Schlagwortarchiv: Ausflug

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Einen Ort aus der Vergangenheit wiedergefunden

Der heutige Sonntagsausflug war wegen des sagenhaft sommerlichen Wetters in der Mitte des Oktobers fast unvermeidlich. Das konnte man sich nicht entgehen lassen. So dachten offenbar viele, denn in dem kleinen Städtchen, das wir uns als Ziel vorgenommen hatten, tummelten sich im Umfeld eines Festes unzählige. So viele, dass partout kein Parkplatz in auch noch so weiter Entfernung vom Zentrum zu finden war. So gestaltete sich das Ganze eher als Rundfahrt, die bald schon zur Rückfahrt führte. Mein Vorschlag an M., einmal einen Durchgangsbesuch in S. zu machen, wurde bereitwillig aufgegriffen. Eine Idee, die sich gelohnt hat, denn zum einen konnten wir das schon oft erwähnte, aber noch nie gesehene und sehr hoch gelegene Hofgut besichtigen, ein wirklich spannender Ort mit vielen Obstbäumen, Weinbau, Landwirtschaft und Werkstätten. Ein sagenhafter Ausblick von dort und eine besondere Atmosphäre in dieser Höhenlage. Eigentlich erstaunlich, dass wir einen so nah gelegenen Ort noch nie zuvor gesehen hatten. Danach hatte M. im gleichen Ort noch Gelegenheit, ein Haus aus der Kindheit wiederzusehen. Es war recht schwierig, es zu finden. Kein Wunder, wenn ca. 70 Jahre dazwischen liegen. Aber mit etwas Suchen und nach einigem Umherirren sind wir doch fündig geworden. Irgendwann sicher renoviert, aber in seiner Grundsubstanz unverändert geblieben ist dieses Haus, dass damals als zeitweiliges Feriendomizil diente und das sich gewisse kindliche Erinnerungen positiver Art knüpfen. Schön, dass wir das bei dieser Gelegenheit ausfindig machen konnten.

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Ländliche Auszeit während der Arbeit

Der Weg und der vorläufige Abschluss eines aufwändigeren Projekts hat mich heute wieder zu dieser abgelegenen, von Wald eingefassten Sportanlage geführt. Um die Freiplätze herum stehen hohe Fichten. Super Bedingungen, vor allem im Sommer. Aber fürs Fotografieren auch ungünstig, da sich bei Sonne, wie wir sie heute glücklicherweise in Altweibersommerart genießen konnten, auch starke Schlagschatten bilden. Dennoch war das ein zwar die Konzentration wie immer fordernder, aber auch abwechslungsreicher Arbeitsausflug, der schon bei der Hinfahrt durch ländliche Straßen und Feldwege etwas Exotisches und einen Hauch von Auszeit mitten in die Arbeitswoche gepflanzt hat.

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Herbstliche Vorhaben

Heute haben wir, ähnlich wie schon vor zwei Monaten, an einem Tag gleich drei Bundesländer durchquert, mit einem wenig aufbauenden Programm zwischendrin. Dasselbe natürlich auch wieder zurück. Es ist ein Glück, dass der Zielort in wohltuend provinziell anmutendem Kontrast steht zu der anonymen und verkehrsreichen Fahrtstrecke, überwiegend auf Autobahnen bis dorthin. Und bei dem schönen, für Oktober so ungewöhnlichen Wetter konnten wir die längeren Wartezeiten auch mit Spaziergängen in üppig begrünter Umgebung und in einem kleinen Park verbringen, auf Bänken unter schattigen Bäumen sitzend und die Einheimischen beobachtend. So haben wir das Beste daraus gemacht und die zusätzlichen Erkenntnisse dankbar aufgenommen, von denen wir hoffen, sie mögen die Entscheidungsfindung bezüglich Vs Problemen etwas leichter machen. Nach diesem Kräfte zehrenden Ausflug freuen wir uns nun auf eine Beruhigung und darauf, die vielen noch nicht abgeschlossenen herbstlichen Vorhaben im und ums Haus in den nächsten Tagen weiterverfolgen zu können.

