich habe immerhin die Hoffnung, dass sich auf Grund der erzwungenen Isolation und Gesellschaftsflucht wieder mehr auf die zeitlosen und symbolisch aufbauenden Themenfelder verlegen, nicht nur im Katastrophenmodus verbleiben. Das könnte eine Chance auch zur Wiederbelebung des Baumthemas sein. Wiederbelebung für viele, natürlich nicht für mich, der ich mich täglich mit den Bäumen beschäftige. Für viele kann die starke Lebenssymbolik der Bäume und ihre Symbolik und Ästhetik gerade in Krisenzeiten ein Trost sein.

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Spannende Microstockstrategien

Nach der Routine-Arbeit eines Samstags war der Rest des Tages mit unverhofft viel Projektarbeit angefüllt. Da blieb nicht mehr viel Zeit, die bei Alamy bereitgestellte Auswahl meines Microstock-Portfolios weiter zu bezeichnen und zu verschlagworten. Die traditionell und beim Schnitt der Agenturen langfristig erfolgreichen Motivreihen habe ich vorgezogen. Das sind nach wie vor meine Holzoberflächen und Holzstrukturbilder, meine Detailaufnahmen von Blüten, Früchten und Blättern, Materialoberflächen als Hintergründe und eben die Feiertags-, vor allem die Weihnachtssymbolbilder. Es ist spannend mit der Kombination von Keywords zu spielen und dem bei Alamy implementierten Kriterium der Auffindbarkeit Rechnung zu tragen. Tatsächlich kann dabei die Kombination bestimmter Suchbegriffe den Unterschied zwischen schwacher Auffindbarkeit und optimierter Auffindbarkeit machen. Zumindest gemessen an dem, was das System anzeigt. Ob sich diese Differenz in der Resonanz auf die eine oder andere Kategorie von Fotografien spiegelt, bleibt dann noch abzuwarten.

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Jetzt auch bei Alamy

Seltsam eigentlich, dass mir diese Microstock-Agentur bisher nie aufgefallen ist. Dabei bin ich teils schon Jahre bei verschiedenen Agenturen vertreten und verfolge die Szene auch regelmäßig. Aber Alamy muss mir irgendwie entgangen sein, obwohl die Agentur schon seit ca. 20 Jahren am Markt ist. Aber ich freue mich, sie jetzt entdeckt zu haben und künftig ein Teil meines Portfolios auch bei Alamy anbieten zu können. Die im Vereinigten Königreich ansässige Agentur ist sehr breit aufgestellt und verfügt über eine sehr große Auswahl. Es wird spannend sein zu verfolgen, ob meine bevorzugten Themenfelder Bäume, Holz, Feiertage, Hintergründe & Texturen dort Resonanz finden und wo genau die Schwerpunktinteressen der sich dort tummelnden Kreativen liegen. Beim Hochladen und verschlagworten einer Reihe von Fotografien hatte ich den Eindruck, dass einige vielversprechende Kandidaten dabei sein könnten. Nicht nur die aktuell besonders nachgefragten Motive aus dem Bereich Recycling, auch meine Traditionsmotive zu Bäumen und Hölzern sollten auch hier eine Nachfrage erfahren.

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Schluss mit Winter

Schön, durch das Schaltjahr hat die Sonnenstundenbilanz diesmal eine Chance, am Ende doch noch zufriedenstellend auszufallen. Ein Tag mehr, der zwar nicht mehr ausreicht, um das Niveau der beiden Vorjahres-Februare zu erreichen. Aber leicht überdurchschnittlich war die Sonne dann doch in diesem Monat präsent. Nach dem ständigen Auf und Ab des Wetters könnte es jetzt endlich konstanter werden, besser für uns Menschen und für die Bäume und übrigen Pflanzen ein Signal, dass man den Frühling wagen könnte. Eindeutige Signale in dieser Richtung sind noch nicht zu sehen. Aber gefühlt haben wir den Winter längst hinter uns gelassen, vor allem weil er erst gar nicht wirklich angekommen war. Nun also die richtige Zeit, all das Jahreszeituntypische hinter uns zu lassen.

