Ersatz für eine lokale Festtradition

Es ist schon länger nicht mehr vorgekommen, dass wir zum traditionellen und für unsere Region fast schon verpflichtenden Fest nicht gefahren sind, und sei es auch nur, um die dort auch angebotenen Kartoffelpuffer, besser: „Kartoffel-Mäuscher“, bei einem der Vereine zu kaufen und nach Hause mitzunehmen. Nach einem Gang durch die Festmeile haben wir das immer so gehandhabt. Aber heute war es so scheußlich und nass, dass wir uns nichtt aufraffen konnten. Traurig für die Veranstalter und auch für uns, weil wir uns eigentlich immer darauf freuen. Aber diesmal kaum durchführbar. So haben wir die Spezialität einfach zuhause selbst zubereitet – mit sehr zufriedenstellendem Ergebnis. Nur die Äpfel, der Viez und die lokale Spezialität inklusive Fest sind dieses Jahr außen vor geblieben. Na ja, mit eigenen Äpfeln, Apfelbäumen und all dem anderen Baumobst hatten wir ja im Laufe der Saison wahrlich schon genug zu tun.

Abschluss der Gartenreinigung und eine Baumpflegearbeit

Auch der zweite Teil der Gartenreinigung verlief ziemlich genau, wie er geplant war. Anstrengend, aber am Ende sind wir alle doch froh, dass wir jetzt aufgeräumt in die Gartensaison starten können, wofür noch viel zu tun ist, vor allem das Pflanzen und die Gartenarbeit betreffend. Dank der intensiven Vorarbeit gestern, konnte ich nach frühem Arbeitsbeginn am frühen Nachmittag meine Arbeitshilfsmittel wieder zusammenpacken und konnte V. vorschlagen, den geplanten Besuch bei den Obstbäumen noch anzuschließen. Nächste Woche wäre es für mich schwierig geworden, das einzuschieben, jetzt aber war eine naheliegende Anschlussarbeit, da ich gerade noch in Arbeitskluft steckte. Bei den Apfelbäumen hatte sich eine Anzahl Misteln festgesetzt und z. T. schon große Kugeln ausgebildet. Wir haben zum Entfernen zwei ausziehbare Stangen mit aufgesteckten Handsägeblättern mitgenommen, die sich auch als lang genug herausgestellt haben. Nicht ganz einfach war es, bei den überwiegend schon dicht belaubten Bäumen die Schmarotzer überhaupt noch zu sichten. Aber ich denke, die meisten konnten wir ausfindig machen und auch zusammen mit dem Ast, den sie bevölkert hatten, absägen. Die Bäume wären langfristig durch diesen Befall doch geschwächt worden, zumal sich der Schmarotzer irgendwann ausbreitet und man kaum noch hinterherkommt mit der Baumpflege. Nun werden wir im Herbst eine erneute Inspektion vornehmen und eventuell zuvor übersehene oder neu hinzugekommene Mistelzweige ebenfalls entfernen.