Ein der alltäglichen Erfahrung entfließendes Thema
Nicht so viel bedeutet mir der gesetzliche Feiertag, aber trotzdem bietet auch ein solcher Tag Gelegenheiten zur Rückschau, zur historischen, regionsspezifischen und auch autobiographischen Rekapitulation von Teilen des Erlebten. Für mich dann auch eine der seltener gewordenen Chancen auf echte Kontemplation und Lektüre, die fern der für mich sonst anstehenden Informationsverarbeitung und kreativen Weiterentwicklung. Unabhängig von feiertäglichen oder arbeitsalltäglichen Eindrücken und Voraussetzungen, spielt das Baum-Thema eigentlich immer eine Rolle. Ich kann wirklich sagen, an jedem einzelnen Tag. In der einen oder anderen Form. Deshalb sind die Einträge im Baumtagebuch auch kein künstliches Konstrukt, sondern das Ergebnis einer bewussten Entscheidung und der konsequenten täglichen Umsetzung derselben. Der inhaltliche Stoff dafür entfließt den Erfahrungen und (inneren) Erlebnissen des Alltags, fast wie von selbst.