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Der Technik Geschwindigkeit entziehen

Die fotografische Technik bleibt in diesen Fastnachtstagen ein Thema, das mich außerordentlich fesselt, gerade weil sich derzeit auf dem Gebiet so viel bewegt und man mit neuer Technik eben auch veränderte, möglicherweise erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten hat. Es ist nur schwierig, sich umfassend kundig zu machen, um wirklich aussagekräftige Vergleiche anstellen zu können. Es ist auf dem Gebiet allerdings wie bei der Computertechnik und der mobilen Telefonie. Die Entwicklung beschleunigt sich zusehends, so dass man kaum noch hinterher zu kommen scheint und die Dinge schon veraltet scheinen, wenn man sich gerade erst an sie gewöhnt hat und mit ihnen praktisch zu arbeiten gelernt hat. Ich denke, bei so viel Beschleunigung ist es für uns zunehmend wichtig, eine Rückwärtsbewegung einzuleiten, sich ein Stück dieser überzogenen Geschwindigkeit des Wandels zu entziehen. Das macht langfristig wirklich aufbauende Entwicklung und Verbesserung möglich. Die so sehr verkürzte Halbwertzeit des technischen Fortschritts dagegen befördert Rast- und Ruhelosigkeit und hat auch die Tendenz, sich von den Gegenständen und Inhalten zu weit fortzubewegen. Die Technik kann kein Selbstzweck sein, sollte vor allem einem darüber hinaus gehenden Zweck dienen. Ich versuche, diese Erkenntnis in die künftigen Entscheidungen und meinen Umgang mit Technik generell einzubauen, um einen ehrlichen und echten Umgang mit den Themen zu erreichen, die wie das Baum-Thema und das Feiertage-Thema meine liebsten Reflexionsgegenstände darstellen.

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Ausnahmezeiten und geistige Entwicklung

Das Motivierende eines Einundzwanzigsten hatte dieser Tag für mich eher nicht. Natürlich, während der Fastnachtszeit ist ohnehin alles anders. Aber dieses Jahr erscheinen mir die Menschen besonders abwesend zu sein. Wie aus der Zeit gefallen und eigentlich nicht ansprechbar. Das gehört zu den unwahrscheinlichen Erlebnissen, zu den Situationen, bei denen ich denke, wir träumen unsere Lebenszeit dahin und haben einen geistigen Fortschritt in den letzten Jahrhunderten tatsächlich noch nicht geschafft. In solchen Zeiten halte ich mich gerne an meine Basis-Themen, Bäume und Holz. Und da konnte ich nach langem Auswählen und Bearbeiten zwei ganz gute Holzstrukturfotos meiner Sammlung hinzufügen, die spontan auch schon bei der ersten Microstock-Agentur akzeptiert wurden. Bei der Gelegenheit habe ich neue Techniken der Weiterverarbeitung getestet, die in Richtung einer möglichst breiten Anwendungsmöglichkeit geht, und das heißt in Richtung von weniger Kontrast und mehr akzentuierter Flächigkeit, die aber den Gegenstand und seine Besonderheit dennoch deutlich hervortreten lässt.

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Arbeitsschwerpunkte und Themen nach Jahreszeit

Ein langer Arbeitstag, aber die zuletzt intensiv bearbeiteten Projekte werde ich doch in absehbarer Frist abschließen können. Das ist nach kleinteiligen Entwicklungen immer ein gutes Gefühl. Wenn die Technik in diesen Wintertagen und nach der Weihnachtszeit im Mittelpunkt steht, ist das in Ordnung, denn mit dem Erwachen der vegetabilen Natur werden wie von selbst andere Themen und Arbeiten wieder in den Vordergrund rücken. Und die haben dann zunehmend weniger mit Technik zu tun. Naturhaft erzwungene Innerlichkeit und technische Herausforderung, das passt ganz gut zusammen. Und wenn das Licht und die Wärme stetig anwachsen, wenn der Frühling wirklich schon spürbar ist, dann treten mir die Bäume, ihre lebendige Ausstrahlung fast ganzjährige Symbolkraft wieder stärker ins Bewusstsein und werden zum großen Thema, Reflexionsfeld und Gegenstand für allerlei kreatives Arbeiten.

