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Basisthema Bäume und Holz

Der November läuft zur Hochform auf. Novembriger kann man es sich jedenfalls nicht mehr vorstellen. Und die Kälte und Nässe scheint in die Menschen hineinzukriechen und sie zunehmend diffuser zu machen. So kann ich wenigstens konzentriert an den Projekten arbeiten, ohne allzuviel Ablenkung. Und meine Parallelzeiten für die Holzarbeit einplanen, die auch diese Woche wieder einige Zeit in Anspruch nimmt. So bleibe ich auch in dieser unwirtlichen Jahreszeit noch eng mit den Bäumen verbunden, vermittelt über ihr Holz, ihre Energie und die symbolische Stärke unterschiedlicher Arten. Ich freue mich immer wieder darüber, dieses Basisthema im Alltag bearbeiten und entwickeln zu dürfen.

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Ein vorhandenes Gleichgewicht vollziehen

Dieser Sonntag war mehr als ruhig und leider mit etwas zu viel aufgestauter Arbeit angefüllt. Dennoch bin ich froh, dass die Menschen verbreitet diese Übergangszeit des Jahres einen Gang zurückschalten und sich die Kommunikation unaufgeregt gestaltet. Die Kehrseite ist dann, dass Ereignislosigkeit und Motivationsschwäche bestimmte Vorgänge lahmzulegen drohen. Ich arbeite täglich daran, dieses fragile Gleichgewicht zu halten. Schön, dass bei der Holzarbeit das Gleichgewicht quasi von vorneherein vorhanden und nur vollzogen werden muss. Auch das ist natürliche eine Herausforderung und erfordert Konzentration und Konstanz. Mir gibt das eine sehr wichtige Basis, zu der ich immer wieder zurückkehren kann. Damit die Höhen und Tiefen im Alltagsleben keine Chance haben, bestimmend zu werden und damit die Wahrnehmung und den sozialen Austausch belasten.

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Intensive Arbeit an zwei Klassikern

Das war ein enorm langer Arbeitstag, der fast vollständig von den beiden aktuellen Armbandprojekten ausgefüllt war, die ich abschließen konnte. Apfelbaum & Eberesche als Partnerkombination sowie Ahorn, der als Lebensbaum in jüngster Zeit ungewöhnlich häufig angefordert wurde. Zwei Klassiker, deren Bearbeitung Freude macht und die auch in diesen Fällen gut gelungen ist. Mit dem Keller als Arbeitsplatz habe ich mich sehr schnell wieder angefreundet. Schade nur, dass eine der eingesetzten Minimaschinen, die jetzt ca. 20 Jahr gute Dienste geleistet hat, nun wohl ihre Altersgrenze erreicht hat. Die Miniaturkappsäge macht undefinierbare Geräusche, die auf einen baldigen Ausfall hinweisen. Ein Glück, dass die gleiche Maschine in Neu nach wie vor verfügbar ist.

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Start im Kelleratelier

Der erste Tag dieser Saison im Kelleratelier. Draußen war es am Nachmittag zwar noch hell und vergleichsweise warm, aber es wird eben sehr früh dunkel, und ich wollte nicht zwischendurch umziehen. So habe ich mich im Keller eingerichtet und die Wintersaison gestartet. Fast noch konzentrierter ist es dort, einfach weil die Ablenkung durch das lebendige Umfeld des Gartens fehlt. Das macht die Arbeit noch ein Stück weit meditativer und lässt mich ganz bei den Hölzern und Bäume sein. In gewisser Weise freue ich mich auf diese Phase, die meist bis April anhält, bevor die ersten konstant warmen Tage mich wieder nach draußen ziehen.

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Altweiberhochsommer

Eigentlich ist es die Mitte des Altweibersommers. Aber es fühlte sich heute eher wie ein später Hochsommertag an. So wie vieles in diesem Jahr einige Wochen später als im Durchschnitt dran ist. Vielleicht können wir dann auf den eigentlichen Altweibersommer noch hoffen. Oder diese ausgedehnte Spätsommerphase geht gleich in einen Goldenen Oktober über. Ich mag diese Übergangszeit ganz besonders, weil sie die Vorzüge sowohl des Sommers als auch die geahnten Reize des Herbstes in sich trägt. Da verbinden sich die Wärme, das Licht, die Vollreife der Früchte und die Melancholie angesichts der ersten herbstlich verfärbten Baumblätter.