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Traditioneller Trödel- und Flohmarktausflug

Nach der langen Abstinenz während des ganzen Jahres war es schön, wieder einen der Traditionsmärkte zu besuchen. Dort in N. gab es eine ganze Reihe von Reminiszenzen und Wiederbegegnungen, u. a. mit zwei Stelzenläuferinnen, die wir von ähnlichen Veranstaltungen andernorts bereits kannten. Und mit meinen Favoriten-Flohmarkthändler, dem einzigen, der eine nennenswerte Auswahl alter Postkarten und Briefe anzubieten hat. Diesmal habe ich neben der obligatorischen Kiste mit den Briefen aus der ersten des 20. Jahrhunderts auch eine Reihe von Postkarten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gefunden. Das ist in Sachen Typographie natürlich noch spannender, auch wenn die Texte selbst meist sehr kurz gehalten sind. Auch bei den jüngeren Briefen sind einige bekannte Autoren und Autorinnen dabei, neben verschiedenen neuen. Das hat meine kleine Sammlung wieder um einige interessante Dokumente erweitert. Schließlich haben wir auch für V. etwas gefunden, oder genauer für uns alle, nämlich ein neues Honigtöpfchen, diesmal nur mit Bienenkorb- und Bienenmotiven. Einen Honigbär haben wir tatsächlich auch gesichtet, der hat uns aber nicht ganz so gut gefallen, gemessen an dem bereits erworbenen und beim Frühstück eingesetzten. Ein schöner und entspannender Ausflug, bei dem wir den Schatten der Bäume nur für eine kurze Imbisspause aufsuchen mussten. Denn die Witterung war im späteren Tagesverlauf sonnig und moderat warm, ideale Bedingungen fürs Schlendern über den ausgedehnten Markt inmitten des Dorfs.

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Seltener Ausflug mit historischem Baumeindruck

Die Ausflüge nach T. sind selten geworden. Aber heute war der genau richtige Tag dafür. Nicht zu warm, nicht verregnet. Da kann man die Atmosphäre und das touristische Umfeld ganz gut verkraften und die Reize der Beobachtung des Fremden auf sich wirken lassen. Das ist eine Abwechslung, die das gewohnte Umfeld anschließend umso stimmiger erscheinen lässt. Eines der Highlights, schon bei der Ankunft dort, ist immer der Blick auf die große, und nach der Baumliteratur zu urteilen, schon sehr alte Libanon-Zeder in einem abgeschlossenen kleinen Parkareal. Erstmals ist mir heute ein fehlender Ast aufgefallen. Denn diese Art lebt ja gerade von der Eleganz und Exotik der fast horizontal sich übereinander schichtenden Äste, die der Silhouette etwas Schirmartiges verleihen. Dieses Gesamtbild ist durch eine Lücke getrübt. Ich meine, diese Lücke bei früheren Gelegenheiten noch nicht bemerkt zu haben. Vielleicht ein Sturmschaden oder ähnliches. Eine Bruchstelle war aus der Distanz allerdings nicht auszumachen. Jedenfalls freue ich mich, dass sie die turbulenten Zeit so tapfer überdauert und hoffe, sie immer wieder an ihrem Standort anzutreffen.

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Historischer Sonntagsausflug

Dieser Ausflugstag hat uns zwar, wetterbedingt, nicht an diesen sagenhaften Ort in Frankreich gebracht, der schon allein durch seine ins Mittelalter zurückreihende Geschichte fasziniert. Aber die Alternative war auch nicht schlecht, nämlich die nahe gelegene, mit Sachkunde und Kreativität rekonstruierte römische Villa. Die hatten wir in den letzten 20 Jahren nicht mehr besucht. Und so war es spannend, die Veränderungen zu beobachten, die seither umgesetzt wurden. Und mit einer Führung auch gleich die regionalgeschichtlichen Kenntnisse aufzufrischen. Der Weg dorthin ist abenteuerlich, über verschlungene Feldwege bis zum Waldrand. Und tatsächlich hat der Führungsleiter darauf hingewiesen, dass die Villa quasi im heutigen Wald entdeckt wurde und deshalb am ursprünglichen Standort so vollständig ausgegraben und rekonstruiert werden konnte. Das darauffolgende Ausflugsziel hat uns von der Römerzeit dann doch noch ein Stück weit ins Mittelalter versetzt. In dem kleinen Städtchen jenseits der Landesgrenze ist die mittelalterliche Bausubstanz allerdings noch überall zu bewundern. Vielleicht einer der Gründe für die touristische Beliebtheit des Ortes, der auf engstem Raum viele Jahrhunderte zurückreichende Zeitreise ermöglicht.

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