Balance zwischen Leben und Technik
Es war heute wieder eine technische Mammutaufgabe in dem Aufgabenbereich, der mich seit Wochen beschäftigt. Aber jedes Projekt ist wieder anders, dieses eben besonders aufwändig und in mehreren Hinsichten problematisch. Aber es war wichtig, dass im Zuge der aktuellen Erfahrungen durchzuziehen, was bis zum Abend gelungen ist. Ungefähr die Hälfte der avisierten gleichartigen Aufgaben stehen noch aus. Aber die gehören zu einem Auftraggeber, so dass die Fleißkomponente im Vordergrund stehen sollte. Irgendwie ist es aber immer auch zufriedenstellend, nach viel Kopfzerbrechen und diffizilen Abläufen am Ende eine sehr zeitgemäße und zukunftssichere Grundlage geschaffen zu haben. Die moderne Relevanz und der große Raum, den die Technik für uns einnimmt, ist für mich immer wieder ein Thema und praktische Herausforderung. Über die Erfahrung dieser Herausforderung wie über die Konfrontation mit dem Themenfeld bin ich dankbar. Es ist einfach etwas Zeittypisches, an dem sich die Menschen immer noch und immer wieder abarbeiten. Zumindest das Bewusstsein, was daran fortschrittlich nutzbar ist, scheint in den letzten Jahren gewachsen. Zu diesem Bewusstsein gehört ebenso, die andere Seite – unsere natürlichen Grundlagen und Umfelder – mindestens genauso klar und aufmerksam im Blick zu behalten. Letztlich geht es um ein gesundes Gleichgewicht, eine gelungene Ausbalancierung zwischen Natur und Kultur, zwischen menschlichem Leben und Technik. Mir sind das Baumtagebuch und die verschiedenen Wunschbaum-Projekte beim Ausbalancieren sehr behilflich.