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Spätsommerliche Gartenfreuden

Endlich einmal ein Tag ohne Projektarbeit, oder zumindest mit nicht sehr viel davon. Das macht den Kopf frei. Diese Mischung aus externen Besorgungen, Arrangements im Haus und Gartenaktivitäten ist eine sehr gute für einen Samstag, besonders wenn die Sonne so schön warm scheint wie am heutigen Nachmittag. Das war dann schon das typische Altweibersommerwetter, das ich zuletzt vermisst hatte. Immerhin morgen wird es uns erhalten bleiben und dann in wieder kühleres, aber hoffentlich immer noch lichtreiches Wetter übergehen. Wir freuen uns in diesen Tagen sehr am Garten und allem, was er uns schenkt an ästhetischen Eindrücken, erdverbundener Arbeit und Erträgen. Und wir freuen uns daran, dass sich die Blumen, Stauden und Gartenbäume so prächtig in diesem Sommer entwickelt haben. Nur unsere kleinen Feigenbäumchen wollte trotz des Super Sommerwetters nicht so richtig vorankommen. Ausgerechnet die mediterrane Art hatte ein nicht definiertes Problem mit diesem Sommer. Aber unsere Hoffnung, in einigen Jahren wieder Feigen ernten zu können, ist noch nicht vergangen.

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Medial vermittelte Gemeinsamkeiten im Baumdiskurs

Das Buch über die Bäume in Luxemburg ist nicht gerade spannend zu nennen. Dennoch habe ich die Lektüre heute fortgesetzt, weil mich die dokumentarische und dennoch impressionistische Art der Betrachtung an meinen eigenen im Baumtagebuch umgesetzten Stil erinnert und ich es immer spannend finde, mir tagebuchartige Texte anderer Autoren anzusehen. Da gibt’s durchaus auch in der Betrachtungsweise, im sprachlichen Ausdruck und in der Auswahl interessierender Themen und Naturdetails Ähnlichkeiten mit meiner Denk- und Beobachtungsweise. Das zeigt zumindest, dass vermittelt über das Universalthema Bäume medial hergestellte Gemeinsamkeiten erkennbar sein können, die auf die Reflexion und Weiterentwicklung der Arbeit mit dem Baumthema wiederum Auswirkungen haben können.

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Gelassenheit zum richtigen Zeitpunkt

Wieder hat mich die Technik fest im Griff. Allerdlings gibt es auch Fortschritte. Zudem kommen alte Themen wieder in neuer Form zum Vorschein, die ich in den nächsten Wochen bearbeiten soll. Ich bin gespannt, ob ich auf dem Gebiet dazugelernt habe und die richtigen Entscheidungen treffe sowie angemessene Reaktionen zeigen. Die Bäume haben mich immerhin gelehrt, eine selbstbewusste Gelassenheit zu zeigen, wenn das passend und förderlich ist.

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Technik vs. Lebensgrundlagen

Nun, diese LED-Technik ist komplizierter und voraussetzungsreicher, als ich mir vorstellen konnte. Das hat mich schon einige Zeit für Testläufe und Hintergrundchecks gekostet, wobei immer noch Fragen offen sind. Ich möchte das schon sehr gerne zum Einsatz bringen, weil mich die neuen Lichtformer doch sehr überzeugen. Und mit der derzeit fortschrittlichsten Lösung für künstliche Beleuchtung wäre es eben auch schön. Bei so viel technischen Überlegungen und Recherchen ist es wohltuend und ausgleichend, mit den Bäumen Lebewesen und Symbolformen in meiner Welt zu haben, die sich auf viel grundlegenderen Ebenen bewegen und ebenso Grundlegendes verkörpern und ausstrahlen.

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Bäume sterben jetzt mit neuer Erklärung

Auf einmal ist das große Themenfeld des Klimawandels und seiner globalen Auswirkungen in allen gesellschaftlichen Gruppen angekommen. Wenn der CSU-Vorsitzende ernsthaft genau dieses Themenfeld zu einem künftigen Schwerpunkt machen will, scheint zumindest die öffentliche Aufmerksamkeit endgültig verbreitet zu sein. Und auch das Kranken des Waldes wird in diesem Zusammenhang immer häufiger zum Thema gemacht. Anders noch als in den 1980er Jahren, als „Waldsterben“ zu einem Begriff wurde, der auch im Ausland später ohne Übersetzung verwendet wurde. Damals machte sich die Ursachenforschung aber am so genannten sauren Regen fest. Nun stehen die Erderwärmung und die Klimaextreme, bei den Bäumen vor allem die langen und extremen Hitzephasen im Fokus des Interesses und werden als Hauptgründe für das Schwächeln und Absterben vieler Bäume genannt. Schon denkt man offen über eine Veränderung der Baumpopulationen bei Neupflanzungen und den Einsatz hitzeresistenterer Arten nach. So als ob man die Hoffnung auf eine Trendwende beim Klima selbst schon aufgegeben hätte, wirkt es so, als ob jetzt schon die Schadensbegrenzung im Vordergrund stehen sollte. Gut ist diese verstärkte Aufmerksamkeit, was wir brauchen sind aber konkrete international unterstützte und tatsächlich durchgeführt Maßnahmen, deren Umfang die dramatischen Veränderungen auffangen kann.