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Chance für die Symbolik der Bäume

Der Wochenkalender mit Postkarten war eine gute Idee. Jetzt konnte ich schon zwei Karten abtrennen. Das werden am Ende des Jahres dann über 50 Postkarten mit schönen Baummotiven. Und paltziert habe ich ihn auch so, dass ich jeden Tag ein paar Blicke darauf werfen kann. In Verbindung mit dem großformatigen Panoramakalender mit Baum- und Waldmotiven, der während der Arbeit direkt in meinem Blickfeld hängt, bin ich baummotivisch doch dieses Jahr ganz gut aufgestellt, mit immer neuen Eindrücken von Bäumen und Wäldern in verschiedenen Orten der Erde zu verschiedenen Jahreszeiten. Das ist besonders bei so ungemütlichem Wetter und einem Winter, der keiner ist, eine wohltuende Abwechslung. Tatsächlich verbindet mich derzeit wenig mit den lebenden Bäumen da draußen. Und die sind sicherlich noch weiter von ihrer vitalen Phase entfernt als in richtigen Wintern. Das ist die Zeit, in der die Symbolik der Bäume eine besondere Chance erhalten sollte.

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Die Bäume und das Gleichgewicht

Ein Arbeitstag mit unerwartetem materiellen Akzent. Das hätte nach den vielen Ernüchterungen nicht erwartet. Aber da machen sich auch die ersten Anzeichen eines Jahresaufbruchs bemerkbar, die ersten Anzeichen von neuem Mut und eine Art Zuversicht, dass man Vorhaben mit Aussicht auf Erfolg angehen kann. Häufig breitet sich solche Stimmung flächendeckend aus, und auf einmal sieht alles ganz anders aus. Ich wünsche mir diese Mischung aus Zuversicht und genauem Hinsehen, aus Mut und Sensibilität, die so häufig fehlt und alles verfälscht. Nicht nur der Weihnachtsbaum in dieser Zeit, die Bäume, gerade die lebenden Bäume im Jahreslauf helfen mir immer wieder, dieses Gleichgewicht, diese wache Klarheit für mich und meine Kommunikationen herzustellen. Auf dem Gebiet weitere Fortschritte zu machen, ist sicher eines der langfristigen Ziele.

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Individualität und Klarheit

Ein wahnsinnig arbeitsintensiver Tag mit einem notwendigen, wenn auch nicht berauschend erfreulichen Ausgang. Ich bin froh, diese ungeliebte Exkursion hinter mich gebracht zu haben, inklusive der damit verbundenen Erfahrung, aus der ich sicher etwas lernen kann. Ich bin sehr froh, dass ich das, was mich an den Bäumen so fasziniert, ihre ausgeprägte Individualität bei gleichzeitiger Verbundenheit mit ihrer Art, dass ich das für mich selbst und meine Arbeit immer wieder fruchtbar machen kann. Das ist wichtig, beschützt und leitet ein Gespräch, in dem es darum geht, Klarheit zu schaffen und die eigene Leistung in angemessenem Licht zu präsentieren.

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Basisthema Bäume und Holz

Der November läuft zur Hochform auf. Novembriger kann man es sich jedenfalls nicht mehr vorstellen. Und die Kälte und Nässe scheint in die Menschen hineinzukriechen und sie zunehmend diffuser zu machen. So kann ich wenigstens konzentriert an den Projekten arbeiten, ohne allzuviel Ablenkung. Und meine Parallelzeiten für die Holzarbeit einplanen, die auch diese Woche wieder einige Zeit in Anspruch nimmt. So bleibe ich auch in dieser unwirtlichen Jahreszeit noch eng mit den Bäumen verbunden, vermittelt über ihr Holz, ihre Energie und die symbolische Stärke unterschiedlicher Arten. Ich freue mich immer wieder darüber, dieses Basisthema im Alltag bearbeiten und entwickeln zu dürfen.

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Ein vorhandenes Gleichgewicht vollziehen

Dieser Sonntag war mehr als ruhig und leider mit etwas zu viel aufgestauter Arbeit angefüllt. Dennoch bin ich froh, dass die Menschen verbreitet diese Übergangszeit des Jahres einen Gang zurückschalten und sich die Kommunikation unaufgeregt gestaltet. Die Kehrseite ist dann, dass Ereignislosigkeit und Motivationsschwäche bestimmte Vorgänge lahmzulegen drohen. Ich arbeite täglich daran, dieses fragile Gleichgewicht zu halten. Schön, dass bei der Holzarbeit das Gleichgewicht quasi von vorneherein vorhanden und nur vollzogen werden muss. Auch das ist natürliche eine Herausforderung und erfordert Konzentration und Konstanz. Mir gibt das eine sehr wichtige Basis, zu der ich immer wieder zurückkehren kann. Damit die Höhen und Tiefen im Alltagsleben keine Chance haben, bestimmend zu werden und damit die Wahrnehmung und den sozialen Austausch belasten.

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Intensive Arbeit an zwei Klassikern

Das war ein enorm langer Arbeitstag, der fast vollständig von den beiden aktuellen Armbandprojekten ausgefüllt war, die ich abschließen konnte. Apfelbaum & Eberesche als Partnerkombination sowie Ahorn, der als Lebensbaum in jüngster Zeit ungewöhnlich häufig angefordert wurde. Zwei Klassiker, deren Bearbeitung Freude macht und die auch in diesen Fällen gut gelungen ist. Mit dem Keller als Arbeitsplatz habe ich mich sehr schnell wieder angefreundet. Schade nur, dass eine der eingesetzten Minimaschinen, die jetzt ca. 20 Jahr gute Dienste geleistet hat, nun wohl ihre Altersgrenze erreicht hat. Die Miniaturkappsäge macht undefinierbare Geräusche, die auf einen baldigen Ausfall hinweisen. Ein Glück, dass die gleiche Maschine in Neu nach wie vor verfügbar ist.

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Start im Kelleratelier

Der erste Tag dieser Saison im Kelleratelier. Draußen war es am Nachmittag zwar noch hell und vergleichsweise warm, aber es wird eben sehr früh dunkel, und ich wollte nicht zwischendurch umziehen. So habe ich mich im Keller eingerichtet und die Wintersaison gestartet. Fast noch konzentrierter ist es dort, einfach weil die Ablenkung durch das lebendige Umfeld des Gartens fehlt. Das macht die Arbeit noch ein Stück weit meditativer und lässt mich ganz bei den Hölzern und Bäume sein. In gewisser Weise freue ich mich auf diese Phase, die meist bis April anhält, bevor die ersten konstant warmen Tage mich wieder nach draußen ziehen.

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Altweiberhochsommer

Eigentlich ist es die Mitte des Altweibersommers. Aber es fühlte sich heute eher wie ein später Hochsommertag an. So wie vieles in diesem Jahr einige Wochen später als im Durchschnitt dran ist. Vielleicht können wir dann auf den eigentlichen Altweibersommer noch hoffen. Oder diese ausgedehnte Spätsommerphase geht gleich in einen Goldenen Oktober über. Ich mag diese Übergangszeit ganz besonders, weil sie die Vorzüge sowohl des Sommers als auch die geahnten Reize des Herbstes in sich trägt. Da verbinden sich die Wärme, das Licht, die Vollreife der Früchte und die Melancholie angesichts der ersten herbstlich verfärbten Baumblätter.