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Symbolik: Hölzer vs. Bäume

Das war ein produktiver Vorwochenendtag. Diese Routine, mit der Holzarbeit am Freitagnachmittag zu beginnen, manchmal auch schon am Donnerstagnachmittag, hat sich in den letzten Monaten bewährt. Meist ist es so bei überschaubaren Arbeiten möglich, den Auftrag bis Samstagabend abzuschließen. Für mich ist das jedes Mal ein runder Abschluss der Arbeitswoche, der besonders im Sommer mit der Möglichkeit, draußen zu arbeiten, einen gleichzeitig anregenden und erholsamen Charakter annimmt. Ganz anders als das Arbeiten bei künstlichem Licht, das zwischen Oktober und April in der Regel unvermeidlich ist. Das ist dann eher die Zeit des meditativen Arbeitens, während der die symbolische Stärke der Hölzer in den Vordergrund rückt. Jetzt aber sind es die Bäume, die während des Bearbeitens ihres Holzes präsenter sind. Eigentlich eine schöne Abwechslung, die mir die Jahreszeiten bescheren.

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Tief im Menschsein verwurzelt

Rechtzeitig zum Wochenende kam doch wieder ein Auftrag für Holzarbeiten. Mir scheint, dass das dem Freizeitrhythmus der Menschen entspricht. Und es ist auch kein Wunder, ist Symbolisches für viele doch eher etwas, dem man sich widmet, wenn alles andere abgearbeitet und bewältigt worden ist. Eine Art Luxus, für viele, wie gesagt. Ich selbst kann mir den Alltag ohne diesen Blick aufs Symbolische, in der Kommunikation vor allem, eigentlich nicht vorstellen. Meine eigenen Äußerungen sind stark vom Symbolischen geprägt und kitzeln nicht selten auch auf Symbole bezogene Äußerungen bei anderen hervor. Eine Art Spiel, und für mich sehr schön, wenn sich andere darauf einlassen und ebenfalls Freude daran haben. Das ist es nämlich, worum es bei meinen Baumprojekten eigentlich geht. Die Bäume sind in erster Linie Symbole für etwas, das tief in unserem Menschsein verwurzelt ist.

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Die Motivation des Zeitlosen

Es ist gerade das Zeitlose und so gar keiner Mode Unterworfene, was ich an der Auseinandersetzung mit den Bäumen, ihrer Symbolik und Ästhetik so schätze. Deshalb freut es mich besonders, wenn „alte“ Bekannte oder Auftraggeber manchmal nach Jahren wieder Kontakt aufnehmen und mir von zurückliegenden Erlebnissen und Einschätzungen erzählen. Das zeigt mir, bei rein inhaltlichen Themen wie auch bei den Erzeugnissen der Wunschbaum-Manufaktur, dass diese Dinge die Gemüter und Seelen bewegen und tatsächlich Wirkungen hinterlassen. Eine schönere Motivation, die Projekte weiterzuverfolgen und möglichst zu optimieren, kann ich mir nicht vorstellen.

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Mystischer Porträthintergrund mit Bäumen

Eines meiner fotografischen Porträts mit einem künstlerisch gestalteten Hintergrund zu kombinieren, der eine mystisch silhouettierte Waldlandschaft wiedergibt, ist etwas Neues. Die Idee kam wohl daher, dass das Vorgängerporträt vor einem Wandbild aufgenommen wurde, das ebenfalls eine dezente Naturszene wiedergab. Dieser gestaltete Hintergrund hatte mir immer schon gut gefallen. Aber diesmal ging es eben darum, etwas Ähnliches nachträglich als Hintergrund zu gestalten. Und in dem Zusammenhang bin ich auf diese wunderbare Computergrafik gestoßen, die nach gewissen Veränderungen auch die Akzentfarbe der Website aufgreift und im Übrigen das Porträt in sehr plastischer Weise hervortreten lässt. Natürlich ist auch inhaltlich eine Aussage mit dieser Wahl verbunden. Nicht ohne Vorteil, wenn das Porträt als Illustration eines Seitenthemas dient, in dem Fall der Kontaktseite. Wie ich nachträglich sehen konnte, war es ein Glücksfall, ein Werk dieses Grafikers entdeckt zu haben. Dessen Portfolio umfasst nämlich eine große Anzahl phantastischer 3D-Grafiken, denen ich echte Bewunderung entgegenbringe.

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Gemäßigte Sommerfreuden

Gut, dass wir im Vorjahr bereits einen zusätzlichen Wassertank im Garten installiert haben. Der war zwar kürzlich schon reparaturbedürftig, weil der Ausguss einen Defekt hatte. Aber wieder hergestellt ist er eine große Entlastung, zumal der Ausguss breit ist und die Gießkannen in Sekunden gefüllt sind. Obwohl wir deutlich weniger Sonnenblumen als im Vorjahr gepflanzt haben, ist die Gesamtmenge der Blumen doch groß, so dass etliche Gießkannen an warmen Tagen nötig sind. Mit den verschiedenen Reservoirs dürfte das nicht mehr zu Engpässen führen, auch bei längeren Hitzephasen ohne Regen. Jetzt freuen wir uns die sommerliche Gartensaison und all die anderen Vorzüge der Sommerzeit, die zumindest phasenweise das Leben leichter erscheinen lässt. Nur zu heftig darf es mit der Hitze nicht werden. Damit das Sommererlebnis nicht zur Belastung wird und die Bäume und anderen Grünpflanzen nicht unter Stress geraten. Gerade bei den Bäumen kann sich das nämlich noch Jahre danach in Form größerer Anfälligkeit für Schädlinge und reduzierter Vitalität auswirken. Gemäßigte und möglichst lange anhaltende Sommerwärme mit gewisser Gleichmäßigkeit, das steht wettermäßig für die nächsten Monate auf meiner Wunschliste.

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Erholsame Baumschatten und Vorfreude auf den Sommergarten

Der Sonntag war wettermäßig ein Duplikat des Vortags. Richtiges Sommerferienwetter mit strahlend blauem Himmel von früh bis spät. Allzu lange unter freiem Himmel ist da eher ungesund. Aber man kann sich ja auch an schattigen Plätzchen aufhalten, bevorzugt unter den jetzt schon dicht belaubten Kronen ausladender Bäume. Beim Besuch bei M. in O. war dazu leider keine Gelegenheit. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir schon bald den Radius ausdehnen können und dann vielleicht sogar schon bis zum Baumwipfelpfad zusammen spazieren können. Das wäre dann knapp vor Erreichen der „Vollmobilität“, eine irgendwie lustig klingende Bezeichnung, die in einem der Infoblätter verwendet wurde. Das Beste ist, dass der ganz unangenehme Teil des Projekts inzwischen zwei Wochen zurück liegt und sich seitdem doch erheblich Fortschritte eingestellt haben. Und später, in dann wieder gewohnter Umgebung und mit dem sommerlich üppigen Garten, wird auch die Normalität wieder schrittweise zurückkehren.

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Natürliche Unterstützung

Wir sind sehr froh, dass M. den heutigen Eingriff gut überstanden hat und die Prognosen von denen, die sich auskennen, recht positiv aussehen. Das ist eine gute Grundlage, auch wenn die nächsten Wochen sicher nicht ganz leicht werden. Bei den Fahrten dorthin und zurück passieren wir diese sagenhafte Allee blühender Rosskastanien, die so wunderbar das Typische dieser Jahreszeit ausdrücken und für Aufbruch und Energie des Vegetabilen stehen. Das Symbolische dessen für unser eigenes Wahrnehmen und unsere eigene Verfassung ist dann umso stärker und wirksamer, je größer der Bedarf nach Kompensation und Stärkung ist. So fügen sich die äußeren Entwicklungen der natürlichen Umwelt mit unseren menschlichen, ganz individuellen Veränderungen und Krisen zu häufig stärkenden Zusammenhängen, die uns die Natur als guten Freund und Unterstützer offenbaren.