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Spätsommerliche Gartenfreuden

Endlich einmal ein Tag ohne Projektarbeit, oder zumindest mit nicht sehr viel davon. Das macht den Kopf frei. Diese Mischung aus externen Besorgungen, Arrangements im Haus und Gartenaktivitäten ist eine sehr gute für einen Samstag, besonders wenn die Sonne so schön warm scheint wie am heutigen Nachmittag. Das war dann schon das typische Altweibersommerwetter, das ich zuletzt vermisst hatte. Immerhin morgen wird es uns erhalten bleiben und dann in wieder kühleres, aber hoffentlich immer noch lichtreiches Wetter übergehen. Wir freuen uns in diesen Tagen sehr am Garten und allem, was er uns schenkt an ästhetischen Eindrücken, erdverbundener Arbeit und Erträgen. Und wir freuen uns daran, dass sich die Blumen, Stauden und Gartenbäume so prächtig in diesem Sommer entwickelt haben. Nur unsere kleinen Feigenbäumchen wollte trotz des Super Sommerwetters nicht so richtig vorankommen. Ausgerechnet die mediterrane Art hatte ein nicht definiertes Problem mit diesem Sommer. Aber unsere Hoffnung, in einigen Jahren wieder Feigen ernten zu können, ist noch nicht vergangen.

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Medial vermittelte Gemeinsamkeiten im Baumdiskurs

Das Buch über die Bäume in Luxemburg ist nicht gerade spannend zu nennen. Dennoch habe ich die Lektüre heute fortgesetzt, weil mich die dokumentarische und dennoch impressionistische Art der Betrachtung an meinen eigenen im Baumtagebuch umgesetzten Stil erinnert und ich es immer spannend finde, mir tagebuchartige Texte anderer Autoren anzusehen. Da gibt’s durchaus auch in der Betrachtungsweise, im sprachlichen Ausdruck und in der Auswahl interessierender Themen und Naturdetails Ähnlichkeiten mit meiner Denk- und Beobachtungsweise. Das zeigt zumindest, dass vermittelt über das Universalthema Bäume medial hergestellte Gemeinsamkeiten erkennbar sein können, die auf die Reflexion und Weiterentwicklung der Arbeit mit dem Baumthema wiederum Auswirkungen haben können.

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Gelassenheit zum richtigen Zeitpunkt

Wieder hat mich die Technik fest im Griff. Allerdlings gibt es auch Fortschritte. Zudem kommen alte Themen wieder in neuer Form zum Vorschein, die ich in den nächsten Wochen bearbeiten soll. Ich bin gespannt, ob ich auf dem Gebiet dazugelernt habe und die richtigen Entscheidungen treffe sowie angemessene Reaktionen zeigen. Die Bäume haben mich immerhin gelehrt, eine selbstbewusste Gelassenheit zu zeigen, wenn das passend und förderlich ist.

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Technik vs. Lebensgrundlagen

Nun, diese LED-Technik ist komplizierter und voraussetzungsreicher, als ich mir vorstellen konnte. Das hat mich schon einige Zeit für Testläufe und Hintergrundchecks gekostet, wobei immer noch Fragen offen sind. Ich möchte das schon sehr gerne zum Einsatz bringen, weil mich die neuen Lichtformer doch sehr überzeugen. Und mit der derzeit fortschrittlichsten Lösung für künstliche Beleuchtung wäre es eben auch schön. Bei so viel technischen Überlegungen und Recherchen ist es wohltuend und ausgleichend, mit den Bäumen Lebewesen und Symbolformen in meiner Welt zu haben, die sich auf viel grundlegenderen Ebenen bewegen und ebenso Grundlegendes verkörpern und ausstrahlen.

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