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Gute Prognose für die Erscheinung des diesjährigen Hochsommergartens

Nach den recht anstrengenden Wochen war dieser Sonntag nach langem wieder einer zur Regeneration. Dazu passte das gemäßigte Wetter, eine Mischung von sonnigen Phasen mit Regen und Bewölkung. Ganz gut war das für die gerade erst eingepflanzten jungen Blumen und eine Möglichkeit für die Stauden, Flüssigkeit zu speichern und etwas zu verschnaufen. Insgesamt gefällt mir die gestern realisierte Zusammenstellung der Sommerblumen außerordentlich gut. So wie sie aktuell aussehen, ist es eine sehr schöne, stimmige Kombination, die im Verlauf des Hochsommers viel Farbe und Pracht verspricht. Zusammen mit vielen Zierpflanzen auf der anderen Seite und den verschiedenen grünen Nutzpflanzen wird das voraussichtlich ein sehr von der Pflanzenpräsenz dominierter Gartensommer. Jedenfalls wenn die Hitze nicht zu heftig ausfällt und wir zwischendurch immer auch Abwechslung erleben, die nicht in Extreme ausartet. Angesichts des enormen Stresses, den die Bäume in der großen Dauerhitze des Vorjahres erleben mussten, wäre vor allem ihnen das zu wünschen, zumal sich auf Hitze zurückzuführende Schäden ohnehin erst zeitverzögert auswirken.

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Energie aufnehmen in schwierigen Zeiten

Für M. und uns alle stehen recht ungemütliche Zeiten bevor. Ich hoffe, dass dennoch alles optimal verläuft und wir bald schon uns in Richtung Normalität bewegen können. Dass eine Reihe technischer Herausforderungen jetzt von Erfolg gekrönt waren, macht mir Mut, mich immer wieder auch schwierigen Aufgaben zu stellen. Bei solchen, die einem eine weitgehende Kontrolle in eigener Hand ermöglichen, ist das allerdings angenehmer. So wird es darauf ankommen, in kritischer, aber vertrauensvoller Kooperation mit den Fachleuten gute Lösungen zu finden. Viel Zeit mit den Bäumen in der Landschaft werde ich während dieser Zeit wohl nicht verbringen können. Aber die Gelegenheiten, die sich bieten, werden umso wichtiger sein, Energie aufzunehmen und geerdet zu bleiben.

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Rosenbogen und Baumallee

Für die Arbeit im Garten war dieser Samstag nicht gemacht. Und auch Holzarbeit stand ausnahmsweise einmal nicht auf dem Programm. Aber ganz ohne das Hauptfreizeitthema des Frühlings ging es denn auch heute nicht. So hat uns nach anderen Wochenenderledigungen der Weg einmal mehr zum Baumarkt geführt, um den vor Wochen schon ausgesuchten Rosenbogen zu kaufen. Der hat sich auch beim zweiten Betrachten als sehr schön herausgestellt, außerdem leicht zusammenzubauen und recht kostengünstig. Einzig offen ist noch die Frage, ob an dem gedachten Standort die Installation unproblematisch ist, ob wir nicht Symmetrieprobleme bezüglich der Sitzbank bekommen, über der der Bogen verlaufen soll. Das könnte noch einige Tüftelei bedeuten. Aber V. scheint durchaus daran interessiert. Deshalb denke ich, werden wir das Projekt am nächsten sonnigen Wochenende in die Tat umsetzen. Ob tatsächlich Rosen über den Bogen klettern werden, scheint unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher werden wir uns um zwei Exemplare einer anderen Kletterpflanze bemühen, die links und rechts gepflanzt, sich tatsächlich am Scheitel des Bogens irgendwann treffen könnten. Das erinnert mich an Gotik und an die Nachahmung der gotischen Gestaltungsidee in den heiligen Hallen eng stehender Baumalleen.

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Ostersamstag und Start der Gartensaison

Das war eine große Anstrengung so kurz vor Ostern. Aber das Wetter war so ideal für die Rund ums Haus Frühjahrssäuberung, dass wir es nicht verschieben wollten. Und wenn alles wieder von Winteralgenschmutz befreit ist und die Gartengarnituren hervorgeholt und aufgestellt sind, dann kann die Gartensaison eigentlich auch erst richtig beginnen. Am Nachmittag konnten wir so zum ersten Mal wieder draußen sitzen, nach getaner Arbeit und bei wunderbar sonnigem fast schon Sommerklima. Eine schöne Vorbereitung und Einstimmung auf den Ostersonntag. Und eine Station, die uns den Frühling erst recht erkennbar macht und ihn mit dem Symbolischen des Ostergedankens ganz wunderbar verbindet. Wir freuen uns jetzt auf die Gartensaison, auf das Grün der Gartenbäume, der Pflanzen, die schon blühen und die nacheinander über den Frühling und Sommer verteilt noch blühen werden. Und auch auf das lichtdurchtränkte satte Grün des Hochsommer, wenn das Weinlaub dichter gewachsen ist und alles Sonnenlicht durch sein Chlorophyll filtert, bevor es uns erreicht.

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